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Alt St. Johann: Spatenstich für neue Sellamatt-Bahn
Baubeginn der Bergbahn Alp Sellamatt in Alt St. Johann. Noch im Dezember dieses Jahres soll der Betrieb aufgenommen werden.
Kürzlich war Spatenstich für die kombinierte Gondel- und Sesselbahn auf die Alp Sellamatt. In nur wenigen Tagen wurde die Waldschneise ausgeholzt. Durchgeführt wurde der Spatenstich von André Meyer, dem Verwaltungsratspräsidenten der Sportanlagen Alt St. Johann-Sellamatt AG (SAS). Meyer steht als treibende Kraft hinter dem Projekt. Die noch ausständig gewesene offizielle Baubewilligung der Gemeinde wurde vor dem Spatenstich vom Alt St. Johanner Gemeindepräsidenten Alois Ebneter erteilt. Bereits im Dezember 2003 soll die Bahn, die als Novum in der Seilbahntechnik gilt, den Betrieb aufnehmen.
Mit dem Konzept der neuen Bergbahn setzt die SAS ein deutliches Zeichen für die Zukunft. Finanziert wird das Projekt aus eigenen Mitteln mit einer Aktienkapitalerhöhung und einem Investitionshilfekredit von Bund und Kanton in Höhe von 750.000 Franken (~485.000 ¤). Der Kanton St. Gallen gewährt eine Zinskostengutsprache über diesen Betrag. Die Kosten für die Realisation der neuen Bahn werden auf 6,5 Millionen Franken (~4,2 Mio. Euro) geschätzt. Die ersten vier Millionen sind wie geplant bereits erreicht, die Zeichnungsfrist für die restlichen zwei Millionen läuft noch bis Ende 2004. Die Bahn wird von Bahnbauer Garaventa hergestellt und ist europaweit eine der ersten, die optimal auf das Wetter und die Bedürfnisse der Fahrgäste abgestimmt ist.
Die kombinierte Gondel- und Sesselbahn zeichnet sich durch individuelle Bestückung aus. Die wahlweise kuppelbaren geschlossenen Gondeln oder offenen Sessel bieten vier Personen Platz. Bei Hochbetrieb mit voller Förderleistung ist die Bahn mit einer Gondel und drei Sesseln bestückt, bei halber Leistung mit einer Gondel und einem Sessel. Bei 25-prozentiger Auslastung wird nur eine Gondel eingereiht. Diese große Flexibilität ermöglicht einen wirtschaftlichen Betrieb und das Eingehen auf die Vorlieben der Fahrgäste. Für besondere Anlässe kann die goldene VIP-Gondel eingeklinkt werden. Sie ist mit hellem Leder ausgekleidet und mit Musikanlage und Abstellfläche für Getränke ausgestattet.
und ist europaweit eine der ersten, die optimal auf das Wetter und die Bedürfnisse der Fahrgäste abgestimmt ist
?? Die waren wohl noch nicht in Maria Alm.
Zuletzt geändert von mic am 30.08.2003 - 23:19, insgesamt 2-mal geändert.
Arbeiten laufen auf Hochtouren
Gestern Morgen wurden mit einem Helikopter die 15 Masten der neuen Bahn auf die Sellamatt gesetzt
alt st. johann. Der Mittwoch war ein wichtiger Tag im Bauverlauf der Bahn von Alt St. Johann auf die Sellamatt. Mit einem Helikopter wurden die 15 neuen Masten gesetzt.
sabine schmid
Petrus hatte bisher ein grosses Einsehen mit den Verantwortlichen des Baus der kombinierten Sessel- und Gondelbahn von Alt St. Johann auf die Alp Sellamatt. Wegen des schönen Wetters sind sie mit den Bauarbeiten auf der Strecke dem Zeitplan voraus. Da erstaunt es nicht, dass auch die Masten für die neue Bahn bei der ersten geplanten Gelegenheit gesetzt werden konnten. Gestern morgen um 8 Uhr begannen die Arbeiten. In der ersten halben Stunde wurden die untersten beiden Masten gesetzt. Dies, obwohl man normalerweise von der Berg- zur Talstation arbeitet. «Um diese beiden Masten zu setzten, mussten SAK sicherheitshalber die Starkstromleitung abschalten», erklärte der Betriebsleiter der Bahn, Armin Spichtig dieses ungewohnte Verfahren. Dies hat aber keinen Strom-unterbruch für die Einwohnerinnen und Einwohner von Alt St. Johann zur Folge gehabt.
Schwere Last für Helikopter
Die 15 Masten lagen vormontiert auf dem Parkplatz neben der alten Talstation, sodass die Stützen in zwei Teilen auf die betonierten Fundamente transportiert werden konnten. Flughelfer der Helog AG hängten die zwei bis drei Tonnen schweren Teile an den Schwerlastenhelikopter des Typs Superpuma. Bei den Fundamenten warteten eine Montagegruppe der Garaventa und Mitarbeiter der Bahn, um die Stützenrohre auf den Sockel und anschliessend die Kopfteile auf die Stützenrohre zu schrauben. Interessiert schauten viele Personen diesen Arbeiten zu. «Der ganze Einsatz verlief reibungslos», freute sich Armin Spichtig, «sodass die Helikopterflüge wie geplant nach drei Stunden gemacht waren.» Die abschliessende Montage der Stützen nehmen die Arbeiter in den kommenden Tagen vor. In den Monaten August bis November kommen nicht nur Mitarbeiter der Firma Garaventa AG beim Bau der Strecke auf die Sellamatt in Einsatz, die Bergbahnen greifen dabei auf Jahres- und Saisonmitarbeiter zurück, die beim Bau, bei der Vormontage, der Montage und bei der Inbetriebnahme der Bahn zum Einsatz kommen.
Talstation wird bald montiert
Auch die Arbeiten an der Tal- und der Bergstation der neuen Bahn kommen planmässig voran, sagte Armin Spichtig. Die Betonierungsarbeiten an der Talstation werden bald abgeschlossen sein, sodass der Aufbau voraussichtlich in der kommenden Woche mit einem Autokran montiert werden. Bei der Bergstation sei man noch nicht ganz so weit, weil dort die Bauarbeiten erst begonnen haben, als der Bahnbetrieb eingestellt wurde. Bei der Bauzeit sei das schlechte Wetter miteingerechnet worden, sagte Armin Spichtig, und diese Reserve habe man bisher nicht beansprucht. Der Betriebsleiter der Bahn ist überzeugt, dass die Einweihung der gekoppelten Sessel- und Gondelbahn wie geplant am 6. Dezember stattfinden kann.
Mit Einbusse rechnen
Seit die Bahn Anfang August den Betrieb eingestellt hat, stellt ein Bus die Verbindung von Alt St. Johann auf die Alp Sellamatt sicher. Obwohl viele Wanderer das schöne Wetter für einen Besuch auf der Sellamatt genutzt haben, rechnet Armin Spichtig, dass die Bahn bei den Frequenzen eine Einbusse verzeichnen muss. Der Bahnersatzbetrieb sei zwar gut ausgelastet, doch mit dem Bus könne das Unternehmen eine geringere Kapazität bereitstellen, erklärte Armin Spichtig, andererseits würden einige Gäste die Sesselbahn vermissen. «Viele Leute möchten in diesem sonnigen Wetter lieber mit einer Sesselbahn in die Höhe fahren als mit einem Bus. Sie gehen dann weiter nach ins Wildhauer Oberdorf oder auf die Wolzenalp», sagte der Betriebsleiter Armin Spichtig weiter.
Bei'm Dorf-Jet Natrun in Maria-Alm ist auch gemischter Betrieb. Im Sommer nur Kabinen, im Winter zusätzlich Sessel. Bahn ist seit ca. 2 Jahren in Betrieb, früher war da nur ein kleiner Sessellift.
Für alle, die mit der Schwiegermutter hinfahren ein Geheimtipp: die hervorragende Konditorei an der Talstation.l
Bauarbeiten verlaufen nach Plan
Eröffnung der neuen Bahn Alt St. Johann - Sellamatt am 6. Dezember ist realistisch
alt st. johann. Der Bau der kombinierten Sessel- und Gondelbahn von Alt St. Johann auf die Alp Sellamatt verläuft absolut im Zeitplan. Im Moment läuft die Inbetriebsetzung.
sabine schmid
Die Tal- und die Bergstation haben Form angenommen, die Mas- ten stehen, das Seil ist gespannt und am Dienstag sind die ersten Sessel mit Notantrieb auf die Strecke geschickt worden. «Die Bahnanlage steht», bestätigt Betriebsleiter Armin Spichtig, doch zurücklehnen können die Bahnmitarbeiter und die Bauarbeiter noch nicht. «Wir sind absolut im Zeitplan, doch dieser sieht vor, dass wir bis zur Eröffnung am 6. Dezember noch mit Hochdruck arbeiten müssen», fügt er an.
Feinarbeiten werden gemacht
Wer einen Blick in die Talstation wirft, sieht dort die ersten Fahrzeuge hängen. Die Sessel und die Gondeln - die Bahn wird eine kombinierte Sessel- und Gondelbahn - werden nun fertig zusammen gebaut. Bei der Bahnanlage wird nun die Inbetriebsetzung des mechanischen und des elektrischen Teils vorgenommen. Zudem stehen Feinarbeiten an wie das Justieren der Anlage und auch die Sicherheitseinrichtungen werden in Betrieb genommen. Zudem wird noch die Umgebung der Talstation gestaltet. Der Wintereinbruch in der letzten Woche stellte die Arbeiter vor keine grossen Probleme und zog auch keine Verzögerungen nach sich, sagte Armin Spichtig, denn die Arbeiten werden grösstenteils in den Stationen, also unter Dach, ausgeführt.
Motivation für den Winter
Dass die Bauarbeiten bisher so gut verlaufen sind, stimmt Armin Spichtig zufrieden. «Ich freue mich schon jetzt an der neuen Bahn und gehe voll motiviert in die bevorstehende Wintersaison», sagt er.
Mal wieder ein Artikel aus dem Tagblatt, die Anlage ist eröffnet
Kägi-Fret-Bahn eröffnet
Alt St. Johann. Am vergangenen Samstag wurde die Toggenburger Kägi-Fret-Bahn von Alt St.Johann auf die Sellamatt eröffnet.
Im Tal unten war es noch eisig kalt an diesem Samstagmorgen, als sich bei der Talstation in Alt St.Johann die Gäste zur Eröffnung der ersten kombinierte Gondel- und Sesselbahn in der Schweiz sammelten. Das «Fetzfräueli», ein altes Weiblein, das der Sage nach die Wanderer in die Irre locken will, trieb wieder einmal sein Unwesen.
Zahlreiche Glücksbringer
Als positiver Gegenpol waren erstens die Alt St.Johanner Pfarrer beider Konfessionen, Martin Böhringer und Josef Karber, anwesend, die die neue Bahn segneten. Zweitens waren die «Ischellner Churfirsten» mit ihren schweren Trycheln angereist. Und drittens sammelte sich ein rundes Dutzend Kaminfeger bei der Talstation. Auch diese bringen bekanntlich Glück.
Rotes Band durchschnitten
Bevor die Gäste ihre Fahrt mit der neuen Bahn auf die Alp Sellamatt antreten konnten, musste zuerst das obligate rote Band durchschnitten werden. Diese Ehre kam André Meyer, Verwaltungsratspräsident der Sportbahnen Alt St.Johann-Sellamatt, Alois Ebneter, Gemeindepräsident von Alt St.Johann, Regierungsrat Josef Keller und Ex-Miss Schweiz Melanie Winiger zu.
Ex-Miss Schweiz mit dabei
Für alle, die nicht auf einen Platz in der warmen Gondel warten wollten und deshalb auf einem offenen Sessel Platz nahmen, kam nach zwei Dritteln der Strecke die erlösende Sonne. Auf der Sellamatt dann war die Temperatur angenehm warm, die Stücke der Musikgesellschaft Alt St. Johann-Untertwasser angenehm symbolisch - sie spielte «Frei wie der Adler» - und die Reden angenehm kurz. Neben Regierungsrat Keller sprachen auch Gemeinepräsident Ebneter, Verwaltungsratspräsident Meyer und Werner Inderbitzin von der Firma Garaventa, die die neue Bahn gebaut hat. Inderbitzin wünschte der Bahn gute Geschäfte. Meyer betonte, die Toggenburger müssten an die grossen und die kleinen Projekte glauben, wenn sie überleben wollten. Bevor dann die geladenen unter den deutlich über 2000 Gästen, die an diesem Tag kostenlos mit der Toggenburger Kägi-Fret-Bahn auf die Sellamatt fuhren, zum offerierten Mittagessen schritten, gaben die beiden prominentesten Gäste Autogramme: Melanie Winiger und Nöldi Forrer, Schwingerkönig und Botschafter des Toggenburgs. (phm.)
jwahl hat geschrieben:Mal wieder ein Artikel aus dem Tagblatt, die Anlage ist eröffnet
Kägi-Fret-Bahn eröffnet
Und hier gibt es die Bilder dazu. Die Station gefällt mir ausgesprochen gut. Es geht also sehr wohl, eine moderne Station ansprechend zu gestalten. Die benennen die Bahn tatsächlich nach einer in der Region hergestellten Waffel. Die haben glaube ich einen an derselben!
Der Bundesgesundheitsminister warnt:
Der vorangegangene Beitrag kann Spuren von Ironie, Zynismus und Sarkasmus enthalten. Sollten sie mit einer dieser Substanzen
in Konflikt geraten oder einfach nicht in der Lage sein, diese zu erkennen, so konsultieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker.
Zwischen den zwei 4er Sesselbahnen ist noch ein Schlepplift eingezeichnet. Warum hat man die obere SB nicht weiter nach unten verlängern oder jetzt den neuen einfach höher gebaut? Oder gibt es zwischen den beiden Bahnen eine Mulde?
War leider noch nicht da...
Das ist ein kurzer Garaventa Tellerlift. kleine Steigung dann grad. Hätte man die 4er Sesselbahn verlängeert müsste man bei der abfahrt zum schluss hin anschieben was nid grad der Hammer währ. Lieber 2 Abfahrten und 3 Lifte als 2 Lifte und 2 Abfahrteb bei denen man anschieben muss.
Erfolgreicher Start für die neue Kombibahn
alt st. johann. In den ersten zwei Monaten seit Saisonbeginn hat die «Toggenburger Kägi-fret-Bahn» von Alt St. Johann auf die Alp Sellamatt ihre Frequenz verdreifacht.
Im Dezember 03 und Januar 04 verzeichnete die Kombibahn 74 700 Fahrgäste, gegenüber 25 600 in der Saison 02/03. Auch wenn man nur den Monat Januar vergleicht, ist die Frequenzsteigerung von 23 000 (2003) auf 55 500 im 2004 beachtlich. André Meyer, VR-Präsident der Sportbahnen Alt St. Johann-Selamatt AG, ist für die Zukunft zuversichtlich: «Wer seine Kunden im wahrsten Sinn des Wortes wie Könige behandelt, also auf alle Bedürfnisse Rücksicht nimmt, arbeitet langfristig erfolgreich. Kurze Fahrzeiten, gute Erreichbarkeit, genügend Parkplätze und individueller Komfort sind entscheidend.»
Die «Toggenburger Kägi-fret-Bahn» entspricht den Bedürfnissen eines breiten Kundenspektrums, vom Kleinkind über Aktivsportler bis zu Familien, Vereinen oder Gruppen und insbesondere auch älteren Menschen. Die Bahn bringt sie innert sechs Minuten von Alt St. Johann auf die Alp Sellamatt und erschliesst zu jeder Jahreszeit und bei jeder Witterung ein attraktives Ferien- und Erholungsgebiet. Als «Tor zum Obertoggenburger Ski- und Wandergebiet» stösst die Alp Sellamatt auf ein grosses und anhaltendes Interesse. Dies belegt auch die Frequenz der leistungsfähigen vierer Sesselbahn im Skigebiet Ruestel, die ihre Frequenz in diesem Dezember/Januar mit 155 000 gegenüber 84 600 in der Saison 02/03 nahezu verdoppelte. Dazu trägt auch die mit dem neuen Zingge-Pub signifikant verbesserte Infrastruktur in diesem Gebiet bei. Im grosszügigen Holzgebäude im Stil der Alpställe, aber mit grossen Aussichtsfenstern, gibt es Getränke, Snacks und die notwendigen sanitären Einrichtungen.
Die Aktienzeichnung läuft
Die neue Kombibahn ist breit abgestützt. Zahlreiche Privatpersonen, Unternehmen und Organisationen im Toggenburg und der ganzen deutschen Schweiz haben bereits Aktien gezeichnet. Jetzt geht es um die verbleibenden 1,7 Mio. Franken der AK-Erhöhung von insgesamt sechs Mio. Weitere Aktionäre sind also willkommen, Zeichnungsscheine sind erhältlich bei der Talstation der Bahn, über Tel. 071 999 11 75 oder über bergbahnen@sellamatt.ch. (pd)