Wie kommen planer auf die Kap von Liften?
Forumsregeln
Bitte beachte unsere Forum Netiquette
Bitte beachte unsere Forum Netiquette
-
Rudi
- Großer Müggelberg (115m)
- Beiträge: 463
- Registriert: 24.07.2003 - 10:05
- Skitage 25/26: 0
- Ski: ja
- Snowboard: nein
- Ort: Innsbruck-Land
- Hat sich bedankt: 5 Mal
- Danksagung erhalten: 3 Mal
Wie kommen planer auf die Kap von Liften?
Woher weiß man beim Planen eines neuen Liftes, egal ob einer ersetzt oder neu errichtet wird, darauf, für wie viele Leute der Lift ausgelegt wird?
Woher weiß man wie die Leute einen Lift annehmen, ob die Kap zu klein oder zu groß wird etc... (Man sieht ja das geht öfter mal schief, siehe mein Kaltenbach-Topic)
Weiß jemand mehr?
THX
Woher weiß man wie die Leute einen Lift annehmen, ob die Kap zu klein oder zu groß wird etc... (Man sieht ja das geht öfter mal schief, siehe mein Kaltenbach-Topic)
Weiß jemand mehr?
THX
Wann wirds mal wieder richtig Winter?
-
Michael Meier
- Aconcagua (6960m)
- Beiträge: 7332
- Registriert: 18.06.2002 - 21:50
- Skitage 25/26: 0
- Ski: nein
- Snowboard: nein
- Hat sich bedankt: 0
- Danksagung erhalten: 10 Mal
Viele Sachen haben einfluss auf die Auslegung der Kapazität. Folgende Kriterien sind die wichtigsten:
-Benützungsfrequenz der alten Anlage
-Anzahl der Abfahrten
-Breite der Abfahrten
-Hinderniss und Engpässe auf der Abfahrt
-Windeinfluss auf Fahrbetriebsmittel
-Trassierung
-Beschleunigungsstrecke, Stationslänge
-Einstiegssystem
-uvm.
Das ganze wird zuerst mal ausgewärtet und dann kann man ein Konzessionsgesuch für die Anlage eingeben. Entweder es wird angenommen wenn es auch noch die entsprechenden Umweltauflagen, finanzierung usw. besitzt, oder es werden Auflagen gemacht wie Geringere Kapazität, Kleinere Fahrgeschwindikeit, usw. Das ist dan aber der Endausbau. Um die Anschaffungskosten zu dämpfen werden zuerst nur eine kleinere Zahl an Fahrbetriebsmittel gekauft. Bewährt sich die Anlage und steigt die Frequenz können immernoch mehr gekauft werden. Mehr als der Endausbau geht nich, schon nur wegen der Konzession und der Grösse der Garage.
-Benützungsfrequenz der alten Anlage
-Anzahl der Abfahrten
-Breite der Abfahrten
-Hinderniss und Engpässe auf der Abfahrt
-Windeinfluss auf Fahrbetriebsmittel
-Trassierung
-Beschleunigungsstrecke, Stationslänge
-Einstiegssystem
-uvm.
Das ganze wird zuerst mal ausgewärtet und dann kann man ein Konzessionsgesuch für die Anlage eingeben. Entweder es wird angenommen wenn es auch noch die entsprechenden Umweltauflagen, finanzierung usw. besitzt, oder es werden Auflagen gemacht wie Geringere Kapazität, Kleinere Fahrgeschwindikeit, usw. Das ist dan aber der Endausbau. Um die Anschaffungskosten zu dämpfen werden zuerst nur eine kleinere Zahl an Fahrbetriebsmittel gekauft. Bewährt sich die Anlage und steigt die Frequenz können immernoch mehr gekauft werden. Mehr als der Endausbau geht nich, schon nur wegen der Konzession und der Grösse der Garage.
- Dresdner
- Nebelhorn (2224m)
- Beiträge: 2598
- Registriert: 27.11.2002 - 08:24
- Skitage 25/26: 0
- Ski: nein
- Snowboard: nein
- Ort: Dresden
- Hat sich bedankt: 0
- Danksagung erhalten: 0
- Kontaktdaten:
Bei der Projektierung von Liftanlagen untersucht man hinsichtlich der Kapazität verschiedene Parameter. Man kann diese in feste und variable Parameter unterteilen.
Unter festen Parametern fässt man u.a. die "Kapazität" der Aufenthaltsfläche auf einem Gipfel, die Kostenobergrenze sowie konkrete Vorgaben der Naturschutzbehörde zusammen, in gewissem Sinne fest sind auch Voraussagen über die Schneelage (bei Skigebieten) und im allgemeinen Klimaprognosen (z.B. Tage mit Fernsicht bei Ausflugsgipfeln).
Variabel ist natürlich immer die Vorhersage des Besucherstroms. Man kann das eigene Projekt mit ähnlichen, bereits bestehenden Gebieten vergleichen und seitens des Tourismusmanagements Prognosen erstellen lassen. Ob diese jedoch auch zutreffen - dies zeigt sich erst nach der Projektrealisierung. Doch auch nach diesem Zeitpunkt kann man in die Kapazitätsauslastung noch eingreifen, bespielsweise durch die Veränderung der Fahrpreise, den Bei- oder Austritt aus Ski- und All-Inklusive-Kartenverbünden.
Pendolino
Unter festen Parametern fässt man u.a. die "Kapazität" der Aufenthaltsfläche auf einem Gipfel, die Kostenobergrenze sowie konkrete Vorgaben der Naturschutzbehörde zusammen, in gewissem Sinne fest sind auch Voraussagen über die Schneelage (bei Skigebieten) und im allgemeinen Klimaprognosen (z.B. Tage mit Fernsicht bei Ausflugsgipfeln).
Variabel ist natürlich immer die Vorhersage des Besucherstroms. Man kann das eigene Projekt mit ähnlichen, bereits bestehenden Gebieten vergleichen und seitens des Tourismusmanagements Prognosen erstellen lassen. Ob diese jedoch auch zutreffen - dies zeigt sich erst nach der Projektrealisierung. Doch auch nach diesem Zeitpunkt kann man in die Kapazitätsauslastung noch eingreifen, bespielsweise durch die Veränderung der Fahrpreise, den Bei- oder Austritt aus Ski- und All-Inklusive-Kartenverbünden.
Pendolino
http://www.bergbahngeschichte.de - Seilbahngeschichte & Seilbahntechnik
- skikoenig
- Zuckerhütl (3507m)
- Beiträge: 3543
- Registriert: 19.08.2002 - 13:32
- Skitage 25/26: 0
- Ski: ja
- Snowboard: nein
- Ort: Wuppertal
- Hat sich bedankt: 47 Mal
- Danksagung erhalten: 16 Mal
vielleicht mal ein link dazu:
http://www.seilbahn.net/aktuell/klenkha ... gebiet.htm
hier gibts eine skifahrerstromanalysa:
http://www.seilbahn.net/aktuell/klenkhart/start.htm
http://www.seilbahn.net/aktuell/klenkha ... gebiet.htm
hier gibts eine skifahrerstromanalysa:
http://www.seilbahn.net/aktuell/klenkhart/start.htm