skwal hat geschrieben:Ganze 3 Züge waren betroffen, aber daraus kann man ja einen Super Hype machen, Sommerloch läßt grüßen. Was macht eigentlich das Krokodil im Kemnader Stausee?
Öhhh also selbst die Bahn spricht offiziell von rund 50 Zügen in anderthalb Wochen. Klick mich
Und laut "interner Störfallanalyse" der DB wurden in manchen ICE bis zu 70° (!!) gemessen.
Interessant auch das:
So kam es allein am 10. Juli 2010, also an dem Tag, an dem mehrere ICE-Klimaanlagen ausfielen, insgesamt zu 293 Störfällen bei Zügen. Dazu zählen Bremsstörungen, Triebzugschäden, Störungen an Funkeinrichtungen und Zwangsbremsungen mit unbekannter Ursache.
Mal wieder seeehr vertrauenserweckend... gottseidank fahr ich so gut wie nie Bahn. Meinen Wagen kann ich wenigstens noch selber anhalten, wenn ich merk daß irgendwas nicht stimmt.
Downhill hat geschrieben:...
Interessant auch das:
So kam es allein am 10. Juli 2010, also an dem Tag, an dem mehrere ICE-Klimaanlagen ausfielen, insgesamt zu 293 Störfällen bei Zügen. Dazu zählen Bremsstörungen, Triebzugschäden, Störungen an Funkeinrichtungen und Zwangsbremsungen mit unbekannter Ursache.
Das hört sich in der tat extem an. Allerdings wäre es sicher nicht schlecht, das mal in Relation zur Gesamtzahl der Verbindungen bzw. der gefahrenen Kilometer zu setzen. ZB: Betriebsstörungen je 100.000 gefahrene Km oder je 1000 Betriebsstunden etc.
Dann könnte man, denke ich mal, am ehesten realistisch vergleichen.
skwal hat geschrieben:Dann solltest du deine Beiträge aber nochmal ziemlich genau lesen......
Oder Du meine, ich find jedenfalls beim besten Willen in meinen Posts keinen Satz wo ich behauptet hätte das alle ICE´s betroffen wären.
Du schreibst das bei 32,1 Grad die Klima grundsätzlich ausfallen.
Am betreffenden Wochenende waren wohl alle Züge bei höheren Temps unterwegs.....
Seilbahnjunkie hat geschrieben:
Ich weiß ja nicht woher du dein Wissen beziehst, aber die Bahn lässt ihre Züge durchaus technisch verkommen. Was war denn mit der S-Bahn Berlin? Da hab ich mal ein Interview mit nem Werkstattleiter gesehen der mal erzählt hat was er alles improvisieren muss weil er keine Ersatzteile bestellen darf. Du glaubst doch nicht ernsthaft, dass das ein Einzelfall war.
Du weißt aber schon das die Berliner S Bahn ne eigene GmbH war, oder?
Wenn nun diese GmbH nicht in der Lage ist die vorgegebenen Zahlen zu Erfüllung muss sie das halt eingestehen, dass dann daran gearbeitet werden kann. Das war hier nicht der Fall, sondern er wurde dreist getrickst, nur kann dafür die Bahn selber ja nichts, wenn die keine Ahnung hat das das Unternehmen die vorgaben nicht erfüllen kann wobei das anderen ausgegliederte s-bahn gesellschaften können.
Natürlich kann man jetzt leicht sagen:Mit dem Modell macht es sich die Bahn leicht, nur in fast alle anderen ausggliederten s-bahnen funktioniert das....
und nur mal so zur verdeutlichung: der staat hat erst angekündigt das er ab diesem jahr eine doppelt so hohe dividende von der Bahn möchte wie bisher. Wie sie das macht ist ihm egal....
Downhill hat geschrieben:
skwal hat geschrieben:Ganze 3 Züge waren betroffen, aber daraus kann man ja einen Super Hype machen, Sommerloch läßt grüßen. Was macht eigentlich das Krokodil im Kemnader Stausee?
Öhhh also selbst die Bahn spricht offiziell von rund 50 Zügen in anderthalb Wochen. Klick mich
Du weißt aber schon das da nichts von ICE steht, oder? Da ist jeder Zug dabei, vom 30 Jahren alten Dieseltriebwagen übern einen IC wo in einem Wagen die KLima nicht geht bis zum aktuell ausgelieferten 422. Was das in Summer heißt brauche ich glaube ich nciht schreiben, oder?
Downhill hat geschrieben:
Interessant auch das:
So kam es allein am 10. Juli 2010, also an dem Tag, an dem mehrere ICE-Klimaanlagen ausfielen, insgesamt zu 293 Störfällen bei Zügen. Dazu zählen Bremsstörungen, Triebzugschäden, Störungen an Funkeinrichtungen und Zwangsbremsungen mit unbekannter Ursache.
Mal wieder seeehr vertrauenserweckend... gottseidank fahr ich so gut wie nie Bahn. Meinen Wagen kann ich wenigstens noch selber anhalten, wenn ich merk daß irgendwas nicht stimmt.
Und nun? Nur mal so als Info: Wenn ich nen Zug mit einem defekten Sensor habe der 20 Bahnhöfe anläuft und jedesmal muss bei der losfahrt der Defekt "bestätigt" werden dann wandert der gute Zug 20 Mal in die Statistik. Und sowas ist nicht gerade ungewöhnlich da man die Züge kaum sofort tauschen kann. Und die Auflistung des Focus (was ja eh für Qualität bürgt ist auch nciht KOmplett, zu der Lisze gehört noch mehr, aber man hat hier nur das spektakulärste rausgesucht)
Zum Schlusssatz muss ich ja ncihts schreiben, das ist ja entlarvend genug.....
skwal hat bereits geschrieben, dass er im Dunstkreis der Bahn arbeitet und einen gewissen Einblick in logistischen wie technischen Herausforderungen hat. Genaues lesen hilft ab und an.
@skwal
Wie in anderen Threads schon offen bekundet bin ich ja leidenschaftlicher Anhänger von Drive by Car & Fly by Plane. Da ich dank persönlicher Gründe aber äußerst gute wie tiefe Einblicke in die Luftfahrt habe, die letztlich logistisch nichts anderes als das Bahnwesen ist, kann ich deiner Argumentation absolut folgen und zustimmen.
Zudem:
Respekt dafür, wie sachlich und ruhig du hier allein die Fahne für die Bahn hochhählst, trotz diverser unsachlicher, unkenntlicher und teils persönlicher Angriffe.
Chapeau - das ist Konverstationskultur erster Güte.
@all
Kommt mal runter - so schlimm steht es um die Bahn nun auch wieder nicht.
Viele Veröffentlichungen und viele meiner journalistischen Kollegen betreiben an dieser Stelle eine Hatz, die in dieser Form nicht angebracht ist und durchaus dem Sommerloch geschuldet ist. Es ist überdies leider nicht mehr überall gewünscht ordentlich zu recherchieren, zu bewerten und abzuwägen und belastbare Vergleiche zu ziehen. Dies mündet in eine Berichterstattung, die einen stark tendenziellen, wertenden, bewertenden Einschlag bekommt, die nichts mehr mit seriösem und objektivem Journalismus zu tun hat.
Bitte versteht mich nicht falsch:
Im Betrieb der Bahn sind gesundheitliche Gefährdungen der Reisenden vorgekommen und es wurde seitens des Personals wie der Netzverantwortlichen verkehrt entschieden. Diesen Umstand stellt wohl keiner, auch skwal, nicht in Frage.
Im Falle Leben/Verletzung vs. Planaufrechterhaltung muss einfach sensibler reagiert werden.
Gemessen am Gesamtverkehrsvolumen und dem Gesamtschaden ist aber wirklich von einer geringen "Zahl" zu sprechen.
Mehdorn als langjähriger VorsV und treibende Kraft hinter der Privatisierung ist tatsächlich ein Problem, bzw. hat viele nachhaltig ausgelöst - dies bekennen in der Art auch viele andere in der Verkehrbranche tätige Manager. An dieser Stelle die Schuld nur auf die auf die Politiker zu schieben mag an fehlender Branchen-Kenntnis liegen, was in Ordnung ist. Mehdorn hat, einfach formuliert, bei seinen Allmachts- und Globalphantasien das Butter- und Brot-Geschäft aus den Augen verloren - er hat den internationalen wie profit-orientierten Ausbau durchaus selber voran getrieben.
Im Bereich der Wartung, der Serviceintervalle, des Personalbestands, der Takteinhaltung wie- Planung, und an vielen anderen Stellen, treten nun eben Probleme auf, ja. Diese bieten durchaus ordentliches potential zur Optimierung - keine Frage. Kosten gehen damit aber auch einher.
Aber es muss trotzdem festgehalten werden, dass diese Themen nun extrem krass in den Medien fokussiert werden.
Von dem fehlenden Ausstausch der Geschwindigkeitssensoren bei Air France Airbussen redet nun keiner mehr - was per se auch ein extremer Skandal war und gleich über 200 Opfer gefordert hat. Von den wirklich zahlreichen Flugausfällen, Umleitungen und "Sicherheitslandungen", die niemals in der Presse auftauchen, garnicht zu reden.
(Fast) Jeder hat ein Auto und benutzt es sehr häufig - ein paar Dutzend sterben im Verlauf einiger Jahre durch vermeintliches Bremsversagen und erst jetzt, auf einmal, als eine Publikation auf eine Anklage aufmerksam wird, wird Toyota an den Pranger gestellt. In Folge wird jede einzelne Rückrufaktion eines jeden Herstellers groß kommuniziert und als Katastrophe hingestellt.
Was ich damit sagen will:
Sowohl in der Luftfahrt wie im Automobilbau passieren Fehler und kommen Unglücke auf Grund aller möglichen Ursachen vor. Sehr häufig passiert dies allerdings unter Ausschluss der Öffentlichkeit - die Bahn hat nun mal ein Momentum, kombiniert aus technischem Versagen und Grenzkonstruktion, Managementfehlleitungen, Alter und Erneuerungsstau sowie extremer Umstände erwischt und ist damit in ein mediales Sommerloch bei gleichzeitig unseriöserer Berichterstattung gerattert und hat darauf noch verdammt schlecht reagiert.
Deswegen den gesamten Konzern an den Pranger zu stellen ist aber total übertrieben.
Wenn dies wirklich derart offensichtlich ein spezifisches Problem wäre, hätten die Autohersteller und die Fluglinien längst mit entsprechenden Werbe- und Marketingaktionen reagiert. Haben sie aber nicht - warum? Genau so ein Problem könnte ihnen auch geschehen und deshalb verhalten sie sich komplett ruhig.
Leut, die Kombination aus komplexer Technik, vernetzten System und wirtschaftlichen Zwängen wird immer wieder zu Problemen ala Ausfällen, Verspätungen, Gefahren und ja, sogar zu Unfällen inkl. Toten führen. Das ist nunmal unsere Welt - wer dies negieren will, der soll bitte niemals ein Billigticket kaufen, keine Aktie erwerben und mal einen Blick in weit entfernte Länder werfen - Die Quote Tote wie auch Verletzte pro Transportierte Menschenkilometer ist in unseren Breiten weiterhin auf einem sinkenden Weg. An dieser Stelle hat die übertriebene Presseberichterstattung durchaus ihre Wirkung - wenn auch auf Kosten der Endverbraucherpreise und ihrer eigenen Glaubwürdigkeit im Einzelfall.
Die Berliner S-Bahn ist sicher kein Einzelfall. Man kann zwar behaupten an Problemen mit neuen Fahrzeugen ist nur der Hersteller schuld, aber wer den Preis drückt bekommt die Quittung. Bei uns müssen die S-Bahnen in Doppeltraktionen wieder mit Zugbegleiter fahren. Und die dafür verantwortlichen Probleme mit der Türüberwachung sind nicht die ersten mit den ET 425. Trotzdem kauft die Bahn weiter S-Bahnen beim selben Hersteller.
Die Sparvorgaben kommen von oben und sind total unrealistisch.
Und der Vergleich mit anderen S-Bahnen hinkt etwas. Die Berliner S-Bahn ist die einzige die über eine komplett eigene Gleisanlage und Stromversorgung verfügt. Wer weiß wie die das in der Bilanz berücksichtigen.
Nicht falsch verstehen, ich bin ein absoluter Bahnfan, mir gefällt nur die Richtung nicht in die sich die Bahn in den letzten Jahren entwickelt hat.
ohne genau zu wissen, was die in der DB-Halle da vor meinem Fenster veranstalten, seit der letzten Woche stehen da ungewöhnlich viele 3er ICEs! Aber auch immer nur an beiden Enden die Triebwagen und 2-3 Zwischenwagen. Normal warten die da in voller Montur mit 10-15 Zwischenwagen. Zudem werden in die Halle nur die 3er ICEs geschoben, selten ICs oder ECs.
Oder weiß jemand hier genau, was da in der langen Halle in Hamburg-Langenfelde veranstaltet wird?
skwal hat geschrieben:Du schreibst das bei 32,1 Grad die Klima grundsätzlich ausfallen.
Bitte genau lesen denn ich schrieb:
Petz hat geschrieben:"Das ist aber die Mindestanforderung und die verbietet aber niemandem, ne Anlage auch etwas überzudimensionieren. Abgesehen davon heißt das auch noch lange nicht, daß dann bei 32,1 °C ein Komplettausfall die logische Folge sein muß sondern nur die angedachte Waggoninnentemperatur nicht mehr gehalten werden könnte."
Da ist von nem grundsätzlichen zwingenden Ausfall ab 32,1 °c keine Rede und die Probleme gab es bekanntlich nur in wenigen Zügen wo eben dieses doch der Fall war.
Bedenklich finde ich nur den gleichzeitigen Ausfall von Klimatisierung und Lüftung im gesamten Zug ohne das man beispielsweise durch Abschalten der Anlage in nur einem Waggon (wenn ich mal von zu hohem Stromverbrauch und deshalb erfolgter Abschaltung ausgehe) die Möglichkeit hatte, diejenigen der anderen Wagen wieder hochfahren zu können.
Petz setzt seine Aktivitäten mit Ende Juni 2020 stark zurück. Ich bleibe aber bis auf weiteres in Ausnahmefällen und per PN für Fragen, Hilfe beim Modellbau etc. noch aktiv.
Seilbahnjunkie hat geschrieben:Und der Vergleich mit anderen S-Bahnen hinkt etwas. Die Berliner S-Bahn ist die einzige die über eine komplett eigene Gleisanlage und Stromversorgung verfügt. Wer weiß wie die das in der Bilanz berücksichtigen.
Die Hamburger S-Bahn war das bis zur Verlängerung nach Stade vor ein paar Jahren auch. Ausserdem können nur die eigens für diese Verlängerung beschafften Zweisystemzüge auf die normalen DB-Gleise wechseln, der Rest der Flotte bleibt an das S-Bahnnetz gebunden.
Seilbahnjunkie hat geschrieben:Und der Vergleich mit anderen S-Bahnen hinkt etwas. Die Berliner S-Bahn ist die einzige die über eine komplett eigene Gleisanlage und Stromversorgung verfügt. Wer weiß wie die das in der Bilanz berücksichtigen.
Die Hamburger S-Bahn war das bis zur Verlängerung nach Stade vor ein paar Jahren auch. Ausserdem können nur die eigens für diese Verlängerung beschafften Zweisystemzüge auf die normalen DB-Gleise wechseln, der Rest der Flotte bleibt an das S-Bahnnetz gebunden.
Die S3 von Pinneberg bis Stade, einzige S-Bahn, deren Linie durch 3 Bundesländer führt! (und ausserdem von Hamburg HBF Richtung Süden die härtesten Stadtteile durchfährt. Der Fahrplan liesst sich wie das Who is Who der Hamburger Gewaltstatistik )
ok, Steilshoop, Osdorf, Billstedt und Mümmelmannsberg (Hasenhöhe heisst schon eine Strasse im Westen Hamburgs ) fehlen
(besteht Hamburg eigentlich nur aus Ghettos???)
Arlberg-Irrer hat geschrieben:Die S3 von Pinneberg bis Stade, einzige S-Bahn, deren Linie durch 3 Bundesländer führt!
Stimmt nicht, die S1 der Rhein-Neckar S-Bahn fährt sogar durch 4, startet seit 2006 im Saarland und fährt über Rheinland-Pfalz und BaWü nach Hessen und von da wieder zurück nach BaWü. Insgesamt legt sie dabei von Homburg bis Osterburken satte 200 km zurück.
Das mit der Hamburger S-Bahn ist mir schon bekannt, auch wenn ich leider erst einmal das Vergnügen hatte mit ihr zu fahren. Aber meine Aussage stimmt trotzdem.
In Berlin kommt halt noch dazu, dass ein Großteil der Anlagen marode von der DR übernommen wurde und auch der Fahrzeugpark erneuert werden musste.
Und die S-Bahn Rhein-Neckar ist wirklich keine richtge S-Bahn, aber nicht wegen der Stromschienen. Ich darf das sagen, die S1 ist meine Hausstrecke. Ich reg mich immer wieder über den inkonsequenten Fahrplan und nicht für den S-Bahndienst gedachter Fahrzeuge. Auch wieder so ein Beispiel, die Bahn hat nicht rechtzeitig neue Fahrzeuge geordert obwohl sich der Streckenausbau sogar verzögert hat.
@Arlberg-Irrer: Interregio war/ist Fernverkehr, die S1 hält aber fast überall. Da bist du eine Weile unterwegs für die Strecke, 3,5 Stunden.
Seilbahnjunkie hat geschrieben:@Arlberg-Irrer: Interregio war/ist Fernverkehr, die S1 hält aber fast überall. Da bist du eine Weile unterwegs für die Strecke, 3,5 Stunden.
Weißt Du, Hauptsache ich versteh Bahnhof
OK, Leute mit S-Bahnen hat das Topic nun wirklich nicht viel zu tun, bitte zurück aufs Hauptgleis!
Af hat geschrieben:Soweit ich informiert bin, trifft dieses Problem nur die Züge der Zweiten Generation. Die Erste wurde bereits generalüberholt, die Dritte hat eine andere Technik.
Die Zweite Generation wird ab Herbst überholt und das Problem wohl behoben....
Aber wie stumpfsinnig muss denn der Zugbegleiter sein, einen geschlossenen Zug mit ausgefallener Klima weiterfahren zu lassen?
Da müssten doch beim einfachsten Beamten die Alarmglocken Schrillen, dass 36° Luft, Starke Sonne, geschlossene Metallröhre = Sauna bedeutet....
Af hat geschrieben:Da müssten doch beim einfachsten Beamten die Alarmglocken Schrillen, dass 36° Luft, Starke Sonne, geschlossene Metallröhre = Sauna bedeutet....
Vor allem kapier ich es deshalb nicht das seitens des Zugbegleiters (der diesbezüglich meines Wissens nach die Verantwortung) trägt ne Weiterverwendung der, vom Totalausfall betroffenen Garnituren abgelehnt wurde, weil sich die ja selbst im Zug befanden und die Verhältnisse am eigenen Leib spürten...
Petz setzt seine Aktivitäten mit Ende Juni 2020 stark zurück. Ich bleibe aber bis auf weiteres in Ausnahmefällen und per PN für Fragen, Hilfe beim Modellbau etc. noch aktiv.
Af hat geschrieben:Soweit ich informiert bin, trifft dieses Problem nur die Züge der Zweiten Generation. Die Erste wurde bereits generalüberholt, die Dritte hat eine andere Technik.
Die Zweite Generation wird ab Herbst überholt und das Problem wohl behoben....
Aber wie stumpfsinnig muss denn der Zugbegleiter sein, einen geschlossenen Zug mit ausgefallener Klima weiterfahren zu lassen?
Da müssten doch beim einfachsten Beamten die Alarmglocken Schrillen, dass 36° Luft, Starke Sonne, geschlossene Metallröhre = Sauna bedeutet....
Zugbegleiter = Beamter
Viele Grüße
Lutz
Ganz hilfreicher Beitrag, vielen Dank!
Gruss
GMD, Moderator OT
@GMD: freut mich, wenn dir mein Beitrag gefallen hat
aber nun mal im Ernst: mir ging es eigentlich darum, dass m.E. die Zugbegleiter keine Beamten sind, oder irre ich mich da?
Viele Grüße
Lutz
Würde mal vermuten teils - teils denn unter den älteren Bahnmitarbeitern sind sicher auch einige pragmatisierte Beamte von denen ich in dem Falle aber aufgrund ihrer Unkündbarkeit eher eine Reaktion in Richtung Verwendbarkeitsstop einer Zuggarnitur erwarten würde (falls einer dieser in den fraglichen Fällen überhaupt Zugbegleiter war); ein normal kündbarer Angestellter wäre da verständlicherweise aus Sorge um den Arbeitsplatz sicher weitaus zurückhaltender.
Petz setzt seine Aktivitäten mit Ende Juni 2020 stark zurück. Ich bleibe aber bis auf weiteres in Ausnahmefällen und per PN für Fragen, Hilfe beim Modellbau etc. noch aktiv.
Am Wochenende iss schon wieder mal ein ICE verreckt, der Zug blieb im Tunnel stehn, wegs Maschinenschaden, dann stellte man den Strom ab -- auch die Klimaanlagen versagten daraufhin , dann wollte man den Zug abschleppen, funktionierte auch nicht, -- dann gabs nur eins, Ersatzzug mußte her, und dann umsteigen ... nach n paar Stunden warn die Leut am Ziel ...
Das versteh ich nicht, warum muß man den Strom abstellen, wenn ein Motor den Geist aufgibt, kann man den Motor nicht vom Netz nehmen ( Sicherung raus ) und den Klimastrom weiter laufen lassen ? Grad am letzten Wochenend, da wars verdammt heiß.
Beleuchtung und Türen etc. funktionieren mit Batterien weiter ...
Kann da nur eins sagen, ich hab meine 4 Fahrten München - Hamburg verbraucht, und keine einzige Störung, bzw. Verspätung , also ich glaub da kann i froh sein.
schifreak hat geschrieben:Am Wochenende iss schon wieder mal ein ICE verreckt, der Zug blieb im Tunnel stehn, wegs Maschinenschaden, dann stellte man den Strom ab -- auch die Klimaanlagen versagten daraufhin , dann wollte man den Zug abschleppen, funktionierte auch nicht, -- dann gabs nur eins, Ersatzzug mußte her, und dann umsteigen ... nach n paar Stunden warn die Leut am Ziel ...
Das versteh ich nicht, warum muß man den Strom abstellen, wenn ein Motor den Geist aufgibt, kann man den Motor nicht vom Netz nehmen ( Sicherung raus ) und den Klimastrom weiter laufen lassen ? Grad am letzten Wochenend, da wars verdammt heiß.
Beleuchtung und Türen etc. funktionieren mit Batterien weiter ...
Wenn wir bei jedem Flugezug das wegen einer Panne Verspätung hat oder nciht abheben kann Meldungen/Forenbeiträge hätten wäre das Forum ganzschon voll, die Gazetten sowieso.
Aber naja, von Autos wollen wir lieber mal garnicht anfangen....
Aber es ist halt grad "In"
Nur so: Der Zug hatte keinen Motorschaden o.ä. sondern Probleme mit dem Stromabnehmer. Das man da die Verbindung zum Netz kappt ist wohl logisch.
Und in so nem Tunnel ist es im Sommer wirklich verdammt heiß, so wie es dort im Winter verdammt kalt ist.
Aber das ganze spielt keine Rolle, denn den ZUg kann man ja eh nicht ausmachen. Dementsprechend ist der Tunnel gut, persöhnlicher Sonnenschutz.
Aber dann lässt man sich lieber mal geschwächt ins Krankenhaus bringen, vielleicht kommt man ja auch ins Fernsehn, oder kann wenigstens ein paar Euro abgreifen....
Zuletzt geändert von skwal am 24.08.2010 - 10:49, insgesamt 1-mal geändert.
So ist es, das war ironisch gemeint. Und skwal hat Recht, es ist grad in über die Bahn zu schimpfen, bei anderen Verkehrsmitteln passiert viel mehr. Trotzdem ist es ein Trauerspiel, dass die Bahn es nicht geschafft hat in vernünftiger Zeit den ICE abzuschleppen. Die haben genug alte Dieselloks rumstehen um ein dichteres Netz von Abschlepploks bereitzustellen.