Nationalratswahl in Österreich 2024

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Tyrolens
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Re: Nationalratswahl in Österreich 2024

Beitrag von Tyrolens »

NeusserGletscher hat geschrieben: 10.10.2024 - 16:50 ihre Wahlversprechen für eine bessere Politik einlösen

Du glaubst doch nicht im ernst, dass auch nur ein einziger Wähler an irgendwelche Wahlversprechen glaubt.

biofleisch
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Re: Nationalratswahl in Österreich 2024

Beitrag von biofleisch »

Martin_D hat geschrieben: 30.09.2024 - 18:11
siri hat geschrieben: 30.09.2024 - 17:55 das ist halt Demokratie, wenn jeder seine Meinung und Haltung haben darf :nixweiss:
Es gehört aber auch zur Demokratie und Meinungsfreiheit, auf diese oder andere Weise gegen fremdenfeindliche Haltungen zu demonstrieren.
Es gehört aber auch zur Demokratie Verleumdungen und Diffamierungen (siehe oben) als das zu bezeichnen, was sie sind: Verleumdungen und Diffamierungen. Es spielt dabei auch keine Rolle, wenn der entsprechende Protagonist von hirnloser Propaganda mutmaßlich manipuliert wurde.
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gReXi
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Re: Nationalratswahl in Österreich 2024

Beitrag von gReXi »

Tyrolens hat geschrieben: 10.10.2024 - 18:35 Du glaubst doch nicht im ernst, dass auch nur ein einziger Wähler an irgendwelche Wahlversprechen glaubt.
Zu dem Satz möchte ich mich äußern, da sprichst du mMn ein großes Problem in der heutigen Gesellschaft an. Es fehlt zunehmend an (Selbst)verantwortung. Schuldzuweisungen etc. sind an der Tagesordnung. Wenn es einem in Land x aus Grund y nicht mehr gefällt, steht es dieser Person frei, auszuwandern. Das muss jetzt nicht einmal rein politische Gründe haben. Es geht darum, für das, was mich offenbar stört und ich beeinflussen kann, die Verantwortung zu übernehmen. Jemand anderer wird es nicht tun.

Wenn ich darauf warte, dass irgendein Politiker sein Wahlversprechen einlöst, dann wird mir das sehr viel Lebenszeit kosten. Ist doch Zeit die kostbarste Ressource, die wir haben. Wir sollten sie dafür nutzen, uns das Leben aufzubauen, was wir haben wollen, anstatt darauf zu hoffen, dass es jemand anderer für einen tut. Wer also unzufrieden mit der Lage in seiner Region ist, der sollte endlich den Schritt machen und die Gegend tatsächlich verlassen, anstatt nur herumzuheulen. Die meisten bleiben jedoch in der sogenannten "Opferrolle", weil es bequem ist, z.B. den Politikern den schwarzen Peter für seine eigenen Befindlichkeiten zuzuschieben. Angst haben und dennoch handeln, das sieht man immer seltener.

Ein klassisches Beispiel, das sicher viele kennen: Du jammerst über deinen Job. Warum suchst du dir dann nichts Neues, bleibst dafür aber Jahrzehnte in einem Job, der dich schon morgens dermaßen abf*ckt? Du kannst schließlich beeinflussen, an wen du Bewerbungen schickst, wie viele es an der Stückzahl sind usw.
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Re: Nationalratswahl in Österreich 2024

Beitrag von Martin_D »

Tyrolens hat geschrieben: 10.10.2024 - 18:35 Du glaubst doch nicht im ernst, dass auch nur ein einziger Wähler an irgendwelche Wahlversprechen glaubt.
Das liegt aber vielleicht auch an Bürgern, die keine Wahrheiten hören wollen.

In der Vergangenheit war es jedenfalls bei vielen Wahlen so: Wer zuerst die Wahrheit sagt, verliert.

biofleisch hat geschrieben: 10.10.2024 - 22:17 Es gehört aber auch zur Demokratie Verleumdungen und Diffamierungen (siehe oben) als das zu bezeichnen, was sie sind: Verleumdungen und Diffamierungen.
Auf was bezieht sich diese Aussage ?
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Re: Nationalratswahl in Österreich 2024

Beitrag von NeusserGletscher »

Martin_D hat geschrieben: 11.10.2024 - 15:15 Das liegt aber vielleicht auch an Bürgern, die keine Wahrheiten hören wollen.
Kann ich für mich nicht unterschreiben. Mir ist ein ehrlicher Mensch (egal ob Politiker, Kollege, Nachbar oder Freund) allesamt lieber als jemand, der mir frech ins Gesicht lügt oder wesentliche Aspekte verschweigt.
Martin_D hat geschrieben: 11.10.2024 - 15:15 In der Vergangenheit war es jedenfalls bei vielen Wahlen so: Wer zuerst die Wahrheit sagt, verliert.
Mir fallen dazu auch einige Beispiele ein. Aber die Medaille hat ja zwei Seiten. Wenn derjenige, der die Wahrheit sagt, am Ende keine Wahlen gewinnt, dann muss es mindestens einen geben, der die Wahrheit verschweigt.
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Re: Nationalratswahl in Österreich 2024

Beitrag von Tyrolens »

gReXi hat geschrieben: 11.10.2024 - 11:44 Es fehlt zunehmend an (Selbst)verantwortung. Schuldzuweisungen etc. sind an der Tagesordnung. Wenn es einem in Land x aus Grund y nicht mehr gefällt, steht es dieser Person frei, auszuwandern.
Wenn der Staat dir so um die 60 bis 70% deiner Produktivität abknöpft, ist das mit der Selbstverantwortung gar nicht so einfach und sollte man dann als Steuerzahler natürlich auch mitbestimmen dürfen, was mit diesem Geld passiert.
Auswandern ist auch nicht so einfach. Wir wollen ja auch keine Einwanderer und Länder wie Kanada oder Neuseeland sind auch sehr wählerisch.
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Re: Nationalratswahl in Österreich 2024

Beitrag von NeusserGletscher »

Tyrolens hat geschrieben: 11.10.2024 - 17:40 Auswandern ist auch nicht so einfach. Wir wollen ja auch keine Einwanderer und Länder wie Kanada oder Neuseeland sind auch sehr wählerisch.
Es sind oft gut ausgebildete junge Menschen, die auswandern. Während ausländische Fachkräfte aus verschiedenen Gründen um Deutschland lieber einen Bogen machen: Lohnniveau, Steuern, Abgaben, Infrastruktur.

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Re: Nationalratswahl in Österreich 2024

Beitrag von Pancho »

NeusserGletscher hat geschrieben: 11.10.2024 - 22:58 Es sind oft gut ausgebildete junge Menschen, die auswandern. Während ausländische Fachkräfte aus verschiedenen Gründen um Deutschland lieber einen Bogen machen: Lohnniveau, Steuern, Abgaben, Infrastruktur.

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…Angst vor dem durch die AfD geschürten Fremdenhass…

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Re: Nationalratswahl in Österreich 2024

Beitrag von NeusserGletscher »

Pancho hat geschrieben: 12.10.2024 - 07:00
NeusserGletscher hat geschrieben: 11.10.2024 - 22:58 Es sind oft gut ausgebildete junge Menschen, die auswandern. Während ausländische Fachkräfte aus verschiedenen Gründen um Deutschland lieber einen Bogen machen: Lohnniveau, Steuern, Abgaben, Infrastruktur.

[Zeit.de]
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Tagesschau.... Wenn die das behaupten, dann muss es ja stimmen. :lol:
Diese Option "Dexit", also einen Austritt Deutschlands aus der EU, bewertet die Präsidentin des Verbandes der Automobilindustrie (VDA), Hildegard Müller, in der ARD-Sendung "Hart, aber fair" so: "Für Deutschland wäre das eine wirkliche Katastrophe." Die Automobilindustrie lebe zu 70 Prozent von Exporten.
:lach: :lach: :lach: Die Automobilindustrie wird offenbar grad durch durch Brüssel abgewrackt.
Auch beim Thema Fachkräftemangel und Migration widersprechen die beiden Unternehmen der AfD deutlich. Der AfD-nahe Unternehmer Jürgen Stehr sagt, wir brauchen Migration, wir brauchen Fachkräfte
Jaja, billige Fachkräfte. Diejenigen, die wirklich was drauf haben, sind leider nicht dumm. Die können rechnen. Und stellen dann fest, dass anderswo höhere Löhne gezahlt werden und der Staat ihnen weniger vom Lohn wegnimmt.
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Re: Nationalratswahl in Österreich 2024

Beitrag von Pancho »

NeusserGletscher hat geschrieben: 12.10.2024 - 08:59 Jaja, billige Fachkräfte. Diejenigen, die wirklich was drauf haben, sind leider nicht dumm. Die können rechnen. Und stellen dann fest, dass anderswo höhere Löhne gezahlt werden und der Staat ihnen weniger vom Lohn wegnimmt.
…und kein Höcke seine Nazis gegen sie aufhetzt…
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Re: Nationalratswahl in Österreich 2024

Beitrag von Seilbahnjunkie »

NeusserGletscher hat geschrieben: 12.10.2024 - 08:59 Tagesschau.... Wenn die das behaupten, dann muss es ja stimmen. :lol:
Ich hoffe dir ist bewusst welches Bild du mit solchen Aussagen abgibst.
NeusserGletscher hat geschrieben: 12.10.2024 - 08:59 :lach: :lach: :lach: Die Automobilindustrie wird offenbar grad durch durch Brüssel abgewrackt.
Das schafft die schon ganz von alleine. Seit Jahren, wenn nicht gar Jahrzehnten wird davor gewarnt, dass der verpflichtende Technologietransfer in China dazu führen wird, dass die Chinesen den Markt irgendwann übernehmen. Hat die Autoindustrie natürlich nicht interessiert, weil die Chinesen können ja niemals so qualitative Autos mit solchen Spaltmaßen liefern wie die Deutschen. Jetzt passiert halt genau das. Mercedes hat sich letztes Jahr schon von drei Chinesen abhängen lassen, BMW von zwei. VW noch nicht, aber das kommt noch. Vor allem investieren die Chinesen in die (elektrische) Zukunft und kleben nicht an der Vergangenheit. Es gibt genug Beispiele dafür, dass diese Strategie ganz schnell zum Ende etablierter Unternehmen oder gar Weltmarktführer führen kann. Eines der wohl prominentesten Beispiele ist Nokia. Die haben die Android und IOS Welle komplett verpennt. Erst haben sie gemeint mit ihrem völlig veralteten Symbian noch eine Chance zu haben, und als das gar nicht mehr ging, hat man mit Windows Phone auch noch auf's falsche Pferd gesetzt. Das Unternehmen hatte dann noch Glück, dass Microsoft noch länger gebraucht hat die Niederlage einzugestehen und ihnen die Smartphnesparte abgekauft hat. Heute gibt's zwar wieder Smartphones unter dem Namen Nokia (natürlich mit Android), die wurden aber nicht von Nokia selbst entwickelt und waren so erfolgreich, dass die Marke zukünftig nicht mehr weitergeführt wird.

Wenn man also was an der deutschen Industriepolitik kritisieren sollte, dann, dass man lieber Geld in das verlangsamen des Sterbeprozesses veralteter Technologien investiert und nicht in Zukunftstechnologien, siehe Kohleverstromung vs. Windenergie. Und wenn in "innovative" Technologien investiert wird, dann fällt man gerne auf Scharlatane herein, besonders in Bayern, siehe Hyperloop, Ottobahn oder Flugtaxis.
NeusserGletscher hat geschrieben: 12.10.2024 - 08:59 Jaja, billige Fachkräfte. Diejenigen, die wirklich was drauf haben, sind leider nicht dumm. Die können rechnen. Und stellen dann fest, dass anderswo höhere Löhne gezahlt werden und der Staat ihnen weniger vom Lohn wegnimmt.
Und an welche Länder denkst du da? Und sag nicht Schweiz, da können auch nicht alle Fachkräfte hin auswandern.
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Re: Nationalratswahl in Österreich 2024

Beitrag von NeusserGletscher »

Pancho hat geschrieben: 12.10.2024 - 10:14
NeusserGletscher hat geschrieben: 12.10.2024 - 08:59 Jaja, billige Fachkräfte. Diejenigen, die wirklich was drauf haben, sind leider nicht dumm. Die können rechnen. Und stellen dann fest, dass anderswo höhere Löhne gezahlt werden und der Staat ihnen weniger vom Lohn wegnimmt.
…und kein Höcke seine Nazis gegen sie aufhetzt…
Angenommen, Dein Narrativ würde stimmen. Wieso verlassen dann gut ausgebildete Deutsche das Land? Und wieso kommen trotz AfD weiterhin so viele Migranten nach Deutschland? In dem verlinkten Artikel stehen übrigens die Gründe für die Auswanderung drin, die ich bereits erwähnt habe: Löhne, Steuern, Abgaben.

Wenn Deutsche aus diesen Gründen auswandern, wie wahrscheinlich ist es dann, dass ausländische Fachkräfte aus den gleichen Gründen Deutschland meiden?
Seilbahnjunkie hat geschrieben: 12.10.2024 - 11:10
NeusserGletscher hat geschrieben: 12.10.2024 - 08:59 Tagesschau.... Wenn die das behaupten, dann muss es ja stimmen. :lol:
Ich hoffe dir ist bewusst welches Bild du mit solchen Aussagen abgibst.
Also als ob Du nicht dieses Bild schon längst vorher im Kopf hattest :lol:
Seilbahnjunkie hat geschrieben: 12.10.2024 - 11:10
NeusserGletscher hat geschrieben: 12.10.2024 - 08:59 :lach: :lach: :lach: Die Automobilindustrie wird offenbar grad durch durch Brüssel abgewrackt.
Das schafft die schon ganz von alleine. Seit Jahren, wenn nicht gar Jahrzehnten wird davor gewarnt, dass der verpflichtende Technologietransfer in China dazu führen wird, dass die Chinesen den Markt irgendwann übernehmen. .....
Da will ich nicht einmal widersprechen. Nur, wieso wird dies im dem von Pancho verlinkten Dossier mit keinem Wort erwähnt?
Seilbahnjunkie hat geschrieben: 12.10.2024 - 11:10 Und an welche Länder denkst du da? Und sag nicht Schweiz, da können auch nicht alle Fachkräfte hin auswandern.
Laut IOM sind die USA das Ziel vieler Einwanderer. Gefolgt von Deutschland.

Offenbar klappt es aber mit der Einwanderung von Fachkräften nicht so gut bei uns. Sonst würden Handwerker, Industrie und Handel nicht händeringend nach Fachkräften suchen, obwohl die Bevölkerung in den letzten 7 Jahren gut um 2 Millionen angewachsen ist.

Bei den Deutschen Wirtschaftsflüchtlingen sind übrigens Östereich und die Schweiz bevorzugte Ziele. Hauptsächlich wegen der fehlenden Sprachbarriere (wenn man Schwyzerdütsch und die zahlreichen regionalen Dialekte mal außen vor lässt) und die ähnliche Kultur.
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Re: Nationalratswahl in Österreich 2024

Beitrag von Kreuskier »

Leider ist es zur Zeit fast überall schwierig Orte zu finden, die nicht viele FPÖ-Wähler*innen haben. Da machts halt meiner Meinung nach auch etwas aus wie die Unterkunft selbst aussieht, aber das ist natürlich schwierig das im Vorhinein rauszufinden
NeusserGletscher
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Re: Nationalratswahl in Österreich 2024

Beitrag von NeusserGletscher »

Kreuskier hat geschrieben: 12.10.2024 - 17:24 Leider ist es zur Zeit fast überall schwierig Orte zu finden, die nicht viele FPÖ-Wähler*innen haben. Da machts halt meiner Meinung nach auch etwas aus wie die Unterkunft selbst aussieht, aber das ist natürlich schwierig das im Vorhinein rauszufinden
Das ist eine echte Lücke in den Buchungsportalen. Man kann zwar eine Preisspanne auswählen, aber nicht den Anteil der FPÖ bei der letzten Wahl.
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Re: Nationalratswahl in Österreich 2024

Beitrag von judyclt »

NeusserGletscher hat geschrieben: 12.10.2024 - 18:39 Das ist eine echte Lücke in den Buchungsportalen. Man kann zwar eine Preisspanne auswählen, aber nicht den Anteil der FPÖ bei der letzten Wahl.
:lach:
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Re: Nationalratswahl in Österreich 2024

Beitrag von markus »

Aber man kann ja fragen bevor man Bucht.
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Re: Nationalratswahl in Österreich 2024

Beitrag von Seilbahnjunkie »

NeusserGletscher hat geschrieben: 12.10.2024 - 12:07 Laut IOM sind die USA das Ziel vieler Einwanderer. Gefolgt von Deutschland.

Offenbar klappt es aber mit der Einwanderung von Fachkräften nicht so gut bei uns. Sonst würden Handwerker, Industrie und Handel nicht händeringend nach Fachkräften suchen, obwohl die Bevölkerung in den letzten 7 Jahren gut um 2 Millionen angewachsen ist.
Heist im Klartext, die Daten widersprechen dir und du versuchst sie zu verdrehen, damit sie wieder in dein Narrativ passen. Der Fachkräftemangel hat aber viele Gründe. Ein wesentlicher sind seit Jahrzehnten Probleme im Bildungssektor. Ein weiterer Beitrag ist, dass man es Flüchtlingen so schwer macht einer Arbeit nachzugehen und wenn, dann nur niedere Tätigkeiten, unabhängig von ihrer tatsächlichen Qualifikation.
NeusserGletscher hat geschrieben: 12.10.2024 - 12:07 Bei den Deutschen Wirtschaftsflüchtlingen sind übrigens Östereich und die Schweiz bevorzugte Ziele. Hauptsächlich wegen der fehlenden Sprachbarriere (wenn man Schwyzerdütsch und die zahlreichen regionalen Dialekte mal außen vor lässt) und die ähnliche Kultur.
Wer aus wirtschaftlichen Gründen nach Österreich auswandert, der hat sich nicht vernünftig informiert (wie ich). Steuern und Abgaben sind tatsächlich niedriger als in Deutschland, aber die Lebenshaltungskosten sind auch höher.

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Re: Nationalratswahl in Österreich 2024

Beitrag von NeusserGletscher »

Seilbahnjunkie hat geschrieben: 13.10.2024 - 02:22 Heist im Klartext, die Daten widersprechen dir und du versuchst sie zu verdrehen, damit sie wieder in dein Narrativ passen.
Wo habe ich jetzt etwas verdreht? Die durch Migration gestiegene Bevölkerung kannst Du auf offiziellen Seiten nachschlagen. Dass nahezu täglich trotzdem über fehlende Fachkräfte geklagt wird, auch. Über die Gründe, wieso Fachkräfte Deutschland meiden, erstellt die OECD regelmässig Studien. Bei "Einkommen und Steuern" liegt Deutschand bei den Attraktivitätsindikatoren für hochqualifizierte Fachkäfte lediglich im unteren Mittelfeld.

Ergo: Ausländische Fachkräfte meiden Deutschland wegen zu niedriger Löhne und zu hoher Belastungen mit Steuern und Abgaben.

Das ist natürlich nicht der einzige Grund. Aber offenbar mit einer der relevantesten.
Seilbahnjunkie hat geschrieben: 13.10.2024 - 02:22 Der Fachkräftemangel hat aber viele Gründe. Ein wesentlicher sind seit Jahrzehnten Probleme im Bildungssektor.
Da möchte ich nicht widersprechen.
Seilbahnjunkie hat geschrieben: 13.10.2024 - 02:22 Ein weiterer Beitrag ist, dass man es Flüchtlingen so schwer macht einer Arbeit nachzugehen und wenn, dann nur niedere Tätigkeiten, unabhängig von ihrer tatsächlichen Qualifikation.
Wer ist "man"? Und wieso holt "man" die Menschen erst ins Land, um sie dann an der Aufnahme einer Arbeit zu hindern? Und was hat das mit Höcke zu tun?

Zur Erinnerung: Ausgangspunkt dieser kleinen Diskussion war das von Pancho verlinkte Dossier und seine These, Höcke würde ausländische Fachkräfte abschrecken. Nun führst Du selbst weitere Gründe für den Fachkräftemangel an, die dieser These widersprechen. Trotzdem wirfst Du mir vor, ich würde etwas verdrehen. Reichlich abgedreht, nicht?
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Re: Nationalratswahl in Österreich 2024

Beitrag von Pancho »

Ja, das war etwas verkürzt von mir. Das Thema ist ja das Statement von Martin, dass er durch sein Fernbleiben wegen rechtsradikaler Tendenzen setzt.

Sicher ist der Fachkräftemamgel vielschichtig und in vielen Punkten hast du sicher nicht unrecht.

Nur ist hier eben das Erstarken des rechten Randes das Thema, und ebenso wie Martin sein Statement im Kleinen setzt (was er natürlich darf), setzen das andere eben unter Umständen im großen.

Natürlich gibt es viele andere Gründe, wieso Standorte nicht mehr rocken im internationalen Wettbewerb. Aber Nazis wie Höcke, und schlimmer noch, der Zuspruch, den sie immer breiter erhalten, sind halt auch ein immer größerer Sargnagel für die Wirtschaft. Solche Ansichten von Vorgestern sind eine Bankrotterklärung.

Das sieht der Pancho so zusammen mit großen Teilen der Wirtschaft.

Quelle:
https://www.iwkoeln.de/presse/pressemit ... stark.html

Nicht repräsentativ, aber ich habe auch geschäftliche Beziehungen zu Technologiefirmen in den deutschen Hochburgen der Rechten. Was man da so mitbekommt, stützt das Bild.

Ich mach mir keine Illusionen, dass das die Höcke-Fans in irgendeiner Form irritieren wird. Nur hinterher nicht jammern oder wundern…
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Re: Nationalratswahl in Österreich 2024

Beitrag von NeusserGletscher »

^^ Deine ungekürzte Fassung lässt Deine Aussage natürlich in einem anderen Licht erscheinen. Dass Leute wie Höcke abschreckend wirken, möchte ich nicht bestreiten. Aber ich neige aus aus beruflichen Gründen dazu, Sachverhalte zu gewichten. Wenn ein Flugzeug grad abschmiert, dann hat die defekte Leselampe in Reihe 9 grad nicht die höchste Priorität.
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Re: Nationalratswahl in Österreich 2024

Beitrag von Pancho »

Höcke ist zwar eine defekte Lampe, in der Bedeutung klaffen aber zwischen unseren Einschätzungen der damit verbundenen Problematik Welten.
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Re: Nationalratswahl in Österreich 2024

Beitrag von NeusserGletscher »

Pancho hat geschrieben: 13.10.2024 - 11:40 Höcke ist zwar eine defekte Lampe, in der Bedeutung klaffen aber zwischen unseren Einschätzungen der damit verbundenen Problematik Welten.
Das sollten ja auch lediglich Metaphern sein.
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Re: Nationalratswahl in Österreich 2024

Beitrag von Pancho »

Ist mir klar. Und ich finde die Metapher eben nicht zutreffend.
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Re: Nationalratswahl in Österreich 2024

Beitrag von Seilbahnjunkie »

Man muss sich doch mal nur überlegen, wie man sich selbst verhalten würde. Würde man als gut ausgebildete Spitzenkraft, die sich aussuchen kann wo sie hin geht, in eine Gegend ziehen in der einem ein nicht unerheblicher Teil der Bevölkerung feindlich gesinnt ist? Vor allem wenn man auf den ersten Blick den Eindruck erweckt Ausländer zu sein (Hautfarbe, etc.), wäre mir damit nicht wohl. Ich wurde hier auch schon von besoffenen als Piefke beschimpft, aber ich muss wenigstens nicht damit rechnen, auf der Straße angegangen zu werden, wegen meines andersartigen Aussehens.
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Re: Nationalratswahl in Österreich 2024

Beitrag von Cruzader »

Martin_D hat geschrieben: 30.09.2024 - 17:50 Ich habe soeben meine Skiurlaube für die kommenden Faschingsferien storniert. Geplant waren drei Tage in Matrei (FPÖ-Ergebnis 41,5%) und vier Tage Krimml (FPÖ-Ergbnis 37,5 %). Dem Hotel in Matrei habe ich folgend Begründung für meine Stornierung geschrieben:

"Sehr geehrte Damen und Herren,
mit Entsetzen habe ich feststellen müssen, dass bei der aktuellen Nationalratswahl die FPÖ in Matrei 41,5 % der Stimmen erhalten hat. Ich bitte um Verständnis, dass ich mich in einem Urlaubsort, in dem offensichtlich stark fremdenfeindliche Haltungen in der Bevölkerung weit verbreitet sind, nicht wohlfühlen kann, und deshalb meinen Winterurlaub in ihrem Hotel storniert habe.
Mit freundlichen Grüßen
****"



Eine ähnliche E-Mail ging an den Tourismusverband Matrei, an das Hotel in Krimml und an den Tourismusverband in Krimml.


Anders als geplant gibt es also nächstes Jahr von mir zur Faschingszeit keine Skiberichte aus Osttirol und Krimml, sondern aus dem Paznauntal. In Kappl (FPÖ-Ergebnis unter 25 %) habe ich eine Alternative gefunden.

Also wenn ich sowas lese, da fehlen mir echt die Worte.

Wie kommt man auf so eine Idee, den Urlaubsort nach diesen Kriterien zu wählen?
Und die Begründung an sich ist ja auch totaler Blödsinn. Kann ich nicht nachvollziehen.
Ich hätte die FPÖ niemals damit in Verbindung gebracht etwas gegen ausländische Touristen zu haben.
Da gibt es andere Parteien, welche da eher passen.
Saison 25/26:2xSemmering 1xSt.Corona 5xMariensee-Mönichkirchen 1xAnnaberg
Saison 24/25:4xSemmering 4xAnnaberg 3xSt.Corona 2xGemeindealpe 5xMariensee 2xPuchberg 5xHochkar
Saison 23/24: 1xKrieglach 2xSt.Corona 1xWenigzell 1xAnnaberg 1xSteinhaus/Semmering 2xBad Kleinkirchheim 2xAflenz 4xStrallegg 1xSemmering 1xVeitsch 1xStuhleck 3xTurracher Höhe
Saison 22/23: 1xNiederalpl 3xEmberger Alm 3xBad Kleinkirchheim 1xAnnaberg 1xStuhleck 1xArabichl 2xPuchberg 2xSt. Corona 1xPuchenstuben 1xGemeindealpe 1xBürgeralm 6xRiesneralm
Saison 21/22: 2xSt.Corona 3xBad Kleinkirchheim 1xMariensee-Mönichkirchen 1xAnnaberg 1xVeitsch 2xAflenz 2xSchneeberg 1xArabichl 3xRiesneralm 1xSemmering
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