www.tirol.comFür Skidiebe sind die fetten Jahre zu Ende
Schach den Skidieben! Am Pitztaler Gletscher bekommen die Gäste ein Schloss zu Diebstahlssicherung. In Ischgl sinken die Delikte.
IMST, LANDECK (hwe, ger). Die Pitztaler Gletscherbahnen haben jetzt in einer konzentrierten Aktion, zusammen mit einem Skiverleiher und einigen Hotels, diesem Delikt den Kampf angesagt.
Für den Tatort Skikeller im Hotel hat das Pitztaler Hotel Wildspitze den Aufbewahrungort für die Sportgeräte mit speziellen Schränken ausgestattet. Jeder Gast erhält bereits bei Ankunft mit dem Zimmerschlüssel einen eigenen, abschließbaren Schrank zugewiesen. Für den Tatort Skiständer vor dem Bergrestaurant und der Schirmbar hat die Gletscherbahn eine Videocam installiert und das Testcenter am Pitztaler Gletscher händigt ab sofort dem Gast für den Skiverleih ein handliches Schloß für die Skier aus.
Dazu kommt eine erhöhte Präsenz der Exekutive, die mit Zivilstreifen in den Skigebieten und schwerpunktmäßig bei Verkehrskontrollen unterwegs ist. "Erste Erfolge sind schon spürbar", unterstreicht Kommandant Georg Fink.
In der jüngsten Kriminalstatistik des Bezirkes Landeck zeigt sich eine rückläufige Entwicklung der Ski- und Snowboarddiebstähle. Von Jänner bis März 2003 wurden noch 1640 Fälle angezeigt. Heuer sind es im gleichen Zeitraum 1358 Fälle. "Das bedeutet einen Rückgang von 17,2 Prozent", stellt Chefinspektor Stephan Siegele fest.
Ischgl ist österreichweiter Spitzenreiter in dieser Sparte der Eigentumsdelikte. Vorige Saison sind 978 Ski- und Snowboarddiebstähle angezeigt worden. Diese Negativ-Statistik wollen die Ischgler Gendarmen mit Kommandant Martin Unterrainer nicht auf sich sitzen lassen. Sie haben den Skidieben den Kampf angesagt.
"Heuer haben wir rund 20 Prozent weniger Delikte und die Aufklärungsquote ist gestiegen", schildert Unterrainer, "wir sind überzeugt, dass unsere Präventionsmaßnahmen wirken." Die 16 Ischgler Beamten patroullieren sowohl im Skigebiet als auch bei den Après-Lokalen in der Fußgängerzone. Die verstärkte Präsenz bis zu später Nachtstunde macht sich bezahlt.
Spektakulärster Fall war heuer im Februar: Ein Ost-Ganove lieh sich 15 Paar teureste Skier und Schuhe aus - gegen geringe Kaution. Der Mann, der beim Skiverleih falsche Angaben machte, wollte auf Nimmerwiedersehen abreisen. Doch in Zusammenarbeit mit dem GP Landeck gelang es, den Täter zu stoppen. Und bei drei organisierten Diebstählen konnten die Beamten rund 40 Paar Alpinskier sicherstellen.
"Auch die Zusammenarbeit mit den Vermietern hat sich bisher gelohnt", weiß Unterrainer, "wir haben informiert, aufgeklärt und gewarnt. Das werden wir weiterhin tun."
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...hier Nord-Ost- Süd- und West- Ganove. Wenn ihr verdächtige Personen seht bitte bei der Gendamerie in Ischgl melden.Ein Ost-Ganove
Zuletzt geändert von mic am 16.04.2004 - 23:43, insgesamt 1-mal geändert.