Letzter Teil der Schiwelt Triologie.
Wetter: kälter als die Tage zuvor, ab Mittag Wetterbesserung von Westen und nachmittags nur mehr leichte Restbewölkung
Pisten: gute Bedingungen, auch bei den Talabfahrten, etwas weniger los als sonntags, aufgrund der Ferien an den bekannten Kapazitätsengstellen (Aualm, Osthang) kurze Wartezeiten
Beste Abfahrten: Schmiedalmabfahrt, Going Astberg rot, Südhänge Hartkaiser (Kögl- und Almbahn)
Panoramakarten:
Die Karte des überall aufliegenden Prospektes, etwas ungenau (z.B. Hausbergbahn Ellmau-Going, ...)
Pistentafel Ellmau-Going, kommt der Sache schon etwas näher
Bilder:
Teil II endete bei der Jochbahn in Brixen, die den Übergang über Zinsberg und Eiberg Richtung Scheffau und in weiterer Folge nach Ellmau und Going ermöglicht.
So zählen die nächsten 2 Lifte schon zu Scheffau und nicht mehr zu Brixen.
Die Ausweichvariante zur überlasteten Aualmbahn in beide Richtungen.
- 4 SB Muldenbahn (DM) Richtung Brixen, Söll ....
- SCHL Weißach (Swoboda), Richtung Scheffau, ... ein Schlepper, der immer steiler wird, wahrscheinlich ein Mitgrund, warum es hier selten zu Wartezeiten kommt. Dieser führt zum Eiberg, der auf der anderen Seite von den monströsen 2x4 SBs erschlossen ist.
Über das Erscheinungsbild lässt sich streiten-jedenfalls ein Relikt aus einer Zeit, in der es noch keine 6- und 8 (K)SBs gab. Sehr dichte Sesselfolge, was nicht wenigen Schifahrern beim Einstieg Probleme bereit - eine Fahrt ohne Verlangsamung oder kurzer Abschaltung habe ich selten erlebt. Weiß jemand die Kapazität der Bahn?
Der Gegenhang zum Eiberg mit der überlasteten 4SB Osthang (DM), die zum Brandstadl führt. Ein Hang auf dem sich besonders Anfänger wohl fühlen. Oben am Brandstadl bieten sich dann Abfahrten aller Schwierigkeitsgrade nach Scheffau an, wobei die unpräparierte Moderer-Schiroute zu den schwierigsten in der Schiwelt zählt.
Vom Tal aus bringen 2 EUBS die Schifahrer wieder zurück zum Brandstadl.
Die neuen 8 EUBs Brandstadl I und II (DM), die zwei alte DM DSBs ersetzten. Besonders bei der Teilstrecke II, gab es dort früher lange Wartezeiten. Eine sehr sinnvolle Erneuerung. Entlastet wurde auch die ...
... 4 EUB Brandstadl (DM), die die längste Bahn in der gesamten Schiwelt ist. (3300m/970 Hm - ohne Mittelstation!) Interessante Streckenführung: anfangs eher flach, bevor sie im letzen Drittel steil nach oben zieht.
Um den Kreis im Scheffauer Schicircus zu schließen fehlen noch 2 Bahnen:
Die relativ neue Südhangbahn, die auch als Entlastung der Osthangbahn gedacht ist und über einen kurzen Schiweg eine Direktverbindung zu Aualmbahn ermöglicht. Trotz schöner Abfahrt eher noch weniger frequentiert und deshalb selten Wartezeiten. Ganz anders der gegenüberliegende Hang, der von der Aualmbahn erschlossen wird.
Die Bahn, die zur Zeit mit den größten Kapazitätsproblemen im Schigebiet kämpft.
Damit schließt sich der Kreis der Scheffauer Seilbahnen und die Reise geht weiter Richtung Ellmau.
Die 2 Bahnen an den Südhängen des Hartkaisers: Kögl- und Almbahn. (beide 6 KSB DM). Finde allerdings für die Hänge zwei 6 KSBs etwas überdimensiniert. Nachteilig wirkt sich auch die Südlage der Hänge aus, diese apern meist früh aus.
Am Hartkaiser selben endet nicht nur die Alm sonder auch ...
... der Kaiserexpress. (4SB DM), der die Schifahrer z.B. vom ...
... 1600m langen Schmiedalmlift wieder zum Hartkaiser zurückbringt.
Ein Geheimtip. Klasse Abfahrt und aufgrund des Schleppers nie zuviele Schifahrer. Mit einer (geplanten) Sesselbahn könnte sich das allerdings schnell ändern. Wer hier mit dem Schlepper nicht mehr hochfahren will, kann auch die Schiroute benützen, die direkt zur Talstation der 8 EUB Brandstadl führt.
Zubringerbahn von Ellmau auf den Hartkaiser ist ...
... die Standseilbahn Hartkaiser. Nach der letzten Modernisierung bewältigt sie die 2300m lange Strecke in 4 Minuten, was sich besonders bei der Ausweiche bemerkbar macht.
Ein Blick zurück noch zum Brandstadl
bevor es zum letzten Ort der Schiwelt geht: Going
Verbindungsbahn ist die ..
... mit Bubbles ausgestattete DSB Hausberg (DM). Vorher konnte man nur über die Ellmauer und Goinger Tallifte hin- und herschaukeln. Oder besser gleich das Auto benutzen. Trotzdem ist auch diese Verbindung etwas langwierig. Die DSB dreht sich sehr gemütlich und der Ziehweg nach Going weist zuwenig Gefälle auf.
Die fast ebene "Abfahrt" bei der Kreuzung mit der Rodelbahn vom Astberg.
Einmal angelangt wird das "Schieben" belohnt. Besonders die rote Abfahrt vom Astberg hat es in sich. Wenig Schifahrer, breit und teilweise ganz schön steil. Aufstiegshilfe ist eine DM 4KSB. (Astbergbahn)
Zusätzlich wird der Astberg noch von 2 Schleppliften erschlossen. Bilder zeigen den Sonnschwendlift, der durch eine KSB ersetzt werden soll. Ist zwar nicht unbedingt nowendig, wird aber dazu dienen, mehr Schifahrer auf den Astberg zu locken.
Zu guter letzt noch zwei Bilder vom Wilden Kaiser, der sich gerade noch vor der Abfahrt zum erstenmal in den drei Tagen (fast) wolkenbefreit zeigte.
- Ende -