Nachdem ja der Wintersport schon genug breitgetreten wurde, würde mich gern mal interessieren wer von euch auch gern im Sommer seinen Urlaub in den Bergen verbringt. Vor allem auch, wieviel Erfahrung ihr habt... ob ihr nur die nicht so steilen Wege geht oder auch mal klettert!
Ich bin eigentlich schon seit meiner Kindheit fast jedes Jahr wo beim Bergsteigen gewesen und es hat eigentlich immer Spass gemacht. Ich habe schon öfters mal längere Touren (9-10 Std./Tag) gemacht, da reicht's mir dann allerdings nach 2 oder 3 Tagen auch
Schwierigkeitstechnisch: alles was normale Wege, Steige und Steige mit Seilpassagen sind geht eigentlich problemlos. Richtige "Klettersteige" hab ich erst zwei drei oder so gemacht, einmal Oskar-Schuster-Steig (Plattkofel - falls den jemand kennt) fast ohne spezielle Kletterausrüstung - bisserl leichtsinnig ich geb's zu!
Ausrüstungsmässig besitze ich auch eher wenig, anständige Bergschuhe natürlich usw., aber keine Kletterausrüstung. Hatte auch leider nie Begleiter die solche Sachen mitgemacht hätten
Ich hatte es beim Sommertreffen schon mal angesprochen. Im Moment ist es mit einem kleinen Kind nicht möglich Touren zu machen. Was aber nicht schlimm ist. Es beschränkt sich auf Bahn und Seilbahn fahren, Besuche von Bergrestaurants, Baustellen usw..
Touren o.k. aber Kettersteige habe ich noch keinen gemacht. Bin mir auch nicht sicher ob ich sowas brauche.
Was ich aber sehr gerne mal machen würde ist eine Tour über mehrere Tage mit Hüttenlager oder gar Zelt. Schmökere öfters mal in einem Buch bei Bekannten wo solche Touren drin sind.
Wenn jemand einmal was auf die Beine stellen würde, wäre ich bestimmt dabei.
Also ich hab auch schon den einen oder anderen Klettersteig gemacht, allerdings habe ich in dem Bereich nicht wirklich Erfahrung. Und einmal war mir bisher auch eine einfache Gletschertour vergönnt.
Ansonsten in erster Linie normale Wandertouren, auch mehrtägig von Hütte zu Hütte und manchmal auch mit 9 Stunden Gehzeit am Tag.
Allerdings hatte ich in letzter Zeit wenig Zeit für "Sommerbergsport".
"Seilbahnen sind komplexe technische Systeme. Sie sind Werke innovativen vielschichtigen Schaffens und bilden ein spannungsvolles Zusammenspiel technischer und wirtschaftlicher, politischer, sozio-kultureller und landschaftlicher Faktoren." (Schweizerisches Bundesamt für Kultur)
Ich habe gerade falsch abgestimmt.
Mache gerne auch längere Touren länger als 9 h und über mehrere Tage, allerdings leider zu selten. Klettersteige habe ich einige gemacht, aber nicht die allerschwersten. Gletschertouren mache ich gerne, leider zu selten, auch meistens recht einfache, es fehlt mir an erfahrenen Seilgefährten und selbst an Erfahrung. In den Bayerischen Voralpen (zwischen Inn und Isar) dürfte ich aber fast alles mittlerweile gegangen sein (natürlich nicht alle Anstiege und alle Varianten).
@Mic: wie klein ist denn das Kind? Kraxe keine Lösung? Ab 4-6 Jahren sind doch leichte Sachen langsam drin? (nur keine eintönigen Forststraßen, das weiß ich aus eigener Erfahrung (mit mir selbst natürlich )).
gerade 4 geworden.
Wir werden im Winter mal langsam mit dem Skiing anfangen. Im Feb. hat er schon seine ersten paar Meter am Zwölfer WM Ziehlhang gerutscht. Wandern will ich ihm noch nicht zumuten, da gehe ich lieber selbst mal los.
Werde im Sommer wieder das Z-Ticket kaufen und mir die Wanderwege von oben ansehen.
nicht mehrtägig, (vorraussichtlich ..., genaue planungen gibts noch nicht)
aber in der Woche 23 - 29 Juli haben beni und ich (beni = Snowboardfreak aus Brand!) vor, n bissl durch die vlbger berge zu touren, kleine touren, talort brand, jeden abend wieder dahin zurück. Liftbaustellen werden wir sicher auch n paar anschauen gehen.
Wer interesse hat ... melde sich!!!
ZIMMER gibts in Benis Pension viele
für jeden was dabei: www.haus-windegga.at.tt
mit bekannten mache ich eigentlich jedes jahr eine mehrtägige tour im allgäu bzw. grenznahes österreich. eigentlich immer ziemlich gleich: freitags aufstieg 2-5 stunden, samstags die große tour mit 8-10 stunden und sonntags wieder der abstieg. übernachtet wird immer auf hütten. da ich nicht schwindelfrei bin, kann ich keine klettersteige machen, aber immerhin den heilbronner weg habe ich geschafft. am hochvogel musste ich leider passen, da gings weder vor noch zurück, bis ich mich beruhigt hatte und wieder langsam runterkrabbelte. bin dann aussen rum und hab die anderen wieder abgefangen. geht also irgendwie immer, aber richtiges klettern ist nicht möglich.
Ich bin meist auf Tagestouren unterwegs. Das können auch mal 8-9 Std werden. Eine Hüttenwanderung über eine Woche habe ich seit langem in Planung, bin jedoch nie dazugekommen. Fürchte nur, daß ich einen halben Rucksack voller Filme mitschleppen müßte da ich mich nie beschränken kann, was dieses Thema angeht. Gibt's hier eigentlich noch begeisterte Analog-Fotographen, oder seid Ihr schon alle auf Digicam umgestiegen?
Doch zurück zum Thema:
Schwindelfrei und trittsicher bin ich normalerweise schon - hatte jedenfalls bisher nie Probleme, auch wenn es mal enger oder felsiger wurde. Wenn ein Steig teils schwer wird, oder ausgesetzt ist, habe ich nichts dagegen, allerdings habe ich mich bisher noch an keinen Klettersteig getraut. Wobei ich aber ehrlich sagen muß, daß ich persönlich der Kletterei nichts abgewinnen kann.
Meist sind es (Halb)tagestouren, 2-3 mal im Jahr Mehrtagestouren.
Hauptgebiet aufgrund der relativ kurzen Anreise ist das Salzkammergut und die Priel-Phyrnregion, wo ich schon so ziemlich jeden Gipfel kenne.
Lieblingsgipfel ist der Traunstein (s. Topic im Alpinsport), ist von Linz aus eine anspruchsvolle Halbtagestour. Und wenns weiter weg gehen soll, fahren wir gerne nach Südtirol (Rosengarten, Grödner Tal, ..), ebenso Wetterstein- und Karwendelgebirge mit Ausgangspunkt Garmisch-Partenkirchen.
Weils schon angesprochen wurde:
- Kinder: für die ganz kleinen kann ich für kurze, nicht zu schwierige Wanderungen eine Bauchtrage empfehlen. Später dann eine qualitativ gute Rückentrage (am besten im Geschäft mit Kind probieren-wichtig ist, daß der Kopf gut gestützt wird-(Klein) Kinder schlafen durch die gleichmässige Schüttelbewegung gerne). Als meine Tochter dann 20kg erreicht hatte, war Schluß, ab da musste sie selber gehen. Und jetzt mit 7 Jahren, gefallen ihr am besten Wanderungen mit kurzen Kletterstellen (Sicherung entweder durch Kinder-Klettersteigset oder Bauchgurt mit Reepschnur ). Fad ist es mit den Eltern alleine, am meisten Spaß macht es mit anderen Kindern, dann werden ungeahnte Kräfte frei.
- (psychogener) Höhenschwindel: kenn ich (leider) auch nur zu gut.
Das hat mir auf Klettersteigen geholfen: -Aufstieg die schwerere , Abstieg die leichtere Route.
- In der Gruppe gehen, man "übersieht" problematische Stellen.
- gut versicherte Klettersteige gehen, Sicherung durch ein Klettersteigset läßt die Angst schwinden.
- langsame Steigerung der Schwierigkeit der Routen (Gewöhnung an die Exponiertheit)
- meiden von Touren die über ausgesetzte Bänder führen (z. B. Brenta) oder nur teilweise gesichert sind.
Wichtig ist, daß der Spassfaktor im Vordergrund steht, Höhenschwindel ist trainierbar, und mit etwas Geduld kann man sich dann auch an schwierige Routen herantasten. Als Einstieg oder zum Test empfehle ich den Klettersteig auf die Alpspitze in Garmsich. Super versichert und wenig exponiert, trotzdem technisch anspruchsvoll.
Claus hat geschrieben:Fürchte nur, daß ich einen halben Rucksack voller Filme mitschleppen müßte da ich mich nie beschränken kann, was dieses Thema angeht. Gibt's hier eigentlich noch begeisterte Analog-Fotographen, oder seid Ihr schon alle auf Digicam umgestiegen?
Hier ich hab noch einen normalen! Hab zwar eine Digicam! Aber im Winter mach ich nur Analoge! Bei Tieferen Temperaturen werden die Digicam Bilder Rötlich!
Im Sommer mach ich immer beides! Zur Sicherheit! Zudem sind die Analogen Bilder viel besser um zu vergleichen und mit der Lupe Details zu suchen! Diesen Winter hab ich gesammthaft etwas 1000 Bilder gemacht! 600 Allein Kärnten! Wobei ich nur Lifttechnisch Gute Konstruktionen fotografiere! Was soll ich mit 200 Doppelmayr UNI-G Liften?
Was ich wandern nenne ist für andere Rennen! Möglichst schnell von einem Lift zum nächsten! Gell Guido!
Meier Michael hat geschrieben: Was ich wandern nenne ist für andere Rennen!
Kann ich mir vorstellen, bei einem Schweizer...
Ich muß zugeben, daß ich auch nicht gerade schnell bin. Aber ich renne nicht von einem Lift zum nächsten, nur der Lifte wegen. Wenn, dann kann es aber passieren, daß ich dann extra der Lifte wegen einen Tag einlege und dann auch Trassen ablaufe.
Jaja, man muß schon beknackt sein.
Scheinen ja doch einige auch im Sommer gerne in den Bergen zu sein, freut mich
So richtig wegen Liftbaustellen war ich eigentlich noch nie im Sommer in den Bergen. War allerdings bisher meist mit Vater, der hatte da net so wahnsinns Interesse dran
@LSAP: Hört sich interessant an! Allerdings muss ich erst noch schauen, wie es mit Klausuren Ende des Semesters aussieht. Sonst bin ich gern dabei!
Das gilt auch für alle anderen... falls ihr was unternehmt, schreibt vorher was ins "Meet", vielleicht kann man ja mal was gemeinsam machen!
Weil ich diesen Topic jetzt fürs erste mal sehe und das Sommersaizon am anfang steht:
Ich gehe sehr gern in die Berge. Mache auch gern etwa langere touren. Klettersteigen ist nichts für mich. Mache lieber Gletschertouren.
Edit:
Am letzten Sommer hab ich ein kurs (7 Tage: bremsen im Firn weil mann sturzt, Spaltenbergung Klettern, Knoten gelernt usw) gemacht in die Venedigergruppe. Mit naturlich ein besteigung des Grossvenedigers (3674 meter).
In 2000 war ich am Grossglockner (3798 meter) und war 1 jahr später fürs erste mal über 4000 meter (Allalinhorn 4027 meter).
Grossglockner will ich noch einmal machen (Hab jetzt nur schlechte Bilder).
Von Grossvenedigertour kann ich Bilder posten wann es Interesse dafür gibt.
Zuletzt geändert von maartenv84 am 11.05.2004 - 18:54, insgesamt 1-mal geändert.
Trifft am ehesten zu - die Wortwahl stimmt bei mir so aber nicht!
Ich bin in den letzten Jahren im Sommer nie beim Wandern in den Bergen gewesen, da ich den Sommerurlaub zuletzt immer zusammen mit Kumpels im Süden verbracht habe. Früher war ich im Sommer viel in den Bergen und ich würde das heuer gerne mal wieder machen.
maartenv84 hat geschrieben:4000 meter (Allalinhorn 4027
Der würde mich auch reizen, dürfte der leichteste Viertausender der Alpen sein. In meinem Tourenführer (Goedeke - 4000er Normalrouten - Bruckmann Verlag - klasse Buch - Schleichwerbung Ende) heißt es: ... "Für viele Menschen ist dies der einzige Viertausender, den sie je besteigen, oder der letzte, den sie sich zutrauen können" ....
Welche bergsteigerischen Fähigkeiten sollte man für diesen Berg mitbringen?
Derselbe hat geschrieben:Klettersteigen ist nichts für mich.
Kannst du das näher begründen?
Ich finde sowohl Klettersteige als auch hochalpine Touren (leider bisher viel zu wenige) sehr reizvoll.
@Alpenkoenig: Jah ich weiss dass Allalinhorn in 2,5 stunden erreichbar ist und nur ein Gletscherwanderung. Aber mann braucht ein bisschen condition und weil man uber grossen Spalten geht muss mann auch bisschen schwindelfrei sein
Kannst du das näher begründen?
Ich habe noch nimmer ein Klettersteig gemacht. Nur normal geklettert. Dass hat mir nicht so gut gefallen.
Also wenn ich im Sommer in den Bergen bin, bin ich meistens am Klettern! Im Freien eher gemütliche Schwierigkeitsgrade, beim Wintertraining in der Halle teils schon ein bisschen höher (das höchste war 9)! Klettert eigentlich sonst noch wer hier im Forum?
Aber ich bin auch sonst gelegentlich am wandern in den Bergen. Vergangenen Sommer waren wir im Tirol, wir haben in der Nähe der Glungezerhütte im freien biwakiert (im vergangenem Sommer, bei knapp unter Null Grad) und sind morgens um 5 Richtung Gipfel gegangen um uns dann denn Sonnenaufgang anzuschauen, aber wie es sein muss hat sich kurz vor Sonnenaufgang das Wetter stark verschlechtert, sodass wir keine Sonne gesehen haben!
Ich habe geklettert, aber schon seit mehrere Jahren nicht mehr (9??? das kletteren doch die Weltspitze???). Mir gefallen die lange Hüttentouren mit gemischtes gelände am meisten.
@Alpenkoenig: du machst doch etliche Gewalttouren! Dann schaffst du den Allalin locker! Steigeisengehen, Anseil- und Spaltenbergung sollte man beherrschen, würde ich sagen. Das Buch von Goedeke habe ich auch, find ich auch gut, nur halte ich seine Polemik gegen Skigebiete und Seilbahnen manchmal für übertrieben. Zitat: Schwierigkeiten am Allalin-Normalweg: Die größte Gefahr auf den ersten Metern ist, von einem tempobesoffenen Skifahrer über den Haufen gefahren zu werden!
Hoi...es kletter da doch noch jemand hier. nasowas. Idr. kletterer kennen die natur von sich aus sind daher meist wenig begeistert von skirummel und grossen parkplätzen...
Beim kletterln muss ich mich bescheiden geben, zwischen 6 und 7. War mal mehr, auch in den Dolomiten gerne.
Ansonsten freilich MTB (350Hm jeweils vom Büro nachhause ), querbeetein-joggen, kitesurfen, im winter skitouren und ab und an wenn zu faul auch gerne mal lifteln wenn frischer pulverschnee gefallen ist.
@Marius:
Von der Kondition her mache ich mir kein Kopfzerbrechen, sondern von den techn. Anforderungen. Bin halt so der typische Klettersteiggeher, der sich großteils in Regionen zwischen 1000 und 2500m auffhält, der sich ganz gerne an einem Drahtseil oder einer Leiter festhält oder sichert, Exponiertes (z.B. Grate, schmale Bänder, ...) meidet und dem der mittlere Schwierigkeitsgrad zum Nervenkitzel ausreicht. (kurz Alpenkönig leidet an etwas Höhenangst + in diesem Falle noch wenig Gletschererfahrung).
Zum Buch von Goedeke: Da gebe ich dir Recht, so manche Aussagen bzw. Polemik stört mich auch. (z.B.:Weisshorn/Freuden .. "wem das bei entsprechenden Wetter nicht ein Fest wird, der/die ist entweder überfordert oder ein Dumpfling") Sonst ist das Buch aber sehr informativ.
Sollten mal ein Topic über brauch- und unbrauchbare Bergbücher eröffnen. Lese solche Bücher für mein Leben gern. Übrigens soll demnächst der neue Klettersteigatlas aus dem Rother-Verlag erscheinen, die Bibel für den ambitionierten Bergwanderer.
MAChe mehrstündige wanderungen sowie auch mehrtätige wanderungen! Hab zum beispiel schon ma im stubaital ne mehrtagestour gemacht! dabei hat´s mich allerdings am 2. tag erwischt sodass ich die restliche zeit im innsbrucker krankenhaus war bis meine gruppe mich wieder mitgenommen hatte! Klettersteige sind ganz ok insofern man dabei auch klettern kann und nicht nur die ganze zeit am stahlseil langhangeln mus! War jetzt am sonntag zum beispiel in der fränkischen schweiz in hirschbach und hab den norisklettersteig gemacht! fand ihn aber net soo toll! klettern in kletterhallen sowie auch im gelände mach ich ebenfalls wobei ich meist in hallen zu gange bin! ...
Eigentlich mag ich in den Bergen alles, solange es nicht zu extrem ist (zu lang oder zu schwierig): Winterbesteigungen im Mittelgebirge, Bergwandern auf grünen Almwegen, leichte Gletschertouren, Klettersteige bis zum mittleren Schwierigkeitsgrad - alles hat seinen Reiz. In den slowenischen Alpen gibt es kaum bedeutende Gipfel wo ich noch nicht war, am Triglav z. B. war ich 7x, das selbe gilt für die leichten 2000er im österreichischen Grenzgebiet. In den 'hohen' Alpen kenne ich mich nicht so aus, Ankogel (2x), Dachstein, Sonnblick, Venediger und ein unerfolgreicher Glockner - Versuch , das ist alles.
Und ja - ich fin gehfaul, ich gebe es ja zu. Am liebsten sind mir Touren wo ich von einem hochgelegenen Ausgangspunkt starten kann (Seilbahn oder Strasse) und die in 1 Tag zu schaffen sind. Hüttenübernachtungen meide ich wo es nur geht *igitt*, auch die 1850 HM auf den Triglav und zurück schaffte ich schon in 1 Tag (war aber damals auch noch 10 Jahre jünger ). Da muss mir der Berg schon viel wert sein das ich mir eine Hüttenübernachtung antue, für den Triglav, Venediger oder Grossglockner würde ich es aber schon machen.