Liste d. Skigebiete mit Campingplatz

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Herbi
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Beitrag von Herbi »

Die Männlichentalabfahrt in Grindelwald führt direkt durch einen Campingplatz. Man kann also abends direkt bis zum Wohnwagen fahren und morgens wie alle anderen dort losschieben.
Dies ist der Camping"Eigerblick" Hat heute vor allem Dauermieter drauf, nur noch 3 Tagesplätze welche meistens besetzt sind. Absolut nicht (mehr)empfehlenswert. Als Alternative Camping "Jungfrau" in Lauterbrunnen etwas vom Feinsten, dass ich je gesehen habe mit Granitabdeckung und Fussbodenheizung in den Waschräumen. Mehrere eigene Schuttelbusse zur 2km. entfernten Station der Kleinenscheidegg- Bahn.

Weiter kenne ich noch Savognin. Campingplatz direkt bei der Talstation der Bergbahn.
Churwalden ist im Winter nicht zu empfehlen, da steile Auffahrt, die nur im Schlepp eines Traktors bewältigt werden kann.
Im Weitern noch empfehlenswert ist der Stellplatz in Sedrun Tschamut auch direkt an der Talstation der Lifte.
Auch nicht schlecht Camping Punt Muragel in Samedan (Skibus oder 1/4h Fussmarsch zur Talstation Corviglia Bahn.)
Noch einer ist San Bernadino Stellplatz am Südportal des Tunnels auch direkt an der Talstation des kleinen aber feinen Skigebietes. Kein Strom aber WC und Kiosk, 5 Gehmin. vom Dorf entfernt.

Gruss Herbi

Wombat
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Beitrag von Wombat »

In Saas Fee hat es auch einen, gleich am Anfang des Dorfes. Irgendwo beim Parkhaus geht es weg. Daher muss man einen 10 Min Fussmarsch bis zum Alpin Express in kauf nehmen. In Saas Fee gibt es ein Hallen Schwimmbad.
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Dresdner
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Beitrag von Dresdner »

Camping Oberwiesenthal - direkt an der Loipe
Oberwiesenthal

Mit dem Winter-Camp zum Jahreswechsel erlebt der privat geführte Stellplatz an der Tennishalle den Höhepunkt der Wintersportsaison. Reisemobile sind am Fuß des Fichtelbergs das ganze Jahr über sehr willkommen.

Alle Jahre wieder erlebt Oberwiesenthal, Deutschlands höchstgelegeneStadt am Fuß des Fichtelbergs, mit dem Winter-Camp an der Tennishalleden absoluten Höhepunkt der Skisaison. Das gilt zumindest für Reisemobilfahrer, denn vom zweiten Weihnachtstag bis kurz nach Neujahr drängen sich auf dem großen Schotterplatz unterhalb des Sport- und Freizeitzentrums mit schöner Regelmäßigkeit an die 70 Reisemobile dicht aneinander. Ausrichter der Veranstaltung ist Frank Förster, Geschäftsführer der Tennishallen GmbH, und damit auch oberster Gastgeber für winterfeste Reisemobilisten. Eine robuste Einstellung zu möglichen Unbilden der Natur ist auf diesem Stellplatz mitunter eine wichtige Eigenschaft der Gäste. Mit viel Schnee muss an dieser Stelle in exponierter, freier Lage oberhalb des Wintersportortes immer gerechnet werden.
„Wenn der Wind aus dem Südwesten über den Kamm bläst, dann kommt es am Rand des Stellplatzes trotz der Schneezäune immer wieder zu Schneeverwehungen“, beschreibt Förster die Kraft der Natur. „Manche Gäste lieben es aber, wenn das Mobil zur Hälfte eingeschneit ist.“
Für reisemobile Skifahrer aus schneeärmeren Gegenden sicherlich eine frohe Kunde. Regelmäßig wird der Stellplatz vom Schnee befreit, und im Falle eines Falles packen halt alle mit an. „Vor einigen Jahren hatten wir einen Notfall – eine Frau musste dringend heim, war aber völlig eingeschneit“, erinnert sich Förster. „Da haben dann alle, Mitarbeiter und Gäste, zur Schippe gegriffen, und nach einer Stunde konnte die Frau mit ihrem Mobil losfahren.“
Wer Eis und Schnee liebt, wird das sicher zu schätzen wissen. Ohne passende Winterausrüstung für Mensch oder Mobil aber könnte die Fahrt in das 914 Meter hoch gelegene Oberwiesenthal zur Tortur werden. Das Winter-Camp mit seinem vielfältigen Begleitprogramm ist allerdings die Ausnahme von der Stellplatz-Normalität. Wer schon nach dem ersten Hinweis auf diesen Stellplatz (promobil 1/99) in Oberwiesenthal zu Gast gewesen ist, wird einige Veränderungen zum Besseren feststellen. Die wichtigste zuerst: Förster hat den normalen, das ganze Jahr über geöffneten Stellplatz nach oben verlegt – und zwar von dem weitläufigen Schotterplatz des Winter-Camps an die Stirnseite der Tennishalle.



„Wir haben festgestellt, dass Reisemobilisten diesen Platz bevorzugen“, erläutert Förster die Umzugsmaßnahme. „Hier sind sie mehr unter sich, werden nicht von Pkw-Fahrern gestört und haben auch noch den etwas besseren Ausblick auf die Sprungschanzen und den Ort.“ Das Areal ist nicht sehr groß, gliedert sich in zwei ebene, befestigte Parkreihen und besitzt dank Stromkasten die wichtigste Voraussetzung für Wintercamping. Neuerdings gibt es eine Entsorgungseinrichtung an der vorderen Stirnseite der Tennishalle. Wo noch vor einigen Wochen unschöne Behälter den Ausblick verdarben, ließ Förster einen Tank eingraben, der den Inhalt der Cassettentoiletten aufnimmt. Für die Besitzer von Reisemobilen mit fest eingebautem Tank hat Förster einen anderen Tipp parat – sie können mit ihrem Fahrzeug im Ort bei den Verkehrsbetrieben über einen Entsorgungsschacht fahren. Falls die Kapazität des Stellplatzes in der Skisaison, der Hochsaison für den beliebten Wintersportort, nicht ausreichen sollte, weiß Förster ebenfalls einen Ausweg: „Ich habe eine Vereinbarung mit der Stadt, dann auch den Schotterplatz für Reisemobile benutzen zu können.“ Das Gelände kann maximal 30 Fahrzeuge aufnehmen. Änderung Nummer drei bezieht sich auch auf das Areal unterhalb der Tennishalle. Bei genauerem Hinsehen entdecken Stammgäste hier eine neue Schicht aus feinem Schotter, die das bisher relativ starke Gefälle an den Rändern abschwächt und so für besseren Untergrund sorgt. Geblieben ist die Nähe zur Halle mit ihren vielfältigen Freizeit- und Service-Angeboten – vom Tennis über einen Fitnessraum bis hin zu einem kleinen Bistro. Für Reisemobilfahrer vielleicht noch wichtiger: Die Rezeption der Tennishalle dient gleichzeitig auch als erste Anlaufstation für sie. Hier können sie sich anmelden, den Schlüssel für den Stromkasten bekommen und dazu auch noch Tipps für die Freizeitgestaltung. Hier unten befinden sich auch gepflegte Duschen und Toiletten, die Reisemobilfahrern offen stehen. Alles eitel Sonnenschein also? Nicht ganz: Die Trinkwasserversorgung per Schlauch aus dem frostsicheren Keller heraus ist noch sehr improvisiert, und auch die Preisgestaltung wird sicherlich einigen Reisemobilfahrern schwer im Magen liegen. Die Normalgebühr von 10,50 Euro pro Mobil und Nacht schließt die Serviceleistungen des Hauses bereits ein und mag daher noch angehen, der Winterzuschlag von 4,50 Euro jedoch wird für Gesprächsstoff sorgen.

Dazu Frank Förster: „Wir setzen ganz bewusst auf Service, kümmern uns um unsere Gäste und müssen im Winter auch noch den teuren Räumdienst und den erhöhten Stromverbrauch einkalkulieren.“ Wer sich damit nicht anfreunden mag: An der Gaststätte „Waldeck“ in ruhiger Alleinlage oberhalb von Oberwiesenthal dürfen Reisemobile ebenfalls stehen. So gut das Stellplatzangebot damit auch sein mag, so schnell ist auch das Ortszentrum erkundet: Eine Schauwerkstatt für die typisch erzgebirgische Volkskunst, einige Gaststätten und unscheinbare Häuser rund um den Marktplatz, das war’s auch schon – ein Großbrand hat vor knapp 200 Jahren den alten Ortskern vernichtet. Reiz und Ruf von Oberwiesenthal, die regelmäßig im Februar zu einem Massenansturm von Gästen aus dem Nordosten führen, gründen sich vor allem auf die überragenden Wintersportmöglichkeiten und die zahlreichen internationalen Ski-Wettbewerbe. In diesem Winter locken die Deutschen Meisterschaften im Langlauf (21.–25. Januar) und die Junioren-Weltmeisterschaft im Snowboard (8.–15. Februar) sowie viele Wettbewerbe auf Landes- oder Regionalebene. Wer lieber selber aktiv ist, findet denkbar gute Voraussetzungen. Durchschnittliche Höhenlagen von 900 bis 1000 Meter sind nahezu eine Garantie für Schnee von November bis März. Abfahrtspisten mit Skiliften für Meister wie Anfänger, gespurte Loipen und Skiwanderwege auf dem 1214 Meter hohen Fichtelberg erfreuen sich größter Beliebtheit. Ein Erlebnis der etwas anderen Art ist die Fahrt mit der Fichtelbergbahn von Cranzahl nach Oberwiesenthal. Diese Schmalspurbahn dampft bereits seit über 100 Jahren durch das Wiesenthal und hat bis heute nichts von ihrem stählernen Charme verloren. Von ihrer Kraft auch nicht. Denn der Zug überwindet auf der gut 17 Kilometer langen Strecke einen Höhenunterschied von 240 Metern. Für Eisenbahnfans gibt es mittlerweile auch einen 20 Kilometer langen „Bimmelbahn-Erlebnispfad“, der die Route begleitet und Standpunkte zum Fotografieren bietet. Eine Abwechslung für Besucher aus dem Westen ist sicherlich auch der Sprung über die nahe Grenze nach Tschechien – entweder im kleinen Grenzverkehr zu Fuß gleich in den Nachbarort Loucna oder mit dem Reisemobil auf der Bundesstraße. Einkaufstouristen aber sollten doppelt hinsehen. Nicht alles, was sich billig anbietet, ist auch tatsächlich preiswert.
Quelle: promobil.de
Dresdner
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