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Begrabene Projekte

alles über: geschlossene Skigebiete/Lifte; alte, nicht mehr existente Hersteller etc.

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miki
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Begrabene Projekte

Beitrag von miki » 11.11.2002 - 16:38

Hallo Liftfans!
Offensichtlich haben ausser mir noch einige Lift - Fanatiker Interesse am Thema 'nicht realisierte Projekte'. Ich habe einige Infos zum Thema und noch viel mehr Fragen - zusammen wissen wir mehr :-)!

Da ich zur Zeit meistens an Gletscher denke, fange ich damit an:
1. Erschliessung Hochjochferner: meine einzigen Infos habe ich aus dem Skimagazin ADAC Spezial 1995:
Die Bauern von den Rofenhöfen über Vent ... setzten sich mit einem Dutzend anderer Venter Männer zusammen und brachten ein gigantisches Projekt zum Fall, das die Erschliessung des Hochjochferners - mit Gletscherstrasse durchs Rofental samt Skischaukel mit dem Südtiroler Schnalstal - vorsah. Die unternehmungsfreudigen neuen 'Talkaiser', die damals auf dem Rettenbachferner und Tiefenbachferner so schön in Fahrt gekommen sind, nehmen den Ventern den Wiederstand heute noch übel. Auf die 'levantinschen' da oben sei halt kein Verlass.
Hat jemand mehr Infos zum Projekt? Wie viele Lifte waren geplant? Wenn ich so auf die Karte schaue, wäre alles möglich: von der 'minimalen Variante' mit nur 1 Lift als Verbindung zum Schnalstal bis hin zu einem Super - Skigebiet am ganzen nordwestlich gerichteten Hang unterhalb des Saykogels (3355 m), der Fineil Spitze (3514 m) und Fineilköpfe (3415 m). Ich nehme an das der Parkplatz auf etwa 2550 bis 2600 m am unteren Ende des Hochjochferners geplant war, es ist aber nur meine Vermutung - falls jemand genaueres weiss, lasse ich mich gerne korrigieren.

Was denkt ihr über das Projekt? Ich glaube, die 'kleine Variante' wäre vom Standpunkt des Umweltschutzes zu verantworten: der Hochjochferner ist durch die vielen Lifte auf der Südtiroler Seite sowieso schon verbaut, da wäre die zusätzliche Erschliessung des unteren, in .at liegenden Teiles doch keine Katastrophe? Die geplante Strasse ist da schon ein Problem, sowohl aus Umwelt -Gründen wie auch betriebswirtschaflich. Ich bin der Meinung, das Skigebiet war nur als Sommerskigebiet geplant, was ja damals hochmodern war (Sölden, Kaunertal, Mölltal) - einen Winterbetrieb auf einer Gletscherstrasse durch das Rofental kann ich mir nicht vorstellen :-(. Heute würde man sich bestimmt den Kopf zerbrechen, wie man einen winterfesten Zugang zum Skigebiet schafft! Vor allem finde ich das Skigebiet aber irgendwie überflüssig - es gibt ja im Tal schon zwei erschlossene Gletscher, die leichter zu erreichen sind. Ich kann mir nicht vorstellen, das ich an Sölden vorbei noch 1 Stunde lang auf einen Gletscher fahre - ausser das Skigebiet wäre besser und grösser als Rettenbach und Tiefenbach zusammen, was ich aber bezweifle.

2. Erschliessung Brandner Gletscher: war irgendwann in der 80ern im Gespräch und auch im Bewilligungsverfahren, wurde aber (vom Land Voralberg ?) abgelehnt. Es sollen eine Zubringer - Seibahn und 4 SCHL am Gletscher gebaut werden. Bitte um mehr Infos!

3. Jamtal Ferner: ist eine ähnliche Geschichte wie Vent/Hochjoch. Die 'grossen Nachbarn' wollten ein Sommerskigebiet, das 'kleine Dorf' ist dagegen. Oder so etwa. Details erwünscht: war es als Sommerskigebiet geplant (vielleicht sogar mit Strasse durch das extrem lawinengefährdetes Jamtal?) oder als Ganzjahresskigebiet? Sogar eine Skischaukel mit Ischgl über Piz Valgronda - Heilderberger Hütte - Zahnjoch wäre nicht unmöglich, weii jemand, ob sowas auch geplant war?

Genug für heute. Einige Infos von der Südseite des Alpenhauptkammes (Hochalmspitze, Grossvenediger) und sogar aus SLO (Triglav) folgen in einigen Tagen!


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starli
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Beitrag von starli » 11.11.2002 - 19:01

zu 1: Naja, also von Innsbruck und Südbayern wär Vent halt wesentlich näher als das Schnalstal.. genauso könntest fragen, wieso fahren die Leut nach Ober/Hochgurgl, wenns in Sölden skifahren können ...

Zum Topic: Ich hab da auch 'was.. wenn man auf der Tiroler Bundesstraße vom Ötztal richtung Haiming fährt, kommt man unter einem steinernen Bogen durch... Dieser Bogen stammt wohl noch aus der Hitler-Zeit, es sollte hier eine Seilbahn gebaut werden, keinen Plan, ob für ein Skigebiet oder um die unterirdischen Gänge/Bunker, die am Berg eingegraben wurden, zu erschließen ...

Petz, weißt du da vielleicht näheres?

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Beitrag von Emilius3557 » 11.11.2002 - 19:57

Bevors einer vor mir postet... :D
In Hintertux gab es in den 1970er und 1980er große Erweiterungs- bzw. Verbindungspläne:
Mitte der 1980er machte man sich tatsächlich an die Anbindung des Gletscherskigebietes vom Schlegeis-Speichersee aus, zu dem eine 22 km lange Mautstraße von Mayrhofen führt. Wie ihr wahrscheinlich wisst war damals auch geplant die Pfitscher-Jochstraße fertig zu bauen um den Brenner zu entlasten. Auf der italienischen Seite führt die Straße als Staubstraße tatsächlich bis auf das 2250 m. hohe Pfitscher Joch, auf österreichischer Seite nur bis zum 1750 m. hoch gelegenen Schlegeisspeicher. Vom See zum Joch sind es 1 1/2- 2 Gehstunden. Es fehlen also nur 5 km Paßstraße. Durch die Fertigstellung der Straße und eine ganzjährige Öffnung bis zum Schlegeis-Speicher sollte erstens eine zweite Zubringer-Achse zum Tuxer Gletscher geschaffen werden und bei Öffnung des Passes auch eine rasche Anbindung an Italien. Zu diesem Zweck wurde 1987 der dieses Jahr verlegte 3 SB Schlegeisgletscher errichtet, dessen Talstation ja bekanntlich auf ca. 2760 m. lag, Bergstation bei 3134 m. unterhalb des Gipfels der Gefrorenen Wand Spitze. Unbekannt ist mir, ob der 3 SB entweder die erste Stufe zur Anbindung an den Stausee war oder als einziger Lift des Projekts übriggeblieben ist. Zu diesem Thema habe ich auch gelesen, dass die Ginzlinger Bevölkerung gegen die Anbindung an das Skigebiet gewesen sein soll, was maßgeblich zum Scheitern beigetragen haben soll (Ginzling liegt ca. 10 km südlich von Mayrhofen an der Straße zum See).
Ein weiteres Projekt über das ich aber noch weniger weiß, ist die Anbindung von Westen, vom Brenner her über das Schmirn-Tal (?) und über die Wildlahner-Scharte (wo heute die SLte Olperer enden). Weiß jemand mehr darüber, gabs da konkrete Planungen oder ist das nur ein Gerücht "aus alten Tagen"?
Weiß jemand mehr über das Projekt Schlegeis-Speicher-Tuxer Gletscher? Was war für eine Bahn zum 3 SB Schlegeis geplant? Waren auch Abfahrten zum See hinunter geplant?

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Beitrag von starli » 11.11.2002 - 20:22

Menno, hört bitte auf mit den ganzen gestorbenen Projekten, ich krieg langsam die Krise... so geile Sachen schon jetzt dabei gewesen und nicht verwirklicht.. da könnt man doch heulen!!

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Beitrag von F. Feser » 11.11.2002 - 21:13

also zum brandner gletscher ... das würd mich auch brennend interessieren. vor allem wo zwischen brand und vaduz ein gletscher sein soll ...
da is nix und wird auch nie was sein ...
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Beitrag von Petz » 11.11.2002 - 21:40

@Starli,
zu Haiming; das sollte meines Wissens eine Fabriksanlage für die Nazis werden, war nach dem Krieg ein riesiges Loch (weiter kamen sie anscheinend mit dem Bau nicht) und wurde sukzessive als haiminger Müllplatz aufgefüllt.

Zu nicht verwirklichten Projekten: Da wollte man von einem Punkt ziemlich genau zw. Nassereith und dem Fernsteinsee in nordwestlicher Richtung den Loreakopf erschließen mit einer Seilbahn, einem Sessel - und zwei Schleppliften; mangels Bildpostmöglichkeit schicke ich den Kartenscan mit nächster Lieferung an Florian, der kann´s ja bei Interesse hier reinsetzen.
Grüße von Markus

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Beitrag von F. Feser » 11.11.2002 - 21:58

jo oke ...
da kommt ja eh was auf mich zu ;)
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Beitrag von k2k » 11.11.2002 - 23:26

Zum Thema Brandner Gletscher:
@LSAP-Admin, marschier mal von Brand aus zur Oberzalimhütte und weiter über den Leiberweg zur Mannheimer Hütte. Da stehst du dann direkt vor dem Brandner Gletscher bzw. dem was davon übrig ist.

Der Gletscher soll in den letzten 30 Jahren extrem zurückgegangen sein, hat in den 60ern glaube ich noch an die Hütte herangereicht, heute muss man 20 min laufen, bis man an den Gletscherrand kommt (ich war vor 8 oder 9 Jahren mal oben, da war ich 11 oder 12, die Angaben sind also ohne Gewähr).

Die einzigsten Fotos, die ich auf die Schnelle im Netz gefunden hab:
http://www.vobs.at/bilderbogen/Gross.as ... randnertal und
http://www.fs-privat.de/raetikon.htm.

Da der Gletscher an der Grenze zur Schweiz liegt, kann ich euch mal wieder einen Kartenausschnitt bieten:
http://www.killer2000.net/alpinforum/br ... scher.html
Wäre ein idealer Gletscher zum Skifahren gewesen, fast keine Spalten vorhanden, leider aber auch ziemlich flach. Und hört schon bei 2700m auf.

Vielleicht kann ich am Wochenende zu Hause noch ein paar alte Dias rauskramen, dann poste ich noch ein paar vernünftige Bilder.

Zu dem geplanten Gletscherskigebiet kann ich euch leider auch nichts weiteres sagen, ich weiss auch nur, dass es in den 80ern geplant war.
Aber vielleicht können diejenigen von euch, die zum Forumstreffen gehen (können), vor Ort was in Erfahrung bringen?

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Beitrag von F. Feser » 11.11.2002 - 23:41

jo ma schauen :)
danke für die infos ..
der gletscher wär aber wirklich ein bissle "billig" oder?
2400 - 2900 m?
des weiteren ...
der see auf der karte rechts unten müsste doch der Lünersee sein. D.H. der Bach der nach norden raus geht müsste das Tal vom "Nenzinger Himmel" sein ... den kenn sogar ich ist für mich eines der schönsten Naturschutzgebiete der Alpen ... wer da noch nicht war hat was verpasst!
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Beitrag von Emilius3557 » 12.11.2002 - 00:37

Zum Brandner Gletscher: so klein ist der nicht, bei der niedrigen Höhenlage! Wenn z.B. in Val Thorens die Gletscher bis auf 2450 m. reichen würden, bestünde der gesamte Talkessel nur aus Gletschereis (Westalpen klar, ist was völlig anderes).
Der sieht wirklich skigeeignet aus, irgendwie dem Dachsteingletscher ähnlich (dem Schladminger, da gibts ja auch drei verschiedene...). Ist die Schesaplana ein Urgesteinsberg oder noch Kalkalpen? (kenne mich dort überhaupt nicht aus!), vermute aber Urgestein, denn unten den großen Kalkalpenbergen steht sie nie drin.
Zum Hochjochferner: seit Jahren ist der Hochjochferner der am schnellsten zurückschmelzende Österreichs, mit 30 Metern pro Jahr, das ist Rekord! Liegt aber sicher nicht am Skigebiet. Überhaupt, wieso soll Skibetrieb zum Abschmelzen des Gletschers führen? Die machen doch da keine riesigen Lagerfeuer oder sonstiges drauf! :D
Insofern war das Scheitern des Projekts für die Investoren vielleicht doch nicht so dumm, Rettenbach und Tiefenbachferner sind deutlich stabiler (aber natürlich eh schon viel kleiner!).

Noch ein neues geplantes Projekt: Die Sölden-Pitztal-Verbindung ist auch nicht ganz neu. Anfang der 80er/Ende der 70er Jahre bestand der Plan vom Rettenbachferner per Straßentunnel (wie zum Tiefenbachferner!) das damals noch nicht erschlossene Pitztaler Gletschergebiet am Mittelbergferner zu "kolonisieren". Weiß jemand mehr darüber (Sölden-Fahrer vor!), über die Planungen, den Zeitplan, das Scheitern? Könnte es sogar sein dass der Tiefenbachferner die zweite Wahl für die Söldener war?

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Beitrag von k2k » 12.11.2002 - 12:28

@LSAP-Admin: Richtig, der See rechts ist der Lünersee.

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Beitrag von jwahl » 12.11.2002 - 14:12

Moin
Ich habe auch noch ein leider gestorbenes Projekt aus den 70-80er Jahren. Damals wollte man den recht kleinen Skiort Goldegg im Salzburger Land (3 SL) an das Dientener/Mühlbacher Skigebiet mit mehreren Liften anschließen, wurde aber damals von behördenseite nicht genehmigt.

Gruss
Jakob

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Nachtrag zu Haiming

Beitrag von Petz » 12.11.2002 - 22:21

@Starli, Haiming
Hab heute meinen Haiminger Bekannten kontaktiert, er sagt, das Areal sollte ein unterirdisches Kavernenbauwerk werden, in dem für Messerschmitt Flugzeugteile gefertigt werden sollten (Teil des Nazi - Projektes "Alpenfestung"). An diesen Fabrikkomplex sollte auch ein eigenes Wasserkraftwerk angebunden sein (der projektive Vorläufer des heutigen Sellrain - Silz Kraftwerkes). Fundamente der Anlagen sowie der Kraftwerkwasserableitungsstollen zum Inn und die Anschlußgleistrasse sind noch existent.
Grüße von Markus


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Interessant

Beitrag von Michael Meier » 12.11.2002 - 22:26

Interessant! Wann sollte das gebaut werden? Für Messerschmitt sagst du! Was fürn Typ?

P.S. Petz registrier dich mal! Oder krigst dein Bildlen nid hin?

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Beitrag von kaldini » 12.11.2002 - 22:28

Wenn man von Ötz anch Ochsengarten fährt, kann man teilweise noch Fundamente der Kraftwerksanlagen erkennen. Zumindest wars früher im Sommer so. Die planten damals, das gesamte Tal zu sperren. Zum Glück ists nichts geworden.

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Beitrag von Michael Meier » 12.11.2002 - 22:33

Die Engländer hättens eh wieder weggesprengt!

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Beitrag von Emilius3557 » 13.11.2002 - 21:09

Habe ein neues gestorbenes Projekt, bzw. ein schon im Liftplan verzeichneter Lift, der aber meines Wissens nie gebaut worden ist, wie die DSB am Kaunertalgletscher, vgl. das Topic unter News dazu.
Es handelt sich um den Pitztaler Gletscher:
In meinem Skiatlas von 1985 (Datenlage aber 1983/1984) ist ein Sessellift, eine DSB verzeichnet, von der Bergstation SL Mittelbergjoch I, nach bergwärts gesehen links oben, rechts oben verläuft der SL Mittelbergjoch II, wie bekannt. Diese DSB verläuft also den Felsgrat hinauf, ziemlich genau auf die Höhe des 3470 m. hohen Schuchtkogels (in Richtung Wildspitze!). Von dort sind zwei ewig lange Abfahrten bis zum Gletschersee eingezeichnet, also über praktisch den gesamten hinteren Teil des Mittelbergferners. Die DSB wäre nach meinen Messungen ziemlich kurz gewesen, Luftlinie ca. 600 m. +/- X, der Höhenunterschied von ca. 270 +/- X Hm wäre auch nicht weltbewegend gewesen, dafür aber die Abfahrten Kilometerlang. Interessant, nicht? Vom Fernerkogel-Projekt ist in dem Luftbild mit eingezeichneten Liften nichts zu sehen.
Weiß jemand mehr als ich über dieses gestorbene Projekt, evt. die Gründe für das Scheitern etc.?

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Beitrag von F. Feser » 13.11.2002 - 21:19

jetzt wo dus sagst .. bei mir im 85 is auch was drin!!!!!!!!!!!
wär sicher grandios, aber wieder mal nich mit unseren grünen vereinbar gewesen.

Das nächste gestorbene Projekt:
1992 war im Hochmontafon ein weiteres großes Skigebiet geplant.
Zwischen Gaschurn und Partenen geht es links die Tafamuntbahn hinauf (gehört auch dem Golm ... Illwerke Tourismus ... wg Wasserkraftwerk und Stollen wurde die Bahn da hoch gebaut is ne PB mit glaub 40 Pers)
auf jeden Fall ist hier drei DSB und 1 KSB (4) und mind 5 schlepplifte eingezeichnet ... das wäre ein riesen Areal gewesen, fast bis nach Galtür/Klostertal/Arlberg!!!
Das Ganze sollte sich zwischen Breitspitze (nein es ist nich richtung galtür oder zumindest nicht gleich) und Verselaspitze eingezeichnet.
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Beitrag von k2k » 13.11.2002 - 21:28

LSAP-Admin hat geschrieben: wär sicher grandios, aber wieder mal nich mit unseren grünen vereinbar gewesen.
Wieso, das klingt doch nach der optimalsten Skigebietserweiterung ever: Kurze Bahn, d.h. kleiner Eingriff mit grosser Wirkung, nämlich einer ewig langen Abfahrt. Das Ganze jetzt noch als Skiroute die nicht präpariert, aber markiert und kontrolliert wird. Und fertig ist die schönste Form des Skifahrens, gegen die nicht mal den grünsten der Grünen sinnvolle, schlagkräftige Argumente einfallen werden. Ausser vielleicht "Die Skiwachs-Rückstände vergiften das Schmelzwasser" oder so :D


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Nachtrag Projekt

Beitrag von Petz » 13.11.2002 - 23:00

Florian hat mir dankenswerterweise den Kartenscan vom Projekt Loreakopf Nassereith postbar geladen, schaun mer mal, ob ich das Verlinken zusammenkriege...

Bild

Oha, ich muß das Bild kleiner scannen, sch....
Sorry, beim nächsten Versuch wird´s besser, Grüße von Markus

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Beitrag von Emilius3557 » 14.11.2002 - 14:41

@Admin und k2k: War die Anti-Seilbahnbewegung 1985 schon so stark? Den Pitztalern ist es doch 1988 noch gelungen die Bahn auf den Brunnenkogel zu bauen, dieser relativ kurze Lift wäre doch weniger wild gewesen als die Panoramabahn, finde ich. Daran wirds nicht gelegen haben, oder?

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Beitrag von miki » 14.11.2002 - 15:20

Danke allen für die Infos! Einige der genannten Projekte waren sogar für mich neu (z. B. Loreakopf oder die geplante Messerschmidt - Fabrik bei Haiming). Ich habe euch noch einige Projekte von der Südseite des Alpenhauptkammes versprochen - nun kommen sie (Starli, bitte nicht heulen :-( sonst schreibe ich nichts mehr):

1. Seilbahn auf den Fuscherkarkopf: als in den 30ern zuerst die Grossglockner - Hochalpenstrasse und kurz danach noch die Strasse zur Franz Josefs Höhe gebaut waren, wollte man die Strasse noch etwa 2 km weiter Richtung Westen an der Hoffmanns - Hütte vorbei bis zur 'Gamsgrube' auf etwa 2500 m bauen. Von dort war eine PB auf den 3331 m hohen Fuscherkarkopf geplant. Ob es auch Ski - Möglichkeiten gäbe, ist mir unbekannt, auf jeden Fall wäre es ein grandioser Aussichtsberg. Angeblich hat man im Sommer 1938 schon mit dem Strassenrohbau begonnen, mit dem Kriegsbeginn 1939 waren die Pläne natürlich 'ad acta'.

2. Gletscherskigebiet Hochalmspitze: die 3315 m hohe Hochalmspitze (Ankogel - Gruppe) ist ein pyramidemförmiger Berg, umgeben von 4 Gletschern. Der grösste ist der gegen Osten gerichtete Hochalmkees. In den 70ern war der Bau einer Seilbahn (PB ?) von der - damals neuen - Maltatal - Hochalmstrasse zum Gletscherrand auf erwa 2600 m geplant, der Gletscher selbst sollte durch 3-4 SCHL und eine weitere PB bis auf den Gipfel der Hochalmspitze erschlossen werden. Wenn ich mir alles auf der Karte ansehe, kann ich mir ein beachtliches Gletscherskigebiet vorstellen - der Gletscher reicht von 3315 m bis gegen 2500 m! (gut, vielleicht heute nicht mehr, in den 70ern aber bestimmt noch...). Der Bau stand offensichtlich schon kurz bevor, es gab ja dort damals noch keinen Natoinalpark, dann hat der Alpenverein ganz einfach den Gletscher gekauft (!) und machte dem Projekt ein Ende.

3. Projekte am Grossvenediger: es gab sogar 2 Versuche, die riesigen Gletscher um den 3666 m hohen Berg als Sommerskigebiet zu nützen:
> in den 70ern war eine unterirdische STSB vom Matreier Tauernhaus (wo kurz zuvor eine ESL gebaut wurde) ins Frossnitztal geplant (auf etwa 2200 m), von dort eine Seilbahn bis zum Rand des Frossnitz Kees (2600 m) und eine weitere Seilbahn (wette auf PB) auf die 3310 m hohe Kristallwand, dazu einige Gletscher - SCHL. Der ostseitig gelegene Gletscher ist zwar eher klein, dafür gäbe es aber im Frossnitztal phantastische Möglichkeiten für den 'normalen' Winter - und Frühjahrsskilauf (durch die Tunnelbahn wäre es ja ein Ganzjahresskigebiet). Leider waren die Kosten für die fast 6 km lange Tunnelbahn zu hoch und brachten das Projekt 'zu Fall'.
> in den 80ern war im Dorfertal südlich des Grossvenedigers ein Wasserkraftwerk mit einem riesigen Stausee geplant. Quasi als 'Nebenprodukt' wollte man oberhalb des Stausses eine Gletscherstrasse 'fast bis auf die Höhe des Deferegger Hauses' bauen, also etwa 2800 - 2900 m. Vom Parkplatz am Ende der Strasse waren einige SCHL auf dem Mullwitz Kees und am Rainer Kees (beide südseitig gelegen) geplant, etwa bis auf 3450 m. Durch die hoch gelegene Strasse wäre es offensichtlich ein Sommerskigebiet. Heftige Proteste verhinderten damals das Kraftwerksprojekt und damit war auch die Gletschererschliessung 'gestorben', weil der Stassenbau allein für den Skibetrieb nicht rentabel wäre.

4. Triglav: auch unterhalb des höchsten Berg Sloweniens (2864 m) war in den 60ern und frühen 70ern ein Skigebiet geplant mit 2 PB vom Krma Tal (1000m) bis zum Kredarica-Haus (2515 m), einigen Sesselbahnen auf dem Hochplateau zwischen 2200 und 2500 m und einem Gletscher SCHL auf dem' Triglav - Gletscher', etwa von 2400 bis 2550 m. Zuerst fehlte es an Geld, dann hat man beschlossen, das SLO doch ein hochalpines Skigebiet braucht und man hat zwischen Triglav und Kanin entschieden. Die Wahl fiel auf Kanin, weil die Entwicklungsmöglichkeiten dort besser erschienen (mehr Platz für ein Grossskigebiet), obwohl die Schneesicherheit eindeutig für Triglav sprach (Nordhang, am Kanin Südlage und 300 m geringere Höhe). Das Resultat:
- Triglav ist Nationalpark, die Abfahrt von Kredarica ins Krma - Tal ist den Tourengehern vorbehalten und mit Recht sehr beliebt
- der Triglav - Gletscher wurde von Jahr zu Jahr kleiner, bis er ist vor 2 - 3 Jahren total verschwunden ist :-(
- am Kanin wurde nur die 1. Ausbaustufe gebaut, aus dem geplanten Riesen - Skigebiet ist nichts geworden (dazu habe ich im Forum Skigebiete in den Alpen > Skigebiete in SLO schon einiges geschrieben...)

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Beitrag von starli » 14.11.2002 - 18:36

das ist das absolute folter-topic hier .. :)

Zur Vervollständigung könnten wir derzeit ja auch noch nennen:

- Jerzens/Erschließung Wennerberg (derzeit ja status abgelehnt)
- Kühtai, Erschließung Feldringer Böden (derzeit Status Abgelehnt)
- Kühtai, Verbindung mit Oetz (wurde meines Wissens nie eingereicht)
- Kitzbühel, Verbindung mit Westendorf (Grundstreitereien, die aber evtl. inzwischen bereinigt sein sollen?!)

sowie ein paar ältere:

- See/Paznaun, Ausbau des Skigebiets Richtung Ascherhütte, evtl. als Verbindung nach Serfaus geplant (4 Lifte als projekt eingezeichnet im Skiatlas 1988)
- Ischgl, Val Gronda / Fimbaalb / Zeblasjoch (1988: 4 Lifte auf Ischgler Seite eingezeichnet , 3 auf Samnauner Seite)
- Axamer Lizum, Verbindung zur Schlick mittels Stollenbahn und Erschließung des Tal hinter dem Hoadl (war in den 80'ern bis Anfang 90'er im Gespräch)
- Ehrwalder Alm, Verbindungsgondel vom Skigebiet zum Zugspitzplatt (Skiatlas 1988)
- Obsteig/Mieminger Plateau, Erschließung Simmering mit 3 Liften (=Berg neben dem Grünberg, lt. Skiatlas 1988)
- Kramsach, Lift Ludoialm (ewig als Projekt eingezeichnet gewesen)
- Fügen, Spieljoch, DSB zum Kellerjoch (Skiatlas 1988, evtl. schon als Verbindung zu den Kellerjochbahnen gedacht?)
- Achenkirch, Erschließung Hochstegenalm/Gröbenhaus/Zemm mit 4 Liften (Skiatlas 1988)
- Matrei in Osttirol, Verbindung mit Kals am Großglockner (war doch auch ewig als Projekt eingezeichnet?!)
- Ahrntal, Südtirol, EUB von Luttach ins Skigebiet Speikboden (auch viele Jahre als Projekt eingezeichnet gewesen)

So, das reicht jetzt wieder 'mal ;-)

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Beitrag von starli » 14.11.2002 - 18:49

Also, mittlerweile haben wir hier soviel aufgelistet, daß es wert wäre, dafür eine eigene Page zu machen ... nachdem es sich ja auch irgendwie um "lost ski areas" handelt, könnte man es doch als Sub-System von LSAP.TK machen. Wenn unser admin keine Zeit dafür hat, könnte er's ja an ein freiwilliges Mitglied abgeben (am besten jemand, der noch keine andere HP zu warten hat) ... ?

Petz
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Beitrag von Petz » 14.11.2002 - 19:34

Fällt mir gerade ein, daß von Sellrain aus auch mal die Erschließung des Saigesgebietes (von Sellrain in südwestlicher Richtung) angedacht war, wurde aber nie konkretisiert, da meines Wissens nach sich die Agrargemeinschaft als Grundeigentümer von Anfang an querstellte; wäre aber im oberen Teil ein sehr schneesicheres Gebiet mit Betrieb bis Pfingsten gewesen.
Grüße von Markus


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