Oder was auch nochgeht wie ich mal in Sölden gesehen habe.
Der Bedienste steht in der kleinen Abstellkammer und Pinkelt in einen Eimer und guckt durch die Minimal geöffnete Tür auf die Ausstiegsstelle.
Soweit ich außerdem weiß gilt doch:
Jemand ist unschuldig solange bis das Gegenteil bewiesen werden kann.
Also Vorverurteilt hier nicht immer gleich irgendwelche Personen und schon gar nicht wenn Ihr nicht wisst wie der Unfall genau abgelaufen ist.
Also ich kann auch absolut nicht bestätigen dass ALLGEMEIN 2 Bedienstete in jeder Station sitzen! BEi EUb´s trifft es schon zu, da meist einer im Steuerungsraum Sitzt und einer direkt im EIn/Ausstiegsbereich aber bei Seselbahnen Ist es sehr verschieden! Oft wird das WC-Problem durch sogenannte Springer gelöst! DAs heißt einer wechselst immer hin und her und löst seinen Kollegen ab! ...
Ich hab die Erfahrung gemacht, dass an einer SB oft 3 Leute sind.
Dieser Vorfall ist besonders peinlich für Ischgl, da sie sich ja mit der Sicherheit prüsten, vorallem seit die die Helibase auf der Idalp haben.
Hab auch schon einen Bediensteten bei Ausstieg erlebt, der die Augen geschlossen hatte (er schlief; wacht erst nach mehrmaligem Klopfen an der Scheibe auf). War kein Sessel sondern ein Schlepper. Sowas finde ich dann unverantwortlich ... denn auch beim Schleppliftausstieg kann man sich schon stärker verletzten wenn der Lift beim Sturz weiterläuft (so wurde vor mir beim Austieg mal ein kleines Kind die Holzrampe hinaufgezogen, da sich der Bügel in der Skijacke verfangen hatte). Da war der Bedienstete auch nicht so recht im Bilde.
Es ist verdammt nochmal der Job der Liftbediensteten für die Sicherheit der liftbenützenden Personen zu sorgen, auch für die Personen, die sich aufgrund eigener Tüffeligkeit in mißliche Lagen bringen. Und wenn der Bedienstete nicht in der Lage ist, dafür zu sorgen, muss er sich fragen, ob er der Mann an der richtigen Stelle ist. Von mir wird im Beruf auch jeden Tag eine 100%-ige Leistung erwartet, dann kann ich das auch von anderen verlangen. Denn die Zeit, in der man das Geld mit bloßer Anwesenheit verdient ist vorbei. Und manchmal hat man das Gefühl, dass einige Liftangestellte dies noch nicht gemerkt haben. Das beginnt beim Servicebewußtsein und dem Verantwortungsgefühl. Ich will bei weitem hier nicht alle Bediensteten über einen Kamm scheren, jedoch gibt es in jedem Skigebiet diese "schwarzen Schafe", die dann immer mal wieder ans Tageslicht rücken und zu solchen Meldungen verhelfen.