Rettungshubschrauber in St. Johann/Pongau abgestürzt

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Jens (nicht angemeldet)

Rettungshubschrauber in St. Johann/Pongau abgestürzt

Beitrag von Jens (nicht angemeldet) »

Gerade hab ich diese Meldung gelesen:
Rettungshubschrauber abgestürzt
Der Rettungshubschrauber "Martin 1" ist in St. Johann-Alpendorf (Pongau) abgestürzt. Ein verletzter Skifahrer wurde getötet, drei weitere Insassen wurden verletzt.


Gegen Stromleitung geflogen
Der Hubschrauber war demnach gerade dabei, einen verletzten Skifahrer ins Krankenhaus nach Schwarzach zu fliegen. Der Verletzte wurde bei dem Unglück getötet. Notarzt, Sanitäter und Pilot wurden verletzt - zwei davon nur leicht.

Der Hubschrauber ist nach dem Start gegen eine Stromleitung geflogen, sagt Einsatzleiter Norbert Passrugger: "Der Hubschrauber dürfte in ein Luftloch gefallen sein." Dadurch gab es in Teilen des Alpendorfs einen Stromausfall.

Da die Unfallstelle schwer zugänglich ist, waren drei weitere Rettungshubschrauber im Einsatz. Der Rettungshubschrauber "Martin 1" wird von der Pongauer Hubschrauberfirma Knaus Helicopter betrieben.

"Weggeflogen und abgestürzt"
"Das ist im Zuge einer Bergung eines Verletzten bei uns im Skibereich passiert", sagt Hubert Ellmauthaler, Betriebsleiter der Bergbahnen Alpendorf. "Der ist weggeflogen in Richtung Schwarzach und ist dann im Bereich der Straßalm abgestürzt."



"Martin 1" bereits einmal gecrasht
Ein "Martin 1"-Hubschrauber ist bereits einmal abgestürzt: Am 22. August 1991 starb bei dem Unfall bei Lofer (Pinzgau) der Patient, der in dem Helikopter transportiert wurde. Pilot und Sanitäter überlebten schwer verletzt. Damals wurde "Martin 1" aber noch vom Innenministerium betrieben.

Auch das Pongauer Hubschrauberunternehmen Knaus ist vom Unglück verfolgt: 1989 musste Firmengründer Hans Knaus im Zillertal notlanden, 1992 stürzte er mit seinem Hubschrauber in Pfarrwerfen ab, einen weiteren Absturz im Jahr 1997 im Großarltal überlebte Hans Knaus nicht.


Elf Hubschrauber bei Knaus
Knaus Helikopter hat elf Hubschrauber und 25 Mitarbeiter, verteilt auf drei Stützpunkte in Zell am See, St. Johann und Imst in Tirol.

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starli
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Beitrag von starli »

hab da in tirol mal einen bericht gehört, daß die piloten auf ihren Karten oft nicht jede Stromleitung und dgl. eingezeichnet haben, so daß es der Pilot allein vom "schauen" her erkennen muß.

Aus diesem Grund wurden übrigens letztes Jahr sämtliche Stromleitungen in Tirol, die eine Autobahn kreuzen, mit roten Signal-Kugeln ausgestattet ....
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