Offiziell eingebunden wurde die Landesumweltanwaltschaft Tirol bis dato noch nicht, wenn es um die geplante Fusion zwischen den Skigebieten Muttereralm und Axamer Lizum geht.
Bescheide bis Ende 2025
Spätestens jetzt im Frühling bzw. im laufenden Ermittlungsverfahren dürfte dies aber der Fall sein, schließlich gibt es bereits Gutachten, dazu besteht Zeitdruck: Auch wenn die Übernahme der Muttereralmbahn durch den slowakischen Tourismuskonzern Tatry Mountain Resorts bereits vor rund fünf Jahren erfolgt ist, fließen noch offene Geldbeträge (1,2 Mio. Euro) erst, wenn bis spätestens Ende 2025 alle Bescheide fix am Tisch liegen.
Auerhahn in Österreich und das auch noch bei einer teilweisen Neuerschließung, das wird einiges an Zeit kosten. Ehrlich gesagt würde es mich sehr wundern, wenn dort in den nächsten 4 Jahren irgendwas passiert. Im Brandnertal gab es ja auch massive Verzögerungen, wobei man dort nur einen Ersatzbau von bestehenden Anlagen durchbringen musste.
Seit Jahrzehnten wird vom Zusammenschluss der Skigebiete Mutterer Alm und Axamer Lizum geredet. Heuer hätte es laut Tourismusverband Innsbruck eigentlich so weit sein sollen. Doch von einer Liftverbindung ist zum Beginn der Wintersaison nichts zu sehen, Behördenverfahren stehen aus.
„Der Stand derzeit ist, dass das naturschutzrechtliche Verfahren eingeleitet ist und letztendlich darauf folgend noch ein seilbahntechnisches Verfahren eingeleitet werden kann. Also das ist im Laufen“, ist Tourismusvertreter Mölk zuversichtlicher. Auch der Axamer Bürgermeister Thomas Suitner zeigte sich optimistisch, dass die Genehmigung „rasch“ vorliegen werde. Geht es nach Mölk soll es die Liftverbindung zwischen den beiden Skigebieten nächstes Jahr, spätestens aber in zwei Jahren geben.
stimmt zwar, dass die Ecke da nicht sonderlich gut verbaut wurde (und ich finde die Lage im Talkessel da auch sehr schattig mit Aussicht auf einen riesigen Parkplatz). Aber hier geht es ja um den Neubau des Birgitzköpflhauses, da oben würde das schon stärker auffallen.
Ich stamme aus einer Stadt im Nordschwarzwald, in welcher seit den 70er-Jahren ein Tunnel als Verkehrsentlastung diskutiert wird. Zur selben Zeit war mein Vater im Winter Skilehrer in der Axamer Lizum und dort kam das Thema der Verbindung bereits auf. Es ist mittlerweile ein Running Gag innerhalb der Familie, was zuerst gebaut wird: Der Freudenstädter Tunnel oder die Verbindung von Axamer Lizum und Mutterer Alm Kein gehaltvoller Beitrag zum Topic, aber anders kann ich das nicht (mehr) kommentieren.
Also sorry, aber das hört sich auch nach einer kompletten Verschaukelung der Behörden an. Wollen Sie jetzt ein Hotel bauen oder den Zusammenschluss. Für ein 25 Meter hohes Hotelgebäudr habe ich auch kein Verständnis.
Derzeit belastet der Durchzugsverkehr in die Lizum die Gemeinde sehr. Mit einem Zubringer vom Tal könnte die öffentliche Anbindung wesentlich verbessert (Fahrzeit halbiert) und das Verkehrsaufkommen reduziert werden. Bgm. Suitner: "Zudem könnte die Axamer Abfahrt bis zum Lackenboden mit einem Lift erschlossen werden. Es handelt sich dabei um eine attraktive und bestehende Abfahrt auf einer Höhe von ca. 1.300 Meter aufwärts, nordseitig ausgerichtet, die auch dementsprechend schneesicher ist. Eine Beschneiung ins Tal wäre nicht nachhaltig und ist auch nicht vorgesehen.
Auch Lizum-Geschäftsführer Werner Frießer bestätigt erste Schritte: "Es gab erste Gespräche mit Grundbesitzern: Dabei ging es um die Möglichkeit, eine erste Studie erstellen zu können. Diese Gespräche sind sehr positiv verlaufen."
Naja, die Bahn wäre halt schon sehr lange und dadurch ziemlich teuer. Wenn man vom Ende der Abfahrt zum Pleisen direkt baut hat man schon 3,8 km, mit Umweg über eine Mittelstation locker über 4. Davon kann man einen Teil nicht wirklich als Wiederholungsbahn nutzen, das ist für so ein kleines Gebiet schon eine Aufgabe.
Wie man da jetzt aber großartig den Ort entlasten möchte, ist mir nicht so ganz klar. Wie weit will man die Bahn denn runter ziehen? Es gibt ja eine Umgehungsstraße aus dem Inntal bis fast zur Straße in die Lizum. Das können nur ein paar wenige Häuser sein die da wirklich entlastet werden. Kritischer wird der Verkehr durch's Ortszentrum sein, aber der bleibt ihnen auch damit erhalten. Wenn die Verbindung endlich mal kommt, dann hat sich das eh erledigt, dann säuft Götzens halt noch mehr im Verkehr ab.
Was wirklich was bringen könnte wäre, wenn man die Bahn bis zur Götzener Landesstraße runter ziehen würde. Dort verkehrt eine der stärksten Buslinien Tirols im dichten Takt, da ist man dann nicht mehr auf die Skibusse angewiesen. Das spart auf der einen Seite etwas Geld, und auf der anderen hat man auch am Wochenende einen 30 min Takt. Aber auch da wird an Wichtigkeit verlieren, wenn die Verbindung kommen sollte.
Aus meiner Sicht hat das Projekt Potential. Es würde eine bisher wenig genutzte Abfahrt für Wiederholungsabfahrten erschlossen. Bisher konnte die Abfahrt nur bei sehr viel Naturschnee genutzt werden. Die Abfahrt bis zur Mittelstation hätte einen Höhenunterschied von mindestens 800 Höhenmetern. Bis zur Mittelstation würde die Abfahrt wahrscheinlich beschneit werden damit sie wirtschaftlich betrieben werden kann. Es ist einer der wenigen Bereiche in der Lizum der noch sinnvoll erschlossen werden kann. Aus Skifahrersicht kommt es zu einer qualitativen und quantitativen Verbesserung. Bin gespannt wie lange es bis zur Realisierung dauert. Wie ist der aktuelle Stand bei der Verbindung Axamer Lizum mit der Mutteralm?
Mal eben so vollbeschneien Das ist nicht mal ebenso, irgendwo muss Wasser herkommen, es müssen Pumpen gebaut, Leitungen verlegt, Schneeerzeuger gekauft werden. Das kostet Geld und wahrscheinlich auch ne UVP.
Das ist auch keine harmlose Abfahrt, wenn man da einen Lift hinstellt braucht man noch Unfahrungen etc für normal Sterbliche.
Das ist ein Nordhang, sehr lang und teilweise sehr steil.
Die kriegen es nichtmal hin die Verbindung nach Götzens zu bauen. Also ich glaub daran nicht.
Wann ist diese Abfahrt eigentlich angelegt worden? Vermutlich irgendwann in der Pionierzeit?
Eine Liftverbindung bestand ja nie? Eigentlich umso erstaunlicher, dass die Abfahrt nicht schon längst verwildert ist.
basti.ethal hat geschrieben: 20.08.2026 - 12:20
Wann ist diese Abfahrt eigentlich angelegt worden? Vermutlich irgendwann in der Pionierzeit?
Eine Liftverbindung bestand ja nie? Eigentlich umso erstaunlicher, dass die Abfahrt nicht schon längst verwildert ist.
Also wenn man dem Internet glauben kann, dann ist die Errichtung mit der Gründung der Axamer Lizum Aufschließungs AG erfolgt. Die Gründung war 1961. Jedoch wurden die ersten Lifte wohl erst 1963 errichtet. Auf den historischen Orthofotos ist bei der Gesamtbefliegung 1970-74 die Abfahrt bereits sichtbar. Auf der Aufnahme zwischen 1990 und 99 erkennt man, dass die Abfahrt in der Zwischenzeit verbreitert wurde und 2022 noch so aussah und heute noch größtenteils aussieht. Alle drei Aufnahmen mal im Ablauf zusammengeführt: Klick
Und wie soll eine Bahn ab da im Niemandsland den Verkehr im Ort entlasten? Da ist doch weit und breit keine Straßenanbindung in Sicht, oder sehe ich das falsch? Entweder man geht den ganzen Weg und landet bei unter 1000m für die Talstation oder (was ich für wahrscheinlicher halte) es sind Hirngesprinste und Luftschlösser
old17 hat geschrieben: 21.08.2026 - 14:06
Und wie soll eine Bahn ab da im Niemandsland den Verkehr im Ort entlasten? Da ist doch weit und breit keine Straßenanbindung in Sicht, oder sehe ich das falsch? Entweder man geht den ganzen Weg und landet bei unter 1000m für die Talstation oder (was ich für wahrscheinlicher halte) es sind Hirngesprinste und Luftschlösser
Gar nicht
Ich hab mal etwas recherchiert. Die Piste wurde angeblich 63 gebaut und war als Ersatzabfahrt von den ersten Spielen gedacht. Ob das stimmt weiß ich nicht.
Steht da unten auf der Wiese wo man rauskommt nicht noch ein alter Dorflift oder verwechsel ich da was?