Und passiert doch wieder was auf der Tarscher Alm?
"Riesenchance für den Untervinschgau"
Große Ausbaupläne für die Tarscher Alm, Investorengruppe erstellt Machbarkeitsstudie
Die Gerüchteküche brodelt, was die Liftpläne auf der Tarscher Alm betrifft. Hinter den Gerüchten steckt ein wahrer Kern, auch wenn es keine Chinesen sind, die einen neuen Lift bauen.
Mehr dazu in den heutigen Dolomiten
Quelle: facebook
Hat jemand die "Dolomiten" und kann berichten, was dort steht?
Ich vermute mal, dass wieder eine Verbindung zur Schwemmalm ausgegraben wurde ...
Danke, also zusammengefasst:
- Private Interessenten aus Südtirol und Mitteleuropa wollen eine neue Gesellschaft mit heimischer Mehrheit gründen
- Zubringerbahn von Latsch
- Mittelstation bei der aktuellen Talstation
- Gespräche mit allen Beteiligten/Betroffenen laufen
- Betriebsbewilligung der DSB geht nur noch bis 2030
- Man möchte aber nicht mehr in die DSB investieren
- Stattdessen in 2027 bereits die Projekte vorantreiben
- Im aktuellen Skipistenplan ist ein Talzubringer jedoch noch nicht enthalten, lediglich die Bestandsanlagen und Pisten sowie eine Neuerrichtung zum Tarscher Joch
- Die Ausarbeitungen der Projektes umfassen auch die Verbindung mit Ulten, aber da sind weit mehr Fragen zu klären
2030 kommt auf den Zubringerlift „Latsch I“ eine 10-jährige Revision zu. „Die derpacken wir nicht mehr“, sagt es der Präsident des Tourismusvereines und gleichzeitig der Präsident der „TV Lift GmbH“ Roman Schwienbacher ganz offen und einen neuen Lift könne man sich nicht leisten. Deshalb sei tatsächlich die Diskussion im Tourismusverein dahingehend, dass man die Lichter bereits 2028 und nicht erst 2030 ausschalten möchte. Je früher man abschalte, desto weniger Geld werde verbraten.
Derweil wird im Skigebiet Tarscher Alm „abgeplündert“. Zwei Lifte sind bereits abgebaut. Der Gampenlift, der „Babylift“ also, ist nach Rumänien gegangen und der Kaserer-Lift nach Chile. Der größere Lift „Latsch II“, von der Bergstation auf die Zirmruanhütte, wird wohl heuer noch abgebaut.
Dass die potenziellen Gesellschafter bereits eine Machbarkeitsstudie in Auftrag gegeben haben, ist in Latsch bekannt. Den Inhalt umreißt Schwienbacher grob: Eine Zubringeranlage von der Talstation St. Martin hinauf auf die Talstation Tarscher Alm, eine neue 10er Kabinenbahn von der Talstation Tarscher Alm hinauf auf das Tarscher Joch. Denn im Skipistenfachplan ist eine Verbindung von der Bergstation Tarscher Alm zum Joch hinauf bereits enthalten. Eine Verbindung mit dem Skigebiet Schwemmalm in Ulten sei - aus Sicht des Grundbesitzes - im Bereich des Möglichen, zumal die Kuppelwieser Alm im Eigentum der Fraktion Tarsch sei. Aus den Studien aus der Vergangenheit werde ersichtlich, dass für die Verbindung mit der Schwemmalm nur ein Lift und eine Piste notwendig sei. Der Großteil eines solchen Liftes und einer solchen Piste liege auf Grund der Fraktion Tarsch.
Sicher sei, so sagt es Schwienbacher, dass ein Neubau des Zubringerliftes „Latsch I“ als erstes in Angriff zu nehmen sei. Man könne sofort starten. Die hoffnungsvolle Euphorie wird vor allem dann verständlich, wenn man sich die Kehrseite ins Bewusstsein ruft: 2028 oder spätestens 2030 gehen beim letzten Dinosaurier-Lift „Latsch I“ ohnehin die Lichter aus.
Bin gerade auf diesen Thread hier gestossen, da ich gerade in Latsch bin und man viele Gerüchte zu dem Thema hört. Als erster Schritt soll wohl der aktuelle Lift durch eine Anlage ersetzt werden, welche am Kronplatz abgebaut wird.
Ich bin ja jedes Jahr in Latsch. Allerdings immer im Okt/Nov und mit 100% Radl- und wellness-Fokus. Ich bin auch (allerdings im Sommer) den Tarscher Lift schon gefahren.
Ein tolles Skigebiet kann in dieser Region meines Erachtens nicht mehr entstehen. Unter Mountainbikern gilt das ("der") Vinschgau vermutlich nicht zu Unrecht als Ganzjahresrevier......
don pipone hat geschrieben: 24.05.2026 - 22:13
Ich bin ja jedes Jahr in Latsch. Allerdings immer im Okt/Nov und mit 100% Radl- und wellness-Fokus. Ich bin auch (allerdings im Sommer) den Tarscher Lift schon gefahren.
Ein tolles Skigebiet kann in dieser Region meines Erachtens nicht mehr entstehen. Unter Mountainbikern gilt das ("der") Vinschgau vermutlich nicht zu Unrecht als Ganzjahresrevier......
Naja, wenn du mit deinem Kommentar auf die Schneesicherheit anspielst , dann zieht das auf dieser Seite des Tals nicht. Die Tarscher Alm ist durchaus schneesicher und erreicht mit rund 2500 m und nordseitiger Ausrichtung auch eine attraktive Höhenlage. Durch die Verbindung mit Ulten würde ein wie ich finde attraktives, mittelgroßes Skigebiet entstehen und das in einer Region, die im Winter noch im Dornröschenschlaf liegt. Ich drück die Daumen, dass es klappt.