XXIV. Olympische Winterspiele in Peking (China) vom 04. bis 20.02.2022

Diskussionen rund um Alpinsport und Equipment: Kaufberatung für Ski und Schuhe, Materialtests, Servicetipps und Austausch zur Fahrtechnik.
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CrystalMountain
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Re: XXIV. Olympische Winterspiele in Peking (China) vom 04. bis 20.02.2022

Beitrag von CrystalMountain »

Ein Hinweis für alle Nachteulen & TV-Junkies:

Der Team-Wettbewerb in der kommenden Nacht ist um eine Stunde vorgezogen worden - neue Startzeit ist 3:00 CET (10:00 CST).
Grund: ein erwarteter Kälteeinbruch mit eisigem Wind.
https://www.sportschau.de/olympia/ski-a ... rb100.html

Mikaela Shiffrin steht tatsächlich im Aufgebot des US-Teams...

TeilnehmerInnen-Liste: https://data.fis-ski.com/pdf/2022/AL/73 ... 36SLR0.pdf
KO-Raster: https://data.fis-ski.com/pdf/2022/AL/73 ... 336SLL.pdf

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Highlander
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Re: XXIV. Olympische Winterspiele in Peking (China) vom 04. bis 20.02.2022

Beitrag von Highlander »

CrystalMountain hat geschrieben: 18.02.2022 - 16:39 Ein Hinweis für alle Nachteulen & TV-Junkies:

Der Team-Wettbewerb in der kommenden Nacht ist um eine Stunde vorgezogen worden - neue Startzeit ist 3:00 CET (10:00 CST).
Grund: ein erwarteter Kälteeinbruch mit eisigem Wind.
https://www.sportschau.de/olympia/ski-a ... rb100.html

Mikaela Shiffrin steht tatsächlich im Aufgebot des US-Teams...

TeilnehmerInnen-Liste: https://data.fis-ski.com/pdf/2022/AL/73 ... 36SLR0.pdf
KO-Raster: https://data.fis-ski.com/pdf/2022/AL/73 ... 336SLL.pdf
ja genau, und ich tippe das Shiffrin mit dem Team Ihre einzige Olympiamedaille holen wird... :mrgreen:
die Teams haben Ihre besten Leute am Start, mit Ausnahme von Slovakei und Schweden, wo Vlhova und Hector fehlen..
da gewinnt Deutschland keinen Blumentopf...

Startzeit um eine Stunde wieder auf 4 Uhr verschoben...
jetzt zum Schluss ist der Wind wieder zurück.. :mrgreen:
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Re: XXIV. Olympische Winterspiele in Peking (China) vom 04. bis 20.02.2022

Beitrag von Highlander »

Startzeit nochmals um eine Stunde auf 5 Uhr verschoben...

ob es dabei bleibt ist auch noch ziemlich unsicher...
da hatten sie wahrlich Riesenglück das dieser Wind nun erst zum Schluss wieder zurück ist.. :mrgreen:

https://skiweltcup.tv/wp-content/themes ... 094886.jpg
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Re: XXIV. Olympische Winterspiele in Peking (China) vom 04. bis 20.02.2022

Beitrag von CrystalMountain »

Nächster Versuch & zugleich letzte Chance in der kommenden Nacht:

Team-Event am 20.02. um 2:00 CET (9:00 CST Ortszeit)


Sollte das Rennen nicht ausgetragen werden können, wäre es das allererste Alpine Skirennen, das bei Olympischen Spielen ersatzlos gestrichen werden müsste.
Bei Alpinen Ski-Weltmeisterschaften konnte 1993 in Morioka/JPN kein Super-G der Herren stattfinden sowie 2009 in Val d'Isère/FRA kein Team-Event.
Die WM 1995 in der Sierra Nevada/ESP musste wegen Schneemangel um ein Jahr verschoben werden, konnte dann aber 1996 "verlustfrei" durchgeführt werden.

Insgesamt betrachtet hatte man aber immer das nötige Wetter-Glück, in den 2 Wochen der Großereignisse die geplanten Rennen auch absolvieren zu können.
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Re: XXIV. Olympische Winterspiele in Peking (China) vom 04. bis 20.02.2022

Beitrag von Bocky »

Werna76 hat geschrieben: 17.02.2022 - 16:49 Bob und Rodeln existiert doch eh nur mehr damit Deutschland im Medaillenspiegel besser dasteht :versteck: :wink:
Das denk ich mir auch immer wieder. Ohne Bob und Rodeln Events sehe die Deutsche Medaillenbilanz dramatisch schlechter aus.
Mir fallen auch wenig Sportarten ein, die so exklusiv nur im Profisport praktiziert werden.
Ich würde lieber mehr Wettbewerbsfähigkeit in Ski und Snowboard Events und modernen Sportarten wünschen.
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Re: XXIV. Olympische Winterspiele in Peking (China) vom 04. bis 20.02.2022

Beitrag von Mt. Cervino »

Naja, was hindert die anderen Nationen im Rodeln, Bob und Skeleton die Medaillen abzuräumen?
Sie sind einfach nicht so gut wie die Deutschen aktuell.
Dafür sind im Ski Alpin die Deutschen nicht konkurrenzfähig was Medaillen angeht, und hier Gewinne andere Nationen wie die Schweiz, Österreich, etc.
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Re: XXIV. Olympische Winterspiele in Peking (China) vom 04. bis 20.02.2022

Beitrag von Martin_D »

Mich wundert's, dass sich immer noch Veranstalter finden, die für Zig-Millionen eine Bobbahn bauen für Wettbewerbe, die außerhalb Deutschlands kaum jemanden interessieren.
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Re: XXIV. Olympische Winterspiele in Peking (China) vom 04. bis 20.02.2022

Beitrag von burgi83 »

[liftid][/liftid]
Martin_D hat geschrieben: 19.02.2022 - 16:28 Mich wundert's, dass sich immer noch Veranstalter finden, die für Zig-Millionen eine Bobbahn bauen für Wettbewerbe, die außerhalb Deutschlands kaum jemanden interessieren.
Ganz einfach, es geht ums Prestige. Und bei uns in D ist es so, dass es keine Olympischen Spiele gibt, obwohl die meisten Wettkampfstätten bereits vorhandeln sind. Hat es bei München nicht daran gelegen das ein paar Bauern in Garmisch ihr Land nicht für den Langlauf hergeben wollten. Vielleicht sollte Deutschland mit München (Shorttrack, Eisschnelllauf, Eiskunstlauf, Curling), Oberstdorf (nordischer Skisport), Königssee (Bob, Rodeln, Skeleton), Ruhpolding (Biathlon) und Garmisch (Alpin und Snowboard) antreten.
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Re: XXIV. Olympische Winterspiele in Peking (China) vom 04. bis 20.02.2022

Beitrag von Werna76 »

Mt. Cervino hat geschrieben: 19.02.2022 - 14:59Naja, was hindert die anderen Nationen im Rodeln, Bob und Skeleton die Medaillen abzuräumen?
Ich vermute Deutschland hat einen gewissen Trainingsvorteil wenn ich mir die Liste der Eiskanäle weltweit ansehe: https://de.wikipedia.org/wiki/Liste_der ... _Bobbahnen
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Re: XXIV. Olympische Winterspiele in Peking (China) vom 04. bis 20.02.2022

Beitrag von Wursti »

Deutschland mit Sportarten in Eiskanälen natürlich.
Aber bei Norwegen würde es ohne alle Disziplinen mit Skilanglauf auch recht dünn aussehen.
Oder die Schweiz ohne Ski alpin und Freestyle.

Nationen spezialisieren sich halt.
Wobei bei Deutschland natürlich das Argument der teuren Eiskanäle nicht abzuschlagen ist.
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Highlander
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Re: XXIV. Olympische Winterspiele in Peking (China) vom 04. bis 20.02.2022

Beitrag von Highlander »

yess, doch noch eine Silberne für den DSV... :biggrin:

und fast wäre es noch im Finale gegen Österreich die Goldene geworden...

Das hätte ich im Vorfeld nie gedacht... aber das war ja so spannend..
auch schon im Halbfinale gegen die USA

und natürlich wird es hier wieder Leute geben welche gegen diesen Wettbewerb schimpfen werden...
klar wird man es nie hinbekommen, 2 hunderprozentig identische Läufe zu präparieren...
aber dieses gleicht sich ja immer aus , denn jeder muss ja abwechselnd auf beiden Läufen starten...
und beim Team Bewerb, kann man denn taktieren, wen man auf den vermeintlich schnelleren Lauf starten lässt,
damit wenn es über die Laufzeit geht man dann ebenfalls vorne ist... :D

Und speziell dieser Team Bewerb verkörpert im Ski Alpin ja den olympischen Gedanken....
denn es ist im Ski Alpin der einzige Bewerb, in dem man wirklich als Team auftritt...

und es war bei der Siegerehrung so ein tolles Bild, wo sich die Athleten gegenseitig Ihre Medaillen umgehängt haben

Die Oberstory ist natürlich der Johannes Strolz, er fährt als ausgemusterter ÖSV Athlet als Doppel Olympiasiger nach Hause.. :biggrin:
dann natürlich nach 2 Mal Blech, nun doch noch die Silberne für den DSV...

Schade ist es ein wenig für Shiffrin, die USA waren auch so knapp dran an der Medaille...
Im Halbfinale gegen Deutschland war es gerade ein Tor... :biggrin:
dadurch das Paula Moltzan ein Tor vor der Emma Aicher gepatzt hatte, galt der Run für Emma Aicher als gewonnen.... :D

Ich bin auf jeden Fall froh, das ich mir für diesen Event den Wecker gestellt hatte.... 8)
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Re: XXIV. Olympische Winterspiele in Peking (China) vom 04. bis 20.02.2022

Beitrag von Highlander »

eines muss ich hier auch noch los werden...
es wurde ja in der Vergangenheit so geschimpft über die Bogner Anzüge bei Olympia....

aber das was Adidas hier nun abgliefert hat, ist ja unter aller Kanone... :mrgreen:
dieser schwarz rot goldene Flickerlteppich schaut ja so bescheuert aus auf dem Podium...
Dieser Flickerlteppich kann man hernehmen als Wärmedecke für die Fernseh Couch...
aber im Leben nie für ein Dress auf dem Podium bei Olympia.... :!:

Das deutsche Team sah aus im Vergleich zu Österrreich und Norwegen, wie Kasperlfiguren auf dem Podest... :biggrin:
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Re: XXIV. Olympische Winterspiele in Peking (China) vom 04. bis 20.02.2022

Beitrag von Latesn »

Highlander hat geschrieben: 20.02.2022 - 05:40
und natürlich wird es hier wieder Leute geben welche gegen diesen Wettbewerb schimpfen werden...
klar wird man es nie hinbekommen, 2 hunderprozentig identische Läufe zu präparieren...
aber dieses gleicht sich ja immer aus , denn jeder muss ja abwechselnd auf beiden Läufen starten...
und beim Team Bewerb, kann man denn taktieren, wen man auf den vermeintlich schnelleren Lauf starten lässt,
damit wenn es über die Laufzeit geht man dann ebenfalls vorne ist... :D

Und speziell dieser Team Bewerb verkörpert im Ski Alpin ja den olympischen Gedanken....
denn es ist im Ski Alpin der einzige Bewerb, in dem man wirklich als Team auftritt...

und es war bei der Siegerehrung so ein tolles Bild, wo sich die Athleten gegenseitig Ihre Medaillen umgehängt haben
Das Bild mit dem gegenseitigen Medaillenumhängen fand ich auch toll da bin ich bei dir.

Aber andererseits hat für mich der Wettbewerb heute wieder gezeigt warum er so sinnlos ist. Quasi alle Nationen haben durchgängig ihre stärkeren Leute auf den blauen Kurs gesetzt weil der deutlich schneller war.

Letztendlich also wars dann nichtmal ein direktes Duell Mann gegen Mann und Frau gegen Frau sondern eher ein indirektes welcher der "besseren" Läufer dann jeweils schneller ist, damit man über die Zeit weiterkommt, weil ein taktisches Spiel ala setz ich den besseren auf Rot und hoffe der gewinnt mal gegen Blau bei der engen Leistungsdichte zu 90% eh zum Scheitern verurteilt war. Daher hats auch nur begrenzt Spass und Spannung gebracht. Fände es besser wieder zu dem Modus 2xSlalom + 2xSuper-G zurückzugehen ... villeicht sogar sowas im Teamstaffelstil beim Rodeln das könnte genial werden ;) Denn klar Teamwettbewerbe sind Teamwettbewerbe
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Re: XXIV. Olympische Winterspiele in Peking (China) vom 04. bis 20.02.2022

Beitrag von Highlander »

ich bleibe dabei, ich finde genau diese Form des Team Wettbewerbs absolut spannend und kurzweilig für den Zuschauer..
und ich finde leider den link nicht mehr, in welchem sich Felix Neureuther nur positiv über diesen Wettkampf geäussert hat...
genau dieses finde ich das wichtigste, wenn den Athleten diese Form des Wettkampfs nicht zusagen würde,
dann wären dieses Mal sicherlich nicht bis auf 2 Ausnahmen alle besten Athlethen der Nationen am Start gewesen...

Deine Vorschläge sind in der Praxis absolut nicht durchführbar, da viel zu zeitaufwendig....

und es wird nie den 100 % gerechten Wettkampf geben, das ist eben bei Outdoor Sportarten einmal so...

und auch bereits bei den aktuellen Wettkampformen wie Slalom und Riesenslalom , könnte man einiges hinterfragen,
wieso werden die Top 30 des ersten Durchganges dann im zweiten Durchgang in umgekehrter Reihenfolge gestartet... ?
ist das gerecht, wenn der Beste des ersten Durchganges,
im zweiten dann bei bereits ramponierter Piste nach 29 Läufer starten muss ?

Aber es wird zu diesem Thema immer unterschiedliche Meinungen geben, aber die Meinungen der Athlethen selbst,
welche ich bisher zu diesem Thema gehört habe, waren immer überwiegend positiv....
Zuletzt geändert von Highlander am 20.02.2022 - 12:22, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: XXIV. Olympische Winterspiele in Peking (China) vom 04. bis 20.02.2022

Beitrag von Bocky »

Highlander hat geschrieben: 20.02.2022 - 05:40 Im Halbfinale gegen Deutschland war es gerade ein Tor... :biggrin:
dadurch das Paula Moltzan ein Tor vor der Emma Aicher gepatzt hatte, galt der Run für Emma Aicher als gewonnen.... :D
Die Regelung finde ich allerdings beknackt. Hat mich überrascht dass der Punkt noch an Deutschland ging.
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Re: XXIV. Olympische Winterspiele in Peking (China) vom 04. bis 20.02.2022

Beitrag von Highlander »

Bocky hat geschrieben: 20.02.2022 - 12:18
Highlander hat geschrieben: 20.02.2022 - 05:40 Im Halbfinale gegen Deutschland war es gerade ein Tor... :biggrin:
dadurch das Paula Moltzan ein Tor vor der Emma Aicher gepatzt hatte, galt der Run für Emma Aicher als gewonnen.... :D
Die Regelung finde ich allerdings beknackt. Hat mich überrascht dass der Punkt noch an Deutschland ging.
darüber kann man auch geteilter Meinung sein... :biggrin:

Ich sehe es zumindest als eine eher logische Regelung....
In einer Einspielung bei der Live Übertragung hat man gesehen, das die Paula Moltzan bei Ihrem Sturz ziemlich in die Nähe des Kurses von Emma Aicher gekommen ist, und es hat so ausgesehen, das die Emma Aicher ausweichen wollte und absichtlich in das Tor gefahren ist..
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Re: XXIV. Olympische Winterspiele in Peking (China) vom 04. bis 20.02.2022

Beitrag von Werna76 »

Meine Kritikpunkte am gestrigen Teambewerb:

1. Der blaue Lauf war nicht nur etwas schneller, sondern fast um eine Sekunde schneller als der Rote. Daraus resultierend war es dann völlig egal welche Zeit am roten Lauf gefahren wurde weil jeder auf dem roten Kurs verloren hat.
Falls Corona im Österreichischen Team gewütet hätte und alle bis auf Liensberger und Brennsteiner ausgefallen wären, dann hätte Österreich den Koch und einen Kameramann vom ORF auf dem roten Kurs fahren lassen können in Pflugbogerl und Pizzaschnitte und auch der Koch und Kameramann wären jetzt Olympiasieger geworden, auch wenn sie 2 Minuten gebraucht hätten für jeden Lauf.
Mir fällt keine andere Sportart ein wo so etwas möglich wäre, dass jeder Olympiasieger werden kann.
Weiters wäre Österreich auch Olympiasieger wenn man gar niemand auf dem roten Kurs hätte fahren lassen und die anderen Teammitglieder währenddessen Karten gespielt hätten.

Es kann nicht sein, dass nur die Zeiten der 2. Besten (m/f) zählen. Im Biathlon-Mixedbewerb werden auch nicht die Zeiten der beiden langsamsten im Team gestrichen.

2. Die Ausführung des alpinen Skisports wird für den Teambewerb verändert, bitte um Korrektur falls ich falsch liege, aber auch hier fällt mir keine andere Sportart ein wo das für den Teambewerb gemacht wird.
Was gefahren wird ist weder Slalom noch Riesenslalom, all die Innenskifehler resultieren daraus dass man mit dem Riesenslalomski einen unüblich kleinen Radius fahren will.
Auch hier: Im Biathlon wird der Modus auch nicht geändert für den Teambewerb auf zB, nur 3x schießen, kürzere Distanz schießen oder klassischen Stil laufen mit Skatingski.

Beim Bewerb gestern... wenn es SO eine große Differenz gibt zwischen den beiden Kursen, dann sollte es eine Regel geben, dass 3-4 Tore auf dem roten Kurs 20cm nach innen gesetzt werden dürfen und schon wäre das Problem erledigt gewesen.
Dann hätte es Shiffrin geschafft auf dem roten Kurs zu gewinnen und dann hätten mMn die Amerikaner gewonnen.
Einen langen Zug einzubauen und danach nen kurzen Rythmusbrecher wäre mMn auch kein Fehler.
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Re: XXIV. Olympische Winterspiele in Peking (China) vom 04. bis 20.02.2022

Beitrag von Martin_D »

Werna76 hat geschrieben: 20.02.2022 - 13:18 Meine Kritikpunkte am gestrigen Teambewerb:

1. Der blaue Lauf war nicht nur etwas schneller, sondern fast um eine Sekunde schneller als der Rote. Daraus resultierend war es dann völlig egal welche Zeit am roten Lauf gefahren wurde weil jeder auf dem roten Kurs verloren hat.
Falls Corona im Österreichischen Team gewütet hätte und alle bis auf Liensberger und Brennsteiner ausgefallen wären, dann hätte Österreich den Koch und einen Kameramann vom ORF auf dem roten Kurs fahren lassen können in Pflugbogerl und Pizzaschnitte und auch der Koch und Kameramann wären jetzt Olympiasieger geworden, auch wenn sie 2 Minuten gebraucht hätten für jeden Lauf.
Mir fällt keine andere Sportart ein wo so etwas möglich wäre, dass jeder Olympiasieger werden kann.
Weiters wäre Österreich auch Olympiasieger wenn man gar niemand auf dem roten Kurs hätte fahren lassen und die anderen Teammitglieder währenddessen Karten gespielt hätten.

Es kann nicht sein, dass nur die Zeiten der 2. Besten (m/f) zählen. Im Biathlon-Mixedbewerb werden auch nicht die Zeiten der beiden langsamsten im Team gestrichen.

2. Die Ausführung des alpinen Skisports wird für den Teambewerb verändert, bitte um Korrektur falls ich falsch liege, aber auch hier fällt mir keine andere Sportart ein wo das für den Teambewerb gemacht wird.
Was gefahren wird ist weder Slalom noch Riesenslalom, all die Innenskifehler resultieren daraus dass man mit dem Riesenslalomski einen unüblich kleinen Radius fahren will.
Auch hier: Im Biathlon wird der Modus auch nicht geändert für den Teambewerb auf zB, nur 3x schießen, kürzere Distanz schießen oder klassischen Stil laufen mit Skatingski.
Bis hierhin absolute Zustimmung
Werna76 hat geschrieben: 20.02.2022 - 13:18 Beim Bewerb gestern... wenn es SO eine große Differenz gibt zwischen den beiden Kursen, dann sollte es eine Regel geben, dass 3-4 Tore auf dem roten Kurs 20cm nach innen gesetzt werden dürfen und schon wäre das Problem erledigt gewesen.
Dann hätte es Shiffrin geschafft auf dem roten Kurs zu gewinnen und dann hätten mMn die Amerikaner gewonnen.
Einen langen Zug einzubauen und danach nen kurzen Rythmusbrecher wäre mMn auch kein Fehler.
Nein, dieses Format ist eine Totgeburt und kann nicht gerettet werden. Wenn es unbedingt einen Teamwettbewerb im Ski Alpin braucht, dann wäre das alte Format, dass bei den Weltmeisterschaften von 2005 bis 2009 gefahren wurde, immer noch weitaus sinnvoller als dieser Parallelschmarrn.
Damals gab es zwei Super G Durchgänge und zwei Slalomdurchgänge, jeweils einen pro Geschlecht. Die Platzierungen in den Durchgängen wurden addiert und wer auf die kleinste Summe kam, hat gewonnen.
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Re: XXIV. Olympische Winterspiele in Peking (China) vom 04. bis 20.02.2022

Beitrag von NilsM03 »

Grundsätzlich stimme ich zu, aber...
Werna76 hat geschrieben: 20.02.2022 - 13:18 Im Biathlon wird der Modus auch nicht geändert für den Teambewerb auf zB, nur 3x schießen
... Nachlader und verkürzte Strafrunde in der Single-Mixed (nicht olympisch aber Weltcup) :wink:

Aber ansonsten auf jeden Fall volle Zustimmung
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2022/23: Mayrhofen, Hintertuxer Gletscher, Alta Badia/Sella Ronda, Kronplatz
2021/22: Willingen, Wasserkuppe
So. 2019: Mt. Hutt/NZ, Porters/NZ
2017/18: Schmittenhöhe, Kitzsteinhorn, Maiskogel, Seibelseckle

Weitere besuchte Gebiete:
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Re: XXIV. Olympische Winterspiele in Peking (China) vom 04. bis 20.02.2022

Beitrag von Latesn »

@Highlander:

Martin_D hat genau den Modus beschrieben den ich meinte ;) der war also auch schonmal fahrbar. Was ich da halt noch sehr cool fände wenn der Läufer oben einen Monitor hat und ein Startgate wie beim jetzigen Modus und dann eben die Lichtschranke unten den Start oben auslösen würde. Praxisnah natürlich schwierig weil man 2 Hänge mit einem Ziel braucht aber denke ich immernoch machbar. Das würde ein nettes Feature reinbringen und man könnte ja da jeweils 2 Durchgänge davon fahren dann kann man zumindest kalkuliertes Risiko gehen oder eine "schwächere" Nation geht eben 2 mal volles Risiko. So wie der Modus jetzt ist macht er mir persönlich einfach keinen Spass weil er zu weit von der Realität (edit: i.s.v. den anderen Disziplinen) weg ist - Wären da 2 richtige Slaloms gesteckt (oder RTL) und es würden bei Punktgleichheit alle Zeiten zählen (von mir aus + 5 sek bei Ausfall) dann könnte ich mir das schon vorstellen aber das ist erst recht ned durchführbar
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Re: XXIV. Olympische Winterspiele in Peking (China) vom 04. bis 20.02.2022

Beitrag von Chlosterdörfler »

Die undankbaren „Blechwertung“ der vierten Plätze über alle Sportarten.

1. Russland 13.
2. USA 11.
3. Deutschland 10.
4. Schweiz, Österreich, je 8.
6. Norwegen, Kanada, Schweden, je 7.
9. Japan 6.
10. Italien und Finnland, je 4.
12. China, Niederlande, Tschechien, Frankreich, je 3.
16. Polen, 2.
17. Weissrussland, Grossbritannien, Lettland, Ungarn, Kasachstan, Belgien, Slowenien, Australien, Estland, je 1.
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Re: XXIV. Olympische Winterspiele in Peking (China) vom 04. bis 20.02.2022

Beitrag von Highlander »

Martin_D hat geschrieben: 20.02.2022 - 14:59 .....
Nein, dieses Format ist eine Totgeburt und kann nicht gerettet werden. Wenn es unbedingt einen Teamwettbewerb im Ski Alpin braucht, dann wäre das alte Format, dass bei den Weltmeisterschaften von 2005 bis 2009 gefahren wurde, immer noch weitaus sinnvoller als dieser Parallelschmarrn.
Damals gab es zwei Super G Durchgänge und zwei Slalomdurchgänge, jeweils einen pro Geschlecht. Die Platzierungen in den Durchgängen wurden addiert und wer auf die kleinste Summe kam, hat gewonnen.
das war mir so was von klar das sich die üblichen Verdächtigen hier wieder zu Wort melden...

und warum wurde dieses Format nach 4 Jahren wieder eingestampft.. ?
weil es absolut zeitaufwendig, und mit großem technischen Aufwand umsetzbar war, und für die Zuschauer
ein absolut uninteressantes Format war..... :mrgreen:

nun zu Deiner sogenannten Totgeburt .. :biggrin:

dieses Format gibt es schon seit 1965 ; ich weiß nicht ob Du zu dieser Zeit überhaupt schon an skifahren gedacht hast... :biggrin:

und 10 Jahre später fand diese sogenannte Totgeburt erstmalig in Gröden im FIS Weltcup statt....
und welch Wunder diese Totgeburt gibt es selbst heute noch...
und ich wette um einen Kasten Bier, diese Totgeburt gibt es in vier Jahren bei Olympia in Cortina immer noch... :biggrin:

Ich denke wichtiger ob dieses Format hier ein paar Usern taugt oder nicht taugt, ist wie die Athlethen zu diesem Format stehen...
und von denen habe ich bisher immer vom überwiegenden Teil Zustimmung in Interviews gehört...

also die Wette mit dem Kasten Bier steht... :biggrin: denn diese Totgeburt ist ja inzwischen schon mehr als erwachsen...

Du kannst ja dagegen wetten.. :biggrin:
wo ich schon skifahren war:
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Re: XXIV. Olympische Winterspiele in Peking (China) vom 04. bis 20.02.2022

Beitrag von CrystalMountain »

...und hier noch der komplette Medaillenspiegel der Alpinen Skirennen:

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Re: XXIV. Olympische Winterspiele in Peking (China) vom 04. bis 20.02.2022

Beitrag von CrystalMountain »

...und noch ein Nachtrag zum Thema Nachhaltigkeit, den man fairerweise nicht unterschlagen sollte:
ZDF Sportnachrichtenticker | 22.02.2022 | 09:31 Uhr | hat geschrieben:Olympia-Bobbahn erhält Weltcup-Rennen

Der Bob- und Skeleton-Weltcup wird in den kommenden fünf Jahren auf der Olympiabahn im chinesischen Yanqing gastieren. Die Vereinbarung des Weltverbandes IBSF und der Olympia-Veranstalter sieht neben Weltcup-Rennen im Bob und Skeleton auch Veranstaltungen des Asien-Cups sowie internationale Trainingscamps vor. Der fehlende langfristige Nutzen der teuren neuen Sportstätten war einer der großen Kritikpunkte rund um die Winterspiele von Peking. Die Olympiabahn der Winterspiele 2018 in Südkorea etwa war seither nicht mehr Schauplatz für Weltcup-Rennen im Bob und Rodeln.
Quelle: https://www.zdf.de/nachrichten/sport

Der Eiskanal in Yanqing (a.k.a. die deutsche Goldgrube) wurde logischerweise auch maßgeblich von zwei Deutschen geplant: :wink:
https://www.sportschau.de/olympia/olymp ... n-100.html

Ansonsten sieht's mit internationalen Wettkämpfen in der Nachnutzung bisher eher mau aus.
Für Skisprung-Weltcups laufen Gespräche, der Biathlon-Tross kehrt vorerst nicht mehr zurück:
https://rp-online.de/sport/olympia-wint ... d-66322773

Preisfrage zum Schluss: Wo kommen die Curling-Steine her :?:
Antwort: Von dieser Insel kommen die Curling-Steine :!:
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Re: XXIV. Olympische Winterspiele in Peking (China) vom 04. bis 20.02.2022

Beitrag von Chlosterdörfler »

Paralympics Beijing 2022 vom 04. – 13. März 2022
Die Paralympischen Winterspiele Beijing 2022 werden maximal 736 Para-Athlet*innen und 78 Medaillenwettbewerbe umfassen. Neben 39 Medaillen-Wettkämpfen für Männer, 35 Wettkämpfen für Frauen und vier Mixed-Events wird es maximal 222 Startplätze für Frauen geben. Mit Para-Ski Alpin, Langlauf, Biathlon, Snowboard, Rollstuhl-Curling und Para-Ice-Hockey werden 6 Sportarten auf dem Paralympischen Programm stehen.

Im Para Ski Alpin stehen 30 Medaillen-Wettkämpfe (15 Männer, 15 Frauen) auf dem Programm. Es wird Slots für 140 Männer und 80 Frauen geben, was einen Zuwachs von 7,7 Prozent bzw. 33,3 Prozent im Vergleich zu PyeongChang 2018 bedeutet.

Das Medaillenprogramm im Para Nordischen Skisport ist gegenüber PyeongChang 2018 unverändert und umfasst 38 Goldmedaillen (18 für Männer, 18 für Frauen und zwei Mixed-Events). Der Hauptunterschied ist die Erhöhung der Athlet*innenquoten mit 120 Plätzen bei den Männern und 90 Plätzen bei den Frauen. In PyeongChang gab es 100 Plätze für Männer und 60 für Frauen.

Snowboard feierte sein Paralympisches Debüt in Sotschi 2014 und wird in Beijing 2022 mit acht Medaillenwettbewerben vertreten sein. Das Programm der Frauen, das vorläufig sechs Disziplinen umfasste, wird zwei Medaillenwettbewerbe umfassen.

Die USA hoffen, in Beijing 2022 den vierten Paralympischen Titel in Folge im Para-Eishockey zu gewinnen. Es werden wieder acht Teams auf dem Eis stehen, diesmal im National Indoor Stadium.

Nach der erfolgreichen Einführung in PyeongChang 2018, wo China das erste paralympische Wintergold gewann, wird es beim Rollstuhl-Curling wieder 12 gemischtgeschlechtliche Teams geben, wobei jedes Team mindestens eine weibliche Spielerin enthalten muss. Die Wettkämpfe werden im ikonischen Water Cube stattfinden, der während der Paralympics 2008 für Para-Schwimmen genutzt wurde und derzeit für die Spiele 2022 zum Ice Cube wird.
Quelle: IPC

Der internationale Sport blickt mit Sorge auf die Geschehnisse in der Ukraine.

IPC-Präsident Andrew Parsons sprach von einer „wirklich schrecklichen Situation“
Unterdessen sprach IPC-Präsident Andrew Parsons von einer „wirklich schrecklichen Situation, und wir sind sehr besorgt um das Nationale Paralympische Komitee und die Para-Athleten aus der Ukraine“. Waleri Suschkewitsch, der Präsident des ukrainischen Paralympischen Komitees, habe ihm mitgeteilt, dass seine Para-Athleten in Peking antreten möchten, sagte Parsons: „Aber das Team nach Peking zu bringen, wird eine riesige Herausforderung.“ Für die Gewährleistung ihrer Sicherheit müsse man „so schnell wie möglich eine Lösung finden, damit die ukrainische Delegation sicher zu und von den Spielen reisen kann“.
Sofern die ukrainische Delegation nicht auf dem Landweg Richtung Westen ist. Dürften es warscheinlich von dort keine Teilnehmer geben.

Sportpolitik:

Es gibt noch Berufs Athleten welche in Russland wie auch in Belarus im Sold vom Militär stehen inkl, auch den Rang von Offiziere besitzen. Wenn man Konsequenz ist dürften solche Athleten nicht mehr an Wettkämpfe im Westen teilnehmen bzw. von einer Einreisesperre getroffen werden.
Wer Träume hat der lebt noch.

Antworten

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