Über 500 Fahrgäste stranden in Industriegebiet
http://www.bild.de/BILD/news/2010/07/16 ... ebiet.html
Der Zug hatte auf offener Strecke rund zwei Stunden halten müssen. Grund: Der Regionalexpress hatte einen Menschen auf den Schienen erfasst. Die Offenbacher Polizei ging zunächst von einem Suizid aus.
tut mir leid wenn ich jetzt etwas ausfällig werde, aber bei so absolut dämlichen Aussagen platzt mir einfach der Kragen.br403 hat geschrieben:Nö, es würde nie wegfliegen mit defekter Druckversorgung. Ausserdem sind Flugzeuge auch auf höhere Temperaturen ausgelegt, und anscheinend auch besser gewartet. Wie gesagt, die Bahn ist kein ernstzunehmendes Verkehrsmittel, Im Winter gehts nicht weils zu kalt ist, im Sommer zu heiss...geht eigentlich irgendwas?Seilbahnjunkie hat geschrieben: So einen Blödsinn hab ich ja noch nie gehört. Als ob im Flugzeug nie was schief läuft. Wenn dort die Klimaanlage ausfällt dann hast du aber ganz andere Probleme.
Ich glaube kaum, daß ein Richter in diesem Falle jemanden verurteilen würde der, nachdem eine entsprechend deutliche Aufforderung an das Zugpersonal wirkungslos blieb, zum Schutz der eigenen Gesundheit die Notbremse zieht um den überhitzten Zug verlassen zu können.piano hat geschrieben:Stichwort Notbremse: Wer die Notbremse zieht, kann je nachdem schadenersatzpflichtig gemacht werden - auch bei 50°C. Deshalb dürfte dies keine schlaue Idee sein.
Na zum Glück gibts im Luftverkehr keine Verspätungen und Flugausfälle sowie keine technischen Probleme .br403 hat geschrieben:Nö, es würde nie wegfliegen mit defekter Druckversorgung. Ausserdem sind Flugzeuge auch auf höhere Temperaturen ausgelegt, und anscheinend auch besser gewartet. Wie gesagt, die Bahn ist kein ernstzunehmendes Verkehrsmittel, Im Winter gehts nicht weils zu kalt ist, im Sommer zu heiss...geht eigentlich irgendwas?Seilbahnjunkie hat geschrieben: So einen Blödsinn hab ich ja noch nie gehört. Als ob im Flugzeug nie was schief läuft. Wenn dort die Klimaanlage ausfällt dann hast du aber ganz andere Probleme.
Ich bin jetzt leider nicht der Elektronikexperte, aber so wie ich das verstanden habe wurde bei den ICE 1 die Stromversorgung der Klimaanlage ausgetauscht. Die scheinen also was eigenes zu haben und nicht über die normalen Hilfsbetriebeversorgung zu laufen. Kann ja sein, schließlich ist der ICE ein Triebzug bei dem probrietäre Verbindungen zwischen den Wagen möglich sind. Wenn alle Hilfsbetriebe ausgefallen wären hätten sie den Zug mit Sicherheit nicht fahren lassen, dann wäre ja in den Wagen garnichts mehr gegangen, auch nicht die Türen.Petz hat geschrieben:@seilbahnjunkie, wenn die Hilsbetriebestromversorgung komplett ausfiel frag ich mich allerdings schon, welcher Vollidiot die dann offenbar ohne jede Reserve bei der Konstruktion bemessen hatte. Außerdem müsste es auch in dem Fall die Möglichkeit geben diese während der Fahrt auch wieder hochzufahren und falls Überbelastung der Grund war, lass ich als Zugführer notfalls dann halt einen Waggon unklimatisiert.
Das ist natürlich die ultimative Lösung. die Folge ist halt das alle Züge langsamer machen müssen, die Konsequenzen sind wohl jedem bewusst....Petz hat geschrieben:Dagegen gibt´s ne einfache Abhilfe sprich in diesem Sonderfall langsamer fahren...skwal hat geschrieben:Du bist dir aber schon über die Druckverhältnisse bewusst die sich bei 200 oder mehr in einem Tunnel bilden oder wenn sie zwei Züge begenen, oder?
Stimmt, da kann man sich ein schattiges Plätzchen suchen, ich frage mich nur wo? Du weißt schon das man bei nem Nothalt auf freier Strecke nichts ausm Zug darf den die Gefahr für Leib und Leben ist ein wenig größer als im Zug.Petz hat geschrieben:Da kann ich mir zumindest bei 32° irgendwo ein schattiges Plätzchen suchen und werde nicht bei 50° gleich halbgegart und eventuell sogar in Lebensgefahr gebracht..skwal hat geschrieben:wäre es ihnen halt so ergangen wie den Schweden (??) vor ein paar Tagen. Stundenlanges gestehe im niegendwo ohne Klima......
Genau. Ich bin mir sicher hier kennt niemand den Prozentsatz an Loks und Waggons die die Bahn als Puffer hat, die Größe würde die meisten überraschen. Nur leider kann man die halt nciht in einer halben Stunde durch ganz Deutschland bewegen da....Petz hat geschrieben: Das Chaos das bei der DB jedesmal ausbricht wenn Züge ausfallen, ist auch mit der besten Netzplanzentrale nicht in den Griff zu kriegen; die richtige Antwort darauf wäre, die Strecken und Züge eben nicht auf die letzte Rille auszulasten sondern Reserven vorzuhalten. Dies kostete aber privatisierungsabsichtsfeindliche Mittel und diesbezüglich ist die aktuelle politischen Führung nicht einsichtsfähig, trotzdem die Engländer da ein leuchtendes Vorbild dafür sind wie man es sicher nicht machen sollte.
3303 hat geschrieben:Jedenfalls hat die Bahn gemäß kürzlicher Radiomaldung nun wohl offiziell eingeräumt, dass die Klimaanlagen in einer bestimmten ICE-Baureihe nur bis 32° Außentemperatur ausgelegt sind.
(Die Mehdornschen Sparmaßnahmen werden vielerseits dafür verantwortlich gemacht.)
Das lässt nur dem Schluss zu, dass die Entscheidungsträger damals extrem dumm gewesen sind, denn dass diese Entscheidung irgendwann Probleme, schlechtes Image und im Endeffekt somit höhere Kosten verursachen würde, war ja klar. Es ist wirklich lächerlich.
Das ist aber die Mindestanforderung und die verbietet aber niemandem, ne Anlage auch etwas überzudimensionieren. Abgesehen davon heißt das auch noch lange nicht, daß dann bei 32,1 °C ein Komplettausfall die logische Folge sein muß sondern nur die angedachte Waggoninnentemperatur nicht mehr gehalten werden könnte.skwal hat geschrieben:Nur mal so. Diese ominösen 32° kommen aus einer EU Richtlinie auf die sich sowohl Herstellerkonsortium als auch Bahn "geeinigt" haben.
Exakt meine Meinung.Abgesehen davon heißt das auch noch lange nicht, daß dann bei 32,1 °C ein Komplettausfall die logische Folge sein muß
An Eurer Diskussion bezüglich der Klimatisierung in den deutschen ICEs will ich mich nicht beteiligen. Wenn man aber Vergleiche zum Flugzeug zieht, dann sollte man doch berücksichtigen, dass dort das "ECS" (Environmental Control System) primär die Funktion hat, wenigstens überlebbare Bedingungen für Passagiere und Besatzung zu schaffen. In 13km Höhe ist's einfach verdammt kalt, der Luftdruck langt auch für den besttrainierten Höhenbergsteiger nicht aus, und die Ozonkonzentration draussen ist auch ungesund hoch. Dass das System beim Rumstehen des Fliegers in Phoenix / Arizona oder in Kairo auch als Klimaanlage im herkömmlichen Sinn dafür sorgen sollte, dass die Leute im Flieger nicht gargekocht werden, ist dann "nur" eine Zusatzforderung. Wenn jemand dazu an weiteren (Alpin eher OT-) Diskussionen interessiert ist, dann können wir ja im Luftfahrt-Topic weitermachen.br403 hat geschrieben:Nö, es würde nie wegfliegen mit defekter Druckversorgung. Ausserdem sind Flugzeuge auch auf höhere Temperaturen ausgelegt, und anscheinend auch besser gewartet.Seilbahnjunkie hat geschrieben: So einen Blödsinn hab ich ja noch nie gehört. Als ob im Flugzeug nie was schief läuft. Wenn dort die Klimaanlage ausfällt dann hast du aber ganz andere Probleme.
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Das ist exakt richtig, so sollte es nicht sein. Ich meine mal gelesen zu haben, dass modernere Fahrzeuge eine Temperatur von 22°C halten aber bei über 32°C die Temperatur im Fahrzeug auf 10° unter Ausentemperatur halten. Oder zumindest so ungefähr.Petz hat geschrieben:Das ist aber die Mindestanforderung und die verbietet aber niemandem, ne Anlage auch etwas überzudimensionieren. Abgesehen davon heißt das auch noch lange nicht, daß dann bei 32,1 °C ein Komplettausfall die logische Folge sein muß sondern nur die angedachte Waggoninnentemperatur nicht mehr gehalten werden könnte.skwal hat geschrieben:Nur mal so. Diese ominösen 32° kommen aus einer EU Richtlinie auf die sich sowohl Herstellerkonsortium als auch Bahn "geeinigt" haben.
Vielleicht hat die DB drunter mit drüber verwechselt...Seilbahnjunkie hat geschrieben:aber bei über 32°C die Temperatur im Fahrzeug auf 10° unter Aussentemperatur halten.
Petz hat geschrieben:Das ist aber die Mindestanforderung und die verbietet aber niemandem, ne Anlage auch etwas überzudimensionieren. Abgesehen davon heißt das auch noch lange nicht, daß dann bei 32,1 °C ein Komplettausfall die logische Folge sein muß sondern nur die angedachte Waggoninnentemperatur nicht mehr gehalten werden könnte.skwal hat geschrieben:Nur mal so. Diese ominösen 32° kommen aus einer EU Richtlinie auf die sich sowohl Herstellerkonsortium als auch Bahn "geeinigt" haben.
Ich wüsste nicht wo ich Ersteres geschrieben hätte...skwal hat geschrieben:Ach, es waren alle ICE betroffen? Dann weißt du ja mehr als die Presse oder die Bahn. Komischerweise sind die restlichen über 250 relativ Problemlos gefahren, teilweise mit leicht erhöhten Temperaturen obwohl die alle nach der selben Richtlinie "laufen".
Petz hat geschrieben:Ich wüsste nicht wo ich Ersteres geschrieben hätte...skwal hat geschrieben:Ach, es waren alle ICE betroffen? Dann weißt du ja mehr als die Presse oder die Bahn. Komischerweise sind die restlichen über 250 relativ Problemlos gefahren, teilweise mit leicht erhöhten Temperaturen obwohl die alle nach der selben Richtlinie "laufen".
Mit etwas erhöhten Temperaturen hätt ich auch überhaupt kein Problem nur ein Ausfall, der Klima und Lüftung gleichzeitig und im gesamten Zug für längere Zeit kollabieren lässt ist für mich nicht akzeptabel.
Grundsätzlich hast du zwar Recht, aber wenn man seine Maschienen anständig wartet lässt sich sowas schon verhindern. Ich sag's gern nochmal, wenn man meint ein Unternehmen wie die Bahn kann an die Börse und ordentlich Gewinne abwerfen, dann bleibt was auf der Strecke. Dazu gehört unter anderem die Wartung, hat man ja auch bei der berliner S-Bahn gesehen.skwal hat geschrieben:Petz hat geschrieben:Das ist aber die Mindestanforderung und die verbietet aber niemandem, ne Anlage auch etwas überzudimensionieren. Abgesehen davon heißt das auch noch lange nicht, daß dann bei 32,1 °C ein Komplettausfall die logische Folge sein muß sondern nur die angedachte Waggoninnentemperatur nicht mehr gehalten werden könnte.skwal hat geschrieben:Nur mal so. Diese ominösen 32° kommen aus einer EU Richtlinie auf die sich sowohl Herstellerkonsortium als auch Bahn "geeinigt" haben.
Ach, es waren alle ICE betroffen? Dann weißt du ja mehr als die Presse oder die Bahn. Komischerweise sind die restlichen über 250 relativ Problemlos gefahren, teilweise mit leicht erhöhten Temperaturen obwohl die alle nach der selben Richtlinie "laufen". Und auch an den vielen anderen Tagen der letzten Jahre bei denen es über 32° hatte ist es recht problemlos gelaufen, vorallem wenn man bedenkt das auf den Bahntrassen wie auch auf den Autobahnen die Temeperaturen meist etwas höher sind als an den normalen Messstationen.
Ganze 3 Züge waren betroffen, aber daraus kann man ja einen Super Hype machen, Sommerloch läßt grüßen. Was macht eigentlich das Krokodil im Kemnader Stausee?
Das es bei 15 Jahren alten Fahrzeugen zu Ausfällen kommen kann ist wohl jedem bewusst, besonders in Extremsituationen, jeder der schonmal ein PKW länger als die heutzutage üblichen 3 Jahre Leasingdauer gefahren hat weiß das auch, anders ist es bei der Bahn auch nicht. Und auch nicht bei einem Flugzeug.
Dann definiere doch mal anständig?Seilbahnjunkie hat geschrieben:Grundsätzlich hast du zwar Recht, aber wenn man seine Maschienen anständig wartet lässt sich sowas schon verhindernskwal hat geschrieben:Petz hat geschrieben:Das ist aber die Mindestanforderung und die verbietet aber niemandem, ne Anlage auch etwas überzudimensionieren. Abgesehen davon heißt das auch noch lange nicht, daß dann bei 32,1 °C ein Komplettausfall die logische Folge sein muß sondern nur die angedachte Waggoninnentemperatur nicht mehr gehalten werden könnte.
Ach, es waren alle ICE betroffen? Dann weißt du ja mehr als die Presse oder die Bahn. Komischerweise sind die restlichen über 250 relativ Problemlos gefahren, teilweise mit leicht erhöhten Temperaturen obwohl die alle nach der selben Richtlinie "laufen". Und auch an den vielen anderen Tagen der letzten Jahre bei denen es über 32° hatte ist es recht problemlos gelaufen, vorallem wenn man bedenkt das auf den Bahntrassen wie auch auf den Autobahnen die Temeperaturen meist etwas höher sind als an den normalen Messstationen.
Ganze 3 Züge waren betroffen, aber daraus kann man ja einen Super Hype machen, Sommerloch läßt grüßen. Was macht eigentlich das Krokodil im Kemnader Stausee?
Das es bei 15 Jahren alten Fahrzeugen zu Ausfällen kommen kann ist wohl jedem bewusst, besonders in Extremsituationen, jeder der schonmal ein PKW länger als die heutzutage üblichen 3 Jahre Leasingdauer gefahren hat weiß das auch, anders ist es bei der Bahn auch nicht. Und auch nicht bei einem Flugzeug.
Oder Du meine, ich find jedenfalls beim besten Willen in meinen Posts keinen Satz wo ich behauptet hätte das alle ICE´s betroffen wären.skwal hat geschrieben:Dann solltest du deine Beiträge aber nochmal ziemlich genau lesen......
Ich weiß ja nicht woher du dein Wissen beziehst, aber die Bahn lässt ihre Züge durchaus technisch verkommen. Was war denn mit der S-Bahn Berlin? Da hab ich mal ein Interview mit nem Werkstattleiter gesehen der mal erzählt hat was er alles improvisieren muss weil er keine Ersatzteile bestellen darf. Du glaubst doch nicht ernsthaft, dass das ein Einzelfall war.skwal hat geschrieben: Dann definiere doch mal anständig?
Bei so einer Aussage sind wir bei der oben von mir angesprochen Person: Man kann schon irgendwie alles so machen, aber ich selber habe irgendwie keine Ahnung, aber ich sage mal das geht, dann gehts auch, weil ich sage des es geht....
Du glaubst doch nicht das die Bahn ihre Bahnen verkommen lässt (zumindest technisch, optisch habe ich leider etwas meine Zweifel wenn ich mir die ICE3 ansehe..), den die daraus folgenden Reparaturenzeiten und kosten sind deutlich höher, genauso die Zahl der unvorhersehbaren Ausfälle die die Bahn besonders hart trifft. Rechnen können die auch, und manche die dort arbeiten sind ihr Geld auch wert. Man hält sich mit den Wartungen an die vorgaben der Hersteller und wenn die sagen das hält soundsoviele tsdkm bis zur nächsten Wartung dann handelt man entsprechend. Anders war es mit den Radsätzen der Bochumer Firma auch nicht, die Haue durfte die Bahn einstecken, die hats versucht an deie HErtseller weiterzuschieben. Das tatsächlich der Bochumer Hersteller den schwarzen Peter hat ist wohl zu keinem einzigen vorgedrungen der sich nciht intensiv damit beschäftigt hat, das heißt es nur: Die Sch.... Bahn will nur sparen und Siemens produziert nur Schrott.
Und das über allem das Eisenbahnbundesamt ein Auge drüber hat vergessen eh die meisten, aber die schauen nichtnur nach Radsätzen, sondern auch nach ......