Amerikanische Einstellungen zum Irak-Krieg und 9/11

... darf auch mal absolut nix mit dem Thema des Forums zu tun haben!
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F. Feser
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Amerikanische Einstellungen zum Irak-Krieg und 9/11

Beitrag von F. Feser »

Wenn man, wie ich oft in Foren in Übersee unterwegs ist, kann einem schon manchmal die Galle hochkommen, so schreiben diverse Foren Admins dort solche dinge:
Stephen wrote:
It was a long haul long before Iraq happened.

Well said. What would the reaction had been in July or August of 2001 if Bush started sending B52s to Afghanistan to drop daisy cutters on the Taliban? Probably would have been criticized like he is now, eh? Look, 9/11 changed some things. The game is a bit different now and I personally don't care what the rest of the world thinks. If Al Queda is in Iraq now, while we are occupying the country, don't think for a second they weren't there when Saddam was in power. The very fact that they were allowed to exist there is reason enough for me to remove Saddam from power.
die spinnen doch, "mir doch egal was der rest der welt sagt, haut denen die köppe runter"

argh ... bin ich froh, wenn es 2. November ist, und dort eine neue Regierung dran ist ...
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Michael Meier
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Beitrag von Michael Meier »

Wo ist das Problem?? Wie du mir so ich dir und das Problem ist gelöst. Ich amüsier mich köstlich über solche Blödheiten. Solang ich meinen Frieden hab kümmert mich sowas einen Dreck. Jedem das seine. Die Amis wollen am liebsten dem Rest der Welt den Kopf abschlagen und die anderen machens genau so. :twisted:
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Alpi
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Re: Amerikanische Einstellungen zum Irak-Krieg und 9/11

Beitrag von Alpi »

Alpin-Forum|LSAP hat geschrieben:
argh ... bin ich froh, wenn es 2. November ist, und dort eine neue Regierung dran ist ...
Hoffen wir`s!
Denn ich glaub das Rennen wird noch sehr knapp!
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McMaf
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Beitrag von McMaf »

Man muss sich auch mal in die Situation der Amerikaner versetzen. Wenn bei uns so ein riesiger Anschlag verübt würde (z.B. auf den Eifelturm), wären wir auch ein bisschen negativ gegenüber Islamisten eingestellt.
Aber trotzdem bin Ich der Meinung, das da Militäraktionen nichts bringen. Durch solche Aktionen wird der Hass auf den Westen nur noch weiter geschürt.
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F. Feser
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Beitrag von F. Feser »

genau, hass auf den westen.
man darf nicht nur sagen: "hey, schaus dir an, die bösen islamisten" sondern schau dir die genauen hintergründe an. da könnte ich mich jetzt in ewigkeiten verlieren, ich denke jedoch jedem fällt da sofort was ein.
nicht umsonst sind z.B. die Deutschen in Afghanistan und sogar im Irak willkommen, und soweit ich weiß sind wir auch "Westmächte". Es ist alles eine Art der Einstellung. Stichwort deutsche im Irak: die GSG9 Beamten welche neulich im Irak ums Leben kamen, wurden (laut den "tätern") "versehentlich" getötet, weil angenommen wurde dass es sich um amerikanische Special Forces handelt. Die Einstellung vom Michi ist in Ordnung, so lange sie mich in Ruhe lassen ... nur finde ich für meinen Teil, sollten wir die nicht "in Ruhe lassen" sondern versuchen mit Ihnen in Gespräche zu kommen, die Dritte Welt fördern, denn radikale Islamisten entstehen nicht nur (wie leider immer noch von vielen Geglaubt) durch die religiösen Motive. Sie "entstehen" großteils aus Not. Klar gibt es auch reichere, welche nur im Sinn haben "für Allah/Gott/Buddah/sonst ne Gottheit" in den Tod zu ziehen, aber das ist die Minderheit. Und sobald Menschen nicht mehr im extremsten sozialen Abseits stehen, und Qualen (ich denke nicht an Folterungen, sondern Hunger, Durst und Krankheiten) leiden müssen, und sich freie Meinungen bilden können, dann sind diese Menschen auch nicht mehr "sooooo" anfällig für solch radikale "Prediger".

Ich weiß, dass das alles eine extrem verzwickte Sache ist, mit dem Weltfrieden, aber es gäbe so viele einfache Ansätze um etwas zu tun, man muss nicht immer alles mit Waffen niederschlagen. Klar wäre ein solcher Anschlag brutal. Trotzdem hätte beispielsweise ein Präsident wie Al Gore anders gehandelt als Bush es getan hat. Und gegen Bush habe ich inzwischen ehrlich gesagt einen Hass.

[morgen steht das CIA bei mir vor der Tür und holt mich ab]

das ist genau das gleiche wie die Umweltpolitik vom Bush. Darüber könnte ich mich jahrelang aufregen!
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McMaf
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Beitrag von McMaf »

Alpin-Forum|LSAP hat geschrieben:. Die Einstellung vom Michi ist in Ordnung, so lange sie mich in Ruhe lassen ... nur finde ich für meinen Teil, sollten wir die nicht "in Ruhe lassen" sondern versuchen mit Ihnen in Gespräche zu kommen, die Dritte Welt fördern, denn radikale Islamisten entstehen nicht nur (wie leider immer noch von vielen Geglaubt) durch die religiösen Motive.
So gern man auch wollte, dass man nichts mehr mit dem Islam zu tun hat, es geht nicht. Wir können nicht einfach sagen: macht was ihr wollt da unten, wir kümmern uns um nichts mehr. Durch die Globalisierung sind beide Erdteile voneinander abhängig und da kann die Isolation einiger Länder, die Weltökonomie ganzschön ins ungleichgewicht bringen. Desshalb sollte man schon auf eine Lösung dieses Konfliktes abzielen, auch wenn man als normaler Bürger nicht unbedingt viel davon halten mag.
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Ram-Brand
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Beitrag von Ram-Brand »

das ist genau das gleiche wie die Umweltpolitik vom Bush. Darüber könnte ich mich jahrelang aufregen!

^^ Sehe ich genauso.



Aber es gab schon immer Kriege, daran wird sich nix ändern.
Wir stehen halt in der Nahrungskette ganz oben. Da ist es halt von der Natur gewollt das diese sich bekämpfen. Irgendwie müssen die ja auch weniger werden. Gibt ja genug Menschen. :roll:

Außerdem braucht man halt nur einen Irren (Führer) der den Leuten etwas eintrichtert, das sie schlecht überprüfen können und man glaubt es.

Oder wie erklärt man das: Adolf Hitler, Saddam Hussein, Osama bin Laden & co. so viele Anhänger hatten/haben?



Und wenn die Amies meinen sie müßten Weltpolizei spielen und allen einen Stempel aufdrücken müssen Sie sich nicht wundern wenn sie einen auf den Deckel bekommen. (Amerika = Wilder Westen)
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F. Feser
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Beitrag von F. Feser »

das is mir schon klar, maf, aber man muss nunmal nicht gleich mit der keule draufhauen.

und wenn sich ein land isolieren will, bitte, soll es das doch tun. andererseits muss man sagen, dass wenn ein Land versucht, Handelskontakte zu knüpfen und die Wirtschaft zu stärken, sollte man dies auch fördern!

bis ich jetzt hier meine ganze meinung reingedichtet hätte, würden Jahre vergehen, wer will kann gerne mal mit mir auf nem Treffen ne kleine weltpolitische Diskussion führen.

@ram: genau, und ich hab euch alle zum Fressen gern :)
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starli
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Beitrag von starli »

admin: du meinst also, daß mit genügend Geld & Wohlstand ein Frieden in sämtlichen Religionskriegen (und da gibts auch in Europa welche) zu erreichen wäre?

Also ich glaub das nicht ganz, dazu sitzt der Hass von denen doch viel zu tief. Nebenbei bekämpfen ja nicht die Armen die Reichen, sondern beide Parteien sind doch auf dem selben Level, oder?!

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GMD
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Beitrag von GMD »

Mani Matter hatte die ganze Drittweltproblematik schon vor 30 Jahren in ein Wortspiel verarbeitet.
Mani Matter hat geschrieben:Dene wos guet gheit, gings besser, gings dene besser wos weniger guet gheit. Was aber nit gheit ohni das dene weniger guet gheit, wos guet gheit. Drum gheit weni, für das dene besser gheit wos weniger gut gheit und drum gheits au dene nit besser wos guet gheit.

Übersetzung: Denen, denen es gut geht, ginge es besser ginge es denen besser denen es weniger gut geht. Welches aber nicht geht ohne dass es denen weniger gut geht, denen es gut geht. Darum geht wenig für dass es denen besser geht, denen es weniger gut geht und darum geht es auch denen nicht besser denen es gut geht.
Treffender und pointierter hätte man es nicht sagen können.
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starli
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Beitrag von starli »

ja, aber schau doch mal, was schon in europa los ist .. netto-zahler usw. ... ihr schweizer wollt doch auch nicht in die eu, weil dann von eurem geld die ärmeren Länder wie Portugal oder sonst was unterstützt werden würden ...

Sorry, ich finds gerecht. Wenn man von den Reichen verlangt, daß sie mehr Steuern (Einkommens-) zahlen müssen wie weniger verdienende, ists auch gerecht, daß die reicheren Länder der EU die ärmeren unterstützen.

Und bevor wir versuchen, Religionsprobleme im Irak in den Griff zu kriegen, sollte man lieber erst mal versuchen, die Religionsprobleme in Irland zu lösen! <- Das ist näher, das ist EU !
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GMD
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Beitrag von GMD »

Ich hab uns Schweizer ja gar nicht ausgeschlossen.
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Jay
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Beitrag von Jay »

Sehen wir es doch mal so:
Bush wird weiter so idiotisch handeln wie er es derzeit tut. Was im Irak abgeht ist eine Dreistigkeit sondersgleichen (ein sehr netter Spiegel TV bericht hat mir etwas die Augen geöffnet): Dort sind in der gesamten Stadt Falludscha Eliteeinheiten mit Scharfschützen stationiert, die Straßen sind leergefegt und internationale Rote Kreuz Helfer werden trotz eindeutiger Kennzeichnung und Megaphon von diesen Scharfschützen beschossen! Da soll sich einer noch wundern dass die Irakis langsam alle austicken.
Bezüglich Umweltpolitik dürfte auch genug gesagt sein, selbst die Hoffnung einiger weniger auf ein Einlenken dank eines Werks eins ausländischen Regisseurs (The day after tomorrow) dürfte sich wohl als zu großer Optimismus erweisen.
Ich fürchte Bush wird dennoch wiedergewählt. Sei es wei sein Gegner nicht profiliert genug ist, sei es wegen der erneuten Kandidatur des Herrn Nader oder sei es weil Bush kurz vor der Wahl Bin Laden in Handschellen präsentiert.
Aber so oder so, der Terror wird weitergehen und wohl auch durch einen neuen amerikanischen Präsidenten nicht verhindert werden. Aber das ist mir herzlich egal, die Wahrscheinlichkeit bei einem Autounfall zu sterben ist größer als bei einem Attentat im Urlaub. Ich werde mir meine Reisen jedenfalls nicht von verblendeten Fanaten diktieren lassen. Was ich viel schlimmer finde ist dass die Medien es geschafft haben dass ich bei jedem islamisch ausschauenden Mitpassagier in Bahn oder Flugzeug genauer hinzuschauen...Es leben die Vorurteile

Gruss
Jakob
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michamab
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Beitrag von michamab »

Ich glaube nicht, dass der einzige Indikator für den islamischen Fundamentalismus die materiellen Probleme der Menschen im Orient sind. Bin Laden kommt ja z.B. aus einer sehr reichen Familie und alle anderen Führer von Al Quaida stammen auch eher aus dem gehobenen Bürgertum. Meiner Meinung spielt auch eine große Rolle, dass zum einen die Gesellschaft im Orient noch viel zu religös geprägt ist und der Laizismus noch zu wenig Einzug gehalten hat und dass der Westen sich in der Region sehr unbeliebt gemacht hat, man denke an die relativ einseitige Haltung der US im Nahostkonflikt oder die ständige Einmischung auf Grund der großen Ölreserven. Das ist natürlich ein idealer Nährboden für Fundamentalisten. Mit Krieg und Gewalt wird man diesen Prozess aber nur noch weiter vorrantreiben. Kein einfaches Problem auf jeden Fall.
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Stefan
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Beitrag von Stefan »

Ich denke, der Schlüssel zur Lösung vieler Probleme sitzt in Übersee. Solange die letzte verbliebene Supermacht nur auf ihr eigenes Wohlergehen schaut und nicht erkennt, dass sie aus diesem Status auch eine Verantwortung gegenüber dem Rest der Welt hat, wird sich nicht viel bessern. Wenn das Vorbild auf einem System aus Lügen aufgebaut ist (man betrachte nur mal die Umstände, wie Dabbelju Präsident geworden ist), kann man nicht erwarten, dass sich andere Herrscher anders benehmen (schaut mal, was zB im Sudan im Moment abgeht).

Ich war ja im April in Jordanien, wo noch immer Hunderttausende Palästinenser leben und hoffen, irgendwann nach Hause gehen zu können; die STimmung dort (der jordanische Staat finanziert sich zu 70% aus Geld aus den USA!) ist alles andere als US-freundlich.

Was mir ein bissl Hoffnung gibt, ist das Urteil des israelischen Höchstgerichts (Häuser in Palästinensergebieten plattmachen, ist nicht mehr erlaubt), was mir auch Hoffnung gibt, ist die Demonstration von ca. 100.000 Israelis gegen die Besatzung der palästinensischen Gebiete. Wenn Ihr mich fragt, ist die Lösung dieses Konflikts der erste Schritt, um den gesamten Nahen Osten in bessere Zeiten zu bringen. Dzu müsste der gute Dabbelju allerdings mal seinen A**** hochbringen.

@Wiederwahl: da bin ich eher pessimistisch - will sagen, einen Präsidenten im Krieg haben sie noch nie abgewählt (nur den Nixon abgesetzt während Vietam nach Watergate). Sein Nachfolger, der Herr Ford, hat in seiner ersten Amtshandlung.... Nixon straffrei gestellt.
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GMD
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Beitrag von GMD »

Stefan hat geschrieben:Was mir ein bissl Hoffnung gibt, ist das Urteil des israelischen Höchstgerichts (Häuser in Palästinensergebieten plattmachen, ist nicht mehr erlaubt)
Du hast Dich zu früh gefreut, denn das war nur eine provisorische Verfügung bis zum endgültigen Urteil. Das wurde heute gefällt und gibt der Armee weiterhin die Kompetenz, Häuser einzureissen.
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Stefan
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Beitrag von Stefan »

arrgh - habs auch grad gesehen... sch****. hab mich heute morgen noch gefreut, dass endlich mal was weitergeht - jetzt heißt's: zur sicherung der grenze zu ägypten (!) können noch hunderte häuser weggerissen werden. was das heißt, brauch ich ja nicht erwähnen... :nein: :nixweiss:

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