Neues in Zermatt/​Breuil-Cervinia/​Valtournenche – Matterhorn

Infrastrukturelle Neuigkeiten aus der Schweiz
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Fab
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Re: Neues aus Zermatt-Cervinia

Beitrag von Fab »

Hab ich auch schon öfter gemacht. Die ersten ca. 100 m zu Fuß, denn grad anfangs gehts bergauf - Ski anschnallen, dann gehts flach dahin.
Allerdings muss ich auf die Gefahr hinweisen dass man auf der Sonnenterrasse der Riffelalpresorts hängen bleibt :D

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Naturbahnrodler
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Re: Neues aus Zermatt-Cervinia

Beitrag von Naturbahnrodler »

j-d-s hat geschrieben: Aber wenn du nach Italien zurückwillst und dann an der Riffelalp auf die GGB warten musst, dauert es halt sehr viel länger...
Das kommt noch auf den Takt an. Das letzte mal als ich da war, hatte die GGB den kürzeren Takt als die PB Gant-Hohtälli. Viel länger ist es natürlich dann, wenn du schon in Gant bist, da dann noch der Umweg über Blauherd dazu kommt.
Xtream
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Re: Neues aus Zermatt-Cervinia

Beitrag von Xtream »

Mt. Cervino hat geschrieben:Schön, dass das Projekt jetzt bestätigt ist.

Die Pininfarina-Gondeln gefallen mir gut, wenngleich sie nicht so stilprägend und fortschrittlich im Design sind wie die stylischen Gondeln die Pininfarina in den frühen 80er Jahren für die Agudio EUBs designed hat und die nun langsam aber sicher wieder aussterben.

Ich habe die Pläne gerade nicht mehr im Kopf wo die 3S-Bahn genau gebaut wird? Links oder rechts der existierenden PB? Links hat es am Berg wenn ich mich richtig erinnere mehr Platz
Das Gleiche habe ich mir auch gedacht! wirklich interessant wie sich der Leitner weiter entwickelt...... Das Kabinen Design ist lang nicht so weichgespült wie vom Konkurrenten cwa! sollte die Animation stimmen dann bekommt die Bahn was ja auch aufgrund der Topographie Sinn macht extrem lange Gehänge, so dass die Stationen auch etwas höher sein müssen.


http://www.remontees-mecaniques.net/for ... _21305.jpg


Wird auf jedenfall ein Wahnsinnsprojekt! An der Bergstation wird die Einfahrtstütze wohl über dem Abgrund hängen. Zum Glück braucht es keine Sicherheitsstrecke mehr somit haben sie dort auch keine Probleme!
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Theo
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Re: Neues aus Zermatt-Cervinia

Beitrag von Theo »

Ich glaube die Tatsache dass es keine Sicherheitsstrecke mehr braucht war im Endeffekt das entscheidende Kriterium welches erst die Entscheidung zum Bau ermöglicht hat.
Für diejenige wo es auf der Riffelalp schnell gehen muss. Ich habe es diesen Winter mal ausprobiert und gestoppt. Übers Gleis rüber und direkt wieder die Ski angezogen und dann rüber gescatet. Ich hab ca. 3.5 min gebraucht und war richtig fertig, obwohl ich ja die Höhe gewöhnt bin und auch ein bisschen Kondition habe. Wenn es denn wirklich sein muss würde ich als nicht trainierter da laufen. Zeitbedarf dann ca. 10 min.
Rolf_BN
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Re: Neues aus Zermatt-Cervinia

Beitrag von Rolf_BN »

Ich war in den Osterferien in Zermatt (wie jedes Jahr seit 1999). Dort hieß es von Seiten der Angestellten, dass der Hörnlilift bereits in der Folgewoche abgerissen wird. Es scheint also, dass in Sachen neuem Hörnlilift alles nach Plan verläuft. Bisher gab es, talwärts immer scharf links fahrend, sehr wenig frequentierte schöne Tiefschneehänge runter bis Staffelalp. Ich hoffe, dass es dabei bleibt, wenn der Hörnlilift mehr Besucher anziehen wird. Von Staffelalp soll man in Zukunft ohne Schieben/Wandern auf dem Ziehweg via Hörnlilift wieder bis Furi kommen.
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Re: Neues aus Zermatt-Cervinia

Beitrag von j-d-s »

Naturbahnrodler hat geschrieben:
j-d-s hat geschrieben: Aber wenn du nach Italien zurückwillst und dann an der Riffelalp auf die GGB warten musst, dauert es halt sehr viel länger...
Das kommt noch auf den Takt an. Das letzte mal als ich da war, hatte die GGB den kürzeren Takt als die PB Gant-Hohtälli. Viel länger ist es natürlich dann, wenn du schon in Gant bist, da dann noch der Umweg über Blauherd dazu kommt.
o.O Was hat die PB Gant-Hohtälli für nen Takt? Ich bin bei PBs ja grundsätzlich der Meinung, dass alles über 5 Minuten Warten in der Station inakzeptable Faulheit ist, schließlich zahle ich ja auch den Skipass komplett und nicht nur zum Teil. Wenn ein Lift offen ist, muss er auch durchgehend laufen und nicht nur hin und wieder.
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ski-chrigel
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Re: Neues aus Zermatt-Cervinia

Beitrag von ski-chrigel »

Über den Hohtälli-Takt konnte ich noch nie jammern. Die hat keine langen Pausen. Aber wenn sie einem halt grad vor der Nase wegfährt oder die Gondel voll ist, dann dauert's schon ne Weile. Generell sind die Takte in Zermatt m.E. völlig in Ordnung. Da gibt es viel schlechtere Beispiele.

j-d-s übersteigerte Forderungen kennen wir ja. Ein 15min-Takt ist m.E. völlig ok. Wünschbar wäre, wenn das überall (in allen Skigebieten) 00, 15, 30, 45 wäre, weil man oft keine Ahnung hat und oft im dümmsten Moment kommt.
20min-Takt wie zB. am Corvatsch finde ich auch inakzeptabel.
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Re: Neues aus Zermatt-Cervinia

Beitrag von j-d-s »

ski-chrigel hat geschrieben:Über den Hohtälli-Takt konnte ich noch nie jammern. Die hat keine langen Pausen. Aber wenn sie einem halt grad vor der Nase wegfährt oder die Gondel voll ist, dann dauert's schon ne Weile. Generell sind die Takte in Zermatt m.E. völlig in Ordnung. Da gibt es viel schlechtere Beispiele.

j-d-s übersteigerte Forderungen kennen wir ja. Ein 15min-Takt ist m.E. völlig ok. Wünschbar wäre, wenn das überall (in allen Skigebieten) 00, 15, 30, 45 wäre, weil man oft keine Ahnung hat und oft im dümmsten Moment kommt.
20min-Takt wie zB. am Corvatsch finde ich auch inakzeptabel.
Bitte, ich denke nicht, dass meine Forderungen übersteigert sind. Aber wenn ne PB ne Fahrzeit von 5 Minuten hat und sie trotzdem nur alle 15 Minuten fährt, d.h. 2/3 der Zeit gar nicht in Betrieb ist, dann ist das schlicht und ergreifend ne Frechheit. Selbst wenn man 5 Minuten als angemessen für Ein- und Ausstieg mitzählt, ist die PB immer noch 1/3 der Zeit nicht in Betrieb. Und da ich eben auch nicht einfach 1/3 vom Skipass nicht bezahle, geht sowas nicht. Denn wir reden hier über Seilbahnen, wo Dauerbetrieb problemlos möglich wäre, und wo man auch davon ausgeht, denn das sind keine Busse. Ne EUB fährt auch nicht einfach mal 5 Minuten nicht, weil die Liftler Pause machen wollen...
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Re: Neues aus Zermatt-Cervinia

Beitrag von Ams »

Die Hohtälli-PB hat eine Fahrtzeit von ungefähr 6-7 Minuten. Zumindest wenn ich dort war ist sie meistens alle 10 min gefahren, was vollkommen ausreichend ist. Teilweise war es aber auch nen 15-min Takt, vor allem bei schlechtem Wetter und 0 Andrang. Deutlich nerviger empfand ich die Wartezeiten an der Rothorn-PB (könnte ja alle 5 min fahren, 10 min-Takt), an der Testa-PB (oft 15 min-Takt mit dann wirklich vollen Gondeln) oder bei schlechtem Wetter aufs KMH (ebenfalls 15 min-Takt).
ski-chrigel hat geschrieben: j-d-s übersteigerte Forderungen kennen wir ja. Ein 15min-Takt ist m.E. völlig ok. Wünschbar wäre, wenn das überall (in allen Skigebieten) 00, 15, 30, 45 wäre, weil man oft keine Ahnung hat und oft im dümmsten Moment kommt.
20min-Takt wie zB. am Corvatsch finde ich auch inakzeptabel.
Gerade wenn eine Bahn gut für Wiederholungsfahrten geeignet ist, wär eine Fahrt alle 10 min schon angenehmer. Ansonsten stimme ich dir aber voll zu, dass man bei festem Takt doch das zu sinnvollen Zeiten machen sollte oder wenigstens die Fahrtzeiten irgendwo veröffentlicht. Bei einigen PBs weiß man es irgendwann, da es fast immer gleich gehandhabt wird (Rothorn, Furi-TS), bei weiteren hält man sich nur halb an eine Art Fahrplan aber variiert hin und wieder (Hohtälli) und bei wieder anderen erkenne ich kein System der Abfahrtszeiten (Testa). Da sehe ich echtes Verbesserungspotential in der Kommunikation.
Als Beispiele von anderen Gebieten: Wirklich negativ ist mir diesen Winter die PB Jumbo in Verbier aufgefallen, die gefühlt ohne System alle 15-25 min gefahren ist. Positiv dagegen Saas-Fee, wo Felskinn und Metro bei wenig Andrang immer 00, 15, 30 und 45 gefahren sind. Bei den grob 10 min Fahrtzeit der Felskinnbahn geht es eh nicht viel schneller und es hat dann gut mit dem Anschluss zur Metro gepasst.

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Mt. Cervino
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Re: Neues aus Zermatt-Cervinia

Beitrag von Mt. Cervino »

Tja, mit den PBs kann man die Kosten variabel gestalten bzw. reduzieren. Jede Fahrt die nicht gemacht wird während der Betriebszeiten spart Geld.
Das geht bei EUBs nicht, außer man reduziert die Gondelanzahl (weiß aber nicht ob das überhaupt zulässig ist).

In Zermatt und Cervinia sind mir die Taktzeiten allerdings nie besonders negativ aufgefallen außer letzten Dezember an der KMH-PB als bei starken Wind fast 40 Minuten gewartet wurde, bis auch der letzte Skifahrer der noch nach Italien will, noch eingesammelt wurde und man deshalb einen Takt ausgelassen hat.
Allerdings hätte man in dieser Zeit (und auch vom Wind her) ohne Probleme noch nach normalen Takt fahren können.
Da die Kabine bereits zu Anfang der Wartezeit schon sehr voll war, war das sehr unangenehm. Da hat man dann 40 Minuten wegen ca. 10 Leuten in einer fast komplett vollen PB gewartet, vermutlich um sich eine letzte Fahrt für wenige Skifahrer zu sparen.

Negatives Beispiel in diesem Zusammenhang ist für mich St Moritz (bei Skigebiete), wo man auch bei vollen PBs stur nach Plan fährt und es in den PBs immer wieder zu langen Wartezeiten kommt.
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extremecarver
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Re: Neues aus Zermatt-Cervinia

Beitrag von extremecarver »

Jip - das Warten in der letzten Gondel war echt scheiße. Um 15:10 durch die Schranken gegangen um 15:55 abgefahren! Davon über 20min in der Gondel gestanden... Offiziell letzte Fahrt ist 15:35...
Das warten lag wohl daran dass im MEX noch Leute feststeckten und die nicht nochmal fahren wollten (dabei ging es sich nur gerade eben so aus dass alle reinpassten)
Beim nächsten mal erst um 15:33 durch den Schranken. Abfahrt gegen 15:45... Beim driten mal 15:10 durchgegangen und 15:20 abgefahren (dass aber nur weil wie ich mitgehört hab, sie Angst hatten dass um 15:35 sonst zu voll ist, die waren drauf und dran wieder bis gut 15:45 oder 15:50 zu warten, denn die 15:35 Gondel fährt scheinbar nie pünktlich ab - mit Schweizer Skipass kommt man ab 15:00 Uhr übrigens gar nicht mehr rein. Die wurden alle abgewiesen). Dagegen Top Service der Bergbahnen ValTournenche. Die haben doch glatt bis 16:50 auf die letzen Gäste gewartet beim Sessel - und auch die Talfahrt per Gondel dann gegen 17:10 gemacht.
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Re: Neues aus Zermatt-Cervinia

Beitrag von Ams »

Hab ich in verschiedenen Skigebieten des öfteren gesehen, dass bei EUBs und auch KSBs teilweise 50% der FBM in der Station geblieben sind. Macht bei wenig Andrang auch Sinn.

Allerdings versteh ich nicht, wieso sie am späten Nachmittag am KMH mit den Fahrten so knausrig sind. Sie fahren doch sonst teilweise bei Dreckswetter alle 15 min vielleicht 5 Skifahrer und keinen einzigen Nichtskifahrer nach oben.
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Naturbahnrodler
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Re: Neues aus Zermatt-Cervinia

Beitrag von Naturbahnrodler »

j-d-s hat geschrieben:
Naturbahnrodler hat geschrieben:
j-d-s hat geschrieben: Aber wenn du nach Italien zurückwillst und dann an der Riffelalp auf die GGB warten musst, dauert es halt sehr viel länger...
Das kommt noch auf den Takt an. Das letzte mal als ich da war, hatte die GGB den kürzeren Takt als die PB Gant-Hohtälli. Viel länger ist es natürlich dann, wenn du schon in Gant bist, da dann noch der Umweg über Blauherd dazu kommt.
o.O Was hat die PB Gant-Hohtälli für nen Takt? Ich bin bei PBs ja grundsätzlich der Meinung, dass alles über 5 Minuten Warten in der Station inakzeptable Faulheit ist, schließlich zahle ich ja auch den Skipass komplett und nicht nur zum Teil. Wenn ein Lift offen ist, muss er auch durchgehend laufen und nicht nur hin und wieder.
Jede PB hat einen Takt. Der minimale Takt ergibt sich aus der Fahrzeit. Erklär mir bitte mal wie eine PB einen höheren Takt als die Fahrzeit erreichen soll?

Nur bei wenig Andrang macht es dann auch keinen Sinn für drei Nasen gleich wieder loszufahren.
ski-chrigel hat geschrieben:Über den Hohtälli-Takt konnte ich noch nie jammern.
Ich habe nicht über den Takt gejammert. Es war nunmal so dass ich diesen Winter in Gant länger gewartet habe als auf der Riffelalp, obwohl mir beide male die Bahn direkt vor der Nase abgefahren ist. Länger heisst nicht zu lange.
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ski-chrigel
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Re: Neues aus Zermatt-Cervinia

Beitrag von ski-chrigel »

Mt. Cervino hat geschrieben:Das geht bei EUBs nicht, außer man reduziert die Gondelanzahl (weiß aber nicht ob das überhaupt zulässig ist).
Wieso sollte das nicht zulässig sein? Das wird vielerorts so gemacht. Mal wird der Gondelabstand einige Meter verlängert, mal reduziert man auf die halbe Gondelzahl. Das macht absolut Sinn. Nur dumm, wenn man es am Morgen falsch einschätzt und uU. während des Tages den Abstand nicht oder nur mit sehr viel Aufwand verringern kann.
Naturbahnrodler hat geschrieben:Jede PB hat einen Takt. Der minimale Takt ergibt sich aus der Fahrzeit. Erklär mir bitte mal wie eine PB einen höheren Takt als die Fahrzeit erreichen soll?
Hä? j-d-s hat ja "nur" gefordert, dass eine Bahn nicht länger als 5 min in der Station stillstehen soll. Was hat das mit dem Takt zu tun? Das kann jede Bahn. Also zB. 7min Fahrzeit + 5min Stillstand = 12min-Takt. Ich fände es auch Unsinn, aber machbar wäre das ja völlig problemlos, wenn man wollte.
Nur bei wenig Andrang macht es dann auch keinen Sinn für drei Nasen gleich wieder loszufahren.
Völlig einverstanden.
Naturbahnrodler hat geschrieben:
ski-chrigel hat geschrieben:Über den Hohtälli-Takt konnte ich noch nie jammern.
Ich habe nicht über den Takt gejammert. Es war nunmal so dass ich diesen Winter in Gant länger gewartet habe als auf der Riffelalp, obwohl mir beide male die Bahn direkt vor der Nase abgefahren ist. Länger heisst nicht zu lange.
Ich habe das nicht auf Dich bezogen, sondern nur gesagt, dass ich mit den Abfahrtszeiten in Gant bisher immer zufrieden war und nie das Gefühl hatte, dass dort im Ggs zu anderen Bahnen künstlich verlängert wurde.
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Naturbahnrodler
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Re: Neues aus Zermatt-Cervinia

Beitrag von Naturbahnrodler »

ski-chrigel hat geschrieben: Hä? j-d-s hat ja "nur" gefordert, dass eine Bahn nicht länger als 5 min in der Station stillstehen soll. Was hat das mit dem Takt zu tun? Das kann jede Bahn. Also zB. 7min Fahrzeit + 5min Stillstand = 12min-Takt. Ich fände es auch Unsinn, aber machbar wäre das ja völlig problemlos, wenn man wollte.
Ahh, er meint die Bahn. Im Original steht nichts von Bahn, da nam ich fälschicherweise an er mein das Warten an sich. Ich würde da eher von Standzeit sprechen.
j-d-s hat geschrieben: o.O Was hat die PB Gant-Hohtälli für nen Takt? Ich bin bei PBs ja grundsätzlich der Meinung, dass alles über 5 Minuten Warten in der Station inakzeptable Faulheit ist, schließlich zahle ich ja auch den Skipass komplett und nicht nur zum Teil. Wenn ein Lift offen ist, muss er auch durchgehend laufen und nicht nur hin und wieder.
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Re: Neues aus Zermatt-Cervinia

Beitrag von Mt. Cervino »

ski-chrigel hat geschrieben:
Mt. Cervino hat geschrieben:Das geht bei EUBs nicht, außer man reduziert die Gondelanzahl (weiß aber nicht ob das überhaupt zulässig ist).
Wieso sollte das nicht zulässig sein? Das wird vielerorts so gemacht. Mal wird der Gondelabstand einige Meter verlängert, mal reduziert man auf die halbe Gondelzahl. Das macht absolut Sinn. Nur dumm, wenn man es am Morgen falsch einschätzt und uU. während des Tages den Abstand nicht oder nur mit sehr viel Aufwand verringern kann.
Ich meinte das Verrringern bzw. Anpassen der Kapazität (Gondelfolgezeit) während dem laufenden Betrieb? Wird das wirklich gemacht in der Praxis?
Ansonsten sehe ich eigentlich nur immer voll ausgaragierte Gondelnbahnen (allenfalls ein paar Ersatzgondeln bleiben in der Station).
Ich kenne kein Beispiel aus der Praxis wo die Gondelanzahl z. B. in der Neben- oder Randsaison signifikant (30, 40 oder 50%) rediziert wurde im Vergleich zur Hauptsaison.
Aber vielleich habe ich da auch einfach nicht genug darauf geachtet.
Mit so einer Reduzierungsmaßnahme könnte man sicher einiges an Strom sparen, ohne den Komfort einer EUB (laufende Verfügbarkeit der Gondeln in der Talstation) zu unterwandern.

Und wir sind mal wieder sehr Off-Topic :?.
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Re: Neues aus Zermatt-Cervinia

Beitrag von tschn »

Fab hat geschrieben:Hab ich auch schon öfter gemacht. Die ersten ca. 100 m zu Fuß, denn grad anfangs gehts bergauf - Ski anschnallen, dann gehts flach dahin.
Allerdings muss ich auf die Gefahr hinweisen dass man auf der Sonnenterrasse der Riffelalpresorts hängen bleibt :D
Ich bin ja noch immer ein Anhäger der Rosenritz-Sesselliftvariante, damit wäre man deutlich schneller von Sunegga im Gornegrat als mit Hochtälli. Angesicht der tollen Projekte (Hörnli (2015), 3S (2016, 2017, 2018) und des wohl kommenden Ersatz Blauherd durch einen Sessellift, gehe ich natürlich nicht davon aus, dass man überhaupt an eine Solche Variante vor 2021/2022 denken kann, wenn überhaupt.
Aber die tollen neuen Projekte helfen mir die Rosenritz-Variante "zu verschmerzen".

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Re: Neues aus Zermatt-Cervinia

Beitrag von j-d-s »

Naja, solch schleppende Investitionsgeschwindigkeit ist ein Grund, warum Zermatt mit den ganz großen Skigebieten wie 3V, Paradiski, Val d'Isere, Sellaronda oder PdS nicht mithalten kann. Dort baut man jedes Jahr mehrere neue Bahnen und hat dadurch auch deutlich schnellere Verbindungen als Z.
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Re: Neues aus Zermatt-Cervinia

Beitrag von Fab »

Ja klar - und offen gestanden hab ich vergessen warum man beim Breitboden aufgehört und den Sessel nicht bis rauf gezogen hat.
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Re:

Beitrag von NeusserGletscher »

Beim stöbern gerade gefunden:
Theo hat geschrieben:Die Vision 3S zum Klein Matterhorn ist geschichte. Das wäre wohl machbar gewesen, aber zu welchem Preis. Die Bergstation wäre kein Problem gewesen aber unterhalb vom Gipfel käme man an einem Felsen so nahe vorbei das wohl eine Stütze nötig gewesen wäre um das Risiko einer Kollision mit diesem zu eliminieren.
(29.09.2007 - 23:19) Todgesagte leben länger :D
Fab hat geschrieben:Ja klar - und offen gestanden hab ich vergessen warum man beim Breitboden aufgehört und den Sessel nicht bis rauf gezogen hat.
War das jemals ein Thema? Zermatt Inside berichtet nur von Stationen unterhab von Breitboden und bei Grünsee. Die realisierte Verbindung via Riffelalp schien den Planern seinerzeit wohl ausreichend und war in erster Linie auch nur als Reserve bei Ausfall von Gant-Hohtälli gedacht. In den Köpfen der damaligen Planer der PB musste eine Seilbahn im Hochgebirge groß und schwer sein. Aus heutiger Sicht würde man wohl eher eine Umlaufbahn bauen.
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Re: Neues aus Zermatt-Cervinia

Beitrag von Fab »

Breitboden ist als Mittelstation der Rosuritzbahn angelegt.

*

Bin kein Seilbahnspezialist - denk aber nicht dass man auf 3300m, wie den Hohtälligipfel, eine normale Umlaufbahn bauen kann.
PB ist halt windstabil.
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Naturbahnrodler
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Re: Neues aus Zermatt-Cervinia

Beitrag von Naturbahnrodler »

Als ich war in Gant dann schon froh, dass nach Ausfall der Gant-Blauherd wenigstens die Bahn nach Hohtälli noch fuhr. Noch besser wäre es gewesen, man hätte uns bereits in Grünsee nach Findeln geschickt.
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Re: Neues aus Zermatt-Cervinia

Beitrag von NeusserGletscher »

Fab hat geschrieben:Bin kein Seilbahnspezialist - denk aber nicht dass man auf 3300m, wie den Hohtälligipfel, eine normale Umlaufbahn bauen kann.
PB ist halt windstabil.
Die Bergstation des Gletscherbus III (Zweiseilumlaufbahn) in Hintertux liegt auf 3250 Meter Seehöhe.

Breitboden soll Mittelstation der Rosenritzbahn werden? Ich dachte, die war als eigenständige Bahn geplant.
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Fab
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Re: Neues aus Zermatt-Cervinia

Beitrag von Fab »

NeusserGletscher hat geschrieben:....Breitboden soll Mittelstation der Rosenritzbahn werden? Ich dachte, die war als eigenständige Bahn geplant.
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ski-chrigel
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Re: Neues aus Zermatt-Cervinia

Beitrag von ski-chrigel »

Mt. Cervino hat geschrieben:Ich meinte das Verrringern bzw. Anpassen der Kapazität (Gondelfolgezeit) während dem laufenden Betrieb? Wird das wirklich gemacht in der Praxis?
Sorry für das OT, aber ich antworte jetzt doch noch schnell:
Während dem Betrieb meinte ich nicht, sondern bei Tagesbeginn weniger auf die Strecke schicken.
Ansonsten sehe ich eigentlich nur immer voll ausgaragierte Gondelnbahnen (allenfalls ein paar Ersatzgondeln bleiben in der Station).
Ich kenne kein Beispiel aus der Praxis wo die Gondelanzahl z. B. in der Neben- oder Randsaison signifikant (30, 40 oder 50%) rediziert wurde im Vergleich zur Hauptsaison.
Zwei Beispiele kommen mir da grad in den Sinn:
Emmetten-Stockhütte (Klewenalp), 6EUB Baujahr 2007: Da fährt an mindestens 50% der Betriebstage nur die Hälfte der Gondeln. Die anderen stehen auf einem Abstellgleis in der Talstation gleich neben dem Einstieg.
CrapMasegn-Vorab (Laax), 6EUB Baujahr 1978: Da ich da vor vielen Jahren mal einen Winter lang gearbeitet habe, kenne ich das Prozedere genau: Am Morgen wird entschieden, wie viel Kapazität es braucht. Entsprechend wird die Meterzahl der Gondelabfolge an einem Regler eingestellt, der dann die Gondeln zur entsprechenden Zeit auf den Weg schickt. Da bleiben dann manchmal locker 30 bis 50% in den drei Stationen. Mit diesem Wissen ärgert es mich oft, wenn ich anstehen muss und dann sehe, dass mal wieder nicht die volle Kapazität gefahren wird, weil sich am Morgen jemand verschätzt hat...
Ein bekanntest Beispiel bei KSBs stammt auch aus Laax: 3KSB La Siala Baujahr 1981 (wird diesen Sommer abgerissen): Auch dort wurden immer wieder 1/4 bis 1/2 der Sessel in der Garage gelassen. Allerdings konnte man dort den Sesselabstand nicht einstellen, der war immer gleich, sondern man liess einfach nach zB, jedem dritten Sessel einen Platz leer. Und hier wurde das sogar oft während dem Betrieb gemacht: Wenn die Mitarbeiter merkten, dass nicht mehr viel lief, begannen sie schon nach dem Mittag, Sessel rauszunehmen. Hier hatte ich schon mal Diskussionen mit Mitarbeitern, nachdem ich anstehen musste und dann in der Station sah, dass 1/4 der FBM eingaragiert war.
Kurz, sowas wird gemacht und macht betriebskostenmässig ja auch sehr Sinn. Wenn man es denn richtig einschätzt.
Grad beim langen MEX würde das an betriebsschwachen Tagen wohl auch Sinn machen.
OT-Ende :oops:
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