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St. Moritz 13. - 19 März 2022 - Alleine im Oberengadin
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Re: St. Moritz 13. - 19 März 2022 - Alleine im Oberengadin
@LGH: Ich bin auch gespannt auf Morgen; aber nach meinem Hahnensee "Versagen" muss ich doch andere Erwartungen erfüllen 
Ansonsten erweist sich erneut, dass mir das gemeinsame Fahren mit besseren Fahrern neue Erfahrungen erleichtert
.
Ansonsten erweist sich erneut, dass mir das gemeinsame Fahren mit besseren Fahrern neue Erfahrungen erleichtert
Wo ich schon war:
Hochzeiger (1989), Ski-Zillertal 3000 außer Gletscher (viele Jahre ab 1993
), Kronplatz (2006), Söllereck (2008), Hauser Kaibling (2009 und 2014), Wildkogel (2010 - 2012), Maiskogel, Pass Thurn/Resterhöhe; Schmittenhöhe (2013), Hochzillertal/Hochfügen, Spieljoch (2016 - 2019), Alpendorf/Wagrain/Flachau (2015 und 2018), Damüls/Mellau (2017), Planai/Hochwurzen (2019), Willingen (2019), Schnalstaler Gletscher (2019), Laax, Silvretta-Montafon, Brandnertal, Golm (2020), Hundseck (2021), Winterberg (2021), Arosa-Lenzerheide (2022), St. Moritz (2022), Ortisei, Seiser Alm und Sella Ronda (2023)
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St. Moritz 13. - 19 März 2022 - Genussski auf der Diavolezza
War es heute ein schöner Skitag oder ein schöner Genusstag? Ich finde beides
Um 8:40 Uhr stieg ich an der Haltestelle Somplaz in die Linie 2 und pünktlich um 9:19 an der Talstation Diavolezza wieder aus; da bei voller Gondel der Fahrplan außer Kraft gesetzt wurde, ging es schon um 9:30 Uhr in der bis dato modernsten Gondel hier nach oben, wo ich dann erstmal einige dunstgeprägte Panoramabilder schoss. Auch so war das Panorama um Piz Palü, Bellavista und Piz Bernina mit den Seracs und Eisbrüchen mehr als eindrücklich.
Das die Gletscherabfahrt wegen der schlechten Sicht mit der Warnung "Lebensgefahr" gesperrt war, tat mir nur eingeschränkt weh
.
In durch den Saharastaub sehr diffusem Licht fuhr ich erstmal zur Talstation des Gletscherlifts. Nach dem zwar steilen, aber dennoch gut zu fahrenden Starthang war die Piste dorthin sehr ermutigend, da recht einfach. Auch wenn die Lichtverhältnisse noch suboptimal waren.
Danach ging es das erste Mal nach unten; die Hauptstrecke (nicht alle Varianten waren offen; schwarzer Steilhang nicht präpariert und schwarze Variante unten mit einigen Warnmarkierungen wegen Schneemangel) überfordert definitiv nicht; zwei, drei kürzere Steilhänge in guter Breite, einiges an mittelrotem, was mir sehr gut taugte, einige Flachstücke zum Laufenlassen und der einzige Ziehweg nicht Bobbahn gefährdet. Die Präparierung war anfangs oben griffig hart, ab Talstation SB teilweise knollig, aber griffig und unten noch in Richtung Beton, was lauten, ratternden Kanteneinsatz und Stossdämpfer erforderte. Ob der Wetter- und Temperatur aber nicht ganz unerwartet. Nach der zweiten Runde legte ich dann eine Trinkpause auf der Terrasse des Berghauses ein und genoss das weiterhin dunstige Panorama etwas intensiver. Auf den Pisten war der Saharastaub übrigens nur anfangs ein wenig zu merken und schärfte sogar die diffusen Konturen. Abseits der Piste etwas mehr gelb, aber bei weitem nicht so, wie hier im Forum schon gezeigt.
Nach der Pause schien die höher stehende Sonne den Dunst etwas zu vertreiben; erstens wurde die Sicht besser und zweitens wurden die harten und brettharten Abschnitte angenehmer zu fahren; ich kam fast in einen Lauf und erwischte einmal sogar unten die Gondel mit der ich vorher hochgefahren war

.
Nach der dritten Runde in Folge, die mir von den Pistenverhältnissen von oben bis unten mega taugte, merkte ich aber, dass überraschenderweise meine Rumpfmuskulatur zumachte. Vielleicht lag es daran, dass ich doch sehr schwitzte und die Feuchtigkeit beim Warten auf und stehen in der Gondel kalt reinzog
.
Ich beschloss also zur Mittagspause einzukehren; nach Genuss auf Ski folgte nun der bei mir bekanntlich genauso wichtige Kulinarische
Mit Blick auf die traumhafte Bergwelt ein Diavolezza Burger und eingelegte Pflaumen mit Zimteis; dazu ein kräftiger 2013er Nebbiolo aus dem Valtellina
.
Da ich meiner Muskulatur nicht traute und doch ein wenig Alkohol zu mir genommen hatte entschied ich nach tollen Fahrten und über 5.000hm zu Tal zu gondeln
.
Auch wenn es eigentlich nur eine Piste gibt und man meistens mit der PB fährt; das macht richtig Spaß dort
.
Nachdem der angepeilte Hotelbus ausgebucht war kam ich erst eine Stunde später als geplant ins Hotel um mich dann dem Abendessen zu widmen
.
Wie immer solide bis gut (auch wenn ich diesmal das Foto des Hauptgerichts, einer Piccata Milanese, schlicht verpennt habe) und begleitet von einem Chasselas (Gutedel) aus dem Waadtland, der sehr gut passte, auch wenn ich das auf dem Rückenetikett vermerkte Eisenkraut nicht erriechen oder erschmecken konnte; habe auch noch nie Eisenkraut in den Fingern gehabt

So, jetzt widme ich mich der Frankfurter Eintracht und überlasse euch den Bildern
Edit: falschen Bergnamen korrigiert
Um 8:40 Uhr stieg ich an der Haltestelle Somplaz in die Linie 2 und pünktlich um 9:19 an der Talstation Diavolezza wieder aus; da bei voller Gondel der Fahrplan außer Kraft gesetzt wurde, ging es schon um 9:30 Uhr in der bis dato modernsten Gondel hier nach oben, wo ich dann erstmal einige dunstgeprägte Panoramabilder schoss. Auch so war das Panorama um Piz Palü, Bellavista und Piz Bernina mit den Seracs und Eisbrüchen mehr als eindrücklich.
Das die Gletscherabfahrt wegen der schlechten Sicht mit der Warnung "Lebensgefahr" gesperrt war, tat mir nur eingeschränkt weh
In durch den Saharastaub sehr diffusem Licht fuhr ich erstmal zur Talstation des Gletscherlifts. Nach dem zwar steilen, aber dennoch gut zu fahrenden Starthang war die Piste dorthin sehr ermutigend, da recht einfach. Auch wenn die Lichtverhältnisse noch suboptimal waren.
Danach ging es das erste Mal nach unten; die Hauptstrecke (nicht alle Varianten waren offen; schwarzer Steilhang nicht präpariert und schwarze Variante unten mit einigen Warnmarkierungen wegen Schneemangel) überfordert definitiv nicht; zwei, drei kürzere Steilhänge in guter Breite, einiges an mittelrotem, was mir sehr gut taugte, einige Flachstücke zum Laufenlassen und der einzige Ziehweg nicht Bobbahn gefährdet. Die Präparierung war anfangs oben griffig hart, ab Talstation SB teilweise knollig, aber griffig und unten noch in Richtung Beton, was lauten, ratternden Kanteneinsatz und Stossdämpfer erforderte. Ob der Wetter- und Temperatur aber nicht ganz unerwartet. Nach der zweiten Runde legte ich dann eine Trinkpause auf der Terrasse des Berghauses ein und genoss das weiterhin dunstige Panorama etwas intensiver. Auf den Pisten war der Saharastaub übrigens nur anfangs ein wenig zu merken und schärfte sogar die diffusen Konturen. Abseits der Piste etwas mehr gelb, aber bei weitem nicht so, wie hier im Forum schon gezeigt.
Nach der Pause schien die höher stehende Sonne den Dunst etwas zu vertreiben; erstens wurde die Sicht besser und zweitens wurden die harten und brettharten Abschnitte angenehmer zu fahren; ich kam fast in einen Lauf und erwischte einmal sogar unten die Gondel mit der ich vorher hochgefahren war
Nach der dritten Runde in Folge, die mir von den Pistenverhältnissen von oben bis unten mega taugte, merkte ich aber, dass überraschenderweise meine Rumpfmuskulatur zumachte. Vielleicht lag es daran, dass ich doch sehr schwitzte und die Feuchtigkeit beim Warten auf und stehen in der Gondel kalt reinzog
Ich beschloss also zur Mittagspause einzukehren; nach Genuss auf Ski folgte nun der bei mir bekanntlich genauso wichtige Kulinarische
Mit Blick auf die traumhafte Bergwelt ein Diavolezza Burger und eingelegte Pflaumen mit Zimteis; dazu ein kräftiger 2013er Nebbiolo aus dem Valtellina
Da ich meiner Muskulatur nicht traute und doch ein wenig Alkohol zu mir genommen hatte entschied ich nach tollen Fahrten und über 5.000hm zu Tal zu gondeln
Auch wenn es eigentlich nur eine Piste gibt und man meistens mit der PB fährt; das macht richtig Spaß dort
Nachdem der angepeilte Hotelbus ausgebucht war kam ich erst eine Stunde später als geplant ins Hotel um mich dann dem Abendessen zu widmen
Wie immer solide bis gut (auch wenn ich diesmal das Foto des Hauptgerichts, einer Piccata Milanese, schlicht verpennt habe) und begleitet von einem Chasselas (Gutedel) aus dem Waadtland, der sehr gut passte, auch wenn ich das auf dem Rückenetikett vermerkte Eisenkraut nicht erriechen oder erschmecken konnte; habe auch noch nie Eisenkraut in den Fingern gehabt
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), Kronplatz (2006), Söllereck (2008), Hauser Kaibling (2009 und 2014), Wildkogel (2010 - 2012), Maiskogel, Pass Thurn/Resterhöhe; Schmittenhöhe (2013), Hochzillertal/Hochfügen, Spieljoch (2016 - 2019), Alpendorf/Wagrain/Flachau (2015 und 2018), Damüls/Mellau (2017), Planai/Hochwurzen (2019), Willingen (2019), Schnalstaler Gletscher (2019), Laax, Silvretta-Montafon, Brandnertal, Golm (2020), Hundseck (2021), Winterberg (2021), Arosa-Lenzerheide (2022), St. Moritz (2022), Ortisei, Seiser Alm und Sella Ronda (2023)
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Re: St. Moritz 13. - 19 März 2022 - Alleine im Oberengadin
Ok, hat dir also trotz Pendelbahn gefallen 
Wundert mich aber, dass du in einem Gebiet, das eh schon nur aus zwei Abfahrten im Moment besteht den Wechsel zur Lagalb nicht noch mitgenommen hast.
Wundert mich aber, dass du in einem Gebiet, das eh schon nur aus zwei Abfahrten im Moment besteht den Wechsel zur Lagalb nicht noch mitgenommen hast.
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Re: St. Moritz 13. - 19 März 2022 - Alleine im Oberengadin
Gab die Kondition und das Mittagessen nicht mehr herLGH hat geschrieben: 17.03.2022 - 22:48 Ok, hat dir also trotz Pendelbahn gefallen
Wundert mich aber, dass du in einem Gebiet, das eh schon nur aus zwei Abfahrten im Moment besteht den Wechsel zur Lagalb nicht noch mitgenommen hast.
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Re: St. Moritz 13. - 19 März 2022 - Alleine im Oberengadin
Aber es gefällt mir schon, mit welcher Ruhe und Genuss-Einstellung du deine Schitage angehst! Nehme ich mir für nächste Woche auch so vor
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Re: St. Moritz 13. - 19 März 2022 - Alleine im Oberengadin
Wieder Null Sicht, daher Essen auf Piz Nair
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Re: St. Moritz 13. - 19 März 2022 - Alleine im Oberengadin
Du machst alles richtig!!!
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Re: St. Moritz 13. - 19 März 2022 - Alleine im Oberengadin
Morgen noch ein Skitag oder nur Rückreise?
Eigentlich sah die Woche wettermässig besser aus, als was sie geworden ist. Aber Du hast es offensichtlich ja auch so sehr genossen. Gut so!
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Re: St. Moritz 13. - 19 März 2022 - Alleine im Oberengadin
Danke; das hat insgesamt schon sehr gut gepasstski-chrigel hat geschrieben: 18.03.2022 - 19:42 Morgen noch ein Skitag oder nur Rückreise?
Eigentlich sah die Woche wettermässig besser aus, als was sie geworden ist. Aber Du hast es offensichtlich ja auch so sehr genossen. Gut so!
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Re: St. Moritz 13. - 19 März 2022 - Alleine im Oberengadin
Guter Plan. Ein paar Stunden in Zuoz reichen.
Und in der dortigen Beiz Pizzet unter der 4SB wirst Du sicher auch noch glücklich. Ich bevorzuge allerdings den simplen Stall, die Bar Buera unter der 4KSB.
Und wie sieht es mit meiner Hotelempfehlung aus?
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Re: St. Moritz 13. - 19 März 2022 - Alleine im Oberengadin
Auch ich kann das Hotel nur weiterempfehlenski-chrigel hat geschrieben: 18.03.2022 - 19:53 Guter Plan. Ein paar Stunden in Zuoz reichen.
Und in der dortigen Beiz Pizzet unter der 4SB wirst Du sicher auch noch glücklich. Ich bevorzuge allerdings den simplen Stall, die Bar Buera unter der 4KSB.
Und wie sieht es mit meiner Hotelempfehlung aus?
Die Beizen schau ich mir an.
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Re: St. Moritz 13. - 19 März 2022 - Alleine im Oberengadin
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Re: St. Moritz 13. - 19 März 2022 - Alleine im Oberengadin
Du meinst jetzt nicht, dass ich mir die Pisten und Lifte nur von der Beiz aus anschaue, oder
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Re: St. Moritz 13. - 19 März 2022 - Alleine im Oberengadin
Nein, das erleichtere Smiley steht für meine Erleichterung, dass Dir „mein“ Hotel gefallen hat.
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Re: St. Moritz 13. - 19 März 2022 - Alleine im Oberengadin
Da hab ich ja nochmal Glück gehabtski-chrigel hat geschrieben: 18.03.2022 - 20:19 Nein, das erleichtere Smiley steht für meine Erleichterung, dass Dir „mein“ Hotel gefallen hat.
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Re: St. Moritz 13. - 19 März 2022 - Auf der Suche nach der Sicht, oder "Wenn ich nichts sehe esse/trinke ich halt was
Jetzt aber noch der Tagesbericht
Der Blick aus dem Fenster morgens verhieß schon nichts gutes; Nebel und Nieselregen. Dennoch liftete ich ein letztes Mal mit der Suvretta-DSB nach oben. Nach dem die Feriendomizile passiert waren sah man
mal wieder nichts
. Weiter mit der gelben Leitner-KSB; die Sicht wurde besser und offenbarte, dass die 1 schonmal für eine Trainingsgruppe gesperrt war. Aber eh egal, da die Wolkendecke immer noch deutlich vor allen Talstationen begann. An der FIS klappte es dann noch, so dass ich dort immerhin drei-vier Runden drehen konnte. Dann zog die Wolkendecke nach oben und ich suchte Zuflucht in der Alpina-Hütte auf einen alkoholfreien Möhl. Im Anschluss war die Sicht nicht besser, so dass ich entschied; wenn schon nix sehen, dann ganz oben

.
Also Piz Nair und dort ein frühes z'Mittag mit lecker Charnina Engiadinaisa.
Danach sah man immer noch nichts, also wieder runter auf Corviglia; und in der Tat war die Wolkendecke auf über 2.500m gestiegen
.
Somit gab es eine Perspektive für Skifahren und ich liftete mit FIS nach oben und von dort nach Marguns. Leider zeigte sich, dass die eigentlich sehr schöne 15 schon sehr zerfahren, weich und (wie die meisten weiteren Pisten im dortigen Sektor) ziemlich gelb war. Was bei der diffusen Sicht immerhin Kontrast brachte
. Ob das frischer Sand oder umgepflügter war; keine Ahnung, wahrscheinlich beides. Dennoch gab ich mir noch Trais Fluors um dann über den Corviglia Richtung Signalstübli zu fahren. In dieser Richtung war es zwar nicht mehr ganz so gelb, aber weich und haufig und voll mit Gestürzten
.
Spaß machte mir das auch nicht, so dass ich direkt einkehrte
.
Dort entspann sich in mehrfacher Hinsicht der Höhepunkt des Tages, so dass ich den Skitag hier auch beendete: Einmal hat es hier einen lecker Maienfelder Pinot Noir in der Halbliterflasche und in der Folge Bündner Nusstorte, Signalcafe und Salsiz
, aber heute auch einen speziellen anderen Gast
.
Offensichtlich trank ein Gast des Kempinski, der mit der Frau seine Töchter begleitete, die Privatskikurs hatten, dort mit der Frau Kaffee für zusammen unglaubliche CHF 8,50. Soweit so gut, aber der gute Herr verfügte über keine Frankenbarschaft und seine (wie ich später erfuhr) 10 Kreditkarten auch nur virtuell auf dem Smartphone. Irgendwie funktionierte aber keine
. Da andere Gäste problemlos mit Karte zahlen konnten, wohl kein Problem des Lokals
. Als ich kam zog sich die Geschichte wohl schon eine Stunde inklusive Telefonate mit Bank des Signalstübli, Banken des Gastes, Diskussionen über Buchungen, nicht-Buchungen, Storni etc. Die Dame hatte wohl schon kurz vor meiner Ankunft die Flucht ergriffen. Als der gute Mann zwischen den Zahlungsdiskussionen dort offensichtlich mit den USA telefonierte, um Bilanzen zu diskutieren und eine USD 45 Mio Zahlung anzuweisen, begann ich immer interessierter zuzuhören und bekundete nebenbei der Kellnerin schon mal meine Anteilnahme. Sie und ihr Chef waren inzwischen verständlich anepi... und forderten den guten Mann auf, doch bitte das Geld über das Kempinski und die Signalbahn nach oben befördern zu lassen. Ich bot der Kellnerin schon an: Soll ich zahlen? Das wurde strikt verneint, was ich irgendwie auch verstehen konnte 

. Nach insgesamt rund zwei Stunden kam das Geld, die Töchter des guten Mannes in Röcken über den Skihosen und amerikanischem Englisch mit der Privatskilehrerin und die Gruppe entfernte sich. "Es ist vollbracht" teilte ich mit der Kellnerin und die gute alte hessische Antwort auf die Frage "Mit was kann ich zahlen?", nämlich: "Midd Geld, Backstoi nemme mer nedd, die gehe nedd in die Kass


".
Danach wurd mir kalt und ich trank und aß den Rest drinne, bevor ich im Ort noch Geld kaufte und mich im Hotel-Shuttle in selbiges bringen ließ
.
Danach Abendessen; gut wie immer und Abschiedsgetränke

Bilder heute mal wieder schwer essenslastig
Der Blick aus dem Fenster morgens verhieß schon nichts gutes; Nebel und Nieselregen. Dennoch liftete ich ein letztes Mal mit der Suvretta-DSB nach oben. Nach dem die Feriendomizile passiert waren sah man
mal wieder nichts
Also Piz Nair und dort ein frühes z'Mittag mit lecker Charnina Engiadinaisa.
Danach sah man immer noch nichts, also wieder runter auf Corviglia; und in der Tat war die Wolkendecke auf über 2.500m gestiegen
Somit gab es eine Perspektive für Skifahren und ich liftete mit FIS nach oben und von dort nach Marguns. Leider zeigte sich, dass die eigentlich sehr schöne 15 schon sehr zerfahren, weich und (wie die meisten weiteren Pisten im dortigen Sektor) ziemlich gelb war. Was bei der diffusen Sicht immerhin Kontrast brachte
Spaß machte mir das auch nicht, so dass ich direkt einkehrte
Dort entspann sich in mehrfacher Hinsicht der Höhepunkt des Tages, so dass ich den Skitag hier auch beendete: Einmal hat es hier einen lecker Maienfelder Pinot Noir in der Halbliterflasche und in der Folge Bündner Nusstorte, Signalcafe und Salsiz
Offensichtlich trank ein Gast des Kempinski, der mit der Frau seine Töchter begleitete, die Privatskikurs hatten, dort mit der Frau Kaffee für zusammen unglaubliche CHF 8,50. Soweit so gut, aber der gute Herr verfügte über keine Frankenbarschaft und seine (wie ich später erfuhr) 10 Kreditkarten auch nur virtuell auf dem Smartphone. Irgendwie funktionierte aber keine
Danach wurd mir kalt und ich trank und aß den Rest drinne, bevor ich im Ort noch Geld kaufte und mich im Hotel-Shuttle in selbiges bringen ließ
Danach Abendessen; gut wie immer und Abschiedsgetränke
Bilder heute mal wieder schwer essenslastig
Wo ich schon war:
Hochzeiger (1989), Ski-Zillertal 3000 außer Gletscher (viele Jahre ab 1993
), Kronplatz (2006), Söllereck (2008), Hauser Kaibling (2009 und 2014), Wildkogel (2010 - 2012), Maiskogel, Pass Thurn/Resterhöhe; Schmittenhöhe (2013), Hochzillertal/Hochfügen, Spieljoch (2016 - 2019), Alpendorf/Wagrain/Flachau (2015 und 2018), Damüls/Mellau (2017), Planai/Hochwurzen (2019), Willingen (2019), Schnalstaler Gletscher (2019), Laax, Silvretta-Montafon, Brandnertal, Golm (2020), Hundseck (2021), Winterberg (2021), Arosa-Lenzerheide (2022), St. Moritz (2022), Ortisei, Seiser Alm und Sella Ronda (2023)
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Hochzeiger (1989), Ski-Zillertal 3000 außer Gletscher (viele Jahre ab 1993
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Re: St. Moritz 13. - 19 März 2022 - Alleine im Oberengadin
" Bilder heute mal wieder schwer essenslastig
"
Das war zu erwarten ...
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Re: St. Moritz 13. - 19 März 2022 - Auf der Suche nach der Sicht, oder "Wenn ich nichts sehe esse/trinke ich halt was
icedtea hat geschrieben: 18.03.2022 - 21:37 Jetzt aber noch der Tagesbericht
Dort entspann sich in mehrfacher Hinsicht der Höhepunkt des Tages, so dass ich den Skitag hier auch beendete: Einmal hat es hier einen lecker Maienfelder Pinot Noir in der Halbliterflasche und in der Folge Bündner Nusstorte, Signalcafe und Salsiz, aber heute auch einen speziellen anderen Gast
.
Offensichtlich trank ein Gast des Kempinski, der mit der Frau seine Töchter begleitete, die Privatskikurs hatten, dort mit der Frau Kaffee für zusammen unglaubliche CHF 8,50. Soweit so gut, aber der gute Herr verfügte über keine Frankenbarschaft und seine (wie ich später erfuhr) 10 Kreditkarten auch nur virtuell auf dem Smartphone. Irgendwie funktionierte aber keine. Da andere Gäste problemlos mit Karte zahlen konnten, wohl kein Problem des Lokals
. Als ich kam zog sich die Geschichte wohl schon eine Stunde inklusive Telefonate mit Bank des Signalstübli, Banken des Gastes, Diskussionen über Buchungen, nicht-Buchungen, Storni etc. Die Dame hatte wohl schon kurz vor meiner Ankunft die Flucht ergriffen. Als der gute Mann zwischen den Zahlungsdiskussionen dort offensichtlich mit den USA telefonierte, um Bilanzen zu diskutieren und eine USD 45 Mio Zahlung anzuweisen, begann ich immer interessierter zuzuhören und bekundete nebenbei der Kellnerin schon mal meine Anteilnahme. Sie und ihr Chef waren inzwischen verständlich anepi... und forderten den guten Mann auf, doch bitte das Geld über das Kempinski und die Signalbahn nach oben befördern zu lassen. Ich bot der Kellnerin schon an: Soll ich zahlen? Das wurde strikt verneint, was ich irgendwie auch verstehen konnte
. Nach insgesamt rund zwei Stunden kam das Geld, die Töchter des guten Mannes in Röcken über den Skihosen und amerikanischem Englisch mit der Privatskilehrerin und die Gruppe entfernte sich. "Es ist vollbracht" teilte ich mit der Kellnerin und die gute alte hessische Antwort auf die Frage "Mit was kann ich zahlen?", nämlich: "Midd Geld, Backstoi nemme mer nedd, die gehe nedd in die Kass
".
Danach wurd mir kalt und ich trank und aß den Rest drinne, bevor ich im Ort noch Geld kaufte und mich im Hotel-Shuttle in selbiges bringen ließ.
Hätte jetzt aktuell auf Russe getippt![]()
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Re: St. Moritz 13. - 19 März 2022 - Kurzbesuch Zuoz und Heimfahrt
Kleine Verzögerung beim letzten Tagesbericht
Am letzten Tag ging es nach dem Auschecken mit dem Auto nach Zuoz, wo ich um 09:23 die Schranke zur Einstiegs-KSB durchquerte.
Bei Temperaturen schon über 0 und strahlend blauem Himmel sah ich, dass am von unten gesehen Rechten Hang an der 3SB ein Skirennen stattfand und 2/3 der Piste belegte. Es handelte es sich um alle möglichen Altersklassen, da sowohl "Rennkids" als auch ältere Semester mit Startnummern unterwegs waren.
Ebenfalls konnte ich schon sehen, dass an den wenigen Geländekanten dieser beiden Pisten (aber auch sonst), langsam das Gemüse rauskam. Warum Piste 1 Rot und Piste 2 Schwarz ausgezeichnet ist, hat sich mir nicht erschlossen; wirkte sehr ähnlich. Wackelpudding wäre anders als am nächsten Tag wahrscheinlich auf seine Kosten gekommen; es war hart präpariert, hin und wieder vielleicht ein wenig stufig, aber diese beiden Hänge sind damit für Speedcarver wahrscheinlich schon gut geeignet. Mir war es einerseits noch zu hart und andererseits finde ich Pisten, die letztlich ohne größere Wellen einfach nur gerade aus runtergehen, ein wenig fad (da ich das Speedcarven auch nicht sooo beherrsche
). Ich wechselte dann rüber zur zweiten 4-KSB; etwas gewöhnungsbedürftig, dass man zu den eigentlichen Pisten nur über verschachtelte, sehr enge und in zwei Stufen bretthart präparierte Ziehwege kam. Ist das in der Hochsaison anders? Die schwarze Piste war ohnehin schon aper, die beiden anderen Pisten waren ein wenig abwechslungsreicher als die an der 3SB, aber insgesamt bekam ich keinen Flow; vielleicht auch wegen der noch bevorstehenden Autofahrt. Nach nur einer Stunde packte ich daher auch wieder ein und machte mich auf die Heimfahrt.
Bergwanderer hatte mir noch eine Pizzeria in Bad Ragaz empfohlen, die ich bereits um 12:14 Uhr erreichte um den ersten (wenn auch grünen) Spargel des Jahres zu genießen. Um kurz nach 13 Uhr ging es dann auf den stau- und stressfreien Rückweg und bereits um 18:15 Uhr traf ich in Flörsheim ein.
Am letzten Tag ging es nach dem Auschecken mit dem Auto nach Zuoz, wo ich um 09:23 die Schranke zur Einstiegs-KSB durchquerte.
Bei Temperaturen schon über 0 und strahlend blauem Himmel sah ich, dass am von unten gesehen Rechten Hang an der 3SB ein Skirennen stattfand und 2/3 der Piste belegte. Es handelte es sich um alle möglichen Altersklassen, da sowohl "Rennkids" als auch ältere Semester mit Startnummern unterwegs waren.
Ebenfalls konnte ich schon sehen, dass an den wenigen Geländekanten dieser beiden Pisten (aber auch sonst), langsam das Gemüse rauskam. Warum Piste 1 Rot und Piste 2 Schwarz ausgezeichnet ist, hat sich mir nicht erschlossen; wirkte sehr ähnlich. Wackelpudding wäre anders als am nächsten Tag wahrscheinlich auf seine Kosten gekommen; es war hart präpariert, hin und wieder vielleicht ein wenig stufig, aber diese beiden Hänge sind damit für Speedcarver wahrscheinlich schon gut geeignet. Mir war es einerseits noch zu hart und andererseits finde ich Pisten, die letztlich ohne größere Wellen einfach nur gerade aus runtergehen, ein wenig fad (da ich das Speedcarven auch nicht sooo beherrsche
Bergwanderer hatte mir noch eine Pizzeria in Bad Ragaz empfohlen, die ich bereits um 12:14 Uhr erreichte um den ersten (wenn auch grünen) Spargel des Jahres zu genießen. Um kurz nach 13 Uhr ging es dann auf den stau- und stressfreien Rückweg und bereits um 18:15 Uhr traf ich in Flörsheim ein.
Zuletzt geändert von icedtea am 21.03.2022 - 16:39, insgesamt 1-mal geändert.
Wo ich schon war:
Hochzeiger (1989), Ski-Zillertal 3000 außer Gletscher (viele Jahre ab 1993
), Kronplatz (2006), Söllereck (2008), Hauser Kaibling (2009 und 2014), Wildkogel (2010 - 2012), Maiskogel, Pass Thurn/Resterhöhe; Schmittenhöhe (2013), Hochzillertal/Hochfügen, Spieljoch (2016 - 2019), Alpendorf/Wagrain/Flachau (2015 und 2018), Damüls/Mellau (2017), Planai/Hochwurzen (2019), Willingen (2019), Schnalstaler Gletscher (2019), Laax, Silvretta-Montafon, Brandnertal, Golm (2020), Hundseck (2021), Winterberg (2021), Arosa-Lenzerheide (2022), St. Moritz (2022), Ortisei, Seiser Alm und Sella Ronda (2023)
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Re: St. Moritz 13. - 19 März 2022 - Alleine im Oberengadin
Jein. Ab und zu wird die Route 10 auch präpariert, wenigstens vom Steilhang weg. Dann muss manndas blöde Zickzack nicht machen. Sonst schon.Ist das in der Hochsaison anders?
Pizzeria Trocadero? Finde ich jetzt nicht so der Brüller. Oder gibt’s noch eine andere?
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Re: St. Moritz 13. - 19 März 2022 - Alleine im Oberengadin
Ich bin wie immer unschuldig ...ski-chrigel hat geschrieben: 21.03.2022 - 14:28Jein. Ab und zu wird die Route 10 auch präpariert, wenigstens vom Steilhang weg. Dann muss manndas blöde Zickzack nicht machen. Sonst schon.Ist das in der Hochsaison anders?
Pizzeria Trocadero? Finde ich jetzt nicht so der Brüller. Oder gibt’s noch eine andere?
Ich hatte ihm den herrlichen Ausblick der Terrasse der Bündte in Jenins empfohlen und dieses Ristorante in Bad Ragaz.
Er mochte zum Italiener! Warst Du da nicht auch schon mal und hattest einige Bilder gepostet?
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Re: St. Moritz 13. - 19 März 2022 - Alleine im Oberengadin
Die Bündte Jenins hätte ich natürlich auch 100% empfohlen.
Ja, Du hast eine gute Erinnerung! Als Graubünden schon im Restaurant-Lockdown war und St.Gallen noch nicht, war ich (wieder) mal dort. Ich hatte weder gelobt noch getadelt: viewtopic.php?p=5298126#p5298126
Ja, Du hast eine gute Erinnerung! Als Graubünden schon im Restaurant-Lockdown war und St.Gallen noch nicht, war ich (wieder) mal dort. Ich hatte weder gelobt noch getadelt: viewtopic.php?p=5298126#p5298126
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Re: St. Moritz 13. - 19 März 2022 - Alleine im Oberengadin
Ja, Trocadero. Essen war lecker und ich rechnete mir mehr Chancen aus, dort einen Platz zu bekommen.
Ansonsten hätte natürlich ein Besuch in Jenins nahegelegen; wahrscheinlich hätte ich dann aber noch eine Übernachtung buchen müssen
Ansonsten hätte natürlich ein Besuch in Jenins nahegelegen; wahrscheinlich hätte ich dann aber noch eine Übernachtung buchen müssen
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Re: St. Moritz 13. - 19 März 2022 - Alleine im Oberengadin
Oder den Kofferraum gefüllt ...icedtea hat geschrieben: 21.03.2022 - 15:10 Ja, Trocadero. Essen war lecker und ich rechnete mir mehr Chancen aus, dort einen Platz zu bekommen.
Ansonsten hätte natürlich ein Besuch in Jenins nahegelegen; wahrscheinlich hätte ich dann aber noch eine Übernachtung buchen müssen![]()
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