Was verrückt klingt, könnte bald Realität sein: Eine Seilbahn-Gondel mit integriertem Whirlpool, quasi Wellnessspaß zwischen Pistenvergnügen und Apres-Ski. Paul Demschar, Doktorand an der Montanuni Leoben, hat ein System für den Whirlpool in der fahrenden Gondel entwickelt.
Das Projekt ist mehr als nur eine nette Visualisierung. Laut der Wirtschaftskammer Steiermark hat Doppelmayr die technische Machbarkeit geprüft und grünes Licht gegeben. Der österreichische Skilifthersteller würde die Kabinen gerne fertigen.
Für sechs Whirlpool-Gondeln und eine Anlage zur Wasseraufbereitung wird derzeit von einer Gesamtinvestition von etwa 230.000,– € ausgegangen. Demschar hat seine Erfindung mittlerweile zum Patent angemeldet.
Wann und bei welchem Skilift die erste Kabine tatsächlich in Betrieb geht, ist noch nicht bekannt. Die Bilder, die derzeit kursieren, zeigen also nur, wie der Bubble Peak aussehen KÖNNTE. Von einer funktionierenden Jacuzzi-Gondel voller Badegäste kann vorerst noch keine Rede sein.
Für mich persönlich gilt irgendwie Skigebiet => Gondel, Hotel => Wellness. Deshalb stell ich mir das für mich nur mäßig wünschenswert vor, mich für eine halbe Stunde Zwischenwellness aus den Skiklamotten zu befreien, die ich im unmittelbaren Anschluss ja (schlimmstenfalls mit nassen Haaren) wieder anziehen möchte. Aber auf manchen Hütten gibt es ja schon lang Hot Tubs für die Party People, da wäre mir die Exklusivoption in der Gondel deutlich lieber.
Die erstaunlich niedrigen angegebenen Anschaffungskosten dürften sich in den einschlägigen Skigebieten gut wieder reinholen lassen.
Naja wenn das Wasser maximal 30 Min warm bleibt, könnte es im Winter ziemlich ungemütlich werden, wenn die Bahn mal stecken bleibt und evakuiert werden muss.
Somit ist es dann wohl doch eher eine Idee für die Sommersaison.
Der Betrieb im Sommer ist ja sogar ein Vorschlag im verlinkten Artikel.
Man geht ja davon aus, dass man im Winter die maximale Förderleistung benötigt und somit nicht noch Kapazität durch solche Spässe verlieren möchte.
TPD hat geschrieben: 02.09.2026 - 17:34
Der Betrieb im Sommer ist ja sogar ein Vorschlag im verlinkten Artikel.
Man geht ja davon aus, dass man im Winter die maximale Förderleistung benötigt und somit nicht noch Kapazität durch solche Spässe verlieren möchte.
In Ischgl bei der 3s oder der neuen Silvrettabahn ein paar Gondeln extra wäre doch vorstellbar. Genug verrücktes Publikum gäb es ja dafür!