Brandkatastrophe von Crans-Montana am 01.01.2026
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Re: Explosion in Crans montana
Ohne jemanden zu nahe treten zu wollen - aber welche Erkenntnisgewinne erhofft Ihr Euch denn jetzt aus einer rein spekulativen Diskussion rund um irgendwelche verbauten Produkte/Türbreiten/etc. hier im Forum ohne Ortskenntnis und auf Basis irgendwelcher instagram posts, alter Fotos und Zeitungsartikel?
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Kakadu
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Re: Explosion in Crans montana
Es geht darum, grob abschätzen und sich ein Bild der Situation machen zu können, damit sich die eigenen Vorstellungen nicht nur im beliebigen Raum der Phantasie bewegen – sowie erkennen zu können, sollten völlig unrealistische Pseudo-Infos als "felsenfeste Wahrheit" herausposaunt werden. Verlorene Zeit sind solche Gedanken nie.don pipone hat geschrieben: 04.01.2026 - 18:34 Ohne jemanden zu nahe treten zu wollen - aber welche Erkenntnisgewinne erhofft Ihr Euch denn jetzt aus einer rein spekulativen Diskussion rund um irgendwelche verbauten Produkte/Türbreiten/etc. hier im Forum ohne Ortskenntnis und auf Basis irgendwelcher instagram posts, alter Fotos und Zeitungsartikel?
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Re: Explosion in Crans montana
Eine Sensibilisierung für solche Gefahren. Da die Behörden selbst in der Schweiz nicht willens oder fähig sind, solche Mausefallen zu schließen, würde ich bei einem Besuch eines solchen Etablissements mit ähnlichen baulichen Gegebenheiten auf dem Absatz kehrt machen.don pipone hat geschrieben: 04.01.2026 - 18:34 Ohne jemanden zu nahe treten zu wollen - aber welche Erkenntnisgewinne erhofft Ihr Euch denn jetzt aus einer rein spekulativen Diskussion rund um irgendwelche verbauten Produkte/Türbreiten/etc. hier im Forum ohne Ortskenntnis und auf Basis irgendwelcher instagram posts, alter Fotos und Zeitungsartikel?
Mich treibt eine ganz andere Frage um. Was sind das eigentlich für "Helden", die erst jetzt von dem zugenmüllten Notausgang berichten? Eine anonyme Meldung erst an die Behörden und bei Untätigkeit an die Medien hätte hier schlimmeres verhindern können. Das Thema Zivilcourage und diese unselige Gleichgültigkeit wäre fast schon eine eigene Diskussion.
Was Du selber richtig machst können andere nicht falsch machen
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Re: Explosion in Crans montana
Dass diese Person eine "gewisse" Vergangenheit hat ist sehr wohl relevant, denn jemand mit solch einem Lebenslauf sollte eigentlich unter gar keinen Umständen einen eigenen Betrieb in diesem Metier führen dürfen.
Nächster Punkt, selber umgebaut: Pläne wird es also so gut wie keine geben, was hinter Wänden unsichtbar verbaut ist kann nicht kontrolliert werden und das verwendete Material wurde ( ist bei solchen Privatumbauten so üblich hier ) so weit wie möglich im Ausland eingekauft. Zwar ist nicht dovon auszugehen dass Frankreich ( naheliegender Einkaufsort ) gefährlichere Materialien zulässt als die Schweiz, nachverfolgbar ist das aber auch nur wenn der Kauf im offiziellen Handel stattfand. Hier kommt dann leider nochmals die Vergangenheit vom Betreiber zum tragen.
Kontrollen: Es weis hier jeder dass Ausländische Personen was das angeht eher mit Samthanschuhen angefasst werden, weil man ums verrecken nicht mit dem dem hauch von einem Vorwurf von einer Rassistischen Benachteiligung konfrontiert sehen will.
Wenn die Schweiz nicht wie eine Bananenrepuplik dastehen will muss sie sich anders verhalten, denn momentan schaut es genau danach und nach Kuscheljustitz aus.
Ich verlange jetzt nicht dass der Betreiber im Verliess vom Chateau Chillon eingeperrt wird, aber eine Hausarrest ähnliche Unterbringung ohne jegliche Kommunikatiosmöglichkeiten ( Ausnahme Familie / Anwalt ) wären dringend erforderlich. Es müsste unter allen Umständen verhindert werden, dass Daten und Bewiese gelöscht oder manipuliert werden können.
Egal ob Schuld oder nicht, aber es wurde bestätigt dass der Betreiber ohne jegliche Kontrolle ins Ausland verreisen könnte, was in dieser Situation ein absolutes NoGo ist und da kommt dann die Vergangenheit noch ein mal ins Spiel und wäre sehr relevant.
Bei alldem soll mir niemand mit dem Spruch von "eine zweite Chance hat jeder verdient" kommen, die unschuldigen Brandopfer haben diese auch nicht.
Nächster Punkt, selber umgebaut: Pläne wird es also so gut wie keine geben, was hinter Wänden unsichtbar verbaut ist kann nicht kontrolliert werden und das verwendete Material wurde ( ist bei solchen Privatumbauten so üblich hier ) so weit wie möglich im Ausland eingekauft. Zwar ist nicht dovon auszugehen dass Frankreich ( naheliegender Einkaufsort ) gefährlichere Materialien zulässt als die Schweiz, nachverfolgbar ist das aber auch nur wenn der Kauf im offiziellen Handel stattfand. Hier kommt dann leider nochmals die Vergangenheit vom Betreiber zum tragen.
Kontrollen: Es weis hier jeder dass Ausländische Personen was das angeht eher mit Samthanschuhen angefasst werden, weil man ums verrecken nicht mit dem dem hauch von einem Vorwurf von einer Rassistischen Benachteiligung konfrontiert sehen will.
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Ich verlange jetzt nicht dass der Betreiber im Verliess vom Chateau Chillon eingeperrt wird, aber eine Hausarrest ähnliche Unterbringung ohne jegliche Kommunikatiosmöglichkeiten ( Ausnahme Familie / Anwalt ) wären dringend erforderlich. Es müsste unter allen Umständen verhindert werden, dass Daten und Bewiese gelöscht oder manipuliert werden können.
Egal ob Schuld oder nicht, aber es wurde bestätigt dass der Betreiber ohne jegliche Kontrolle ins Ausland verreisen könnte, was in dieser Situation ein absolutes NoGo ist und da kommt dann die Vergangenheit noch ein mal ins Spiel und wäre sehr relevant.
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markus
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Re: Explosion in Crans montana
Das was da Geschen ist darf sich auf keinen Fall mehr wiederholen. Die Verantwortlichen werden wahrscheinlich zur Rechenschaft gezogen. Und zwar hoffentlich alle die damit zu tun hatten. Auch die die das wissentlich genehmigt hatten. Und das sollen jetzt die Behörden aufklären. Deshalb werde ich mich hüten irgendwelche Schuldzuweisungen oder Vorverurteilungen auszusprechen. Wichtig ist aber dass umgehend Reagiert wird, und zwar auf EU weiter ebene und solche Brandlasten und mangelhafte Fluchtmöglichkeiten entfernt oder geändert werden.
So wie es auch kurz nach Kaprun im Seilbahnbereich getan wurde. Und da wurde sofort damit begonnen alle Brennbaren Gummimatten vor der kommenden Wintersaison umgehend zu entfernen und gegen Feuerfeste zu tauschen. Es gab noch viele andere Details zur Verbesserung des Brandschutzes und das wird auch bis zum heutigen Tag sehr stark kontrolliert. Und zwar im ganzen EU Raum.
Genau so sollte jetzt hier auch verfahren werden, da jetzt was passiert ist mit dem wahrscheinlich keiner mit gerechnet hat.
Nur so meine eigene Meinung dazu.
Trotzdessen wünsche ich euch allen ein gutes, gesundes neues 2026.
So wie es auch kurz nach Kaprun im Seilbahnbereich getan wurde. Und da wurde sofort damit begonnen alle Brennbaren Gummimatten vor der kommenden Wintersaison umgehend zu entfernen und gegen Feuerfeste zu tauschen. Es gab noch viele andere Details zur Verbesserung des Brandschutzes und das wird auch bis zum heutigen Tag sehr stark kontrolliert. Und zwar im ganzen EU Raum.
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Endmoräne
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Re: Explosion in Crans montana
Mal ganz am Rande gefragt: War euch das Konzept der Kinder-Schampus-Bar als solches vor diesem Unglück geläufig? Ich muss nämlich gestehen, mir nicht.
Meine das ganz ohne Wertung, interessiert mich nur.
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Re: Explosion in Crans montana
Sehe ich anders, da wird nicht viel passieren. Mit Kaprun ist das überhaupt nicht vergleichbar. Es handelt sich hier um eine wesentlich kleinteiligere Branche. Solche Vorfälle gab's doch schon häufiger, blockierte Notausgänge, falsche Matterialien, gefährlicher Umgang mit Feuerwerk, alles nichts neues.markus hat geschrieben: 04.01.2026 - 20:02 Das was da Geschen ist darf sich auf keinen Fall mehr wiederholen. Die Verantwortlichen werden wahrscheinlich zur Rechenschaft gezogen. Und zwar hoffentlich alle die damit zu tun hatten. Auch die die das wissentlich genehmigt hatten. Und das sollen jetzt die Behörden aufklären. Deshalb werde ich mich hüten irgendwelche Schuldzuweisungen oder Vorverurteilungen auszusprechen. Wichtig ist aber dass umgehend Reagiert wird, und zwar auf EU weiter ebene und solche Brandlasten und mangelhafte Fluchtmöglichkeiten entfernt oder geändert werden.
So wie es auch kurz nach Kaprun im Seilbahnbereich getan wurde. Und da wurde sofort damit begonnen alle Brennbaren Gummimatten vor der kommenden Wintersaison umgehend zu entfernen und gegen Feuerfeste zu tauschen. Es gab noch viele andere Details zur Verbesserung des Brandschutzes und das wird auch bis zum heutigen Tag sehr stark kontrolliert. Und zwar im ganzen EU Raum.
Genau so sollte jetzt hier auch verfahren werden, da jetzt was passiert ist mit dem wahrscheinlich keiner mit gerechnet hat.
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Re: Explosion in Crans montana
Ähnliche Gedanken hatte ich mir auch schon gemacht: Überwiegend minderjährige Besucher in der Bar. 14 und 16 Jährige Jugendliche, die sicherlich anderes als Fanta in ihren mit "Wunderkerzen" verzierten Flaschen serviert bekommen haben.Endmoräne hat geschrieben: 04.01.2026 - 20:06 Mal ganz am Rande gefragt: War euch das Konzept der Kinder-Schampus-Bar als solches vor diesem Unglück geläufig? Ich muss nämlich gestehen, mir nicht.
Meine das ganz ohne Wertung, interessiert mich nur.
Auch das wird noch ein Nachspiel haben für den Betreiber, wenn es nicht wie andere Dinge auch unter den Tisch gekehrt wird. Aber das wird sicherlich nicht sein größtes Problem sein.
Wenn das Ganze nur nicht so traurig wäre...
Die jungen Leute hatten ihr ganzes Leben noch vor sich.
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Kakadu
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Re: Explosion in Crans montana
@Theo Sorry – aber mich widert Deine pauschale Vorverurteilung des Betreibers wirklich an! Nicht nur hatte er damals in einem völlig anderen Bereich ein strafrechtliches Problem, sondern er war seither auch nicht mehr in jenen Kreisen auf dem Radar erschienen. Ihm nun Berufsverbot erteilen zu wollen – bevor überhaupt klar ist, ob er tatsächlich für irgendwas strafrechtlich verantwortlich ist, geht wirklich zu weit. Ohne viel selbst Hand anzulegen wäre das Lokal gar nicht wiederauferstanden, da nur für Auftragsarbeiten schlicht nicht das Geld da war – sonst hätte das sonstwer getan. Des weiteren ist die Unterstellung, im Ausland werde vorschriftswidriges Billigmaterial eingekauft, ebenso völlig unhaltbar. Und den Materialeinkauf in einen Zusammenhang mit dem damaligen Strafrechtsfall zu setzen, ist komplett haltlos. Des weiteren: wenn Webseiten unsichtbar gemacht werden, sind sie a) beim Hoster noch im Backup, und b) in einer WayBackMachine ohnehin noch vorhanden. Daß Du hier den Betreiber schon als Hauptschuldigen brandmarkst – und sogar verlangst, ihn festzusetzen – ist komplett unfundiert. Wir leben nicht in US-Kriminalfilmen!
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gfm49
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Re: Explosion in Crans montana
Laut Süddeutscher hat die Gemeinde beschlossen, als Nebenklägerin aufzutreten, sie habe bereits eine Zivilklage eingereicht. Passt zwar zumindest nach deutschem Recht nicht zusammen und die eigene Rechtsposition der Gemeinde ist mir auch nicht klar. Aber das scheint mir nach dem Motto "Angriff ist die beste Verteidigung" zu gehen, um von eigenem Kontrollversagen abzulenken.
https://www.sueddeutsche.de/panorama/sc ... li.3362447
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Re: Explosion in Crans montana
Die Frage kam auch in einer PK auf. Was man seitens der Behörden unternähme, damit die sich nicht nach Frankreich absetzen. Denn Frankreich liefere seine Staatsbürger nicht an die Schweiz aus.Kakadu hat geschrieben: 04.01.2026 - 22:13 Daß Du hier den Betreiber schon als Hauptschuldigen brandmarkst – und sogar verlangst, ihn festzusetzen – ist komplett unfundiert. Wir leben nicht in US-Kriminalfilmen!
Unberechtigt ist die Frage also nicht.
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Re: Explosion in Crans montana
Eine beschuldigten Staatsbürger eines anderen Landes in so einer Sache festzusetzen oder zumindest mit Auflagen zu belegen ist keine unübliches Vorgehen in so einem schwerwiegenden Fall.
So ganz absurd ist diese Forderung also nicht...
Edit: Gerade erst gesehen, dass NeusserGletscher praktisch das gleiche schon geschrieben hat.
So ganz absurd ist diese Forderung also nicht...
Edit: Gerade erst gesehen, dass NeusserGletscher praktisch das gleiche schon geschrieben hat.
Zuletzt geändert von Mt. Cervino am 05.01.2026 - 09:56, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Explosion in Crans montana
Die Abgabe von Schaumwein an 16-jährige ist in der Schweiz, wie auch in Österreich und Deutschland, absolut legal.Mt. Cervino hat geschrieben: 04.01.2026 - 22:09 Überwiegend minderjährige Besucher in der Bar. [...] 16 Jährige Jugendliche, die sicherlich anderes als Fanta in ihren mit "Wunderkerzen" verzierten Flaschen serviert bekommen haben.
Auch das wird noch ein Nachspiel haben für den Betreiber,
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Re: Explosion in Crans montana
Schon klar, aber nicht an 14-jährige.
Aber bei den 16-jährigen wird es beim Schaumwein nicht bei allen geblieben sein.
Aber das ist alles Spekulation...
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Re: Explosion in Crans montana
Duie Opfer wurden mittlerweile alle Identifiziert:
https://www.focus.de/panorama/welt/expl ... a9634.htmlAlle 40 Todesopfer des Feuer-Infernos von Crans-Montana wurden identifiziert. Das meldet die Polizei des Kantons Wallis in der Schweiz.
Dabei handelt es sich um 21 Schweizerinnen und Schweizer im Alter von 14 bis 31 Jahren. Ebenfalls gestorben ist eine schweiz-französische Doppelstaatsbürgerin im Alter von 24 Jahren, zwei Italienerinnen im Alter von 15 und 16 Jahren, vier Italiener im Alter von 16 Jahren, eine Portugiesin im Alter von 22 Jahren, eine Belgierin im Alter von 17 Jahren, zwei Französinnen im Alter von 33 und 26 Jahren, fünf Franzosen im Alter von 14 bis 39 Jahren, eine 15-jährige Dreifachstaatsbürgerin (Frankreich/Israel/Grossbritannien), einen Türken (18) und einen Rumänen (18).
Unter den 119 Verletzten sind mehr als 70 Schweizer sowie Franzosen, Italiener, Serben und einzelne Angehörige anderer Länder. Deutsche Opfer wurden bislang nicht gemeldet
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Re: Explosion in Crans montana
Das ist ein Irrglauben.gfm49 hat geschrieben: 04.01.2026 - 12:48Nach 20 Jahren müsste das auch in der Schweiz längst aus dem Strafregister getilgt sein. Dann gilt man nicht mehr als vorbestraftSeilbahnjunkie hat geschrieben: 04.01.2026 - 10:28 Die Justiz berücksichtigt solche Dinge durchaus auch. Es ist ein Unterschied, ob sich ein bisher unbescholtener Bürger etwas zu Schulden kommen lassen hat, oder ein bereits vorbestrafter.
Soll jetzt niemanden reinwaschen. Aber der "aktuelle" Lebenswandel wird da wesentlich entscheidender sein.
Aus dem Strafregister wird gar nichts gelöscht, sondern verjährte Taten werden nur als gelöscht markiert.
Das heisst ein aktueller Strafregisterauszug ist dann zwar clean. Aber einige Behörden können dann trotzdem noch alle Einträge einsehen!
Und da kann es vor Gericht durchaus interessant werden wenn es z.B. um die Frage geht, handelt es sich um einen Ersttäter oder einen notorischen Serientäter. Auch wenn die begangenen Taten in der Theorie schon längstens verjährt sind.
https://www.skichablais.net, seit 20 Jahren über Bergbahnen der Region Chablais und Umgebung.
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Re: Explosion in Crans montana
Dann ist diese offizielle Aussage hier aber mißverständlich:TPD hat geschrieben: 04.01.2026 - 23:03Das ist ein Irrglauben.
Aus dem Strafregister wird gar nichts gelöscht, sondern verjährte Taten werden nur als gelöscht markiert.
"Nach Ablauf bestimmter Fristen werden die Urteile von Amtes wegen automatisch aus dem Strafregister-Informationssystem VOSTRA gelöscht," (Hervorhebung durch mich)
Quelle: Eidgenössisches Justiz- und Polizeidepartement EJPD - https://www.e-service.admin.ch/crex/cms ... onen_d.pdf
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Re: Explosion in Crans montana
In Deutschland greift das Gaststättengesetz. Das regelt glasklar: Minderjährige U16 dürfen sich nur bis max. 23 Uhr und nur in Begleitung einer personensorgeberechtigten oder erziehungsbeauftragten Person in Gaststätten aufhalten. Für Minderjährige U18 gilt, ab 24 Uhr ist ebenfalls eine derartige Begleitperson erforderlich. Aus diesem Grund gibt es in Deutschland eigentlich keine Discotheken oder Nachtclubs, die Minderjährige einließen. In der Schweiz ist das kantonal geregelt. Fürs Wallis gilt, U16 brauchst du nach 22 Uhr eine entsprechende Begleitung. Letzteres ist natürlich eine recht schwammige Regelung, zumindest was die Einhaltung betrifft.SaxSki hat geschrieben: 04.01.2026 - 22:47Die Abgabe von Schaumwein an 16-jährige ist in der Schweiz, wie auch in Österreich und Deutschland, absolut legal.Mt. Cervino hat geschrieben: 04.01.2026 - 22:09 Überwiegend minderjährige Besucher in der Bar. [...] 16 Jährige Jugendliche, die sicherlich anderes als Fanta in ihren mit "Wunderkerzen" verzierten Flaschen serviert bekommen haben.
Auch das wird noch ein Nachspiel haben für den Betreiber,
Die Geschichte mit der Nebenklage der Gemeinde ist natürlich ein schlechter Witz. Die scheinen auch an Rauchgasvergiftung zu kranken.
Was die Morettis betrifft, so hatten die schon einiges los, muss man ihnen lassen. Sieht man sich die drei Schuppen und ihre Bewertungen aber mal genauer an, kann man sich des Eindrucks nicht erwehren, dass es sich doch insgesamt um ziemlich hart am Wind segelnde get-rich-quick Konzepte handelt. Wirklich bemerkenswert ist aber die Sache mit den Helmen. Die tauchen ja auch genauso auf den älteren Bildern und Videos auf, sind also kein einmaliger Gag. Dann aber doch irgendwie umständlich und albern, wenn der Neuigkeitseffekt einmal verflogen ist. Vielleicht erfüllten die aber auch einen ganz praktischen Zweck? Nämlich die Augen der Kellnerinnen zu schützen. Aus so einem bengalischen Feuer kommt nämlich wesentlich mehr raus, als aus einer popeligen Wunderkerze. Und das soll ja auch so sein. Aus dem Grund recken die Bedienungen im Folie Douce und vergleichbaren Etablissements die entsprechenden Flaschen weit über den Kopf. Womöglich war man sich seitens der Geschäftsleitung der Tatsache bewusst, dass das hier keine so gute Idee wäre. Das wird zu klären sein. Ebenso wie die Frage, wer auf die Idee mit der Huckepack-Nummer kam.
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Re: Explosion in Crans montana
Du klingst fast als wärst du der Anwalt der Betreiber. Jeder Beitrag von dir dreht sich nur darum die nicht vorzuverurteilen und rumzuspekulieren und dann spekulierst du selbst wild. Schon etwas schräg.Kakadu hat geschrieben: 04.01.2026 - 22:13 @Theo Sorry – aber mich widert Deine pauschale Vorverurteilung des Betreibers wirklich an! Nicht nur hatte er damals in einem völlig anderen Bereich ein strafrechtliches Problem, sondern er war seither auch nicht mehr in jenen Kreisen auf dem Radar erschienen. Ihm nun Berufsverbot erteilen zu wollen – bevor überhaupt klar ist, ob er tatsächlich für irgendwas strafrechtlich verantwortlich ist, geht wirklich zu weit. Ohne viel selbst Hand anzulegen wäre das Lokal gar nicht wiederauferstanden, da nur für Auftragsarbeiten schlicht nicht das Geld da war – sonst hätte das sonstwer getan. Des weiteren ist die Unterstellung, im Ausland werde vorschriftswidriges Billigmaterial eingekauft, ebenso völlig unhaltbar. Und den Materialeinkauf in einen Zusammenhang mit dem damaligen Strafrechtsfall zu setzen, ist komplett haltlos. Des weiteren: wenn Webseiten unsichtbar gemacht werden, sind sie a) beim Hoster noch im Backup, und b) in einer WayBackMachine ohnehin noch vorhanden. Daß Du hier den Betreiber schon als Hauptschuldigen brandmarkst – und sogar verlangst, ihn festzusetzen – ist komplett unfundiert. Wir leben nicht in US-Kriminalfilmen!
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Re: Explosion in Crans montana
Jetzt passiert hier genau das Gleiche wie in den Medien. Da man noch nichts Konkretes weiss, wird wild spekuliert. Und das Volk will einen Schuldigen sehen. Jetzt, sofort, unverzüglich. Nun lasst doch mal die dafür Zuständigen ihre Arbeit machen!
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Re: Explosion in Crans montana
Zwar weder noch – jedoch habe ich auch schon reichlich Juristereierfahrung gesammelt; einmal kam ich sogar ohne anwaltliche Vertretung vor Bundesgericht gegen einen Gemeindepräsidenten durch, der an einer Gemeindeversammlung schlicht das Volk angelogen hatte. Das war aber Staatsrecht – hier geht es um Strafrecht.Seilbahnjunkie hat geschrieben: 05.01.2026 - 08:29 Du klingst fast als wärst du der Anwalt der Betreiber. Jeder Beitrag von dir dreht sich nur darum die nicht vorzuverurteilen und rumzuspekulieren und dann spekulierst du selbst wild. Schon etwas schräg.
Und spekulieren ist erlaubt – wenn das als solches erkennbar ist. Damit wird auch das Umfeld abgesteckt, in dem sich eine Angelegenheit bewegen könnte – was dem Verständnis der Situation dient.
Nun: Vorverurteilungen sind – sobald sie mal eingerissen haben – nur wieder schwer aus der Welt zu schaffen; und die Person hat es dann ungerechtfertigterweise schwerer, wieder ins normale soziale Leben zurückzufinden – und das ist niemandem zu gönnen. Deshalb ist es wichtig, daß das korrekt formuliert wird und nicht einfach paschal draufgehauen wird.
Im konkreten Fall hier geht es um drei Anklagepunkte aus dem StGB (fedlex 311.0):
Art. 117 – Fahrlässige Tötung (wird immer von Amtes wegen verfolgt – max. 3 Jahre oder Geldstrafe)
Art. 125 – Fahrlässige Körperverletzung (wird nur auf Antrag verfolgt, aber bei schwerer Schädigung von Amtes wegen – max. 3 Jahre oder Geldstrafe)
Art. 222 – Fahrlässige Verursachung einer Feuersbrunst (bei Gemeingefahr nur bis 1 Jahr oder Geldstrafe – bei Gefährdung von Leib und Leben max. 3 Jahre oder Geldstrafe)
Alle drei sind Vergehen und nicht Verbrechen (StGB Art. 10 Begriffe – Strafandrohung), da das mögliche Strafmaß 3 Jahre nicht übersteigt. Den Besitzer nun wie eine Verbrecher behandeln zu wollen, ist also völlig verfehlt.
Um eine Person vorläufig festzusetzen, müssen gewisse Voraussetzungen erfüllt sein (siehe StPO (Fedlex 312.0) ab Art. 212); das einzige, was hier anwendbar sein könnte, wäre Fluchtgefahr – von der aber aufgrund des Wohnsites in der CH nicht auszugehen ist.
Hier ist die Frage des Wohnsitzes relevant – der zweifellos in der Schweiz liegt (auch wenn er seine Fäden nach Korsika oder Südfrankreich wohl nicht gänzlich abgebrochen hat). Zudem ist nicht davon auszugehen, daß der Betroffene nochmal irgendwo anders ganz neu anfangen will – unter Verlust von vielem und ständig auf der Flucht. Von einer unmittelbaren Fluchtgefahr ist somit nicht auszugehen, wenn er sogar mit den Untersuchungsbehörden kooperiert – was der Fall sei. Insofern besteht kein Anlaß, ihn festzusetzen.NeusserGletscher hat geschrieben: 04.01.2026 - 22:37Die Frage kam auch in einer PK auf. Was man seitens der Behörden unternähme, damit die sich nicht nach Frankreich absetzen. Denn Frankreich liefere seine Staatsbürger nicht an die Schweiz aus.Kakadu hat geschrieben: 04.01.2026 - 22:13 Daß Du hier den Betreiber schon als Hauptschuldigen brandmarkst – und sogar verlangst, ihn festzusetzen – ist komplett unfundiert. Wir leben nicht in US-Kriminalfilmen!
Unberechtigt ist die Frage also nicht.
Und nochwas: daß die Gemeinde sich als Nebenkläger ins Verfahren eingeklinkt hat, verschafft ihr gewisse Vorteile: so hat sie so Akteneinsicht und kann auch Anträge stellen (daß z.B. noch dies oder jenes genauer zu untersuchen sei etc.). Handkehrum ist aber auch jetzt schon klar, daß die Gemeinde (als Kontrollorgan) in der Schußlinie stehen wird. Dies beides beißt sich aber nicht.
Meine persönliche Meinung ist, daß es hier weniger um die Suche eines Schuldigen zu gehen hat, sondern viel mehr, die viele Vorfälle nach dem inzwischen bekannten Muster (Schallschutz hat Feuer gefangen, das sich rasend ausgebreitet hat) endlich abzustellen. Dafür ist aber noch sehr viel Arbeit nötig. Die Besitzer sind hierbei natürlich nicht uninvolviert – aber nicht die einzigen, an denen der Fall aufgehängt werden wird.
Zuletzt geändert von maba04 am 05.01.2026 - 14:05, insgesamt 2-mal geändert.
Grund: Zitat korrigiert.
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Re: Explosion in Crans montana
@Kakadu
Ich kritisiere ja auch die Bewilligungspraxis und die Justiz, beim selber gemachten Umbau zeige ich grösstenteils alltägliche Probleme auf das so mit sich bringt ohne dabei einen Vorwurf zu erheben.
Den Zugriff auf alles zu herweigen sollte eh Standard sein und es zeigt sich dass das dringend nötig ist, denn das Stumm schalten der Social Media Kanälen ist ja schon nichts anderes als ein Vertuschungsversuchm oder kommt hier jetzt noch einer mit der Theorie dass das von FB und co. selber gemacht wurde als man dort von der Katastrophe höhrte.
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Re: Explosion in Crans montana
Blindschalten der SocialMedia-Kanäle ist auch noch aus einem anderen Blickwinkel zu betrachten: es dürfte davon auszugehen sein, daß sich dort nun Shitstorm an Shitstorm türmen würde – und gar die übelsten Verleumdungen (oder gar strafrechtlich nicht irrelevante Bemerkungen) – preisgegeben würden, was niemandem dient und so natürlich vermieden werden kann. Die Untersuchungsbehörden haben ohnehin Zugriff darauf. Klar sind so natürlich auch keine Beileidsbekundungen möglich – aber die können auch auf anderem Weg kundgetan werden (was ja auch schon geschieht – auch in den SM). Prinzipiell wäre nicht mal auszuschließen, daß die Plattformbetreiber dem zuvorkamen (aber das ist wiedermal Spekulation).Theo hat geschrieben: 05.01.2026 - 10:22 @Kakadu
Ich kritisiere ja auch die Bewilligungspraxis und die Justiz, beim selber gemachten Umbau zeige ich grösstenteils alltägliche Probleme auf das so mit sich bringt ohne dabei einen Vorwurf zu erheben.
Den Zugriff auf alles zu herweigen sollte eh Standard sein und es zeigt sich dass das dringend nötig ist, denn das Stumm schalten der Social Media Kanälen ist ja schon nichts anderes als ein Vertuschungsversuchm oder kommt hier jetzt noch einer mit der Theorie dass das von FB und co. selber gemacht wurde als man dort von der Katastrophe höhrte.
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Re: Explosion in Crans montana
Ich verstehe das Vorgehen der Staatsanwaltschaft nicht. Es hätte sofort nach dem Brand Privat- und Geschäftsräume der Betreiber durchsucht und sämtliche Unterlagen beschlagnahmt werden müssen. Etwa die Lieferscheine zu den "Akustikplatten", sofern diese nach 10 Jahren noch vorhanden sind. Meines Wissens nach ist dies bislang nicht geschehen.
Denn es macht für die weiteren Ermittlungen und auch für das Verfahren einen Unterschied, ob flammhemmende Akustikplatten oder billiges Verpackungsmaterial bestellt wurde.
Die Beschlagnahme von Unterlagen stellt auch keine Vorverurteilung dar. Sie dient lediglich der Beweissicherung.
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Re: Explosion in Crans montana
naja, der Sinn eines Diskussionsforums ist es nunmal über Dingezu disskutieren und Meiningen auszutauschen um neue Perspektiven zu bekommen.don pipone hat geschrieben: 04.01.2026 - 18:34 Ohne jemanden zu nahe treten zu wollen - aber welche Erkenntnisgewinne erhofft Ihr Euch denn jetzt aus einer rein spekulativen Diskussion rund um irgendwelche verbauten Produkte/Türbreiten/etc. hier im Forum ohne Ortskenntnis und auf Basis irgendwelcher instagram posts, alter Fotos und Zeitungsartikel?
Das ist doch verschwendete Lebenszeit.
Sonst könnten wir das hier schließen und sagen: bitte nach Abschluß der Ermittlung/Verhandlung in x Jahren in Wikipedia nachlesen.
Und jeder darf seine Lebendzeit verschwenden wie er möchte, manche machen dass ja auch indem sie einen Berg hoch fahren/laufen nur um wieder unten anzukommen. Hätte man auch gleich unten bleiben können um die Zeit sinnvoller zu nutzen.
Zudem finde ich es hier gerade in diese Phase sinnvoll die Meinung und Einschätzunge anderer zu hören, dass gibt mir selbst eine weitere Perspektive.
Es steh mir ja frei sie zu teilen oder zu ignorieren.