Das ist halt die restliche halbe Stunde - und die ist auch eher ohne Lesen und Entspannen
Du hat's aber was von 45 min gesagt, stimmt nicht.
Klar war ich auch schonmal mehrere Stunden im Zug gesessen obwohl das nicht geplant war, aber das nehme ich in Kauf.
Kann beim Auto übrigens genauso passieren(Stau, Straßensperrung, Totalschaden am Auto, etc.)
Das ist halt die restliche halbe Stunde - und die ist auch eher ohne Lesen und Entspannen
Du hat's aber was von 45 min gesagt, stimmt nicht.
Klar war ich auch schonmal mehrere Stunden im Zug gesessen obwohl das nicht geplant war, aber das nehme ich in Kauf.
Kann beim Auto übrigens genauso passieren(Stau, Straßensperrung, Totalschaden am Auto, etc.)
Wüsste nicht, wo ich das geschrieben habe.
Natürlich kann auch beim Auto was sein. Gerade eben ist es jetzt aber wieder in 1:07 gegangen.
Ich denke, der persönliche Beitrag zum Klimaschutz muss nicht schmerzen um dadurch besonders wirksam zu sein. Ich verzichte bspw. auf Flugreisen oder kauf mir selten neue Klamotten/Elektronik oder achte bei Lebensmittel auf Regionalität und Saisonalität. Und wie gesagt erledige vorort vieles ohne Auto. Das fällt mir alles leicht. Klar geht immer mehr. Aber auf einen gewissen Komfort möchte ich halt nicht verzichten.
in der man im Zug ruhig lesen kann in etwa so lang wie die Fahrzeit mit dem Auto.
Ich sehe drotzdem mehr Zeit als 1:07h
Dass du dir mühe gibst ist ja sehr erfreulich und super, und klar geht immer mehr(auch bei mir gibt's da viel), und im Endeffekt muss jeder selber entscheiden ob und wie viel für wie viel Aufwand er tun will.
Skiwelt07 hat geschrieben: 01.06.2026 - 20:28
Also noch hab ich's nicht erlebt, das in einen Zug niemand mehr reingepasst hat
So oft fahre ich gar nicht mit der Bahn, aber das habe ich schon unzählige Male erlebt. Zur Ehrenrettung der DB sei gesagt, dass das aber auch schon in IT in Meran passiert ist. Freundlicherweise ist das Hotel dann mit Bulli angerückt, um meine Kids und mich inkl. Bikes abzuholen.
Würzburg, Bielefeld, Dortmund, Kassel... ich musste schon öfter auf den nächsten Zug warten oder völlig umplanen. Noch besser ist die berühmte Aufforderung zum Aussteigen. Andererseits wenn man Zeit hat, gar nicht übel. Gutschein mitnehmen und Kaffee trinken gehen.
In mein Auto komme ich immer rein und werde auch selten zum Aussteigen aufgefordert. Auf Kurzstrecken ist eh das Rad am besten.
Bei uns passen ja nur nicht mehr Leute in die Züge rein, weil wir nicht mit Quetschern/Drückern arbeiten wie die Tokyoter U-Bahn. Und natürlich auch, weil jeder zweite Jack-Wolfskin-Rucksackgicht diesen partout nicht abnehmen möchte. Es ist ein Teufelskreis.....
Skiwelt07 hat geschrieben: 02.06.2026 - 10:13
Sind aber Einzelfälle
Du fährst zu selten mit der Bahn oder hast von der Mehrheit abweichende Arbeitszeiten. Beides in diesem Fall vorteilhaft. Immerhin ist die neue DB-Frau so ehrlich und gibt zu, dass sich an Verspätungen und Überfüllungen vorerst nichts groß ändern wird.
Mal angenommen, ich würde jetzt an meinen Urlaubsort in Südtirol fahren wollen:
Mit Auto 5:06 Stunden
Mit Öffis: 10:35 Stunden, 7 Umstiege oder 11:35 Stunden, 4 Umstiege.
Und dann muss ich noch das Gepäck zur Bushaltestelle schleppen und am Zielort zum Hotel.
Zur Arbeit verhält es sich ähnlich: 18-20 Minuten mit dem Auto, ca. 70 Minuten mit den Öffis, und das auch nur, wenn sie pünktlich fahren würden. Dazu noch die Wege zur/von der Haltestelle. Bei Spätschicht Heimfahrt erst am nächsten Morgen... Nein danke
Es geht aber halt nicht nur um einzelne Personen wie dich(auch bei dem Video), sondern um die Allgemeinheit, und dann braucht das Auto halt am meisten Platz, stößt am meisten CO2 aus und macht am meisten Lärm.
Warum man privat auch gut mit Zug/Bus klarkommen kann habe ich hier schon ausführlich erläutert.
Ob der ÖV für einen funktioniert oder ob man auf das Auto angewiesen ist, ist mMn hauptsächlich vom Wohnort abhängig. Man darf dabei auch nicht die Unterschiede zwischen den Ländern vergessen: Deutschland und die Schweiz haben, je nach Quelle, einen Urbanisierungsgrad zwischen 75% und 80%, Österreich nur 60% (wovon alleine Wien schon 1/3 ausmacht). Der zweite Faktor ist die Abdeckung. Da ist die Schweiz abgesehen von Stadtstaaten sicher Nr. 1 weltweit, gefolgt von Deutschland, trotz des enorm ausgebauten Verkehrsnetzes für den Individualverkehr. Österreich folgt da deutlich weiter hinten. Wenn die Zuverlässigkeit des deutschen ÖVs besser wäre, dürfte es eine Option für einen Grossteil der Bevölkerung sein. In der Schweiz ist Individualverkehr für den Grossteil der Bevölkerung nicht nötig. Die 20%, die schlecht angebunden wohnen reichen aber aus, um das zugegeben nicht besonders gut ausgebaute Strassennetz zu überlasten.
Und man muss ehrlich sein: Die Anbindung an den ÖV ist auch eine persönliche Entscheidung. Bei einem Urbanisierungsgrad von fast 80% muss man sich in Deutschland in den meisten Fällen schon aktiv dafür entscheiden, schlecht an den ÖV angebunden zu sein.