Fix geklemmt oder kuppelbar?

Fachforum für Seilbahntechnik: Technische Diskussionen zu Kuppelsystemen, Steuerungen, Seilrechnung und Innovationen im Seilbahnbau.
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Petz
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Beitrag von Petz »

Xtream hat geschrieben:ich verstehe die denkweise schon! aber wenn es mal so voll ist das beide bahnen (fix oder kuppelbar) unter voller kapazität fahren, dann macht sich das in meinen augen wenn überhaupt an der schlange im anstehbereich minimal bemerkbar!
Geht in diesem Fall ja auch nicht um die Schlange sondern das man mit ner CLF mehr Leute von der Piste "fernhalten" kann weil sie eben grad am Lift sind und deshalb wird diese in machen Fällen sicher bewußt gewählt. Wenn ich eine CLF mit sehr eng gesetzten Sesseln nur mit 1,6 - 1,8 m/sec fahren lasse kommen schwächere Schifahrer meist auch problemlos rein und raus ohne das die Bahn verzögern muß aber ich hab eben jede Menge Sessel und somit Passagiere am Lift und diese somit nicht auf der Piste.
Soll auch sicher kein generelles Argument gegen ne KSB sein aber in speziellen Fällen ist ein Fixkuppler eben einfach sinnvoller als ne KSB. In Seefeld ist der Betreiber ein "alter Hase" und hat sich sicher ganz genau überlegt was er als Ersatz für die zwei ESL´s anschaffte.
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nici93
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Beitrag von nici93 »

Das Thema hatten wir schonmal. Irgendeiner hat damals ausgerechnet, dass bei einer KSB nur die Schlange länger ist.
Der Link zu diesem Topic steht am Seitenanfang im Post von Petz. :wink:
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Petz
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Beitrag von Petz »

Hägar hat geschrieben: Wenn aber ein Liftbetreiber das so überlegt, dann hat er einen Schuss, und soll doch gar nicht öffnen, dann ist auch auf der Piste ruhe.
Einspruch Euer Ehren denn rein betriebswirtschaftlich gesehen geht´s dem Betreiber ja darum möglichst viele zahlende Gäste pro Tag bei möglichst wenig Pistenabnützung zu haben und genau das erreicht er durch die Passagierbindung auf dem langsamen Lift weil die Leute die Piste pro Tag nicht sooft nützen können als dies bei ner KSB möglich wäre oder auch durch Zusatzangebote wie Schneebars, Restaurants etc. die Zusatzeinnahmen verschaffen und gleichzeitig auch wieder ne zeitweilige Gästebindungsfunktion haben.

Spart summasumarum Beschneiungs - und Präparationsaufwand der Piste, Investitions - und Erhaltungskosten beim Lift und erübrigt vielleicht nen großzügigeren Pistenausbau oder, wo letzteres aufgrund der topographischen Gegebenheiten sowieso nicht möglich wäre können zumindest mehr Gäste im Schigebiet sein ohne das das Gefühl entsteht das Gebiet wäre überlaufen.
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mic
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Beitrag von mic »

geht´s dem Betreiber ja darum möglichst viele zahlende Gäste pro Tag bei möglichst wenig Pistenabnützung zu haben und genau das erreicht er durch die Passagierbindung auf dem langsamen Lift weil die Leute die Piste pro Tag nicht sooft nützen können als dies bei ner KSB möglich wäre oder auch durch Zusatzangebote wie Schneebars, Restaurants etc. die Zusatzeinnahmen verschaffen und gleichzeitig auch wieder ne zeitweilige Gästebindungsfunktion haben.
Mal so ins Blaue geraten. Du bist KEIN Skier oder Boarder! Ev. ein BWLer?
So was habe ich ja echt noch ned gehört!
Was meinst den warum man in den Gebeiten neue Bahnen baut.
Das die Gäste dann an der Schneebar stehen? Warum hängen die Gebiete Jahr für Jahr mehr Gondeln und Sessel an die Bahnen und beschneien die Pisten für viele Millionen? :lol:
Nach der Logik könnte man in der Tat alles wieder auf Schepper rückbauen und die Schneekanonen aufm Friedhof zum gießen aufstellen.

Danke für diese Betrachtung! :wink:
-tom-
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Beitrag von -tom- »

Hägar hat geschrieben:Dann würde ich in die Werbung schreiben, schicken Sie Ihr Geld, aber bleiben Sie zu Hause. Dann können die Skifahrer den Sprit fürs Auto auch noch sparen.
Die Schweizer haben das zu einem guten Teil geschafft :-)

Aber vom Grundsatz her hat Petz recht. Die Unternehmen oder deren Eigner wollen Geld verdienen. Die neuen Bahnen werden entweder gebaut, weil sie billiger als die alten zu betreiben sind, oder weil sie zusätzliche Kunden anlocken. Mit einer langen fixen Bahn (vor allem wenn sie neu gebaut wurde) schreckt man aber heutige Kunden eher ab und der Wettbewerb ist hart. Also baut man was alle bauen, etwas kuppelbares.

Beispiel Winterberg: Bis vor zwei Jahren waren dort 4SB das höchste der Gefühle und somit state of the art. Auf Grund der kurzen Wege hat sich auch kaum einer beschwert. Nun wurde der Quick Jet kuppelbar gebaut und die Meßlatte liegt wieder höher. Ich glaube nicht, dass dort noch einmal eine fixe Bahn gebaut wird.

Gruß, Tom
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Oscar
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Beitrag von Oscar »

Die Kuppelbare Bahn wäre schon bei bau der 4SB-poppenberg gekommen, aber irgendwie haben die einschlägigen Hersteller den Markt damals nicht ernstgenommen.
Und in der Tat werden die geplanten neuerungen alle Kuppelbar sein!

Ich sage ganz ehrlich, das ist das beste und sinnvollste was die da machen können. Die Berge können die nicht höher machen, also müssen die mit dem Höchstmass an Qualität aufwarten,und genau das wird über die Zeit da kommen!
Gerade am poppenberg, Grosse Büre und Brembergkopf!
Erst beschneiung Top dann die Lifte, meiner Meinung nach das richtige Rezept!
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Petz
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Beitrag von Petz »

@Hägar, wollte mit meinen Ausführungen auch nicht Partei gegen KSB´s ergreifen denn sie haben zweifelsohne eine Menge Vorteile sondern begründen warum sich Betreiber auch für ne CLF entscheiden können und es in speziellen Fällen auch gute Argumente dafür gibt und man sie deshalb nicht verteufeln sollte.
Die kuppelbaren Bahnen die etwas rüder und mit nem Affenzahn zur Sache gehen wie z. B. die Falzebenbahn in Meran 2000 machen mir ja auch nen Höllenspaß beim Mitfahren......

Allerdings bin ich auch der Meinung das bei Liftlängen unter 500 m eine kuppelbare Bahn sicher ein Nonsens ist; wenn Leute mit nem normalen Fixkuppler oder auch einem Schlepper nicht zurecht kommen haben sie auf der dazugehörigen Piste auch nichts verloren weil dann das Können auch für die Abfahrt ohne sich selbst und andere zu gefährden nicht reicht.
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rainer
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Beitrag von rainer »

bis 700m: fix
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4x 4-Berge, 3x Skiwelt, 3x Katschberg, 1x Zauchensee, 3x Saalbach 1x Flachau, 1x Hochkönig, 3,5x Obertauern, 2x Shuttleberg, 2x Rauris, 1x Schlossalm-Stubnerkogel, 2x Großeck-Speiereck, 0,5 Eben, 2x Radstadt-Altenmarkt, 1x Kitzbühel, 1x Werfenweng, 3x Zillertalarena, 1x Loferer Alm,
Emilius3557
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Beitrag von Emilius3557 »

dasselbe gemotze hier wie beim quickjet in winterberg!
"wer braucht da schon ne Ksb usw"
kann so ein schwachsinn nicht mehr lesen!
Mir gefällt es nicht, dass hier wohl begründete Meinungen einfach als "Schwachsinn" abgewertet werden - hat mir im SLF-Topic schon nicht gefallen. Wer hier nicht mit den "Maximalausbau"-Wölfen heult, der wird mit solchen Totschlagargumenten der hier tonangebenden Kontextpartisanen niedergeknüppelt.

Für mich stellt sich die Frage, warum börsennotierte Großunternehmen wie die CDA in ihren Skigebieten niemals eine solche überdimensionierte Anlage aufstellen würden - es in Österreich aber anscheinend anders gesehen wird. Wer zahlt die Zeche am Ende? Sind über Investitionen von +/- 60% des Cash Flows pro Jahr wirtschaftlich nachhaltig? Und woher kommen solche exorbitanten Summen? Von Projekten wie dem hier angesprochenen.
Wenn man hier aber als kritischer User Zweifel anmeldet, bekommt man gleich das "Schwachsinn"-Signum um den Hals gehängt.

Für mich sprechen folgende Punkte für eine fixgeklemmte Sesselbahn:
- der Fahrzeitgewinn beträgt 1,4 min. Okay, kann man sagen, immerhin. Wobei ich hier unterstelle, dass die KSB mit 5 m/s betrieben wird, was, wie wir ja wissen, nicht immer der Fall ist, vorsichtig ausgedrückt
- die Kapazität ist mit 2400 p/h sicherlich ausreichend
- warum muss man im Anfängerbereich heute nur noch KSB fahren? Schlepplift und fixgeklemmte Sessellifte fahren muss man nicht mehr lernen? Gleichzeitig beklagen sich sehr viele User über andere Skifahrer, die angeblich weder Lift- noch Skifahren könnten - hier wäre ein Ansatz, diesen Kritikpunkt zu beheben
- Bubbles & Sitzheizung: in hochalpinen Lagen über 2500 m und bei Liftlängen über 1,5 km sicherlich ein nettes Zusatzangebot: auf 1700 m und bei einer Liftfahrt von 1,2 min (KSB) aber absolut unnötig. Wenn die Sitzheizung hier auch noch ihre 0,25 Mio. € kostet - dann gute Nacht. Ich als Kunde sähe dieses Geld lieber an anderer Stelle investiert oder würde es lieber nicht in Form erhöhter Skipasspreise an der Kassa abliefern.

Der "Quickjet"-Vergleich gehört in die Großmarkthalle, denn er vergleicht Äpfel mit Birnen. In im Sauerland erschließt dieser Lift den Haupthang ist also IMHO begründet und sinnvoll. In Wagrain sind die Hachau-Lifte der unwichtigste und uninteressanteste Hang. Man sollte nicht alles verallgemeinern und apodiktisch "jeder fixgeklemmte SB ist eine Fehlplanung" rufen. Auch nicht jede kurze KSB ist "überdimensioniert", aber diese eben meines Erachtens sehr wohl.

Moderne Lifte gut, schnelle Lifte gut, bequeme Lifte auch gut - aber nicht eine "KSB mit Allem" auf 350 m-Hängen. Da lob ich mir doch die Franzosen... :D

Generell möchte ich aber eine größere Toleranz gegenüber den Ansichten anderer Forum-User anmahnen...
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mic
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Beitrag von mic »

Wenn Du mal ein Kind hast, dann wirst das auch anders sehen!
Es hat, gerade in den letzten Jahren, genug Unfälle mit Kindern gegeben.
(Grund: Anfängergebiet!).
Quelle: BB Wagrain
Das Problem ist das einige Leute immer wieder das selbe Thema durchrühren. Oder die Bergbahnen gar als krank bezeichnen.
Das hat mit der Aussage von Dir erst mal nur sekundär was zu tun. Aber wenn in einen Topic, von einem User, dreimal über Sinn- und Unsinn einer solchen Bahn gesprochen wird ist es kein Wunder das die Leute aus der Haut fahren.
Es ist einfach so das es hier um die News geht und nicht um diese x-fach geführte Diskussion ob da eine fixe Bahn oder ein KSB Sinn macht!
Ich bleibe dabei. Das sollte man den Verantwortlichen überlassen.
Die haben da bestimmt mehr Ahung als hier (fast alle) zusammen.

Und mit Zahlen, was etwas kostet, würde ich schon ganz vorsichtig sein wenn ich irgendwo keine Einblicke habe.
Generell möchte ich aber eine größere Toleranz gegenüber den Ansichten anderer Forum-User anmahnen...
...die sollen sie auch bekommen. Aber nicht wenn die News immer und immer für diese sinnlosen Grundsatzdiskussion "mißbraucht" werden!
Es gibt zu den Thema inzwischen ein Topic. Und es wurde ja auch Haufenweise Gründe für eine kurze KSB genannt!

Und warum soll man den Quickjet nicht mit solch einem Lift vergleichen.
Die Zielgruppe und der kurze Hang ist doch fast identisch!
Emilius3557
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Beitrag von Emilius3557 »

Es ist einfach so das es hier um die News geht und nicht um diese x-fach geführte Diskussion ob da eine fixe Bahn oder ein KSB Sinn macht!
Das kann man meiner Ansicht nach aber nur im jeweiligen Einzelfall diskutieren und nicht generell. Und da es hier um die News geht, sollte eine Diskussion erlaubt sein, ob dieser Lifttyp für dieses Projekt die adäquate Lösung darstellt.
Das sollte man den Verantwortlichen überlassen.
Die haben da bestimmt mehr Ahung als hier (fast alle) zusammen.
Na hoffentlich! Das ist übrigens ein typisches "Totschlagsargument". Bei konsequenter Anwendung desselben bräuchten wir über die meisten Sachverhalte hier gar nicht mehr diskutieren.
Und warum soll man den Quickjet nicht mit solch einem Lift vergleichen.
Die Zielgruppe und der kurze Hang ist doch fast identisch!
Weil Topographie und Position in der netzwerkartigen Struktur der jeweiligen Skigebiete eine völlig andere ist. Die einzige Gemeinsamkeit ist die Kürze des Hanges und - wegen mir - eine gewisse Bevorzugung durch Skischulgruppen.
Und mit Zahlen, was etwas kostet, würde ich schon ganz vorsichtig sein wenn ich irgendwo keine Einblicke habe.
Völlig d´accord. Die Quelle ist der Fachverband der Salzburger Seilbahnen - und bezieht sich nicht auf die in Frage kommende Gesellschaft sondern thematisiert die allgemeine Problematik.
Wenn Du mal ein Kind hast, dann wirst das auch anders sehen!
Das glaube ich Dir gern - ich nehme mich vom Kontextpartisanentum ja gar nicht aus. Die Frage ist nur - wie haben wir es "damals" dann überhaupt geschafft Skifahren zu lernen?
Natürlich ist der Fortschritt hier lobenswert: besser Sessellift als vom Tellerlift hochgezogen worden (mir mehrfach passiert).
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Beitrag von mic »

Die Frage ist nur - wie haben wir es "damals" dann überhaupt geschafft Skifahren zu lernen?
Im Prinzip könnten wir ja auch alle Trabbi fahren. Das würde es ja auch tun um von A nach B zu kommen! Oder einfach den Berg hochlaufen. Vorschritte wird man nicht aufhalten.
Das kann man meiner Ansicht nach aber nur im jeweiligen Einzelfall diskutieren und nicht generell. Und da es hier um die News geht, sollte eine Diskussion erlaubt sein, ob dieser Lifttyp für dieses Projekt die adäquate Lösung darstellt.
sicher ein Argument. Aber die meisten nehmen die Lösung hin und finden sie auch o.k. Will sagen: Man möchte die "neuen Neuigkeiten" wissen. Und daher stört die mehrfach Diskussion in den News. Wie gesagt es gibt ja ein Topic man kann es ja verlinken.
Die Quelle ist der Fachverband der Salzburger Seilbahnen
Na, vielleicht bekommens die Sitzheizung auch umsonst weil sie schon die nächste Bahn mitgekauft haben. Man kann es nicht sagen.
Einkäufer können mehr als grausam sein! So viele Anbieter gibts auf den Seilbahnmarkt nicht mehr. Und irgendwie muß jeder sein Leute beschäftigen, ab und an auch mal für kleines Geld.

Kind wird sich sicher mal ergeben. Aber vorher schon mal ein paar
Unfälle, die man sich ev. hätte ersparen können.
http://www.alpinforum.com/forum/viewtop ... nfall+kind
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Das wird den Bergbahnen auch nicht entgangen sein. Und es würde mich nicht wundern wenn die eine oder andere Versicherung die Kindersicherung (bald) vorschreibt.
Wer in der Verantwortung steckt wird sich sowas sicher gut überlegen.
Ein "eingekeites Kind" im Sessellift kann schon mal ned aus dem Lift oder den Schlepper fallen. Für Anfänger und Kleine ist es einfach wichtig das die Sessel in der Station (fast) anhalten.
Ansonsten schieb einfach mal ein Anfänger auf ein Förderband. :lol:

(Wenn Oscar oder Dachstein kommen wird das schon verschoben!)
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Beitrag von Schwoab »

Die Diskussion ist sehr gut, und richtig:
1.) Den Quickjet, mit den Hachauliften zu vergleichen, ist allein von der Wichtigkeit wie oben schon geschrieben nicht sehr sinnvoll!
Die Hachaulifte stellen zwar eine wichtige Verbindungsfunktion dar, und brauchen Kapazität, aber die kann auch mit einer fixen Sesselbahn erreicht werden!
Im Sauerland dagegen ist diese Bahn die Attraktion schlechthin, was man in der Sportwelt bestimmt nicht sagen kann!

2.) Es wird hier die Sicherheit angesprochen: Klar ist, wir alle sind für moderne Anlagen, doch es muß nicht immer eine kuppelbare Sesselbahn sein, ein fixer Sessellift, speziell mit Kindersicherung, wie z.B. in Jungholz ist genauso sicher als eine kuppelbare Anlage, und die Fahrzeitverlängerung werden wir verwöhnten Gäste doch noch ertragen können, oder manche etwa nicht???

3.) Generell finde ich es schon peinlich wie unsere Nachfolgegeneration immer mehr behütet und kontrolliert aufwachsen soll, und vor jeder noch so kleinen Gefahr, auch wenn es keine ist, geschützt wird....ich spreche hier speziell die Elten an, denn glaubt jemand wirklich ein Kind ist nicht in der Lage einen Schlepplift zu fahren...., Nein das sind oft Erwachsene, nur wenn dann Kindern etwas passiert wird gleich Alarm geschlagen und die Presse findet solche Schlagzeilen natürlich auch toll!
In Wahrheit tun sich die Erwachsenen-Anfänger viel schwerer mit Schleppliften.....aber das hat nun wirklich nichts mit dem Topic zu tun!
Eins noch: Bevor nachher kommt..."Wenn du erst mal Kinder hast denkst du anderst" kommt, mag sein...., trotzdem wird unsere Gesellschaft immer behüteter, und das an Stellen, wo wir es anders als das Trabibeispiel gar nicht brauchen!

Und nun wieder zum Topic: Hat vielleicht schon jemand Bilder von der Buchaubahn?
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Beitrag von Seilbahnsimi »

Ich kann Schwoab nur zustimmen:

Wenn etwas passiert, tun die Eltern öfters schlimmer, als die ganze Situation ist.

Zur Hachaubahn kann ich nur soviel sagen: Unsere heutige Menschengesellschaft ist heutzutage einfach zu verwöhnt. Früher ist man mit den Skiern den gesamten Berg hinauf gelaufen und war froh, wenn man einmal Schlepplift fahren konnte. Heute reagieren die Leute sogar, wenn ein 2-er Sessellift mal 10 Minuten benötigt um die Leute auf den Berg zu befördern. Aber ich glaube, dass die Lift-Gesellschaft in Wagrain mit der Hachaubahn ganz gut ankommen wird. Unsere Menschengesellschaft wird ja auch nur noch verwöhnter.
Am Balmberg da gehts ab im Schnee,
man muss nicht immer an die See!
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Tibor
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Beitrag von Tibor »

Seilbahnsimi hat geschrieben:Ich kann Schwoab nur zustimmen:

Früher ist man mit den Skiern den gesamten Berg hinauf gelaufen und war froh, wenn man einmal Schlepplift fahren konnte.
Winter: 20 min. Skibus + 20 min. Lift
Sommer: 3-4 Stunden mit dem Fahrrad ;-)

Da hab ich dann doch gemerkt, wie hoch der Berg ist.

Beim Thema Sicherheit sollte man aber auch nicht ausser acht lassen,
dass früher weniger Leute Ski gefahren sind und dadurch auch weniger
Unfälle passiert sind, unabhängig von Materialentwicklung etc.
(ist doch so, oder?)

Beispiel:
Wenn sich der Flugverkehr vervierfacht,
dann fällt z.B. nicht alle vier Wochen sondern jede Woche ein
Flieger vom Himmel und wird in den Nachrichten erwähnt.
Sowas lässt die Leute nach mehr Sicherheit rufen,
obwohl sich am Sicherheitsstandard eigentlich garnichts
geändert hat. Allein durch die Erhöhung des Verkehrs
erscheint die Sache subjekt unsicher.

/Tibor
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GMD
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Beitrag von GMD »

Die Moosbahn kann man wirklich nicht mit dem Quickjet vergleichen. Letzterer ist eine Beschäftigungsanlage und wird darum von den Skifahrern mehrmals täglich benutzt. Der Mooslift hingegen ist ein Rückbringer, eine Verbindungsbahn, die man in der Regel nur ein- bis zweimal am Tag benutzt. Wiederholungsfahrten machen da nur wenige, weil auch die dazugehörige Abfahrt den Charakter einer Verbindungspiste hat. Darum wäre es in meinen Augen nicht schlimm gewesen, wenn er fix geklemmt gebaut worden wäre. Bei einer Länge von unter 500m fällt auch die längere Fahrzeit kaum ins Gewicht.

Zum Thema Sicherheit für Kinder: Mit etwas Hilfe der Begleitpersonen und/oder des Liftpersonals bewältigen diese den Einstieg in eine fix geklemmte Bahn genausogut wie bei einer kuppelbaren. Sowieso stellt sich das Problem nur bei den ganzen kleinen Kindern. So ab etwa sechs Jahren macht es keinen grossen Unterschied mehr, da sie da in der Regel selbstständig genug sind, um selber einzusteigen. Einen Vorteil der fix geklemmten Bahnen gegenüber den KSBs wurde gar noch nicht erwähnt: Bei einem abrupten Stop schaukelt es aufgrund der geringeren Geschwindigkeit viel weniger, sprich die Rausfallgefahr ist kleiner!

Zum Schluss möchte ich noch ein philosophischer Gedanken einbringen: Ist eine höheres Tempo wirklich immer erstrebenswert? Wir haben heute schnelle Autos, TGV und ICE flitzen mit 300 Sachen durch die Gegend und in der Luft geht es noch schneller zu und her. Wir können innert 48h fast jeden Punkt auf diesem Planeten erreichen. Aber ist bei diesem Geschwindigkeitsrausch nicht auch der Mensch an und für sich ein wenig auf der Strecke geblieben? Übertragen auf das Skifahren stelle ich mir die Frage: müssen wir wirklich immer schneller auf die Berge hochgeschossen werden? Man kann vielleicht dank einer KSB eine Abfahrt mehr pro Tag machen. Das freut den Kilometerfresser, aber so einer bin ich nicht. Und auch die meisten anderen Skifahrer sind es nicht! Ich betrachte das Skifahren als ganzheitliches Erlebnis. Dazu gehört auch, das ich beispielsweise mal auf dem Gipfel eine Viertelstunde das Panorama bestaune! Oder beim Mittagessen bei einer gemütlichen Hütte auch etwas länger sitzen bleibe. Darum störren mich fix geklemmte Sesselbahnen auch erst, wenn sie überlang sind. Ausserdem stellt sich die Frage, was man mit der Zeit macht. Angenommen ich reibe mich während einer viertelstündigen SB-Fahrt mit Sonnencreme ein, studiere den Pistenplan zwecks Tagesplanung oder unterhalte mich mit meinen Kumpels, dann ist diese Zeit doch nicht verschwendet!
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Beitrag von Oscar »

GMD hat geschrieben:....
Zum Thema Sicherheit für Kinder: Mit etwas Hilfe der Begleitpersonen und/oder des Liftpersonals bewältigen diese den Einstieg in eine fix geklemmte Bahn genausogut wie bei einer kuppelbaren. Sowieso stellt sich das Problem nur bei den ganzen kleinen Kindern. So ab etwa sechs Jahren macht es keinen grossen Unterschied mehr, da sie da in der Regel selbstständig genug sind, um selber einzusteigen. Einen Vorteil der fix geklemmten Bahnen gegenüber den KSBs wurde gar noch nicht erwähnt: Bei einem abrupten Stop schaukelt es aufgrund der geringeren Geschwindigkeit viel weniger, sprich die Rausfallgefahr ist kleiner!...

...Ausserdem stellt sich die Frage, was man mit der Zeit macht. Angenommen ich reibe mich während einer viertelstündigen SB-Fahrt mit Sonnencreme ein, studiere den Pistenplan zwecks Tagesplanung oder unterhalte mich mit meinen Kumpels, dann ist diese Zeit doch nicht verschwendet!
Entschuldige aber: :D :D :D :lol: :lol:

Als ob das Schaukel nicht auch Sicherheitsbestimmungen und TÜV- oder DIN Richtlinien unterliegt ...

Was man mit der Zeit macht? Das Problem kenn ich nicht, eincremen tue ich mich nicht, planen wo ich wann wie wo fahre tue ich auch nicht und reden tue ich eh den ganzen Tag ;)

Nee jetzt mal im Ernst: Ich denke man sollte nicht zwanghaft Argumente heranziehen, man kann auchmal sagen, dasss es einem selbst nicht passt, weil man einfach nicht will! Das wäre glaube ich die glaubwürdigere Variante als, ich sag mal, sehr weit hergeholte Argumente beizutragen

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Beitrag von GMD »

Das ist deine Sicht der Dinge, ich sehe es so wie ich es geschrieben habe. Es ist halt so ein Thema, bei dem man nicht klipp und klar festlegen kann, was richtig und was falsch ist. So gesehen hat jeder recht bzw. nicht recht, es ist nur eine Frage des Standpunktes!
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Beitrag von Wombat »

GMD hat geschrieben: Zum Thema Sicherheit für Kinder: Mit etwas Hilfe der Begleitpersonen und/oder des Liftpersonals bewältigen diese den Einstieg in eine fix geklemmte Bahn genausogut wie bei einer kuppelbaren. Sowieso stellt sich das Problem nur bei den ganzen kleinen Kindern. So ab etwa sechs Jahren macht es keinen grossen Unterschied mehr, da sie da in der Regel selbstständig genug sind, um selber einzusteigen. Einen Vorteil der fix geklemmten Bahnen gegenüber den KSBs wurde gar noch nicht erwähnt: Bei einem abrupten Stop schaukelt es aufgrund der geringeren Geschwindigkeit viel weniger, sprich die Rausfallgefahr ist kleiner!
Das ist denk der Grund warum sie im Anfäger Areal von Beaver Creek dieses Jahr eine EUB hinbauen. :wink:
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Beitrag von Af »

GMD hat geschrieben: Zum Thema Sicherheit für Kinder: Mit etwas Hilfe der Begleitpersonen und/oder des Liftpersonals bewältigen diese den Einstieg in eine fix geklemmte Bahn genausogut wie bei einer kuppelbaren. Sowieso stellt sich das Problem nur bei den ganzen kleinen Kindern. So ab etwa sechs Jahren macht es keinen grossen Unterschied mehr, da sie da in der Regel selbstständig genug sind, um selber einzusteigen. Einen Vorteil der fix geklemmten Bahnen gegenüber den KSBs wurde gar noch nicht erwähnt: Bei einem abrupten Stop schaukelt es aufgrund der geringeren Geschwindigkeit viel weniger, sprich die Rausfallgefahr ist kleiner!
Tut mir leid GMD, aber offensichtlich warst du noch nie mit mehr als einem Kind unterwegs......

Folgendes: Das Liftpersonal sitzt bei einer SB in der Hütte, und kommt nur raus, wenn einer am rausfallen ist, oder zu viele in der Spur stehen. Ansonten ists denen weitestgehend egal.

Weiter: ne Fixe Anfänger SB dauernd langsamer fahren lassen, wenn kleineres Kind einsteigt? Klar...dann kannst bei der Fahrt gleich den Tee und die Brotzeit auspacken.

Aufschaukeln beim Anhalten: Da hast recht, Aber ne Anfängerbahn fährt nie 5-6 m/s. Somit dürft das aufschaukeln auch sehr selten sein.

@ 6Jähriges Kind hat keine Probleme:
Denkst du....ich hab schon 45 jährige Kinder gesehen, die sich nicht hingesetzt haben, und vom Einstieg geschoben wurden....ist gar nicht selten.

Fazit: SL im Anfängergebiet ist schon der richtige Einstieg, am besten n Teller SL. Wenns ne SB wird, dann ne kuppelbare mit Kinderbügel. Sitzheizung ist bei Kinderbahnen gut. Kids sind meist nach 10 Minuten schon durchnässt. :D


Meine Meinung Gründet auf Erfahrungen mit meiner Nichte von 4-6 Jahren, und den Cousinen meiner Freundin (7, 11 und 15).
Weiters sind dies die Beobbachtungen, die ich in diversen Skigebieten gesammelt hat, vorallem aus der Skiwelt, wo´s eben viele Anfänger und Holländer(Sorry Maarten, das musste sein :D ) gibt.
2011: HtPgWmSflSjZaSwHfAbHfHtSjKiKiKiKiHtSöSöSö
2012: HtSöSöSwZaWmWsRoSwRoRoAlHtRoAhStjRoSö
2013: KrIsRaWmRkBxAbAbAbAbAbRaRoTx
2014: MkRo
2015: KiSpRoRoRoZu
2016: RaClRoHtSö
2017: RaLaWsJoTx
2018: ClRaLaBaSwAlRaBaLaMuRaRa
2019: RaLaLaRaRaLaRaTx - Corona shutdown
2020: AlSwPeSwSwSwZ3AxTx
2021: LaRa
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GMD
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Beitrag von GMD »

Manchmal habe ich echt das Gefühl, einige wollen fix geklemmte Sesselbahnen komplett verbieten! Und als Killerargument müssen immer die lieben Kleinen herhalten. Ich hingegen finde, Kinder sollen nicht nur das Benützen von KSBs lernen, sondern auch das von fix geklemmten und Schleppliften! Man lernt als Kind einfach besser und schneller als als Erwachsener. Es wurde gesagt, es wurden auch schon Erwachsene beobachtet, die Probleme mit einem fix geklemmten Sessel und Schlepper haben. Nun, wenn in der Lernphase nur noch KSB und EUB gefahren wird, ist das kaum verwunderlich! Es kommt nun langsam die Generation Skifahrer, die nur das kennen. Daraus aber zu schliessen, die anderen Systeme hätten keine Berechtigung, ist für mich das Pferd von hinten aufgezäumt!

Warum ist dann früher nicht mehr passiert, als es nur fix geklemmte Sesselbahnen und Schlepplifte gab? Die Kinder waren ja wohl kaum grösser als heute. Aber sie genossen mehr Freiheiten, waren nicht so (über)behütet wie heute! Wenn ich daran denke, in welche Gefahren wir uns beim Spielen draussen begaben, wirds mir im Nachherein auch schwummerig. Wir haben uns ab und zu halt auch weh getan, aber nie schlimmer verletzt. Es hat uns also nicht geschadet, im Gegenteil! Ich bin der Ansicht, Kinder sollen ihre Erfahrungen machen. Sie dürfen, ja sollen, dabei auch lernen, dass das Leben einem nicht immer mit Samthandschuhen anfasst, sondern manchmal auch recht hart sein kann!
Zuletzt geändert von GMD am 29.07.2007 - 13:21, insgesamt 1-mal geändert.
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Beitrag von -tom- »

Das ist früher seltener passiert, weil es einfach wesentlich weniger Sessel als Schlepper gab. An den Schleppern sind die Kinder und Anfänger früher auch gefallen wie die Kegel, das ist aber wesentlich unspektakulärer als ein Unfall auf dem Sessel. Ich erinnere mich auch noch daran, dass ich auf der Kornockbahn (Turracher Höhe) als Teenie den Einstieg verpasst hatte und vor dem Sessel hergeschoben wurde. Am Ende des Einstiges war ein Loch, da bin ich dann hineingetaucht während der Liftwart den Sessel kurz festgehalten hat. War ein Scheiss Gefühl wie der Sessel wenige cm über meinen Kopf hinweggeschaukelt ist. Danach stand die Bahn und ich musste mir übelste Flüche des Liftwartes anhören, die mir Dank extremem Dialekt unverständlich blieben. :-)

Also: Früher ist auch was passiert, es wurde mangels Internet allerdings selten weiter als bis zum nächsten Dorf publik.

Gruß, Tom
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Beitrag von mic »

GMD hat geschrieben:Wenn ich daran denke, in welche Gefahren wir uns beim Spielen draussen begaben, wirds mir im Nachherein auch schwummerig. Wir haben uns ab und zu halt auch weh getan, aber nie schlimmer verletzt. Es hat uns also nicht geschadet, im Gegenteil! Ich bin der Ansicht, Kinder sollen ihre Erfahrungen machen. Sie dürfen, ja sollen, dabei auch lernen, dass das Leben einem nicht immer mit Samthandschuhen anfasst, sondern manchmal auch recht hart sein kann!
...boah jetzt wissen wir ja endlich wo Supermann herkommt! :lol:
Wenn Du mal ein Kind hast (wer so ein Zeug redet hat keine Kinder) kannst es ja mal ab und an in den Dreck werfen damit es auch so cool wird. Sorry aber das fällt unter die Kategorie 0,0- Ahnung weder von Kindern noch von Sicherheit!
Jedes Jahr verunglücken in Deutschland rund 1,6 Millionen Kinder, mehr als 464.000 von ihnen im Heim- und Freizeitbereich. Damit gehören Unfälle zu den höchsten Gesundheitsrisiken von Kindern. Die Bundesarbeitsgemeinschaft Mehr Sicherheit für Kinder e. V. hat es sich zur Aufgabe gemacht, die Öffentlichkeit hierauf aufmerksam zu machen, Maßnahmen zur Verhütung von Kinderunfällen zu entwickeln und vernetzend tätig zu sein
Zuletzt geändert von mic am 29.07.2007 - 14:17, insgesamt 1-mal geändert.
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Beitrag von GMD »

mic hat geschrieben:Wenn Du mal ein Kind hast (wer so ein Zeug redet hat keine Kinder) kannst es ja mal ab und an in den Dreck werfen damit es auch so cool wird.
Warum nicht? Das stärkt das Immunsystem! Es ist wissenschaftlich erwiesen, dass Kinder die sehr oft draussen (also im Dreck) spielten, viel weniger Allergien entwickeln, als solche, die ständig drinnen waren!

Aber egal. Für mich ist dieses Topic nun gestorben. Diskutiert von mir aus ohne mich weiter, ich klinke mich hier definitiv aus!
Zuletzt geändert von GMD am 29.07.2007 - 14:20, insgesamt 1-mal geändert.
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Beitrag von mic »

GMD hat geschrieben:
mic hat geschrieben:Wenn Du mal ein Kind hast (wer so ein Zeug redet hat keine Kinder) kannst es ja mal ab und an in den Dreck werfen damit es auch so cool wird.
Warum nicht? Das stärkt das Immunsystem! Es ist wissenschaftlich erwiesen, dass Kinder die sehr oft draussen (also im Dreck) spielten, viel weniger Allergien entwickeln, als solche, die ständig drinnen waren!
Du kennst dich echt aus! :lol:

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