Brandkatastrophe von Crans-Montana am 01.01.2026
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Re: Explosion in Crans montana
Das hört sich fast schon so an als ob ihr bis zur Volljährigkeit ganz brav und risikofrei das behütete Elternhaus nicht verlassen habt.Mt. Cervino hat geschrieben: 04.01.2026 - 22:09Ähnliche Gedanken hatte ich mir auch schon gemacht: Überwiegend minderjährige Besucher in der Bar. 14 und 16 Jährige Jugendliche, die sicherlich anderes als Fanta in ihren mit "Wunderkerzen" verzierten Flaschen serviert bekommen haben.Endmoräne hat geschrieben: 04.01.2026 - 20:06 Mal ganz am Rande gefragt: War euch das Konzept der Kinder-Schampus-Bar als solches vor diesem Unglück geläufig? Ich muss nämlich gestehen, mir nicht.
Meine das ganz ohne Wertung, interessiert mich nur.
Auch das wird noch ein Nachspiel haben für den Betreiber, wenn es nicht wie andere Dinge auch unter den Tisch gekehrt wird. Aber das wird sicherlich nicht sein größtes Problem sein.
Wenn das Ganze nur nicht so traurig wäre...
Die jungen Leute hatten ihr ganzes Leben noch vor sich.
14, 15, 16, ist doch gerade das Alter der Pupertät wo es umso reizvoller ist feiern zu gehen und erste Erfahungen mit Dingen zu machen die bislang nur Erwachesnen vorbehalten sind.
Die Jugendschutzgesetze wollen das im Kern auch nicht verbieten (sonst haben wir zuviele Alkohol-tote wenn sie 18 werden) sondern den Spagat zu schaffen dies in halbwegs gelenkten und kontrollierbaren Bahnen zu halten. Sonst findet es heimlich mit allen Folgen im Dunkeln statt.
In diesem Alter (ich schließe mich nicht aus) werden Dinge gemacht und ausprobiert, die zum Glück meist gut ausgegangen sind oder wo ein Erwachsener rechtzeitig als Spaßbremse eingegriffen hat.
Ich möchte damit die Fehler, Ursache, und Folgen des Brandes hier nicht nicht rechtfertigen, sondern lediglich das Unverständnis, dass Jugentliche ausgelassen feiern dürfen, kommentieren.
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Re: Explosion in Crans montana
Dúrfen sie.ich würde als wirt aber Jugendlichen keinen Alkohol ausschenken.schon gar nicht in der masse.wir haben mit 15/16 auch feuchtfröhlich gefeiert..aber das war ausnahmslos auf privatpartysvaldebagnes hat geschrieben: 05.01.2026 - 11:40Das hört sich fast schon so an als ob ihr bis zur Volljährigkeit ganz brav und risikofrei das behütete Elternhaus nicht verlassen habt.Mt. Cervino hat geschrieben: 04.01.2026 - 22:09Ähnliche Gedanken hatte ich mir auch schon gemacht: Überwiegend minderjährige Besucher in der Bar. 14 und 16 Jährige Jugendliche, die sicherlich anderes als Fanta in ihren mit "Wunderkerzen" verzierten Flaschen serviert bekommen haben.Endmoräne hat geschrieben: 04.01.2026 - 20:06 Mal ganz am Rande gefragt: War euch das Konzept der Kinder-Schampus-Bar als solches vor diesem Unglück geläufig? Ich muss nämlich gestehen, mir nicht.
Meine das ganz ohne Wertung, interessiert mich nur.
Auch das wird noch ein Nachspiel haben für den Betreiber, wenn es nicht wie andere Dinge auch unter den Tisch gekehrt wird. Aber das wird sicherlich nicht sein größtes Problem sein.
Wenn das Ganze nur nicht so traurig wäre...
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14, 15, 16, ist doch gerade das Alter der Pupertät wo es umso reizvoller ist feiern zu gehen und erste Erfahungen mit Dingen zu machen die bislang nur Erwachesnen vorbehalten sind.
Die Jugendschutzgesetze wollen das im Kern auch nicht verbieten (sonst haben wir zuviele Alkohol-tote wenn sie 18 werden) sondern den Spagat zu schaffen dies in halbwegs gelenkten und kontrollierbaren Bahnen zu halten. Sonst findet es heimlich mit allen Folgen im Dunkeln statt.
In diesem Alter (ich schließe mich nicht aus) werden Dinge gemacht und ausprobiert, die zum Glück meist gut ausgegangen sind oder wo ein Erwachsener rechtzeitig als Spaßbremse eingegriffen hat.
Ich möchte damit die Fehler, Ursache, und Folgen des Brandes hier nicht nicht rechtfertigen, sondern lediglich das Unverständnis, dass Jugentliche ausgelassen feiern dürfen, kommentieren.
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Re: Explosion in Crans montana
valdebagnes hat geschrieben: 05.01.2026 - 11:25Und jeder darf seine Lebendzeit verschwenden wie er möchte, manche machen dass ja auch indem sie einen Berg hoch fahren/laufen nur um wieder unten anzukommen. Hätte man auch gleich unten bleiben können um die Zeit sinnvoller zu nutzen.
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Re: Explosion in Crans montana
Auf social media nichts sagen soll ein Vertuschungsversuch sein? Ich hoffe sehr, das ist nicht ernst gemeint! Erstens, woraus wird eine Pflicht abgeleitet sich dort äussern zu müssen, und zweitens hat jeder Beschuldigte das Recht zu schweigen.
Probably waking up
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gfm49
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Re: Explosion in Crans montana
Es geht nicht um nichts sagen, sondern darum, bereits gesagtes ungeschehen machen zu wollen.GMD hat geschrieben: 05.01.2026 - 14:15Auf social media nichts sagen soll ein Vertuschungsversuch sein?
Ich kann allerdings auch verstehen, daß die Leute sich keinem zusätzlichen Shitstorm aussetzen wollen. Solange die StA vollen zugriff hat und das Material sichten kann, sehe ich auch kein wirkliches Problem. Ob das den Betreibern bewußt ist, daß das Material verfügbar bleibt, auch wenn man es vom Netz nimmt, lasse ich dahingestellt. Ich wüßte es nicht, würde es aber angesichts der dahinterstehenden Datenkraken vermuten. Ich bin da nirgends aktiv (außer in ein paar Foren) und habe deshalb keine Erfahrung.
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Re: Explosion in Crans montana
https://www.20min.ch/story/crans-montan ... ium=social
Einfach arg
Kurz zusammengefasst:
Notausgang gegenüber WC war abgeschlossen, da er in anderes Gebäude führt und Mitarbeiter durften ihn nicht öffnen. Außerdem sei der Brandschutz (Feuerlöscher und co. unzureichend gewesen).
Einfach arg
Kurz zusammengefasst:
Notausgang gegenüber WC war abgeschlossen, da er in anderes Gebäude führt und Mitarbeiter durften ihn nicht öffnen. Außerdem sei der Brandschutz (Feuerlöscher und co. unzureichend gewesen).
- TPD
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Re: Explosion in Crans montana
Jein!Dann ist diese offizielle Aussage hier aber mißverständlich:
Im verlinkten PDF steht ja, dass es eine "Schattendatenbank" gibt, wo die Daten deutlich länger gespeichert werden als im "öffentlichen" Strafregister.
Aber gut möglich dass man aufgrund des DSGVO gezwungen worden ist, die verjährten Einträge nun definitiv zu löschen und nicht mehr einfach als gelöscht markieren kann? Das System VOSTRA scheint ja auch erst seit 2023 produktiv zu sein.
Aber man kann auch unschwer erkennen, dass es trotz den genannten Fristen nicht viel braucht und alle vorhandenen Einträge werden verlängert.
Ergo muss man als vorbestrafter Bürger damit rechnen, dass die Daten auch noch Jahrzehnte später wieder zum Vorschein kommen, auch wenn der offizielle Strafregisterauszug schon lange clean ist.
Und warum äussert man sich erst jetzt in der Presse?Notausgang gegenüber WC war abgeschlossen, da er in anderes Gebäude führt und Mitarbeiter durften ihn nicht öffnen. Außerdem sei der Brandschutz (Feuerlöscher und co. unzureichend gewesen).
Brandschutz geht Alle etwas an! Und wenn die Verantwortlichen des Betriebs nicht reagieren, dann darf man sich ja auch bei den Behörden melden.
https://www.skichablais.net, seit 20 Jahren über Bergbahnen der Region Chablais und Umgebung.
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gfm49
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Re: Explosion in Crans montana
nicht viel, aber "etwas" - und soweit bisher berichtet, lag ja seither nichts weiteres vor - jedenfalls davon war bislang keine Rede:TPD hat geschrieben: 05.01.2026 - 19:03Aber man kann auch unschwer erkennen, dass es trotz den genannten Fristen nicht viel braucht und alle vorhandenen Einträge werden verlängert.
Wenn die Aussagen der ehemaligen Mitarbeiter (wobei man bei ehemaligen immer vorsichtig sein muss, ob die evtl. im Unfrieden gegangen sind bzw. "wurden" und jetzt eine Chance sehen, sich zu rächen) in einem französischen Sender zutreffen sollten, muss man jedenfalls nicht mehr auf 20 oder mehr Jahre zurückliegende Taten zurückgreifen, das reicht per se.
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Re: Explosion in Crans montana
Offenbar gab es bereits in der Silvesternacht 2019/20 in besagter Bar einen Vorfall, der fatal an das grauenhafte Ereignis der Silvesternacht 2025/26 erinnert. Eine vom welschen (= Westschweiz) Fernsehsender RTS veröffentlichte Aufnahme aus der Silvesternacht 2019/2020 in der Bar Le Constellation in Crans-Montana legt nahe, dass das Risiko durch die an der Decke angebrachten Akustik-Absorber bzw. den Schaumstoff seit Längerem bekannt war. Auf dem Video warnte damals ein Le Constellation-Mitarbeiter Gäste vor den Akustik-Paneelen in Bezug auf Brandgefahr. Unglaublich.
https://www.rts.ch/info/regions/valais/ ... 08515.html
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Re: Explosion in Crans montana
Aber zumindest in Deutschland maximal bis 24h. Das Ereignis in Crans Montana war glaube ich erst nach Mitternacht, oder?SaxSki hat geschrieben: 04.01.2026 - 22:47 Die Abgabe von Schaumwein an 16-jährige ist in der Schweiz, wie auch in Österreich und Deutschland, absolut legal.
Zumindest hier in München wird das auch kontrolliert, wie auch in meiner eigenen Jugend vor einigen Jahrzehnten in Münster. Im Jahr 2024 hat unser Sohn seine Abiparty gefeiert. Die Stufe hatte sich dafür eine offizielle Location ausgesucht, eine bekannte Disko und Veranstaltungsort in München (Backstage). Unserem Sohn fehlten zu dem Zeitpunkt noch etwa 2 Monate bis zum 18. Geburtstag. Wir mussten nicht nur eine Einverständniserklärung unterschreiben, sondern auch eine Ü18 Person als Aufsichtsperson angeben. In den Diskos meiner Jugend, die auch von jungem Publikum besucht wurden, gingen die Mitarbeiter um kurz vor 24h durch die Menge, und haben sich von allen, die nicht offensichtlich eher Richtung Ü30 gingen die Ausweise zeigen lassen. Wer sich nicht ausweisen konnte oder nicht 18 war, musste die Disko um Mitternacht verlassen.
Auf halboffiziellen Scheunen-Parties war das natürlich anders ...
Wer nicht auf Kante fährt, hat seine Ski nicht im Griff.
Lieber auf Kante gefahren als auf Kante genäht.
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Re: Explosion in Crans montana
Warum die Betreiber nicht in U-Haft sitzen:
https://www.srf.ch/news/schweiz/katastr ... chungshaft
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“Wir sind gewohnt, daß die Menschen verhöhnen, was sie nicht versteh'n, Dass sie vor dem Guten und Schönen, das ihnen oft beschwerlich ist, murren.“
[Johann Wolfgang von Goethe]
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Kakadu
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Re: Explosion in Crans montana
Im Le Constel hängt die Decke auch relativ tief, was die Gefahr natürlich erhöht. Das andere Problem ist aber: in welchem Baumarkt gibt's überhaupt brandschutzkonforme Schallschutzmatten? Die NZZ hat auf die schnelle keine gefunden. Und was heißt das im Endeffekt? Thema Brandschutz ist bei der Produktberatung so gut wie kein Thema; und es wird dann etwas vermeintlich passendes, was im Angebot ist, angebracht – und dann passiert so ein Ereignis. In einer anderen Publikation (hab' sie grad nicht greifbar) wurde thematisiert, daß in vielen Musiker-Übungnkellern gleichartiger Schallschutz aufgebracht ist, der eine große Brandgefahr mitschleppt. Fazit: einfach nur den Besitzer des Lokals hier quasi allein verantwortlich zu machen greift massiv zu kurz – das Problem liegt tiefer und ist verbreiteter als erwartet ... Ein Thema dürfte auch sein, ob die Kontrolleure sowas wirklich (genügend) unter die Lupe nehmen ... (und auch tatsächlich entsprechend geschult sind – was sie zwar sein müßten; ob dem so ist, steht dann wieder auf einem anderne Blatt). Nachtrag: und auch das Verkaufspersonal müßte eigentlich geschult sein, den Verwendungszweck nachzufragen und auf Brandschutzvorschriften hinzuweisen; im Baumarkt müßte eine entsprechende Informationstafel stehen.intermezzo hat geschrieben: 05.01.2026 - 20:44 Offenbar gab es bereits in der Silvesternacht 2019/20 in besagter Bar einen Vorfall, der fatal an das grauenhafte Ereignis der Silvesternacht 2025/26 erinnert. Eine vom welschen (= Westschweiz) Fernsehsender RTS veröffentlichte Aufnahme aus der Silvesternacht 2019/2020 in der Bar Le Constellation in Crans-Montana legt nahe, dass das Risiko durch die an der Decke angebrachten Akustik-Absorber bzw. den Schaumstoff seit Längerem bekannt war. Auf dem Video warnte damals ein Le Constellation-Mitarbeiter Gäste vor den Akustik-Paneelen in Bezug auf Brandgefahr. Unglaublich.
https://www.rts.ch/info/regions/valais/ ... 08515.html
... es kann sein, dass ich nicht alle eMail-Benachrichtigungen erhalte, die bei abonnierten Threads oder PN-Eingängen ausgelöst werden sollten; direkt an mich adressierte eMails müßten aber ankommen ...
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flamesoldier
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Re: Explosion in Crans montana
Da wird man aber eher selten mit Pyrofontänen und großen betrunkenen Menschenmassen Partys feiern. Das ist dann doch etwas arg konstruiert von dir.Kakadu hat geschrieben: 05.01.2026 - 22:01 In einer anderen Publikation (hab' sie grad nicht greifbar) wurde thematisiert, daß in vielen Musiker-Übungnkellern gleichartiger Schallschutz aufgebracht ist, der eine große Brandgefahr mitschleppt.
45 Skitage in der Saison 17/18:
14x Saalbach, 9x Hintertuxer Gletscher, 5x Kitzsteinhorn, 3x Zillertalarena, 3x Warth/Schröcken, 3x Mellau-Damüls (davon 1x inkl. Faschina), 1x Kitzbühel, 1x Wildkogel Arena, 1x Silvretta Montafon, 1x Schmittenhöhe, 1x Diedamskopf, 1x Sonnenkopf, 1x Fellhorn-Kanzelwand, 1x Ski Arlberg
50 Skitage in der Saison 18/19:
11x Saalbach, 10x Hintertuxer Gletscher, 7x Serfaus-Fiss-Ladis, 5x Sörenberg, 3.5x Axamer Lizum, 2x Mellau/Damüls, 2x Savognin, 2x Ischgl-Samnaun, 2x Warth-Schröcken, 2x Obergurgl/Hochgurgl, 2x Diedamskopf, 1x Sölden, 0.5x Muttereralm
51 Skitage in der Saison 19/20:
14.5x Saalbach, 4x Kals/Matrei, 3x Hochgurgl, 3x Hochzeiger, 3x Kühtai, 2.5x Kappl, 2x Hintertux, 2x Sölden, 2x Glungezer, 2x Savognin, 2x Diedamskopf, 1x Galtür, 1x Ischgl, 1x Rifflsee, 1x Schlick2000, 1x Hochoetz, 1x Malbun, 1x Kitzsteinhorn/Maiskogel, 1x St. Jakob i.D., 1x Sillian Hochpustertal, 1x Wildkogel, 0.5x Schmittenhöhe, 0.5x See
14x Saalbach, 9x Hintertuxer Gletscher, 5x Kitzsteinhorn, 3x Zillertalarena, 3x Warth/Schröcken, 3x Mellau-Damüls (davon 1x inkl. Faschina), 1x Kitzbühel, 1x Wildkogel Arena, 1x Silvretta Montafon, 1x Schmittenhöhe, 1x Diedamskopf, 1x Sonnenkopf, 1x Fellhorn-Kanzelwand, 1x Ski Arlberg
50 Skitage in der Saison 18/19:
11x Saalbach, 10x Hintertuxer Gletscher, 7x Serfaus-Fiss-Ladis, 5x Sörenberg, 3.5x Axamer Lizum, 2x Mellau/Damüls, 2x Savognin, 2x Ischgl-Samnaun, 2x Warth-Schröcken, 2x Obergurgl/Hochgurgl, 2x Diedamskopf, 1x Sölden, 0.5x Muttereralm
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14.5x Saalbach, 4x Kals/Matrei, 3x Hochgurgl, 3x Hochzeiger, 3x Kühtai, 2.5x Kappl, 2x Hintertux, 2x Sölden, 2x Glungezer, 2x Savognin, 2x Diedamskopf, 1x Galtür, 1x Ischgl, 1x Rifflsee, 1x Schlick2000, 1x Hochoetz, 1x Malbun, 1x Kitzsteinhorn/Maiskogel, 1x St. Jakob i.D., 1x Sillian Hochpustertal, 1x Wildkogel, 0.5x Schmittenhöhe, 0.5x See
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Re: Explosion in Crans montana
Das ist nicht von mir konstruiert, sondern war Thema des Beitrags. Klar halten sich dort keine Menschenmassen mit Pyrofontänen auf – sondern es ging darum, daß es eben nicht viel braucht, dieserart Schallisolation in Brand zu setzen (wenn es kein flammhemmender ist); Kurzschluß, Kabelbrand, umgekippte Kerze etc. können ausreichen. Die Problematik: ist man daran, etwas vertieft zu üben, kann übersehen werden, daß irgendwo was zu bruzzeln anfängt – und man ist überrascht, wenn dann sehr schnell der ganze Raum in Flammen steht. Die Problematik: freizuhaltende Notausgänge sind dort nicht so deutlich und auch bei Stromausfall noch zu erkennen wie in öffentlichen Lokalen. In diesem Beitrag geht's konkret um Fasnachtskeller in Basel; es war aber noch ein anderer Beitrag mit einem Bild mit Schlagzeug.flamesoldier hat geschrieben: 05.01.2026 - 22:34Da wird man aber eher selten mit Pyrofontänen und großen betrunkenen Menschenmassen Partys feiern. Das ist dann doch etwas arg konstruiert von dir.Kakadu hat geschrieben: 05.01.2026 - 22:01 In einer anderen Publikation (hab' sie grad nicht greifbar) wurde thematisiert, daß in vielen Musiker-Übungnkellern gleichartiger Schallschutz aufgebracht ist, der eine große Brandgefahr mitschleppt.
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Re: Explosion in Crans montana
Ich möchte mich hier nicht an der Diskussion/Spekulation zu den Ursachen und Schuldigen dieses schlimmen Ereignisses äußern, aber doch auf zwei Aspekte eingehen:
1) Partyfontänen/Eisfontänen/wie auch immer man sie nennen mag: In jeder Lokalität, in der Champagner und teurere Vodkaflaschen verkauft werden, ist es absolut gängige Praxis, die Flaschen zu Showzwecken mit den Fontänen zu versehen und durch die Bar/den Club zu tragen. Das passiert in den Händen des Personals ebenso wie in vorgefertigten Gestellen und stets oberhalb der Schultern. Wie schon mehrfach erwähnt wurde, passiert da auch im Regelfall nichts, die Produkte sind für den Innenraum zugelassen. Auch in vielen größtenteils aus Holzdecken bestehenden Après-Ski Locations hab ich das schon unzählige Male gesehen, ohne dabei auch nur im Ansatz ein ungutes Gefühl zu haben. Der Game-Changer ist hier einfach dieser Akustik-Schaumstoff an der Decke. Bewusst habe ich diese Konstruktion bisher nirgends gesehen, ausschließen will ich es aber nicht. Beim Betreten einer Partylocation mit niedrigen Decken werden nun sicherlich viele von uns erstmal den Blick nach oben schweifen lassen...
2) U18-Gäste in Clubs: Ich kennen die genauen Regelungen in der Schweiz hinsichtlich "Mama-Zettel"/Begleitung einer minderjährigen Person durch eine volljährigen Person nicht, aber allein durch dieses Schlupfloch ist es für 16-18 Jährige oftmals leicht möglich, Zugang zu den Partylocations zu erhalten und da kontrolliert um 12 Uhr keiner, ob jemand gehen muss. Hinzu kommen die üblichen Tricks wie Ausweis eines älteren Geschwisters/ähnlich aussehenden bereits volljährigen Freundes etc. oder der Gästelistenplatz (hinsichtlich Ausweiskontrolle dann oft ein Freifahrtschein), weil xyz gut mit dem Clubbetreiber/Barchef/Sohn von xyz etc. befreundet ist. Kurzum: Es sollte nicht passieren, aber in der Praxis werden es immer auch U18 Gäste in eine Ü18 Lokalität schaffen. Daher kann ich den medialen Aufschrei, wieso dort Gäste unter 18 Jahren waren, nicht nachvollziehen.
Ich hoffe alle Verantwortlichen werden zur Rechenschaft gezogen und noch mehr hoffe ich, dass sich jeder Betreiber einer solchen Lokalität nun doppelt und dreifach Gedanken hinsichtlich Brandschutz- und Fluchtwegkonzept macht.
1) Partyfontänen/Eisfontänen/wie auch immer man sie nennen mag: In jeder Lokalität, in der Champagner und teurere Vodkaflaschen verkauft werden, ist es absolut gängige Praxis, die Flaschen zu Showzwecken mit den Fontänen zu versehen und durch die Bar/den Club zu tragen. Das passiert in den Händen des Personals ebenso wie in vorgefertigten Gestellen und stets oberhalb der Schultern. Wie schon mehrfach erwähnt wurde, passiert da auch im Regelfall nichts, die Produkte sind für den Innenraum zugelassen. Auch in vielen größtenteils aus Holzdecken bestehenden Après-Ski Locations hab ich das schon unzählige Male gesehen, ohne dabei auch nur im Ansatz ein ungutes Gefühl zu haben. Der Game-Changer ist hier einfach dieser Akustik-Schaumstoff an der Decke. Bewusst habe ich diese Konstruktion bisher nirgends gesehen, ausschließen will ich es aber nicht. Beim Betreten einer Partylocation mit niedrigen Decken werden nun sicherlich viele von uns erstmal den Blick nach oben schweifen lassen...
2) U18-Gäste in Clubs: Ich kennen die genauen Regelungen in der Schweiz hinsichtlich "Mama-Zettel"/Begleitung einer minderjährigen Person durch eine volljährigen Person nicht, aber allein durch dieses Schlupfloch ist es für 16-18 Jährige oftmals leicht möglich, Zugang zu den Partylocations zu erhalten und da kontrolliert um 12 Uhr keiner, ob jemand gehen muss. Hinzu kommen die üblichen Tricks wie Ausweis eines älteren Geschwisters/ähnlich aussehenden bereits volljährigen Freundes etc. oder der Gästelistenplatz (hinsichtlich Ausweiskontrolle dann oft ein Freifahrtschein), weil xyz gut mit dem Clubbetreiber/Barchef/Sohn von xyz etc. befreundet ist. Kurzum: Es sollte nicht passieren, aber in der Praxis werden es immer auch U18 Gäste in eine Ü18 Lokalität schaffen. Daher kann ich den medialen Aufschrei, wieso dort Gäste unter 18 Jahren waren, nicht nachvollziehen.
Ich hoffe alle Verantwortlichen werden zur Rechenschaft gezogen und noch mehr hoffe ich, dass sich jeder Betreiber einer solchen Lokalität nun doppelt und dreifach Gedanken hinsichtlich Brandschutz- und Fluchtwegkonzept macht.
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Re: Explosion in Crans montana
Dass man kein 100% Kontrollquote erreichen kann, und dies auch für die Gäste mühsam wäre, somit vereinzelt Minderjährige unter den Gästen sind, kann man ja noch ohne Aufschrei akzeptieren. Soweit ich gelesen habe, waren aber von 40 Todesopfern 20 unter 18 Jahre alt, 8 sogar unter 16 Jahre. Also bezogen auf die Todesopfer waren 50% minderjährig, und 20% unter 16 Jahre alt. Da sind Fragen und "Aufschrei" schon berechtigt.SFL hat geschrieben: 05.01.2026 - 23:41 2) U18-Gäste in Clubs: Ich kennen die genauen Regelungen in der Schweiz hinsichtlich "Mama-Zettel"/Begleitung einer minderjährigen Person durch eine volljährigen Person nicht, aber allein durch dieses Schlupfloch ist es für 16-18 Jährige oftmals leicht möglich, Zugang zu den Partylocations zu erhalten und da kontrolliert um 12 Uhr keiner, ob jemand gehen muss. Hinzu kommen die üblichen Tricks wie Ausweis eines älteren Geschwisters/ähnlich aussehenden bereits volljährigen Freundes etc. oder der Gästelistenplatz (hinsichtlich Ausweiskontrolle dann oft ein Freifahrtschein), weil xyz gut mit dem Clubbetreiber/Barchef/Sohn von xyz etc. befreundet ist. Kurzum: Es sollte nicht passieren, aber in der Praxis werden es immer auch U18 Gäste in eine Ü18 Lokalität schaffen. Daher kann ich den medialen Aufschrei, wieso dort Gäste unter 18 Jahren waren, nicht nachvollziehen.
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Re: Explosion in Crans montana
Baumarkt richtet sich an Hobbyheimwerker, im Fachhandel hingegen gar kein Problem: https://www.soniflex.com/de/infothek/sc ... me-asc&p=3 DIN EN 13501. Bist du halt ab 50€/qm aufwärts dabei.Kakadu hat geschrieben: 05.01.2026 - 22:01 Im Le Constel hängt die Decke auch relativ tief, was die Gefahr natürlich erhöht. Das andere Problem ist aber: in welchem Baumarkt gibt's überhaupt brandschutzkonforme Schallschutzmatten? Die NZZ hat auf die schnelle keine gefunden.
Moretti wird vermutlich sagen, hätte er nicht gewusst und der Kontrolletti von der Gemeinde sei ja mehrfach da gewesen und habe nie etwas beanstandet. Der erste Teil ist natürlich vollkommen unglaubwürdig. Fragt sich halt, ob ein Richter sich genötigt sieht, dass in dubio pro reo trotzdem anzuerkennen. Mit allerhöchster Wahrscheinlichkeit nachweisbar wird aber sein, dass das Problem als solches zu einem späteren Zeitpunkt bekannt war (selbst der Kellner hat es gewusst). Der zweite Teil stimmt aber wohl und da steht die Gemeinde dumm da. Anzeige ist auch schoon erstattet: https://www.spiegel.de/ausland/crans-mo ... 7c081fb4bb
Sollten beide Parteien, also die Morettis sowie die Gemeinde gesamtschuldnerisch haften müssen, sind beide pleite. Denn die Schadensersatzsumme dürfte neunstellig ausfallen. Und das auch nur weil keine US-Bürger betroffen sind.
Zuletzt geändert von maba04 am 06.01.2026 - 14:30, insgesamt 1-mal geändert.
Grund: Zitat korrigiert.
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Re: Explosion in Crans montana
Im SRF zeigten sie gestern einen kurzen Videoschnipsel einer früheren Veranstaltung, bei der ein Mitarbeiter die Decke während der Show mit den Fontänen beobachtete. Offenbar war die Problematik dem damaligen Personal durchaus bewusst. Außerdem, flammhemmend heisst nicht, unbrennbar. Wenn dieses Material lange genug Hitze ausgesetzt ist, dann brennt es auch. Halt nicht so extrem wie nicht flammhemmendes Material.
Was Du selber richtig machst können andere nicht falsch machen
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Re: Explosion in Crans montana
mit 100% Kontrollquote hätte wir jetzt 40 Tote über 18 Jahre. Bei den 20 Toten über 18 sagt ja bestimmt niemand dass es nicht so schlimm ist weil die ihre Leben schon gelebt haben.barmuc73 hat geschrieben: 05.01.2026 - 23:57Dass man kein 100% Kontrollquote erreichen kann, und dies auch für die Gäste mühsam wäre, somit vereinzelt Minderjährige unter den Gästen sind, kann man ja noch ohne Aufschrei akzeptieren. Soweit ich gelesen habe, waren aber von 40 Todesopfern 20 unter 18 Jahre alt, 8 sogar unter 16 Jahre. Also bezogen auf die Todesopfer waren 50% minderjährig, und 20% unter 16 Jahre alt. Da sind Fragen und "Aufschrei" schon berechtigt.SFL hat geschrieben: 05.01.2026 - 23:41 2) U18-Gäste in Clubs: Ich kennen die genauen Regelungen in der Schweiz hinsichtlich "Mama-Zettel"/Begleitung einer minderjährigen Person durch eine volljährigen Person nicht, aber allein durch dieses Schlupfloch ist es für 16-18 Jährige oftmals leicht möglich, Zugang zu den Partylocations zu erhalten und da kontrolliert um 12 Uhr keiner, ob jemand gehen muss. Hinzu kommen die üblichen Tricks wie Ausweis eines älteren Geschwisters/ähnlich aussehenden bereits volljährigen Freundes etc. oder der Gästelistenplatz (hinsichtlich Ausweiskontrolle dann oft ein Freifahrtschein), weil xyz gut mit dem Clubbetreiber/Barchef/Sohn von xyz etc. befreundet ist. Kurzum: Es sollte nicht passieren, aber in der Praxis werden es immer auch U18 Gäste in eine Ü18 Lokalität schaffen. Daher kann ich den medialen Aufschrei, wieso dort Gäste unter 18 Jahren waren, nicht nachvollziehen.
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Re: Explosion in Crans montana
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Es ist halt ein Indiz, ob und wie man sich an Vorschriften hält.
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Re: Explosion in Crans montana
Eigentlich wollte ich hierzu nichts schreiben, aber es lässt mir doch keine Ruhe!
Es tut mir leid um die vielen jungen Menschen, die hier ihr Leben lassen mussten und um die, die vielleicht für immer entstellt sind.
An die Schmerzen möchte ich gar nicht denken. Und alles nur wegen eines Noppenschaumstoffs, dessen Sinnhaftigkeit ich hier auch anzweifle.
Schallschutz hat ja hier gar keinen Sinn, der Lärm kommt sowieso durch die Treppe nach oben. Und unten im Keller hätte der Griff zum Lautstärkeregler den gleichen Effekt, einfach die Musik leiser drehen?
Bei den Fotos vom Umbau 2015 sieht man, dass die Decke vermutlich schon mit Steinwolle gedämmt war, die hat ja einen sehr hohen Flammpunkt bei 1000 °C und dann der fatale Fehler gemacht wurde, und Noppenschaumstoffplatten aufgebracht wurden. Dass das 10 Jahre niemandem aufgefallen ist, ist schon bedenklich. Bei uns in der Firma ist jährlich eine Brandschutzüberprüfung, da werden die Fluchtwege penibel genau inspiziert und es darf z.B. nirgends in der Halle ein Ölfass herumstehen, dafür gibt es einen abgeschotteten Öllagerraum.
Sogar in unserem Mehrparteienhaus kommt ein Brandschutzbeauftragter, da darf nicht einmal ein Kinderfahrrad am Gang stehen, oder zu Weihnachten eine Laterne mit einer Kerze, nur LED Kerzen!
Diese Indoor Feuerwerke sind mir schon immer suspekt gewesen, ich glaube nicht das das die Kundenfrequenz erhöht oder den Konsum anregt?
Ich hasse Feuerwerke, seitdem ich ein Haustier hatte, die Tiere sind gescheiter, die flüchten, diesen Fluchtinstinkt hat der Mensch scheinbar verlernt.
Bei einem vorhin verlinkten Video sieht man, dass der Noppenschaumstoff schon großflächig brennt und abtropft, und es wird noch getanzt und mitgegrölt, da wäre die Treppe noch leer gewesen...
Ich frage mich, ob ich als Jugendlicher unter Alkoholeinfluss richtig reagiert hätte? Aber das Personal hätte hier spätestens die Musik abdrehen müssen und versuchen müssen, alle hinaus zu bekommen.
Es tut mir leid um die vielen jungen Menschen, die hier ihr Leben lassen mussten und um die, die vielleicht für immer entstellt sind.
An die Schmerzen möchte ich gar nicht denken. Und alles nur wegen eines Noppenschaumstoffs, dessen Sinnhaftigkeit ich hier auch anzweifle.
Schallschutz hat ja hier gar keinen Sinn, der Lärm kommt sowieso durch die Treppe nach oben. Und unten im Keller hätte der Griff zum Lautstärkeregler den gleichen Effekt, einfach die Musik leiser drehen?
Bei den Fotos vom Umbau 2015 sieht man, dass die Decke vermutlich schon mit Steinwolle gedämmt war, die hat ja einen sehr hohen Flammpunkt bei 1000 °C und dann der fatale Fehler gemacht wurde, und Noppenschaumstoffplatten aufgebracht wurden. Dass das 10 Jahre niemandem aufgefallen ist, ist schon bedenklich. Bei uns in der Firma ist jährlich eine Brandschutzüberprüfung, da werden die Fluchtwege penibel genau inspiziert und es darf z.B. nirgends in der Halle ein Ölfass herumstehen, dafür gibt es einen abgeschotteten Öllagerraum.
Sogar in unserem Mehrparteienhaus kommt ein Brandschutzbeauftragter, da darf nicht einmal ein Kinderfahrrad am Gang stehen, oder zu Weihnachten eine Laterne mit einer Kerze, nur LED Kerzen!
Diese Indoor Feuerwerke sind mir schon immer suspekt gewesen, ich glaube nicht das das die Kundenfrequenz erhöht oder den Konsum anregt?
Ich hasse Feuerwerke, seitdem ich ein Haustier hatte, die Tiere sind gescheiter, die flüchten, diesen Fluchtinstinkt hat der Mensch scheinbar verlernt.
Bei einem vorhin verlinkten Video sieht man, dass der Noppenschaumstoff schon großflächig brennt und abtropft, und es wird noch getanzt und mitgegrölt, da wäre die Treppe noch leer gewesen...
Ich frage mich, ob ich als Jugendlicher unter Alkoholeinfluss richtig reagiert hätte? Aber das Personal hätte hier spätestens die Musik abdrehen müssen und versuchen müssen, alle hinaus zu bekommen.
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Re: Explosion in Crans montana
Baufachleute beziehen ihre Ware im Fachhandel. Bezug von Privatpersonen von Profi-Material ist oftmals gar nicht so einfach (die liefern oft nur, wenn der Käufer einen Gewerbeausweis hat etc.). Die Bezugsquelle für Selbermacher ist primär der Baumarkt.Endmoräne hat geschrieben: 06.01.2026 - 02:09Baumarkt richtet sich an Hobbyheimwerker, im Fachhandel hingegen gar kein Problem: https://www.soniflex.com/de/infothek/sc ... me-asc&p=3 DIN EN 13501. Bist du halt ab 50€/qm aufwärts dabei.Kakadu hat geschrieben: 05.01.2026 - 22:01 Im Le Constel hängt die Decke auch relativ tief, was die Gefahr natürlich erhöht. Das andere Problem ist aber: in welchem Baumarkt gibt's überhaupt brandschutzkonforme Schallschutzmatten? Die NZZ hat auf die schnelle keine gefunden.
Die hätten es eigentlich beide nicht nur wissen sollen, sondern auch wissen müssen – wobei ersterer sich hätte seriös beraten lassen müssen und es bei letzterem natürlich noch strenger handzuhaben ist. Der Kontrolleur muß nicht nur das Material selbst erkennen, sondern auch die Bücher mit dem Einkaufsmaterial kontrollieren.Moretti wird vermutlich sagen, hätte er nicht gewusst und der Kontrolletti von der Gemeinde sei ja mehrfach da gewesen und habe nie etwas beanstandet.
Nicht unbedingt – siehe Baumarkt als Bezugsquelle ... aber aus dem Schneider ist er natürlich nicht.Der erste Teil ist natürlich vollkommen unglaubwürdig.
Eine Problematik ist ja – was auch schon angesprochen wurde: die Betriebsbewilligung lautet auf "Bar zum Getränkeausschank" o.ä.; das ist weniger strengen Auflagen unterworfen als ein Club, Disco, Konzertlokal etc. Eine Frage, die sich natürlich stellt, ist jene des Anlasses: war diese Silvesterfeier "einfach nur Bar-Betrieb/Getränkeausschank" – oder doch etwas mehr (mit irgendwelcher Art Animation). Dieser Punkt dürfte sicher auch noch näher unter die Lupe genommen werden.
In diesem Zusammenhang (Silvesterfeier) stellt sich natürlich auch die Frage der Jugendlichen nach 23h oder 24h: in dieser Nacht gelten natürlich nicht die üblichen Maßstäbe.
... und hätte von den Kontrolleuren beanstandet werde müssen ... Da ist dann die Frage: kriegen die Kellner so einen "Anlasß" gedeichselt, daß nix passiert? Diesmal eben doch nicht ...Fragt sich halt, ob ein Richter sich genötigt sieht, dass in dubio pro reo trotzdem anzuerkennen. Mit allerhöchster Wahrscheinlichkeit nachweisbar wird aber sein, dass das Problem als solches zu einem späteren Zeitpunkt bekannt war (selbst der Kellner hat es gewusst).
Richtig so! Da wurde auf mehreren Ebenen nicht nach Vorschriften gearbeitet. Strafanzeige nur gegen die Betreiber würde die Problematik verpuffen lassen. Diese mußte natürlich von Amtes wegen losgetreten werden; jene gegen die Behörden braucht dann natürlich noch einen Anstoß von außen – die würden sich hüten, sich selbst anzuklagen ... da könnte (resp. dürfte) es sogar sein, daß dieses Verfahren dann außerkantonal abgegeben wird (wegen Befangenheit, gegen eigene Behörden zu untersuchen).Der zweite Teil stimmt aber wohl und da steht die Gemeinde dumm da. Anzeige ist auch schon erstattet: https://www.spiegel.de/ausland/crans-mo ... 7c081fb4bb
Es wird auch Druck machen, daß auch der Kanton Wallis eine obligatorische Gebäudeversicherung wird einrichten müssen. NB: auch die Lockerung der Brandschutzverordnung auf nationaler Ebene wure ja abgesagt und muß nochmal über die Bücher.
Die gesamten Genesungskosten aller Geschädigter ließe sich ohnehin nicht den Verursachern aufbürden – das ist auf mehreren Ebenen über Versicherungen abgedeckt.Sollten beide Parteien, also die Morettis sowie die Gemeinde gesamtschuldnerisch haften müssen, sind beide pleite. Denn die Schadensersatzsumme dürfte neunstellig ausfallen. Und das auch nur weil keine US-Bürger betroffen sind.
... es kann sein, dass ich nicht alle eMail-Benachrichtigungen erhalte, die bei abonnierten Threads oder PN-Eingängen ausgelöst werden sollten; direkt an mich adressierte eMails müßten aber ankommen ...
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Re: Explosion in Crans montana
...die bei strafrechtlich relevantem Verhalten ihrerseits bei den Verursachern Regress nehmen werden.Kakadu hat geschrieben: 06.01.2026 - 09:24 Die gesamten Genesungskosten aller Geschädigter ließe sich ohnehin nicht den Verursachern aufbürden – das ist auf mehreren Ebenen über Versicherungen abgedeckt.
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Re: Explosion in Crans montana
Solche Akustikplatten sollen auch gar nicht den Schallschutz, sondern die Raumakustik verbessern.Liftler1976 hat geschrieben: 06.01.2026 - 09:18 Schallschutz hat ja hier gar keinen Sinn, der Lärm kommt sowieso durch die Treppe nach oben.
Was Du selber richtig machst können andere nicht falsch machen