Ich bin da ganz anderer Meinung. Ich war zur selben Zeit in Finkenberg und muss sagen , dass grad in den ersten Stunden, die Pisten top präpariert waren. Von meinem Vermieter der Sohn ist Pitenbullyfahrer am Penken (Finkenberger Almbahn) und hätte mich vllt. auch mal mitgenommen.Harzwinter hat geschrieben:Zillertal 3000 / Lanersbach / Hintertux / Ahorn | 9.-16.2.2013 (Fasching)
Präparationsqualität
Die Präparationsqualität der Pisten im Bereich "Zillertal 3000" ließ bei unserem Besuch - gemessen an Standards österreichischer Großskigebiete - in Teilen zu wünschen übrig. Sehr gut präpariert war bei uns das Skigebiet Rastkogel. Die Pistenpflege am benachbarten Penken konnte nicht mithalten; hier scheint man das Konzept zwischen Beschneiung und teils starker Beanspruchung durch viele Skifahrer noch nicht gefunden zu haben. Ergebnis waren oftmals harte, stellenweise vereiste Pisten, z.B. an der 4KSB Lärchwald oder am "Devils Run" an der 6KSB Schneekar.
Die konkurrenzlos schlechteste Präparationsqualität gab es an der Eggalm. Zwar gibt es dort Pluspunkte für weitgehend naturbelassene Pistentrassierung, und aus alten Forenberichten geht hervor, dass die Eggalm bei guten Schneeverhältnissen ein wunderbares Skigebiet sein muss. Doch im Verlauf unserer Skiurlaubswoche haben wir an der Eggalm - mit Ausnahme des SCHL Beilspitz - zu keiner Zeit eine akzeptable Pistenqualität vorgefunden, nicht mal vormittags. Es war immer nur hart bis flächig vereist, einfach eklig zu fahren. Für Kinderskischulen ein gänzlich ungeeignetes Terrain (unsere fuhr am Rastkogel). Aus unserer Urlaubserfahrung heraus besteht hier die Notwendigkeit eines Pistenpflege-Trainings. Beispielsweise in St. Anton am Arlberg bereitet der Pistendienst aus genau solchen blank gefahrenen Flächen über Nacht wieder gute Pisten. Es geht also, wenn man weiß, wie. -
Die meisten Pisten am Hintertuxer Gletscher haben höhenlagebedingt viel guten Naturschnee und laufen deshalb außer Konkurrenz.
Harakiri-Abfahrt
Von der Benutzung der Harakiri-Abfahrt am Penken (steilste Abfahrt Österreichs) raten wir ab. Nicht wegen der Steilheit oder Vereisung, sondern weil die oben stationierten "Infoscouts" nur als Deko agieren und jeden dort hinunter lassen, auch Skianfänger oder Familien mit kleinen Kindern. Ergebnis sind ständige Stürze, so dass das Harakiri der Abfahrt eher darin besteht, von unkontrolliert talwärts schießenden Körpern oder Material verletzt zu werden. Eine zusätzliche Gefährdung stellen aufsteigende Skifahrer dar, die beim Sturz verlorenes Equipment einsammeln wollen. Wir haben zugesehen, dass wir dort unverletzt wegkamen.
Auch auf der Eggalm , waren die Pistenverhältnisse top. Mein konnte auf den frisch gewalzten Pisten wunderbar karven. Ich weiß nicht um wie viel Uhr Sie auf die Pisten sind, aber biss mittag waren die Pisten super, danach ein paar Hügel, aber dass ist ja normal.
Vg