Overtourism in den Dolomiten

Medienberichte rund um den Wintersport: Aktuelle TV-Tipps, Presseartikel, Unfallmeldungen und Diskussionen zu Nachrichten aus der Alpinwelt.
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Thunderbird80
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Re: Overtourism in den Dolomiten

Beitrag von Thunderbird80 »

Nach dieser "Logik" dass es "unnötig" sei eine Passtraße nach oben oder unten mit einem KFZ zu fahren, könnte man genauso argumentieren, dass es "unnötig" sei, mit einer Bergbahn nach oben zu fahren, um dann auf 2 Brettern wieder nach unten zu fahren. Dann könnte man sich tausende Bergbahnen in den Alpen und anderswo auf der Welt sparen, die die schöne Landschaft verschandeln und aufwändige Beschneiungsanlagen mit Leitungen und Teichen kann man sich dann auch sparen weil die ja dann genauso "unnötig" sind. Und dieses Forum ist dementsprechend dann genauso "unnötig".

Thunderbird80
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Re: Overtourism in den Dolomiten

Beitrag von Thunderbird80 »

Oh Tobi da hatten wir zeitgleich den selben Gedanken :lol:
siri
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Re: Overtourism in den Dolomiten

Beitrag von siri »

Ich wollte ähnliches antworten.
Ich kann es nicht mehr hören was da einige fordern.
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Allegra
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Re: Overtourism in den Dolomiten

Beitrag von Allegra »

Wir sollten uns nicht weiter spalten lassen und gemeinsam die Berge genießen und uns nicht unsere Freiheit allerorten einschränken lassen.
Mit gegenseitiger Rücksichtnahme von allen Seiten klappt es sicherlich ganz gut.
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Seilbahnjunkie
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Re: Overtourism in den Dolomiten

Beitrag von Seilbahnjunkie »

Das hab ich schon mal beim Thema Brennerdemo gefragt, aber wie sieht denn die gegenseitige Rücksichtnahme aus? Fahren dann freiwillig nicht mehr so viele Leute über die Pässe, ganz ohne Verbot? Rücksichtnahme klingt immer ganz gut, aber das zielt immer nur auf den Einzelnen ab ohne die Skaleneffekte zu berücksichtigen. Natürlich gibt's Dinge die der Einzelne schon machen kann, z.B. keinen unnötigen Lärm machen (steht übrigens in Deutschland schon in der StVO, dass das verboten ist), keinen Müll in die Landschaft werfen, etc. aber das ist ja nur ein Teil des Problems.

Übrigens verbietet die StVO auch unnützes hin- und herfahren, wenn andere dadurch belästigt werden, allerdings nur in geschlossenen Ortschaften.
Reginleif
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Re: Overtourism in den Dolomiten

Beitrag von Reginleif »

Seilbahnjunkie hat geschrieben: 28.06.2026 - 16:01 Rücksichtnahme klingt immer ganz gut, aber das zielt immer nur auf den Einzelnen ab ohne die Skaleneffekte zu berücksichtigen. Natürlich gibt's Dinge die der Einzelne schon machen kann, z.B. keinen unnötigen Lärm machen (steht übrigens in Deutschland schon in der StVO, dass das verboten ist), keinen Müll in die Landschaft werfen, etc. aber das ist ja nur ein Teil des Problems.
Dieser Teil des Problems ist aber genau der um den es grundlegend geht. Das wo wir sagen und denken dass es selbstverständlich sein sollte, ist es offenbar ganz und gar nicht. Der Müll wird überall liegen gelassen. Das müssen aber offensichtlich nicht die Raser sein denn die Wandern nicht auf den Berg um dort den Müll zu hinterlassen. Da sind die "sanften" Bus und Radtouristen kein Stück besser.

Der unerträglichste Lärm wird von einer Minderheit erzeugt, bei denen die Fahrzeuge viel lauter sind als das Gesetz ohnehin erlauben würde.
Es ist auch eine Minderheit die keinen gesunden Menschenverstand besitzt. Ich bin auch begeistert von Autos und Motorensound im Rahmen. Ich käme aber nie auf die Idee an Kreuzungen im Stand oder generell innerorts den Motor aufheulen zu lassen. Es gibt genug Fahrer (Poser) die genau das machen. Das erlebe ich auch bei mir im Ort ständig. Da denke ich mir kann man sein Motorrad nicht vor der Eisdiele einfach starten und im Standgas wegfahren? Muss man da den Gashahn aufreißen oder im Stand ständig am Gas drehen?
Mich regen genau diese Leute selbst tierisch auf, denn sie führen genau dazu dass auch Leute wie wir die sich benehmen in eine Schublade mit denen gesteckt werden und unter Verboten leiden die uns was nehmen obwohl wir die sich benehmen der kleinste Teil des Problems sind.
Wäre diese Rücksicht bei jedem da, wäre schonmal sehr viel getan.

Und dann kommt wieder der Punkt den ich schon genannt hatte, eine Beschränkung mit Maß und Ziel halte ich dann immernoch für nachvollziehbar. 30 Jahre nichts zu unternehmen und jetzt im Rundumschlag allen die individuelle Fahrt auf den Pässen zu untersagen schießt in meinen Augen halt genauso übers Ziel hinaus.
Am Pragser Wildsee heißt es dauernd dass das System wie es ausgelegt ist sehr gut funktioniert, warum kann man hier nicht auf was ähnliches setzen? Bei einer Limitierung auf 3000 Fahrzeuge am Tag wären alle Staus schonmal beseitig. Wie gesagt es kann auch nicht die Erwartungshaltung der Anwohner sein wir schotten uns jetzt komplett ab und hier darf gar niemand mehr rein. Ich glaube auch kaum dass diese Haltung von einer Mehrheit vertreten wird. Auch das fordert nur eine Minderheit mit Extremposition. Bei einer Einschränkung auf ein gesundes Maß und deutliche strengere Kontrollen und Strafen für absichtlich provokantes oder ohnehin schon regelwidriges Verhalten wären die meisten Einheimischen völlig einverstanden gewesen da bin ich mir relativ sicher.

Die Erwartungshaltung kann nicht sein dass nichts getan werden darf, die Erwartungshaltung auf der anderen Seite kann aber auch nicht sein dass jede Art von Geräusch gleich als scheußlicher zu untersagender Lärm bewertet wird. Ich hatte ja geschrieben ich finde das rasselnde Geräusch eines Fahrradleerlaufs extrem unangenehm und unnötig, ich käme aber nie darauf deswegen ein Fass auf zu machen.
Zuletzt geändert von Reginleif am 28.06.2026 - 17:01, insgesamt 1-mal geändert.
Saison 22/23: Skitage 7: 1x Hochgurgl/Obergurgl, 1x Pitztaler Gletscher, 1x Serfaus-Fiss-Ladis, 1x Sölden, 1x Hintertuxer Gletscher, 1x See, 1x Ischgl
Saison 21/22: Skitage 6: 1x Ofterschwanger Horn, 1x Ischgl, 1x Serfaus-Fiss-Ladis, 1x Nauders, 1x Hochgurgl/Obergurgl, 1x Sölden
Saison 19/20: Skitage 9: 2x Hochgurgl/Obergurgl, 1x Kappl, 1x See, 1x Nauders, 1x Serfaus-Fiss-Ladis, 1x Pitztaler Gletscher, 1x Diedamskopf, 1x Fellhorn/Kanzelwand
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siri
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Re: Overtourism in den Dolomiten

Beitrag von siri »

Was los ist wenn die Pässe nicht mehr viel befahren werden dürfen sieht man am Jammern der Gastronomiebetrieben an der gesperrten Silvretta Hochalpenstrasse. Vermutlich sind da auch einige froh den Verkehr los zu sein, aber anderen geht es an die Existenz. Und in den Dolomiten ist die Haupteinnahmequelle der Tourismus, dann muss man den auch akzeptieren.
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Re: Overtourism in den Dolomiten

Beitrag von Reginleif »

Da bin ich auch gespannt wie sich das entwickelt und kann mir 2 Szenarien vorstellen.
Entweder der Tourismus bricht massiv ein weil es in meinen Augen utopisch ist zu denken all die Menschen für die die Straße Teil des Erlebnisses ist würden genauso kommen wenn sie alle nur noch mit dem Bus rum kutschiert werden.
Oder der Tourismus im Bereich "sanfter" Rad, Wander und Bus Tourismus erschließt tatsächlich eine völlig neue zusätzliche Zielgruppe weil der störende Verkehr weg ist, erfährt dadurch aber einen noch viel größeren Boom sodass er selbst wieder zum Störfaktor wird. Auch das ist ja mancherorts schon der Fall.

Für illusorisch halte ich das Szenario mit den Fahrverboten werden wir nie wieder ein schlechtes Wort über einen Touristen dort hören. Man wird ein neues Ziel finden wo man weiterhin seinen Unmut auslässt, allein weil mancher gar nie zufrieden sein kann und es sich zur Lebensessenz gemacht hat immer was zum nörgeln zu haben.
Ich sehe es schon vor mir, Aufgrund der Fahrverbote und der gestiegenen Nachfrage nach den Seilbahnen müssen diese leistungsstärker neu gebaut werden. Und zack wird es hier die nächste Unmut und den nächsten Deckel geben.
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siri
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Re: Overtourism in den Dolomiten

Beitrag von siri »

Wenn ich nur schaue was es in Österreich Probleme mit Radfahrern gibt ( vertragen sich wohl nicht mit Wanderern?) Und die machen keinen Lärm oder Staus. Also was man auch macht, irgendeinem passt es nicht

Thunderbird80
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Re: Overtourism in den Dolomiten

Beitrag von Thunderbird80 »

Am besten bleiben wir alle den ganzen Tag daheim, machen homeoffice und in unserer Freizeit spielen wir den ganzen zu Hause computer spiele und pumpen uns mit Drogen voll. (Übrigens genau das was die Leute vom WEF für die Masse in ihrer Agenda auch vorgesehen hat)
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Skiwelt07
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Re: Overtourism in den Dolomiten

Beitrag von Skiwelt07 »

tobi27 hat geschrieben: 28.06.2026 - 09:26
Skiwelt07 hat geschrieben: 28.06.2026 - 07:46 Wenn ich einfach so ohne Grund über irgendwelche Passstraßen fahre, dann ist das unnötig.
Wer gibt dir eigentlich das Recht zu bestimmen was unnötig ist und was nicht? Wenn ich über Passtraßen fahre und sowohl mein KFZ als auch die Fahrt im gesetzlichen Rahmen erlaubt sind hat dich das nen feuchten Scheißdreck zu interessieren.

Btw. die Landschaft mit Seilbahnen und zugehöriger Infrastruktur zu verschandeln nur um mit zwei Brettern den Berg runterzurutschen wird von einem Großteil der Bevölkerung ebenfalls als unnötig empfunden. Bitte stelle sofort das Skifahren ein um es mit deiner Besinnung zu sagen.
Also skifahren, macht aber lange nicht so viel lärm und ist laaaange nicht so klimaschädlich.

Außerdem gefährde ich beim Skifahren hauptsächlich mich selbst, wenn jemand über irgendwelche pässe heitzt und jeden Fahrradfahrer absichtlich mit möglichst geringem Abstand überholt(machen 80 Prozent so).
Dann gefährdest du nur den Radfahrer, die macht das in deinem 50000€-Auto, genau garnichts
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Re: Overtourism in den Dolomiten

Beitrag von tobi27 »

Skiwelt07 hat geschrieben: 28.06.2026 - 18:55
Also skifahren, macht aber lange nicht so viel lärm
Hunderte surrende Schneekanonen die in den Tälern durchaus mehrere Kilometer zu hören sind, kann da aus Erfahrung sprechen da ich selber vier Skigebiete in unmittelbarer Nähe habe (macht mir persönlich nichts aus da selbst leidenschaftlicher Skifahrer, will es trotzdem erwähnt haben. Man soll ja gegenüber den O-Ton pösen Auto- und Motorradfahrern die ausnahmslos alle Lärm machen fair bleiben). Zudem Pistenbullys in der Nacht welche die Wildtiere aufschrecken
Skiwelt07 hat geschrieben: 28.06.2026 - 18:55 und ist laaaange nicht so klimaschädlich.
Na dann werf mal einen Blick ins Bautopic von Ischgl letztes Jahr oder Serfaus dieses Jahr. Glaubst du die Millionen Kubik Erdmassen bewegen sich von allein? Energieaufwändige und umweltschädliche Zementherstellung für die Betonprotzbauten und Fundamente, Eisenerz- und anschließende Roheisengewinnung und Weiterverarbeitung zu Stahl für Liftstützen, Millionen Liter Diesel pro Saison für Pistenbullys, Radlader etc. (ja gibt es inzwischen elektrisch als Nischenprodukt aber bis sich das durchsetzt und bewährt dauert es noch Jahre).

Dann noch so Ideen wie mit LKWs wegen akutem Schneemangel Schnee von A nach B transportieren oder Schneekanonen per Helikopter versetzen. Und das nicht nur in einem Skigebiet sondern in Hunderten...
Skiwelt07 hat geschrieben: 28.06.2026 - 18:55 Außerdem gefährde ich beim Skifahren hauptsächlich mich selbst, wenn jemand über irgendwelche Pässe heizt und jeden Fahrradfahrer absichtlich mit möglichst geringem Abstand überholt(machen 80 Prozent so).
Bullshit

https://www.zeit.de/news/2026-04/08/ski ... w-verletzt
https://www.focus.de/panorama/welt/toed ... 01a6d.html
https://www.merkur.de/welt/jugendlicher ... 38284.html
https://www.blick.ch/schweiz/unfall-in- ... 72997.html

Gibt noch dutzende weitere Artikel über Kollisionen mit zahlreich auftretenden Pistenrasern alleine aus der vergangenen Saison.
Skiwelt07 hat geschrieben: 28.06.2026 - 18:55 Dann gefährdest du nur den Radfahrer, dir macht das in deinem 50000€-Auto, genau garnichts
Da muss ich dich leider enttäuschen da ich zum Einen selbst leidenschaftlicher Radfahrer bin (ja Rad- und Autoliebhaber, sowas gibt es außerhalb deiner Bubble tatsächlich!) und zum Anderen meist nur PS schwache Autos im unteren Preissegment kaufe mit denen ich trotzdem gerne Passtraßen fahre, z.B. bin ich letztes Jahr mit 60PS über den Arlbergpass. Radfahrer habe ich zu deiner Enttäuschung keine gefährdet, dafür gab es von denen sogar den einen oder anderen Daumen nach oben...

Eines ist witzig zu beobachten. Über Themen die einen nicht betreffen (selbst kein Auto im Besitz etc.) kann man sich bedenkenlos auskotzen und kritisieren bzw. mit Verbotsfantasien um sich werfen. Kaum wird aber das eigene Hobby wie Skifahren kritisiert kommt sofort die Rechtfertigungspeitsche, man könnte ja selbst durch die Masse an Nichtskifahrern und den zahlreichen Skigebietsgegnern eingeschränkt werden :versteck: :lol: :nein:

Leben und leben lassen Junge!

Viele Grüße
Saison 2025/26 - Skitage (gesamt 72) bzw. Skigebietsbesuche (gesamt 80): 1*Schwärzenlifte, 1*Sinswang, 3*Söllereck, 1*Oberwilhams, 8*Hochhäderich, 6*Grasgehren, 3*Bödele, 3*Warth-Schröcken, 4*Oberjoch, 1*Mellau-Damüls, 2*Fellhorn-Kanzelwand, 2*Bolsterlang, 1*Ofterschwang-Gunzesried, 8*Neunerköpfle, 4*Füssener Jöchle, 3*Schattwald-Zöblen, 3*Thaler Höhe, 3*Buronlifte, 7*Spieserlifte, 1*Hündle, 1*Adelharz-Breitenstein, 1*Iberg, 1*Hagenberglift, 3*Balderschwang, 1*Oberberglifte, 1*Skilift Wengen, 1*Sonnenhanglift, 1*Schetteregg, 1*Hochlitten, 1*Heuberg-Walmendingerhorn, 1*Diedamskopf, 1*Grunholzlift, 1*Faschina, Saison beendet!
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Re: Overtourism in den Dolomiten

Beitrag von Seilbahnjunkie »

Wer glaubt Skifahren wäre eine besonders umweltfreundliche Freizeitbeschäftigung macht ich was vor. Allerdings ist der Sport selbst bei weitem nicht so schlimm wie man denkt. 3/4 der CO2 Emissionen eines durchschnittlichen Skiurlaubs entfallen auf die An- und Abreise. Das verbleibende Viertel verteilt sich auf den Anteil am Skibetrieb und die Unterkünfte und Gastronomie, etc. Da ist schon sehr eindeutig wo das Problem liegt. Und da hilft es auch nicht viel, wenn man vor Ort den Bus nimmt, das fällt im Vergleich zur An- und Abreise dann kaum noch ins Gewicht.

Das lässt sich natürlich auch auf andere Urlaube in den Alpen übertragen. Bei einem Wanderurlaub mit Autoanreise dürfte das Verhältnis noch krasser sein, weil man vor Ort noch weniger Emissionen verursacht. Etwas verschieben dürfte es sich dagegen beim hier angepriesenen Autourlaub. Wenn ich natürlich vor Ort auch noch jeden Tag weite Strecken mit ordentlich Höhenmetern fahre, dann treibe ich die Vorortemissionen in die Höhe. Die An- und Abreise zu übertreffen wird aber vermutlich trotzdem schwierig, weil man ja nicht so schnell fährt.
Noch schlimmer, und her im Sommer anzutreffen, ist es natürlich gleich sein eigenes Haus von daheim mitzubringen und im Extremfall damit die ganze Zeit über die Pässe zu fahren.
Reginleif hat geschrieben: 28.06.2026 - 17:18 Ich sehe es schon vor mir, Aufgrund der Fahrverbote und der gestiegenen Nachfrage nach den Seilbahnen müssen diese leistungsstärker neu gebaut werden. Und zack wird es hier die nächste Unmut und den nächsten Deckel geben.
Sehr unwahrscheinlich. Die meisten Seilbahnen dort sind auf den Skitourismus ausgelegt, und die Nachfrage schafft man im Sommer nicht.
Thunderbird80 hat geschrieben: 28.06.2026 - 18:04 Am besten bleiben wir alle den ganzen Tag daheim, machen homeoffice und in unserer Freizeit spielen wir den ganzen zu Hause computer spiele und pumpen uns mit Drogen voll. (Übrigens genau das was die Leute vom WEF für die Masse in ihrer Agenda auch vorgesehen hat)
Sind wir jetzt schon wieder beim Schwurbeln angekommen, oder tut dir die Hitze nicht gut?
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Re: Overtourism in den Dolomiten

Beitrag von Thunderbird80 »

Kannst du alles nachlesen wenn du es nicht glaubst. Lies das Buch The great Reset, schau dir Interviews mit Yuwal Harari an und lies sein Buch homo deus. Ist aber natürlich alles nur schwurbelei wie du schreibst das ist ja völlig klar
Zuletzt geändert von Thunderbird80 am 28.06.2026 - 20:57, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Overtourism in den Dolomiten

Beitrag von tobi27 »

Seilbahnjunkie hat geschrieben: 28.06.2026 - 20:47
Reginleif hat geschrieben: 28.06.2026 - 17:18 Ich sehe es schon vor mir, Aufgrund der Fahrverbote und der gestiegenen Nachfrage nach den Seilbahnen müssen diese leistungsstärker neu gebaut werden. Und zack wird es hier die nächste Unmut und den nächsten Deckel geben.
Sehr unwahrscheinlich. Die meisten Seilbahnen dort sind auf den Skitourismus ausgelegt, und die Nachfrage schafft man im Sommer nicht.
Schon vergessen?
https://www.finestresullarte.info/de/na ... e-seilbahn

Auch wenn es fairerweise gesagt wohl ein Ausnahmetag war. Dennoch gibt es alpenweit genügend Seilbahnen die auch im Sommer überlastet sind. Massentourismus wird trotz Vorteil der Bündelung immer Probleme und Konfrontationen mit sich bergen, egal wie man es dreht und wendet. Verbietet man A ploppt B auf.

Viele Grüße
Saison 2025/26 - Skitage (gesamt 72) bzw. Skigebietsbesuche (gesamt 80): 1*Schwärzenlifte, 1*Sinswang, 3*Söllereck, 1*Oberwilhams, 8*Hochhäderich, 6*Grasgehren, 3*Bödele, 3*Warth-Schröcken, 4*Oberjoch, 1*Mellau-Damüls, 2*Fellhorn-Kanzelwand, 2*Bolsterlang, 1*Ofterschwang-Gunzesried, 8*Neunerköpfle, 4*Füssener Jöchle, 3*Schattwald-Zöblen, 3*Thaler Höhe, 3*Buronlifte, 7*Spieserlifte, 1*Hündle, 1*Adelharz-Breitenstein, 1*Iberg, 1*Hagenberglift, 3*Balderschwang, 1*Oberberglifte, 1*Skilift Wengen, 1*Sonnenhanglift, 1*Schetteregg, 1*Hochlitten, 1*Heuberg-Walmendingerhorn, 1*Diedamskopf, 1*Grunholzlift, 1*Faschina, Saison beendet!
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Re: Overtourism in den Dolomiten

Beitrag von Reginleif »

Seilbahnjunkie hat geschrieben: 28.06.2026 - 20:47 Sehr unwahrscheinlich. Die meisten Seilbahnen dort sind auf den Skitourismus ausgelegt, und die Nachfrage schafft man im Sommer nicht.
Warst du schonmal zur Hochsaison dort? Ist ja zum Teil schon Realität.
Am Sass Pordoi hab ich schon 1h gewartet im Juli.
Die Seceda ist auch voll ausgelastet da arbeitet man ja schon mit Zeitslots.
Aber werden wir ja sehen ob beim nächsten Aus/Neubau einer Seilbahn wirklich keiner aufmuckt wenn alle mit dem Bus oder Rad anreisen.
Da würde ich eine Menge Geld setzen dass das nicht passieren wird.

Wie gesagt in meinen Augen wird der Tourismus entweder deutlich einbrechen und man wird sich wundern oder er wird dafür auf anderer Seite noch mehr explodieren womit man am Ende zwar vlt. die Staus und den Lärm weg hat, aber halt immernoch zu viele Leute da sind die wild rumtrampeln und Müll hinterlassen und auf ihre Art und Weise halt immer noch zu viel des guten sind. Und dann ist man quasi wieder beim Status Quo und so hangelt man sich halt von Ärgernis zu Ärgernis.
Saison 22/23: Skitage 7: 1x Hochgurgl/Obergurgl, 1x Pitztaler Gletscher, 1x Serfaus-Fiss-Ladis, 1x Sölden, 1x Hintertuxer Gletscher, 1x See, 1x Ischgl
Saison 21/22: Skitage 6: 1x Ofterschwanger Horn, 1x Ischgl, 1x Serfaus-Fiss-Ladis, 1x Nauders, 1x Hochgurgl/Obergurgl, 1x Sölden
Saison 19/20: Skitage 9: 2x Hochgurgl/Obergurgl, 1x Kappl, 1x See, 1x Nauders, 1x Serfaus-Fiss-Ladis, 1x Pitztaler Gletscher, 1x Diedamskopf, 1x Fellhorn/Kanzelwand
Saison 18/19: Skitage 16: 2x Hochgurgl/Obergurgl, 3x Davos, 1x Hochzeiger, 2x Sölden, 2x Serfaus-Fiss-Ladis, 1x Thaler Höhe, 1x Arlberg, 1x Iberg, 1x Oberjoch, 1x Brandnertal, 1x Pitztaler Gletscher
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