Meier Michael hat geschrieben:Ich freu mich schon aus Sa. wenn ich über den Gotthard fahr mit 100kM/h und unten auf der Autobahn stehen die Holländer 5 Stunden oder mehr im Stau! Immer wieder eine innerliche befriedigung.
Nicht alle
Aber die meissten haben ein wohnwagen und fahren immer nach Frankreich oder Italiën und sind nicht gewöhnt in die Bergen zu fahren, und haben Angst um mit eine Wohnwagen über einem Alpenpass zu fahren.
Für diejenigen die im Stau stehen kann ich nur sagen selber schuld. Wer tut sich das eigendlich an für 3 Tage über Pfingsten 500km mit einem Camper zu fahren der gerade mal 90km/h kriecht und dann noch 5 Stunden vor einem Dummen Loch warten bis man durch kann. Sorry aber sowas kann ich mir nicht mal vorstellen. Ich steige am Samstag 8 Uhr 30 in den Zug der fährt mich in 5 Stunden an die Sonne und ich muss mich weder nerven noch anstrengen.
mic hat geschrieben:@RATM wenn Du von mir ein paar Takte dazu hören willst sagst uns erst mal wann dein Geburtstag ist bzw. wie alt Du bist. Desweiteren ob Du einen Führerschein hast und ob Du Kinder hast und wie weit das nächste Skigebiet von deinem Wohnort entfernt ist.
....Ich kanns mir aber schon fast denken.
Stimmt genau, mit Kind und Kegel kommt man ohne Auto nicht so gut in die Alpen.
Wenn ich schon mal Urlaub habe, dann möchte ich auch mal mit Familie fahren, und das bitte komfortabel. Da spielt bei mir die Umwelt eher eine geringere Rolle, und trotzdem bezeichne ich mich nicht als "Umweltsau". Soll man wegen CO2 nun auf seine Freizeitaktivitäten einschließlich Skifahren verzichten?
Es fängt doch schon bei dieser Problematik dabei an, daß man z.B. mit dem Fahrrad zur Arbeit fahren könnte (zumindest in Ballungszentren).
Wenn ich mir die Autos anschaue, in denen morgens und abends eine Person sitzt -> bestimmt 90% !
Also fahre ich persönlich Fahrrad (insgesamt 40 km pro Tag) oder bei sehr schlechtem Wetter U-Bahn - so schone ich letztlich die Umwelt, wenn es wirklich darum geht. In den Urlaub geht es aber bitte mit Auto!
Ich habe es schon mehrfach von Frankfurt am Main aus probiert, in die Alpen nach Austria, Suisse und France mit öffentlichen Verkehrsmitteln zu fahren. Es gibt einfach zu viele Nachteile, die letztlich gegen die Benutzung des ÖPV sprechen: 1. zu teuer im Verhältnis zum Auto 2. zu umständlich 3. zu kundenunfreundlich 4. zu unpünktlich, so daß man seinen Anschlußzug verpaßt (nicht nur einmal!) 5. zu kinderfeindlich! 6. fehlender Komfort (viel schleppen, sperrige Gegenstände wie Ski sind kaum unterzubringen) 7. zu langsam. O.k., kann man auch anders sehen, aber das sind meine Erfahrungen.
Abgesehen davon: Skifahren soll ja angeblich total unweltschädlich sein; mir machts einfach Spaß, deshalb werde ich weitermachen solange ich kann.
Das mit den USA als Hauptverursacher der Umweltprobleme sehe ich genauso - die sollen erstmal ihr Las Vegas oder die Millionen Klimaanlagen oder Ihre Riesenautos als Benzinfresser verschrotten , dann können wir gerne nochmal über Europa reden. Ich frage mich weiterhin, warum Europa (gerade jetzt) nicht die USA "zwingen" kann, endlich mal auf den Boden bezüglich Energieverschwendung zu kommen.
An der Erwärmung der Erdatmosphäre sind Flugzeuge wohl nicht ganz unbeteiligt. Wie ist denn das Verhältnis zum Auto? Hat da jemand Zahlen?
das problem bei den fliegern sind a) kurzstreckenflüge (zb zürich - genf), wo die triebwerke beim häufigen start ebenso oft volle kraft laufen und b) die tatsache, dass die abgase in großer höhe freigesetzt werden. das greift die atmosphäre stark an.
.. also ich fahr leider fast täglich mit dem Auto in die Arbeit. Per Rad sind mir die 5km zu anstrengend (voll verschwitzt ins Geschäft zu kommen), per Auto sinds 10km.
Wenn ich mit dem Bus fahr, muß ich ca. 10-15 Minuten früher aufstehen, um zur gleichen Zeit im Geschäft zu sein. (Voraugesetzt es ist kein Stau auf der Autobahn ;) )
Obwohl der Bus im 7,5min-Takt fährt, die Haltestelle von daheim in 2min zu erreichen ist, und ich ohne umsteigen durchfahren kann. An der Ausstiege-Haltestelle hab ich ca. 3-4min Fußweg bis zum Geschäft.
Ich nehm nur den Bus fast nur, wenn ich in die Stadt will/muß, manchmal auch so, also ca. 1x alle 2 Wochen, tendenz fallend.
Warum fahr ich so selten mit dem Bus?
- Weil ich früher aufstehen müsste
- Im Winter ists arschkalt, auf den Bus zu warten
- Im Sommer ists so heiß, auf den Bus zu warten. Und nicht jeder Bus hat eine Klimaanlage, wohl aber mein Auto ;-)
- Auch Busse haben manchmal verspätung, nachmittags z.B. sinds eher 20 Minuten, wo ich mit dem Bus länger brauch als mit dem Auto, wo ich meistens in ca. 15 Minuten daheim bin.
- ich das Glück hab, daß mein Zuhause und meine Arbeitsstelle recht nah an einer Autobahnausfahrt liegen und ich nicht durch die Stadt fahren muß
Zum Skifahren ists für mich indiskutabel, weil ich
a) keine Lust hab, mit den Schischuhen so weit zu laufen und auch die Schuhe nicht extra schleppen will
b) man 1-3x umsteigen müßte
c) die Busse in den Tälern oft nur alle paar Stunden fahren
d) die Skier bequem das ganze Jahr im Auto liegen
Bahnfahren lohnt sich dann, wenn man's öfters macht, und sich dadurch eine Bahncard lohnt. Allerdings würd ich selten innerhalb Österreichs mit der Bahn fahren, und bei Busse gilts nicht. Also müßt ich nach Italien und Deutschland doch wieder mehr zahlen bzw. zusätzliche Bahncards kaufen. Näh...
Also komm ich halt leider nicht mehr zum Bahnfahren .... weil für 1x nach Nürnberg und Retour ists mir dann auch wieder zu teuer.
Stadtverkehr München, Nürnberg und Innsbruck tu ich mir allerdings mit dem Auto auf keinen Fall an => hier nehm ich liebend gern die Öffis ;)
zugfahren ist nicht teurer als autofahren (besonders in der schweiz wo es für touristen ganz günstige angebote gibt wie swisspass, tageskarten,e.t.c). für engelberg z.b. (gletscher) gibt extra angebote die nur ca 5 sfr. teurer sind als die tageskarte. und antehen musste auch nicht am morgen.
auch ich fahre mit dem auto zum skifahren. warum? weil es bequemer ist. das ist der einzige grund. alle anderen gründe sind ausreden um sein schlechtes gewissen zu beruhigen.
Zum Thema Auto sag ich nur, man sollte den Dieselhype STOPPEN. Auch wenn die 2-3 Liter weniger verbrauchen ist der Dreck der hinten rauskommt unverhältnismäßig schädlicher. Und der Verbrauch eines Autos hängt stark vom Fahrstil ab, das macht bei mir bis zu 30% aus.
Mit dem Zug zur Uni dauert bei mir 3 mal solang, und ich muss fast 2 Kilometer laufen. Warum ich trotzdem 1-2 mal die Woche Zug fahre? Warscheinlich hab ich ein zu ausgeprägten Ökogedanken.
Aber über die Emission von Autos in Industrieländern zu diskutieren ist für die Füsse, schaut wieviel Abgase die Industrie erzeugt und dann wisst ihr dass die Autodiskussion soviel bringt wie eine einzelne Schneekanone am Aletschgletscher.
Natürlich gibts die, aber der Anteil ist nicht nenneswert. Es wird doch nur Diesel gefahren weil der Staat das durch günstige Steuern auf den Diesel subventioniert.
Ihr Schweizer habt es da besser gemacht, da richten sich die Spritpreise nach dem Brennwert des Kraftstoffs. Das ist sinnvoll, in derschweiz seh ich auch kaum Dieselfahrzeuge, zumindest bei den PKW.
es reicht, wenn der Partikelfilter einfach vom Staat her vorgeschrieben werden müßte .. Dann sind Dieselfahrzeuge wesentlich besser im Vgl. zu Benzinern...
Also wenn es in den nächsten 1-2 Jahren einen leistbaren Partikelfilter für meinen Fusion gibt oder wenn man wie beim Kat damals eine "Subvention" bekommt, werd ich mir sicher einen einbauen lassen.
Im Endeffekt darf man aber nicht pauschalisieren, ein 200 PS Sportwagen mit Benzin-Motor ist vermutlich in jeder umwelttechnischer Hinsicht schädlicher als ein moderner 70 PS - Commonrail-Turbodiesel ...
Alpin-Forum|LSAP hat geschrieben:ein grund mehr, NICHT in die schweiz zu fahren, so lange es nicht a la schengener abkommen geregelte möglichkeiten zum grenzübertritt gibt.
Als Jugendlicher/Junger Erwachsener wirst dann an der Grenze (im Zug) auch noch vor den Augen der mitreisenden gefilzt, weil du ja sicherlich ein Drogenschmuggler bist. Mein Erlebnis mit der Bahn nach Oberstdorf habe ich ja bereits mehrfach erzählt. Die Version eines "alles andere als" perfekten Tages.
Soviel ich in den Nachrichten gehört hab, haben sich die EU und die Schweiz vergangene Woche in den Punkten Grenzverkehr, Zinsbesteuerung und Bankgeheimnis geeinigt. Es wurde wohl ein Kompromiss gefunden mit dem alle leben können. Ich gehe davon aus, dass die bescheuerten, überzogenen Grenzkontrollen der Deutschen jetzt passee sind. Als häufiger Grenzüberquerer bin ich da heilfroh.
Meier Michael hat geschrieben:mal was von mir. Ich habe diesen Winter alle Skigebiete Notabene alle mit dem Zug angefahren obwohl ich ein Auto besitze. Will mir keinen kommen. Ich Leiste meinen Beitrag damit es auch weiterhin Skibetrieb im Sommer geben kann. Nur Leider sind nicht alle so. naja wenigstens bin ich nicht schuld und muss nicht meckern. Ich freu mich schon aus Sa. wenn ich über den Gotthard fahr mit 100kM/h und unten auf der Autobahn stehen die Holländer 5 Stunden oder mehr im Stau! Immer wieder eine innerliche befriedigung.
Ich bin bis jetzt in Sommerurlaub fast immer mit dem Zug gefahren, obwohl ich notabene für Benzin nichts bezahlen muss. Bin also trotz erheblicher Mehrkosten Bahn gefahren, weils meines Erachtens viel stressfreier und umweltfreundlicher ist. Außerdem muss ich mir über Stau und den Kram keine Gedanken machen. Die nächsten Jahre werde ich allerdings notgedrungen wieder mitm Auto fahren müssen, da das Bahnfahren mit 2 kleinen Kindern und Gepäck kaum geht.
Zuletzt geändert von Chasseral am 26.05.2004 - 22:26, insgesamt 1-mal geändert.
Naja, die Verhandlungen laufen ja noch. Aber vielleicht kommen die Schweizer bald zum Schengener Abkommen hinzu und dann wär's das mit den Grenzkontrollen. Siehe auch hier: http://www.tagesanzeiger.ch/dyn/news/sc ... 60145.html
"Seilbahnen sind komplexe technische Systeme. Sie sind Werke innovativen vielschichtigen Schaffens und bilden ein spannungsvolles Zusammenspiel technischer und wirtschaftlicher, politischer, sozio-kultureller und landschaftlicher Faktoren." (Schweizerisches Bundesamt für Kultur)
starli hat geschrieben:also ich fahr leider fast täglich mit dem Auto in die Arbeit. Per Rad sind mir die 5km zu anstrengend (voll verschwitzt ins Geschäft zu kommen), per Auto sinds 10km.
Das tut weh, sowas zu lesen. Ich fahre jeden Tag etwa dieselbe Strecke mit dem Fahrrad in die Arbeit und sehe dabei nur Vorteile:
- bin schneller als mit dem Auto (werden alle grinsend rechts übeholt)
- mache so täglich etwas Sport - Kreislauf kommt in Schwung
- wesentlich stressfreier
- umweltschonend+kostensparend
Das überzeugt, oder?
Freue mich jedenfalls schon bald etwas über deine positiven Erlebnisse als Radfahrer in Innsbruck zu hören.
P.S.: Und wenn es einmal wirklich schüttet, kann man ja auch die öffentlichen Verkehrsmittel ausweichen.
....was mir hier immer am besten gefällt. Erst treten sie mit eine paar Sätzen ne Diskusion los und dann hört man nix mehr von dem Leuten.
Wo ist den der RATM?
Mal was von mir zum Thema Bahnfahren in Österreich. Meiner Meinung nach ist das Schienennetz in Österreich schlecht ausgebaut und nebenbei ist mir das viel zu teuer.
Ein aktuelles Beispiel:
Letztes Wochenende mit dem Zug von Haid nach Graz gefahren.
1.) Es gibt genau einen Zug der zu einer vernünftigen Zeit in Graz ankommt.
2.) Musste ich daher um 5:00 aufstehn.
3.) Es gibt keine vernünftige Verbindung von Haid nach Linz, so dass man den Anschlusszug nach Graz erwischt. Also muss man ohnehin wieder das Auto nehmen um nach Linz zum Hauptbahnhof zu gelangen und dort muss man erstmal einen Parkplatz finden (zu einem vernünftigen Preis), also musste ich mich kutschieren lassen.
4.) Die Strecke Linz - Graz beträgt 249km, dank schlechter Strecke mit einer engen Kurve nach der anderen braucht der schnellste Zug, der fast niergends hält immer noch 3 Stunden und 5 Minuten.
5.) Kostet die Fahrt Linz - Graz und zurück satte 59€ und der Umstand, dass ich Student bin interessiert da auch niemanden.
Bezüglich Schifahren mit dem Zug:
In Oberösterreich gibt es eine Aktion, die sich Snow&Fun nennt. Eine Kobination von Zug, Bus, Liftkarte zu günstigen Preisen.
Grundsätzlich eine gute Idee, bevor ich den Führerschein hatte habe ich mir das zweimal angetan, aber auch hier gibt es einige Gründe die dagegen sprechen:
1.) frühere Abfarht als mit dem Auto
2.) trotzdem später ankommen als mit dem Auto, was mich besonders stört, denn wenn ich schifahren gehe, dann will ich den Tag voll ausnutzen und nicht erst um 10:00 bei der Talstation ankommen.
3.) die Busse von den Bahnhöfen zu den Talstationen sind komplett überfüllt und fahren zu selten.
4.) mit Schischuhen und Schi ist das ganze extremst nervig
5.) meistens gibt es keine Möglichkeit an den Talstation Sachen zu verstauen (zb. Schuhe)
6.) Abfahrt meist noch vor oder kurz nach 16:00, dh. ich kann auch den Nachmittag nicht ausnutzen
7.) wieder extremes Gedränge bei der Rückfahrt
8.) viel später zu Hause ankommen als mit dem Auto
Fazit: Kein Wunder wenn die Bahn mit dieser Aktion keine Kunden locken kann. Das Konzept ist gut, doch die Umsetzung mehr als schlecht.
Also der gute Wille ist vorhanden allerding um einen Vernünftigen Schitag zu erleben bleibt mit ohnehin nur das Auto. Mal ganz abgesehn davon, dass mich die Schigebiete in Oberösterreich sowiso nicht wirklich reizen und in ein Salzburger Schigebiet ist es für mich mit öffentlichen Verkehrsmitteln sowiso so gut wie unmöglich.
Also da haben wir Studenten in Hessen es einfacher. Wir MÜSSEN für jedes Semester (6 Monate) ein Semesterticket für ca. 75 € lösen. Damit können wir dann alles in Hessen fahren ausser IC und ICE. Ist eigentlich echt gut wenn man in jedem Bus oder jede Bahn einsteigen kann ohne sich Gedanken zu machen bzgl. eines Fahrscheins. Wenn man an die Deutsche Bahn nochmal 10€ löhnt darf man im selben Zeitraum umsonst IC fahren, und das deutschlandweit. Auch ganz nett.
DiDa hat geschrieben:Also da haben wir Studenten in Hessen es einfacher. Wir MÜSSEN für jedes Semester (6 Monate) ein Semesterticket für ca. 75 € lösen. Damit können wir dann alles in Hessen fahren ausser IC und ICE. Ist eigentlich echt gut wenn man in jedem Bus oder jede Bahn einsteigen kann ohne sich Gedanken zu machen bzgl. eines Fahrscheins. Wenn man an die Deutsche Bahn nochmal 10€ löhnt darf man im selben Zeitraum umsonst IC fahren, und das deutschlandweit. Auch ganz nett.
Deshalb haben sich schon Leute länger als nötig bei der TU Darmstadt eingeschrieben, damit sie in den Genuss dieser günstigen Fahrkarte kommen.
Ja, in der Schweiz ist der Bahnverkehr im Vergleich zu anderen Ländern super ausgebaut, obwohl man hier auch an der Qualität nach unten schraubt (z.B. kleine Haltepunkte und Personal an Bahnhöfen). Der öffentliche Personenverkehr hat in der Schweiz auch eine ganz andere Positionierung und Anerkennung als in D. In der CH fahren sogar CEOs mit der Strassenbahn zum Büro, während insbesondere der öffenliche Nahverkehr in D als ein Beförderungsmittel für Arme gilt. (Verkehrsmittel für die AAA: Arme, Alte, Arbeitslose).
Aber für alle Länder gilt: Wenn man sich intensiv mit dem Fahrplan auseinandersetzt und die Fahrerei ausprobiert, stellt man fest, dass das besser klappt als man zunächst glaubt.
Zum Thema "mit dem Velo ins Büro": Bei mir sinds 25km. Ich fahr normal mit dem Auto (Dienstwagen). Ich werde, wenns morgens >10 Grad warm ist, wie jeden Sommer wieder öfters mitm Velo fahren. Muss nur vorher dran denken, dass ich den Schlepptop im Büro lass. Muss dann logischerweise in der Firma duschen und umziehen. Aber ich schätze den Trainingseffekt. Bevor ich einen Dienstwagen hatte, hab ich das Privatauto zu Hause gelassen und bin mit Bus/Bahn gefahren. Das hat je Strecke 15 min. länger gedauert, aber ich hatte keine Stauprobleme und konnte lesen oder mit Leuten quatschen. War viel stressfreier als heute mit dem Auto und v-Durchschnitt = 30 km/h.
Aber damit kein falscher Eindruck entsteht: Trotz allen Werbens für öffentliche Verkehrsmittel und Velo, ist das Auto für mich die wichtige Grundlage, um schnell in die Skigebiete zu kommen, meine Grossbesorgungen zu erledigen und dienstliche Wege zurückzulegen. Da ich ziemlich abgelegen wohne (48 Einwohner - 2 km bis zum nächsten Dorf) bin ich voll auf das Auto angewiesen. Ich möchte nur immer wieder betonen, dass viel mehr ohne Auto geht als viele glauben - insbesondere wenn man in einer Stadt wohnt.
Wenn die Schweizer es nicht in einer Abstimmung noch zu Fall bringen, gehören die Kontrollen an der Grenze bald der Vergangenheit an.
Und das weitaus früher, als an den Ostgrenzen, wo vor wenigen Wochen euphorisch der EU Beitritt gefeiert wurde. Da sind derzeit weitaus längere Wartezeiten als an der Schweizer Grenze zu erwarten. (OK, für LKW Lenker geht’s nach Tschechien schneller als in die Schweiz, weil der lästige Zollpapierkram wegfällt)
@ derderimmerdieletztegondelnimmt
Dass es keine Studentenermäßigungen bei den ÖBB gibt, ist schlicht und einfach falsch. Jeder unter 26 bekommt eine Vorteilscard für ermäßigte Fahrkarten zu einen günstigeren Preis. Du hast sie aber augenscheinlich nicht genützt, da du sonst keine € 59 bezahlt hättest.
Zudem ist das Beispiel schlecht gewählt, nach Wien sieht es anders aus mit der Anzahl der Fahrten und der Fahrtdauer.
Allgemein zur Problematik:
Es gibt durchaus Schigebiete, wo man die Schier nicht lange schleppen muss und ohne einen Schibus zu benützen die Lifte erreicht.
Schruns Hochjochbahn
Bad Gastein Stubnerkogel (direkt neben Bahnhof)
Zell am See Zeller Bergbahn
Pichl Reiteralm
Schladming (DSB Planai West und Rohrmoos)
St. Anton nicht mehr so gut, wird aber wie auch im Forum von manchen als Verbesserung erkauft
Wird sicher noch mehr geben.
Als ich von 1995 bis 2000 in Salzburg studiert habe (Studienort deshalb gewählt, weil man die Schipisten schneller erreicht ), bin ich fast jedes Wochenende mit dem Salzburger Schizug in die Berge gefahren. Zur Auswahl standen Werfenweng, Mühlbach am Hochkönig, St. Johann, Dorfgastein, Bad Gastein, Zell am See und Saalbach.
Die Anfahrt und Ankunftszeiten waren optimal an die Bedürfnisse der Wintersportler angepasst, Ankunft so ca. 8.45 bis 9.30 Anfahrt 16.15-17.00, also optimal.
Die Kombikarte für Zug und Lift , wenn nötig auch Schibus, war billiger als eine Tageskarte ca. ATS 400.
Und die Stassenschuhe konnte man getrost im Zug lassen, die Waggons wurden am Endbahnhof versperrt
Daher wurde der Schizug auch von Leuten benutzt, die sonst nie mit dem Zug fuhren.
Doch gespießt hat es sich offenbar an der Finanzierung. Das Land Salzburg, das die Aktion bezuschusst hat, ist draufgekommen, dass zahlreiche Oberösterreicher den Zug benutzen und wollte, dass OÖ auch dazuzuzahlt. Wurde gemacht, was aber die Seilbahnbeteiber aus Oberösterreich nicht gerne sahen. Daher gibt es diese Möglichkeit nicht mehr.
Das Snow and Fun Angebot ist keine gute Alternative, da dann die Züge benutzt werden müssen, die laut Fahrplan fahren, und der richtet sich nicht nach den Bedürfnissen der Wintersportler, sondern nach dem nationalen Taktfahrplan. Zudem ist es weitaus teuer als der Schizug.
Zudem wird ab nächstem Jahr der Schnellzug Lindau Innsbruck gestrichen, der für Schifahrer an den Arlberg optimal lag. Nun muss man eine Stunde früher oder später fahren, was aber nur Jugendliche und Pensionisten ohne Auto machen werden.
Zuletzt geändert von Olli am 29.05.2004 - 09:14, insgesamt 1-mal geändert.
Stimmt eine Vorteilscard habe ich keine und wurde auch damals beim Kartenkauf nicht darauf hingewiesen, dass ich mir dadurch viel spare. "Danke an den netten Herren beim Schalter."
Das es nach Wien etwas anders aussieht ist mir schon klar, aber was soll ich in Wien wenn ich doch nach Graz muss!
Außerdem finde ich nicht, dass das Beispiel so schlecht gewählt ist, denn zumindest die Hauptstädte sollte man doch möglichst schnell und einfach erreichen können. Könnte da noch ganz andere Beispiele nennen.
Es ist außerdem ja kein theoretisches Beispiel sondern ein Erlebnisbericht.