Dorfbahn in Grindelwald
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Michael Meier
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- GMD
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Dorfbahn Grindelwald
Also das mit dem reich sein ist ja so ein altes Klischee. Aber ich gebe Dir recht, 5.5 Mio ist eine schöne Stange Geld. Ein Bus ist allerdings auch nicht die ideale Lösung für dieses Gebiet. Erstens muss er um von der Talstation zur geplanten Bergstation zu kommen einen Umweg fahren. Zweitens sind diese Strassen eng und steil und im Winter oft schnee- und eisbedeckt. Die Busse fahren dort im Winter mit Ketten an den Rädern. Drittens kann ein Bus nicht so oft fahren wie die Bahn, der aktuelle Fahrplan sieht in der Hauptsaison bloss jede halbe Stunde einen Kurs vor. n der Nebensaison natürlich noch weniger. Stellt man die Anschaffungs- und Personalkosten für den Busbetrieb in Rechnung, ist die vollautomatische Dorfbahn gar nicht so unrentabel.kaldini hat geschrieben: 5,5 Mio Franken für 580m und gute 100m Höhenuntershcied? Dafür kann man aber nen Bus sehr lange fahren lassen. Aber die Schweiz ist ja ein reiches Land, ihr könnt euch so was ja leisten.![]()
Zuletzt geändert von GMD am 06.02.2004 - 21:43, insgesamt 6-mal geändert.
- mic
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Sowas wie in Serfaus. Geile Sache, sollte man öfters machen. Da könnnten einge Gebiete ihr tägliches Verkehrschaos in den Griff bekommen. Die Kapazität von Serfaus liegt bei 2000p/h Super oder? Das Teil ist schon ein paar schöne Jahre alt. Leider haben die ihre webside geändert da kommte man früher über die Dorfbahn schöne Infos bekommen.
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Michael Meier
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Tja das altbekannte Problem!
http://domfree.de/jojo-2000/Alpmattenlift.jpg
Ich hab echt keine Ahnung woran es liegt. Ich habe es erst angezeigt bekommen, jetzt nicht mehr!
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Michael Meier
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Michael Meier
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Adelboden
Muss mich korrigieren, die Dorfbahn in Adelboden muss eine Art PB statt einer GUB sein. Schaut euch doch mal das Gehänge der linken Gondeln an. Sie sind innen ans Seil geklemmt, damit man um die Kurve kommt! Darum ist auch die Stütze im Vordergrund asymmetrisch. Nur um eine Umlenkscheibe kommt man so natürlich nicht. Scheint wirklich eine aussergewöhnliche Konstruktion zu sein. Werde sie mal auf meine "must seen-Liste" setzen.
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Michael Meier
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Ja klar hab nie was anderes behauptet! Das Foto ist ja von mir! Beide Kabinenaufhängungen schauen auf die gleiche Seite dadurch ist auch die eine Seite der Stütze gedreht! Klar kann sie damit nicht um die Umlenkscheibe! Der Antrieb befindet sich allerdings in einem separaten Raum wie bei einer PB! Habdelt sich daher genaugenommen um eine Gruppen Einseilpendelbahn der Firma Walther Städeli Oetwil a.S. mit BJ. 1991 Kapazität ist am Abend relativ viel überlastet! Da ist man schneller mit dem Bus!
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Hägar
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In Grindelwald ist offenbar wieder etwas Bewegung in das Projekt Dorfbahn gekommen. Hier 2 Artikel aus der Tagespresse.
BO-Oberland-Ost, 22. Mai 2004 hat geschrieben:Funi verkehrte mehr als 50 Jahre
Grindelwald hatte während mehr als 50 Jahren eine «Dorfbahn», das so genannten Funi. Die Schlitten der Kufenseilbahn transportierten bis in die Neunzigerjahre Gäste von einem Fussweg oberhalb der Dorfstrasse ins Gebiet Bodmi, das im Winter als Skiübungsgelände dient. Zum Aus kam es wegen eines Streits zwischen dem Gemeinderat und einer Erbengemeinschaft. Diese hatte den Pachtvertrag für das Land gekündigt, auf dem ein Teil des Trassees lag. Eine Einigung wurde erreicht, indem im Ostteil des Grundstücks eine Fläche für eine künftige Verbindungsbahn ausgeschieden wurde.
Ein «Ersatzprojekt» für die stillgelegten Kufenseilbahn arbeitete dann eine Arbeitsgruppe Dorfbahn aus, unter der Leitung des damaligen Vizegemeindepräsidenten Ulrich Baumann. Es handelte sich dabei um eine Standseilbahn, die das Dorf (ab der Dorfstrasse) ganzjährig und rund um die Uhr mit dem Terrassenweg hätte verbinden sollen. 2003 rief die Arbeitsgruppe zur Aktienzeichnung auf - 2 Millionen Franken sollten auf diesem Weg zusammenkommen. Gezeichnet wurden Aktien für rund 900000 Franken. Das Bahnprojekt hätte laut Arbeitsgruppe 5,5 Millionen Franken gekostet.
Der neue Gemeindepräsident Dres Studer, der das Amt im Januar 2004 antrat, kommunizierte bereits im Februar: «Der Gemeinderat lässt das Projekt fallen. » Dies, weil eine «von der Gemeinde beauftragte Fachperson» andere Zahlen als die Arbeitsgruppe vorgelegt habe: Die Bahn koste nicht 5,5 Millionen, sondern 6,5 Millionen Franken. Und das Betriebs defizit falle mehr als doppelt so hoch aus wie von der Arbeitsgruppe Dorfbahn budgetiert.
Nach diesem Entscheid veröffentlichte der Basler Remo Jenny ein Zeitungsinserat, in dem er an einer Erschliessung interessierte Personen aufrief, sich bei ihm zu melden. «Wir wollen Grindelwald wieder zu einer familienfreundlichen Erschliessung des dorfnahen Ski gebietes verhelfen», schrieb Jenny.
BO-Oberland-Ost, 22. Mai 2004
Basler will «keine Luxusbahn»
Erhält Grindelwald doch wieder eine Bahn vom Dorf ins Gebiet Bodmi? Ferienhausbesitzer Remo Jenny aus dem Kanton Basel legt ein Grobkonzept vor. Ehrgeiziges Ziel: Eröffnung der Bahn im November 2005.
Ursula Roth
Der Basler Remo Jenny-Rietschi will zwischen dem Dorf Grindelwald und dem Skiübungsgelände Bodmi «keine überdimensionierte Luxusbahn für Chalet-herren» realisieren. Der Ferien-hausbesitzer stellt sich eine Bahnverbindung mit «realistischen Betriebskosten» vor, die eine möglichst breite Abstützung geniesst und in der sich auch die kleinsten Skifahrer wohl fühlen.
«Realistische Lösung»
Ein Projekt Dorfbahn hat der Gemeinderat Grindelwald vergangenen Februar fallen gelassen (wir haben berichtet). Der Basler Remo Jenny begann daraufhin, nach einer «realistischen und finanzierbaren» Lösung zu suchen. Nun legt er das Grobkonzept für ein Bahnprojekt vor (siehe Kasten). Mit dem ehrgeizigen Ziel, die Bahn - eine Art Schrägaufzug mit zwei Kabinen - im November 2005 zu eröffnen.
Rückmeldungen erwünscht
Doch noch ist nichts definitiv: «Ich habe das Grobkonzept an beteiligte Personen in Grindelwald verschickt», sagt Remo Jenny, Geschäftsführer der Getränkefirma Theo Rietschi AG in Arlesheim. Auf der Liste sind unter anderem Landbesitzer aufgeführt, die private sowie die Schweizerische Skischule, der Gemeindepräsident, Banken, Skiliftbetreiber, Restaurateure, Grindelwald Tourismus, Grindelwald Bus und die Jungfraubahnen. Bis am kommenden Dienstag erwartet Jenny Rückmeldungen, Einwände und Verbesserungsvorschläge.
Erste Reaktionen
«Grundsätzlich begrüssen wir die Idee sehr», sagt Ralph Näf, Geschäftsführer von der Firma Grindelwald Sports, zu der auch die Schweizerische Schnee-sportschule gehört. Er weist jedoch darauf hin, dass sich die Rahmenbedingungen im Übungsgelände Bodmi in den vergangenen Jahren verändert haben. Die Präparation der Pisten und auch die künstliche Beschneiung seien sehr aufwändig. Auch möchten die Gäste immer schneller in ‹richtigen› Skigebieten, das heisst in höheren Lagen, Schneesport betreiben, erklärt Näf. Die Skischule wolle jedoch am Übungsgelände festhalten, das vor allem wegen der Dorfnähe wertvoll sei.
«Keine Seifenblase»?
Freude über die private Ini tiative hat der Gemeinderat laut Gemeindepräsident Dres Studer geäussert (wir haben berichtet). Man hoffe, dass die Idee weiterentwickelt werde, und «wenn es keine Seifenblase ist», so werde sich die Gemeinde auch engagieren.
Nicht bis am 25. Mai ist die Stellungnahme von Grindelwald Tourismus zu erwarten. Das Bahnprojekt ist laut Präsident Peter Balmer im Juni Thema einer Vorstandssitzung.
Wie geht es weiter?
«Es gilt, das Projekt zügig voranzutreiben», sagt Remo Jenny. Aus dem vorliegenden Grobprojekt soll ein eingabefähiges Projekt ausgearbeitet werden, damit das Bewilligungsverfahren eingeleitet werden kann. Parallel dazu sollen die Vorbereitungen für die Gründung einer Aktiengesellschaft und die Verhandlungen für einen allfälligen Landabtausch laufen. Der Initiant stellt sich vor, dass die Gemeinde den unteren Teil des Terrains kostenlos zur Verfügung stellt und mit dem Besitzer des oberen Teils Verhandlungen führt.
«Die ‹nicht gewinnorientierte› AG wird gegründet, sobald die Bewilligung für das Projekt vorliegt und die betroffenen Parteien ihre finanziellen Beiträge zugesichert haben», sagt Remo Jenny.
Kontakt: Remo Jenny-Rietschi, Unterm Schellenberg 150, 4125 Riehen, oder post@rietschi-getraenke. ch. Telefonnummer Geschäft: 061 7065533.
BO-Oberland-Ost, 22. Mai 2004
- tmueller
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Jetzt lese ich seit einigerzeit in diesem Forum, interessiere mich vorallem für Neubauten und habe natürlich diesen Thread angeklickt. Und was erfahre ich?BO-Oberland-Ost, 22. Mai 2004 hat geschrieben:Funi verkehrte mehr als 50 Jahre
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«Die ‹nicht gewinnorientierte› AG wird gegründet, sobald die Bewilligung für das Projekt vorliegt und die betroffenen Parteien ihre finanziellen Beiträge zugesichert haben», sagt Remo Jenny.
Kontakt: Remo Jenny-Rietschi, Unterm Schellenberg 150, 4125 Riehen, oder post@rietschi-getraenke. ch. Telefonnummer Geschäft: 061 7065533.
BO-Oberland-Ost, 22. Mai 2004
Dieser Remmo Jenny-Rietschi, der hinter diesem Projekt steh wohnt in "meiner" Strasse etwa 20 Meter von mir.
Und ich hatte keinen blassen Schimmer, dass er sich für sowas interessiert und engagiert...
Lustig
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Auschnitt aus der Tagespresse von heute 29.06.2004
Funi - Nachfolge !!??
http://194.209.226.170/pdfdata/bz_neu/2 ... 9061_1.pdf
Was hat so ein MiniFuni für eine Kapazität ?
Und wie steht das zur Nachfrage
Grindelwald Insider vor
Funi - Nachfolge !!??
http://194.209.226.170/pdfdata/bz_neu/2 ... 9061_1.pdf
Was hat so ein MiniFuni für eine Kapazität ?
Und wie steht das zur Nachfrage
Grindelwald Insider vor