Hotelbrand Melchsee - Frutt

... darf auch mal absolut nix mit dem Thema des Forums zu tun haben!
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Hägar
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Hotelbrand Melchsee - Frutt

Beitrag von Hägar »

Gemäss einem Bericht vom Schweizer Radio von heute Morgen ist das Hotel Kurhaus auf der Melchsee - Frutt (ca. 1900 MüM) in der Nacht auf den 20.1.2004 abgebrannt. Wegen des schlechten Wetters musste die Feuerwehr mit der Gondel hoch. Heli-Flüge waren gemäss Radiobericht keine möglich.

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Migi
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Beitrag von Migi »

Wi fahren am Samstag da hoch, werd mal schaun ob ich was sehe.
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Downhill
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Re: Hotelbrand Melchsee - Frutt

Beitrag von Downhill »

Hägar hat geschrieben:Wegen des schlechten Wetters musste die Feuerwehr mit der Gondel hoch.
Das heißt dann wohl, daß es nicht mehr viel zu retten gab. Die Gondelbahn braucht ca. 20 Minuten :P
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Hägar
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Beitrag von Hägar »

Presse - Miteilung aus dem Schweizer Teletext vom 20.01.2004 10.19 Uhr

"Verletzte bei Hotelbrand in Obwalden:
Bei einem Hotelbrand auf Melchsee-Frutt /OW sind mehrere Personen verletzt worden. Eine Person werde noch immer vermisst, teilte die Polizei mit. Das Feuer konnte derweil gelöscht werden. Das Hotel sei völlig abgebrannt, hiess es. Die Feuerwehr hatte 68 Personen Unverletzt evakuieren können. Sechs Verletzte seien in die Spitäler Stans, Luzern und Sarnen gebracht worden. Der Brand war aus unbekannten Gründen in der Nacht auf Dienstag ausgebrochen. "

Scheint leider eine Grössere Sache zu sein.
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starli
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Beitrag von starli »

Ähm.. also das check ich jetzt nicht ganz..

Ich mein, dort oben sind doch etliche Häuser, da kann ich nicht ganz verstehen, daß es keine Spritzwasserschläuche in den Häusern gibt oder ein paar Hydranten rumstehen.... nebenbei könnte man auch den See anzapfen, wenn die Wasserleitung zu Gering dimensioniert ist...
Hägar
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Beitrag von Hägar »

Gemäss unserem Regionalradio wurde die Eisschicht des Sees mit Kettensägen aufgeschnitten, und anschliessend Wasser angezapft.
Bei einem Brand ist es immer das gleiche. Wenn er rechtzeitig enddeckt wird, ist vielleicht noch was zu machen. Wenn es zu spät ist, reicht es ja nicht einmal in bewohnten Gebieten. Das Hotel war gemäss Radio ein über 100 - jähriges Holzhaus. Es gab gemäss Radio sogar eine kleine Feuerwehr, die sogar mit Atemschutzgerät ausgerüstet war.

Auch ist zu bedenken, dass an solchen Orten vielfach das Trinkwasser aus naheliegenden Quellen bezogen wird. Je nach Höhenlage der Quelle ist dann der Netzdruck teilweise viel niedriger als die konstanten Drücke in den Städten.
philippe ch
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Beitrag von philippe ch »

auf der frutt stehen hydranten in grossen tonnen. sogar gerade neben dem hotel. aber laut radio zuwenig wasser sowie zuwenig feuerwehr leute.
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mic
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Beitrag von mic »

Bei einem Brand ist es immer das gleiche. Wenn er rechtzeitig enddeckt wird, ist vielleicht noch was zu machen
Nachdem ich beim Steineggbrand in Fiss leider dabei sein mußte habe ich mir jetzt einen 6Kg Feuerlöscher gekauft und in die Wohnung gestellt. Vorher hatte ich schon einen kleine Autolöscher und außerdem 4 Rauchmelder. Desweiteren habe ich mit meiner Frau schon des öfteren den "Notfall" besprochen wie zum Beispiel Flucht über des Vordach besprochen.

Wollen wir aber hoffen das wir alle von solchen Sachen verschont bleiben. Einen kleineren Fettbrand in der Küche hatte ich schon mal. Zum Glück hat die Absaughaube da kein Feuer gefangen sónder nur das Fett auf dem Kochfeld.
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von Rotz Mike
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Beitrag von von Rotz Mike »

Hallo

Hydranten standen eigentlich genug. Das Problem war das die Feuerwehr mühe hatte nur mal zur Bahnstation zu gelangen. Dazu noch 20 Minuten bis sie oben waren ergaben ca 40-50 Minuten anfahrzeit.

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starli
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Beitrag von starli »

von Rotz Mike hat geschrieben:Hydranten standen eigentlich genug. Das Problem war das die Feuerwehr mühe hatte nur mal zur Bahnstation zu gelangen. Dazu noch 20 Minuten bis sie oben waren ergaben ca 40-50 Minuten anfahrzeit.
Naja, also es kann wohl nicht so schwer sein, da oben auf dem Plateau ein paar Leutchen zu einem FF-Kurs zu überreden und die Bedienung der Hydranten usw. einzuschulen?

Nebenbei: Wie wir (Downhill+ich) am So, 11.1., bei euch waren, sind uns mehrere "von Rotz" aufgefallen. Habt ihr irgendeine Verwandtschaft zu dem Seilbahnbauer "von Rotz"? Könnte es sein, daß wir dir da auch begegnet sind? Glaube jedenfalls, einen "Mike" gelesen zu haben.. entweder an einer der KDSB (Talstation der ersten war glaub ich einer "von Rotz") oder an einen von den beiden langen SL (glaub am linken war einer von "euch") .. warst du da einer von denen?
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Downhill
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Beitrag von Downhill »

^^ Grad wollt ich's auch schreiben :D
Schon auffällig, wie oft man den Namen in Melchsee sieht...
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Gast

Beitrag von Gast »

der betriebsleiter von der frutt heisst auch so ;-)
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von Rotz Mike
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Beitrag von von Rotz Mike »

Ja da habt ihr recht. Das geschlecht von Rotz ist noch ziemlich verbreitet hier. Nein zum Betriebsleiter (Toni von Rotz) und den von Rotz Seilbahnen bin ich nicht verwandt. Dafür mit anderen Angestellten der Sportbahnen Melchsee-Frutt.

Das Geschlecht kommt auch aus diesem Tal. Darum sieht man an jeder Ecke einen :D

@starli: Nein am 11.1 war ich nicht auf der Frutt. Hast sicher meinen Onkel gesehn :surprised:
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starli
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Beitrag von starli »

Mike, leicht offtopic jetzt: Noch ne Frage, im Tal unterhalb der Talstation ist so ein "Camp" - ist das vom Militär? Oder ist das ein Kinderfreizeitlager? Oder ein Gefängnis? Schaut jedenffalls irgendwie wie ein KZ aus .. ;-)
philippe ch
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Beitrag von philippe ch »

@starli

das ist ein militärspital, sollte eigentlich abgerissen werden, weiss nicht warum das noch steht.
an weihnachten und fasnacht waren dort grosse skilager für belgischen kinder organisiert. die kamen nach dem 2.weltkrieg das erste mal (also von ca 50 Jahren) um sich von den kriegsschäden zuerholen. vor ca 2 jahren das letzte mal.
in dem militärspital habe ich manche wochen meines leben verbracht.
(als skilehrer für die lager sowie im militär als soldat)
nicht übel dort, währe als jugendherberge eine tolle sache.
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Beitrag von Michael Meier »

Also wie ein KZ sieht es nicht aus das kann ich dir sagen. Von den Barackendörfer gibt es in der Schweiz hunderte. Man kann sie sogar mieten. Fahr mal nach Andermatt. Da hats auch einen Ganzen Hang voll solcher Hütten.
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Migi
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Beitrag von Migi »

Oh, das da an der Stöckalp ist harmlos...Ja, am Gotthard, da ists diesbetreffend interessant *g*.
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Hägar
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Beitrag von Hägar »

Gemäss einem Zeitungsartikel in einer gestrigen Regionalzeitung gehen die Untersuchungsbehörden übrigens von Brandstiftung aus. Es sei angeblich auch schon jemand in Untersuchungshaft.
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TPD
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Beitrag von TPD »

Hotelbrand auf Melchsee-Frutt vorsätzlich gelegt

Sarnen. SDA/BaZ. Der Hotelbrand auf Melchsee-Frutt OW vom 20. Januar, bei dem eine Frau ums Leben kam, ist vorsätzlich gelegt worden. Davon gehen die Behörden aus; der eindeutige Beweis dafür fehlt noch. Ein Verdächtiger sitzt weiter in Untersuchungshaft.
Die Obwaldner Verhörrichterin Milena Pucillo bestätigte am Mittwoch einen entsprechenden Bericht der «Neuen Luzerner Zeitung». Die Ermittlungen deuteten klar auf Brandstiftung hin, sagte Pucillo auf Anfrage. Allerdings seien bisher noch keine Spuren eines Brandbeschleunigers gefunden worden.

Mehrere Brandherde

Wegen den winterlichen Verhältnissen auf Melchsee-Frutt habe die schneebedeckte Ruine des bis auf die Grundmauern abgebrannten Sporthotels Kurhaus noch nicht detailliert untersucht werden können. Auch sei das Löschwasser immer noch gefroren. Immerhin sei inzwischen ein dritter Brandherd gefunden worden.

Bereits drei Tage nach dem Brand hatte die Polizei einen Verdächtigen verhaftet. Dieser Mann, zu dessen Person die Behörden keine weiteren Angaben machen, sitzt noch immer in Untersuchungshaft. Ein Haftentlassungsgesuch war vom zuständigen Richter abgelehnt worden.

Mord-Gerüchte

Gegen den Mann - laut Zeitungsbericht ein Hotelangestellter - läuft eine Strafuntersuchung, laut Pucillo «in erster Linie wegen Brandstiftung». Je nach Verlauf der Ermittlungen könnten aber weitere Tatbestände hinzukommen.

In dem Zeitungsbericht ist von Gerüchten die Rede, der Verdächtige könnte die ums Leben gekommene Hotelangestellte getötet und anschliessend das Hotel in Brand gesteckt haben. Laut Pucillo gebe es bisher aber keine konkreten Hinweise dafür.

Die sterblichen Überreste der 23-jährigen Frau konnten zwar identifiziert werden. Doch Zeitpunkt und Ursache des Todes lassen sich laut der Verhörrichterin nicht mehr feststellen.

Bei dem Hotelbrand in der Nacht auf den 20. Januar waren zudem sechs Personen verletzt worden. Eine davon ist noch im Spital. Die Löscharbeiten waren sehr schwierig, da das auf fast 2000 Metern über Meer gelegene Hotel nur mit der Gondelbahn zu erreichen war.

Quelle BaZ 03.03.2004 11:22
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mic
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Beitrag von mic »

...unglaublich. Für solche Leute gibt es in meinen Augen nur eine Strafe.
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Seebrünzler
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Beitrag von Seebrünzler »

Verdächtiger des «Kurhaus»-Brandes nicht mehr in Untersuchungshaft

MELCHSEE-FRUTT - Überraschende Wende bei den Ermittlungen zum Hotelbrand auf der Melchsee-Frutt: Der mutmassliche Brandstifter ist auf Anordnung des Kantonsgerichts aus der Untersuchungshaft entlassen worden - gegen den Antrag des Verhöramtes.


Beim Brand des Kurhauses auf der Melchsee-Frutt blieb nur eine Ruine übrig.
Bild Eveline Bachmann

Wie das Verhöramt am Montag mitteilte, wurde der 32-jährige portugiesische Hotelangestellte am Freitagabend entlassen. Beim Brand war in der Nacht auf den 20. Januar eine 23-jährige Hotelangestellte ums Leben gekommen. Die Behörden gehen von Brandstiftung aus.
Gemäss Verhöramt hiess der Kantonsgerichtspräsident I das zweite Haftentlassungsgesuch am 26. März gut, weil es keinen dringenden Tatverdacht mehr gebe. Das Verhöramt selbst war für eine weitere Verlängerung der knapp zwei Monate dauernden U-Haft eingetreten. Dem Entlassenen wurden keine Auflagen gemacht. Er kann die Schweiz damit verlassen.

Untersuchung geht weiter
Offenbar vertreten Verhöramt und Kantonsgerichtspräsident unterschiedliche Auffassungen über den Tatverdacht. Verhörrichterin Milena Pucillo bestätigte dies gegenüber der Nachrichtenagentur sda. Für sie sei bei der fraglichen Person der Verdacht nach wie vor gegeben.


Detailliertere Angaben wollte Pucillo allerdings nicht machen. Sie betonte jedoch, dass die Strafuntersuchung weitergeführt werde. Wegen des Schnees konnte der Brandplatz noch immer nicht untersucht werden.

Diese Untersuchung soll Auskunft über allfällig eingesetzte Brandbeschleuniger geben. Der Wissenschaftliche Dienst der Stadtpolizei Zürich hatte Brandstiftung als Ursache festgestellt, da mindestens zwei unabhängige Brandherde existierten. Mit dem Abschluss der Untersuchung ist laut Verhöramt nicht vor Sommer 2004 zu rechnen.

Zu Gerüchten, die Hotelangestellte sei getötet und das Feuer zur Vertuschung der Tat gelegt worden, liegen laut Medienmitteilung keine Hinweise vor. Sie ermittle aber im Rahmen ihrer Arbeit auch in dieser Sache, sagte Verhörrichterin Pucillo.

Kantonsgerichtspräsident Walter Omlin war am Montag wegen Krankheit nicht für eine Stellungnahme erreichbar.
Quelle: www.zisch.ch
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Beitrag von philippe ch »

war diese woche in der frutt skifahren. ich habe einen koch getroffen, der bis zum brand im kurhaus arbeitete.
er sagte mir dass er nicht an die schuld des inhaftierten glaube. einen tag später stand dies in der zeitung dass er frei gelassen wurde.
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Beitrag von TPD »

Brand Melchsee-Frutt - Untersuchung zu Ende
Zwei Jahre nach dem Hotelbrand auf Melchsee-Frutt, der zwei Frauen das Leben kostete, ist die Untersuchung abgeschlossen worden. Das Verhöramt beantragt Anklage gegen einen Portugiesen wegen Brandstiftung und vorsätzlicher Tötung.


Der Obwaldner Verhörrichter Bernhard Schöni bestätigte einen Bericht der «Neuen Obwaldner Zeitung». Demnach will er im Frühling das Dossier an die Staatsanwaltschaft weiterleiten. Er beantragt, den Hauptverdächtigen der Brandstiftung, der mehrfachen vorsätzlichen Tötung und der vorsätzlichen Körperverletzung anzuklagen.

Das Sporthotel Kurhaus der auf 1900 Metern über Meer gelegenen Melchsee-Frutt war in der Nacht auf den 20. Januar 2004 durch einen Brand vollständig zerstört worden. 68 Personen, Gäste und Personal, konnten sich in Sicherheit bringen. Eine Schweizer Hotelangestellte starb in den Flammen. Eine portugiesische Angestellte erlitt Verletzungen, denen sie rund drei Monate später erlag.

Die Untersuchungen konzentrierten sich von Anfang an auf einen 32-jährigen Portugiesen als Hauptverdächtigen. Er legte aber kein Geständnis ab. Im März 2004 wurde er aus der Untersuchungshaft entlassen, weil kein Haftgrund mehr bestand. Der Mann lebt heute wieder in Portugal. Wegen eines personellen Wechsels im Verhöramt zog sich die Untersuchung weiter in die Länge.

Nach Überweisung des Dossiers im Frühling 2006 wird die Staatsanwaltschaft über die Anklageerhebung entscheiden. Noch offen ist, ob im Falle eines Prozesses die portugiesischen Behörden um eine zwangsweise Zuführung des Angeklagten ersucht werden.
Quelle: espace.ch 18.01.06 12:36
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Beitrag von Theo »

Wenn sie bei einer allfälligen verurteilung den Portugisen doch nicht ausgeliefert bekommen, können sie ja dann die personen welche die Haftentlassung angeordnet haben einbuchten.
Vor solchen Trotteln sollte die Menschheit auch geschützt werden.
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Beitrag von Seilbahnjunkie »

Es gilt noch immer der Grundsatz, im Zweifel für den Angeklagten. Und das ist auch gut so. Wenn man jeden einfach so einsperren könnte, wo kämen wir da hin? Das wären ja fast Verhältnisse wie im dritten Reich.

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