Weg frei für zweite TunnelröhrenNoch heuer soll mit dem Bau der zweiten Autobahn-Tunnelröhre durch den Katschberg begonnen werden. Nächstes Jahr ist geplanter Baubeginn für den zweiten Tauerntunnel.
Schausberger zufrieden
In St.Michael im Lungau haben Bund, Land und Gemeinden am Donnerstag einen Vertrag über die begleitenden Lärmschutz-Maßnahmen unterzeichnet. Nach jahrelangem Widerstand von Gegnern der zweiten Tunnelröhren ist der Weg seit Donnerstag also frei.
Landeshauptmann Franz Schausberger bedankte sich bei Verkehrs-Minister Gorbach und sprach von einem der schönsten Ereignisse in seiner politischen Laufbahn. Es wurde ein millionen-schwerer Vertrag unterzeichnet-von den Bürgermeistern, vom Landeshauptmann und von Infrastruktur-Minister Hubert Gorbach:
Gorbach: "Unterschrift ist natürlich rechtsverbindlich"
"Wenn ich das heute unterschreibe, dann ist diese Unterschrift natürlich rechtsverbindlich."
Zehn Kilometer Einhausung
Rechtsverbindlich sind gut zehn Kilometer Einhausung der Tauernautobahn, also Lärmschutzwände mit Deckeln. Bei der Ortsmitte von Zederhaus werden die Fahrbahnen in den Berg hinein verschoben. Die Kosten für diesen Lärmschutz betragen stolze 300 Millionen Euro. Die beiden neuen Tunnelröhren kosten hingegen "nur" 250 Millionen Euro.
Die letzten Lärmschutz-Bauten werden allerdings erst im Jahr 2020 fertig. Sowohl die Finanzierung der Lärmschutz-Bauten als auch jene der Tunnels sei aber jetzt gesichert, sagte ASFINAG-Vorstandsdirektor Franz Lückler:
"Finanzierung erfolgt NICHT aus dem Budget"
"Wir finanzieren all diese Maßnahmen-Tunnelneubau, Lärmschutz und auch deren Erhaltung-NICHT aus dem Budget, sondern aus den Erlösen der LKW-Maut und des Vignetten-Verkaufs."
Katschberg- und Tauerntunnel bekommen 2. Röhre
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- Jens
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Katschberg- und Tauerntunnel bekommen 2. Röhre
Endlich ist es soweit:
Tiefschnee muss gewalzt sein
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kaldini
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Sicherlich nicht!
Nur:
1.) Mobil wollen trotzdem alle sein, Sommer wie Winter. Und wie soll man in die Skigebiete bzw. in den Urlaub kommen?
2.) Vorher und Nachher ist eine Autobahn, die Tunnel sind ein Nadelöhr (Autos im Stau machen mehr Dreck als Autos die fahren)
3.) sollte die Sicherheit durch die zweite Röhre erhöht werden
4.) ist es nun mal so, dass es über die Alpen nur eine bestimmte Anzahl an gut ausgebauten Überquerungen gibt, die dann auch gut ausgebaut sein müssen
Nur:
1.) Mobil wollen trotzdem alle sein, Sommer wie Winter. Und wie soll man in die Skigebiete bzw. in den Urlaub kommen?
2.) Vorher und Nachher ist eine Autobahn, die Tunnel sind ein Nadelöhr (Autos im Stau machen mehr Dreck als Autos die fahren)
3.) sollte die Sicherheit durch die zweite Röhre erhöht werden
4.) ist es nun mal so, dass es über die Alpen nur eine bestimmte Anzahl an gut ausgebauten Überquerungen gibt, die dann auch gut ausgebaut sein müssen
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kaldini
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yup. Aber dann fliege ich.
Ne, mal im Ernst:
mir ist das deutsche Bahnnetz viel zu träge. Mit dem Auto bin ich flexibler. Auserdem da ich meist versuche, als erster am Morgen am Lift zu sein - sorry, aber da fährt meist keine Bahn. Und ich alleine hätte schon Probleme, meinen Koffer und dann die Ski und das alles zu transportieren. Wenn ich mir nun eine Familie vorstelle... ne danke.
Ne, mal im Ernst:
mir ist das deutsche Bahnnetz viel zu träge. Mit dem Auto bin ich flexibler. Auserdem da ich meist versuche, als erster am Morgen am Lift zu sein - sorry, aber da fährt meist keine Bahn. Und ich alleine hätte schon Probleme, meinen Koffer und dann die Ski und das alles zu transportieren. Wenn ich mir nun eine Familie vorstelle... ne danke.
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Emilius3557
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@GuyD: also lieber eine 2. Röhre als nochmal so entsetzliche Tunnelunfälle mit Leuten, die verbrennen. Außerdem, die Autobahn ist jetzt schon vierspurig, nur die Tunnel sind zweispurig (Tauern und Katschberg). Ist es besser, wenn die restlichen Autos über die Pässe fahren oder im Stau ihre Abgase an die Umwelt abgeben? Sicherlich nicht.
- mic
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ja, da mein Sohn ein großer Bahnfan ist..... Aber soll ich mal vorrechnen was drei Personen z.B. nach Zell am See kostenSchon mal daran gedacht nicht mit dem Auto in Urlaub zu fahren?
Die Bahn ist doch viel zu blöd was gescheites wie, günstige Skizüge, auf die Beine zu stellen. Die fahren ihre Wagen lieber leer durch die Gegend.
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so, zum thema mit der bahn in urlaub fahren:
einige kleine erlebnisse, welche mir die lust daran verdorben haben:
1. ich war 12, hab nen kumpel in Düsseldorf besucht, wurde von meim dad hochgefahren, weil der da auf ne messe musste, und durfte dann alleine mit der bahn heimfahrn *toll*
also von der Mutter von meim Kumpel zum Bahnhof gebracht, und dann hat sie mir das Gepäck (war immerhin 1 "großer" Koffer!) in den Zug gebracht, und mir "geholfen" den Platz zu finden.
Im Gedränge des Zug Inneren war das nicht wirklich leicht, und plötzlich merken wir einen "Ruck", der Zug fährt los.
Na klasse. statt der eigentlich geplanten Standzeit von 15 Minuten (Fahrplan) hatte der Zug aufgrund einer Verspätung 2 (!!!!) Minuten gehalten, und fuhr dann weiter.
Dann kam zu allem überfluss auch noch der Schaffner, und hat uns des BETRUGS verdächtigt, weil "mama" keine Fahrkarte hatte.
Nachdem sie ihn allerdings mit mehreren unflätigen Beschimpfungen versehen hatte, zog er ab.
In Köln stieg "Mama" dann aus und fuhr per s-bahn nach Düdo zurück.
Irgendwo im oberen Rheintal (also da bei der Loreley oder wie datt ding heißt
) kam dann der Obergipfel: Ich hatte eine Fahrt im ICE gebucht, der Zug war allerdings nur n IC. das nahmen wir halt hin, kannst ja nix machen. Dann kam doch tatsächlich der Schaffner zu mir, und forderte mich auf mein Ticket zu zeigen. Also: Ticket raus, gezeigt:
(ICE Ticket, knapp 140 DM damals ...) Schaffner: das ist aber ein Ticket für nen anderen Zug Ich: schauen sie mal die Zeiten und Gleise an, das ist dieser Zug Er: ah ja, stimmt, trotzdem musst du ein IC Ticket haben, das ist das falsche. Dafür musst du einen IC Aufschlag zahlen!
Ich hab mich geweigert und er hat mir nen "Strafzettel" gegeben. Nachdem mein Dad tags darauf wutentbrannt zum DB Reisedienst gefahrn ist und die 60 DM wg. Schwarzfahren NICHT gezahlt hat, wurde von deren Seite doch tatsächlich eingelenkt ... mein dad hat ihnen mit klagen gedroht. das scheint doch tatsächlich zu wirken.
P.S. das IC Ticket für diesen Zug (welches ich gebraucht hätte) hätte 89 DM gekostet, ich hab also effektiv 50 DM zu viel bezahlt!
2. Zugfahrt Berlin - Stuttgart, September 2003:
Verspätung: mehr als 3 Stunden. mehr schreib ich nich, sonst reg ich mich nur wieder auf
3. Zugfahrt Bludenz-Stuttgart von meinem Bruder an Silvester:
89 ¤ mit nem Bummelzug von Bludenz nach Stuttgart.
Fahrtzeit: 8 statt der geplanten ~5 Stunden
einige kleine erlebnisse, welche mir die lust daran verdorben haben:
1. ich war 12, hab nen kumpel in Düsseldorf besucht, wurde von meim dad hochgefahren, weil der da auf ne messe musste, und durfte dann alleine mit der bahn heimfahrn *toll*
also von der Mutter von meim Kumpel zum Bahnhof gebracht, und dann hat sie mir das Gepäck (war immerhin 1 "großer" Koffer!) in den Zug gebracht, und mir "geholfen" den Platz zu finden.
Im Gedränge des Zug Inneren war das nicht wirklich leicht, und plötzlich merken wir einen "Ruck", der Zug fährt los.
Na klasse. statt der eigentlich geplanten Standzeit von 15 Minuten (Fahrplan) hatte der Zug aufgrund einer Verspätung 2 (!!!!) Minuten gehalten, und fuhr dann weiter.
Dann kam zu allem überfluss auch noch der Schaffner, und hat uns des BETRUGS verdächtigt, weil "mama" keine Fahrkarte hatte.
Nachdem sie ihn allerdings mit mehreren unflätigen Beschimpfungen versehen hatte, zog er ab.
In Köln stieg "Mama" dann aus und fuhr per s-bahn nach Düdo zurück.
Irgendwo im oberen Rheintal (also da bei der Loreley oder wie datt ding heißt
(ICE Ticket, knapp 140 DM damals ...) Schaffner: das ist aber ein Ticket für nen anderen Zug Ich: schauen sie mal die Zeiten und Gleise an, das ist dieser Zug Er: ah ja, stimmt, trotzdem musst du ein IC Ticket haben, das ist das falsche. Dafür musst du einen IC Aufschlag zahlen!
Ich hab mich geweigert und er hat mir nen "Strafzettel" gegeben. Nachdem mein Dad tags darauf wutentbrannt zum DB Reisedienst gefahrn ist und die 60 DM wg. Schwarzfahren NICHT gezahlt hat, wurde von deren Seite doch tatsächlich eingelenkt ... mein dad hat ihnen mit klagen gedroht. das scheint doch tatsächlich zu wirken.
P.S. das IC Ticket für diesen Zug (welches ich gebraucht hätte) hätte 89 DM gekostet, ich hab also effektiv 50 DM zu viel bezahlt!
2. Zugfahrt Berlin - Stuttgart, September 2003:
Verspätung: mehr als 3 Stunden. mehr schreib ich nich, sonst reg ich mich nur wieder auf
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89 ¤ mit nem Bummelzug von Bludenz nach Stuttgart.
Fahrtzeit: 8 statt der geplanten ~5 Stunden
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Hehestarli hat geschrieben:(Paradies?)
"Seilbahnen sind komplexe technische Systeme. Sie sind Werke innovativen vielschichtigen Schaffens und bilden ein spannungsvolles Zusammenspiel technischer und wirtschaftlicher, politischer, sozio-kultureller und landschaftlicher Faktoren." (Schweizerisches Bundesamt für Kultur)
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weiß du wie schmal die eine zweispurige tunnelröhre jetz schon is? wenn da noch eine betonabgrenzung dazwischen is sind links und rechts bis zum spiegel noch 5 cm platzAnonymous hat geschrieben:Um das zu verhindern, würde schon eine Betonabgrenzung ausreichen.
neinnein, die zweite röhre muss her. das hilft nachhaltig auch der umwelt, weils keine 40km stau mehr gibt (abgase...)
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Das mußt du mir jetzt mal genauer erklären. Eine Beton Abgrenzung ist max. um die 30 cm breit. Diese 30 cm sind faktisch nicht spürbar, außer du fährst quasi schon am Mittelstreifen und nicht rechts davon. 
Denk? dran, dass dein Auto max. 190 cm breit ist, aber LKWs um die 250 cm breit sind und dennoch problemlos durch den Tunnel kommen.
Denk? dran, dass dein Auto max. 190 cm breit ist, aber LKWs um die 250 cm breit sind und dennoch problemlos durch den Tunnel kommen.
- Downhill
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Mag ja durchaus sein, daß ihr mit einem besseren Bahnnetz gesegnet seid. Aber ich wohn nun mal in Deutschland, bin auf dem Land aufgewachsen und weiß wie es da aussieht mit ÖPNV: nämlich zum Vergessen, und das auf ganzer Linie. Und wenn ich zum Skifahren will, dann bin ich mit dem Auto in einer Stunde im Allgäu. Die Bahn braucht erheblich länger, vor allem da immer auch noch eine Busfahrt dazukommt und kostet mehr. Da brauch ich mir die Frage nicht zu stellen womit ich fahr. Also bitte keine "absoluten" Urteile... die meisten haben schon ihre Gründe, wenn sie ein bestimmtes Verkehrsmittel wählen!Tinel hat geschrieben:@LSAP: Wir haben halt ein bessere Bahnnetz und können das halt nicht verstehen
Diese "niemand braucht überhaupt noch Autos"-These ist typisch für die Wunschträume grün angehauchter Großstadtbewohner, hat aber mit der Realität nichts zu tun.
Dove vai senza sci?
Wege entstehen, indem man sie geht.
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- mic
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....ne Abgrenzung im Tunnel
Ich glaube einige sind noch nie mit einem Auto durch ein Tunnel gefahren. Was ist den wenn einer liegenbleibt? Auch so, da fahren alle Rückwärts? Wie lange ist der Arlbergtunnel nochmal.
Denkt erst mal nach, die werden schon wissen warum ne Zeite Röhre gebaut wird..................
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- F. Feser
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einmal als beispiel meiner morgendlichen skizug fahrerei als ich noch nicht 18 war
4.30 uhr aufstehen, dad wecken, ihn darum bitten uns nach stuttgart hauptbahnhof bringt. dort fährt der zug um 5.32 uhr los.
Freiberg (wo ich wohne) ist direkt an das S-Bahn Netz angeschlossen. Beim ersten mal als wir skiausflügeln wollten, dachten wir: genial, skier hoch an den Bhf tragen, ab in den Zug, HBF umsteigen, bis Oberstdorf durchfahren.
Scheisse wars, nix wars. der zug fährt in stgt um 5.32 los. die erste S-Bahn ab Freiberg fährt allerdings erst um 5.30 in Freiberg ab. 5.52 ist diese am HBF Stuttgart. Reicht also um exakt 20 minuten nicht.
Deshalb: Skier ins auto laden, durch 10 Polizeikontrollen (jaja, im Ländle gibts des IMMER nachts) kämpfen, und dann 20 Minuten später am HBF sein.
Dort in den zug einsteigen, und auf Abfahrt warten.
Durchsage: "Aufgrund eines Kabelbrandes (oder sonschd irgednwas, irgendwas is immer!) verzögert sich unsere Abfahrt um circa 5 Minuten.
10 Minuten später das gleiche wieder mit 15 minuten.
Eine Stunde später fährt der zug dann los, um 6.32
einschub: zum vergleich: mit dem Auto wäre ich jetzt bereits kurz nach Ulm.
6.35: man hat es sich gerade gemütlich gemacht, an nem vierertisch, zu zweit, und da heißts auch schon in frohem (ex) beamtendeutsch: DIE FAHRAUSWEISE!!!!! und zwar in Ton und Lautstärke, die einem Bahnhofslautsprecher in nichts nachstehen.
Fahrausweis raus: knips passt.
- Weiterpennen -
DENKSTE
Zischhhhhhhhhhhhhhh, die lustige Runde vom Nachbartisch macht grad ihr erstes Bier auf (wird wohl eher die wiedereröffnung des abends zuvor nicht vollkommen bis zum delirium ausgeführten saufgelages sein). Keine 10 minuten später und man hat im ganzen Wagen eine Stimmung, dass kein Mensch mehr auch nur ans Schlafen denken braucht.
Übrigens: Abteile gibts im Zug nach Oberstdorf nicht, sind Doppelstock Wagen, also auch nix mit "ich hätte gern ein Abteil für mich alleine ..."
Hey, inzwischen sind die am nachbartisch so strack (es ist inzwischen kurz vor 7.30 ...) das man sich fragt, ob die den Weg zum Lift überhaupt noch finden, und ob sie nicht besser einfach sitzen bleiben sollten, und zurückfahren sollten.
8.00 - kurz vor Memmingen: das unvermeidliche passiert: wer morgens um sieben schon voll wie eine Haubitz ist, braucht sich nicht wundern, wenn er kotzen muss. und das auch noch alles schön in den Mittelgang.
Einen brechreiz unterdrückend verlagern wir unseren Standort für den Rest der Fahrt an eine der Eingangstüren.
Dort werden wir nach 5 Minuten von einem schwall Kotze (sorry) nahezug weggerissen, welcher beim bremsen des zuges (wir saßen oben!) auf uns herunterschießt.
Übrigens: gerade kommt der Schaffner und erklärt uns, dass wir bitte den Platz tauschen mögen, wir sind im "Gefahrenbereich" (Türe einsteigen etc.!)
wohin sollen wir denn bitte in einem so übervollen Zug, wo inzwischen das Leben tobt. Die vollen ausm ersten Stock sind ruhig geworden, rauchen eine, das scheint zu beruhigen. Ob hier nichtraucher ist oder nicht, WEN INTERESSIERTS ...
Um 8.40 (planmäßige Ankunft 8.32) kommen wir in Oberstdorf an. Schnell zum Skibusparkplatz, hoffen dass er noch da.....
SCHEISSE
weg ... also die Wahl: ne dreiviertelstunde warten, bis der nächste Skibus ans Fellhorn kommt, oder durchs ganze dorf mit Skischuhen, Rucksack, Skischuhtasche und Skiern zur Nebelhornbahn latschen.
Also auf zur Nebelhornbahn.
Übrigens wäre auch hier ein bus gefahren, allerdings von ner anderen Stelle im Ort aus, also andere Seite vom Bahnhof. tja, pech gehabt.
An der Nebelhornbahn nach 30 Minuten laufen angekommen.
Karte kaufen, Skischuhe anziehn, abfahrfertig machen.
dann heißt es erstmal: warten wir 20 Minuten, denn hier is VIEL los ...
bei der Auffahrt merken wir zum ersten mal, dass bereits um diese zeit sehr viel auf der Talabfahrt los ist. komisch.
Hm... Mittelstation Seealpe: Tut uns leid, die Gondelbahn ist derzeit ausser betrieb, wir haben technische Probleme, und heute wirds wohl auch nix mehr.
Stimmte dann auch.
Also Talabfahrt gemacht, zur Kasse gegangen, und gefragt wieso wir für eine Sektion Gondelbahn knapp 45 DM zahlen mussten.
Reaktion: Ach deshalb kommen hier so viele wieder runter. Läuft die Bahn nicht?
... Forderungen nach Ersatz oder Teilrückerstattung wurden abgewiesen. Wie immer sehr kundenfreundlich das ganze.
so, jetzt wars inzwischen knapp 11.30 und wir ham uns nur noch eines gedacht: ab nach hause.
Nach einer weiteren Zugodysee (morgens gibts die direkte Verbindung Stuttgart - O-town, mittags/abends nicht, oder nur über Lindau mit 2 h Längerer Fahrt ...
kommen wir um 15 uhr zu hause am Bahnhof Freiberg an.
das einzige worauf ich mich an diesem Tage verlassen konnte: Der Bahnhof von Freiberg steht immer noch da, wo er morgens auch gestanden hat.
Das nur so anbei, sorry für den langen text
jetzt wisst ihr wenigstens, wieso ich den ÖPNV, die DB Netz AG und jegliche (ex)staatlichen Betriebe hasse wie die Pest.
THANK GOD I GOT A CAR!
4.30 uhr aufstehen, dad wecken, ihn darum bitten uns nach stuttgart hauptbahnhof bringt. dort fährt der zug um 5.32 uhr los.
Freiberg (wo ich wohne) ist direkt an das S-Bahn Netz angeschlossen. Beim ersten mal als wir skiausflügeln wollten, dachten wir: genial, skier hoch an den Bhf tragen, ab in den Zug, HBF umsteigen, bis Oberstdorf durchfahren.
Scheisse wars, nix wars. der zug fährt in stgt um 5.32 los. die erste S-Bahn ab Freiberg fährt allerdings erst um 5.30 in Freiberg ab. 5.52 ist diese am HBF Stuttgart. Reicht also um exakt 20 minuten nicht.
Deshalb: Skier ins auto laden, durch 10 Polizeikontrollen (jaja, im Ländle gibts des IMMER nachts) kämpfen, und dann 20 Minuten später am HBF sein.
Dort in den zug einsteigen, und auf Abfahrt warten.
Durchsage: "Aufgrund eines Kabelbrandes (oder sonschd irgednwas, irgendwas is immer!) verzögert sich unsere Abfahrt um circa 5 Minuten.
10 Minuten später das gleiche wieder mit 15 minuten.
Eine Stunde später fährt der zug dann los, um 6.32
einschub: zum vergleich: mit dem Auto wäre ich jetzt bereits kurz nach Ulm.
6.35: man hat es sich gerade gemütlich gemacht, an nem vierertisch, zu zweit, und da heißts auch schon in frohem (ex) beamtendeutsch: DIE FAHRAUSWEISE!!!!! und zwar in Ton und Lautstärke, die einem Bahnhofslautsprecher in nichts nachstehen.
Fahrausweis raus: knips passt.
- Weiterpennen -
DENKSTE
Zischhhhhhhhhhhhhhh, die lustige Runde vom Nachbartisch macht grad ihr erstes Bier auf (wird wohl eher die wiedereröffnung des abends zuvor nicht vollkommen bis zum delirium ausgeführten saufgelages sein). Keine 10 minuten später und man hat im ganzen Wagen eine Stimmung, dass kein Mensch mehr auch nur ans Schlafen denken braucht.
Übrigens: Abteile gibts im Zug nach Oberstdorf nicht, sind Doppelstock Wagen, also auch nix mit "ich hätte gern ein Abteil für mich alleine ..."
Hey, inzwischen sind die am nachbartisch so strack (es ist inzwischen kurz vor 7.30 ...) das man sich fragt, ob die den Weg zum Lift überhaupt noch finden, und ob sie nicht besser einfach sitzen bleiben sollten, und zurückfahren sollten.
8.00 - kurz vor Memmingen: das unvermeidliche passiert: wer morgens um sieben schon voll wie eine Haubitz ist, braucht sich nicht wundern, wenn er kotzen muss. und das auch noch alles schön in den Mittelgang.
Einen brechreiz unterdrückend verlagern wir unseren Standort für den Rest der Fahrt an eine der Eingangstüren.
Dort werden wir nach 5 Minuten von einem schwall Kotze (sorry) nahezug weggerissen, welcher beim bremsen des zuges (wir saßen oben!) auf uns herunterschießt.
Übrigens: gerade kommt der Schaffner und erklärt uns, dass wir bitte den Platz tauschen mögen, wir sind im "Gefahrenbereich" (Türe einsteigen etc.!)
wohin sollen wir denn bitte in einem so übervollen Zug, wo inzwischen das Leben tobt. Die vollen ausm ersten Stock sind ruhig geworden, rauchen eine, das scheint zu beruhigen. Ob hier nichtraucher ist oder nicht, WEN INTERESSIERTS ...
Um 8.40 (planmäßige Ankunft 8.32) kommen wir in Oberstdorf an. Schnell zum Skibusparkplatz, hoffen dass er noch da.....
SCHEISSE
weg ... also die Wahl: ne dreiviertelstunde warten, bis der nächste Skibus ans Fellhorn kommt, oder durchs ganze dorf mit Skischuhen, Rucksack, Skischuhtasche und Skiern zur Nebelhornbahn latschen.
Also auf zur Nebelhornbahn.
Übrigens wäre auch hier ein bus gefahren, allerdings von ner anderen Stelle im Ort aus, also andere Seite vom Bahnhof. tja, pech gehabt.
An der Nebelhornbahn nach 30 Minuten laufen angekommen.
Karte kaufen, Skischuhe anziehn, abfahrfertig machen.
dann heißt es erstmal: warten wir 20 Minuten, denn hier is VIEL los ...
bei der Auffahrt merken wir zum ersten mal, dass bereits um diese zeit sehr viel auf der Talabfahrt los ist. komisch.
Hm... Mittelstation Seealpe: Tut uns leid, die Gondelbahn ist derzeit ausser betrieb, wir haben technische Probleme, und heute wirds wohl auch nix mehr.
Stimmte dann auch.
Also Talabfahrt gemacht, zur Kasse gegangen, und gefragt wieso wir für eine Sektion Gondelbahn knapp 45 DM zahlen mussten.
Reaktion: Ach deshalb kommen hier so viele wieder runter. Läuft die Bahn nicht?
... Forderungen nach Ersatz oder Teilrückerstattung wurden abgewiesen. Wie immer sehr kundenfreundlich das ganze.
so, jetzt wars inzwischen knapp 11.30 und wir ham uns nur noch eines gedacht: ab nach hause.
Nach einer weiteren Zugodysee (morgens gibts die direkte Verbindung Stuttgart - O-town, mittags/abends nicht, oder nur über Lindau mit 2 h Längerer Fahrt ...
kommen wir um 15 uhr zu hause am Bahnhof Freiberg an.
das einzige worauf ich mich an diesem Tage verlassen konnte: Der Bahnhof von Freiberg steht immer noch da, wo er morgens auch gestanden hat.
Das nur so anbei, sorry für den langen text
jetzt wisst ihr wenigstens, wieso ich den ÖPNV, die DB Netz AG und jegliche (ex)staatlichen Betriebe hasse wie die Pest.
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Geil... die Erlebnisse von unserm Admin...
Ich kann in diesem Zusammenhang nur die Zugerlebnisse eines gutes Freundes beitragen, der in der vor-Führerschein-Zeit mal mit dem ÖPNV zum Spitzingsee gefahren ist. Die Rückfahrt muss ca. 4 h gedauert haben, also viermal so lang wie mit dem Pkw.
Ich bin übrigens schon ein großer Bahnfan, und benutze fast jeden Tag die Münchner S-Bahn, was die erstere Behauptung bestätigt
(obwohl, seit Weihnachten ist es echt besser geworden. Weiter so!)
Zum Bergsteigen im Sommer wird vor allem wenn wir in der Gruppe unterwegs sind des öfteren der Zug genommen, das ist eindeutig lustiger als in drei Autos verteilt zu sitzen. Bei etlichen Touren bietet sich das tatsächlich an.
Ich kann in diesem Zusammenhang nur die Zugerlebnisse eines gutes Freundes beitragen, der in der vor-Führerschein-Zeit mal mit dem ÖPNV zum Spitzingsee gefahren ist. Die Rückfahrt muss ca. 4 h gedauert haben, also viermal so lang wie mit dem Pkw.
Ich bin übrigens schon ein großer Bahnfan, und benutze fast jeden Tag die Münchner S-Bahn, was die erstere Behauptung bestätigt
Zum Bergsteigen im Sommer wird vor allem wenn wir in der Gruppe unterwegs sind des öfteren der Zug genommen, das ist eindeutig lustiger als in drei Autos verteilt zu sitzen. Bei etlichen Touren bietet sich das tatsächlich an.
- TPD
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-Innerhalb der Schweiz gibt es eigentlich fast keine Zuschlags- oder Reservationspflichtige Züge.Mag ja durchaus sein, daß ihr mit einem besseren Bahnnetz gesegnet seid.
-Die meisten Linien verkehren im 60 oder 30 Minuten Takt. (Aber es gibt leider auch in der Schweiz Ortschaften, die nicht oder nur "einmal" pro Tag mit dem ÖPNV erreichbar sind).
1. Der Gotthardtunnel wurde eigentlich gebaut, um den Kanton Tessin wintersicher mit der Deutschschweiz zu verbinden. Aber jetzt wird er für den Transitverkehr missbraucht.Da könnten sich die westlichen Nachbarn ein Beispiel dran nehmen...
2. Der Transitverkehr schadet der Schweiz.
- miki
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Sehr sehr gute Nachricht, eine mutige Entscheidung von den Salzburgern
! Ich werde sowieso weiterhin über Katschberg und Obertauern fahren, erstens bin ich zu geizig um die Tunnelmaut zu zahlen
(Hallo! Ich zahle sowieso schon für die Vignette!) und vor allem sehe ich Berge, Lifte und Pisten viel lieber als graue Lärmschutzwände und Tunnelröhren. Aber durch den Bau der Paralellröhren wird auf den Passstrassen bestimmt viel weniger los. Von Verkerssicherheit im Tunnel gar nicht zu sprechen.
Betonabgrenzung im Tunnel?
, schon die eingeengten Spuren bei diversen Baustellen sind schlimm genug - und als Oma würde ich mich doch nich bezeichnen lassen
Betonabgrenzung im Tunnel?
Diese "niemand braucht überhaupt noch Autos"-These ist typisch für die Wunschträume grün angehauchter Großstadtbewohner, hat aber mit der Realität nichts zu tun.