Macht ganz nette Fotos
4er EUB Motta Naluns I/II
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- silu
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Die WSO EUB hat ebenfalls CWA Kabinen, deren Namen ich aber nicht weiss. Meines Erachtens sind dies aber die selben Gondeln wie z.B. bei der EUB Wangs-Pizol, einfach ohne die automatischen AFRO-Klapptüren.GMD hat geschrieben:Von wem sind eigentlich die Gondeln?
@corviglia-fan: Du hat recht, die Stützen der Habeggerbahn sehen auf den ersten Blick nach vonRoll aus. Dies hat aber auch einen simplen Grund: VonRoll hat den groben Aufbau dieser Stützenkonstruktion bei der Übernahme von Habegger übernommen. Dennoch sind die vonRoll-Stützen nicht 100% baugleich, die von Habegger hatten zum Beispiel ein anderes Stützenjoch und andere Rollenbatterien. Da die EUB in Scuol aber 1978 vor der Übernahme von Habegger (war soviel ich weiss um 1981) gebaut wurde, handelt es sich noch um "reine" Habeggerstützen.
- Vadret
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Also von mir aus Gesehen, sehen die jetzt Tupfgenau gleich aus. Oder täusche ich mich?
Aber die Rollen, muss ich dir recht geben, sind bei der Habeggerbahn Motta Naluns wesentlich kleiner als die der Von Roll Bahnen auf Corviglia.
Aber die Rollen, muss ich dir recht geben, sind bei der Habeggerbahn Motta Naluns wesentlich kleiner als die der Von Roll Bahnen auf Corviglia.
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Ja das weiss ich schon.
Das würde indem Fall heissen, das vonRoll die Stützten von Habegger übernommen hat. Bis vonRoll dann so gegen 1994 herum die „eigenen“ 16-Kannt Stützen einfürte.
Das würde indem Fall heissen, das vonRoll die Stützten von Habegger übernommen hat. Bis vonRoll dann so gegen 1994 herum die „eigenen“ 16-Kannt Stützen einfürte.
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Motta Naluns stammt aus der Zeit VOR der Übernahme von Habegger, oder hast du deine Aussage auf die beiden KSBsen bezogen? Sorry, falls ich das falsch verstanden habe.Mirco hat geschrieben:^^Ja, nur, die Bahnen stammen aus der Zeit nach der Übernahme von Habegger.
Es gab mal ein Topic, in dem die Veränderungen der "Habegger-Stütze" besprochen wurde. Werde mich bei Gelegenheit mal auf die Suche machen.[/i]
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Mirco
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Ich habe es nicht gut geschrieben: Es bezog sich auf die Sesselbahnen.silu hat geschrieben:Motta Naluns stammt aus der Zeit VOR der Übernahme von Habegger, oder hast du deine Aussage auf die beiden KSBsen bezogen? Sorry, falls ich das falsch verstanden habe.Mirco hat geschrieben:^^Ja, nur, die Bahnen stammen aus der Zeit nach der Übernahme von Habegger.
Ob eine Sache gelingt, erfährst du nicht, wenn du darüber nachdenkst, sondern wenn du es ausprobierst.
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Das stimmt. Was ich bis jetzt gesehen habe sieht danach aus:GMD hat geschrieben:Interessant finde ich auch das unterschiedliche Höhenprofil der zwei paralell verlaufenden EUBs. Hier kamen offenbar zwei unterschiedliche Trassierungsphilosophien zur Anwendung.
Von Roll/Habegger: Hohe Stützen mit langen Spannfeldern
WSO/Garaventa/Giovanola: Niedrige Stützen
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Den grössten Unterschied zwischen den beiden Trassen besteht aber kurz nach der Talstation im unteren Streckenabschnitt: Die Habeggerbahn ist dort flach geführt und besitzt später auf der Strecke einen Niderhalter. Die WSO EUB geht gleich nach der Talstation direkt hoch und überquert den flachen Teil mit grossem Bodenabstand ohne Niederhalter. Aus diesem Grund hat diese Bahn auch zwei Monsterstützen kurz nach der Talstation.
Hier gut ersichtlich: Oben links eine Kabine der WSO EUB.
http://www.alpinforum.com/forum/download.php?id=37832
Bild von corviglia-fan
Hier gut ersichtlich: Oben links eine Kabine der WSO EUB.
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Stützentypen von Giovanola
Bei Giovanola gab es zwei Typen von Fachwerkstützen für EUB. Anfang der 60er Jahre wurden Stützen gebaut, deren Stützenschaft nach oben hin nur sehr gering verjüngte. Diese Stützen waren in der Regel Dunkelgrün lackiert. Verwendet wurden diese z. B. bei den Anlagen Chetzeron, Violettes und Gd. Signal in Crans Montana. Diese Anlagen hatten eine bodennahe Führung und auch auf der Strecke z. T. Niederhalter.
Ende der 60er Jahre wurde dann ein Stützentyp mit stark verjüngten Schaft verwendet, die Stützen wurden deutlich höher und silber verzinkt. Kleine Senken in der Gradiente konnten durch entsprechend hohe Stützen ausgeglichen werden, dadurch konnten Niederhaltestützen auf der Strecke vermieden werden. Diese sind beim System Giovanola mit Ausnahme der Stationsausfahrt ja etwas unvorteilhaft. Als Beispiel sei hier die alte Anlage Montana-Cry´d err (Bj. 1968) genannt.
Der hier verwendete Stützentyp wurde später von Habegger und Städeli weitergebaut und wurde als Typ GB-S bezeichnet. Geändert wurde aber der Stützenkopf und hier besonders der Seilabhebebock. Während Habegger das Stützenjoch von unten abgestützt hat, wurde bei Städeli ein selbsttragendes Jochprofil verwendet. Beide Stützenformen gehen aber auf Giovanola zurück. Durch die Übernahme von Habegger kam dieser Stützentyp zu Von Roll.
Beim Umbau der 4er-EUB Montana-Cry d´err und Violettes auf 6er EUB kam es dann jeweils genau umgekehrt, wie vor dem Umbau: Die Baco-Anlage bekam eine niedrige Seilführung mit Niederhalter auf der Strecke, der Violettes-Express von Städeli eine hohe Seilführung mit imposanten Stützen. Und das, obwohl Städeli hier erstmals seine eigene Klemme verwendete, die normale Niederhalter ermöglicht.
Ich versuche mal, ein paar Bilder der neuen und alten EUB in Crans-Montana zu finden, um meine Ausführungen zu dokumentieren. Immerhin gab es hier fünf EUB von Giovanola.
Ende der 60er Jahre wurde dann ein Stützentyp mit stark verjüngten Schaft verwendet, die Stützen wurden deutlich höher und silber verzinkt. Kleine Senken in der Gradiente konnten durch entsprechend hohe Stützen ausgeglichen werden, dadurch konnten Niederhaltestützen auf der Strecke vermieden werden. Diese sind beim System Giovanola mit Ausnahme der Stationsausfahrt ja etwas unvorteilhaft. Als Beispiel sei hier die alte Anlage Montana-Cry´d err (Bj. 1968) genannt.
Der hier verwendete Stützentyp wurde später von Habegger und Städeli weitergebaut und wurde als Typ GB-S bezeichnet. Geändert wurde aber der Stützenkopf und hier besonders der Seilabhebebock. Während Habegger das Stützenjoch von unten abgestützt hat, wurde bei Städeli ein selbsttragendes Jochprofil verwendet. Beide Stützenformen gehen aber auf Giovanola zurück. Durch die Übernahme von Habegger kam dieser Stützentyp zu Von Roll.
Beim Umbau der 4er-EUB Montana-Cry d´err und Violettes auf 6er EUB kam es dann jeweils genau umgekehrt, wie vor dem Umbau: Die Baco-Anlage bekam eine niedrige Seilführung mit Niederhalter auf der Strecke, der Violettes-Express von Städeli eine hohe Seilführung mit imposanten Stützen. Und das, obwohl Städeli hier erstmals seine eigene Klemme verwendete, die normale Niederhalter ermöglicht.
Ich versuche mal, ein paar Bilder der neuen und alten EUB in Crans-Montana zu finden, um meine Ausführungen zu dokumentieren. Immerhin gab es hier fünf EUB von Giovanola.