Sehe ich genau so. Man muss ja nur mal schauen wie es in der Wirtschaft heute so läuft. Nur der Preis zählt, wer die billigste Offerte einreicht, kriegt den Auftrag. Warum soll das bei Seilbahnen anders sein?Martin hat geschrieben:Ich denke in diesem Fall geht man nur nach dem Preis und nicht nach dem Hersteller.
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Ich zitiere mal einen Herrn von der Firma Leitner aus einem Bericht, den jwahl vorhin unter "Medien-Berichte" gepostet hat:
Und das glaub ich ihm sogar. Denn was nutzt mir eine KSB, die vielleicht eine halbe Million billiger ist, aber nach 10 Jahren auseinander fällt? Und das werden die Herren Betriebswirtschaftler in den Liftgesellschaften auch so sehen...Leitner und Doppelmayr beherrschen den Seilbahnmarkt. "Doppelmayr ist eine harte Nuss. Er beherrscht 55 Prozent des Weltmarktes, aber der Konkurrenzkampf beflügelt uns", gibt sich Seeber gelassen. Marktanteile würden nicht über Kampfpreise, sondern nur mehr über technische Innovationen und kundengerechte Lösungen erzielt.
"Seilbahnen sind komplexe technische Systeme. Sie sind Werke innovativen vielschichtigen Schaffens und bilden ein spannungsvolles Zusammenspiel technischer und wirtschaftlicher, politischer, sozio-kultureller und landschaftlicher Faktoren." (Schweizerisches Bundesamt für Kultur)
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^^ Na sei Dir da nicht so sicher.
Die Bürofuzis (natürlich nicht alle) sehen die Zahlen auf dem Papier.
Aber was qualitativ besser ist können die doch nicht beurteilen.
Die haben meist auch keine Ahnung weil sie die Praxis nicht kennen.
Natürlich gibt es welche die Fragen vielleicht. wie lange dauert die Revision . Wieviel Personal wird gebraucht.
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Also nun muss ich als so ein "Bürofuzi" (ok, andere Branche) der auch noch die, so heisst es im Forum ja immer wieder, "Mutter aller Sünden" getan hat und BWL studiert hat, auch mal dazu äussern.
@GuyD: langsam gehen mir die Anti-Poma Äusserungen genauso aufn Sack wie die Anti-DM und Anti-Leitner Äusserungen. Wenn Poma so Schrott wäre würde es keiner kaufen - bestes Beispiel ist da Lada, kauft auch keiner obwohl es billig ist.
Ihr redet immer darüber, dass nur auf das billigste geschaut wird. Stimmt! Macht jeder so! Wir alle! Oder wer tankt momentan noch in Deutschland wenn er in 10km in Österreich ist? Und Skigebietsbetreiber denken genauso. Nur ist es bei denen etwas komplizierter als bei dem einfachen Tankstellenfindenproblem.
Zuerst sollte man den Begriff "billigster Preis" erst mal definieren. Billig ist nämlich nicht gleich billig. Nur die Baukosten zu betrachten ist ja total falsch. Man muss die gesamten Kosten übers Leben der Bahn betrachten (Neudeutsch: Total Cost of Ownership - TCO). Dafür muss man sich erst mal überlegen wie lange die Bahn benötigt wird - meist 20 Jahre. Denn nach maximal 20 bis 30 Jahren laufen erstens meist die Konzessionen aus und dann müsste die Bahn extrem teuer instandgesetzt werden und zweitens sind die Unterhaltskosten nach so langer Zeit meist enorm und der technische Fortschritt ist auch nicht aufzuhalten.
Nun wissen wir also wie hoch die reinen Herstellkosten sind (minus der Preisnachlässe die Hersteller teilweise geben) und wir wissen wie lange wir die Bahn nutzen können. Nun muss man herausfinden, wie hoch die jährlichen Wartungs- und Betriebskosten sind (Verzinsung nicht vergessen!). Ausserdem muss man steuerliche Aspekte einrechnen (z.B. Abschreibungen) und die Zinskosten bei etwaigen Krediten (die dann wieder steuerliche Auswirkungen haben). Die Zuverlässigkeit vergleichbarer Anlagen ergeben ein Bild der nötigen Reparaturkosten.
Nun hat man die Kosten des Neubaus über 20 Jahre. Dieser Wert ist für die Entscheidungsfindung schon mal sehr wichtig - wenn auch nicht unbedingt ausschlaggebend.
Denn nach diesen "Hard facts" (also Dinge die man genau in Euro bzw. Franken angeben kann) gibts auch "Soft Facts", die man monetär nur schwer bemessen kann. Dazu zählen z.B. Kosten für den Herstellerwechsel (Gebiet hat bisher nur DM Anlagen, eine Leitner Bahn ist doch ein gewisser Unterschied), die Sicherheit des Fortbestehens der Firma (Ersatzteile!!), die Nähe eines Servicecenters (deshalb ist Leitner nun auch in Zirl), usw.
Das alles wird nun bewertet. Hierzu kann man endlos lange Listen machen und jeden Punkt einzeln gewichten. Aber jedes Gebiet wird eine, wenn auch nur marginal, andere Gewichtung haben als andere Gebiete.
Am Ende kommt dann eine Entscheidung raus. Und die muss nicht immer nur das "billigste" Angebot sein - das Gesamtkonzept muss einfach stimmen.
So, das musste nun mal sein. Bitte berücksichtigt, dass ich manche Punkte nur kurz angerissen habe - da steckt noch viel mehr dahinter! Ausserdem bin ich nicht in der Seilbahnbranche tätig - habe aber schon ein paar Auswahlverfahren in einer anderen Branche mitgemacht.
@GuyD: langsam gehen mir die Anti-Poma Äusserungen genauso aufn Sack wie die Anti-DM und Anti-Leitner Äusserungen. Wenn Poma so Schrott wäre würde es keiner kaufen - bestes Beispiel ist da Lada, kauft auch keiner obwohl es billig ist.
Ihr redet immer darüber, dass nur auf das billigste geschaut wird. Stimmt! Macht jeder so! Wir alle! Oder wer tankt momentan noch in Deutschland wenn er in 10km in Österreich ist? Und Skigebietsbetreiber denken genauso. Nur ist es bei denen etwas komplizierter als bei dem einfachen Tankstellenfindenproblem.
Zuerst sollte man den Begriff "billigster Preis" erst mal definieren. Billig ist nämlich nicht gleich billig. Nur die Baukosten zu betrachten ist ja total falsch. Man muss die gesamten Kosten übers Leben der Bahn betrachten (Neudeutsch: Total Cost of Ownership - TCO). Dafür muss man sich erst mal überlegen wie lange die Bahn benötigt wird - meist 20 Jahre. Denn nach maximal 20 bis 30 Jahren laufen erstens meist die Konzessionen aus und dann müsste die Bahn extrem teuer instandgesetzt werden und zweitens sind die Unterhaltskosten nach so langer Zeit meist enorm und der technische Fortschritt ist auch nicht aufzuhalten.
Nun wissen wir also wie hoch die reinen Herstellkosten sind (minus der Preisnachlässe die Hersteller teilweise geben) und wir wissen wie lange wir die Bahn nutzen können. Nun muss man herausfinden, wie hoch die jährlichen Wartungs- und Betriebskosten sind (Verzinsung nicht vergessen!). Ausserdem muss man steuerliche Aspekte einrechnen (z.B. Abschreibungen) und die Zinskosten bei etwaigen Krediten (die dann wieder steuerliche Auswirkungen haben). Die Zuverlässigkeit vergleichbarer Anlagen ergeben ein Bild der nötigen Reparaturkosten.
Nun hat man die Kosten des Neubaus über 20 Jahre. Dieser Wert ist für die Entscheidungsfindung schon mal sehr wichtig - wenn auch nicht unbedingt ausschlaggebend.
Denn nach diesen "Hard facts" (also Dinge die man genau in Euro bzw. Franken angeben kann) gibts auch "Soft Facts", die man monetär nur schwer bemessen kann. Dazu zählen z.B. Kosten für den Herstellerwechsel (Gebiet hat bisher nur DM Anlagen, eine Leitner Bahn ist doch ein gewisser Unterschied), die Sicherheit des Fortbestehens der Firma (Ersatzteile!!), die Nähe eines Servicecenters (deshalb ist Leitner nun auch in Zirl), usw.
Das alles wird nun bewertet. Hierzu kann man endlos lange Listen machen und jeden Punkt einzeln gewichten. Aber jedes Gebiet wird eine, wenn auch nur marginal, andere Gewichtung haben als andere Gebiete.
Am Ende kommt dann eine Entscheidung raus. Und die muss nicht immer nur das "billigste" Angebot sein - das Gesamtkonzept muss einfach stimmen.
So, das musste nun mal sein. Bitte berücksichtigt, dass ich manche Punkte nur kurz angerissen habe - da steckt noch viel mehr dahinter! Ausserdem bin ich nicht in der Seilbahnbranche tätig - habe aber schon ein paar Auswahlverfahren in einer anderen Branche mitgemacht.
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Ich habe die beiden Firmen in meinem Beitrag überhaupt nicht erwähnt!kaldini hat geschrieben:@GuyD: langsam gehen mir die Anti-Poma Äusserungen genauso aufn Sack wie die Anti-DM und Anti-Leitner Äusserungen. Wenn Poma so Schrott wäre würde es keiner kaufen - bestes Beispiel ist da Lada, kauft auch keiner obwohl es billig ist.
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Oh! Das ist auch wirklich ein starkes Stück!kaldini hat geschrieben:Also nun muss ich als so ein "Bürofuzi" (ok, andere Branche) der auch noch die, so heisst es im Forum ja immer wieder, "Mutter aller Sünden" getan hat und BWL studiert hat, auch mal dazu äussern.
In welcher Branche bist du tätig?kaldini hat geschrieben:Ausserdem bin ich nicht in der Seilbahnbranche tätig - habe aber schon ein paar Auswahlverfahren in einer anderen Branche mitgemacht.
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Tut mir leid, aber ich verstehe deine Kritik immer noch nicht. Hier nochmal mein Beitrag in voller Länge.kaldini hat geschrieben:@GuyD: nur die Anti-Poma Äusserung war an Dich direkt gerichtet. Der Rest allgemein an die meisten....
Wo ist hier bitte sehr eine Anti-Poma Äusserung?GuyD hat geschrieben:Sehe ich genau so. Man muss ja nur mal schauen wie es in der Wirtschaft heute so läuft. Nur der Preis zählt, wer die billigste Offerte einreicht, kriegt den Auftrag. Warum soll das bei Seilbahnen anders sein?Martin hat geschrieben:Ich denke in diesem Fall geht man nur nach dem Preis und nicht nach dem Hersteller.
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Das Finazamt ist die Institution, von der ich mit Abstand am meisten gemolken werde!kaldini hat geschrieben:Hä? Finanzamt? Versteh ich nicht.
Ich bin in der IT-Abteilung bei der Molkerei, die momentan mit D. Bohlen Werbung macht tätig...
Werbung mit D. Bohlen kenne ich nicht. Ich habe keinen TV-Apparat.
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Die Thematik mit Ertragswertberechnung und Life-Cycle-Costs ist mir bestens vertraut. ich muss ständig entscheiden, ob Anlagen ersetzt werden, mit erhöhtem Aufwand weiter betrieben werden oder ersatzlos abgebaut werden.
hat gewisse Ähnlichkeiten mit dem Seilbahn-Thema.
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^^ Jup. So ist das. Es ist egal wer die Anti-Sachen schreibt. Irgendwie stechen die Anti-Sachen mehr hervor.langsam gehen mir die Anti-Poma Äusserungen genauso aufn Sack wie die Anti-DM und Anti-Leitner Äusserungen. Wenn Poma so Schrott wäre würde es keiner kaufen - bestes Beispiel ist da Lada, kauft auch keiner obwohl es billig ist.
Das herumnörgeln an seinem Hasshersteller ist ja auch viel einfacher als positives über seinen Favoriten zu schreiben. Außerdem kann man ja mit Hetzparolen ein paar Leute mehr bewegen/umstimmen.
Und wenn man dann mal was positives über seinen Favoriten doch sagen würde, würde das vom nächsten Hasser ja wieder zerredet werden.
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Ja, das ist ziemlich vergleichbar. Nur haben wir den Vorteil dass es niemanden in der Öffentlichkeit wirklich interessiert, wo wir Stromleitungen bzw. Gas- und Wasserrohre erneuern oder auch nicht (außer denen, die dann eine Baustelle vorm Haus haben). Bei uns gibts keine solchen Spinner in Web-Foren, die überall ihren Senf dazu geben müssen. 
Ich habe ein technisches Fach studiert, habe aber im Beruf überwiegend betriebswirtschafltiche Aufgaben. Die Grundlagen hierzu musste ich mir halt parallel beibringen.
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Hehe, keep cool. Jede Branche hat ihre Klischees, da sollte man doch drüber stehen, oder?kaldini hat geschrieben:Also nun muss ich als so ein "Bürofuzi" (ok, andere Branche) der auch noch die, so heisst es im Forum ja immer wieder, "Mutter aller Sünden" getan hat und BWL studiert hat, auch mal dazu äussern.
Edit: Sorry, grad erst gesehen dass die OT-Diskussion schon beendet war...
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Verstehe ich auch nicht
. Ist dann die Plansegg-6KSB mit Bubble in Serfaus vielleicht die letzte in Austria gewesen? Ich fand diese Anlage im übrigen nicht so schlecht; ich gehe da auch mit wenig Vorurteilen an die Hersteller heran (o.k., was Lifttechnik angeht bin ich im Vergleich zu Euch wahrscheinlich nur Laie
). Aber auch Poma muß doch irgendwie TÜV-geprüft sein, und ich glaube, einen Absturz oder ähnliche Unglücke kann sich kein Hersteller auf die Dauer erlauben, oder sehe ich das falsch
?
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Also ich denke, dass man im Prinzip noch berücksichtigen muss, dass das z.T. ziemlich kleine Betriebe sind, die noch dazu dazu über Jahrzehnte das gleiche Personal in der Führung haben: da kommen dann glaub deutlich stärker als in manchen anderen Wirtschaftszweigen persönliche Erwägungen der Leitung bei der Herstellerwahl hinzu. Angefangen mit Josserand, der in VT gerne "seine" Funitels baut, auch wenn das für SETAM doppelt so teuer ist. Oder die Gurgler: Traditionsfamilienunternehmen. Nach so vielen Jahren im Geschäft kennen die Jungs wahrscheinlich eh alle im Biz persönlich. Ich schätz da kommt es schnell mal vor, dass so ein Betrieb generell entscheidet, dass von mir aus POMA Anlagen vom Design her nicht den hohen Ansprüchen des typischen Publikums der Ortes entsprechen und schon können die im Zweifel besser sein und werden trptzdem nicht gebaut. Nicht, dass die Betriebe nicht auch betriebswirtschaftlich geführt werden, aber dennoch können persönliche Erwägungen in einem solchen Betrieb viel mehr Einfluss nehmen als in einer großen AG z.B. Dies nur als Anmerkung.
Ich schätz, dass ist ein bisschen wie bei uns im Geschäft (Musikbranche als Extrem): der Markt ist so überschaubar, da kennt man sich über die Jahre eh und am Ende gehts weniger darum, was es kostet, als um persönliches - eine Hand wäscht die andere - außerdem gibt gerade deshalb wieder so viele Geheimrabatte, dass am Ende eh keiner weiß, was der andere zahlt.
Alles ein bisschen Kuhhandel.
So läufts halt.
Noch mal zu den Wirtschaftsfachleuten: mir sei der dezente Hinweis auf den Spiegelartikel S. 214 Ausgabe der vergangenen Woche gestattet. Hier ging es darum, dass sich seit 10 Jahren die deutsche Automobilbranche teilweise in Pseudoinnovation verrennt, die keiner braucht, die oft nichts taugen und noch dazu viel kosten - und sich hinter Abkürzungen und Anglizismen verstecken. Der sachliche Artikel eines Brancheninsiders sprach mir aus der Seele und deckt sich mit meiner Erfahrung. Ich fände es unzutreffend, unsachlich und naiv einen ganzen Berufzweig pauschal zu beurteilen - und das liegt mir auch fern. Es ist nicht meine Absicht an einer eventuellen Anti BWL Diskussion teilzunehmen. Dennoch möchte ich hier anfügen, dass ich die im genannten Artikel geäußerte Meinung teile, dass heute im Managementbereich teilweise ein Generationenwechsel stattgefunden hat, der zu erschreckenden Fehlentscheidungen der genannten Art geführt hat - es mangelt wohl teilweise an den Jungs der alten Schule, die noch im Betrieb großgeworden sind und einfach die richtige Intuition haben - dann brauchts nämlich auch keine Anglizismen mehr!
Ich schätz, dass ist ein bisschen wie bei uns im Geschäft (Musikbranche als Extrem): der Markt ist so überschaubar, da kennt man sich über die Jahre eh und am Ende gehts weniger darum, was es kostet, als um persönliches - eine Hand wäscht die andere - außerdem gibt gerade deshalb wieder so viele Geheimrabatte, dass am Ende eh keiner weiß, was der andere zahlt.
Noch mal zu den Wirtschaftsfachleuten: mir sei der dezente Hinweis auf den Spiegelartikel S. 214 Ausgabe der vergangenen Woche gestattet. Hier ging es darum, dass sich seit 10 Jahren die deutsche Automobilbranche teilweise in Pseudoinnovation verrennt, die keiner braucht, die oft nichts taugen und noch dazu viel kosten - und sich hinter Abkürzungen und Anglizismen verstecken. Der sachliche Artikel eines Brancheninsiders sprach mir aus der Seele und deckt sich mit meiner Erfahrung. Ich fände es unzutreffend, unsachlich und naiv einen ganzen Berufzweig pauschal zu beurteilen - und das liegt mir auch fern. Es ist nicht meine Absicht an einer eventuellen Anti BWL Diskussion teilzunehmen. Dennoch möchte ich hier anfügen, dass ich die im genannten Artikel geäußerte Meinung teile, dass heute im Managementbereich teilweise ein Generationenwechsel stattgefunden hat, der zu erschreckenden Fehlentscheidungen der genannten Art geführt hat - es mangelt wohl teilweise an den Jungs der alten Schule, die noch im Betrieb großgeworden sind und einfach die richtige Intuition haben - dann brauchts nämlich auch keine Anglizismen mehr!