Neues am Stubaier Gletscher
- k2k
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Beschneiung wird ausgebaut. Sonst ist nix sicher.
"Seilbahnen sind komplexe technische Systeme. Sie sind Werke innovativen vielschichtigen Schaffens und bilden ein spannungsvolles Zusammenspiel technischer und wirtschaftlicher, politischer, sozio-kultureller und landschaftlicher Faktoren." (Schweizerisches Bundesamt für Kultur)
- Wiede
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Danke!
Hm - irgendwie hoffe ich ja, daß die KSB Fernau I als Ersatz für den SL auch noch diesen Sommer kommt...
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- Wiede
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Boah - also das Bild ist ja mal echt böse...
Insofern ist die Beschneiungsanlage, die dann heuer wohl kommen soll, auch wirklich zwingend notwendig!
Skisaison 2018/2019: *** leider nur 4 Tage ***
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Emilius3557
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GerneMarius hat geschrieben:Um den Gletscher zu beschneien? Wenn du mir erklärst, wie das denn sinnvollerweise gemacht werden soll, wenn im Sommer die Temperaturen nachts nicht unter O°C gefallen sind?
Man(n) schneit ganz einfach im Winter soviel wie es nur geht solange die Temperaturen entsprechend kalt genug sind und vergrößert somit die Schneeschicht bzw. die Reserve
Skisaison 2018/2019: *** leider nur 4 Tage ***
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Emilius3557
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Marius, darf ich erinnern das es nicht Wiedes (oder meine oder die Idee von irgendeinem Forums - Spinner) ist sondern die offizielle Variante der Stubaier Gletscherbahnen:
Und die werden sich schon was dabei gedacht haben.Durch die Erweiterung der Beschneiungsanlage werden zukünftig auch Gletscherflächen beschneit und so mangelnde Niederschläge teilweise ausgeglichen.
- Af
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Ähm, ich weiss, dass das eher ins Technikforum passt, aber hier wirds eher beantwortet:
Hab heute (8.50Uhr)auf der Webcam des Stubaiers gesehen, dass dort zwischen den Gondeln der Eisgratbahn eine Wartungsplattform munter mit Ihre Runden zieht.
Ich dachte immer, die werden nur bei Wartungsarbeiten eingehängt. Oder dient die Platform als Transport für Güter zur Jochdohle?
Hab heute (8.50Uhr)auf der Webcam des Stubaiers gesehen, dass dort zwischen den Gondeln der Eisgratbahn eine Wartungsplattform munter mit Ihre Runden zieht.
Ich dachte immer, die werden nur bei Wartungsarbeiten eingehängt. Oder dient die Platform als Transport für Güter zur Jochdohle?
- Nuno
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Beschneiung der Gletscher macht (bei diese kleinen Gletscher) sicher Sinn.
Wie weisser die Gletscher ist, wie weniger Sonnenenergie in Wärme umgesetzt wird (Neuschnee ~20%, stark verschmutztes Eis ~60-80%). Somit verzogert Neuschnee auf Eis die Ablation/Abschmelzung um ein Faktor 3-4. Mann kann sagen, das die Neuschnee die Altschnee und das Gletschereis konserviert. Die Kaltlufteinbruch mit nur wenig Schnee Anfang Juli 2003 hat z.B. die Abschmelzung eine gute Woche verzogert (siehe Vernagtferner, ötztaler Alpen)
Technischer Bedingungen. Am Sonnblick (3105 m) hat es vergangene Sommer nur wenige Nachten gegeben das es sinnvoll war zu beschneien (Tiefsttemperatur <-5 grad Celcius). Normalerweise muss es aber doch jedes Jahr im Juli und August so an 5-10 Nachten möglich sein. In september (normalerweise grossten Gletscherausaperung) ist das auch kein Problem.
Wie weisser die Gletscher ist, wie weniger Sonnenenergie in Wärme umgesetzt wird (Neuschnee ~20%, stark verschmutztes Eis ~60-80%). Somit verzogert Neuschnee auf Eis die Ablation/Abschmelzung um ein Faktor 3-4. Mann kann sagen, das die Neuschnee die Altschnee und das Gletschereis konserviert. Die Kaltlufteinbruch mit nur wenig Schnee Anfang Juli 2003 hat z.B. die Abschmelzung eine gute Woche verzogert (siehe Vernagtferner, ötztaler Alpen)
Technischer Bedingungen. Am Sonnblick (3105 m) hat es vergangene Sommer nur wenige Nachten gegeben das es sinnvoll war zu beschneien (Tiefsttemperatur <-5 grad Celcius). Normalerweise muss es aber doch jedes Jahr im Juli und August so an 5-10 Nachten möglich sein. In september (normalerweise grossten Gletscherausaperung) ist das auch kein Problem.
- trincerone
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Ich denke auch, dass man im Prinzip noch sehr lang in den Frühling und schon frühwieder im Herbst beschneien kann, und dass das vermutlich auch aus den genannten Gründen Schlimmeres verhindern kann. Das ist mal Recylcling: Man beschneit den Gletscher und wenns taut, dann läufts einfach wieder ins Reservoir zurück und wird für die nächste Beschneiung wiederverwendet ...
- trincerone
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Emilius3557
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Ja, meinetwegen, aber was ich nicht verstehe ist, wie das praktisch bewerkstelligt werden soll. Der gesamte Gletscherrand (Gletscherschliffe? Massiver Fels?) müsste doch verkabelt und mit Rohrleitungen verlegt werden, oder? Oder geht es nur darum die Endbereiche zu beschneien? Das habens ja z.T. schon gemacht, bzw. müssten vorhandene Kanonen nur "umdrehen" (z.B. Ende Gamsgarten- u. Fernau II-Abfahrt). Vielleicht mangelts mir an technischer Phantasie und dergleichen. Finanziell ist das für die Stubaier sicher ebenso machbar wie für die STVI in Val d´Isère oder die STGM in Tignes, die ja diese Saison "Grand Plan" und "Rimaye" an der Grande Motte beschneien wollen. Schon interessant, dass nach dem Sommer 2003 gleich drei Gesellschaften auf diese Idee kommen, wobei die STVI das ja nachweislich schon früher geplant hat.
Trotzdem bin ich der Meinung, dass auch eine sehr dicke Kunstschneedecke nicht gegen Rekord-Hitzeperioden im Sommer hilft. Wenn der Juni dieses Jahr z.B. um 6°C zu kühl statt zu warm wie letztes Jahr wäre, okay, dann bringts zusätzlich sicher etwas.
Trotzdem bin ich der Meinung, dass auch eine sehr dicke Kunstschneedecke nicht gegen Rekord-Hitzeperioden im Sommer hilft. Wenn der Juni dieses Jahr z.B. um 6°C zu kühl statt zu warm wie letztes Jahr wäre, okay, dann bringts zusätzlich sicher etwas.
- Nuno
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Schau dich mal den Video an die ich hier oben verlinkt hab. Kann mann sehen was ein paar Zentimeter Neuschnee machen.Marius hat geschrieben:Trotzdem bin ich der Meinung, dass auch eine sehr dicke Kunstschneedecke nicht gegen Rekord-Hitzeperioden im Sommer hilft. Wenn der Juni dieses Jahr z.B. um 6°C zu kühl statt zu warm wie letztes Jahr wäre, okay, dann bringts zusätzlich sicher etwas.
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Emilius3557
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Das Video kenne ich. Ich habe außerdem einen Vortrag des Kollegen gehört, der dafür verantwortlich ist, Dr. Braun von der Bayerischen Akademie für Wissenschaften.
Man wird aber nie durch Kunstschnee eine sommerliche Neuschneedecke ersetzen können und seien es nur 10 cm. Man kann eben nicht einen Gletscher total flächendeckend beschneien. Man kann Pisten beschneien, das vielleicht schon, aber nicht ein 3,5 km² oder sonst wie großes Gletscherfeld. Das scheitert an technischen und finanziellen Aspekten.
Über die Albedo-Wirkung von Neuschnee bin ich informiert. Kann man sich ja auch ausrechnen: wenn es zwei-drei Tage schlechtes Wetter ist, es kalt ist und schneit schmilzt kaum etwas ab, dann hat es 20-50 cm Neuschnee, der braucht dann auch fast eine Woche bis er abgeschmolzen ist usw. Das ein paar Mal während des Sommers, also der eigentlichen Abschmelzperiode und der Gletscher kommt gut durch den Sommer, im Idealfall mit Massenzuwächsen oder zumindest konstanter Masse.
Im August werde ich mit diesem Dr. Braun eine Exkursion zum Vernagtferner machen und mich bei Gelegenheit informieren was Glaziologen von der Forschungsfront von den Stubaier Gletscher-Beschneiungsideen halten.
Man wird aber nie durch Kunstschnee eine sommerliche Neuschneedecke ersetzen können und seien es nur 10 cm. Man kann eben nicht einen Gletscher total flächendeckend beschneien. Man kann Pisten beschneien, das vielleicht schon, aber nicht ein 3,5 km² oder sonst wie großes Gletscherfeld. Das scheitert an technischen und finanziellen Aspekten.
Über die Albedo-Wirkung von Neuschnee bin ich informiert. Kann man sich ja auch ausrechnen: wenn es zwei-drei Tage schlechtes Wetter ist, es kalt ist und schneit schmilzt kaum etwas ab, dann hat es 20-50 cm Neuschnee, der braucht dann auch fast eine Woche bis er abgeschmolzen ist usw. Das ein paar Mal während des Sommers, also der eigentlichen Abschmelzperiode und der Gletscher kommt gut durch den Sommer, im Idealfall mit Massenzuwächsen oder zumindest konstanter Masse.
Im August werde ich mit diesem Dr. Braun eine Exkursion zum Vernagtferner machen und mich bei Gelegenheit informieren was Glaziologen von der Forschungsfront von den Stubaier Gletscher-Beschneiungsideen halten.
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@Marius
Man kann sicher nicht den ganzen Gletscher beschneien. Aber man kann gegen das starke Abschmelzen der letzten Jahre zumindest ein kleines bischen was machen. Also ist es doch super, wenn man zumindest die Pisten auf dem Gletscher bei jeder sich nur bietenden Gelegenheit in den kalten Jahreszeiten beschneit, so dass mehr Reserve für heisse Sommer da ist. Ob das viel bringt wage ich auch noch zu bezweifeln - finde es jedoch einen Versuch wert. Es ist zumindest besser als nix zu tun
Da müßt Ihr Studenten halt mal etwas passendes hierfür erfinden
Man kann sicher nicht den ganzen Gletscher beschneien. Aber man kann gegen das starke Abschmelzen der letzten Jahre zumindest ein kleines bischen was machen. Also ist es doch super, wenn man zumindest die Pisten auf dem Gletscher bei jeder sich nur bietenden Gelegenheit in den kalten Jahreszeiten beschneit, so dass mehr Reserve für heisse Sommer da ist. Ob das viel bringt wage ich auch noch zu bezweifeln - finde es jedoch einen Versuch wert. Es ist zumindest besser als nix zu tun
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- starli
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ALso 20-40cm Neuschnee im Sommer sind in der Regel in 2-3 Tagen wieder weg. Zumindest auf den Pisten, logisch, weil nach der Präparation ist die Schneedecke effektiv ja nur noch ein paar Zentimeter dick.
Ganze Flächen beschneien: Warum nicht, dann installiert man halt die Schneekanonen an den Felswänden in den oberen Bereichen. Mit großen Düsen.
Vorteil: Langer Weg des Schnees durch die Luft; höhere Höhe (geringere Temperatur nötig) ..
Theorethisch würde es sogar reichen, nur oben zu beschneien, weil das rutscht ja dann mit der Zeit auch wieder runter...
Andererseits wird das Ende des Gletschers am Eisgrat eh schon im Herbst beschneit ...
Ob es mir allerdings gefallen wird, wenn ich mitten im Sommer jedes Wochenende so nervigen Neuschnee hab - weiß ich aber nicht...
Ganze Flächen beschneien: Warum nicht, dann installiert man halt die Schneekanonen an den Felswänden in den oberen Bereichen. Mit großen Düsen.
Vorteil: Langer Weg des Schnees durch die Luft; höhere Höhe (geringere Temperatur nötig) ..
Theorethisch würde es sogar reichen, nur oben zu beschneien, weil das rutscht ja dann mit der Zeit auch wieder runter...
Andererseits wird das Ende des Gletschers am Eisgrat eh schon im Herbst beschneit ...
Ob es mir allerdings gefallen wird, wenn ich mitten im Sommer jedes Wochenende so nervigen Neuschnee hab - weiß ich aber nicht...
- Nuno
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Sehr interessant Marius, ich beneid dich!
Mein Idee war nicht das vollständig ganzjahrig beschneien, aber einfach ein Paar Schneetage zu "faken": 5-10 cm Neuschnee, um das Albedoeffekt aus zu nutzen, und das Firn oder Eis ein paar Tagen zu schutzen. Das obere Abschnitt der Schaufelferner ist so 0,5 qkm.
Um die Gletscher zu retten muss man das nicht machen, weil es hunderten grossere Gletscher gibt, die man niemals allle beschneien kann. Hier gilt nur das Wirtschaftsmotiv; Spenden > Einnahmen, nicht machen!
Gibt es irgendwo Statistiken über Kunstschnee (wieviel man macht, auf welchem Flache, Kosten usw.)
Mein Idee war nicht das vollständig ganzjahrig beschneien, aber einfach ein Paar Schneetage zu "faken": 5-10 cm Neuschnee, um das Albedoeffekt aus zu nutzen, und das Firn oder Eis ein paar Tagen zu schutzen. Das obere Abschnitt der Schaufelferner ist so 0,5 qkm.
Um die Gletscher zu retten muss man das nicht machen, weil es hunderten grossere Gletscher gibt, die man niemals allle beschneien kann. Hier gilt nur das Wirtschaftsmotiv; Spenden > Einnahmen, nicht machen!
Gibt es irgendwo Statistiken über Kunstschnee (wieviel man macht, auf welchem Flache, Kosten usw.)
- k2k
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Es ist halt die Frage, inwieweit sich das ganze wirtschaftlich machen lässt. Denn die Energiekosten dürften schon gewaltig sein.
Ich denke, dass sich Methoden wie das Abdecken von neuralgischen Punkten mit weissen Planen - wie letzten Sommer vielfach praktiziert - viel eher lohnt, da es mit wesentlich geringerem Aufwand verbunden ist. Zumal die entsprechenden Versorgungsleitungen über Gletschereis sicher nicht so ohne weiteres verlegt werden können.
Ich denke, dass sich Methoden wie das Abdecken von neuralgischen Punkten mit weissen Planen - wie letzten Sommer vielfach praktiziert - viel eher lohnt, da es mit wesentlich geringerem Aufwand verbunden ist. Zumal die entsprechenden Versorgungsleitungen über Gletschereis sicher nicht so ohne weiteres verlegt werden können.
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Emilius3557
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Marius: Ab morgen geht's los.. dann werd ich vermutlich bis Ende Juli nur noch am Stubaier sein :)
Die einzige Fremdgehaktion, die ich mir offenlass, ist Anfang Juli Kitzsteinhorn, nach der Revision, wenn die Abfahrt noch zum Alpincenter gehen sollte - aber so wie's ausschaut, sollte das heuer wieder möglich sein :)
Also, hoffentlich kann ich ein paar Baufotos, Beschneifotos und nicht zu viele Gletscherschwundfotos machen ...
Die einzige Fremdgehaktion, die ich mir offenlass, ist Anfang Juli Kitzsteinhorn, nach der Revision, wenn die Abfahrt noch zum Alpincenter gehen sollte - aber so wie's ausschaut, sollte das heuer wieder möglich sein :)
Also, hoffentlich kann ich ein paar Baufotos, Beschneifotos und nicht zu viele Gletscherschwundfotos machen ...
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Die Wirtschaftlichkeit spielt sicher eine sehr große Rolle. Aber gerade auch deshalb wird man meines Erachtens sogar beschneien "auf Teufel komm raus", da im Stubai das ganze Tal auf den Gletscher angewiesen ist.k2k hat geschrieben:Es ist halt die Frage, inwieweit sich das ganze wirtschaftlich machen lässt. Denn die Energiekosten dürften schon gewaltig sein.
Ich denke, dass sich Methoden wie das Abdecken von neuralgischen Punkten mit weissen Planen - wie letzten Sommer vielfach praktiziert - viel eher lohnt, da es mit wesentlich geringerem Aufwand verbunden ist. Zumal die entsprechenden Versorgungsleitungen über Gletschereis sicher nicht so ohne weiteres verlegt werden können.
Wenn weitere warme Sommer kommen, dann wird es "nur" mit Planen verlegen nicht getan sein, wie ich befürchte
Die Gletscher brauchen bei diesen Unmengen wo da abschmelzen auch wieder Zuwächse.
Wie gesagt - ich sehe das auch sehr skeptisch. Aber einen Versuch ist es auf alle Fälle wert!
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