Das war auch eine Schneebrettlawine, die sich dann zu einer großen Staublawine entwickelte. Die Gertrud-Gabl-Rinne trägt ihren Namen, weil sie an einem Hang liegt, wo Gertrud Gabl am 18. Jänner 1976 bei einem Lawinenunglück ums Leben kam.Tyrolens hat geschrieben: 20.02.2026 - 19:09 Na ja. Man könnte meinen, dass Warnstufe 4 Abschreckung genug ist.
Das Lawinenereignis in St. Anton ist interessant. Meistens hat man doch mit Schneebrettlawinen zu tun.
Lawinen- und Bergunglücke 2025/2026
-
1970
- Großer Müggelberg (115m)
- Beiträge: 343
- Registriert: 16.08.2011 - 17:56
- Skitage 25/26: 0
- Ski: ja
- Snowboard: nein
- Hat sich bedankt: 5 Mal
- Danksagung erhalten: 151 Mal
Re: Lawinen- und Bergunglücke 2025/2026
- Seilbahnjunkie
- Cho Oyu (8201m)
- Beiträge: 8483
- Registriert: 11.07.2004 - 12:45
- Skitage 25/26: 0
- Ski: ja
- Snowboard: nein
- Ort: Innsbruck
- Hat sich bedankt: 866 Mal
- Danksagung erhalten: 926 Mal
Re: Lawinen- und Bergunglücke 2025/2026
War da jetzt, bis auf den verschütteten Bus, irgendwas dabei wo die Opfer nicht trotz hoher Lawinengefahr im freien Gelände oder auf einer gesperrten Route unterwegs waren?
-
Tyrolens
- Alpspitze (2628m)
- Beiträge: 2760
- Registriert: 21.06.2003 - 13:44
- Skitage 25/26: 0
- Hat sich bedankt: 26 Mal
- Danksagung erhalten: 531 Mal
Re: Lawinen- und Bergunglücke 2025/2026
Mir wäre nichts gegenteiliges bekannt. Was mir auch auffällig: gefühlt trifft's wenige Tourengeher, aber sehr viele Freeskier in teils wirklich verrückten Routen. Der Fall im Stubaital, der in See (glaube ich war's), der gestern in St. Anton. Motto: wenn dir alles egal ist.
- don pipone
- Vogelsberg (520m)
- Beiträge: 593
- Registriert: 26.03.2022 - 16:52
- Skitage 25/26: 0
- Ski: ja
- Snowboard: nein
- Ort: München / Seinihåns
- Hat sich bedankt: 285 Mal
- Danksagung erhalten: 323 Mal
Re: Lawinen- und Bergunglücke 2025/2026
Es sind derzeit eindeutig mehr freerider betroffen.
Ich denke, beim Tourengehen ist die Gefahrenlage so klar ausgeprägt, dass alle super defensiv unterwegs sind.
Beim skigebietsnahen Freeriden/Variantenfahren ist es so, dass 1. die Nähe zum Skigebiet immer eine gewisse Sicherheit suggeriert die 2. - und das ist m.E. der Hauptgrund - in "normalen Wintern auch gegeben ist. Normalerweise sind das stark befahrene Hänge, die ab Saisonbeginn ständig zerpflügt werden womit sich keine großflächigen Schwachschichten bilden können. Bedingt durch die lang anhaltende Schneearmut ab Saisonbeginn wurden diese Hänge kaum befahren, weswegen dieser Sicherheitspuffer wegfällt.
Das ist die Tücke der scheearmen Winter. Viele, gut ausgebildete, Schwachschichten, die sich leicht triggern lassen.
Ich denke, beim Tourengehen ist die Gefahrenlage so klar ausgeprägt, dass alle super defensiv unterwegs sind.
Beim skigebietsnahen Freeriden/Variantenfahren ist es so, dass 1. die Nähe zum Skigebiet immer eine gewisse Sicherheit suggeriert die 2. - und das ist m.E. der Hauptgrund - in "normalen Wintern auch gegeben ist. Normalerweise sind das stark befahrene Hänge, die ab Saisonbeginn ständig zerpflügt werden womit sich keine großflächigen Schwachschichten bilden können. Bedingt durch die lang anhaltende Schneearmut ab Saisonbeginn wurden diese Hänge kaum befahren, weswegen dieser Sicherheitspuffer wegfällt.
Das ist die Tücke der scheearmen Winter. Viele, gut ausgebildete, Schwachschichten, die sich leicht triggern lassen.
-
chatmonster
- Vogelsberg (520m)
- Beiträge: 786
- Registriert: 14.01.2005 - 22:02
- Skitage 25/26: 0
- Ski: ja
- Snowboard: nein
- Ort: im südlichesten Süden Deutschlands
- Hat sich bedankt: 52 Mal
- Danksagung erhalten: 158 Mal
Re: Lawinen- und Bergunglücke 2025/2026
Ich denke, das ist eine gute Zusammenfassung. Grad das "ständig befahren" zählt halt nach so großen Schneefällen nicht mehr. Das ist dann wirklich ein Trugschluss...
Schöne Grüße