ich kann nur sagen brutal, in welcher geschwindigkeit die dort auf dem gletscher die beiden bahnen gebaut haben! echt unglaublich.... na ja unser montageteam war ja vorher noch in kaprun!
jetzt fehlt blos noch der zusammenschluss mit sölden! und der kommt bestimmt.....
Hochinteressant, vor allem die Arbeiten auf dem Gletscher für den 'Notweg' .
Am letzten Bild ist deutlich zu sehen, wie eine Raupe der (Kunst?)Schnee Richtung Talstation verschiebt und zwei Schneekanonen die im Bereich der alten Talstationen stehen. Weiter unten steht interessanterweise keine. Kann es sein das man 'vergessen' hat den neuen Pistenabschnitt (von den alten zur neue Talstation) mit einer Schneileitung auszurüsten? Bei der Eile die man heuer hatte wäre sowas denkbar, dann ist heuer eben Schneeschieben angesagt und kommendes Jahr wird hoffentlich die Schneeanlage bis zur neuen Talstation fertiggebaut?
Those who would give up essential liberty to purchase a little temporary safety, deserve neither liberty nor safety !
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Skisaison 2025/26: aktuell 10 Skitage = 4 x Kitzsteinhorn, 2 x Mölltaler, 4 Berge, 1 x Obertauern, Zauchensee
In ihrem Pressetext hat die Gletscherbahn gestern noch ein paar neue Bilder gebracht:
Die Bauarbeiten sind echt abartig gut vorangekommen, bleibt zu hoffen, dass das Genehmigungstheater noch klappt und dann steht meinen Pitztalbesuchen nichts mehr im Wege.
edit: bissel zu spät, jetzt hat mic zwei bilder schon gebracht
Zuletzt geändert von OliLite am 14.11.2006 - 10:51, insgesamt 1-mal geändert.
@Pressetext: Stimmt.
Da habens mal wieder Infos versteckt!
Hier der Text dazu:
Die beiden neuen Prunkstücke am Pitztaler Gletscher haben imposante technische Daten aufzuweisen, die nach nur 5 Monaten Bauzeit (Ende Juni bis Ende November) für die Gäste zum Einsatz kommen sollen. Die neue MITTELBERGBAHN – sie ersetzt den in die Jahre gekommenen Schlepplift Mittelbergjoch I – bietet mit 79 modernsten CWA Gondeln für jeweils 8 Personen eine bequeme Auffahrt bis auf 3.285 m und verläuft über 15 Stützen. Die höchste davon misst 60 m Höhe. Die Gondeln hängen an einem 52 mm starken Seil, dass allein 53 Tonnen wiegt und durch den Stollen des Pitzexpress gezogen werden musste. Die Länge dieser Bahn beträgt 2.400 m mit einer Mittelstation auf ca 3.000 m. Bei einer Fahrgeschwindigkeit von 6 m/sec verfügt die Mittelbergbahn damit über eine Förderleistung von 2.200 Pers pro Std. Die neue Bergstation befindet sich in unmittelbarer Nähe der Ausstiegsstelle vom Schlepplift Mittelbergjoch II, der weiterhin in Betrieb bleibt. Bei der Ausstattung der Gondeln wurde großer Wert auf den Sitzkomfort gelegt, erstmals wurde dieser Gondeltyp (Omega4) an uns ausgeliefert.
Die Mittelbergbahn hat eine Fahrtzeit von 9 Minuten und erlaubt dem Gast, speziell im Frühherbst, viele Wiederholungsfahrten im oberen Bereich und im schneesicheren Gelände.
Die neue 6 er Sesselbahn GLETSCHERSEE – sie ersetzt den alten Doppelsessellift - startet in der gleichen Talstation auf 2.685 m, verfügt über 40 Sesselgehänge, deren Sitze beim Umlauf durch die Talstation geheizt werden. Mit einer Geschwindigkeit von 5 m/sec geht es direkt bis zur Terrasse des Bergrestaurants. Die Förderleistung beträgt 2.400 Pers/Std und sollte damit lästige Wartezeiten nicht aufkommen lassen Für die Gletscherseebahn waren 9 Stützen erforderlich.
Bemerkenswert ist zudem, dass 900 Tonnen Stahl für beide Bahnen bergwärts transportiert und dort montiert werden mussten. Für die Großinvestition in diesem Sommer waren ca 17 Mio € erforderlich, davon allein ca 1 Mio € für Hubschraubertransporteinsätze. Alle Mitarbeiter haben zudem viele Überstunden und Nachteinsätze leisten müssen, um den engen Bauzeitplan einzuhalten.
Ein wichtiger Schritt wurde im Herbst auch mit dem Bau den Notweges vom Gletscher eingeleitet. Nach 6 Jahren Verhandlungen, Projektierungen,Gesetzesänderungen, politischen Zusagen u.s.w. konnte hier endlich der Durchbruch zur Realisierung geschafft werden. Die genauen Benutzungsbedingungen werden im Rahmen der Bahnenbewilligung fixiert. Auf der Großbaustelle am Gletscher waren bis zu 70 Arbeitskräfte im Einsatz, sehr viele kamen aus dem Bezirk Imst.
Bei zahlreichen Werbeeinsätzen im Ausland konnten die neuen Einrichtungen schon seit Sommer präsentiert werden und ließen das Interesse am Pitztal wieder deutlich steigen. Auch zahlreiche Einheimische haben die letzten Wochen genutzt, um sich über den Baufortschritt zu informieren. Besonderer Anziehungspunkt war dabei auch der Wegbau im Griestal, den die Medien zu einem permanenten Sommerthema machten.
Danke für Photos und Infos:
Was meint ihr, wo ist dieses "Notweg"-Photo aufgenommen? Da sieht es ja aus, als verliefe das Ding am Gletscherrand. Die Bagger schütten aber weiter unten Spalten zu. D.h. läuft der "Weg" über den Gletscher? Oder ist das eine Art "Abfahrt", die weiter unten im Felsgelände über den "Weg" geführt wird. Eine LKW-Zufahrt legt man ja egtl nicht "auf Eis", oder? Was meint ihr?
Im oberen Teil verläuft der Notweg anscheinend über den Gletscher, und er scheint verdammt breit zu werden.
Im unteren Teil wird ein neuer Weg im Fels angelegt. Ist ja klar, denn da hat man keinen Gletscher, wo man bauen kann.
Ich schätze mal, dass es einfacher ist, am Gletschgereis einen pistenähnlichen Weg anzulegen, als einen neuen irgendwo in den Fels zu sprengen. Darum am Gletscher. Dort wo man keinen Gletscher hat, muss man hald in den sauren Apfel beißen und einen Weg sprengen.
Darum am Gletscher. Dort wo man keinen Gletscher hat, muss man hald in den sauren Apfel beißen und einen Weg sprengen.
Das klingt logisch, nur widerspricht es dem obigen Photo, auf dem rechts eindeutig Gletscher zu erkennen ist und im Hintergrund die Westflanke des Linken Fernerkogels - oder täusche ich mich da.
Eben deshalb habe ich ja meine Fragen formuliert, da ich mir über den Verlauf der diversen "Wege", "Abfahrten" nicht im Klaren bin.
Jetzt wird es heikel, so gut in der Topografie des Pitztaler Gletschers kenne ich mich nicht aus. Ich glaub' aber der Fotostandpunkt ist weiter unten, und zwar aus folgenden Grund: für mich schaut das weisse Feld nicht nach Gletscherrand aus. Im Hintergrund des Baufotos sieht man übrigens den Bagger und den PB, sowie massenweise Gletscherspalten. Ich schließe daher, dass es weiter unten sein muss.
Ein amerikanischer Spionage-Satellit, das wäre jetzt hilfreich!
Ich bleibe bei meiner Meinung, dass diese Aufnahme nicht weit von der neuen Talstation Gletschersee entfernt gemacht wurde. Von weiter unten, würde man die Spaltenzone direkt westlich des Fernerkogels nicht sehen, weil man zu tief ist (vgl. AV-Karte).
also wenn ich die bilder vom bau der talabfahrt sehe schwillt mir ehrlich gesagt ziemlich der kamm. dabei noch von einem notweg zu sprechen ist an scheinheiligkeit nicht zu überbieten und in meinen augen einfach zum ko**en. offensichtlich fehlt im pitztal einigen leuten gänzlich das verständnis für ihre umwelt. eine solche piste in ein vormals so gut wie unberührtes tal reinzubauen kann jedenfalls meines erachtens kein der natur in normalem respekt gegenüberstehender mensch befürworten. versteht mich nicht falsch, ich bin kein umweltschützer, beileibe nicht, und ich finde auch das skigebiete in gewissen grenzen expandieren können müssen. aber es muss auch grenzen geben und hier ist eine überschritten worden. das witzige ist vorallem das wahrscheinlich jeder bei einer strassentrasse durchs hochgebirge von gleichem ausmaß von landschaftsverschandelung sprechen würde und dagegen wäre. offensichtlich macht schnee gelegentlich wirklich blind, zumindest im pitztal.
was die alternativen angeht, vonwegen skigebietsentleerung, so bin ich mir sicher das man dort eine lösung hätte finden können wenn man von seiten der bergbahnen mit dem gleichen verve an eine solche frage rangegangen wäre wie bei der talabfahrt. man muss halt nur wollen.
p.s.: ich weiss das ich für diese meinung von einigen hier im forum wieder mit pech überschüttet werde, aber ich denke meine meinung ist es wert sie zu vertreten.
Ohne Notweg können zwei Lifte am Gletscher nicht in Betrieb gehen. So sieht es die Seilbahnbehörde vor
Das die Seilbahnbehörde den Pitztaler damit vielleicht in die Karten gespielt hat ist deren "Problem".
Sind wir doch mal ehrlich. 99.999912 % aller Bürger werden diese "schützenswerte Landschaft" ohne den Not weg sonst nie zu sehen bekommen.
Da finde ich den (sinnvollen) Autobahnbau z.B. im Allgäu aber echt schlimmer für die Natur.
was die alternativen angeht, vonwegen skigebietsentleerung, so bin ich mir sicher das man dort eine lösung hätte finden können wenn man von seiten der bergbahnen mit dem gleichen verve an eine solche frage rangegangen wäre wie bei der talabfahrt. man muss halt nur wollen.
Solche Aussagen sollte man einfach durch mindestens eine gute Idee untermauern!
Zuletzt geändert von mic am 14.11.2006 - 12:01, insgesamt 1-mal geändert.
wbiba hat geschrieben:aeine solche piste in ein vormals so gut wie unberührtes tal reinzubauen kann jedenfalls meines erachtens kein der natur in normalem respekt gegenüberstehender mensch befürworten.
Du weißt, daß das was die da machen gängige Praxis in quasi allen Skigebieten ist? Sprengen und Planieren gehört heute überall dazu. Ob man das nun gut findet oder nicht, das sollte man berücksichtigen. Wenn man die Pitztaler an den Pranger stellt, kann man das mit vielen anderen Skigebietsbetreibern auch tun - nur steht's bei den anderen eben nicht so im Fokus der Öffentlichkeit.
"Seilbahnen sind komplexe technische Systeme. Sie sind Werke innovativen vielschichtigen Schaffens und bilden ein spannungsvolles Zusammenspiel technischer und wirtschaftlicher, politischer, sozio-kultureller und landschaftlicher Faktoren." (Schweizerisches Bundesamt für Kultur)
was die alternativen angeht, vonwegen skigebietsentleerung, so bin ich mir sicher das man dort eine lösung hätte finden können wenn man von seiten der bergbahnen mit dem gleichen verve an eine solche frage rangegangen wäre wie bei der talabfahrt. man muss halt nur wollen
Dem würde ich ehrlich gesagt zustimmen wollen.
Jetzt ist es müssig zu diskutieren, aber die Idee einer oberirdischen Zubringerbahn über den Mittagskogel, wie es 1979 vom Ingenieurbureau Kaul bereits angedacht war, hat man zumindest öffentlich nie diskutiert.
Wie sich diese Bahn optisch auf der Riesenflanke des Mittagskogels samt exponierter Gratüberfahrt gemacht hätte - darüber kann man nur spekulieren, ebenso über ihre Ausfallsicherheit bei Extremwetterlagen.
Die "Weg"-Diskussion ist u.a deswegen komplex, da es mehrere "Weg"-Ebenen gibt, die tw. zusammenhängen u. gegenseitig bedingen:
- "Talabfahrt" wg Attraktivität des Skigebiets, Überlastung Pitzexpress (Wunsch der Betreiber)
- "Notweg" wg KSH-Katastrophe, Entleerung des Skigebietes (Behördenauflage, teilweise gefördert durch Betreiber um Talabfahrt leichter erreichen zu können, letztlich gefördert durch Seilbahnbehörde wg Betriebsbewilligung der beiden neuen Bahnen)
- "Bauweg" wg z.B. 1 Mio. € Helikosten für Bau der beiden neuen Bahnen, Fernerkogelbahn, Söldenverbindung (Wunsch der Betreiber, tw gefördert durch Behörden, die nur in Zshg mit Sölden Erweiterungen genehmigen wollen)
gängige Praxis in quasi allen Skigebieten ist? Sprengen und Planieren gehört heute überall dazu. Ob man das nun gut findet oder nicht, das sollte man berücksichtigen. Wenn man die Pitztaler an den Pranger stellt, kann man das mit vielen anderen Skigebietsbetreibern auch tun - nur steht's bei den anderen eben nicht so im Fokus der Öffentlichkeit
Ein sehr guter Punkt. Wenn man allein an die Sprengarbeiten der Söldener-Nachbarn denkt... Wüsste nicht, dass die jemals für ihre massiven Landschaftseingriffe in letzter Zeit (völlige Umgestaltung des Rettenbachjochs) in der Öffentlichkeit derart kritisiert worden sind, wie es den PGB immer passiert. Die müssen sozusagen als "Watschnmann" für die gesamte Branche herhalten.
@wbiba
am schluss gewinnt eh wieder die Natur. "lassen wir uns mal überraschen"
Was für ein Name ist denn für die Piste angedacht, bzw was wäre ein passender Name? SInd ja schon spektakuläre Namen im Repertoire
Witwenmaker, DSV Blitz, Blitz von Pitz, irgendwas Express usw usw
Etwas Englisch mit Dramatik gemischt vielleicht ??
Ich kann mir vorstellen, dass sie den Notweg auf dem Gletscher deshalb so breit machen, dass man nicht so nah an die Gletscherspalten rankommt. Würden sie nur 8m breit präparieren & zuschütten und dabei die "Piste" 6m breit machen, dann kann es ja sein, dass wenn einer vom Notweg abkommt, aus welchen Gründen auch immer (alles schon gesehn), er sofort in ne Spalte fällt, was nicht gerade hilfreich wäre. Somit denke ich, dass man eher mal etwas breiter planiert, die Piste insgesamt aber nicht so breit machen wird. Dient also nur zu Sicherheit.
Bekommt man die Riesenspalten überhaupt zu? Da geht ja unendlich viel rein und die sehen ja auch sehr tief aus!?
Und sind die Bagger eigentlich irgendwie gesichert oder wie läuft das? Die können ja auch mal in ne Spalte abrutschen.
"Seilbahnen sind komplexe technische Systeme. Sie sind Werke innovativen vielschichtigen Schaffens und bilden ein spannungsvolles Zusammenspiel technischer und wirtschaftlicher, politischer, sozio-kultureller und landschaftlicher Faktoren." (Schweizerisches Bundesamt für Kultur)
Noch was anderes: Erscheint mir die Pistenzufahrt zur neuen Gondel&Sesselbahn nur so schmall, oder täuscht das Bild? Für über 4.000 Pers./h. erscheint mir der Platz sehr schmal!
Desweiteren erkennt man keine Abzweigung in Richtung Notweg, der müsste doch an der Talstation losgehen, oder?
Also ich interpretier die beiden Fotos hinsichtlich des Verlaufs des Notweges folgendermassen:
Auf Starlis Foto kann man gut erkennen, dass entlang der breiten oberen Zunge des Mittelbergferners der "Notweg" (bzw. der Bereich, wo die Spalten gestopft werden) von rechts oben nach links unten verläuft. Orographisch also vom linken Gletscherrand (Bereich der Talstation) hin zum rechten Gletscherrand. Daher ist dann auf dem kleinen Foto (jenes der Pitztaler Gletscherbahnen) der (hier bereits schmälere) Mittelbergferner rechts des Weges. Der hier also knapp oberhalb der eigentlichen Gletscherzunge in den begrenzenden Felsen hineingesprengt wurde. Etwas weiter unten müsste dann eigentlich der steilste (und schwierigste Bereich mit den umfassendsten Verbauungsmaßnahmen) Sektor des Notweges beginnen. Das Tal verengt sich ja hier dann in eine felsige Schlucht. Evtl. werden sie dort ein paar Serpentinen anlegen und der Weg verläuft dann weiter in das letztlich flachere Gelände in Richtung Talboden des Griestales.
Aber lassen wir uns dann vom Endprodukt überraschen.
Bei der Ausstattung der Gondeln wurde großer Wert auf den Sitzkomfort gelegt, erstmals wurde dieser Gondeltyp (Omega4) an uns ausgeliefert.
Damit kann wohl nur gemeint sein, dass sie die ersten Omega 4 8 Plätzer bekommen haben. Die erste Serie sind nämlich 6 Plätzer und wurden an die Wasserfallen Bahn in Reigoldswil geliefert.
Baustopp im Tiroler Pitztal
Ein Tiroler Unternehmen ließ unerlaubt einen Bagger einfliegen, um ein Gletscherskigebiet zu erweitern
In letzter Minute wurde im Tiroler Pitztal der Schwarzbau einer Gondelbahn direkt am Gletscher verhindert. Die Pitztaler Gletscherbahn GmbH hatte das »Nein« der Landesregierung zu einer neuen Talabfahrt ignoriert und einen Bagger einfliegen lassen. Landesrätin Anna Hosp wurde in ihrem Urlaub informiert und stoppte das illegale Vorgehen.
ist schon vom 5. November, aber schlechter gehts ja wohl nicht mehr ich dacht das kann ich euch nicht vorenthalten