aus seilbahn.net vom 20.02.2004
Graubünden: Geld vom Kanton für Kunstschnee
(ca) – Das „Gesetz zur Förderung der wirtschaftlichen Entwicklung im Kanton Graubünden“ (GWE) umfasst insgesamt 23 Artikel. Bei der kürzlich abgehaltenen Großrats-Debatte sorgte vor allem Artikel 10 dieses Gesetzes für hitzige Diskussionen.
„Der Kanton kann“, so der Artikel 10, „Beiträge leisten an den Bau und die Erneuerung von Bergbahnen und Schneeanlagen.“ Die Umweltverbände kündigten schon in der Vernehmlassung Widerstand gegen diese Regelung an. Unterstützung bekamen die Umweltverbände in der Ratsdebatte von der SP-Fraktion. „Überlassen Sie die Entscheidung über künftige Schneeanlagen dem freien Markt“, polterte beispielsweise das SP-Kommissionsmitglied Christoph Jaag.
Anders sieht die Angelegenheit Kommissionspräsident Hansjörg Trachsel (SVP). „Der Schnee ist die Grundvoraussetzung, damit der Wintersport überhaupt stattfinden kann“, meint Trachsel und verweist auf die Saison 2001/02, wo der Süden beinahe schneefrei blieb. Während im Oberengadin dank der Schneeanlagen die Saison noch einigermaßen gerettet werden konnte, stand z.B. San Bernardino, das keine Anlage hat, vor dem Ruin.
Die Diskussion wurde schlussendlich mit einer Abstimmung beendet. 93 zu 16 Stimmen waren für den Antrag, den Passus mit den Schneeanlagen unverändert zu belassen. Damit könnte es künftig möglich sein, dass auch Bergbahnen in wirtschaftlich starken Regionen Geld vom Kanton bekommen. Allerdings werden nur Bergbahnen unterstützt, die finanziell gesund sind, gute Zukunftsperspektiven haben und in der entsprechenden Region eine führende Rolle einnehmen.
Öffentliches Geld für Kunstschnee
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Hägar
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Öffentliches Geld für Kunstschnee
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Tja, sagt was ihr wollt aber ich bin eigentlich dafür. Vom Schnee (-tourismus) hängt schließlich nicht nur das Betriebsergebnis von Bergbahnen ab, sondern auch jede Menge sekundäre Wirtschaftszweige - das fängt bei den Hoteliers an und hört beim kleinen Supermarkt in irgendeinem Bergdorf noch lange nicht auf. Insofern durchaus verständlich, zumal es im Vergleich z.B. zu Südtirol sicher eher vergleichsweise kleinere Summen sein werden.
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Tyrolens
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Allerdings werden nur Bergbahnen unterstützt, die finanziell gesund sind, gute Zukunftsperspektiven haben und in der entsprechenden Region eine führende Rolle einnehmen.
Wozu Unternehmen, die vollkommen intakt sind, unterstützen? Die müßten ja genug eigene Mittel haben.
Im Übrigen gilt doch auch in der Schweiz die freie Marktwirschaft. Warum also sollte der Staat intervenieren? Wenn jemand die Beschneiung mitzufinanzieren hat, dann sind das all jene, die direkt vom Ski- und Liftbetrieb profitieren. Also die Hotelerie, usw.
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Hägar
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Es gibt sicher gesunde Unternehmungen, die sich eine Beschneiung selber leisten können. Es gibt aber auch gesunde Unternehmen, die nur ohne Beschneiung Gesund bleiben können. Faustregel = 1 Km beschneite Piste = 1 Mio. CHF. Das wichtigste für solche Gelder ist, dass das Gebiet, in das investiert werden soll Zukuntsaussichten hat (Höhenlage, anbindung an Verkehr, Ausbaufähig, intakte Infrastruktur usw. Ich bin sicher dass die "Vergabekomission" dies alles mitberücksichtigen muss. Wenn das vernünftig gehandhabt wird, bin ich dafür, dass es öffentliche Gelder gibt. Es ist wie bei allem eine Frage des wieviel, wie und warum. Der Staat gibt für viel blöderes sinnloseres weitaus die grösseren Summen aus.
Die Hotelerie und die Bahnunternehmungen, ist wie das Ei und das Huhn. Was war zuerst, bzw. wer braucht wer.
Hier ist es so, dass beide Branchen je auf die andere angewiesen sind. Es gibt in Östereich bereits Gespräche darüber, ob die Tourismusbetriebe Kosten der Beschneiung übernehmen müssten. Die Bahnen sichern mit der Beschneiung dem Tourismus das überleben. Ungekehrt kann auch argumentiert werden. Und hier ist das Problem.
Der Wirtschaftliche Nutzen von Bergbahnen geht natürlich weit über den jeweiligen Ort hinaus. Die Verband der Berner Bergbahnen hat vor einem Jahr eine Studie über die direkte und indirekte Wertschöpfung in Auftrag gegeben.
In der Studie wurden aufgenommen:
- Jungfrauregion
- Adelboden / Lenk
- Gstaad
- Alpenregion (Meiringen / Hasliberg)
- Voralpen (Stockhorn / Niesen / Niederhorn) event. habe ich noch jemanden vergessen.
Diese Bahnen haben im Jahr 2000/2001 eine gesamte Wertschöfung von 273 Mio, und 1796 Arbeitsplätze ausgelöst. Aus 10 Arbeitsplätzen bei den Bergbahnen werden weitere 4,8 Arbeitsplätze in anderen Branchen (ohne Hotelerie) ausgelöst. (Lieferanten, Unterhalt, Planer, usw.)
Die Hotelerie und die Bahnunternehmungen, ist wie das Ei und das Huhn. Was war zuerst, bzw. wer braucht wer.
Hier ist es so, dass beide Branchen je auf die andere angewiesen sind. Es gibt in Östereich bereits Gespräche darüber, ob die Tourismusbetriebe Kosten der Beschneiung übernehmen müssten. Die Bahnen sichern mit der Beschneiung dem Tourismus das überleben. Ungekehrt kann auch argumentiert werden. Und hier ist das Problem.
Der Wirtschaftliche Nutzen von Bergbahnen geht natürlich weit über den jeweiligen Ort hinaus. Die Verband der Berner Bergbahnen hat vor einem Jahr eine Studie über die direkte und indirekte Wertschöpfung in Auftrag gegeben.
In der Studie wurden aufgenommen:
- Jungfrauregion
- Adelboden / Lenk
- Gstaad
- Alpenregion (Meiringen / Hasliberg)
- Voralpen (Stockhorn / Niesen / Niederhorn) event. habe ich noch jemanden vergessen.
Diese Bahnen haben im Jahr 2000/2001 eine gesamte Wertschöfung von 273 Mio, und 1796 Arbeitsplätze ausgelöst. Aus 10 Arbeitsplätzen bei den Bergbahnen werden weitere 4,8 Arbeitsplätze in anderen Branchen (ohne Hotelerie) ausgelöst. (Lieferanten, Unterhalt, Planer, usw.)
Zuletzt geändert von Hägar am 20.02.2004 - 12:49, insgesamt 2-mal geändert.
- mic
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Wie bekannt ist bin ich gegen Subvensionen
Wer unterstützt mich den? Oder gibt mir den Skipass billiger!
Wenn man keine Kohle hat kann man auch kein Geschäft machnen.
...und dann noch die unterstützen die sowieso viel Geld haben.
Das kommt mir irgenwie bekannt vor. Die "Kapitalisten" stecken doch alle unter einer Decke............
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- starli
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Äääähm.. ich würd glatt mal behaupten, daß der Staat aufgrund von Steuern und Abgaben am meisten an den Touristen verdient ...Tyrolens hat geschrieben: Wenn jemand die Beschneiung mitzufinanzieren hat, dann sind das all jene, die direkt vom Ski- und Liftbetrieb profitieren. Also die Hotelerie, usw.
.. also kann der ruhig auch mal ein bissl was subventionieren!
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Tyrolens
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Das glaube ich nicht. Ist ja auch klar, weil jedes Unternehmen schaut, dass das "Einkommen" möglichst niedrig ist. Was die Unternehmen bezahlen müssen, ist die Lohnsteuer und die USt (wobei die ja von den Kunden zu bezahlen ist). Wer richtig viel KöSt und KESt bezahlen muß, das sind die großen Betriebe, die einfach zu viel verdienen.
Da ich auch nicht zu wenige Steuern bezahle, könnte der Staat eigentlich auch mich subventionieren.
Zudem darf man nicht vergessen, dass der Staat auch jetzt schon sehr viel subventioniert und obendrein auch noch die ganze Infrastruktur quasi gratis hinstellt.
Da ich auch nicht zu wenige Steuern bezahle, könnte der Staat eigentlich auch mich subventionieren.
Zudem darf man nicht vergessen, dass der Staat auch jetzt schon sehr viel subventioniert und obendrein auch noch die ganze Infrastruktur quasi gratis hinstellt.
- Downhill
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Soweit ich weiß, gilt in den meisten europäischen Staaten eigentlich die soziale Marktwirtschaft. Die "freie Marktwirtschaft" laut Definition existiert IMHO bisher nur auf dem Papier; sowohl Deutschland als auch die Schweiz dürften davon meilenweit entfernt sein.Tyrolens hat geschrieben:Im Übrigen gilt doch auch in der Schweiz die freie Marktwirschaft.
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- starli
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.. allein mit der Mehrwertsteuer wird das genügend sein .. MwSt, Einkommenssteuer, Getränkesteuer, Kurtaxe, Mineralölsteuer .. da gibts hunderte Steuern, wo der Staat an den Touristen mitverdient :)Tyrolens hat geschrieben:Das glaube ich nicht. Ist ja auch klar, weil jedes Unternehmen schaut, dass das "Einkommen" möglichst niedrig ist.
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Ha! Um genau(er) zu sein, leben wir sogar in einer öko-sozialen Marktwirtschaft.Downhill hat geschrieben:Soweit ich weiß, gilt in den meisten europäischen Staaten eigentlich die soziale Marktwirtschaft. Die "freie Marktwirtschaft" laut Definition existiert IMHO bisher nur auf dem Papier; sowohl Deutschland als auch die Schweiz dürften davon meilenweit entfernt sein.Tyrolens hat geschrieben:Im Übrigen gilt doch auch in der Schweiz die freie Marktwirschaft.
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ich studier ja steuern
bin absolut
für die subvetionierung! graubünden ist abgesehen vom tourismus kein besonders wirtschaftlich starkes land! erst haben sie den kunstschnee blockiert und jetzt müssen sie mal kräftig aufholen um den anschluss an österreich nicht zu verpassen! nur reichen die minisummen ja eh für nix! wie wärs mit steuervorteilen für bergbahnen? dann wärs keine einzelsubvention!
und alle betreiber hätten was für investitionen für die zukunft! sonst gehts allen bald wie der pischa in davos die 2006 wohl für immer schließen wird
aus der engadinerpost:
Der Kanton kann künftig auch Schneeanlagen in Nicht-IHG-Regionen unterstützen.
Das Gesetz über die Förderung der wirtschaftlichen Entwicklung im Kanton Graubünden (GWE) umfasst insgesamt 23 Artikel (Siehe Kasten). Dass Artikel 10 dieses Gesetzes besonders zu reden geben dürfte, war schon vor der Grossratsdebatte von gestern Dienstag und heute Mittwoch klar gewesen. «Der Kanton kann», heisst es in diesem Artikel, «Beiträge leisten an den Bau und die Erneuerung von Bergbahnen und Schneeanlagen.»
Widerstand der Ratslinken
Die Umweltverbände hatten bereits in der Vernehmlassung Widerstand gegen diese Regelung angekündigt. Unterstützt wurden sie in der langfädigen aber wenig neue Erkenntnisse bringenden Ratsdebatte von der SP-Fraktion.
Dort ritt Kommissionsmitglied Christoph Jaag (SP, Schiers) zwar
keine grundsätzliche Debatte gegen Schneeanlagen, er bezweifelte aber ob es richtig ist, dass diese vom Staat subventioniert werden. Er verwies auf einen mehr als gesättigten Markt in den Schneesportgebieten und fragte sich ob es nicht viel sinnvoller sei in den naturnahen Tourismus zu inves-
tieren. «Überlassen Sie die Entscheidung über künftige Schneeanlagen dem freien Markt», sagte Jaag. Ähnlich argumentierte sein Parteikollege Johannes Pfenninger (SP, Domleschg). Er verwies auf die letztendlich sehr kleinen Summen über die man diskutiere. «Wenn die wirtschaftlich starken Nicht-IHG-Regionen
auf dieses Geld angewiesen sind, betreiben wir tatsächlich Strukturerhaltungspolitik.» Auch Maria Meyer (FDP,Klosters) sprach sich dafür aus, das Geld gezielt einzusetzen. Mit den kleinen Beiträgen könne man bei den grossen Bergbahnen nur wenig bewirken, bei den KMUs hingegen sehr viel, argumentierte sie.
Kommissionspräsident Hansjörg Trachsel (SVP, Oberengadin) hatte einleitend zur Beratung über diesen Artikel auf die Wichtigkeit von Schneeanlagen für die Bergbahnen hingewiesen. «Der Schnee ist die Grundvoraussetzung damit der Wintersport überhaupt stattfinden kann», sagte er und verwies auf die Saison 2001/02 wo der Süden fast kein Schnee erhalten hat. Habe die Saison im Oberengadin dank der Schneeanlagen noch einigermassen gerettet werden können, sei San Bernardino, das keine Anlagen hat, vor dem Ruin gestanden.
«Wie die Heizung zum Haus»
«Beschneiungsanlagen gehören zu den Bergbahnen wie die Heizung zum Haus», zog Walter Zegg (CVP, Ramosch) einen bildlichen Vergleich. Da wollte der Bündner Schneeanlagen-Pionier Leo Jeker, (SVP, Fünf Dörfer) nicht nachstehen und bezeichnete Bergbahnen ohne Schneeanlagen wie einen Badesee ohne Wasser. Sowohl Zegg wie auch Jeker stellten die Linke an den Pranger. Schneeanlagen würden immer noch verteufelt, die Bewilligungsverfahren dauerten viel zu lange und seien zu kostspielig. «Die Argumente gegen die Schneeierei sind Schnee von gestern, der Umweltschutz und die Raumplanung haben uns geschadet, über 20 Jahre Wertschöpfung sind verloren gegangen», polterte Jeker. Marco Biancotti (CVP, Oberengadin) störte sich an der SP-Fraktion, die mit ihren Argumenten einen «frontalen Angriff auf sichere und attraktive Arbeitsplätze» starte. Die Staats-
kasse profitiere von gesunden Bergbahnunternehmen. Über höhere Steuereinnahmen einerseits, über weniger Sozialhilfe-Ausgaben andererseits. Ein mit grossem Mehr gutgeheissener Ordnungsantrag von Franco Tramèr (FDP, Oberengadin) beendetet eine Diskussion, die wohl noch stundenlang hätte weitergeführt werden können. Das Parlament entschied sich mit 93 gegen 16 Stimmen für den Antrag der Kommissionsmehrheit, die den Passus mit den Schneeanlagen unverändert belassen wollte.
Theoretisch auch Geld
für das Oberengadin
Damit könnte es künftig möglich sein, dass auch Bergbahnen in wirtschaftlich starken Regionen Geld vom Kanton bekommen. Allerdings ist die Vergabe an strenge Auflagen gebunden, unter anderem sollen sich auch die Region und die Gemeinden an den Kosten beteiligen. Nur Bergbahnen, die finanziell gesund sind, gute Zukunftsperspektiven haben und in der Region eine führende Rolle einnehmen, werden unterstützt. Dabei ist die Grösse kein zwingendes Kriterium. Wie Regierungspräsident Klaus Huber erläuterte, sind die Unternehmen in drei Kategorien aufgeteilt worden. So könnten auch Anlagen in Tschiertschen, Feldis oder Vals profitieren. «Wir wollten das ganze transparent machen, dehalb haben wir die Schneeanlagen in diesen Artikel aufgenommen.» Gemäss Botschaft sollen jährlich rund 500 000 Franken für die Bergbahnen und die Beschneiung zur Verfügung gestellt werden. Alleine der Bau eines Kilometers Beschneiungsanlage kostet eine Mio. Franken, eine neue Sesselbahn zwischen fünf und acht Mio. Im Oberengadin können über 20 Prozent des Pistenangebotes beschneit werden, soviel wie nirgendwo sonst in der Schweiz. Gemäss Aussage von Urs Grimm, Geschäftsführer der Bergbahnen Engadin/St. Moritz ist Konsolidierung angesagt. Ausser in Zuoz sind ihm keine konkreten Beschneiungsprojekte bekannt.
Die Finanzierung von Schneeanlagen ist nichts Neues. Das Investitionshilfe-Gesetz (IHG) des Bundes ermöglicht die Gewährung von günstigen Krediten an Unternehmen in IHG-Regionen, zu diesen zählen im Kanton Graubünden alle Regionen mit Ausnahme des Oberengadins, Davos und des Bündner Rheintals. Gemäss Klaus Huber hat der Kanton bisher rund 300 000 Franken an IHG-Krediten gewährt. Diese haben Bundesmittel von 1,4 Mio. ausgelöst was zu Investitionen bei den Bergbahnen von insgesamt 5,1 Mio. geführt hat. «Die IHG-Finanzierung wurde in unserem Kanton bisher sehr restriktiv gehandhabt und das wird auch in Zukunft so sein», sagte Huber.
Quelle: Engadiner Post/Posta Ladina Autor: Reto Stifel
Ort: 7500 St. Moritz
Datum: 12.02.2004
Rubrik: Tourismus
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Der Kanton kann künftig auch Schneeanlagen in Nicht-IHG-Regionen unterstützen.
Das Gesetz über die Förderung der wirtschaftlichen Entwicklung im Kanton Graubünden (GWE) umfasst insgesamt 23 Artikel (Siehe Kasten). Dass Artikel 10 dieses Gesetzes besonders zu reden geben dürfte, war schon vor der Grossratsdebatte von gestern Dienstag und heute Mittwoch klar gewesen. «Der Kanton kann», heisst es in diesem Artikel, «Beiträge leisten an den Bau und die Erneuerung von Bergbahnen und Schneeanlagen.»
Widerstand der Ratslinken
Die Umweltverbände hatten bereits in der Vernehmlassung Widerstand gegen diese Regelung angekündigt. Unterstützt wurden sie in der langfädigen aber wenig neue Erkenntnisse bringenden Ratsdebatte von der SP-Fraktion.
Dort ritt Kommissionsmitglied Christoph Jaag (SP, Schiers) zwar
keine grundsätzliche Debatte gegen Schneeanlagen, er bezweifelte aber ob es richtig ist, dass diese vom Staat subventioniert werden. Er verwies auf einen mehr als gesättigten Markt in den Schneesportgebieten und fragte sich ob es nicht viel sinnvoller sei in den naturnahen Tourismus zu inves-
tieren. «Überlassen Sie die Entscheidung über künftige Schneeanlagen dem freien Markt», sagte Jaag. Ähnlich argumentierte sein Parteikollege Johannes Pfenninger (SP, Domleschg). Er verwies auf die letztendlich sehr kleinen Summen über die man diskutiere. «Wenn die wirtschaftlich starken Nicht-IHG-Regionen
auf dieses Geld angewiesen sind, betreiben wir tatsächlich Strukturerhaltungspolitik.» Auch Maria Meyer (FDP,Klosters) sprach sich dafür aus, das Geld gezielt einzusetzen. Mit den kleinen Beiträgen könne man bei den grossen Bergbahnen nur wenig bewirken, bei den KMUs hingegen sehr viel, argumentierte sie.
Kommissionspräsident Hansjörg Trachsel (SVP, Oberengadin) hatte einleitend zur Beratung über diesen Artikel auf die Wichtigkeit von Schneeanlagen für die Bergbahnen hingewiesen. «Der Schnee ist die Grundvoraussetzung damit der Wintersport überhaupt stattfinden kann», sagte er und verwies auf die Saison 2001/02 wo der Süden fast kein Schnee erhalten hat. Habe die Saison im Oberengadin dank der Schneeanlagen noch einigermassen gerettet werden können, sei San Bernardino, das keine Anlagen hat, vor dem Ruin gestanden.
«Wie die Heizung zum Haus»
«Beschneiungsanlagen gehören zu den Bergbahnen wie die Heizung zum Haus», zog Walter Zegg (CVP, Ramosch) einen bildlichen Vergleich. Da wollte der Bündner Schneeanlagen-Pionier Leo Jeker, (SVP, Fünf Dörfer) nicht nachstehen und bezeichnete Bergbahnen ohne Schneeanlagen wie einen Badesee ohne Wasser. Sowohl Zegg wie auch Jeker stellten die Linke an den Pranger. Schneeanlagen würden immer noch verteufelt, die Bewilligungsverfahren dauerten viel zu lange und seien zu kostspielig. «Die Argumente gegen die Schneeierei sind Schnee von gestern, der Umweltschutz und die Raumplanung haben uns geschadet, über 20 Jahre Wertschöpfung sind verloren gegangen», polterte Jeker. Marco Biancotti (CVP, Oberengadin) störte sich an der SP-Fraktion, die mit ihren Argumenten einen «frontalen Angriff auf sichere und attraktive Arbeitsplätze» starte. Die Staats-
kasse profitiere von gesunden Bergbahnunternehmen. Über höhere Steuereinnahmen einerseits, über weniger Sozialhilfe-Ausgaben andererseits. Ein mit grossem Mehr gutgeheissener Ordnungsantrag von Franco Tramèr (FDP, Oberengadin) beendetet eine Diskussion, die wohl noch stundenlang hätte weitergeführt werden können. Das Parlament entschied sich mit 93 gegen 16 Stimmen für den Antrag der Kommissionsmehrheit, die den Passus mit den Schneeanlagen unverändert belassen wollte.
Theoretisch auch Geld
für das Oberengadin
Damit könnte es künftig möglich sein, dass auch Bergbahnen in wirtschaftlich starken Regionen Geld vom Kanton bekommen. Allerdings ist die Vergabe an strenge Auflagen gebunden, unter anderem sollen sich auch die Region und die Gemeinden an den Kosten beteiligen. Nur Bergbahnen, die finanziell gesund sind, gute Zukunftsperspektiven haben und in der Region eine führende Rolle einnehmen, werden unterstützt. Dabei ist die Grösse kein zwingendes Kriterium. Wie Regierungspräsident Klaus Huber erläuterte, sind die Unternehmen in drei Kategorien aufgeteilt worden. So könnten auch Anlagen in Tschiertschen, Feldis oder Vals profitieren. «Wir wollten das ganze transparent machen, dehalb haben wir die Schneeanlagen in diesen Artikel aufgenommen.» Gemäss Botschaft sollen jährlich rund 500 000 Franken für die Bergbahnen und die Beschneiung zur Verfügung gestellt werden. Alleine der Bau eines Kilometers Beschneiungsanlage kostet eine Mio. Franken, eine neue Sesselbahn zwischen fünf und acht Mio. Im Oberengadin können über 20 Prozent des Pistenangebotes beschneit werden, soviel wie nirgendwo sonst in der Schweiz. Gemäss Aussage von Urs Grimm, Geschäftsführer der Bergbahnen Engadin/St. Moritz ist Konsolidierung angesagt. Ausser in Zuoz sind ihm keine konkreten Beschneiungsprojekte bekannt.
Die Finanzierung von Schneeanlagen ist nichts Neues. Das Investitionshilfe-Gesetz (IHG) des Bundes ermöglicht die Gewährung von günstigen Krediten an Unternehmen in IHG-Regionen, zu diesen zählen im Kanton Graubünden alle Regionen mit Ausnahme des Oberengadins, Davos und des Bündner Rheintals. Gemäss Klaus Huber hat der Kanton bisher rund 300 000 Franken an IHG-Krediten gewährt. Diese haben Bundesmittel von 1,4 Mio. ausgelöst was zu Investitionen bei den Bergbahnen von insgesamt 5,1 Mio. geführt hat. «Die IHG-Finanzierung wurde in unserem Kanton bisher sehr restriktiv gehandhabt und das wird auch in Zukunft so sein», sagte Huber.
Quelle: Engadiner Post/Posta Ladina Autor: Reto Stifel
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- mic
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wie wärs mit steuervorteilen für bergbahnen?
oder für Häuslebauer,
oder Rentner,
oder Bahnfahrer,
oder Autofahrer,
oder Bäcker und Metzger,
oder Penner und Nutten,
oder Fußballer und Schachspieler,
oder Hallehalmaweltmeister und Kindergärtner,
oder Baulöwen, Busfahrer ohne Führerschein,
oder Banken, Media Markt, Fa. Siemens und ABB, oder VW und BMW,
Leute über 1,76 und natürlich Leute unter 1,76.
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Die Touristen werden aber nicht wegen eines Bäckers irgendwohinfahren, sondern in Skiregionen zum Skifahren. Wenn die Skigebiete subventioniert werden, damit mehr Skifahrer dort hinfahren, profitiert u.a. auch der örtliche Bäcker davon ...
Daher find ichs auch gut, wenn die Bergbahnen von den Hotels und dgl. einen Anteil an den Beschneiungskosten verlangen ..
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das is ja auch o.k..wenn die Bergbahnen von den Hotels und dgl. einen Anteil an den Beschneiungskosten verlangen
Aber ich habe kein Bock in D mehr fürs Benzin zu zahlen damit die z.B. im Oberstdort ne Schneianlage subvensioniert bekommen. Die sollen sich die Kohle von der Bank holen wie ich das auch mache wenn ich ein Haus baue oder sollen Anteile/ Aktien verlaufen.
Es gibt wirklich wichtigeres wie Subvensionen von Skigebieten.........
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Wenn die Deutschen so viele neue Lifte bauen würden wie sie Steuern auf Sprit kassieren würden dann hätten wir ausschließlich 8KSBs.
Btw mic, wenn du ein Haus baust bekommst du einiges an Subventionen vom Staat, ich sag nur Wohnungsbauprämie beim Bausparen, Subventionen für Solarzellen...
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Wege entstehen, indem man sie geht.
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...bekommt nicht jeder. Wiede sagt dir warum.Wohnungsbauprämie beim Bausparen
Die Solarpreise sind durch die 100000 Dächer programm nicht gesunken, eher im Gegenteil. Durch die Sub werden die die Hersteller noch frecher/ teurer. Die kassieren die Sub doch nur ab.Subventionen für Solarzellen...
...aber lassen wir das bitte. Meine Meinung zu Subvesionen von Kunstschnee steht oben.
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die neue studie bergbahnen wallis führt auch steuersubventionen als dringende maßnahme auf!
1. die schweiz und österreich haben nicht so ein extremes haushaltsdefizit wie deutschland (österreich 0,9%)
2. ohne kunstschnee keine schneesicherheit also in der zukunft leere saisonzeiten! was will man z.B. in laax ohne skifahren? pleiten wären die folge wenn schneearme winter aufeinander folgen!
3. die schweiz hat in teilen grossen aufholbedarf an bahnen und kunstschnee um wettbewerbsfähig zu bleiben! z.B. st. moritz: gemeinde hat kunstschneeanlage corviglia finanziert, die bahnen hätten es selber nicht finazieren können! resultat: eine der erfolgreichsten sportregionen der schweiz!!
steuersubventionen sind ja nicht immer dumm und sollten zeitlich begrenzt sein! nicht so wie die steinkohle in nrw
in der schweiz könnten wie auch in bayern (die skiwm 2009 evtl in garmisch wird sicher auch subventioniert werden) sicher sehr positive impulse gesetzt werden! neue werksansiedlungen z.B. porsche im osten wurden ja auch subenvtioniert!
4. ohne die finazille hilfe der gemeinde garmisch wäre die bayerische zugspitzbahn schon längst geschlossen! und spitzing würde ohne gemeinde schliersee auch schließen müssen! subventionen sind also auch schon in deutschland üblich! dann aber lieber einmal subventionieren und dann einen gewinnbbringenden betrieb privatisieren als eine ganze region vor die hunde gehen zu lassen nur weil die bahn pleite ist!
1. die schweiz und österreich haben nicht so ein extremes haushaltsdefizit wie deutschland (österreich 0,9%)
2. ohne kunstschnee keine schneesicherheit also in der zukunft leere saisonzeiten! was will man z.B. in laax ohne skifahren? pleiten wären die folge wenn schneearme winter aufeinander folgen!
3. die schweiz hat in teilen grossen aufholbedarf an bahnen und kunstschnee um wettbewerbsfähig zu bleiben! z.B. st. moritz: gemeinde hat kunstschneeanlage corviglia finanziert, die bahnen hätten es selber nicht finazieren können! resultat: eine der erfolgreichsten sportregionen der schweiz!!
steuersubventionen sind ja nicht immer dumm und sollten zeitlich begrenzt sein! nicht so wie die steinkohle in nrw
4. ohne die finazille hilfe der gemeinde garmisch wäre die bayerische zugspitzbahn schon längst geschlossen! und spitzing würde ohne gemeinde schliersee auch schließen müssen! subventionen sind also auch schon in deutschland üblich! dann aber lieber einmal subventionieren und dann einen gewinnbbringenden betrieb privatisieren als eine ganze region vor die hunde gehen zu lassen nur weil die bahn pleite ist!
- Downhill
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Das Problem bei den Skigebieten ist halt einfach der internationale Wettbewerb. Viele von euch haben ja schon gesagt, daß ihnen die Schweiz einfach zu teuer zum Skifahren ist (stimmt ja teilweise auch). Schon mal aufgefallen, wie viele Graubündener für einen Tag nach Vorarlberg fahren zum Skifahren? Wieviele Nicht-Schweizer User des Alpinforums waren schon in CH? Wieviele in AT?
Wenn ein Land seine Skigebiete subventioniert und ein anderes nicht, dann können die Bergbahnen wirtschaften wie sie wollen - die Tageskarten werden immer teurer sein. Als Gast ist mir das egal - ich fahr dann halt woanders hin. Aber ihr müsst bedenken daß da auch eine Menge Arbeitsplätze und Wirtschaftskraft dahinterstecken. So gesehen kann das ganze - aus der Sicht des Staats gesehen - durchaus auch finanziell Sinn ergeben...
Prinzipiell bin ich auch für einen Abbau von Subventionen. Aber ein Urlaubsland steht doch nie isoliert da, sondern befindet sich in ständigem Wettbewerb. Wer mit Preis und Leistung nicht mithalten kann, geht verloren. Was wollt ihr dagegen unternehmen?
Wenn ein Land seine Skigebiete subventioniert und ein anderes nicht, dann können die Bergbahnen wirtschaften wie sie wollen - die Tageskarten werden immer teurer sein. Als Gast ist mir das egal - ich fahr dann halt woanders hin. Aber ihr müsst bedenken daß da auch eine Menge Arbeitsplätze und Wirtschaftskraft dahinterstecken. So gesehen kann das ganze - aus der Sicht des Staats gesehen - durchaus auch finanziell Sinn ergeben...
Prinzipiell bin ich auch für einen Abbau von Subventionen. Aber ein Urlaubsland steht doch nie isoliert da, sondern befindet sich in ständigem Wettbewerb. Wer mit Preis und Leistung nicht mithalten kann, geht verloren. Was wollt ihr dagegen unternehmen?
Dove vai senza sci?
Wege entstehen, indem man sie geht.
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