Dorfbahn in Grindelwald
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- Migi
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Hm, so ne Bahn würde auch für Grindelwald reichen. Ist ja net so ne lange Strecke.
http://www.bergbahnen.org - Die Seilbahnwebsite
- Oscar
- Moderator a.D.
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Hab da im in der Internetzeitung espace.ch nen Artikel zu gefunden, der zeigt, dass es jetzt in die "heisse Phase" der Bahn geht:
Ab hier der Artikel:
GRINDELWALD 18.08.04
Ein Basler ist oberster Funi-Freund
In Grindelwald wurde am Montag der Verein Freunde des Funi gegründet. Sein Ziel: Das Gebiet Bodmi familienfreundlich zu erschliessen. Präsident ist der Basler Remo Jenny. Ab November 2005 sollen die Schrägaufzüge verkehren.
Neue Projekte in Grindelwald. / Keystone
Mehr auf espace.ch:
» Originalseite als PDF
Links zum Thema:
» WebsiteAn der Gründungsversammlung des Vereins Freunde des Funi Grindelwald (FFG) nahmen am Montagabend rund 25 Personen teil. Initiant Remo Jenny aus Basel informierte, dass das Projekt zur «familienfreundlichen Erschliessung» des Gebietes Bodmi mit zwei Schrägaufzügen abgeändert worden ist. Dies geschah nach dem Orientierungsanlass im Kongresssaal vom 28. Juni. Dort waren die Standorte der Tal- und Bergstation bemängelt worden (wir haben berichtet).
300 000 Franken teurer
Die Bergstation soll nun in der Bodmi, die im Winter als Ski-übungsgelände dient, rund 100 Meter weiter oben zu stehen kommen – im Bereich der «drei Ahornen». Das Projekt wird dadurch gemäss Jenny um rund 300 000 Franken auf 2,99 Millionen Franken verteuert. Der Standort der Talstation bleibt derselbe. Sie ist am Fussweg neben dem Parkhotel Schönegg geplant. «Verlegen wir die Station an die Dorfstrasse, wird ein Tunnel nötig. Er würde die Kosten massiv in die Höhe treiben», begründete Jenny. Die Antriebsstation wird jedoch in die Bergstation eingebaut – sodass eine Verlegung der Talstation zu einem späteren Zeitpunkt nicht ausgeschlossen sei.
Nach der Orientierung und einigen Wortmeldungen stimmten die Anwesenden den Statuten zu und wählten Remo Jenny zum Präsidenten. Auch der Vorstand, der sich aus Direktbetroffenen wie beispielsweise Skischulvertretern und Skiliftbesitzern zusammensetzt, wurde einstimmig gewählt.
Kein Geld von Gemeinde?
Von Versammlungsteilnehmern wurde bemängelt, dass sich die Gemeinde an den Projektkosten von 2,99 Millionen Franken nicht mit einem Teil des Infrastrukturbeitrages der Jungfraubahnen beteiligt. Und Thomas Stettler vom Parkhotel Schönegg stellte in Aussicht, dass er vor seinem Hotel «keinen Verkehr» und auch keine widerrechtlich parkierten Autos dulden werde. Der Hotelier betonte aber, dass er kein Gegner der geplanten Schrägaufzüge sei und dankte Jenny, der in Grindelwald ein Ferienhaus besitzt, für seine Initiative.
Der Zeitplan
Remo Jenny informierte über das weitere Vorgehen. Es stehen unter anderem noch Verhandlungen mit drei Grundeigentümern an. Die Baueingabe ist auf Oktober geplant, und bis Ende Jahr sollen alle notwendigen Bewilligungen vorliegen. Zwischen Dezember und Januar werden Spendengelder und Gönnerbeiträge gesammelt. Auf diesem Weg soll eine Million Franken zusammenkommen. Weiter sind budgetiert: IH-Darlehen von 900 000 Franken, Bankkredit von 800 000 Franken, Sport-Toto-Beitrag von 290 000 Franken.
Im April soll Baubeginn sein. «Im November 2005 möchten wir den Betrieb aufnehmen», sagt Jenny. Und zum Schluss meinte er: «Es wäre schön, wenn wir mit der Realisierung dieses Projektes einen Beweis erbringen könnten. Den Beweis, dass Neid und Missgunst neben dem Föhn nicht die ältesten Einwohner von Grindelwald sind.»
Der Vereinsvorstand setzt sich nebst Präsident Remo Jenny wie folgt zusammen: Kurt Gisler (Hotel Bodmi), Margrit Brawand (Restaurant Grindelwaldstübli und Skilift Bodmi), Ralph Näf (Geschäftsführer Grindelwald Sports), Peter Jossi (Skilift Bodmi), Peter Bohren (Bauingenieur, Prantl Bauplaner AG), Nils Buri (Private Skischule Buri). Die Amtszeit beträgt drei Jahre. Beisitzer: Bruno Baumann und Fredy Krämer. Revisoren: Stefan Grossniklaus, Werner Strohmeier. Das Amt als Ersatzrevisor ist noch vakant.
Ab hier der Artikel:
GRINDELWALD 18.08.04
Ein Basler ist oberster Funi-Freund
In Grindelwald wurde am Montag der Verein Freunde des Funi gegründet. Sein Ziel: Das Gebiet Bodmi familienfreundlich zu erschliessen. Präsident ist der Basler Remo Jenny. Ab November 2005 sollen die Schrägaufzüge verkehren.
Neue Projekte in Grindelwald. / Keystone
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» WebsiteAn der Gründungsversammlung des Vereins Freunde des Funi Grindelwald (FFG) nahmen am Montagabend rund 25 Personen teil. Initiant Remo Jenny aus Basel informierte, dass das Projekt zur «familienfreundlichen Erschliessung» des Gebietes Bodmi mit zwei Schrägaufzügen abgeändert worden ist. Dies geschah nach dem Orientierungsanlass im Kongresssaal vom 28. Juni. Dort waren die Standorte der Tal- und Bergstation bemängelt worden (wir haben berichtet).
300 000 Franken teurer
Die Bergstation soll nun in der Bodmi, die im Winter als Ski-übungsgelände dient, rund 100 Meter weiter oben zu stehen kommen – im Bereich der «drei Ahornen». Das Projekt wird dadurch gemäss Jenny um rund 300 000 Franken auf 2,99 Millionen Franken verteuert. Der Standort der Talstation bleibt derselbe. Sie ist am Fussweg neben dem Parkhotel Schönegg geplant. «Verlegen wir die Station an die Dorfstrasse, wird ein Tunnel nötig. Er würde die Kosten massiv in die Höhe treiben», begründete Jenny. Die Antriebsstation wird jedoch in die Bergstation eingebaut – sodass eine Verlegung der Talstation zu einem späteren Zeitpunkt nicht ausgeschlossen sei.
Nach der Orientierung und einigen Wortmeldungen stimmten die Anwesenden den Statuten zu und wählten Remo Jenny zum Präsidenten. Auch der Vorstand, der sich aus Direktbetroffenen wie beispielsweise Skischulvertretern und Skiliftbesitzern zusammensetzt, wurde einstimmig gewählt.
Kein Geld von Gemeinde?
Von Versammlungsteilnehmern wurde bemängelt, dass sich die Gemeinde an den Projektkosten von 2,99 Millionen Franken nicht mit einem Teil des Infrastrukturbeitrages der Jungfraubahnen beteiligt. Und Thomas Stettler vom Parkhotel Schönegg stellte in Aussicht, dass er vor seinem Hotel «keinen Verkehr» und auch keine widerrechtlich parkierten Autos dulden werde. Der Hotelier betonte aber, dass er kein Gegner der geplanten Schrägaufzüge sei und dankte Jenny, der in Grindelwald ein Ferienhaus besitzt, für seine Initiative.
Der Zeitplan
Remo Jenny informierte über das weitere Vorgehen. Es stehen unter anderem noch Verhandlungen mit drei Grundeigentümern an. Die Baueingabe ist auf Oktober geplant, und bis Ende Jahr sollen alle notwendigen Bewilligungen vorliegen. Zwischen Dezember und Januar werden Spendengelder und Gönnerbeiträge gesammelt. Auf diesem Weg soll eine Million Franken zusammenkommen. Weiter sind budgetiert: IH-Darlehen von 900 000 Franken, Bankkredit von 800 000 Franken, Sport-Toto-Beitrag von 290 000 Franken.
Im April soll Baubeginn sein. «Im November 2005 möchten wir den Betrieb aufnehmen», sagt Jenny. Und zum Schluss meinte er: «Es wäre schön, wenn wir mit der Realisierung dieses Projektes einen Beweis erbringen könnten. Den Beweis, dass Neid und Missgunst neben dem Föhn nicht die ältesten Einwohner von Grindelwald sind.»
Der Vereinsvorstand setzt sich nebst Präsident Remo Jenny wie folgt zusammen: Kurt Gisler (Hotel Bodmi), Margrit Brawand (Restaurant Grindelwaldstübli und Skilift Bodmi), Ralph Näf (Geschäftsführer Grindelwald Sports), Peter Jossi (Skilift Bodmi), Peter Bohren (Bauingenieur, Prantl Bauplaner AG), Nils Buri (Private Skischule Buri). Die Amtszeit beträgt drei Jahre. Beisitzer: Bruno Baumann und Fredy Krämer. Revisoren: Stefan Grossniklaus, Werner Strohmeier. Das Amt als Ersatzrevisor ist noch vakant.