projekt beschrieb hasliberg-frutt-titlis

Diskussionen über neue Lifte, Pisten, Restaurants, Beschneiung etc.
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philippe ch
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projekt beschrieb hasliberg-frutt-titlis

Beitrag von philippe ch »

auf der seite

www.hasliberg-frutt-titlis.ch

gibt es ein projekt beschrieb sowie ein forum wo man sich mitteilen kann und bstimmen ob man dafür oder dagegen ist. stimmt doch auch ab. (dafür bitte :) )

grüsse

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Migi
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Beitrag von Migi »

Die Idee ist geil!!!
http://www.bergbahnen.org - Die Seilbahnwebsite
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dani
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Beitrag von dani »

also wenn die des durchbringen dann weiß ich auch net...
nehme man das beispiel lenzerheide-arosa. wie lange ist dies schon projektiert und nix tut sich! denke so wird es mit hasliberg-titlis auch verlaufen. so große neuerschließnungen in der schweiz gebe ich keine chance!
Steinlimi
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Keine gute Idee

Beitrag von Steinlimi »

Ich hätte es lieber, wenn diese Verbindung nicht gebaut wird.
Denn die Bahnen würden in einer unberührten Landschaft gebaut werden, und die Pisten würden wertvolle Flora und Fauna zerstören, sowie den Tierbestand vermindern. Darum stimmt lieber nein.
Viele Grüsse
obwalden
Michael Meier
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Beitrag von Michael Meier »

Mag ganz Ehrlich das Projekt hat Null Chancen. Aber grad wirklich überhaupt keine. Das ist nid mal den Webspace und die Domain Wert. Von allen Schwachsinnigen Ideen die ich bis jetzt gelesen haben ist! Und das ausgerechnet in einem meiner bevorzugten Skigebiete!!!! :evil:
Ist ja jämmerlich. Wenn ich mich nur daran erinnere wie man am 14 Juni bei der Aktionärsversammlung am Hasliberg verzweifelt versucht hat Geld für die neue Gondelbahn aufzutreiben. Ich glaube nicht das es Hasliberg überhaupt schaft n in den nächsten 20 Jahren nur noch eine Bahn zu bauen. Zudem haben die mit der Erschliessung den Glogghuis 1992 Ihr Goodwill bem Bund schon ausgeschöpft. Auch die Melchsee-Frutt ist Finanziell nid grad so gut dran, Zudem haben die jetzt mehr Probleme mit ihrem See das man die Hauptlifte im Winter nur noch über die Pendelbahn erreichen kann. Und der Titlis will auch zuerst die Jochpass Sesselbahn ersetzten und die neue Abfahrt vom Stand bauen. Und dann sind da noch unsere Grünene Freunde die ihre Tannalp garantiert nicht freiwillig hergeben. Wer schonmal da war weis von was ich Sprech. Und wo ist der motor für diese ganze angelegenheit?? Wenn die Zubringer nicht erhöht werden kommen auch nid mehr Skifahrer die ihr Geld dalassen. Wie Finanziert man denn die neuen Lifte?? Entweder horrende Skipasspreise oder mit Hosenknöpfen?? Die Skipasspreise sind jetzt schon mehr als Saftig! Vor allem am Titlis. Jedes der 3 Skigebiete ist einzigartig. Warum lässt man das nicht so und sorgt mit dem Geld gescheiter mal dafür das die Skigebiete anständige Infrastruktir haben. Ausser dem Titlis gibt es da noch einiges aufzuholen in Sachen Beschneiung und Liftersatz. neben der neuen Gondelbahn am Hasliberg ist nämnächst der fixe 2er Richtunh Käserstatt fällig. Des weiteren gibt es noch die beiden Unmöglichen Lifte am Hohbühl und der Balsialp ausserdem ist der Tschuggilift au nid mehr das neuste. Und wenn die mal ersetzt sind kommen die beiden Lifte am Glogghuis wieder an die Rheie. Ein Fass ohne Boden. Des gleiche gilt für Melchsee-Frutt. Die Skilifte Erzegg und Balmeregghorn sind mehr als Grauenhaft, Zudem versinkt der Verbingungslift dan zu hohen Temperaturen im See. Der Skilift Vogelbühl ist ans restliche Skigebiet nid mal angebunden und au die Gondelbahn recht zwar noch knapp von der Kapazität her aber trotzdem wird das BAV mit oder ohne grauen Kabinen irgend wann mal Ihr Siegel auspacken. Und am Titlis kommt der Jochpass 4er schon bald weg. Und au Engstlen ist fast schon ausgelutscht.

Nene Jung geht wieder schlafen. So Toll das ganze ist. Schaut mal in eûer Portemonaie. Ich kann mir au kein Villa leisten. Schon gar nicht als Hilfsarbeiter! :evil: Das ist es echt zu schad drum nur schon gedanken darüber zu verschwenden. Und wenn schon braucht man dafür keinen Mr. Doktor aus Kanada. Gibt wohl genug Einheimische die diesen Klecks auf der landkarte besser kennen als einen Mr. Supergscheid der hier abkassieren will.
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GMD
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Beitrag von GMD »

Am ehsten kommt noch die Verbindung Frutt - Hasliberg, da man dort mit einer PB auskommt. Die Verknüpfung mit Engelberg hingegen ist illusorisch.
Probably waking up
Steinlimi
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Skilifte Hasliberg

Beitrag von Steinlimi »

Hat jemand zufällig Photos vom Skilift Vogelbüel und von einigen Skiliften in Hasliberg, möglichst im Winter?
Auf der Internetseite von diesem Projekt gibt es ein Forum, wo man mitdisskutieren kann. Wer meine genaue Meinung darüber wissen will, kann sie dort lesen.
Viele Grüsse
obwalden
Michael Meier
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Beitrag von Michael Meier »

Vogelbühl ist so ein Garaventa Standartlift mit Schräg-T Stützen. Ich latsch da nicht hin!
Michael Meier
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Beitrag von Michael Meier »

Hier mal die Bilder. Die anderen waren schon im Rateforum

Steinlimi
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Bilder

Beitrag von Steinlimi »

Danke für die Bilder :D
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Chasseral
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Beitrag von Chasseral »

Meier Michael hat geschrieben:Mag ganz Ehrlich das Projekt hat Null Chancen. ...
:yau:
Dem gibts nix hinzuzufügen. Seh ich genau so. Bin auch ein Fan von Titlis und Hasliberg und hoffe, dass die es schaffen, ihr Angebot zu halten und vielleicht die ein oder andere Detailverbesserung zu machen.
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Theo
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Beitrag von Theo »

Dass Projekt ist unrealistisch und ausseredem schlecht durchdacht.
Skigebiete die nahe zusammen liegen zu verbinden ist ansich sehr gut, aber wenn komplette Täler oder Gebirgszüge dazwischen sind macht es keinen sinn.

Was machen die denn, wenn am Engstlensee wegen Sturm die Anlagen in beide Richtungen ausfallen. Da bist du ja im Santa Nirgendwo und kannst auch nirgens mehr fort.

Sowas kann durchaus passieren, z.B. Zermatt-Cervinia am 31.12.2000
Ein strahlen schöner Tag, dass Wetter wird aber am Nachmittag rasch schlechter. Um ca. 15.00 wird am Plateau Rosa de Betrieb komplett eingestellt, die Italiener fahren sogar mit einer vollen 140er wieder talwärts, da null Sicht und starker Wind herrschen und die Temperatur in einer Stunde um über 10°C gesuknen ist.
Also alles Sammel in beiden Talstationen und Busse organisieren.
In Cervinia waren noch ca. 300 Personen die nach Zermatt mussten.
Die Reise ging dann raus nach Aosta, über den Grossen St Bernhard nch Martinach und durchs Rhonetal hoch. Fahrzeit ca. 5-6 Stunden.
Am Enstlensee fahren aber keine Busse, da würde es dann heissen, schön da bleiben und Iglus bauen.

Visionen sind zwar gut, aber man sollte erst anangen zu planen wenn man weiss dass es finanzierbar ist. Und Geld ist ja dass wenigste wass die haben.

Dass Paul Matthews von Ecosine dahinterseckt hätten sie gar nicht schreiben brauchen. Lenzerheide-Arosa ist auch au desse Mist gewachsen.
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k2k
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Beitrag von k2k »

Hat mal einer die 5 Vorteile unter "Umwelt" gelesen? Das ist ja der absolute Witz!

Hier meine zwei Lieblingsstellen:
Vorteil 2:
Keine Neuerschliessung von Skiregionen
Obwohl im Rahmen der bisherigen Skigebiete weitläufige Reserven für eine mögliche Neuerschliessung vorhanden sind, werden diese nicht oder nur sehr marginal genutzt. Die Benützung neuer Skigeländekammern erfolgt lediglich dort, wo dies für die Zusammenführung der Skigebiete notwendig ist.
Das ist ja sowas von fadenscheinig! Ob man nun neue Geländekammern für die Verbindung oder für den Ausbau der bestehenden Skigebiete erschliesst ist ja wohl völlig gleich.
Vorteil 4:
Keine zusätzlichen Schneeanlagen für die Skigebietsverbindungen vorgesehen
Da die Verbindungen von einem Skigebiet zum anderen sich meist in der Höhe von über 2'000 m ü.M befinden, ist eine technische Beschneiung der Verbindungs-Anlagen nicht vorgesehen.
Gute Nacht! Die Frühwinter 2002 und 2003 lassen grüssen. Auf einer anderen Seite steht übrigens was von "zwischen 1800 und 2000 m" und nix von "über 2000".

Noch besser: Die Verbindungsbahnen sind zumeist mit Kapazitäten um die 1200 p/h vorgesehen, und eine Kapazitätssteigerung der Zubringerbahnen ist angeblich nicht notwendig. Man erhöht also die skifahrerische Attraktivität der Gebiete überdeutlich, rechnet aber nicht mit einer markanten Steigerung der Besucherzahlen oder wie darf ich das verstehen? Selbst wenn man die neuen Bahnen mit einbezieht glaube ich nicht dass diese Rechnung aufgeht.
"Seilbahnen sind komplexe technische Systeme. Sie sind Werke innovativen vielschichtigen Schaffens und bilden ein spannungsvolles Zusammenspiel technischer und wirtschaftlicher, politischer, sozio-kultureller und landschaftlicher Faktoren." (Schweizerisches Bundesamt für Kultur)
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Jens
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Beitrag von Jens »

Ein aktueller Bericht von http://www.seilbahn.net zu diesem Thema:
Berner Oberland: Zusammenschluss Schneeparadies Hasliberg–Titlis

Vier Bergbahnen in der Zentralschweiz und im Berner Oberland wollen sich zum neuen «Schneeparadies Hasliberg-Titlis» zusammenschliessen. Mit 51 Transportanlagen und 210 Kilometern Skipisten würde das Gebiet zu den grössten der Alpen zählen.

Die Bergbahnen Engelberg-Trübsee Titlis AG (BET) und die Sportbahnen Melchsee-Frutt (SMF) sowie die Hasliberg-Käserstatt AG (SHK) und die Meiringen-Hasliberg-Bahnen AG (MHB) bilden eine Interessengemeinschaft mit dem Ziel, die drei bestehenden und ungefähr gleich grossen Skigebiete Engelberg-Titlis und Melchsee-Frutt in Obwalden sowie Hasliberg im Berner Oberland zu verbinden. Gemäss der Studie des kanadischen Experten Paul Mathews sind dafür acht neue Sesselbahnen sowie eine Pendelbahn über den Fulenberg zwischen Frutt und Hasliberg nötig. Für die Verbindung von der Frutt zurück nach Engelberg-Titlis müsste zudem ein befahrbarer Skitunnel gebaut werden. Mit Ausnahme einer Pendelbahn könnte dann das gesamte Gebiet skifahrend durchquert werden. Laut den Verantwortlichen der vier beteiligten Bahnen wird mit gesamten Kosten von 48 bis maximal 59 Mio. Franken gerechnet. Bis März 2004 wird eine breite Vernehmlassung bei allen Interessierten durchgeführt, anschliessend werden die weiteren Schritte eingeleitet.
Tiefschnee muss gewalzt sein
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Beitrag von Hägar »

xx
Zuletzt geändert von Hägar am 20.08.2007 - 00:52, insgesamt 1-mal geändert.
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GMD
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Beitrag von GMD »

@Admins: Ich denke, diese Diskussion sollte ins News-Topic verschoben werden. Findet ihr nicht auch?
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Downhill
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Beitrag von Downhill »

Technisch machbar ist das Projekt auf jeden Fall. Fragt sich nur ob es sinnvoll ist?
Die drei bisherigen Gebiete haben doch eine völlig andere Ausrichtung. Und wenn in Frutt nachher die Tageskarte 60 CHF kostet dafür daß ich noch ein paar Ziehwege mehr fahren kann und dann um 15 Uhr bis am Titlis drüben bin, dann hab ich's lieber so wie jetzt!
Außerdem muß zuerst mal in den einzelnen Gebieten modernisiert werden:
Engelberg: Massiver Ausbau Beschneiungsanlage
Frutt: Ersatz des ewig langen SL Balmeregg
Hasliberg: Ersatz der alten 4EUB, Ersatz der DSB, Ausbau Beschneiung...
usw. usf....
Dove vai senza sci?
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Jojo
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Beitrag von Jojo »

Das wird sowieso nicht genehmigt! Glaubt mir!

Irgendwie muss ich sagen, dass ich darüber froh bin, wenn das Projekt nicht genehmigt wird :abgelehnt: :!:
Wie dani schon sagte. Es gibt Verbindungen die mit weniger Liften möglich sind (Beispiel Arosa-Lenzerheide (2 Lifte); Riederfurka-Belalp (1 Lift)) und die nicht genehmigt werden/wurden. Wieso sollte also eine Skigebietsverbindung mit 9 neuen Bahnen genehmigt werden :?: :!:
Und in der Schweiz erst recht nicht!
Der Bundesgesundheitsminister warnt:
Der vorangegangene Beitrag kann Spuren von Ironie, Zynismus und Sarkasmus enthalten. Sollten sie mit einer dieser Substanzen
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Beitrag von starli »

Also ich fänds in Ordnung. Die Gebiete liegen so nah aneinander, im Fall von Hasliberg+MelchseeFrutt sogar am gleichen Berg, nur halt auf der anderen Seite.
Wobei ich die Verbindung "hintenrum" direkt richtung Melchsee-Frutt schwachsinnig finde, weil man von dort aus nicht Vernünftig nach Engelberg weiterziehen kann, außer es werden dort auch noch neue Lifte gemacht.

M.E. könnte man diese Verbindung auch zwischen Alpentower und SL (besser: 6Bubble) Balmeregg mitteils einer Funifor recht elegant lösen..

Und von MF zum Engstlensee / Titlis ist's ja auch nur ein Katzensprung....

(Ha, endlich kann ich bei Schweizer Themen auch mal mitdiskutieren ;-) )

Bilder hab ich natürlich auch etliche dazu, die kommen dann, wenn der Upload wieder geht ...
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Jojo
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Beitrag von Jojo »

(Ha, endlich kann ich bei Schweizer Themen auch mal mitdiskutieren ;-) )
Bei was kannst Du jetzt nicht mehr mitreden :?: :!: :lol: :D :wink:
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Beitrag von starli »

Jojo: Schweiz außer das bissl Zentralschweiz, ganz Frankreich, größtenteils Salzburg und den Rest von Süd und Ostösterreich.. da gibts noch viel ;-)

Aber es war eher zufällig, daß wir letzte Woche in Hasliberg, MelchseeFrutt und Engelberg gefahren sind ... ;-)
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Beitrag von snowworld »

glaub auch nicht an das projekt! außerdem müssten ja wohl einige der verbindungspisten auch beschneit werden um eine verbindung ab weihnachten zu garantieren sonst kriegen die dass doch nie finanziert! war erst einmal als zwerg am titlis aber meine family fand es damals :muede: und wir sind nie zurückgekehrt! daher wär eine erweiterung ja sicher toll aber die finden nie eine bank die das finanziert! außer der titlisbahn sind die doch alle nicht grad finanzstark 8O
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Beitrag von skikoenig »

Noch ein paar Infos von www.seilbahn.net :

Zusammenschluss der vier Bergbahn-Gesellschaften im Herzen der Schweiz
Ausgangslage

Intensivierte Zusammenarbeit und schrittweiser Zusammenschluss der vier Bergbahngesellschaften zu einem neuen Schnee- und Skizirkus.

Die vier Bergbahngesellschaften
Bergbahnen Engelberg-Trübsee-Titlis AG
Sportbahnen Melchsee-Frutt
Sportbahnen Hasliberg-Käserstatt AG
Meiringen-Hasliberg-Bahnen AG
haben während des Sommers 2003 im Rahmen einer Absichtserklärung und Grundsatzvereinbarung beschlossen, ihre mittelgrossen Skigebiete zu einer der grössten Skiregion der Alpen zusammenzuführen. Vorerst bilden die Bahngesellschaften eine Interessengemeinschaft (als "Einfache Gesellschaft"). Die Intensivierung der Zusammenarbeit erfolgt schrittweise. Eine gemeinsame Betriebsgesellschaft für den Betrieb verschiedener Anlagen wird ins Auge gefasst.

Eine Fusion der bestehenden Gesellschaften ist zurzeit jedoch aus politischen und wirtschaftlichen Gründen noch nicht opportun.

Technische Machbarkeitsstudie durchgeführt


Eine Verbindung der Schneesportgebiete zwischen Meiringen und Engelberg steht schon seit Jahren zur Diskussion. Aufgrund der Tatsache, dass jede der betroffenen vier Gesellschaften verschiedenste Einrichtungen kürzlich erneuerte und auch in Zukunft bedeutende Ersatzinvestitionen anstehen, erachtete man die erneute Aufnahme der Zusammenarbeits-Diskussion als gegeben. Dies insbesondere auch auf dem Hintergrund der verschiedenen Markt- und Umwelt-Trends.

In einem ersten Schritt wurde der renommierte, kanadische Skigebietsplaner Paul Mathews von der Ecosign Mountain Ressort Planners Ltd. (Whistler, B.C., Kanada) beauftragt, eine technische Machbarkeitsstudie durchzuführen.

Er untersuchte die in Frage kommenden Skiregionen, welche überraschenderweise ungefähr die gleiche Bodenfläche aufweisen.

Die Zusammenfassung der Situationsanalyse zeigt, dass die Kapazitäten den Skiregionen mit den Kapazitäten aus den entsprechenden Infrastrukturen (Parking, Betten) weitgehend übereinstimmen. Abgesehen von wenigen Spitzentagen während der Wintersaison können die Zubringerkapazitäten die Kapazitäten der Beschäftigungsanlagen mit den entsprechenden Pisten komfortabel auslasten. Eine Ausnahme bildet heute noch der Zubringer im Hasliberg, die Umlaufbahn von Reuti bis zur Mägisalp, welche im Jahre 2005 erneuert wird.

Günstige Höhenlage der Skigebiete

Die Analyse der Höhenlage zeigt, dass die Ortschaften selbst zwischen 800 und 1'000 m ü.M. in den einzelnen Gebieten liegen (mit Ausnahme der Frutt auf über 2'000 m Höhe). Die eigentlichen Verbindungszonen von den Skigebieten zueinander befinden sich jedoch auf einer Höhe zwischen 1'800 und 2'000 m. Angesichts der bekannten Klimaprobleme ist es darum von Vorteil, Verbindungsanlagen in sicheren Schneeregionen, wie in den betroffenen Skigebieten, zu realisieren.

Sonnenexposition der einzelnen Skigebiete

Ebenfalls untersuchte Ecosign die Sonnenexposition der einzelnen Skigebiete. Klar ersichtlich wurde dabei, dass die Hänge von Meiringen-Hasliberg hauptsächlich nach Südosten, Süden und Südwesten ausgerichtet sind. Das Gelände in Melchsee-Frutt, aber auch dasjenige von Engelberg-Titlis, weist grösstenteils Hänge mit nordwestlichen, nördlichen und nordöstlichen Ausrichtungen auf. Die Hänge beim Tannensee bis zum Tannenstock und Graustock wiederum weisen ein ähnliches Muster wie im Hasliberg auf. Diese haben aufgrund der Höhenlage keine Probleme bezüglich Schneesicherheit und Besonnung.

Zusammenfassend darf festgestellt werden, dass das Zusammenführen der einzelnen Schneesportgebiete - aus der Optik des Gastes - zu einer Optimierung und Attraktivitätssteigerung der gesamten Skiregion Hasliberg-Titlis führen wird.

Das Verbindungskonzept

Aus mehreren Möglichkeiten wählten die involvierten Bahngesellschaften die folgende Variante, welche neben neuen und modernisierten Sesselbahnen den Neubau einer Pendelbahn erfordert.

Die Verbindung der Skigebiete Melchsee-Frutt mit Meiringen-Hasliberg erfordert den Neubau einer Pendelbahn. Wohl liegen diese beiden Skigebiete sehr nahe beieinander, sie sind aber durch einen hohen, extrem steilen Kamm getrennt, welcher sich nicht zum Skifahren eignet. Im Verbindungskonzept ist daher für die Kammüberwindung eine Pendelbahn vorgesehen.

Die Verbindung von Engelberg in Richtung Melchsee-Frutt erfolgt über die Jochpass-Zone.

Ausser bei der Pendelbahn Fulenberg kann das gesamte Skigebiet "Ski fahrend" durchquert werden.

Übersicht der Neuanlagen

Verbindung von Engelberg via Jochpass nach Tannalp und zurück:
Sesselbahn ins Schaftal (Kap. 1'200 P./h)
Sesselbahn von Engstlen via Weng zum Graustock (Kap. 1'800 P./h)
Sesselbahn von Hengliboden zum Barglen (Kap. 1'200 P./h)
Sesselbahn bei der Tannalp (Kap. 1'200 P./h)
Tunnel vom Graustock ins Schaftal (Länge 170 m)
Offener Skiweg vom Schaftal in Richtung Jochpass
Verbindung von Tannalp nach Frutt und zurück:
Sesselbahn Richtung Hohmad (Kap. 2'000 P./h)
Sesselbahn Tannendamm-Chringen (Kap. 1'200 P./h)
Verbindung Frutt nach Fulenberg (Übergang nach Hasliberg) und zurück:
Sesselbahn Aa Alp-Spätbüel (Kap. 2'200 P./h)
Pendelbahn Spätbüel-Fulenberg (Kap. 1'000 P./h)
Verbindung ab Fulenberg nach Hasliberg und zurück:
Sesselbahn Melchen (Kap. 2'000 P./h)
Ideale Pistenverhältnisse

Die zukünftigen Pistenverhältnisse im Schnee Paradies Hasliberg-Titlis entsprechen weitgehend den Idealnormen der Skigebietsplaner (Quelle Ecosign): 15% schwer, 60% mittel und 25% leicht.

Vorgabezeiten von 2.5 h für den Besuch der Hauptattraktionen in den benachbarten Skigebieten

Die Verbindungszeiten zwischen den einzelnen Skigebieten spielen für den Gast in der Zukunft eine grosse Rolle. Das vorgeschlagene Verbindungsszenario sieht vor, dass der Gast innerhalb von 2.5 Stunden von Meiringen auf den Titlis (Restaurants!) bzw. von Engelberg auf den Alpentower (wiederum Restaurant!) gelangen kann.

Zeitplan: Vorgehen in Etappen

Für die Verbindung der vier Bergbahngesellschaften zur neuen Skiregion "Schnee Paradies Hasliberg-Titlis" ist ein Zeitplan von 7 bis maximal 10 Jahren vorgesehen.

Zubringer-Kapazitäten im Vergleich zu den Skigebietsaufnahme-Kapazitäten

Die Auslegung des Verbindungsplanes zeigt, dass in den drei Skigebieten sich die Skigebietsaufnahmekapazität nur in geringem Umfang erhöht. Dies ist lediglich der Fall in der Region Graustock / Tannalp, dann in der Frutt-Fulenberg-Zone sowie im oberen Teil des Gebietes von Käserstatt (Skilift Melchen).

Die Kapazitäten der Zubringeranlagen für sämtliche Skigebiete bleiben jedoch wie bisher. Ausser in Meiringen-Hasliberg, wo die bestehende Umlaufbahn Reuti-Bidmi-Mägisalp im Verlaufe der kommenden Jahre 2004/2005 erneuert wird.

Der Vergleich der Zubringer-Kapazitäten mit den Skigebietsaufnahme-Kapazitäten zeigt, dass sich diese weitgehend die Waage halten.

Investition und Finanzierung des Projektes

Geschätzte Gesamtinvestitionen

Eine mit Lieferantenfirmen und weiteren Experten vorgenommene Kostenschätzung des gesamten, vorgeschlagenen Zusammenschlusses der drei Skigebiete gipfelt in einem Gesamtbetrag zwischen CHF 48 Mio. und 59 Mio.

Gesamtprojektorientierte Investitionen der einzelnen Gesellschaften

Im Rahmen ihrer Firmenbudgets realisieren die vier Bergbahngesellschaften im Verlaufe der nächsten Jahre zielgerichtet und abgestimmt auf den Masterplan "Schnee Paradies Hasliberg-Titlis" ihre Ersatzinvestitionen sowie auch gezielte Neuinvestitionen. Diese verteilen sich wie folgt:
Meiringen-Hasliberg / MHB CHF 4.0 Mio.
Hasliberg-Käserstatt / SHK CHF 9.5 Mio.
Melchsee-Frutt / SMF CHF 16.0 Mio.
Engelberg-Titlis / BET CHF 30.0 Mio.

Gemeinsame Gründung einer Betriebsgesellschaft

Für die verschiedenen Sesselbahnen, für den Tunnel und Skiweg sowie für die Pendelbahn, bei welchen es sich um eigentliche Verbindungsanlagen handelt, haben die Gesellschaften vereinbart, eine gemeinsame Betriebsgesellschaft zu gründen, welche die entsprechenden Investitionen übernimmt, finanziert und gemäss einem Verteilschlüssel die Betriebskosten auf die beteiligten Partner aufteilt. Die Investitionen, die durch die neu zu gründende Betriebsgesellschaft im Rahmen des Gesamtvolumens zu tätigen sind, belaufen sich - nach vorliegenden Schätzungen - auf rund CHF 17.0 Mio.

Erfreuliche Selbstfinanzierungskraft der neuen Bergbahngruppe

Die Eruierung der Selbstfinanzierungskraft der vier Bergbahnunternehmen zeigt, dass die für die Verbindung der drei bisherigen Skigebiete zur neuen Skiregion notwendigen Investitionen in erfreulich kurzer Zeit refinanziert werden können. Dabei werden die branchenüblichen Standards unterschritten (5 Jahre: gut, 8 Jahre: genügend).

Zusätzliche Synergien in der Erfolgsrechnung realisierbar

Die beteiligten Partner des Schnee Paradies Hasliberg-Titlis visieren eine bessere Auslastung der Skitage (vor allem unter der Woche) an, was in bedeutendem Masse zu Mehreinnahmen führen wird.

Ebenfalls werden durch die neue Skiregion (mit drei Eingangspforten!) neue Gästeregionen und gleichzeitig neue Gästegruppen erschlossen. Diese Marktpotentiale generieren neue Frequenzen, welche neue Einnahmequellen bedeuten.

Willkommene Kosten-Einsparungen (m Vergleich zur heutigen Situation) lassen sich - wie bereits dargestellt - zusätzlich durch verschiedene Synergie-Effekte im Aufwand- und Kostenbereich generieren.
Als download gibt es die ganze Broschüre: http://www.seilbahn.net/wirtschaft/aktu ... radies.pdf
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skikoenig
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Beitrag von skikoenig »

Noch ein paar Infos von www.seilbahn.net :

Zusammenschluss der vier Bergbahn-Gesellschaften im Herzen der Schweiz
Ausgangslage

Intensivierte Zusammenarbeit und schrittweiser Zusammenschluss der vier Bergbahngesellschaften zu einem neuen Schnee- und Skizirkus.

Die vier Bergbahngesellschaften
Bergbahnen Engelberg-Trübsee-Titlis AG
Sportbahnen Melchsee-Frutt
Sportbahnen Hasliberg-Käserstatt AG
Meiringen-Hasliberg-Bahnen AG
haben während des Sommers 2003 im Rahmen einer Absichtserklärung und Grundsatzvereinbarung beschlossen, ihre mittelgrossen Skigebiete zu einer der grössten Skiregion der Alpen zusammenzuführen. Vorerst bilden die Bahngesellschaften eine Interessengemeinschaft (als "Einfache Gesellschaft"). Die Intensivierung der Zusammenarbeit erfolgt schrittweise. Eine gemeinsame Betriebsgesellschaft für den Betrieb verschiedener Anlagen wird ins Auge gefasst.

Eine Fusion der bestehenden Gesellschaften ist zurzeit jedoch aus politischen und wirtschaftlichen Gründen noch nicht opportun.

Technische Machbarkeitsstudie durchgeführt


Eine Verbindung der Schneesportgebiete zwischen Meiringen und Engelberg steht schon seit Jahren zur Diskussion. Aufgrund der Tatsache, dass jede der betroffenen vier Gesellschaften verschiedenste Einrichtungen kürzlich erneuerte und auch in Zukunft bedeutende Ersatzinvestitionen anstehen, erachtete man die erneute Aufnahme der Zusammenarbeits-Diskussion als gegeben. Dies insbesondere auch auf dem Hintergrund der verschiedenen Markt- und Umwelt-Trends.

In einem ersten Schritt wurde der renommierte, kanadische Skigebietsplaner Paul Mathews von der Ecosign Mountain Ressort Planners Ltd. (Whistler, B.C., Kanada) beauftragt, eine technische Machbarkeitsstudie durchzuführen.

Er untersuchte die in Frage kommenden Skiregionen, welche überraschenderweise ungefähr die gleiche Bodenfläche aufweisen.

Die Zusammenfassung der Situationsanalyse zeigt, dass die Kapazitäten den Skiregionen mit den Kapazitäten aus den entsprechenden Infrastrukturen (Parking, Betten) weitgehend übereinstimmen. Abgesehen von wenigen Spitzentagen während der Wintersaison können die Zubringerkapazitäten die Kapazitäten der Beschäftigungsanlagen mit den entsprechenden Pisten komfortabel auslasten. Eine Ausnahme bildet heute noch der Zubringer im Hasliberg, die Umlaufbahn von Reuti bis zur Mägisalp, welche im Jahre 2005 erneuert wird.

Günstige Höhenlage der Skigebiete

Die Analyse der Höhenlage zeigt, dass die Ortschaften selbst zwischen 800 und 1'000 m ü.M. in den einzelnen Gebieten liegen (mit Ausnahme der Frutt auf über 2'000 m Höhe). Die eigentlichen Verbindungszonen von den Skigebieten zueinander befinden sich jedoch auf einer Höhe zwischen 1'800 und 2'000 m. Angesichts der bekannten Klimaprobleme ist es darum von Vorteil, Verbindungsanlagen in sicheren Schneeregionen, wie in den betroffenen Skigebieten, zu realisieren.

Sonnenexposition der einzelnen Skigebiete

Ebenfalls untersuchte Ecosign die Sonnenexposition der einzelnen Skigebiete. Klar ersichtlich wurde dabei, dass die Hänge von Meiringen-Hasliberg hauptsächlich nach Südosten, Süden und Südwesten ausgerichtet sind. Das Gelände in Melchsee-Frutt, aber auch dasjenige von Engelberg-Titlis, weist grösstenteils Hänge mit nordwestlichen, nördlichen und nordöstlichen Ausrichtungen auf. Die Hänge beim Tannensee bis zum Tannenstock und Graustock wiederum weisen ein ähnliches Muster wie im Hasliberg auf. Diese haben aufgrund der Höhenlage keine Probleme bezüglich Schneesicherheit und Besonnung.

Zusammenfassend darf festgestellt werden, dass das Zusammenführen der einzelnen Schneesportgebiete - aus der Optik des Gastes - zu einer Optimierung und Attraktivitätssteigerung der gesamten Skiregion Hasliberg-Titlis führen wird.

Das Verbindungskonzept

Aus mehreren Möglichkeiten wählten die involvierten Bahngesellschaften die folgende Variante, welche neben neuen und modernisierten Sesselbahnen den Neubau einer Pendelbahn erfordert.

Die Verbindung der Skigebiete Melchsee-Frutt mit Meiringen-Hasliberg erfordert den Neubau einer Pendelbahn. Wohl liegen diese beiden Skigebiete sehr nahe beieinander, sie sind aber durch einen hohen, extrem steilen Kamm getrennt, welcher sich nicht zum Skifahren eignet. Im Verbindungskonzept ist daher für die Kammüberwindung eine Pendelbahn vorgesehen.

Die Verbindung von Engelberg in Richtung Melchsee-Frutt erfolgt über die Jochpass-Zone.

Ausser bei der Pendelbahn Fulenberg kann das gesamte Skigebiet "Ski fahrend" durchquert werden.

Übersicht der Neuanlagen

Verbindung von Engelberg via Jochpass nach Tannalp und zurück:
Sesselbahn ins Schaftal (Kap. 1'200 P./h)
Sesselbahn von Engstlen via Weng zum Graustock (Kap. 1'800 P./h)
Sesselbahn von Hengliboden zum Barglen (Kap. 1'200 P./h)
Sesselbahn bei der Tannalp (Kap. 1'200 P./h)
Tunnel vom Graustock ins Schaftal (Länge 170 m)
Offener Skiweg vom Schaftal in Richtung Jochpass
Verbindung von Tannalp nach Frutt und zurück:
Sesselbahn Richtung Hohmad (Kap. 2'000 P./h)
Sesselbahn Tannendamm-Chringen (Kap. 1'200 P./h)
Verbindung Frutt nach Fulenberg (Übergang nach Hasliberg) und zurück:
Sesselbahn Aa Alp-Spätbüel (Kap. 2'200 P./h)
Pendelbahn Spätbüel-Fulenberg (Kap. 1'000 P./h)
Verbindung ab Fulenberg nach Hasliberg und zurück:
Sesselbahn Melchen (Kap. 2'000 P./h)
Ideale Pistenverhältnisse

Die zukünftigen Pistenverhältnisse im Schnee Paradies Hasliberg-Titlis entsprechen weitgehend den Idealnormen der Skigebietsplaner (Quelle Ecosign): 15% schwer, 60% mittel und 25% leicht.

Vorgabezeiten von 2.5 h für den Besuch der Hauptattraktionen in den benachbarten Skigebieten

Die Verbindungszeiten zwischen den einzelnen Skigebieten spielen für den Gast in der Zukunft eine grosse Rolle. Das vorgeschlagene Verbindungsszenario sieht vor, dass der Gast innerhalb von 2.5 Stunden von Meiringen auf den Titlis (Restaurants!) bzw. von Engelberg auf den Alpentower (wiederum Restaurant!) gelangen kann.

Zeitplan: Vorgehen in Etappen

Für die Verbindung der vier Bergbahngesellschaften zur neuen Skiregion "Schnee Paradies Hasliberg-Titlis" ist ein Zeitplan von 7 bis maximal 10 Jahren vorgesehen.

Zubringer-Kapazitäten im Vergleich zu den Skigebietsaufnahme-Kapazitäten

Die Auslegung des Verbindungsplanes zeigt, dass in den drei Skigebieten sich die Skigebietsaufnahmekapazität nur in geringem Umfang erhöht. Dies ist lediglich der Fall in der Region Graustock / Tannalp, dann in der Frutt-Fulenberg-Zone sowie im oberen Teil des Gebietes von Käserstatt (Skilift Melchen).

Die Kapazitäten der Zubringeranlagen für sämtliche Skigebiete bleiben jedoch wie bisher. Ausser in Meiringen-Hasliberg, wo die bestehende Umlaufbahn Reuti-Bidmi-Mägisalp im Verlaufe der kommenden Jahre 2004/2005 erneuert wird.

Der Vergleich der Zubringer-Kapazitäten mit den Skigebietsaufnahme-Kapazitäten zeigt, dass sich diese weitgehend die Waage halten.

Investition und Finanzierung des Projektes

Geschätzte Gesamtinvestitionen

Eine mit Lieferantenfirmen und weiteren Experten vorgenommene Kostenschätzung des gesamten, vorgeschlagenen Zusammenschlusses der drei Skigebiete gipfelt in einem Gesamtbetrag zwischen CHF 48 Mio. und 59 Mio.

Gesamtprojektorientierte Investitionen der einzelnen Gesellschaften

Im Rahmen ihrer Firmenbudgets realisieren die vier Bergbahngesellschaften im Verlaufe der nächsten Jahre zielgerichtet und abgestimmt auf den Masterplan "Schnee Paradies Hasliberg-Titlis" ihre Ersatzinvestitionen sowie auch gezielte Neuinvestitionen. Diese verteilen sich wie folgt:
Meiringen-Hasliberg / MHB CHF 4.0 Mio.
Hasliberg-Käserstatt / SHK CHF 9.5 Mio.
Melchsee-Frutt / SMF CHF 16.0 Mio.
Engelberg-Titlis / BET CHF 30.0 Mio.

Gemeinsame Gründung einer Betriebsgesellschaft

Für die verschiedenen Sesselbahnen, für den Tunnel und Skiweg sowie für die Pendelbahn, bei welchen es sich um eigentliche Verbindungsanlagen handelt, haben die Gesellschaften vereinbart, eine gemeinsame Betriebsgesellschaft zu gründen, welche die entsprechenden Investitionen übernimmt, finanziert und gemäss einem Verteilschlüssel die Betriebskosten auf die beteiligten Partner aufteilt. Die Investitionen, die durch die neu zu gründende Betriebsgesellschaft im Rahmen des Gesamtvolumens zu tätigen sind, belaufen sich - nach vorliegenden Schätzungen - auf rund CHF 17.0 Mio.

Erfreuliche Selbstfinanzierungskraft der neuen Bergbahngruppe

Die Eruierung der Selbstfinanzierungskraft der vier Bergbahnunternehmen zeigt, dass die für die Verbindung der drei bisherigen Skigebiete zur neuen Skiregion notwendigen Investitionen in erfreulich kurzer Zeit refinanziert werden können. Dabei werden die branchenüblichen Standards unterschritten (5 Jahre: gut, 8 Jahre: genügend).

Zusätzliche Synergien in der Erfolgsrechnung realisierbar

Die beteiligten Partner des Schnee Paradies Hasliberg-Titlis visieren eine bessere Auslastung der Skitage (vor allem unter der Woche) an, was in bedeutendem Masse zu Mehreinnahmen führen wird.

Ebenfalls werden durch die neue Skiregion (mit drei Eingangspforten!) neue Gästeregionen und gleichzeitig neue Gästegruppen erschlossen. Diese Marktpotentiale generieren neue Frequenzen, welche neue Einnahmequellen bedeuten.

Willkommene Kosten-Einsparungen (m Vergleich zur heutigen Situation) lassen sich - wie bereits dargestellt - zusätzlich durch verschiedene Synergie-Effekte im Aufwand- und Kostenbereich generieren.
Als download gibt es die ganze Broschüre: http://www.seilbahn.net/wirtschaft/aktu ... radies.pdf
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Beitrag von swizzly »

Risse im Schneeparadies-Projekt?

«Aus der Luft gegriffen»


«Das Projekt ist auf Kurs. Die Vernehmlassung fiel ermutigend aus», sagte gestern Arnold Kappler auf Anfrage. Der Leiter des 59-Mio.-Projekts Schneeparadies bezeichnete Gerüchte, wonach die Titlis-Bahnen nicht mehr voll hinter dem Vorhaben stehen, als «völligen Unfug» und «von Gegnern aus der Luft gegriffen».
Vertreter der vier beteiligten Bergbahnen trafen sich am Montag zu einer ersten Sichtung der 70 eingegangenen Stellungnahmen. Fazit von Arnold Kappler: «Die touristischen Organisationen, die Gemeinden sowie die Kantone Bern, Nid- und Obwalden haben sich grundsätzlich positiv geäussert. Natürlich kamen betreffend Verkehrslenkung, Raumplanung oder Naturschutz Anregungen und Forderungen, die wir sehr ernst nehmen.» Bei Umweltschützern und anderen Organisationen sei das Echo von «totaler Ablehnung» bis zu «sehr differenzierten Antworten» (so etwa beim SAC) ausgefallen.
Wie der Projektleiter in Aussicht stellt, wird die Öffentlichkeit «gegen Ende Jahr» über das weitere Vorgehen informiert. Schon jetzt könne man sagen, dass die Finanzierung auf guten Wegen sei.
Mit einer Inbetriebnahme des «Schneeparadieses» rechnen die Initianten in sechs bis acht Jahren. «Das sind die normalen Zeiten für das ganze Bewilligungs- und Bauverfahren von Projekten dieser Grösse.» Arnold Kappeler spricht aus Erfahrung. Seine Management AG aus Luzern hat vor zwei Jahren die Fusion der Zermatter Bergbahnen erfolgreich durchgeführt.
Die Sportbahnen Hasliberg-Käserstatt (SHK), Meiringen-Hasliberg-Bahnen (MHB), Bergbahnen Engelberg-Trübsee-Titlis (BET) und Sportbahnen Melchsee-Frutt (SMF) planen ein neues Skigebiet im Gebiet östliches Berner Oberland/ Zentralschweiz. Dieses so genannte Schneeparadies sieht 210 km Skipisten mit 51 Anlagen vor. Die Gesamtkosten des Projekts werden auf rund 59 Mio. Franken budgetiert. Daran hätten die SHK 9,5 Mio. Franken zu tragen, die MHB 4 Mio., die SMF 16 Mio. und die BET 30 Mio.

Quelle: espace.ch
Mountain Snow Sun Carving AprèsSki: that's Life!

SKISAISON-Planung 2011/12:
Januar+Februar: vereinzelte Skitage/Skiweekends in Planung, Comeback, (nach 2 Jahren erzwungene Pause, Kreuzband-OP)
3. - 11. März: Skiferien Meiringen-Hasliberg
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