Zukunft der Mobilität!?

... darf auch mal absolut nix mit dem Thema des Forums zu tun haben!
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skifam
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Re: Zukunft der Mobilität!?

Beitrag von skifam »

Die iIee ist gut und auch der Kannibalisierungseffekt für den ÖPNV würde dann sicher auch erfolgen...
ABER
San Francisco zeigt, dass es keineswegs einfach ist, es finanziell einen sehr langen Atem seitens der Anbieter bräuchte und wiedermal, wenn das alles klappt, nur für den wohlhabenden Metropolenbewohner gehen wird.

Übrigens:
In Berlin hat das eigentlich gute Konzept des "Berlkönig" (einfach mal googeln..)gezeigt wie es ginge - gerade in der Nacht für die Bezirke mehr als 10km vom Brandenburger Tor entfernt....
aber die finanzielle Realität sorgte für eine Einstellung....

Natürlich wäre das alles ohne Personal in ferner Zukunft kostenärmer....und bei der grassierenden politisch geförderten Arbeitsfaulenzia in D auch der einzige Weg....



Gute Ideen sind eben zuerst und oft zuletzt immer nur gute Ideen :wink:



PS: war der Kommunismus im Prinzip ja auch, auf dem Papier - ohne Menschen.... :lach:
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Bergwanderer
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Re: Zukunft der Mobilität!?

Beitrag von Bergwanderer »

Wooly hat geschrieben: 10.09.2023 - 23:32
Bergwanderer hat geschrieben: 09.09.2023 - 15:19
Nach den Aussagen von Prof. Harald Lesch in der Doku, fahre ich da erst mal meinen gebrauchten Turbo-Diesel weiter ... der Umwelt zuliebe ... :wink: 8)
Du meinst öffentliche Verkehrsmittel und Rad !! War bestimmt nur ein Schreibfehler ... ;-)
https://www.pinterest.de/pin/35958497009497004/ 8)
Chlosterdörfler
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Re: Zukunft der Mobilität!?

Beitrag von Chlosterdörfler »

Autonomes Fahren in Österreich: Wörgl bekommt Robotertaxi

Das autonom fahrende Taxi, hergestellt von Virtual Vehicle aus Graz, wird ab dem kommenden Jahr auf ausgewählten Routen in Wörgl unterwegs sein. Aufgrund der aktuellen Gesetzeslage in Österreich wird stets eine Person am Fahrsitz anwesend sein, um die Sicherheit zu gewährleisten. Wie gut diese Software ist, wird sich erst zeigen, wenn nicht nur ein Robotaxi unterwegs ist, sondern eine Flotte (siehe Meldung weiter unten).

Bericht von ORF Tirol: https://youtu.be/U5lhty8iYT0?si=_AAXTsBvyPuQE0Ze Zeitbedarf: 3:22 Minuten

Im Jahr 2024 sollen in Friedrichshafen autonomer Bus mit 15 Sitzplätze zum Einsatz kommen, mit bis zu 80 km/h.
In Friedrichshafen ist geplant, auf festen Routen einen Linienbetrieb umzusetzen. Das beinhaltet in einem ersten Schritt rein innerstädtische Anwendungen sowie in einem zweiten Schritt auch das Befahren von Überlandstrassen mit Shuttle-Bussen. Hierfür ist eine Shuttlegeschwindigkeit im automatisierten Betrieb vorgesehen, die eine Integration in den fliessenden Verkehr („Mitschwimmen“) innerorts bzw. ausserorts auf ausgewählten Landstrassen mit reduzierter, zulässiger Höchstgeschwindigkeit erlaubt. Dabei sollen die automatisierten Fahrzeuge im Mischverkehr mit allen übrigen Verkehrsmitteln eingesetzt werden.
Quelle: https://www.projekt-rabus.de/Die-Reallabore/
Fahrzeug Hersteller: https://www.zf.com/site/ats/de/ats.html


Die Robotaxis vom Unternehmen Cruise haben diesmal in Austin, der Hauptstadt des US-Bundesstaates Texas, für einen veritablen Stau gesorgt. Das gleiche Theater wie zuvor in San Francisco vor einem Monat. Es scheint, dass diese Fahrzeugsteuerung mehr Probleme hat als die vom Waymo.
Info: https://www.krone.at/3119120

Eine erste Studie von Swiss Re (Schweizerische Rückversicherungs-Gesellschaft) zeigt, dass autonome Autos von Waymo (Google-Schwester) sicherer sind als von Menschen gesteuerte Fahrzeuge.

Die Studie betont, dass Versicherungsdaten besser geeignet sind, um autonome und menschlich gesteuerte Fahrten zu vergleichen als Polizeiberichte, da Versicherungsmeldungen genauer und standardisierter sind. Dies ist die erste Studie, die diese Methode verwendet hat, um die Sicherheit autonomer Fahrzeuge zu bewerten.

Die Untersuchung basiert auf Datenbanken mit Haftansprüchen aus Autounfällen und vergleicht Fahrten mit autonomem und menschlichen Fahrenden, wo auch in der gleichen Stadt unterwegs waren. Während 3,8 Millionen Meilen autonomer Fahrten von Waymo keine Körperverletzungsansprüche verzeichneten, lag der Wert für menschlich gesteuerte Fahrzeuge bei 1,11 Schäden pro Million Meilen. Im Bereich der Sachschäden erreichte Waymo einen Wert von 0,78 Schäden pro Million Meilen, während menschliche Fahrer bei 3,26 Schäden pro Million Meilen lagen.

Comparative Safety Performance of Autonomous- and Human Drivers:
A Real-World Case Study of the Waymo One Service
Studie: https://arxiv.org/ftp/arxiv/papers/2309/2309.01206.pdf
abgerufen am 23.09.2023
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Re: Zukunft der Mobilität!?

Beitrag von Chlosterdörfler »

Betrachtungen zu Eisenbahn Neubauprojekten in Norddeutschland Hannover – Hamburg und Hannover – Bielefeld oder Verkehrswende nicht vor meiner Türe.
Nachdem am Mittwoch unter anderem der NDR gemeldet hatte, dass eine Bahn-Neubaustrecke Hamburg-Hannover vom Tisch sei, hat das Bundesverkehrsministerium auf CZ-Anfrage diese Meldung dementiert. "Entscheidend ist die Frage der künftig nötigen Kapazität, um die ambitionierten Verlagerungs- und Klimaschutzziele zu erreichen", sagte ein Sprecher. "Antworten darauf sollen im Dialog mit Land, Kommunen und Bürgern erarbeitet werden." Planung und Umsetzung der für 2029 geplanten Generalsanierung und das Dialogverfahren würden sich parallel abwickeln lassen, sodass es nicht zu derzeit kursierenden langjährigen Verzögerungen beim Ausbau der Kapazitäten zwischen Hannover und Hamburg kommen müsse.
Qualität der Planungen der Deutschen Bahn AG
Anders als in früheren Planungsprozessen (Y-Trasse, Stuttgart 21, Karlsruhe – Basel) plant die Deutsche Bahn AG auf der Grundlage fahrplanbasierter Vorgaben des Deutschlandtakts und verwendet bei der Findung von Trassen eine umfassende, weiträumige Analyse aller massgeblichen Raumwiderstände und der umfassenden Prüfung von Alternativen. Ermöglicht wird das heutige Planungsverfahren durch eine flächendeckende Bestandsaufnahme in digitaler Form, die mit hochentwickelnden Planungstools den Vergleich von vielen Varianten in sehr kurzer Zeit ermöglicht. Ergänzend werden zu Einzelfragen der Machbarkeit Fachgutachten eingeholt. Damit wird bereits in
der Vorplanung eine Qualität erreicht, die so gut wie gerichtsfest ist. Die Vorstellungen über die Arbeitsweise der DB, die bei Kritikern der Neubauprojekte vorhanden sind, sind hingegen auf dem Stand der 1990er Jahre stehengeblieben und ignorieren die Fortentwicklung und werden durch Verschwörungserzählungen ergänzt.

Bürgerinitiativen fordern stattdessen

Für Hannover – Bielefeld nur den Ausbau der Bestandsstrecke Hannover – Minden mit einer
Fahrzeit von mehr als 41 Minuten,

Für Hamburg – Hannover den Verzicht auf eine Neubaustrecke und lediglich ein drittes Gleis
Lüneburg – Uelzen.
Aus niedersächsischer Sicht ist ein Deutschlandtakt allerdings auch mit einem Ausbau möglich, wie das dortige Verkehrsministerium betonte. Mit welcher Geschwindigkeit man beispielsweise zwischen Hamburg und Hannover unterwegs sein werde, spiele eine nachgelagerte Rolle.

Der Hamburger CDU-Bundestagsabgeordnete Christoph Ploß forderte die Bundesregierung auf, am Deutschlandtakt festzuhalten. "Besonders der SPD scheinen die lokalen Partikularinteressen von Lars Klingbeil bisher wichtiger gewesen zu sein als der Klimaschutz und leistungsfähige Bahnstrecken - so darf es nicht weitergehen", sagte der Unionsobmann im Verkehrsausschuss des Bundestages. SPD-Chef Klingbeil, durch dessen Wahlkreis eine Neubaustrecke führen würde, hatte sich gegen einen Neubau ausgesprochen.
Keine Bürgerinitiative und kein anderer Kritiker der Neubauprojekte (Hesse, Vieregg, Dörsam, Stefan Schröder, Breimeier) hat bisher eine Fahrplanberechnung vorgelegt, die Integration anderer Fahrzeiten für den Fernverkehr und den Güterverkehr in den Deutschlandtakt nachweist. Alle bisherigen Vorschläge sind rudimentär und ignorieren Fahrplanprobleme und Wirkungen, die ausserhalb ihres Blickwinkels liegen.

Projekt-Seite der Deutschen Bahn AG: https://www.hamburg-bremen-hannover.de/home.html und https://www.hannover-bielefeld.de/

Gedanken dazu vom YouTuber BahnBerichtBayern aus dem Süden von Deutschland.
Filmtitel: Aus und vorbei? Überlebt der Deutschlandtakt?: https://youtu.be/C_7aVl5K534?si=LoAOdQKYokHhXN-M Zeitbedarf: 8:37 Minuten
Der YouTuber Gustav Richard ein Norddeutscher hat dazu dieser Film gemacht, mit dem Titel:
Absurdistan „Alpha-Land“ Niedersachsen: https://youtu.be/RaLuwNRnPqQ?si=sSOsBfUHzkScqTnd Zeitbedarf: 17:41 Minuten

Die Schweizer Güterwaren Verantwortliche richten sich vermehrt in Richtung Hafen Genua aus für ihre Warenströme.
Dazu gibt es Hinweise vom YouTuber Eisenbahn in Ö, D, CH im Film mit dem Titel: Kaum noch ICE in die Schweiz? - SBB zieht Schlussstrich | Das läuft schief und so wird es besser
https://youtu.be/xHJhjQHVZ7Q?si=4cXekzoosJg5NaNZ Zeitbedarf: 10:29 Minuten

Weiterer Quellen: https://www.abendblatt.de/hamburg/artic ... t-aus.html
https://www.cz.de/celler-land/celle/das ... -vom-tisch
https://www.schiene.de/news-5093/Genera ... -2029.html
Fakten zu Bahn-Neubauprojekten Hamburg – Hannover und Hannover - Bielefeld zugleich Stellungnahme zu „Gemeinsamer Beschluss der Landesgruppen NRW und Niedersachsen/Bremen
vom 15. Juni 2023“ 21. September 2023
https://neubaustrecke-bielefeld-hannove ... recken.pdf
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icedtea
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Re: Zukunft der Mobilität!?

Beitrag von icedtea »

Da gibt es in der Lüneburger Heide so einen Kevin Kühnert 🤷‍♂️🙈
Wo ich schon war:
Hochzeiger (1989), Ski-Zillertal 3000 außer Gletscher (viele Jahre ab 1993 :wink:), Kronplatz (2006), Söllereck (2008), Hauser Kaibling (2009 und 2014), Wildkogel (2010 - 2012), Maiskogel, Pass Thurn/Resterhöhe; Schmittenhöhe (2013), Hochzillertal/Hochfügen, Spieljoch (2016 - 2019), Alpendorf/Wagrain/Flachau (2015 und 2018), Damüls/Mellau (2017), Planai/Hochwurzen (2019), Willingen (2019), Schnalstaler Gletscher (2019), Laax, Silvretta-Montafon, Brandnertal, Golm (2020), Hundseck (2021), Winterberg (2021), Arosa-Lenzerheide (2022), St. Moritz (2022), Ortisei, Seiser Alm und Sella Ronda (2023)
Als nächstes: 🤷‍♂️
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gfm49
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Re: Zukunft der Mobilität!?

Beitrag von gfm49 »

Einstweiliges Aus für Robotaxis von Cruise in SFO https://www.merkur.de/wirtschaft/us-ver ... 33644.html
Chlosterdörfler
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Re: Zukunft der Mobilität!?

Beitrag von Chlosterdörfler »

gfm49 hat geschrieben: 25.10.2023 - 08:15 Einstweiliges Aus für Robotaxis von Cruise in SFO https://www.merkur.de/wirtschaft/us-ver ... 33644.html
Cruise verliert Erlaubnis für Betrieb von Robotaxis auch, weil sie nicht alle Kameraaufzeichnungen ausgehändigt haben vom Unfallereignis.

Darüber hinaus habe man für zwei weitere Fälle Videomaterial auf öffentlich zugänglichen Internetseiten gefunden, insgesamt geht es also um vier Vorfälle. Dabei wurden demnach mindestens zwei Personen verletzt. Das Ausmass des Problems und mögliche Sicherheitsrisiken sollen jetzt untersucht werden, schreibt die Behörde.
Laut den eingegangenen Unfallmeldungen geht es in einem Fall um ein Cruise-Taxi, das an einer roten Ampel gewartet hat. Nachdem die auf Grün umgeschaltet wurde, habe sich das Fahrzeug in Bewegung gesetzt, als eine Person die Strasse betreten hat. Die wurde demnach von einem weiteren Fahrzeug gestreift und vor das autonome Taxi gestossen. Trotz einer aggressiven Bremsung habe das nicht anhalten können, die Person musste ins Krankenhaus. In dem Bericht steht nicht, dass die angefahrene Frau schwer verletzt und unter dem Fahrzeug eingeklemmt worden war. Sie musste von Rettungskräften mit Spezialwerkzeugen befreit werden.

Die Behörden haben den mutmasslichen menschlichen Autofahrer, der für den Unfall verantwortlich ist, noch nicht festgenommen.

Im zweiten Fall habe ein Cruise-Taxi ebenfalls an einer Ampel gewartet. Als die auf Grün gewechselt hat, sei das Auto langsam losgefahren, woraufhin eine Person vom Bürgersteig auf die Strasse getreten sei. Die sei mit etwa 2 km/h angefahren worden. Am Taxi habe es keine Schäden gegeben, die Person sei mit einem Krankenwagen abgeholt worden. Ereignet hat sich das bereits am 26. August. Zu dem dritten und vierten jetzt untersuchten Vorfall gibt es von der Behörde keine weiteren Informationen.
Dass das Fahrzeug trotz der darunter eingeklemmten Person nicht komplett angehalten habe, sondern weitergefahren ist, deute darauf hin, dass es nicht in der Lage sei, "sicher und angemessen auf Vorfälle mit Fussgängern" zu reagieren und diese nicht weiter in Gefahr zu bringen, zitiert die Zeitung die Behörde zum ersten Fall.
Laut Behörde kann Cruise eine Anhörung beantragen, um seine Bereitstellungsgenehmigung, die es dem Unternehmen ermöglicht, seine fahrerlosen Taxis innerhalb von fünf Tagen nach seiner Aussetzung kommerziell zu betreiben, wieder einzusetzen. Sollte dies geschehen, würde der DMV innerhalb von 21 Tagen nach dem Antrag eine Anhörung erteilen.
„Um ihre Genehmigungen wieder einzuführen, muss Cruise der Abteilung Informationen darüber zur Verfügung stellen, wie sie die Mängel behoben hat, die zu den Suspendierungen geführt haben", sagte der DMV in einer E-Mail.

Cruise zum ersten Fall
Im Rahmen unseres Sicherheitsüberprüfungsprozesses nach einem Zwischenfall führen wir Simulationen durch, um unser AV-Verhalten im Vergleich zu menschlichen Fahrern weiter zu testen. In diesem Fall zeigten die anschliessend durchgeführten Simulationen, dass, als es eher ein Cruise AV als der menschliche Fahrer gewesen wäre, die AV den Fussgänger erkannt und vermieden hätte, und der Fussgänger hätte weiter gehen können. Wir wünschen uns, dass dies der Fall war. Wir fanden auch heraus, dass die AV im realen Szenario auf das Individuum reagierte, das innerhalb von 460 Millisekunden in seinem Weg abgelenkt wurde, schneller als die meisten menschlichen Fahrer, und aggressiv bremste, um den Aufprall zu minimieren.

Fussgänger und Autofahrer in der realen Welt verhalten sich nicht immer in einer erwarteten oder vorhersehbaren Weise, aus verschiedenen Gründen, die Fussgänger umfassen können, die verwirrt, betrunken, abgelenkt oder feindlich sind. Die Simulationstests der Kreuzfahrt umfassen Variationen des Fussgängerverhaltens und der physischen Eigenschaften wie die Grösse des Fussgängers, die Geschwindigkeit der Bewegung und die Position des Fussgängers, einschliesslich des Belags in verschiedenen Positionen am Boden. Um die AV-Systeme und die Reaktion auf Vorfälle zu trainieren und zu entwickeln, nutzt Cruise On-Road-Daten sowie relevante Szenarien, die vom New Car Assessment Program (NCAP) der US-amerikanischen National Highway Traffic Safety Administration, dem European New Car Assessment Programme (EuroNCAP) und dem Insurance Institute for Highway Safety (IIHS) definiert werden, um die Systemleistung für Kollisionsunzen zu validieren. Diese Regulierungs- und Industrieverbände enthielten dieses äusserst seltene Ereignis nicht in ihre Szenarien, noch hatte Cruise diesen Zusammenfluss von Faktoren in Millionen von Kilometern von Fahrten und Simulationen erlebt.

Nach einer Kollision sind Cruise AVs so konzipiert, dass sie ein Manöver durchführen, um die Sicherheitsrisiken so weit wie möglich im Fahrkontext zu minimieren. Dies nennt man eine minimale Risikobedingung, die nach den kalifornischen Vorschriften erforderlich ist und gemäss den Richtlinien des Federal AV gefördert wird. Das spezifische Manöver, wie zum Beispiel, sofort anzuhalten, die Fahrt von der Fahrspur zu ziehen oder sich nach dem Verlassen einer Kreuzung aus dem Verkehr zu ziehen, hängt in hohem Masse vom Fahrkontext sowie den Fahrmöglichkeiten der Cruise AV im Moment ab.

Dieser Vorfall wird in zukünftige Suiten von Simulationstests enthalten sein, damit das Fahrzeug besser feststellen kann, ob es sicher überfahren oder an Ort und Stelle bleiben sollte, und um zu bestätigen, dass das Verhalten des AV sicher und vernünftig bleibt. Wir wollen ständig das AV-Verhalten lernen und verbessern, und bei der Entwicklung neuer Simulationstests und seltenen Szenarien können wir mehrere Variationen dieser Art von Vorfällen bewerten und die Robustheit der AV-Reaktion erhöhen.

Sicherheit ist grundlegend für unsere Mission, Leben zu retten - es ist der Kern von allem, was wir tun. Wir sind am Boden zerstört von dem, was mit dem Opfer passiert ist, und sind wie immer verpflichtet, unsere Sicherheit kontinuierlich zu verbessern - auch als Reaktion auf extrem seltene Szenarien wie diese. Unsere Teams führen derzeit eine Analyse durch, um mögliche Verbesserungen der Antwort der AV auf seltene Umstände wie diese zu identifizieren. Mit über 5 Millionen Meilen Fahren zeigt unsere Sicherheitsbilanz, dass unsere AVs sicherer sind als ein menschlicher Massstab in dichten, städtischen Umgebungen - aber unsere Sicherheitsarbeit wird nie durchgeführt, und wir bleiben fest entschlossen, unsere Sicherheitsleistung täglich kontinuierlich zu verbessern.
Quelle: https://www.sfchronicle.com/bayarea/art ... 445110.php
https://www.heise.de/news/Unfall-mit-Pe ... 43410.html
https://getcruise.com/news/blog/2023/a- ... -incident/
abgerufen am 26.10.2023

Meinung: Trotz Unfällen mit fahrerlosen Fahrzeugen bei Pilotversuchen und Testbetrieben wären die Roboterautos insgesamt sicherer als der Mensch am Steuer bei guter Witterung. Doch der Anspruch an den fehlerfreien Betrieb ist bei den Maschinen zu hoch. Weil die Gesellschaft an die Unfälle vom menschlichen Fehlverhalten gewöhnt sind.
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Re: Zukunft der Mobilität!?

Beitrag von gfm49 »

Chlosterdörfler hat geschrieben: 26.10.2023 - 22:07Cruise verliert Erlaubnis für Betrieb von Robotaxis auch, weil sie nicht alle Kameraaufzeichnungen ausgehändigt haben vom Unfallereignis.
Verschleierung ist halt nie gut.

Der Text von Cruise ist ein typisches Marketing-Bla-Bla.

Natürlich ist es möglich, dass ein menschlicher Fahrer den Fußgänger ebenso erfasst hätte. Aber dann weiterzufahren (und sei es nur um auf die Seite zu kommen) statt stehen zu bleiben und den Warnblinker einzuschalten, erfüllt bei einem Menschen nach deutschem Recht imho mindestens den Tatbestand vorsätzlicher schwerer Körperverletzung, evtl. sogar mit bedingtem Tötungsvorsatz.
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Re: Zukunft der Mobilität!?

Beitrag von Chlosterdörfler »

Der Aerobus ist ein -fast- vergessenes Verkehrssystem. Eine Einschienenbahn, deren Fahrzeuge hängend verkehrten.

Erfunden hat den Aerobus der Schweizer Gerhard Müller dessen Maschinenbau AG mit Seilbahnen erfolgreich war. Die Vermarktung lag bei Aerobus International, Inc. 1970 wurde in der Schweiz die erste Testanlage in Schmerikon am Zürichsee gebaut und 1975 nach Kanada verkauft, wo sie bis 1992 in dem Skigebiet Mont Sainte-Anne der Provinz Québec als Zubringer zu einem Skilift in Betrieb stand. 1974 wurde in Dietlikon eine zweite Teststrecke errichtet.

Direktlink
Zeitbedarf: 5:14 Minuten (Im Film kommen auch Langläufer vor, die auf einem weissen Teppichband laufen?)

Interessant ist auch der Film vom Herr Hagen von Ortloff: https://youtu.be/5zohZup3AXI?si=uCc43EPMMk_VYs1i
Zeitbedarf: 9:09 Minuten
Der Fahrweg des Aerobus war ein doppeltes Tragseil – später durch eine doppelte Aluminiumschiene ersetzt – auf der die Fahrzeuge liefen. Er diente später zugleich als zweipolige Zuführung des Stroms zu den Fahrzeugen. Ursprünglich gab es eine von den Tragseilen getrennte Oberleitung. Im Gegensatz zur Wuppertaler Schwebebahn war die Tragvorrichtung nicht starr montiert, sondern nach dem Prinzip einer Hängebrücke an den Abhängern einer Tragkabelkonstruktion aufgehängt. Diese wiederum werden von Masten getragen. Das Tragseil war nach oben gespannt und senkte sich unter Last in die Waagrechte. Hauptvorteil des Aerobusses ist der grosse Abstand zwischen den Trägern, den die Konstruktion ermöglicht, in Mannheim bis zu 233 m, wodurch der Aufwand für Bauarbeiten und die am Boden erforderliche Fläche gering war.
Quelle: https://de.wikipedia.org/wiki/Aerobus
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Wooly
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Re: Zukunft der Mobilität!?

Beitrag von Wooly »

Was für Seilbahnfans in urbanen Gegenden, ich hatte ja versprochen noch den Link zu posten:

Ab Minute 11.20

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Re: Zukunft der Mobilität!?

Beitrag von MarcB96 »

Chlosterdörfler hat geschrieben: 31.12.2023 - 19:45 Der Aerobus ist ein -fast- vergessenes Verkehrssystem. Eine Einschienenbahn, deren Fahrzeuge hängend verkehrten.

Erfunden hat den Aerobus der Schweizer Gerhard Müller dessen Maschinenbau AG mit Seilbahnen erfolgreich war. Die Vermarktung lag bei Aerobus International, Inc. 1970 wurde in der Schweiz die erste Testanlage in Schmerikon am Zürichsee gebaut und 1975 nach Kanada verkauft, wo sie bis 1992 in dem Skigebiet Mont Sainte-Anne der Provinz Québec als Zubringer zu einem Skilift in Betrieb stand. 1974 wurde in Dietlikon eine zweite Teststrecke errichtet.

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Zeitbedarf: 5:14 Minuten (Im Film kommen auch Langläufer vor, die auf einem weissen Teppichband laufen?)

Interessant ist auch der Film vom Herr Hagen von Ortloff: https://youtu.be/5zohZup3AXI?si=uCc43EPMMk_VYs1i
Zeitbedarf: 9:09 Minuten
Der Fahrweg des Aerobus war ein doppeltes Tragseil – später durch eine doppelte Aluminiumschiene ersetzt – auf der die Fahrzeuge liefen. Er diente später zugleich als zweipolige Zuführung des Stroms zu den Fahrzeugen. Ursprünglich gab es eine von den Tragseilen getrennte Oberleitung. Im Gegensatz zur Wuppertaler Schwebebahn war die Tragvorrichtung nicht starr montiert, sondern nach dem Prinzip einer Hängebrücke an den Abhängern einer Tragkabelkonstruktion aufgehängt. Diese wiederum werden von Masten getragen. Das Tragseil war nach oben gespannt und senkte sich unter Last in die Waagrechte. Hauptvorteil des Aerobusses ist der grosse Abstand zwischen den Trägern, den die Konstruktion ermöglicht, in Mannheim bis zu 233 m, wodurch der Aufwand für Bauarbeiten und die am Boden erforderliche Fläche gering war.
Quelle: https://de.wikipedia.org/wiki/Aerobus
Ich mein mal gehört zu haben, dass dieses Konzept (dass es im Gegensatz zur Schwebebahn keine starre/unbewegliche Fahrbahn gab) sehr verschleißanfällig war. Und sich deshalb auch nirgends durchgesetzt hat. Die Schwebebahn hat ja schon große Probleme mit dem Verschleiß der Schienen und Fahrwerke. Und da bewegt sich von den Schienen nichts auch noch extra.
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Re: Zukunft der Mobilität!?

Beitrag von Chlosterdörfler »

Magnetschwebebahnen haben den Vorteil, dass es keinen Radverschleiss gibt, und je nach System unterschiedliche Trassierungsmöglichkeiten. Nachteil, die Strecken sind aufwändiger und brauchen entsprechender mehr Unterhalt.

In der japanischen Stadt Nagoya wurde anlässlich der Expo 2005 eine Magnetschwebebahn als Nahverkehrslinie in Betrieb genommen. Die Strecke besitzt neun Stationen und ist 8,9 km lang. Und das gesamte System wird fahrerlos betrieben.

Streckenfahrt Zeitbedarf: 29:11 Minuten

Direktlink


Hersteller: „Japanische Waggonbau-AG“, englisch Nippon Sharyo, Ltd.
Link: https://www.n-sharyo.co.jp/business/tet ... raffic.htm
Betreiber: https://www.linimo.jp/language/en/


Das TSB (Transport System Bögl) ist die einzige Magnetschwebebahn, die noch aktiv in Deutschland entwickelt und erprobt wird. Die Technologie eignet sich als ideale Ergänzung für den Nahverkehr - wobei Fahrzeuge bis zu 150 km/h erreichen können.

Offiziellen TSB-Infobroschüre: https://max-boegl.de/images/downloads/m ... 300dpi.pdf
Entwickler und Hersteller: https://transportsystemboegl.com/

Vorstellung System TSB und Interview mit Herrn Produktmanager Andreas Rau Zeitbedarf: 21:13 Minuten

Direktlink

In China gibt es die Version der Hängeschwebebahn als Skytrain auf der „Maglev”-Technologie basierend, wo kommerziell unterwegs ist. Die Fahrzeuge haben eine Kupplung, können bei Bedarf mit Fahrer bedient werden. Zeitbedarf: 5:05

Infos dazu in Deutsch: https://www.konstruktionspraxis.vogel.d ... 6593ffd2d/


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Fernverkehr: Aktuell wird in Japan und China daran gebaut, mit unterschiedlichen Herangehensweisen und Technologien.

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Re: Zukunft der Mobilität!?

Beitrag von Chlosterdörfler »

Betrachtungen zu der Entwicklung von Netze
Schienennetze haben verschiedene Formen. Da gibt es beispielsweise das Radialnetz mit einer oder mehreren punktzentrierten Achsen oder das Stammstreckennetz mit seinen Streckenästen. Eine ganz andere Gestalt nehmen die vermaschten Streckennetze an. Je nach Netzform gibt es betriebliche und verkehrliche Vor- und Nachteile. Ergänzt werden solche Grundnetzformen mit den sogenannten Tangentialstrecken und anderen Streckenelementen.
Auf ein bestehendes Netz entwickeln Entscheidungsträger und Verkehrsplaner einzelne Infrastrukturprojekte weiter. Jede Massnahme stellt einen Beitrag zur langfristigen Entwicklung der jeweiligen Schienennetze dar. Jedes dieser infrastrukturellen Vorhaben erfüllt ganz konkrete Funktionen, nämlich die Funktion einer Erschliessung, einer Verdichtung oder einer Vernetzung. Aber welche Art von Baumassnahme welcher konkreten Funktion entspricht, ist Inhalt in diesem Filmkapitel (Zeitbedarf 13:11 Minuten). Nebenbei findet eine recht vollständige Auflistung von generellen Schieneninfrastrukturprojekten in diesem grundlegenden Bahnkapitel ihren Platz.

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Die Magnetschwebebahn in der Stadt Nagoya verbindet zwei bestehende Netzelemente. Auch neu geplante urbane Seilbahnsysteme sind weitere Netzelemente im Nahverkehr. Wie bei der Magnetschwebebahn ist der Umsteigezwang zwischen den bestehenden Verkehrsträgern zu berücksichtigen. Wo Widerstände bei der Projektumsetzung entstehen können. So muss das Projekt durch seine Wirtschaftlichkeit überzeugen. Um nicht vom Bürgermeister abhängig zu sein.
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Re: Zukunft der Mobilität!?

Beitrag von Chlosterdörfler »

AutoFlight macht ersten öffentlichen Flug als Elektro-Lufttaxi.
Der Hersteller behauptet, die weltweit erste öffentliche Elektro-Lufttaxi-Demonstration zwischen zwei Städten abgeschlossen zu haben, indem er seine Prosperity eVTOL über das Perlflussdelta zwischen den chinesischen Städten Shenzhen und Zhuhai fliegt. Die Flugreise, die etwa drei Stunden mit dem Auto dauern würde, dauerte nur 20 Minuten.

Das fünfsitzige Lufttaxi von AutoFlight - für einen Piloten plus bis zu vier Passagiere - voll autonom, ohne Bordpersonal. Das Flugzeug reiste durch ein komplexes Umfeld, in dem 86 Millionen leben, und grenzte an mehrere internationale Flughäfen, darunter den internationalen Flughafen Hongkong (VHHH), den internationalen Flughafen Shenzhen Bao’an (ZGSZ) und den internationalen Flughafen Macau (VMMC)

Die vollelektrischen, emissionsfreien Antriebssysteme des Wohlstands treiben 10 Hub- und drei Schubpropeller an und produzieren nur 65 dBA Lärm während des Hovers - ungefähr das Volumen des Lachens oder des normalen Gesprächs. Dies wird es dem Flugzeug ermöglichen, sich in den typischen Stadtverkehr einzufügen, sagte AutoFlight.

Das Flugzeug wurde von Frank Stephenson entworfen, der Automobilkonzepte für Ferrari, McLaren, Maserati und andere entwickelt hat. Stephenson war auch der ehemalige Leiter des Produktdesigns für Lilium, ein deutscher eVTOL-Hersteller, der einen Elektrostrahl für Premium-Kunden entwarf. Das „spacige und ergonomische“ Interieur des Wohlstands, das über Bordinformationen und Unterhaltung verfügt, spiegelt Stephensons Arbeit für andere High-End-Marken wider.

AutoFlight geht davon aus, dass innerhalb der nächsten zwei Jahre die Zertifizierung von der Civil Aviation Authority of China (CAAC) für bemannte Prosperity-Passagierflüge erhalten wird. Es plant auch, bei den Olympischen Spielen 2024 in Paris neben anderen eVTOL-Herstellern wie Volocopter Mannschaften Demonstrationen durchzuführen. In Zusammenarbeit mit der Groupe ADP, die internationale Flughäfen in Paris verwaltet, wird das Unternehmen die vertiport-Infrastruktur an fünf Standorten in der Region installieren.

Während AutoFlight den Rekord für den längsten eVTOL-Flug hält, ist ein chinesischer Konkurrent der erste in der Branche, der tatsächliche Passagiere tranportiert.

EHang erreichte den Meilenstein im Dezember, nachdem er einige Monate zuvor das weltweit erste eVTOL-Zertifikat erhalten hatte, das kommerzielle Demonstrationen in Guangzhou und Hefei abschloss. Die Flüge markierten nicht die offizielle Einführung des Routinedienstes, sondern stellten einen wichtigen Schritt zur Kommerzialisierung des selbstflügenden Lufttaxis des Unternehmens dar.

Laut Kommentaren von Mark Henning, Geschäftsführer von AutoFlight Europe, soll die CarryAll die CAAC-Zertifizierung erhalten, wobei Prosperity zwei bis drei Jahre später folgt. Die Europäische Agentur für Flugsicherheit (EASA) und die FAA-Zulassung für das fünfsitzige Prosperity eVTOL (elektrisch vertikale Start- und Lande) würden ein bis zwei Jahre danach kommen.
Infoquelle: https://www.internationalairportreview. ... on-flight/

Film Zeitbedarf 54 Sekunden: https://vimeo.com/917425099/4dcbdc4235

Wenn ich mal in der Luft bin, dann stelle ich auch diese Mobilitätskonzepte vor. Der AeroHT (Flugauto) ist ein luxuriöses eVTOL für zwei Personen, von dem sie (Xpeng) hoffen, dass es sehr bald in die Luft gehen wird. Der Preis soll bei ca. ab 130'000 US Doller liegen.

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Zeitbedarf: 5:19 Minuten

Das zweite Konzept ist ein Van für die Strasse, der dazu ein Luftmodul geladen hat.


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Zeitbedarf: 1:01 Minuten


Demo Sicherheit in der Luft mit Notfallschirme bei 50 Meter über Boden.


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Zeitbedarf: 0:21 Sekunden

9. Januar, Las Vegas, Nevada - XPENG AEROHT, das grösste Unternehmen für fliegende Autos in Asien, freut sich, bekannt geben zu können, dass sein revolutionäres modulares fliegendes Auto "Land Aircraft Carrier" ab 2024 Q4 vorbestellt werden kann und ab 2025 Q4 an einzelne Nutzer ausgeliefert wird. Das einzigartige Fahrzeug verfügt über ein zweiteiliges Design, das nahtlos zwischen Land- und Luftmodus umschaltet. Das Luftmodul ermöglicht den Senkrechtstart für Flüge in geringer Höhe, während das Bodenmodul das Luftmodul auf geniale Weise umhüllt und den Transport am Boden ermöglicht.

Der 'Land Aircraft Carrier' zielt darauf ab, das Reiseerlebnis des Nutzers vom Boden auf den Himmel zu erweitern. Über die persönliche Nutzung hinaus hat das modulare fliegende Auto das Potenzial, öffentliche Dienste wie die Notfallrettung zu übernehmen und damit sowohl den öffentlichen als auch den privaten Bedarf zu decken.

Quellen: https://www.aeroht.com/
https://www.aeroht.com/article/article?id=157
abgerufen am 08.03.2024
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Re: Zukunft der Mobilität!?

Beitrag von Chlosterdörfler »

Waymo Robotaxi-Service in Los Angeles zugelassen ohne Sicherheitsfahrer
In L.A. bietet Waymo jetzt 24 Stunden am Tag und 7 Tage die Woche Fahrten in einem Gebiet von Santa Monica bis Downtown L.A. an, das eine Fläche von 63 Quadratmeilen umfasst. Waymo plant, das Gebiet im Laufe der Zeit zu erweitern, ein ähnlicher Ansatz, den es in Phoenix und San Francisco verfolgt hat. Die Fahrten in L.A. werden zunächst kostenlos sein, aber in den kommenden Wochen sollen sie auf kostenpflichtige Fahrten umgestellt werden. Nach Angaben des Unternehmens wird die Flotte in LA aus 50 Robotaxis bestehen.

Waymo testet seinen autonomen Fahrdienst der Stufe 4 in LA seit Ende 2022. Nach Angaben des Unternehmens stehen mehr als 50.000 Menschen auf der Warteliste für LA. Es wies darauf hin, dass dies das erste Mal ist, dass ein vollständig fahrerloser Robotaxi-Service in LA betrieben wird.
Quelle: https://www.therobotreport.com/waymo-ro ... es-riders/

Das ist unterdessen in San Francisco passiert
Waymo-Robotaxi-Unfall (07.02.2024) mit Radfahrer in San Francisco zieht behördliche Überprüfung nach sich.

Ein fahrerloses Waymo-Auto ist am Dienstag in San Francisco mit einem Radfahrer kollidiert und hat dabei leichte Verletzungen verursacht, und der Vorfall wird von der staatlichen Kfz-Aufsichtsbehörde untersucht. Alphabets Abteilung für autonomes Fahren, teilte am Dienstag per E-Mail mit, dass sie die Polizei zum Unfallort gerufen hat und auch die zuständigen Behörden über den Vorfall informiert hat.

Das kalifornische Department of Motor Vehicles (DMV) prüft den Vorfall und hat zu diesem Zeitpunkt keinen weiteren Kommentar, sagte es Reuters per E-Mail am Mittwoch.
Waymo sagte, dass sein Fahrzeug an einer Vier-Wege-Kreuzung zum Stillstand kam, als ein grosser LKW die Kreuzung in seine Richtung überquerte. Als das Waymo-Fahrzeug abbog, um weiterzufahren, fuhr es vorwärts.
Der Radfahrer, der von dem Lkw, dem der Radfahrer folgte, verdeckt war, bog jedoch nach links in den Weg des Waymo-Fahrzeugs ein. Als der Radfahrer vollständig sichtbar war, bremste das Waymo-Fahrzeug stark ab, konnte aber die Kollision nicht vermeiden, sagte das Unternehmen.

Ein Sprecher der Feuerwehr von San Francisco teilte am Dienstag per E-Mail mit, dass der Zusammenstoss über einen Notruf gemeldet wurde und der Radfahrer nicht in ein Krankenhaus gebracht wurde. Das San Francisco Police Department sagte Reuters am Mittwoch, dass es die Ursache des Zusammenstosses untersucht.
Quelle:https://www.reuters.com/world/us/driver ... 024-02-07/

Eine Menschenmenge in San Franciscos Chinatown umzingelte am Samstagabend (10.02.2024) ein Waymo-Robotaxi, schlug die Scheiben ein und warf Feuerwerkskörper ins Innere, woraufhin das Fahrzeug in Flammen aufging, so das Unternehmen. Waymo sagte, dass das autonome Fahrzeug zum Zeitpunkt des Vorfalls keine Passagiere transportierte und keine Verletzungen gemeldet wurden.

Info: https://sfstandard.com/2024/02/10/waymo ... s-vehicle/
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Re: Zukunft der Mobilität!?

Beitrag von gfm49 »

Chlosterdörfler hat geschrieben: 15.03.2024 - 11:37
Waymo-Robotaxi-Unfall (07.02.2024) mit Radfahrer in San Francisco zieht behördliche Überprüfung nach sich.

Ein fahrerloses Waymo-Auto ist am Dienstag in San Francisco mit einem Radfahrer kollidiert und hat dabei leichte Verletzungen verursacht, und der Vorfall wird von der staatlichen Kfz-Aufsichtsbehörde untersucht. Alphabets Abteilung für autonomes Fahren, teilte am Dienstag per E-Mail mit, dass sie die Polizei zum Unfallort gerufen hat und auch die zuständigen Behörden über den Vorfall informiert hat.

Das kalifornische Department of Motor Vehicles (DMV) prüft den Vorfall und hat zu diesem Zeitpunkt keinen weiteren Kommentar, sagte es Reuters per E-Mail am Mittwoch.
Waymo sagte, dass sein Fahrzeug an einer Vier-Wege-Kreuzung zum Stillstand kam, als ein grosser LKW die Kreuzung in seine Richtung überquerte. Als das Waymo-Fahrzeug abbog, um weiterzufahren, fuhr es vorwärts.
Der Radfahrer, der von dem Lkw, dem der Radfahrer folgte, verdeckt war, bog jedoch nach links in den Weg des Waymo-Fahrzeugs ein. Als der Radfahrer vollständig sichtbar war, bremste das Waymo-Fahrzeug stark ab, konnte aber die Kollision nicht vermeiden, sagte das Unternehmen.

Ein Sprecher der Feuerwehr von San Francisco teilte am Dienstag per E-Mail mit, dass der Zusammenstoss über einen Notruf gemeldet wurde und der Radfahrer nicht in ein Krankenhaus gebracht wurde. Das San Francisco Police Department sagte Reuters am Mittwoch, dass es die Ursache des Zusammenstosses untersucht.
Quelle:https://www.reuters.com/world/us/driver ... 024-02-07/
Das ist wieder einmal eine ganz bescheuerte automatische Übersetzung. Im Original liest man, dass das Waymo-Fahrzeug nicht abbog, sondern an der Reihe zur Weiterfahrt war ("its turn").
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Re: Zukunft der Mobilität!?

Beitrag von TPD »

Der Radfahrer, der von dem Lkw, dem der Radfahrer folgte, verdeckt war, bog jedoch nach links in den Weg des Waymo-Fahrzeugs ein. Als der Radfahrer vollständig sichtbar war, bremste das Waymo-Fahrzeug stark ab, konnte aber die Kollision nicht vermeiden, sagte das Unternehmen.
Stellt sich einfach die Frage ob ein Mensch den Radfahrer gesehen hätte?
Und vielleicht hat das Roboterauto sogar schneller gebremst als ein Mensch?
https://www.skichablais.net, seit 20 Jahren über Bergbahnen der Region Chablais und Umgebung.

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Re: Zukunft der Mobilität!?

Beitrag von Chlosterdörfler »

Wegen der Kollision mit dem Radfahrer habe ich das eine und das andre Film angesehen. Zeitbedarf nach Interesse.


So kommt ihr in das Robotaxi (12:14 Minuten)

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Dieser Film habe ich mir angesehen, um zu sehen, wie auf der Karte die verschiedene Verkehrsteilnehmer dargestellt werden vom Programm. (17:17 Minuten)

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In diesem Film steht die Sonne sehr tief, dass es zu Blendung kommt. Das verdeutlicht, warum ein Lidar Sensor verbaut wurde. Und wer sich den Film anseht, wird feststellen, wenn ein Lkw parallel fährt. Dass die andre Verkehrsteilnehmer "verschwinden" bzw. nicht mehr vom Programm berechnet werden. (20:01 Minuten)

Direktlink



Hier ein Film mit der neusten Tesla Software, wo in der USA freigegeben ist. Schon in den ersten Minuten fährt er in die Radstreifen Falle. Die nächste Falle ist eine gesperrte Strasse wegen Bauarbeiten. Was auch auffällt, ist die Kartendarstellung. Mal erkennt die Software alle Fussgänger, mal nur einer, obwohl eine zweite Person parallel läuft. (28:35 Minuten)


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Das passiert, wenn ein Robotaxi nicht mehr weiter weiss. (35:08) Minuten


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Fazit: Nach den Fotos ist die Unfallkreuzung durch vier Stoppschilder und entsprechende Fahrbahnmarkierungen gesichert. Aus den Berichten geht nicht hervor, um was für ein Fahrrad es sich handelt und wie sportlich der Radfahrer ist. Ebenso geht aus den Berichten nicht wirklich hervor, um was für einen LKW dabei es sich handelte, laut Aussagen war er gross. Ein sehr grosser und schwerer LKW beschleunigt nicht so schnell. Was noch zu berücksichtigen ist, ist, ob der Radfahrer auch vor der Kreuzung angehalten hat. Dazu gibt es keine Textaussage. Ansonsten kann man auch davon ausgehen, dass er sich wahrscheinlich länger im Sensorschatten des LKW befunden hat.

In beiden Fälle hätte auch ein menschlicher Fahrer den Radfahrer zu spät gesehen. Mit dem derzeitigen Kenntnisstand zum Unfallhergang sowie aus den Filmen der Software. Bei diesem Unfall muss auch das menschliche Verhalten mit berücksichtigen. Denn auch die beste Roboterautosteuerungssoftware mit der besten Sensoren hat ihre technischen Grenzen.

Meldung: https://sfstandard.com/2024/02/06/waymo ... olice-say/
Unfallort: https://maps.app.goo.gl/qgxvhKagS5GVGdBr9
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Re: Zukunft der Mobilität!?

Beitrag von Chlosterdörfler »

Schweiz: Zahnradbahn Rheineck-Walzenhausen testen Kollisionswarnsystem für führerlosen Betrieb.
Die Zahnradbahn wurde im Jahr 1896 eröffnet. Das aktuelle Fahrzeug BDeh 1/2 wurde 1958 in Betrieb gesetzt und befindet sich am Ende seiner Lebensdauer. Eine Nachfolgelösung ist gefragt. Die Appenzeller Bahnen nutzen die Gelegenheit dieser Erneuerung, ein innovatives und einmaliges Projekt umzusetzen. Die zukünftige Bahn auf dieser Linie soll vollautomatisch und fahrerlos betrieben werden (Planungshorizont 2027).
Quelle: https://appenzellerbahnen.ch/de/reisein ... o-rhw.html
Info:
https://www.tagblatt.ch/wirtschaft/osts ... ld.2610379
https://www.bahnonline.ch/63547/ab-test ... n-betrieb/
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Re: Zukunft der Mobilität!?

Beitrag von Bergfan »

Und wieder mal wird Personal eingespart. Dafür wird dann der Fahrpreis schweiztypisch um moderate 100% angehoben.
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Re: Zukunft der Mobilität!?

Beitrag von Seilbahnjunkie »

Ja, ganz schlimm. Dabei sitzt jetzt schon so viel Personal auf der Straße und hat keinen Job.
gfm49
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Re: Zukunft der Mobilität!?

Beitrag von gfm49 »

Seilbahnjunkie hat geschrieben: 28.04.2024 - 11:36 Ja, ganz schlimm. Dabei sitzt jetzt schon so viel Personal auf der Straße und hat keinen Job.
Ich sehe nur, dass bei uns im ÖPNV ein eklatanter Mangel an Fahrern herrscht, der zu deutlichen Einschränkungen im Fahrplan führt. https://www.mvg.de/services/aktuelles/p ... angel.html
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Re: Zukunft der Mobilität!?

Beitrag von Bergfan »

Wenn ich die Meldung "alle 10 statt 5 Min. " sehe, dann wäre ich froh, wenn ich hier eine Meldung "alle 2 Stunden und das pünktlich mit +-10 Minuten" hätte. Und dann noch Fahrer, denen die Passagiere die Strecke und die Haltestellen zeigen müssen, sofern sie verstehen, was die Passagiere ihnen sagen...
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Re: Zukunft der Mobilität!?

Beitrag von Seilbahnjunkie »

gfm49 hat geschrieben: 28.04.2024 - 12:29
Seilbahnjunkie hat geschrieben: 28.04.2024 - 11:36 Ja, ganz schlimm. Dabei sitzt jetzt schon so viel Personal auf der Straße und hat keinen Job.
Ich sehe nur, dass bei uns im ÖPNV ein eklatanter Mangel an Fahrern herrscht, der zu deutlichen Einschränkungen im Fahrplan führt. https://www.mvg.de/services/aktuelles/p ... angel.html
Genau so ist es.
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Re: Zukunft der Mobilität!?

Beitrag von Chlosterdörfler »

Beim fahrerlosen Verkehr passiert etwas Ähnliches wie schon bei der E-Mobilität: Kalifornien experimentiert, bei uns in Europa wird reguliert, und in China wird skaliert.
Die National Highway Traffic Safety Administration sagte am Freitag, sie habe von neun weiteren Vorfällen erfahren, die Bedenken über die Leistung von Alphabets Waymo aufwerfen.
Anfang dieses Monats eröffnete die US-Autosicherheitsbehörde eine Untersuchung nach 22 Berichten über ihre Roboterachse, die ein Fahrverhalten zeigten, das möglicherweise gegen die Verkehrssicherheitsgesetze verstiess, oder ein anderes "unerwartetes Verhalten" demonstrierte, darunter 17 Kollisionen.

Quelle: Reuters 24.05.2024
Waymo werde mit der NHTSA zusammenarbeiten, habe das Unternehmen angekündigt. Erklärte demnach aber auch, dass die eigenen Robotaxis mittlerweile mehr als 50.000 Fahrten pro Woche absolvieren und man stolz auf die zugehörige Sicherheitsstatistik sei.

Speziell geht es laut dem Schreiben der NHTSA um Fahrzeuge, die mit dem ADS der fünften Generation ausgestattet sind. 17 Waymo-Robotaxis wären etwa mit geparkten Autos, Toren oder Ketten kollidiert und in fünf Fällen seien die Fahrzeuge beim Überholen schwächerer Verkehrsteilnehmer oder beim Einordnen in den Verkehr auf den dicht befahrenen Spuren des Gegenverkehrs gefahren.
Quelle: https://www.heise.de/news/Selbstfahrend ... 32036.html

Auf der andre Seite des Pazifik.

Das chinesische Technologieunternehmen Baidu sagte am Mittwoch 15.05.2024, dass sein Apollo Go Robotaxi-Arm erwartet, im nächsten Jahr profitabel zu werden.
Baidu gab am Mittwoch bekannt, dass Apollos Robotaxi der 6. Generation etwa 200.000 Yuan (28.169 Dollar) kosten wird - oder weniger als die Hälfte der vorherigen Generation, sagte das Unternehmen.

In diesem Jahr plant Baidu, 1.000 dieser Robotertaxis der 6. Generation in der Stadt Wuhan einzusetzen, wo das Unternehmen bereits eine Reihe von Fahrzeugen ohne menschliches Personal betreibt.

"Mit sinkenden Kosten und steigenden Aufträgen nähert sich Apollo Gos Einheitsökonomie (UE) kurz vor dem Break-Orlle, von dem erwartet wird, dass es im vierten Quartal 2024 einen ausgeglichenen wird und bis 2025 profitabel wird", sagte Baidu in einer Pressemitteilung.

Derzeit hat die Gesamtkilometer der Apollo-Automobil-Fahrtests und -Operationen 90 Millionen Kilometer überschritten und wächst um mehr als 100.000 Kilometer pro Tag, und es gab noch nie einen grossen Sicherheitsunfall, der durch autonomes Fahren gemeldet wurde, das zu Verletzungen oder zum Tod führte.
Quelle: https://www.wsj.com/articles/baidu-race ... 1658396433
oder Original: https://www.apollo.auto/news/autonomous-driving/10989

Die Daten der letzten zwei Jahre zeigen jedoch, dass die tatsächliche Unfallrate der Fahrzeuge nur 1/14 der Unfallrate menschlicher Fahrer beträgt.
So steht es in der Originalquelle, ebenso wie es zu einer finanziellen Skalierung beim Fahrzeug gekommen ist.
Bei der Elektromobilität hiess es lange: Die Kunden wollen nicht, der Verbrenner ist eh unschlagbar und sollte sie dann doch kommen, würde es den deutschen Herstellern leichtfallen, ihre Technologieführerschaft auch im Elektrozeitalter zu behaupten.

Bekanntlich kam es anders: Ein Start-up aus Kalifornien hat gezeigt, dass es doch geht: Tesla. Und die deutschen Hersteller haben geschlafen und laufen ihrer angestammten Rolle als Technologieführer hinterher. Der lachende Dritte ist die chinesische Autoindustrie, nicht zuletzt dank der Initialzündung durch die Tesla-Ansiedlung in Shanghai vor gerade einmal fünf Jahren.

Eine ähnliche Entwicklung zeichnet sich beim autonomen Fahren ab.

Und bei uns? Luxuskarossen fahren selbstständig im Stau, und irgendwo poppt der x-te Pilotversuch mit Peoplemovern aus der Bastelbude auf. Wir sind regulatorisch Spitze, aber technologisch und anwendungsseitig höchstens Provinz.
Quelle und Rest: https://www.heise.de/hintergrund/Missin ... 15042.html
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