Neues in Oberstdorf/Kleinwalsertal
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Hoppernkopf
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Re: Neues in Oberstdorf/Kleinwalsertal
Das ganze Thema ist für mich sinnbildlich für das, was in unserem Land abgeht. Hier wird im bestehenden Skigebiet eine Modernisierung vorgenommen mit überschaubarem Eingriff in die Natur im vergleich zu anderen Projekten in den Alpen und eine einzelne Organisation versucht dies mit allen Mitteln zu verhindern. Denken diese Leute auch mal an die Konsequenzen? Bauunternehmen, Hotels, Bergbahnen etc. die durch diese Entscheidung nicht wissen wie es weiter geht und vorallem wie der kommende Winter aussieht. Natürlich ist es richtig, das Gesetze eingehalten werden, aber wenn den Bergbahnen eine gültige Baugenehmigung vorliegt, so ist für mich unverständlich das dieser Streit jetzt auf deren Rücken ausgetragen wird.
Grundsätzlich finde ich, dass das Allgäu in den letzten Jahren auch aufgrund solcher Organisationen von anderen Regionen im Alpenraum angehängt wird.
Überall im Alpenraum und sogar im Mittelgebirge wird investiert in Mountainbike, großen Spielplätzen und anderen Attraktionen für Familien im Sommer. Es gibt familienfreundliche Tarife bei Bergbahnen und in vielen Teilen Österreichs und Südtirols einen sehr gut ausgebauten und häufig kostenlosem Nahverkehr mit Wanderbus etc. der im Allgäu faktisch so gut wie nicht vorhanden ist.
In den letzten Jahren wurden so einige Investitionen von Unternehmern im Allgäu verhindert (Grünten, Verbindung Balderschwang mit Grasgehren, jetzt das Fellhorn, ausbau von Beschneiung)
Wenn man mithalten möchte, muss man aus meiner Sicht in einigen Bereichen aufholen. Die Marke Allgäu alleine und die Natur für sich wird auf Dauer nicht den Lebensunterhalt für die Einwohner erwirtschaften.
Ja Regeln für Bauvorhaben in sensiblen Räumen sind wichtig und richtig, aber grundsätzlich gegen alles zu klagen finde ich fraglich.
Grundsätzlich finde ich, dass das Allgäu in den letzten Jahren auch aufgrund solcher Organisationen von anderen Regionen im Alpenraum angehängt wird.
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In den letzten Jahren wurden so einige Investitionen von Unternehmern im Allgäu verhindert (Grünten, Verbindung Balderschwang mit Grasgehren, jetzt das Fellhorn, ausbau von Beschneiung)
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Schneefuchs
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Re: Neues in Oberstdorf/Kleinwalsertal
Ich würde sagen halb so wild. Die alte Scheidtobelbahn wurde selten für Wiederholungsfahrten genutzt. Problem ist die Verbindung vom Fellhorn zur Kanzelwand.tobi27 hat geschrieben: 02.07.2026 - 14:31 Witzig wirds erst wenn man die Bierenwangbahn abbauen muss da sie bereits an den Käufer versprochen ist, andererseits aber die neue Scheidtobelbahn nicht bauen darf. Könnte im Fall der Fälle am Wochenende/Ferien für lange Wartezeiten an den Hauptbahnen sorgen, andererseits wären dann die Pisten mal zur Abwechslung mangels Überkapazität nicht schon um 11 komplett hinüber![]()
Laut skiresort.de schafft die Fellhorn-Gipfelbahn 400 pers/h, die alte Scheidtobelbahn 1.200. Da bleibt nur ein Viertel über.
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Re: Neues in Oberstdorf/Kleinwalsertal
Als ich das letzte mal geguckt habe, lag Bayern noch nicht in Tschechien oder der Slowakei. Aber wir können das gerne noch weiter fassen, z.B. ob in Somalia überhaupt irgendwelche Gesetze und Regularien angewendet werden?basti.ethal hat geschrieben: 03.07.2026 - 07:05 Ob in Tschechien oder der Slowakei diese EU-Regularien auch so konsequent in Landesgesetze umgemünzt würden?.....
Ich bin jedenfalls froh, dass wir in einem Land leben in dem Gesetze (weitestgehend) konsequent angewendet werden und Gerichte auch entsprechend urteilen. Ausnahmen bestätigen die Regel.
Wenn wir das anders wollen müssen wir uns nicht beschweren, wenn mit anderen und noch wichtigere Regularien genau so verwahren wird und dann herzlich willkommen in der Bananenrepublik!
Absurd ist in den Fall allerdings schon, dass der erheblich größere Eingriff, der Pistenbau, bisher weiterläuft aber der Ersatz einer Liftanlage gestoppt wird. Absurd ist auch, das Schutzgebiet im schmalen, lichten Waldstreifen zwischen Seeeck und Schneidtobel sowie am Gipfelhang - aber gut, das wurde so gewollt.
Da können sich die Bergbahnen bei der unbedarften Wählerschaft und natürlich CSU bedanken, die vermutlich sowohl auf komnunaler-, auf landesebene und auf EU-Ebene daran beteiligt war.
Wir brauchen Gesetze, die vereinfachen, keine die die bestehende Bürokratie noch weiter verschlimmern. Wenn dann demnächst vielleicht mal noch größere Idioten an die Macht kommen, wird dieses Land komplett stillstehen.
Das Problem sind doch die Menschen selbst. Als der Alpenplan beschlossen wurde, haben viele Menschen gejubelt, endlich werden unsere Berge und unsere Heimat geschützt! Wenn genau das, was vorher bejubelt wurde dann Bauprojekten im Weg steht ist das gejammere dann groß. Was man da bejubelt hat, wurde natürlich nicht so wirklich durchgelesen.Hoppernkopf hat geschrieben: 03.07.2026 - 08:59 In den letzten Jahren wurden so einige Investitionen von Unternehmern im Allgäu verhindert (Grünten, Verbindung Balderschwang mit Grasgehren, jetzt das Fellhorn, ausbau von Beschneiung)
Wenn man mithalten möchte, muss man aus meiner Sicht in einigen Bereichen aufholen. Die Marke Allgäu alleine und die Natur für sich wird auf Dauer nicht den Lebensunterhalt für die Einwohner erwirtschaften.
Ja Regeln für Bauvorhaben in sensiblen Räumen sind wichtig und richtig, aber grundsätzlich gegen alles zu klagen finde ich fraglich.
Entweder will man dies oder das - und vieles was beschlossen wird, ist einfach wahnsinnig schlecht gemacht.
Da mein Bildhoster seine Verzeichnisstruktur geändert hat, werden die Bilder in meinen Berichten z.T. nicht mehr angezeigt. Auf konkreten Wunsch stelle ich sie wieder her.
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Re: Neues in Oberstdorf/Kleinwalsertal
Ja und die meisten wo für solche Naturschutzsachen sind bzw. am lautesten gegen solche Projekte schreien, betrifft es meist nicht ob ein Wirtschaftlicher Schaden entsteht oder nicht.
Hat man ja am Grünten gesehen bei den Demos, die meisten kamen von überall nur fast keiner aus der Region. Klar wenn man nicht davon lebt kann man ja dagegen sein.
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Re: Neues in Oberstdorf/Kleinwalsertal
Vor allem wurden im Allgäu recht viele touristisch genutzte Areale der Natur zurückgegeben: Gschwender Horn, Tegelberg, Alpsee Bergwelt, Grünten um mal die bekanntesten Beispiele zu nennen. Und dann wird auf der anderen Seite bei einem ERSATZneubau in einem eh schon (über)erschlossenen Gebiet so ein Zinnober gemacht.
Kanada - 29.01.2017 bis 10.02.2017
Du kannst Dir Glück nicht kaufen. Aber Du kannst skifahren gehen und das ist ziemlich dasselbe!
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Re: Neues in Oberstdorf/Kleinwalsertal
Die Allgäuer können einem schon leid tun.
Potential ohne Ende und alles wird Ihnen unnutzbar gemacht....
Den Gast juckts nur wenig, der fährt ein paar Kilometer weiter nach AT.
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Re: Neues in Oberstdorf/Kleinwalsertal
Jein, es würden einerseits nicht alle dort rüberfahren alleine aufgrund der etwas längeren Anfahrt und zudem sind die Tagesgastkapazitäten vor allem an den Hochsaisontagen in Vorarlberg auch schon komplett erschöpft. Also ein geschlossenes Nebelhorn könnte man vermutlich noch recht gut puffern. Aber ein Gebiet wie das Fellhorn ist schwer auszugleichen.basti.ethal hat geschrieben: 03.07.2026 - 10:37 Den Gast juckts nur wenig, der fährt ein paar Kilometer weiter nach AT.
Also wenn von 10.000 Gästen am Fellhorn 7.000 nach Vorarlberg weiterfahren, dann reicht die Kapazität dort nicht aus. Dafür bräucht es 30-50 zusätzliche Pistenkilometer dort.
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freeridekwt
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Re: Neues in Oberstdorf/Kleinwalsertal
Für mich als local ist das ehrlichweise ein Irrsinn...
Zum einen weil das ganze Verfahren eine Farce darstellt, welcher Unternehmer investiert zukünftig noch ohne Rechtssicherheit?
Zum anderen aber auch das Thema Umweltschutz: Wenn man sich auf alten Bildern und Plänen ansieht wie viele der Flächen speziell im KWT früher für Landwirtschaft und auch Skibetrieb genutzt wurden und wie viel davon mittlerweile an die Natur zurückgegeben wurde dann muss ich sagen ist das mehr als genug...
Natürlich konzentriert sich die Nutzung jetzt auf das Kerngebiet, aber das ist aus meiner Sicht auch gut und richtig so. Dann muss aber das Kerngebiet auch entwickelt werden dürfen und das ist so nicht möglich...
Eine weitere Komponente ist die finanzielle Sicherheit... Die Gemeine Mittelberg ist mit ca. 20% bei der Bergbahn eingestiegen und muss jetzt mit einem erhöhten Risiko leben. Wenn das schlagend werden sollte muss das die Allgemeinheit tragen...
Alles in allem äußerst unbefriedigend!
Zum einen weil das ganze Verfahren eine Farce darstellt, welcher Unternehmer investiert zukünftig noch ohne Rechtssicherheit?
Zum anderen aber auch das Thema Umweltschutz: Wenn man sich auf alten Bildern und Plänen ansieht wie viele der Flächen speziell im KWT früher für Landwirtschaft und auch Skibetrieb genutzt wurden und wie viel davon mittlerweile an die Natur zurückgegeben wurde dann muss ich sagen ist das mehr als genug...
Natürlich konzentriert sich die Nutzung jetzt auf das Kerngebiet, aber das ist aus meiner Sicht auch gut und richtig so. Dann muss aber das Kerngebiet auch entwickelt werden dürfen und das ist so nicht möglich...
Eine weitere Komponente ist die finanzielle Sicherheit... Die Gemeine Mittelberg ist mit ca. 20% bei der Bergbahn eingestiegen und muss jetzt mit einem erhöhten Risiko leben. Wenn das schlagend werden sollte muss das die Allgemeinheit tragen...
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Re: Neues in Oberstdorf/Kleinwalsertal
Ich finde es schon erstaunlich, und erschreckend, wie vieke auf einmal gerne in einer Bananenrepublik wohnen würden, wenn es ihnen grad in den Kram passt. Die gleichen Leute schreien dann ganz schnell wieder Rechtsstaat, wenn das besser passt. So wollten allen voran die bayrischen Politiker die hier offenbar EU rechtswidtige Gesetze geschaffen haben vor kurzem noch Leute dafür in den Knast stecken, dass sie friedlich auf Straßen saßen.
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Re: Neues in Oberstdorf/Kleinwalsertal
Quelle: facebookMit der Montage der Stütze 1 wurde ein weiterer wichtiger Meilenstein des Neubaus der Walmendingerhornbahn erreicht.
Die einzelnen Bauteile der zukünftigen Stütze werden schrittweise montiert und die Seilschuhe werden platziert.
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Re: Neues in Oberstdorf/Kleinwalsertal
Geduld... Bisher ist es kein "offenbar EU-rechtswidriges Gesetz". Es geht um das "dritte Modernisierungsgesetz" durch das eine Umweltverträglichkeitsprüfung entbehrlich wäre. Das Verwaltungsgericht Augsburg möchte jetzt in einem Hauptsacheverfahren klären ob das mit EU-Recht vereinbar ist, und bis zum Verfahrensende gilt ein Baustopp. Über den Ausgang ist damit noch nichts gesagt.Seilbahnjunkie hat geschrieben: 03.07.2026 - 16:30 die hier offenbar EU rechtswidtige Gesetze geschaffen haben
Dagegen ist Beschwerde beim Bayerischen Verwaltungsgerichtshof möglich. Parallel leitet die Seilbahngesellschaft eine Umweltverträglichkeitsprüfung ein, bei positivem Ausgang wäre auch eine Aufhebung des Modernisierungsgesetzes kein dauerhaftes Hindernis.
Mein unverbindlicher Tip: Das Bähnle wird schon kommen, etwas später halt.
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Re: Neues in Oberstdorf/Kleinwalsertal
Erinnert mich alles stark an diesen Fall hier: https://steiermark.orf.at/stories/3358634/
Hüttenersatz um ein Jahr verschoben wegen Einspruch aus Bayern (Ein Tag vor Baubeginn!!)
Unser Rechtssystem ist doch komplett Banane.
OT aus
Lg
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- snowflat
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Re: Neues in Oberstdorf/Kleinwalsertal
Noch der Kreisbote:
Quelle: Gericht stoppt Bau der Scheidtobelbahn am Fellhorn bei Oberstdorf wegen ungeklärter EuroparechtsfrageDas Verwaltungsgericht Augsburg hat am Mittwoch, den 1. Juli, einem Eilantrag des Bayerischen Landesbundes für Vogel- und Naturschutz gegen den Bau der Scheidtobelbahn am Fellhorn teilweise stattgegeben und den weiteren Bau der Seilbahn vorläufig gestoppt.
Kanada - 29.01.2017 bis 10.02.2017
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Snowshine
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Re: Neues in Oberstdorf/Kleinwalsertal
Kann mich mal jemand aufklären, ob ich evtl. die ganze Zeit nen Denkfehler hab? Also ernsthaft jetzt
Denn eigentlich ist es doch so: Es soll EINE neue Bahn gebaut werden (die eine alte auf fast gleicher Trasse ersetzt) und dafür werden ZWEI alte Bahnen (die Bierenwang und eben die alte Scheidtobel) abgebaut. Das müsste doch eigentlich den Bayerischen Landesbund für Vogel- und Naturschutz freuen, wenn sich somit die Menge von Infrastruktur am Berg verringert. Oder hab ich was nicht verstanden? (Abgesehen davon ist es natürlich unabhängig davon Mist, dass ein Wirtschaftsunternehmen nach Bewilligung anfängt etwas zu bauen und dann wegen einer unklaren Rechtslage gestoppt wird, auf die es selbst keinen Einfluss hat...)
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markus
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Re: Neues in Oberstdorf/Kleinwalsertal
Kein Denkfehler. Aber etwas entscheidendes hast übersehen.
Mia san in Bayern!! Da liegt der Hund begraben.
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Dede
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Re: Neues in Oberstdorf/Kleinwalsertal
genau so ist es. Selbst wenn es nicht rechtens wäre. Dann ist es das Versäumnis der bayrischen Regierung.Snowshine hat geschrieben: 08.07.2026 - 00:46 Kann mich mal jemand aufklären, ob ich evtl. die ganze Zeit nen Denkfehler hab? Also ernsthaft jetztDenn eigentlich ist es doch so: Es soll EINE neue Bahn gebaut werden (die eine alte auf fast gleicher Trasse ersetzt) und dafür werden ZWEI alte Bahnen (die Bierenwang und eben die alte Scheidtobel) abgebaut. Das müsste doch eigentlich den Bayerischen Landesbund für Vogel- und Naturschutz freuen, wenn sich somit die Menge von Infrastruktur am Berg verringert. Oder hab ich was nicht verstanden? (Abgesehen davon ist es natürlich unabhängig davon Mist, dass ein Wirtschaftsunternehmen nach Bewilligung anfängt etwas zu bauen und dann wegen einer unklaren Rechtslage gestoppt wird, auf die es selbst keinen Einfluss hat...)
Warum soll darunter ein Wirtschaftsunternehmen leiden ?
Wenn es zur nächsten Saison weder die alte Scheidtobelbahn noch die Erneuerung gibt, dann bleibt letztlich nur die Gipfelbahn um zur Kanzelwand zu kommen. Das wäre eine Katastrophe !
mMn kann gern die bayrische Regierung verklagt werden, aber doch bitte nicht die Seilbahn die alles nach geltendem Recht richtig gemacht hat. Daher bleibt in meinen Augen auch nur übrig diesen Bau fertigzustellen und keinen weitern basierend auf dieser - vielleicht auf EU Ebene ungültige - Grundlage zuzulassen.
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Re: Neues in Oberstdorf/Kleinwalsertal
Dann muss did Bergbahn eben die Genehmigungsbegörde auf Schadensersatz verklagen. Es wurde ja nicht die Bergbahn angeklagt, sondern gegen das Projekt geklagt. Da kann man ja nicht einfach gegen jemand anderen klagen.
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Re: Neues in Oberstdorf/Kleinwalsertal
Ist bei uns in NRW auch nicht bessermarkus hat geschrieben: 08.07.2026 - 06:59 Kein Denkfehler. Aber etwas entscheidendes hast übersehen.
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Re: Neues in Oberstdorf/Kleinwalsertal
Ich mache mir mit dem Post keine Freunde, aber ich finde die Diskussion hier ist schon recht einseitig und vereinfacht stellenweise ziemlich.
Auf dem Papier stimmt es, dass zwei Sesselbahnen abgebaut werden, nur eine der beiden auf gleicher Trasse ersetzt wird und die Förderkapazität des Gesamtgebiets eher sinkt als steigt. Dass die Bierenwangbahn ersatzlos wegfällt hat aber nichts mit goodwill der OK Bergbahnen zu tun sondern korrigiert eine Entscheidung von vor über 10 Jahren. Damals war der Ersatzbau der Scheidtobel gesetzlich so gut wie unmöglich, man suchte aber eine Entlastung zur Möserbahn da der Fellhornlift nur etwas für Experten war. Die Hoffnung lag dann in der in der Bierenwangbahn. Auf dem Papier top - Kapazitätssteigerung & Anfängerfreundlich. Doof nur, dass sie sich die Pisten mit der Möserbahn teilweise teilt und die somit umso mehr gelitten haben. Dementsprechend unglücklich wirkte diese Bahn. Mit der Möglichkeit am Scheidtobel bauen zu können - was ja schon immer die favorisierte Variante war - wirkt die Bierenwangbahn noch unsinniger und hat jegliche Daseinsberechtigung verloren. Es ist nur logisch, dass sie wegfällt. Damit die Scheidtobelbahn ihre geplante Funktion als ersehnte Entlastung zur Möserbahn und gleichzeitig durch das Konzept des blauen Rings eine Alternative für Anfänger bietet, braucht es neben der Bahn auch Arbeiten an der Piste. Also neben dem Neubau der Bahn auf gleicher Trasse auch weitere Arbeiten im Scheidtobel.
Der Knackpunkt an der Geschichte ist, dass aus einer hauptsächlichen Zubringeranlage eine Beschäftigungsanlage werden soll. Es werden also deutlich mehr Leute im Scheidtobel unterwegs sein wie es bisher war. Wie gesagt, im Gesamtskigebiet mag die Kapazität sinken, weil eine sinnlose Anlage wegfällt - im Bereich des Scheidtobels gilt allerdings das Gegenteil.
Der zweite umstrittene Punkt ist das 3. Modernisierungsgesetz. Jahrelang wäre es unmöglich gewesen, die Scheidtobelbahn zu ersetzen. Dann kommt in Bayern das 3. Modernisierungsgesetz und setzt Rahmenbedingungen, die nicht wirklich wissenschaftlich fundiert werden können sondern sich vielleicht am Tiroler Gesetz orientieren oder willkürlich waren. Hier lässt es sich nicht verleugnen, dass das ein Erfolg der Seilbahnlobby war. Das die neue Scheidtobelbahn, die jahrelang unmöglich war, jetzt perfekt in die Rahmenbedingungen des Gesetzes passt hinterlässt schon einen Geschmack. Ich mag hier an dieser Stelle nicht darüber urteilen, ob das Gesetz sinnvoll oder nicht ist - das darf gerne jeder für sich selbst entscheiden. Ich denke aber, wir können uns alle darauf einigen, dass es aus Gründen nicht unumstritten ist.
Ich hatte persönlich von Beginn an ein ungutes Bauchgefühl bei diesem Projekt. Die OK Bergbahnen wussten wie brisant diese Baustelle wird und haben es ja, bis auf das eine Video, möglichst vermieden darüber groß zu kommunizieren. Es war absehbar, dass Naturschützer dagegen Sturm laufen werden. Umso unglücklicher, dass das Gesetz wohl nicht wasserdicht zu Ende gedacht wurde, aber auch ein Risiko was die OK Bergbahnen als erster Anwender in Kauf genommen haben.
Die Situation kennt jetzt nur noch Verlierer. Das Fellhorn könnte im Winter sehr unattraktiv werden, beteiligte Baufirmen verlieren Planungssicherheit, Skifahrer sind frustriert, die Naturschützer ziehen den Ärger auf sich und werden am Ende vermutlich den Bau nicht verhindert bekommen. Ich denke wir sind uns alle einig, dass die Bahn spätestens zum Winter 27/28 stehen wird. Es ist absurd, dass der Lift gestoppt ist während die Pistenarbeiten munter weiterlaufen. Da kann ich jeden Ärger über die Sinnhaftigkeit des Baustopps nachvollziehen. Ich hoffe wirklich, man schafft es noch in irgendeiner Form einen Kompromiss zwischen OK Bergbahnen und Naturschützern zu schließen, aber ich denke die Fronten sind dafür zu verhärtet. Als regelmäßiger Skifahrer am Fellhorn wäre das ansonsten wirklich sehr sehr unglücklich.
Auf dem Papier stimmt es, dass zwei Sesselbahnen abgebaut werden, nur eine der beiden auf gleicher Trasse ersetzt wird und die Förderkapazität des Gesamtgebiets eher sinkt als steigt. Dass die Bierenwangbahn ersatzlos wegfällt hat aber nichts mit goodwill der OK Bergbahnen zu tun sondern korrigiert eine Entscheidung von vor über 10 Jahren. Damals war der Ersatzbau der Scheidtobel gesetzlich so gut wie unmöglich, man suchte aber eine Entlastung zur Möserbahn da der Fellhornlift nur etwas für Experten war. Die Hoffnung lag dann in der in der Bierenwangbahn. Auf dem Papier top - Kapazitätssteigerung & Anfängerfreundlich. Doof nur, dass sie sich die Pisten mit der Möserbahn teilweise teilt und die somit umso mehr gelitten haben. Dementsprechend unglücklich wirkte diese Bahn. Mit der Möglichkeit am Scheidtobel bauen zu können - was ja schon immer die favorisierte Variante war - wirkt die Bierenwangbahn noch unsinniger und hat jegliche Daseinsberechtigung verloren. Es ist nur logisch, dass sie wegfällt. Damit die Scheidtobelbahn ihre geplante Funktion als ersehnte Entlastung zur Möserbahn und gleichzeitig durch das Konzept des blauen Rings eine Alternative für Anfänger bietet, braucht es neben der Bahn auch Arbeiten an der Piste. Also neben dem Neubau der Bahn auf gleicher Trasse auch weitere Arbeiten im Scheidtobel.
Der Knackpunkt an der Geschichte ist, dass aus einer hauptsächlichen Zubringeranlage eine Beschäftigungsanlage werden soll. Es werden also deutlich mehr Leute im Scheidtobel unterwegs sein wie es bisher war. Wie gesagt, im Gesamtskigebiet mag die Kapazität sinken, weil eine sinnlose Anlage wegfällt - im Bereich des Scheidtobels gilt allerdings das Gegenteil.
Der zweite umstrittene Punkt ist das 3. Modernisierungsgesetz. Jahrelang wäre es unmöglich gewesen, die Scheidtobelbahn zu ersetzen. Dann kommt in Bayern das 3. Modernisierungsgesetz und setzt Rahmenbedingungen, die nicht wirklich wissenschaftlich fundiert werden können sondern sich vielleicht am Tiroler Gesetz orientieren oder willkürlich waren. Hier lässt es sich nicht verleugnen, dass das ein Erfolg der Seilbahnlobby war. Das die neue Scheidtobelbahn, die jahrelang unmöglich war, jetzt perfekt in die Rahmenbedingungen des Gesetzes passt hinterlässt schon einen Geschmack. Ich mag hier an dieser Stelle nicht darüber urteilen, ob das Gesetz sinnvoll oder nicht ist - das darf gerne jeder für sich selbst entscheiden. Ich denke aber, wir können uns alle darauf einigen, dass es aus Gründen nicht unumstritten ist.
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Die Situation kennt jetzt nur noch Verlierer. Das Fellhorn könnte im Winter sehr unattraktiv werden, beteiligte Baufirmen verlieren Planungssicherheit, Skifahrer sind frustriert, die Naturschützer ziehen den Ärger auf sich und werden am Ende vermutlich den Bau nicht verhindert bekommen. Ich denke wir sind uns alle einig, dass die Bahn spätestens zum Winter 27/28 stehen wird. Es ist absurd, dass der Lift gestoppt ist während die Pistenarbeiten munter weiterlaufen. Da kann ich jeden Ärger über die Sinnhaftigkeit des Baustopps nachvollziehen. Ich hoffe wirklich, man schafft es noch in irgendeiner Form einen Kompromiss zwischen OK Bergbahnen und Naturschützern zu schließen, aber ich denke die Fronten sind dafür zu verhärtet. Als regelmäßiger Skifahrer am Fellhorn wäre das ansonsten wirklich sehr sehr unglücklich.