Neues um die Rigi

Infrastrukturelle Neuigkeiten aus der Schweiz
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Bergfan
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Re: Neues um die Rigi

Beitrag von Bergfan »

ThomasK hat geschrieben: 13.07.2023 - 17:31 ...denn es ist völlig inakzeptabel, wenn die Fahrgäste mit dem Auto anreisen.


Also besser gar nicht erst anreisen. Woanders werden auch Gäste mit Auto akzeptiert.

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Skipapi
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Re: Neues um die Rigi

Beitrag von Skipapi »

ski-chrigel hat geschrieben: 13.07.2023 - 21:27 Die Begründung aus St.Moritz kann man aber nicht auf die Rigi anwenden.
Wieso nicht?
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ski-chrigel
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Re: Neues um die Rigi

Beitrag von ski-chrigel »

Bejahte Beziehungsnähe der einsprechenden Stockwerkeigentümerschaft. Ausgesetztheit der Bergstation. Gewässerschutzfragen. Förderungskapazität. Alles sehr ortsspezifisch und nicht direkt übertragbar.
Ich gebe Dir aber Recht bei der Argumentation, dass andere Varianten nicht eingehend geprüft wurden. Ob diese doch recht eigenartige / befremdende Begründung dann aber auch auf die Rigi übertragen werden kann, kann man wohl nicht vorhersehen. Wie so oft sind BGer-Urteile Überraschungspackungen. Da ich selber als Beteiligter auch mal bis vor BGer klagte, ohne Jurist zu sein, weiss ich dies aus eigener leidvoller Erfahrung.
Es wäre ein katastrophales Urteil, wenn dies als wegweisend für sämtliche Projekte in der Schweiz zu deuten wäre. Es würde Tür und Tor öffnen für Einsprachen gegen jeden Lift, bei dem man nicht verschiedene Varianten eingehend geprüft hätte. Der Ausweg wäre dann wohl nur noch die fehlende Beziehungsnähe. Und die ist es mE. an der Rigi vorhanden.
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Re: Neues um die Rigi

Beitrag von ThomasK »

ATV hat geschrieben: 13.07.2023 - 21:11 Naja die Bahn wurde 68 hauptsächlich für die Autofahrer gebaut. Alle andern fuhren entweder mit dem Schiff nach Vitznau oder dem Zug nach Arth/Goldau.
Die Bahn hat sogar einen direkten Anschluss auf die Umfahrungsstrasse.

Der einzige Grund warum man nun eine Plastikschüssel baut ist, nochmehr Leute auf die Rigi zu bringen. Und dazu brauchtbes halt mehr Parkplätze. Der Ort Weggis hat selber einen Bus.
und auch einen Schiffanschluss. Das reicht für den Ort selber.

Wer fährt mit dem Zug zuerst nach Küssnacht, steigt dort in den Bus um, gurkt mit dem den See entang nach Weggis und läuft dann noch zur Talstation hoch und in Kaltbad wiederum auf den Zug umsteigen muss. Wenn er ab Küssnach nur eine Station weiterfahren muss und von dort direkt in den Zug ohne umsteigen und zum Gipfel fahren kann?

Das Problem löst man üblicherweise dadurch, indem man eine Quelle/Ziel-Matrix erstellt, aus der ersichtlich ist, von wo nach wo die Leute fahren.

Also sollten die Rigi-Bahnen stichprobenartig die Fahrgäste befragen, von wo nach wo sie fahren wollen.

In der Destination Luzern - Rigi Kulm hast du natürlich recht; die Leute fahren dann mit dem Zug von Luzern nach Arth Goldau und steigen dort in die Zahnradbahn nach Rigi Kulm um. Es gibt aber auch viele, die nur ins Schwimmbad Rigi Kaltbad wollen und da ist das dann nicht mehr so eindeutig.

Richtig ist, dass man ggf. einen Schnellbus von Luzern nach Weggis flankierend einrichten könnte. Der Bus wäre zwischen Luzern und Küssnacht auch kein Parallelverkehr zur Bahn, da die Verkehrsströme die relevanten Parameter sind. Die Dauer der Betriebszeiten und den Takt (z.B. 30-Minuten-Takt) würde man dann gesondert untersuchen. Um den Umstieg auf den ÖV zu unterstützen wäre dann in der Seilbahnkarte Weggis - Rigi Kaltbad dann logischerweise die Busfahrt Luzern - Weggis inbegriffen.

Ich würde also die Leute befragen, von wo nach wo sie wollen und dann ggf. den ÖV in der bevorzugten Destination verbessern. Ggf. könnte man auch die Talstation in Weggis verlegen, um den Zugang für die Umsteiger vom Schiff zu verbessern. Aktuell läuft man zu Fuß ca. 10 Minuten vom Schiff zur Seilbahn.

Vor zwei Jahren habe ich in diesem Thread dazu schon ein paar Gedanken skizziert.

_______________

Verkehrsplanung ist ein dynamischer Prozess, d.h. man darf bestehende Verkehrsströme keinesfalls als statisch gegeben ansehen und die Prämisse, dass die Pendelbahn Weggis - Rigi Kaltbad fast nur von Autofahrern genutzt wird, als unveränderliches Axiom hinnehmen.

Vielmehr ist es so, dass der Verkehrsplaner vorschlägt, bezogen auf die Ergebnisse der Quelle/Ziel-Matrix die Infrastruktur dermaßen anzupassen, dass sich die Leute so verhalten, wie es der Verkehrsplaner will.

Will man also den Autoverkehr reduzieren, dann prüft man z.B. einen Shuttleschnellbus zwischen Luzern und Weggis, Seilbahn, der z.B. während der Betriebszeit der Seilbahn alle 30 Minuten fährt und in der Seilbahnfahrkarte inbegriffen ist (PULL-Maßnahme). Gleichzeitig reduziert man den Parkplatz deutlich und hebt die Parkgebühren auf den verbleibenden Parkplätzen auf z.B. 10 CHF / Stunde an, um einen Anreiz zum Umsteigen auf den ÖV zu geben. Selbstverständlich dürfen die Parkgebühren beim Kauf einer Seilbahnfahrkarte nicht erstattet oder angerechnet werden. (PUSH-Maßnahme)

Wenn es also so ist, dass die Seilbahn hauptsächlich von den Autofahrern benutzt wird, dann sind die Rahmenbedingungen dergestalt zu ändern, dass eine Verhaltensänderung der Fahrgäste erzwungen wird.
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Re: Neues um die Rigi

Beitrag von Bergfan »

ThomasK hat geschrieben: 14.07.2023 - 00:45


Wenn es also so ist, dass die Seilbahn hauptsächlich von den Autofahrern benutzt wird, dann sind die Rahmenbedingungen dergestalt zu ändern, dass eine Verhaltensänderung der Fahrgäste erzwungen wird.
Mit anderen Worten: Man verscheuche die Autofahrer. In meinem Fall würde das tatsächlich eine Verhaltensänderung erzwingen: Wer sich derart autofeindlich benimmt, wird links liegengelassen.
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ATV
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Re: Neues um die Rigi

Beitrag von ATV »

Man kann sich die Fakten auch so zurechtbiegen dass sie einem passen.
Schwimmbad Kaltbad. Schwimmbad ist extrem übertrieben, mit Schwimmsport hat das nichts zu tun. Das ist ein besserer Hotelpool der schon heute wegen Platzmangel am Morgen bis 10 Uhr nur für die Hotelgäste reserviert ist.

Der Fahrplan aktuell über Kaltbar nach Kulm:
Fahrplan Weggis.JPG
Fahrplan Weggis.JPG (55 KiB) 2432 mal betrachtet
Der Fussweg zwischen Weggis Dorfplatz und Seilbahn ist 600m lang und macht 60 Höhenmeter. Das schafft nicht jeder in 18 Minunten.

Wenn man die Verkehrsströme vom Auto weg über die Bahn oder Schiff lenken will gibts eine ganz effektive Massnahme. die Luftseilbahn einstellen.
Wenn etwas gebaut wurde nur für den Strassenverkehr zu bedienen muss man es nachher nicht mit irgendwelchen Bastellösungen so umbiegen, damit es halbwegs ins Konzept passt.

Das Ziel der Seilbahn ist klar. Man will damit zum einen den Autofahrer abholen damit er mit dem Auto nicht bis Vitznau fährt und dort die schon sehr knappen Parkplätze belegt und zusätzlich noch die im Reisecar anreisenden asiatischen Schnelltouristen abfertigen. Gleiche Idee wie auch an der Jungfrau. Wer schneller oben ist und sich im Souveniershob ein Plüschmurmeli mit Schweizerfahne Made in China kauft ist auch schneller wieder weg und macht anderen Platz die noch kein Murmeli gekauft haben.

Man könnte es aber auch so lösen wie beispielweise auf dem Brienzer Rothorn wo man mit dem Bau einer Plastikschüssel auch auf die Nase gefallen ist und nun wiederum die Pendelbahn ertüchtigt. Die 80er Pendelbahn reich bei weitem aus für dass was aktuell befördert wird.
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Re: Neues um die Rigi

Beitrag von ThomasK »

ATV hat geschrieben: 14.07.2023 - 08:03 Der Fussweg zwischen Weggis Dorfplatz und Seilbahn ist 600m lang und macht 60 Höhenmeter. Das schafft nicht jeder in 18 Minuten.
Normalerweise rechnet man bei den Wegangaben mit einer Steigungsbewältigung des Fußgängers von ca. 350 Höhenmetern pro Stunde, woraus resultiert, dass auch Untrainierte 60 Höhenmeter in etwa 10 Minuten bewältigen.

An der Seilbahnstation Furi (1867 m) steht ein Wegweiser Trockener Steg 3 Stunden. Die Höhendifferenz ist 2929 m - 1867 m = 1062 m, also 354 Höhenmeter pro Stunde. Wenn man bedenkt, dass man zwischen Furi und Trockener Steg teilweise zwischen Felsen hindurchgehen muss, wohingegen der Weg Weggis Schiffsanlegestelle - Weggis Seilbahn ein breiter Weg mitten in der Zivilisation ist, der auch ohne Probleme in Sandalen bewältigt werden kann und die Degressionskurve der menschlichen Durchschnittsleistung bei 1062 Höhenmeter im Vergleich zu 60 Höhenmetern bereits voll durchschlägt, dann sind 10 Minuten Gehzeit Weggis Schiffsanlegestelle - Weggis Seilbahn völlig realistisch.

Da habe ich mir mitnichten irgendwelche Dinge zurechtgebogen.

Ich gehe die Strecke Furi - Trockener Steg meistens in 105 Minuten, aber ich räume ein, dass ich nicht von mir auf andere schließen kann, aber die 3 Stunden, die von der Gemeinde Zermatt angegeben sind, sind völlig realistisch und eigentlich für fast jeden, der nicht seinen Körper durch degenerative Lebensweise an die Wand gefahren hat, zu bewältigen.

ATV hat geschrieben: 14.07.2023 - 08:03 Man könnte es aber auch so lösen wie beispielweise auf dem Brienzer Rothorn wo man mit dem Bau einer Plastikschüssel auch auf die Nase gefallen ist und nun wiederum die Pendelbahn ertüchtigt. Die 80er Pendelbahn reich bei weitem aus für dass was aktuell befördert wird.

Ausgangspunkt war, dass die Rigi Bergbahnen unbedingt die bestehende Pendelbahn durch eine EUB ersetzen wollen. Dafür gibt es aber nicht den geringsten Grund.

Man will jetzt eine Beförderungsleistung von ca. 850 Personen pro Stunde und Richtung anbieten.

Ja gut, dann rechnen wir doch einfach mal nach:

Wenn man eine 120-PB von Weggis bis nach Rigi Kaltbad bauen würde, die mit 10 m/s unterwegs ist und die über die Stützen mit 8,5 m/s fährt, dann ist eine Fahrzeit von 6 Minuten realistisch. Bei Volllast muss man 2 Minuten Wendezeit in den Stationen ansetzen, sodass alle 8 Minuten eine Fahrt angeboten werden kann. 60 Minuten / 8 Minuten * 120 = 900, d.h. eine 120-PB hätte eine Leistung von ca. 900 Personen pro Stunde und Richtung.

Wozu also eine EUB mit 850 pph bauen?

Völlig absurd ist es, wenn jetzt die EUB so gebaut werden soll, dass eine Erhöhung der Beförderungsleistung von 850 Personen pro Stunde durch eine Garagierungsbegrenzung ausgeschlossen werden soll.

Noch einmal: Eine EUB auf die Rigi mit der Erhöhung der Stützenzahl von 3 auf 13 ist überhaupt nicht angezeigt.

Entweder man bleibt bei der Pendelbahn oder aber - wenn es unbedingt eine Umlaufbahn sein soll - dann baut man eben eine Tri Line und keine EUB. Das ist doch völlig klar, dass sich die Umweltschutzverbände vor den Kopf gestoßen fühlen, wenn man ohne Not die Stützenzahl von 3 auf 13 erhöhen will.

Nicht ich habe mir die Fakten zurechtgebogen, sondern vielmehr ist es so, dass die Bergbahnen Rigi völlig ohne Not durch die Vorfestlegung auf eine EUB sich selbst in eine Sackgasse manövriert haben.
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Nocki
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Re: Neues um die Rigi

Beitrag von Nocki »

ThomasK hat geschrieben: 13.07.2023 - 17:31 Wenn man von einer Pendelbahn auf eine Umlaufbahn wechseln will, dann ist es doch völlig absurd, die Stützenzahl drastisch zu erhöhen. Das ist völlig aus der Zeit gefallen.
Um ehrlich zu sein kann ich nicht verstehen, wo da das Problem liegt. Rodungsfläche dürfte es nicht sein, bei einer PB mit Abseilbergung muss mittlerweile die Trasse gerodet werden (weiß ich zumindest aus DT, habe ich jetzt mal so übertragen...), da ist es dann m.E. auch egal, ob da noch Stützen stehen.
ThomasK hat geschrieben: 14.07.2023 - 00:45 Ich würde also die Leute befragen, von wo nach wo sie wollen und dann ggf. den ÖV in der bevorzugten Destination verbessern. [...] Gleichzeitig reduziert man den Parkplatz deutlich und hebt die Parkgebühren auf den verbleibenden Parkplätzen auf z.B. 10 CHF / Stunde an, um einen Anreiz zum Umsteigen auf den ÖV zu geben. Selbstverständlich dürfen die Parkgebühren beim Kauf einer Seilbahnfahrkarte nicht erstattet oder angerechnet werden. (PUSH-Maßnahme)

[Hervorhebung durch mich]
Es ist kein Anreiz, wenn man eine vorhandene Möglichkeit verschlechtert, das ist, wie Du weiter unten dann auch geschrieben hast, ein Zwang.
Es ist vielleicht wünschenswert, mehr Leute dazu zu kriegen, mit dem ÖV zu fahren. Dein Ansatz ist dann aber sehr auf eine Lokalität beschränkt. Wenn ich aber aus z.B. DT anreisen will, ärgere ich mivh über die Parkgebühren, und fahre woanders hin. Und falls wir in einigen Jahr(zehnt)en einen Co2- neutralen Antrieb haben, würden wir uns mindestens über die rückgebauten Parkplätze ärgern...
Viele Grüße vom DM-und Girak-fan :ja: :wink:
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Re: Neues um die Rigi

Beitrag von oberländer »

Da werden wieder Sachen zusammengeschrieben...

Ich empfehle Herrn Thomas eine Begehung vor Ort, dann werden einige Dinge klarer. Aus der Ferne aus München lässt sich schwierig urteilen.

Der Reihe nach:

Eine Tri-Line ist deutlich teurer als eine normale Gondelbahn, siehe Hoch-Ybrig. Die bezahlen dort für ihre Tri-Line mehr als für die ursprünglich geplante normale Gondelbahn. Die Rigibahnen wiederum haben begrenzte finanzielle Mittel, und können sich darum nur die günstigere "normale" Gondelbahn leisten.

Die Rigibahnen haben das Problem, dass ihnen ein Zubringer mit laufender Beförderung fehlt. Die Zahnradbahnen fahren nur stündlich, max halbstündlich und sind dabei oft überfüllt.
In Vitznau selber fehlt der Platz, um Parkplätze im grossen Stile zu bauen, ergo will man Weggis als Alternative aufbauen.

Damit die Kunden jedoch vermehrt die neue Gondelbahn brauchen, muss diese attraktiv sein. Sprich kurze Wege vom Parkplatz, sprich aber auch kleine Gondeli, wo die Gäste sitzen können anstelle der Grossraum-Gondel mit Sardinenfeeling. Warum wohl werden zusehends grosse Luftseilbahnen durch Gondelbahnen ersetzt?
Von wegen öV: Ein grosser Teil der Kunden reist nachwievor mit dem Auto an. Und auf diese Kunden kann udn will die Rigibahn nicht verzichten. Bietet die Rigibahnen diesen Kunden nicht entsprechend Parkplätze, dann gehen diese auf die anderen Berge. Wer mit öV anreisen will, für den ist die Zahnradbahn gedacht, die hat Bushaltestelle direkt beim Bahnhof.
Will man also den Autoverkehr reduzieren, dann prüft man z.B. einen Shuttleschnellbus zwischen Luzern und Weggis, Seilbahn, der z.B. während der Betriebszeit der Seilbahn alle 30 Minuten fährt und in der Seilbahnfahrkarte inbegriffen ist (PULL-Maßnahme). Gleichzeitig reduziert man den Parkplatz deutlich und hebt die Parkgebühren auf den verbleibenden Parkplätzen auf z.B. 10 CHF / Stunde an, um einen Anreiz zum Umsteigen auf den ÖV zu geben. Selbstverständlich dürfen die Parkgebühren beim Kauf einer Seilbahnfahrkarte nicht erstattet oder angerechnet werden. (PUSH-Maßnahme)

Wenn es also so ist, dass die Seilbahn hauptsächlich von den Autofahrern benutzt wird, dann sind die Rahmenbedingungen dergestalt zu ändern, dass eine Verhaltensänderung der Fahrgäste erzwungen wird.
Solche Aktionen kannst Du bei der Verbindungen machen, wo der Kunde diese benutzen MUSS. Pendlerverkehr etc. Bei Freizeitverkehr funktioniert das nicht. Da sagt sich der Autofahrer "dann halt nicht" und fährt auf den Pilatus, den Titlis oder auf andere Ausflugsberge, die den Gästen ausreichend Parkplätze bieten.
Genaus aus dem Grund haben die Jungfraubahnen für ihre V-Bahn eben nicht nur eine öV-Station gebaut, sondern auch ein richtig grosses Parkhaus...

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Re: Neues um die Rigi

Beitrag von Schleitheim »

ski-chrigel hat geschrieben: 13.07.2023 - 21:27 Wie auch. Er ist ja schliesslich der einzige Verkehrsplaner, der so sinnvolle Projekte wie EUB statt Dampfbahn und Standseilbahn statt Zahnradbahn fordert. 🤪
Naja, was die Haltung gegenüber den Autofahrer angeht, deckt sich die Haltung durchaus mit praktisch allen Verkehrsplanern, die ich kenne. Es kann in der heutigen Zeit einfach nicht mehr sein, dass man die Anreise mit dem Privatauto möglichst komfortabel gestaltet und erst noch verbessern will. Überrascht war ich in den letzten Tagen z.B. über die fortschrittlichen Parkplatztarife in der Innenstadt von Riga. 5 Euro für die erste Stunde und dann 8 Euro für jede weitere Stunde. Nur über das Parkplatzangebot wird man eine Verkehrswende (Nein, Elektrifizierung ist keine Verkehrswende...) hinkriegen.
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Re: Neues um die Rigi

Beitrag von ski-chrigel »

Schleitheim hat geschrieben: 14.07.2023 - 22:25
ski-chrigel hat geschrieben: 13.07.2023 - 21:27 Wie auch. Er ist ja schliesslich der einzige Verkehrsplaner, der so sinnvolle Projekte wie EUB statt Dampfbahn und Standseilbahn statt Zahnradbahn fordert. 🤪
Naja, was die Haltung gegenüber den Autofahrer angeht, deckt sich die Haltung durchaus mit praktisch allen Verkehrsplanern, die ich kenne. Es kann in der heutigen Zeit einfach nicht mehr sein, dass man die Anreise mit dem Privatauto möglichst komfortabel gestaltet und erst noch verbessern will. Überrascht war ich in den letzten Tagen z.B. über die fortschrittlichen Parkplatztarife in der Innenstadt von Riga. 5 Euro für die erste Stunde und dann 8 Euro für jede weitere Stunde. Nur über das Parkplatzangebot wird man eine Verkehrswende (Nein, Elektrifizierung ist keine Verkehrswende...) hinkriegen.
Und was hat das jetzt mit meiner Aussage zu tun, die Du zitiert hast? Ich kann Leute, die so eigenartige Ideen (Furka, Pilatus) propagieren einfach nicht ernst nehmen.
Aber ja, diese Auto-ist-böse-Politik geht mir sowieso auf den Sack. Die Rigi ist ÖV-technisch von zwei Seiten bestens erschlossen. Dass man den dritten Zugang für Autos und Reisebusse attraktiv halten will, ist aus unternehmerischer Sicht mehr als nur verständlich.
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Re: Neues um die Rigi

Beitrag von Bergfan »

ThomasK hat geschrieben: 14.07.2023 - 10:57

Normalerweise rechnet man bei den Wegangaben mit einer Steigungsbewältigung des Fußgängers von ca. 350 Höhenmetern pro Stunde, woraus resultiert, dass auch Untrainierte 60 Höhenmeter in etwa 10 Minuten bewältigen.


Was ist, wenn sich die 60 Höhenmeter über 5 km erstrecken? Passt dann deine Milchmädchenrechnung für die 60 Höhenmeter immer noch?
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Re: Neues um die Rigi

Beitrag von Bergfan »

Schleitheim hat geschrieben: 14.07.2023 - 22:25 Nur über das Parkplatzangebot wird man eine Verkehrswende (Nein, Elektrifizierung ist keine Verkehrswende...) hinkriegen.
Stimmt. Ist ganz einfach: Kein oder sehr teures Parkplatzangebot: Verkehrswende, auch U-Turn genannt und ab zum nächsten Ziel, an dem ich parken kann.
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Re: Neues um die Rigi

Beitrag von Bergfan »

Nocki hat geschrieben: 14.07.2023 - 20:14 ...ärgere ich mivh über die Parkgebühren, und fahre woanders hin.
Das haben wir letztes Jahr in Südtirol aktiv betrieben. Überall teure Parkplätze, nicht nur im Grödner Tal, sondern überall, insbesondere auf den Passhöhen um den Sellastock, dort, wo vor einiger Zeit das Parken noch kostenlos war. Also sind wir einfach weiter gefahren. Und dann die Überraschung: Am Plan de Gralba war das Parken kostenlos. Ab da waren wir jeden Tag dort. Das ist Verkehrssteuerung über Parkplätze und deren Kosten.
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Re: Neues um die Rigi

Beitrag von TPD »

Entweder man bleibt bei der Pendelbahn oder aber - wenn es unbedingt eine Umlaufbahn sein soll - dann baut man eben eine Tri Line und keine EUB.
Schon noch blöd, dass es die Tri-Line noch gar nicht gab als man mit der Planung begonnen hat...
Und wenn man jetzt diese Möglichkeit in Betracht ziehen möchte, wird der grösste Teil der Planungs- und Bewillungsverfahren wieder von vorne beginnen...
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Re: Neues um die Rigi

Beitrag von ATV »

Alter Hut.
Damals hiess sie noch 3-S light.

https://www.luzernerzeitung.ch/zentrals ... ld.1123306
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Re: Neues um die Rigi

Beitrag von TPD »

Ok. Dann wurde dies auch schon geprüft.
Somit gibt es für den Betreiber keinen Grund mehr um jetzt noch mal die gewählte Variante zu hinterfragen. Das Ganze ist nur ein Manöver der Gegner um generell eine neue Seilbahn zu verhindern oder zu verzögern.
Wetten selbst wenn man wieder eine PB bauen würde gäbe es Einsprachen?
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Re: Neues um die Rigi

Beitrag von ATV »

TPD hat geschrieben: 17.07.2023 - 07:33 Ok. Dann wurde dies auch schon geprüft.
Somit gibt es für den Betreiber keinen Grund mehr um jetzt noch mal die gewählte Variante zu hinterfragen. Das Ganze ist nur ein Manöver der Gegner um generell eine neue Seilbahn zu verhindern oder zu verzögern.
Wetten selbst wenn man wieder eine PB bauen würde gäbe es Einsprachen?
https://www.luzernerzeitung.ch/zentrals ... ld.1151330
Im Auftrag der Rigi-Bahnen erstellte die Firma Garaventa eine Machbarkeitsstudie. Diese kommt zum Schluss, dass eine «3S light»-Seilbahn gebaut werden kann, aber kein Marktpotenzial vorhanden ist. Für die Rigi-Bahnen bedeutet dies, dass sie wohl der einzige Abnehmer wären und somit höhere Kosten zu tragen hätten. Die Investitionen beliefen sich auf rund 35 Millionen Franken. Eine herkömmliche Gondelbahn kostet rund 20 Millionen. Zudem ist der Unterhalt teurer und die Stationen müssen deutlich grösser dimensioniert werden, wodurch bei der Bergstation mehr Land eingezont werden müsste. Diese Nachteile überwiegen für die Rigi-Bahnen.
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Re: Neues um die Rigi

Beitrag von Christoph Lütz »

Ist den die Bausubstanz der vorhandenen Stationen und Stützen so schlecht, dass eine Modernisierung der bestehenden Pendelbahn völlig ausscheidet? Die benachbarten Aussichtsberge funktionieren auch überwiegend mit Pendelbahnen. Ich verstehe nicht, warum so dogmatisch an der Einseilumlaufbahn festgehalten wird. Eine ähnliche Situation wie in St. Moritz. Man streitet sich lieber jahrelang vor Gericht, anstatt maßvoll zu modernisieren.
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Re: Neues um die Rigi

Beitrag von ThomasK »

Christoph Lütz hat geschrieben: 17.07.2023 - 09:27 Ist den die Bausubstanz der vorhandenen Stationen und Stützen so schlecht, dass eine Modernisierung der bestehenden Pendelbahn völlig ausscheidet? Die benachbarten Aussichtsberge funktionieren auch überwiegend mit Pendelbahnen. Ich verstehe nicht, warum so dogmatisch an der Einseilumlaufbahn festgehalten wird. Eine ähnliche Situation wie in St. Moritz. Man streitet sich lieber jahrelang vor Gericht, anstatt maßvoll zu modernisieren.

Exakt so ist es.

Die Pläne für die Tri Line hatte Doppelmayr/Garaventa schon länger in der Schublade. Der Unterschied war nur der, dass der Name Tri Line damals noch nicht vergeben war und Hoch Ybrig damals noch keinen Bauvertrag für die Tri Line unterschrieben hatte. Wenn erst einmal die Tri Line öfters verkauft wird, dann sinken dann auch die Kosten pro Anlage.

Unabhängig davon wird einfach dogmatisch gesagt, dass der Neubau einer Pendelbahn nicht in Frage kommt. Ja, warum denn nicht? Was spricht dagegen eine 120-PB zu bauen? Ich war ja mehrmals als Tourist da und ich muss sagen, wenn eine 120-PB alle 15 Minuten fahren würde, dann wäre das völlig ausreichend.

Als ich damals auf der Rigi war, habe ich mir sogar noch gedacht, dass man eine neue Pendelbahn mit großer Wahrscheinlichkeit nur mit zwei Stützen statt drei Stützen bauen würde. Als ich damals über die Wiese gegangen bin, dachte ich mir, dass, wenn man die Stütze 2 ca. 15 m höher baut und ca. 20 m bergwärts verschiebt, dann die Stütze 3 entfallen kann.

Da müsste Garaventa eine Seillinienberechnung machen, aber ich bin mir fast sicher, dass eine 120-PB mit zwei Stützen kein Problem ist. Der Wegfall einer Stütze spart einiges an Unterhaltsaufwendungen ein.
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Re: Neues um die Rigi

Beitrag von ski-chrigel »

Vielleicht weil die Kunden nicht gerne PB‘s fahren und schon gar nicht so grosse? Das Bedürfnis nach kleinen Gondeln war schon immer grösser als nach PBs und seit Corona hat sich dies noch verstärkt. Natürlich kann man auch Bahnen am Markt und an den Bedürnissen vorbeibauen…
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Re: Neues um die Rigi

Beitrag von ThomasK »

ski-chrigel hat geschrieben: 17.07.2023 - 16:50 Vielleicht weil die Kunden nicht gerne PB‘s fahren und schon gar nicht so grosse? Das Bedürfnis nach kleinen Gondeln war schon immer grösser als nach PBs und seit Corona hat sich dies noch verstärkt. Natürlich kann man auch Bahnen am Markt und an den Bedürnissen vorbeibauen…

Als ich an der Rigi war, waren meist so ca. 30 Personen pro Fahrt in der Kabine. Da ist MITNICHTEN eine EUB erforderlich.

Abgesehen davon fährt die Pendelbahn oft auch nur alle 30 Minuten.

Na gut, dann wird eben jahrelang vor Gericht gestritten werden, wenn eine EUB gebaut werden soll. Das gibt Opportunitätskosten, da jahrelange Verzögerungen der Fall sein werden.

Hätte man von Anfang an die Bürger mit ins Boot genommen und ihren erklärt, dass es keine neuen Rodungen geben wird, dann hätte man einen Neubau wesentlich schneller realisieren können.

Ich war zwar im Sommer da, aber eine Piste habe ich in Weggis auch nicht gesehen. Das liegt doch so tief, wo will man denn da in Weggis überhaupt skifahren? Wo soll denn der Schnee herkommen auf einer Seehöhe von 500 m? Weggis liegt so hoch wie München. In Weggis Ski zufahren ist genauso eine Witzveranstaltung wie in München auf dem Olympiaberg skifahren zu wollen.
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Re: Neues um die Rigi

Beitrag von ATV »

ski-chrigel hat geschrieben: 17.07.2023 - 16:50 Vielleicht weil die Kunden nicht gerne PB‘s fahren und schon gar nicht so grosse? Das Bedürfnis nach kleinen Gondeln war schon immer grösser als nach PBs und seit Corona hat sich dies noch verstärkt. Natürlich kann man auch Bahnen am Markt und an den Bedürnissen vorbeibauen…
Und dann bestellt man für die gleiche Bahn Bratwürste, welche schlimmer sind als jede S-Bahn in Zürich..... :roll:
-> meine Fotos könnt ihr weiterhin auf meiner Webseite --> www.stahlseil.ch ansehen.
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Re: Neues um die Rigi

Beitrag von ski-chrigel »

Das ist Geschmacksache. Sie trifft Deinen Geschmack nicht. Aber 90% der Gäste ist das wohl egal.

@ThomasK: Skifahren ist an der Rigi ein nicht sehr wichtiges Thema. Oben hat es ein paar Lifte, die laufen, wenn es mal Schnee hat. Aber die neue Bahn von Weggis aus hat damit null und nichts zu tun.
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Re: Neues um die Rigi

Beitrag von Bergfan »

ThomasK hat geschrieben: 17.07.2023 - 16:35 Was spricht dagegen eine 120-PB zu bauen?
Ist eine unterirdische Standseilbahn nicht besser? Die Idee gab es ja sogar für die Graseckbahn in GP. /Ironie aus.

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