@thomas alpenkönig: wo lief denn er lsap schelpper im gebiet lang. korblift und dsb erkennt man ja noch anhand des alten Liftplanes, aber den schlepper find ich nicht. Könnte einer von euch den nochmal einzeichnen? Danke.
@starli: viel spaß schon mal auf deiner Tour, irgendwie beneide ich dich ja auch. Und untersteh dich mein Gebiet zu wildern!
P.S. schonmal dran gedacht übern Brenner zu fahren und dann quer durch Gelände, sprich Gardasee, Idro, Isea, ComerSee? Geile Landscahft, geile alte z.T. SChotterpässe und die kultigsten den Lifte der Alpen. Wird allerdings nicht gerade schneller gehen so....
starli hat geschrieben:Wie weid seit ihr denn gefahren, bzw. dann weiter? nach ost-norditalien oder west-norditalien?)
Der Endpunkt östlich war Asiago, westlich Como See und dazwischen eine Menge (Schi)gebiete
trincerone hat geschrieben:wo lief denn er lsap schelpper im gebiet lang. korblift und dsb erkennt man ja noch anhand des alten Liftplanes, aber den schlepper find ich nicht. Könnte einer von euch den nochmal einzeichnen? Danke.
Ich habe die alten Bezeichnungen übernommen:
F ... Korblift
B ... Schlepplift
A 4SB ... die 4SB wurde neu trassiert, auf diesem Plan ist noch die alte eingezeichnet - siehe Aufnahme vom Panarotta Gipfel Richtung Graffer 4SB, etwa auf halben Weg liegt die alte Bergstation
Zuletzt geändert von Alpenkoenig am 06.02.2012 - 10:23, insgesamt 2-mal geändert.
grob gesagt läß sich das so einordnen: Brenner runter und bei Trient die Etschnahen Gebiete - sprich Panarotta/Levico im Osten abgegrast. Altopiano di sette comuni war das östlichste. Ab da ging es Westwärts. Leider nur mit einem Wagen statt 40 Wagen
Ich möcht nicht zuviel von Alpenkönigs berichten vorgreifen. Sonst ist die schöne Vorfreude hin.
@alpenkönig: danke, alles klar. Ich hatte gedacht, dass B die alte DSB sei und der Vierersessellift völlig neu das Gebiet erweiter habe. Jetzt ists klar!
Starli, Anfahrtsidee wäre noch über den Reschenpaß - Stilfserjoch - Bormio - runter Richtung Westen aber verzichte auf eventuelle Abstecher über Vivione und Croce Domini, die sind wunderschön zu fahren aber wegen teilweiser Einspurigkeit eigentlich nur Motorradtauglich weil man sonst immer wieder hunderte Meter zu Ausweichen zurückfahren muß, ich sprech aus Erfahrung.....
Zwei Korbliftpics als Graffer Bidonvia Vetriolo Therme noch stand.....
Petz setzt seine Aktivitäten mit Ende Juni 2020 stark zurück. Ich bleibe aber bis auf weiteres in Ausnahmefällen und per PN für Fragen, Hilfe beim Modellbau etc. noch aktiv.
Route: Levico Terme - Kaiserschützenstraße - Luserna - Passo di Vezzena - Monte Verena
Die erste wilde Paßstraße auf der Route, wobei Straße fast schon etwas übertrieben scheint. Zwar asphaltiert, aber teilweise nur einspurig und stellenweise sehr ausgesetzt. Und wie es so kommen musste, musste uns ausgerechnet im engsten und exponiertesten Abschnitt - zuerst zwei schmale Felstunnel, anschließend ausgesprengt mit diretissima Blick ein paar hundert Meter talwärts - ein unnachgiebiger „Italo PKW“ entgegenkommen. Nach einer Phase des Gestikulierens entschieden wir uns aus Zeitgründen den Rückwärtsgang einzulegen. Also entlang der Leitplanke, immer nah am Abgrund bis zur nächsten Ausweichstelle und das ganze rückwärts. Selten habe ich mir so gewünscht, nicht Copilot zu sein oder zumindest in einem Fahrschulauto zu sitzen. Nach diesem Nervenkitzel steuerten wir abseits der Hauptroute quer durch die Einöde (Almgebiete) und teilweise sogar auf Schotterpisten navigationsgesteuert auf den Monte Verena zu.
Kaiserjägerstraße in einem noch gut ausgebauten Abschnitt
Vorab eine Orientierungshilfe über bereits Erlebtes (Panarotta) und Zukünftiges (Rest)
3 ... Panarotta
4 ... Monte Verena
5 ... Gallio
6 ... Asiago
7 ... Monte Campomolon
8 ... Folgaria
Die roten Zahlen beziehen sich auf die Unterteilungen des Berichtes -> 4 = Monte Verena, 5 =Gallio, usw. Alles klar?
Die Schigebiete (Teile 4 - 6) auf der Hochebene von Asiago in der Übersicht (übersetzt und besser bekannt als "L'Altopiano (di Asiago) dei Sette Commune")
Neben Schilauf liegt der Schwerpunkt sportlicher Aktivitäten vor allem im Nordischen Bereich - Asiago war u.a. im Vorjahr Veranstalter von Langlauf Weltcup Rennen
Nun aber back to Monte Verena, Station Nummer 1 in der Altpiano dei Sette Commune
Der große Parkplatz des Schigebietes, außer uns verirrten sich noch ein paar Wanderer dorthin. Sonst wie ausgestorben, auch die nächsten Ortschaften sind einige Kilometer entfernt. Etwa vergleichbar mit Almschigebieten a la Postalm.
Bescheidenes Schigebiet in doch recht ansprechender Höhenlage (1650 - 2020m)
Die Hauptanlagen des Monte Verena - die DoppelGrafferDSBs Mittenwald und Rowan zum höchsten erreichbaren Punkt und Namensgeber
1600m lang und auffallend maritim-blaue Lackierung
Talstation der für insgesamt max. 2400 Pers/h ausgelegten Bahnen
Schlepplift Verenetta
Typische Graffer Niederhalter Stütze
DSB Civello - Cima dell'Aquila, eine Graffer der neueren Generation
Kleine Ausbesserungsarbeiten
Sciovia Verenetta Baby, ziemlich sicher Leitner
Talstation desselben
Teil 5 Gallio
a.) Melette di Gallio
Route: Monte Verena - Asiago - Gallio
Kurzes Teilstück, das uns über eine kurvenreiche Abfahrt vom Monte Verena mit Zwischenstopp in Asiago zwecks Unterkunftssuche nach Gallio führte. Von dort ein paar Kilometer weiter in das Valle di Campomulo, in dem die Talstationen der Melette Anlagen liegen. Angesichts unserer (Lebensmittel)Einkäufe und der gemütlichen Umgebung entschieden wir uns für ein Abendessen im Freien.
Valle di Campomulo mit gesteindurchsäaten Weideflächen, die Felsbrocken haben sich vor allem als praktische Sitzgelegenheit für unser Abendmahl erwiesen.
Nicht nur Thomas K, sondern auch anfangs ein paar und dann zunehmend vielen Ameisen hat es sehr geschmeckt.
Panoramakarte der Anlagen rund um Gallio - wir haben uns auf ein paar Aufnahmen der Talstationen der Seggiovias entlang der Straße durch das Campomulo Tal beschränkt.
Die Melette und ihre Pisten vermitteln Mittelgebirgscharakter
DSB Melette di Mezzo
Aus einer Zeit, als DM noch Betonstützen verbaute
Schönes antikes Teil incl. stilgerechter Sessel, außerdem frisch gestrichen bzw. verputzt
Vis a vis Schlepper Krauslava , der zusammen mit der Fortsetzung, dem Schlepplift Kust, ein paar Hänge am 1612m hohen Longara erschließt. Früher gab es direkte Verbindung von Gallio Ort zu den beiden Anlagen, mehr aber dazu ein paar Bilder später.
Nanu?
Unsere Vermutung beschränkt sich darauf, daß sie ein Überbleibsel (Second Hand Anlage?) der 3 SB zum Monte Melette di Gallio ist. Beweisen können wir es allerdings nicht, da wir nicht in den Gipfelregionen auf Erkundung unterwegs waren.
Nein, nicht dieselbe Sesselbahn wie vorher, sondern die ESL Salto degli Alpini (welch klingender Name), die ein paar hundert Meter weiter Richtung Gallio als weiterer Zubringer ins Melette Schigebiet fungiert
Diesmal eine Graffer Bahn
Der vorher erwähnte Zubringer ins Longara Gebiet - schwerstens LSAP - auf unserer Karte noch als Schlepper eingezeichnet, konnten wir auf diesem Stationsgebäude noch einen Schriftzug erkennen, der eindeutig auf eine Seggiovia schließen lässt.
Leider war der Zugang ins Innere nicht möglich - fest vernagelte Holzbretter verhinderten eine genauere Untersuchung. Für zukünftige Touren stehen Sprengstoff und eine Motorsäge an oberster Stelle der Ausrüstung.
Weiß jemand mehr über diese Anlage und deren Hersteller? Der Zeitpunkt der Einstellung muss jedenfalls sehr, sehr lange zurückliegen.
Damit fand ein spannender erster Tag sein Ende und wir bezogen doch schon etwas müde unsere Unterkunft in Asiago.
Zuletzt geändert von Alpenkoenig am 06.02.2012 - 10:41, insgesamt 2-mal geändert.
eine feine reise, auf die ihr uns da mitnehmt, vielen dank!
aber die ex-forts, zb auf dem monte verena oder verle, lusern etc. habt ihr nicht mitgenommen, oder? zumindest am monte rover müssten noch fundamente der bahnen aus dem WK I stehen...
Wieso haben die beiden Sessel auf der rechten Seite einen Abstand von nur wenigen Zentimetern? Sicher ziemlich unbequem im Winter, bei einer Sesselfolgezeit von 0,5sec
"Seilbahnen sind komplexe technische Systeme. Sie sind Werke innovativen vielschichtigen Schaffens und bilden ein spannungsvolles Zusammenspiel technischer und wirtschaftlicher, politischer, sozio-kultureller und landschaftlicher Faktoren." (Schweizerisches Bundesamt für Kultur)
k2k hat geschrieben:Gibt's noch Bilder von diesen abenteuerlichen Paßstraßen?
Von der Kaiserschützenstraße gibt es aus diversen Gründen (siehe Einleitungstext bzw. auch keine vorhandene Parkmöglichkeit) keine weiteren Bilder. Werde aber sicherlich zukünftig die eine oder andere interessante Paßstraße in den Bericht einbauen.
stefan hat geschrieben:aber die ex-forts, zb auf dem monte verena oder verle, lusern etc. habt ihr nicht mitgenommen, oder? zumindest am monte rover müssten noch fundamente der bahnen aus dem WK I stehen...
Nein, haben wir nicht mitgenommen, da wir uns mehr auf die Anlagen/Reste, die seit dem 2.WK gebaut wurden, beschränkt haben. Jedoch sind einige Paßstraßen, die wir bewältigt haben, ehemalige Kriegswege aus dem 1.WK (z.B. Kaiserschützenstraße). Ein paar Stellungsreste sind uns noch im Bereich des Monte Baldos aufgefallen. Aber mehr zu diesem Thema weiß sicher Thomas, der WK Experte auf der Fundamenti Tour.
@WW I: Die blutigen Überreste des ersten Weltkrieges haben wir eigentlich unbewußt mitgenommen. Vor allem auf den sieben Gemeinden wurde das ganze gebiet umgepflügt! Bei unserer Kaberlaba Tour haben wir einen englischen Gefallenenfriedhof im Wald entdeckt. Schön gepflegt.
Teilweise noch die Schütztengräben am Monte Baldo, am Panarotta und diverse Kriegsstraßen. Wir haben uns aber eher auf die Lifte konzentriert. Alte Sachen stehen noch genügend rum!
Was mich erschreckt: der erste Weltkrieg ist jetzt fast 90 Jahre vorbei, aber immer noch findet man mahnende Zeitzeugen eines der blutigsten Ringen in den Gipfeln von Dolomiten und Marmolata. Der Krieg ist in den ehemaligen Frontregionen für den aufmerksamen Betrachter immer noch allgegenwärtig!
Abgesehen davon, das der Bericht wieder mal Spitzenklasse ist bin ich gespannt auf Eure Bilder vom Monte Kaberlaba denn wenn noch existent steht da das letzte Exemplar einer der ganz raren Trojer - DSBs....
Petz setzt seine Aktivitäten mit Ende Juni 2020 stark zurück. Ich bleibe aber bis auf weiteres in Ausnahmefällen und per PN für Fragen, Hilfe beim Modellbau etc. noch aktiv.
Tag 2, So 29 05, Asiago bis Ferrara di Monte Baldo
Teil 6 Asiago - Monte Kaberlaba
Schon frühmorgens brachen wir auf, um die am Vortag aus Dunkelheit abgebrochene Besichtigungstour des Monte Kaberlabas wieder aufzunehmen.
L'Altopiano mit Asiago - warum sich diese Hochebene besonders für nordische Sportarten eignet, dürfte hiermit geklärt sein. Trotz vieler Aufstiegshilfen spielt der alpine Schilauf eher eine sekundäre Rolle. Überhaupt hatten wir den Eindruck, daß nicht wenige der vielen Schlepplifte rund um Asiago/Gallio und im besonderen die Anlagen des Monte Echar LSAP waren, obwohl sie noch in der aktuellsten verfügbaren Panoramakarte (Stand 2003) eingezeichnet sind, gleiches gilt für die Kaberlaba Sesselbahn. Eine endgültige Klärung dürfte wohl nur ein Besuch während der Wintersaison mit sich bringen.
Die sanften Hänge des Monte Kaberlabas, dessen höchster Punkt mit 1222m nur durch die gleichnamige Sesselbahn erreicht wird. Ansonsten wird dieser Hügel mit dem etwas sonderbaren Namen noch durch ein paar Schlepplifte erschlossen, die allesamt etwas unterhalb des eigentlichen "Gipfels" bzw. der Bergstation der Sesselbahn enden. Als Orientierungshilfe empfehle ich die Panoramakarte "L'Altopiano gesamt" aus Teil 5, auf der natürlich auch die beiden abgebildeten Schlepplifte Kaberlaba Direttissma + Ovest eingezeichnet sind.
Zu den Anlagen im Einzelnen:
Tellerlift Kaberlaba Baby. Wer hätte den Hersteller auf Anhieb erkannt?
Hersteller MEB und erst 2004 errichtet. Siehe dazu Technisches/Italienische Liftkunde/Seite 3 -> Post von Trincerone -> "Impianti realizzati in Italia durrante il 2004"
Der nächste Graffer - Kaberlaba Direttissima samt ...
... Talstation
Der nächste Kaberlaba Schlepper und wir haben tatsächlich kurz gerätselt, von wem der wieder sein könnte. Schnell vergisst man anscheinend im fernen Italien seine Wurzeln ...
... naturally Doppelmayr
Und jetzt zur Hauptattraktion des Kaberlabas, die gleichnamige DSB mit ihrer zweiten doch etwas sonderbaren Stütze.
Talstation mit schon bekannten Motiv, ausgenommen die Lagerung der Betriebsmittel
Das Grübeln geht weiter - wer hat das wohl gebaut?
Der für mich schönste Reitplatz Italiens - eine Aufnahme, mit dem auch der restliche (weibliche) Teil der Familie Alpenkönig etwas anfangen konnte.
Ein Blick ins Innere der Talstation - auch hier kein Herstellerhinweis. Definitv stand für uns aber eines fest, diese Sesselbahn musste wohl für immer ausgedient haben.
Heftig auch die Zweisitzer
Ganz zu schweigen von den Klemmen und sonstiger runder Teile
Aber zurück zur Herstellerfrage - eigentlich fündig wurde ich im Topic Italienische Liftkunde, vorerst wohlgemerkt ->
Variante 1 = meine ursprüngliche Textfassung ... wie aus dem Photo von funivie.org ersichtlich wurde die Anlage ursprünglich als ESL gebaut und irgendwann später zu einer DSB umgemodelt. Besonders krass fällt der zusätzliche "Stützenaufsatz" aus, der die Spurbreite für die DSB ermöglichte. Hersteller ist Pavan, von dem es nur diese eine Anlage gibt ...
Felsenfest von dieser Aussage überzeugt, musste ich noch kurz vor dem Absenden diese Zeilen von Petz im Vorpost lesen
Variante 2 .... ich bin gespannt auf Eure Bilder vom Monte Kaberlaba denn wenn noch existent steht da das letzte Exemplar einer der ganz raren Trojer - DSBs...
So, was nun?
Pavan Anlage "erneuert" durch Troyer?
Zwei verschiedene Anlagen?
.........?
Definitv erwiesen scheint einerseits die frappierende Ähnlichkeit der ESL und DSB Stützen samt zusätzlichen Aufbau, anderseits lässt die Bauart der Niederhalter Stütze auf ein Troyer Produkt schließen. (bitte Petz um die Vergleichsphotos)
Wobei für mich die Variante Pavan (ESL) samt teilweiser "Modernisierung" durch Troyer (DSB) die wahrscheinlichste ist.
Nach der Besichtigung dieses Unikats fuhren wir noch einmal nach Gallio, um die Hänge rund um den Monte Echar genauer unter die Lupe zu nehmen. Im Speziellen fiel uns auf der Panoramakarte bzw. Wanderkarte eine Anlage auf, die wir mit einer Kurvenkonstruktion, welcher Art auch immer, vermuteten.
Forsetzung von Teil 5 mit
b.) Monte Echar
Nach dem Kaberlaba die zweite Excursion am Sonntag. Während die heimische Bevölkerung zu den Gottesdiensten pilgerte, zogen wir es vor, querfeldein - den wirklichen Wanderweg fanden wir dank der umsichtigen italienischen Wegbeschilderung erst im Abstieg - uns auf die Suche nach dem vermeintlichen Kurvenlift zu machen.
Die typische Landschaft südlich von Gallio/Asiago, etwa vergleichbar mit deutschen Mittelgebirgen, aber auch Teilen des ober-, niederösterreichischen Mühl- und Waldviertels. Selten sollte es auf der Reise wieder so grün werden.
Im Aufstieg vorbei an den Hängen der Schlepper Ekar 1200 + 1400 und ein paar weiteren kürzeren Anlagen, die sich allesamt in einem desolaten Zustand präsentierten. LSAP? Mehr Bilder dazu am Ende. Die direkte Fortsetzung dieses sanften Höhenmassivs sind übrigens die Hänge des Monte Kaberlaba
Weitere Naturimpressionen
Vorbei an der Bergstation des Ekar Baby I mit einem LSAP Speicherteich
Endlich - das Objekt der Begierde war erreicht - Schlepper Malagon Cima Ekar (hoffe mich beim Namen nicht geirrt zu haben)
De Mühen des Aufstiegs wurden mit einer Zwirbelkurve aus dem Hause Graffer belohnt. Fast ehrfürchtig standen wir vor dieser Konstruktion, die wir so nicht erwartet hätten. Viele solcher Graffer Kurven wird es wohl nicht geben ...
Und wie es sich gehört, ein Photo von unten - immer gut zu wissen, ein Avatar in der Reserve zu haben
Nach der Kurve erreicht der Schlepper die Kammlagen des Monte Echars, auf etwa 1300m Seehöhe
Zurück zu den schwer LSAP verdächtigen Anlagen am Echar,
Beispiel Talstation Ekar 1200 oder 1400.
und die Fortsetzung bergwärts. Soll sich jeder selber ein Bild vom Zustand der Anlagen machen ....
Zuletzt geändert von Alpenkoenig am 06.02.2012 - 10:51, insgesamt 4-mal geändert.
Die Theorie Pavan erweitert durch Troyer erscheint mir SEHR wahrscheinlich.
Ist Euch eignetlich mal aufgefallen wie unglaublich viele unterschiedliche Grafferstützenformen es gibt. Der eine Schlepper oeben wieder - dann hab ich auf Anhieb wieder mal pberhaupt nicht zuordnen können.
Grafferkurven gibts aber öfter mal, ich glaube Miki hatte schon öfter mal welche abgelichtet oder?!?
Grafferkurven gibts aber öfter mal, ich glaube Miki hatte schon öfter mal welche abgelichtet oder?!?
Da hast du was falsch in Erinnerung, aus Slowenien habe ich wirklich schon viele Bilder von Graffer - Schleppern gepostet, aber keiner hat eine Grafferkurve! Jurgovo 2 auf Rogla (mit Kurve) ist zwar ein Graffer, wurde aber nachträglich von Garaventa zum Kurvenschlepper umgebaut.
Zum Topic insgesamt: sehr sehr cooler Bericht , der beste 'non - ski' Bericht seit langem. Langsam aber sicher beginnt mich dieser alte italienische Schrott zu interessieren (so nach meinem Motto: 6KSB's und Funitels für den Winter - ESL, Korblifte und Grafferschlepper für ein paar interessante Sommerbilder) . Ich kann kaum abwarten wann der nächste Bericht kommt *ungeduldigbin*.
@miki: danke, dann hab ich das in der Tat irgendwie verwechslt. Ich hab jedenfalls irgendwo schon öfter mal Bild von Grafferkurven gesehen und zwar von "moderneren" Anlagen, also die, die nicht mehr diesen typischen Grafferlook der 60er und 70er Jahre haben. Keine Ahnung, wo ich die dann gesehen hab.
War dass Gebiet im ersten Weltkrieg umkämpft? Dann könnten es sehr wohl Granat- oder Bombentrichter sein! Eine ander Möglichkeit wäre die, dass es sich um ein Karstgebiet handelt und es Dolinen sind.
oder es hat sich einer gesagt "lass mal ein Loch buddeln und gucken wer sich hinterher alles den Kopf zerbricht beim herausfinden was das für ein loch ist"