Grimmialp/CH
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Grimmialp/CH
Neues Sesselbahn in Planung:
http://www.skilifte-grimmialp.ch
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In Bern liegt der kleinste Schuhladen der Welt. Drei Schachteln und Vier Halbschuhe.Willkommen im Bundeshaus!
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Michael Meier
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Jay
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Schlechte Nachrichten von espace.ch:
Vom Bund gibts kein Geld
Die Grimmialp Bahnen- Diemtigtal brauchen 2,5 Millionen Franken zum Bau einer Sesselbahn. Die Finanzierung schien bereits gesichert. Nun erhielt der Präsident einen «vernichtenden Brief» vom Bund.
Die Genossenschafter der Grimmialp Bahnen Diemtigtal wurden bezüglich ihrer Sesselbahn-Pläne «warm und kalt geduscht». Erfreuliche und vernichtende Botschaften lösten sich an der Generalversammlung bezüglich des 2,5 Millionen Projekts ab.
Negativ: «Als Folge der späten Betriebsaufnahme – wegen Schneemangel erst am 3. Januar 2004 – und wettermässig unsicheren Wochenenden in der Hauptsaison schliesst die Rechnung erneut mit einem Defizit ab. Mit einer Sesselbahn wäre mit Sicherheit ein besseres Resultat möglich gewesen.» So wurden die Genossenschafter der Grimmialp Bahnen-Diemtigtal bereits vorgängig der Versammlung im Hotel Spillgerten (Schwenden) vom Präsidenten der Verwaltung, Ulrich Rupp (Thun), schriftlich über das Ergebnis ihrer Bahn orientiert.
Dem Ertrag aus dem Bahnbetrieb des Skigebiets zuhinterst im Diemtigtal von 209 870 Franken steht ein Aufwand von 226 937 Franken gegenüber. Nach Abschreibungen von 69 212 Franken resultiert ein Verlust von 86 279 Franken.
2,1 Millionen zugesichert
Positiv: Mit der Zeichnung von neuen Anteilscheinen, zinslosen Darlehen, Beiträgen à fonds perdu und Sponsoring (Sessel- und Mastenwerbung) wurde Kapital im Gesamtbetrag von einer Million Franken zugesichert. Diese Kapitalaufstockung läuft weiter.
Die Gemischte Gemeinde Diemtigen hat ein zinsloses Darlehen von 600 000 Franken bewilligt. Das beco/Berner Wirtschaft hat unter gewissen Auflagen im Juni ein Investitions-Hilfe (IH)-Darlehen von Bund und Kanton über je 250 000 Franken in Aussicht gestellt. Die Grundfinanzierung der geplanten Sesselbahn mit Förderband würde durch dieses Kapital gesichert. Ulrich Rupp: «Bei den Auflagen des Bundes ging es um Zusammenarbeitsformen mit anderen Anlagebetreibern und um eine Bürgschaft für das IH-Darlehen – beides können wir erfüllen.»
Die Hiobsbotschaft
Vernichtend: Als Rupp sich beim Koordinator Region Thun-Innertport (TIP) über die definitive Zusage vergewissern wollte, bekam er zu hören, dass der Bund nicht mehr auf das Geschäft eintreten wolle. «Ich habe darauf hin beim Bund interveniert und bekam eine dreiseitige Hiobsbotschaft zugesandt», berichtete der Präsident an der Generalversammlung in Schwenden frustriert.
Der Anbieter, zuhinterst im Diemtigtal gelegen, erfülle als Kleinstunternehmer die Förderungskriterien nicht. Es handle sich nicht um eine «Brüteranlage», welche Skifahrer-Nachwuchs generiere. Das Skigebiet sei zu abgelegen und auf dauernde Unterstützung angewiesen, lauten unter anderem die Argumente des Bundesbeamten im Brief.
«Wird uns dieses IH-Darlehen tatsächlich verweigert, entfällt auch dasjenige des Kantons. Dann fehlt uns diese halbe Million – und wir können unsere Pläne begraben», eröffnete Rupp den Anwesenden die veränderte Situation.
Ermutigend: Bereits in dieser Woche wird in Bern noch einmal verhandelt. Ulrich Rupp: «Wir haben bis heute nicht einen Franken öffentlicher Gelder beansprucht. Und auch ein Betrieb mit Sesselbahn muss und wird selbsttragend funktionieren. Zusammen mit den positiv eingestellten Vertretern von TIP, Gemeinde und Kanton hoffen wir, die Zusage des Bundes doch noch zu erhalten.»
Nötig: Positiver Entscheid
Die Betriebsverwaltung hatte nach aufwändigen Verhandlungen mit verschiedenen Anbietern beschlossen, die 3er Sesselbahn durch die Firma Bartholet AG, Flums, erstellen zu lassen. Mit dem Konzessionsgesuch beim Bundesamt für Verkehr und dem Baugesuch bei der Gemeinde sollte das Bewilligungsverfahren demnächst eingeleitet werden. «Wir brauchen jetzt den positiven Entscheid, sonst waren die jahrelangen Vorarbeiten und die dazu investierten Gelder für die Katz. Und ohne Ersatz des steilen Schleppliftes ist das Ende unseres Skigebiets absehbar», sprach in Schwenden auch der Geschäftsführer Bruno Reber Klartext.
- ruebezahl
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Baubeginn
Der Bau der Sesselbahn hat begonnen (gelesen auf espace.ch):
09.08.2005




11.08.2005



die Bilder dazu (von grimmialpbahnen.ch):GRIMMIALPBAHNEN DIEMTIGTAL: KONZESSION BIS 2009 ERTEILT
Sesselbahn soll ab Dezember fahren
Nach harten Verhandlungen haben die Grimmialpbahnen Diemtigtal die Konzession zum Bau und Betrieb einer Sesselbahn erhalten. Allerdings bloss für fünf Jahre. Längerfristig müssen zusätzliche Auflagen erfüllt werden.
Oberland
Eine erfreuliche Botschaft für die Genossenschaft Grimmialpbahnen Diemtigtal: Die Konzession zum Bau und Betrieb einer Dreier-Sesselbahn, mit festen Klemmen und Gesamtkosten in der Höhe von gut 2,5 Millionen Franken, ist erteilt. «Allerdings nicht für die übliche Gültigkeitsdauer von 20 Jahren, sondern im Sinne einer Übergangslösung bloss bis Ende der Wintersaison 2009/10.» So steht es in der Verfügung des Eidgenössischen Departements für Umwelt, Verkehr, Energie und Kommunikation.
Die Sesselbahn soll den aus dem Baujahr 1964 stammenden Schlepplift Grimmialp-Stierenberg im Skigebiet Schwenden, zuhinterst im Diemtigtal, ersetzen (wir haben berichtet). Die Talstation befindet sich auf 1239 Meter über Meer, die Bergstation mit dem Antrieb auf 1716 Meter. Die Streckenlänge beträgt 1311 Meter und die Höhendifferenz 477 Meter. Die stündliche Förderleistung ist auf 750 Personen ausgelegt – mit einer Ausbauoption auf 950 Personen. Die Talstation wird mit einem Förderband als Einstiegshilfe ausgerüstet. Die Baubewilligung für das Projekt in diesem Rahmen liegt nun ebenfalls vor.
Die Zusage hart erkämpft
Bereits im Oktober 2004 haben wir vermeldet, dass die Darlehenszusagen von Bund und Kanton in der Höhe von je 250 000 Franken nur nach zähen Verhandlungen zustande gekommen sind. «Im gleichen Stil gings dann weiter», erklärt Verwaltungspräsident Ulrich Rupp aus Thun. «Die beco Berner Wirtschaft stellte die längerfristige betriebswirtschaftliche Tragbarkeit der Anlage in Frage. Erfolg und Misserfolg lägen nahe beieinander – die bestehende Unternehmensstruktur könne auf die Dauer keine Gewähr für das wirtschaftliche Überleben bieten. Grossrat Melchior Buchs, Geschäftsführer der Region Thun-Innertport TIP, hat sich dann zusammen mit Grossrat Hans Küng stark für unser Anliegen engagiert. Auch der Gemeinderat Diemtigen hat sich über seinen Präsidenten Beat Klossner stets fürs Überleben des Skigebietes eingesetzt.»
Mit der Aussicht auf eine «entscheidende Verbesserung der Situation mit der im Regio Plus-Projekt ‹Regionalpark Diemtigtal› vorgesehenen Massnahmen» wurde dem Konzessionsgesuch schliesslich dann doch entsprochen.
Zusammenarbeit zum Ziel
«Von uns wird zwar nicht gerade eine Fusion erwartet, aber doch eine Prüfung sämtlicher Kooperationsmöglichkeiten der Bergbahnen im Diemtigtal. Im Marketingbereich wird derzeit eine umfassende Reliefkarte des Wintersportangebots erarbeitet. Im personellen Bereich suchen wir Partner, zum Beispiel bezüglich des verantwortlichen technischen Leiters», gibt Rupp erste Massnahmen bekannt.
Die Grimmialp soll als «Einsteiger-Gebiet» mit besonderer Eignung für Familien ausgebaut werden. Das gut erreichbare Wintersportgelände empfiehlt sich ebenso für Skilager wie für Wochenend- und Tagesausflügler. Die Beschneiung wird im bisherigen Rahmen beibehalten. Dank dem Sessellift kann künftig die höher gelegene Sektion auch erreicht werden, wenn unten noch zu wenig Schnee liegt. Die zum Teil gefürchtete steile Schneise des Skilifttrasses wird «überschwebt». Für Fussgänger wird zudem ein Winterwanderweg angelegt. Das Restaurant Spillgerten und das von Bernhard Klossner geführte Bergrestaurant sind eng mit dem Schicksal der Bahn verknüpft. Ulrich Rupp meint dazu: «Wenn die Sesselbahn Anklang findet, werden auch die Restaurants entsprechend frequentiert.»
Start am 8. August
Nach der Erteilung der Konzession ist nun auch die Beschwerdefrist ohne Einsprachen abgelaufen. Als Baubeginn ist der 8. August vorgesehen. Erste Priorität haben die Bergstation, der Kabelgraben und die Mastfundamente oberhalb der Schneise. Der Abbruch des alten Liftes erfolgt durch die Lieferfirma der neuen Sesselbahn, Bartholet AG, Flums. Die am Bau beteiligten Unternehmungen und Personen, zumeist Firmen aus dem Diemtigtal, sollen auf Kulturland, Landschaft und Natur gebührend Rücksicht nehmen. Alle Beteiligten müssen das Pflichtenheft für die Umweltbaubegleitung einhalten. Die Bauherrschaft hat als Umwelt-Baubegleiter den Biologen Roland Luder (Thun) beigezogen.
«Bis Ende September sollten der Rückbau des alten Lifts und die Baumeisterarbeiten beendet sein. Ab Mitte September beginnen parallel die Aktivitäten im seilbahntechnischen Bereich. Mit der Betriebsabnahme rechnen wir Ende November/Anfang Dezember», zeigt sich Verwaltungspräsident Ulrich Rupp optimistisch. Das Minimalziel der Finanzierung ist ebenfalls erreicht. «Das Genossenschaftskapital wird aber laufend aufgestockt und die Bemühungen betreffend Sessel- und Mastenwerbung laufen weiter», wirbt Rupp.
09.08.2005
11.08.2005
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Michael Meier
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Jay
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Espace.ch meldet:
Investition in unsicheren Winter
Im Diemtigtal wird am Wochenende die neue Sesselbahn Grimmialp eröffnet
Nach der Einweihung der neuen Zufahrtsstrasse feiert das Diemtigtal schon wieder: Auf der Grimmialp kommt die neue Sesselbahn in Betrieb, die nach mühsamer Geldsuche realisiert werden konnte. Auch wenn das Tal nicht zu den Grossen des Tourismus gehört, setzt es auf Wintersport.
Der Schritt zum Überleben ist nach Ansicht von Genossenschaftspräsident Ulrich Rupp gelungen: Am Wochenende wird die neue Sesselbahn Grimmialp eröffnet. Sie ersetzt zuhinterst im Diemtigtal den vor 41 Jahren erbauten Skilift, der wegen seiner steilen Fahrspur von schwächeren Skifahrern gefürchtet war. Für 2,5 Millionen Franken ist nun ein Dreiersessellift entstanden, wobei ein Rollteppich den Einstieg in die fix ans Seil montierten Sessel erleichtert. 477 Höhenmeter überwindet die Anlage. «Wir sind zuversichtlich», sagt Ulrich Rupp, «dass unser kleines Skigebiet nun wieder Zukunft hat.» Die Schneelage sei günstig für den Start, der Kinderlift bei der Talstation eine Attraktion für Familien, der Schlittelweg beliebt.
Mehr als 1000 Genossenschafter
Noch im Jahr 2003 mussten die Grimmialpbahnen wegen der aufgelaufenen Verluste ihre Bilanz sanieren und das Genossenschaftskapital um 80 Prozent abschreiben. Inzwischen aber ist das Kapital wieder um rund eine Million Franken aufgestockt worden. Nicht die Rendite lockt, sondern das Engagement fürs schöne Diemtigtal hat über 1000 Genossenschafter bewogen, Geld zu geben. Dazu haben die Gemeinde ein Darlehen von 600 000 Franken und Bund und Kanton ein Investitionshilfedarlehen von je 250 000 Franken gewährt. Das Unternehmen müsse die Hypothek bloss um 200 000 Franken aufstocken. «Unser Businessplan zeigt, dass wir so über die Runden kommen», sagt Ulrich Rupp. Er verweist auch darauf, dass die Grimmialpbahnen heute eng mit den Wieriehornbahnen zusammenarbeiten, mit gemeinsamer technischer Leitung und gemeinsamer Werbung.
Sieben Jahre war die Erneuerung der Anlagen auf der Grimmialp geplant worden. Doch die ursprünglich vorgesehene kuppelbare Occasions-Sesselbahn für 4,6 Millionen Franken war einfach nicht finanzierbar. Erst das technisch einfachere jetzige Projekt ermöglichte die Erneuerung. Drei fixe und zwei bewegliche Beschneiungsgeräte sichern zudem die Talabfahrt im Skigelände, das sich von 1239 bis 1890 Meter über Meer (Skilift oberer Stierenberg) erstreckt.
«Schwierige Zukunft»
Das Diemtigtal gehört nicht zu den grossen Skiregionen des Oberlandes. Professor Hans-Rudolf Müller, Direktor des Forschungsinstituts für Freizeit und Tourismus der Universität Bern, äussert sich höchst zurückhaltend über die Wintersportchancen in diesem Tal. «Gut ist seine Erreichbarkeit, heikel ist die Höhenlage», hält er fest. Die Bergbahnen hätten zwar für die Talbewohner «eine grosse Bedeutung, aber eine schwierige Zukunft», meint er.
Aufbruchstimmung
Gemäss Gemeindeschreiber Markus Mösching wird mehr als ein Drittel der Einkommen im Diemtigtal im Dienstleistungssektor erzielt, «der grösste Teil davon im Tourismus». Auf dieses Standbein könne man nicht verzichten. Deshalb habe die Gemeinde den Grimmialpbahnen ein Darlehen gewährt, ebenso eines für die Erneuerung des Springenbodenlifts im Familienskigebiet an der Niesenflanke. Und an die geplante Erneuerung der Wieriehornbahnen wolle die Gemeinde ebenfalls «einen namhaften Betrag» leisten (man spricht von einem Darlehen von 1 bis 1,5 Millionen Franken). Das August-Unwetter, das grosse Zerstörungen anrichtete, habe zwar die Gemeindekasse gebeutelt, «aber auch so etwas wie eine Aufbruchstimmung ausgelöst», sagt Mösching.
Sechsersesselbahn geplant
Diese Aufbruchstimmung wollen die Wieriehornbahnen nutzen: Im Jahr 2007 wollen sie ihren Sessellift aus den 70er-Jahren für rund sieben Millionen Franken durch eine Sechsersesselbahn ersetzen. «Wir bereiten alles vor, um im nächsten Frühjahr die Konzession einzureichen», sagt Geschäftsführer Werner Bäbler. Die Finanzierung sei allerdings noch nicht unter Dach; an Eigenmitteln könne die Bahn 1 bis 1,5 Millionen Franken einbringen, dazu brauche es eine Kapitalerhöhung sowie Gemeinde- und Investitionshilfedarlehen. Nur mit leistungsfähigen modernen Anlagen habe das Skigebiet Zukunft.
Nach Konkurs aufgerappelt
Der Glaube an diese Zukunft ist im Diemtigtal grösser als auch schon. 1993 waren die Wieriehornbahnen nach 20-jährigem Betrieb in Konkurs gegangen. Eine Auffanggesellschaft konnte die Anlagen praktisch gratis übernehmen. Die knappe Schneelage im unteren Bereich – das Skigebiet reicht von 1000 bis 1870 Meter über Meer – bereitete aber immer wieder Sorgen. 2003 trat das Unternehmen die Flucht nach vorn an: Für 2,2 Millionen Franken wurde eine Beschneiungsanlage installiert, die eine Piste bis ganz ins Tal sichert. Auf einen Schlag verdoppelte sich der Umsatz auf drei Millionen Franken, aus dem Cashflow konnte die Investition bereits abbezahlt werden. «Wir stehen so gut wie schuldenfrei da», sagt Werner Bäbler. Deshalb, und weil 2009 die Konzession abläuft, müssten nun die Sesselbahn und der parallel dazu verlaufende Skilift durch eine leistungsfähige Anlage ersetzt werden. Mittelfristig müssten zwei weitere Sesselbahnen auch die andern Skilifte im Gebiet ablösen. «Wir haben 1000 Parkplätze, liegen nah an den Zentren, das ist unsere Chance», sagt Bäbler. Mit neuen Bahnen lasse sich zudem die Investition in die Beschneiung besser nutzen. Bäbler: «Es geht um die Beschäftigung, um die Wertschöpfung im Tal, nicht um die Dividende für die Aktionäre.»
Skitourenparadies
Dass das Diemtigtal mit seinen zwei Dutzend prächtigen Skibergen das mit Abstand meistbesuchte Skitourengebiet des Oberlandes ist, bringt das Tal wirtschaftlich nicht weiter. «Das ist eine gute Ergänzung», sagt Gemeindeschreiber Markus Mösching. Einzelne Gaststätten könnten unzweifelhaft davon profitieren. Eine gute Ergänzung sei auch die Langlaufloipe, die bereits präpariert ist. Aber für die Belegung der 1000 Gruppenunterkünfte, der 340 Betten in Ferienwohnungen und der 240 Hotelbetten in elf Gasthöfen brauche es im Winter die Bahnen. «Sie sind der touristische Motor.»
In dieser Wintersaison ist dieser Motor gut angelaufen. «Wir hatten letztes Wochenende schon 1000 Skifahrerinnen und Skifahrer», sagt Werner Bäbler.
- paddington
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Es lebe der Amtsschimmel.
Toll, Eröffnungsfeier und keinder darf mit der Bahn fahren.Heute Eröffnungsfeier: 23. Dezember 2005, 14.30 Uhr mit Michael von Grünigen. (Noch kein Bahnbetrieb, da die Bewilligung erst auf den Samstag erteilt wird.)
Es lebe der Amtsschimmel.
- wso
- Feldberg (1493m)
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Ich war heute wieder mal da oben - wirklich ein nettes kleines Skigebietchen. Gute Alternative zu den "grossen" - oder auch zum nahegelegenen Wiriehorn. Alles sehr gemütlich und familiär. Das Wetter war leider wechselhaft und föhnig, biswielen stürmisch, die Sicht meist diffus - drum gabs auch nicht so tolle Bilder, aber immerhin...
Bilder von Skiliften und anderen Seilbahnen: http://www.skiliftfotos.ch
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