UCI World Tour 2025 - Aktuell: Saisonfazit 2025 & Tour de France Strecke 2026

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judyclt
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Re: UCI World Tour 2025 - Aktuell: Vuelta a Espana 2025

Beitrag von judyclt »

Der hat wohl mit Roglic gesprochen :biggrin:

So richtig spannend anzuschauen sind die Etappen irgendwie nicht. Und im GC ist es wie bei der TdF nur ohne Pogi. Bora wieder mit so einer seltsamen Doppelspitze. Mich freut es, dass Gall heuer wieder richtig auf Touren kommt.

Gleitweggleiter
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Re: UCI World Tour 2025 - Aktuell: Vuelta a Espana 2025

Beitrag von Gleitweggleiter »

Das Thema Ayuso und UAE hat sich nun ja erledigt…

Schwache Stimmung m.E. beim Auftakt in Italien
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Re: UCI World Tour 2025 - Aktuell: Vuelta a Espana 2025

Beitrag von Gleitweggleiter »

Deutschlandtour ist komplett an mir vorbeigegangen. Lohnt sich das anzuschauen bzw. welche Etappen?
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CrystalMountain
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Re: UCI World Tour 2025 - Aktuell: Vuelta a Espana 2025

Beitrag von CrystalMountain »

Gleitweggleiter
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Re: UCI World Tour 2025 - Aktuell: Vuelta a Espana 2025

Beitrag von Gleitweggleiter »

Langsam wird es zur Farce…
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Re: UCI World Tour 2025 - Aktuell: Vuelta a Espana 2025

Beitrag von Seilbahnjunkie »

Ich tu mir grad schwer was mit dem Kommentar anzufangen, so ganz ohne Kontext.
judyclt
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Re: UCI World Tour 2025 - Aktuell: Vuelta a Espana 2025

Beitrag von judyclt »

Ich tippe mal auf die Unterstützer des tausendfachen Mordanschlags vom 07.10.2023.
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Re: UCI World Tour 2025 - Aktuell: Vuelta a Espana 2025

Beitrag von Seilbahnjunkie »

Hach, ein einfaches Weltbild muss schon ein Segen sein.
judyclt
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Re: UCI World Tour 2025 - Aktuell: Vuelta a Espana 2025

Beitrag von judyclt »

Tja, ob man das nun als Farce bezeichnet oder anders: Der Rennverlauf ist zumindest mehrfach beeinflusst worden. Zum politischen Hintergrund haben sich abgesehen von Vingegaard nicht viele geäußert. Kann man sich als Radprofi halt auch schnell die Zunge verbrennen.

judyclt
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Re: UCI World Tour 2025 - Aktuell: Vuelta a Espana 2025

Beitrag von judyclt »

Heute dann mal eine reguläre und recht spannende Etappe. Offensichtlich die richtige Entscheidung, trotz des Windes nicht umzuplanen. Schön, dass ein junger Fahrer und dazu zur Abwechslung mal nicht Visma gewonnen hat.

Abseits des sportlichen Geschehens wird aufgerüstet:
https://www.eurosport.de/radsport/vuelt ... tory.shtml
Die Proteste richten sich insbesondere gegen den Rennstall Israel-Premier Tech, der mittlerweile den Schriftzug "Israel" von den Trikots genommen hat. Die Organisatoren der Rundfahrt legten dem Team bereits nahe, sich freiwillig zurückzuziehen. Dies lehnte die Mannschaft ab.


Wusste ich gar nicht, dass die Organisatoren das Team schon rauskegeln wollten. Wie findet ihr das?
seiiim
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Re: UCI World Tour 2025 - Aktuell: Vuelta a Espana 2025

Beitrag von seiiim »

judyclt hat geschrieben: 10.09.2025 - 20:29
Die Proteste richten sich insbesondere gegen den Rennstall Israel-Premier Tech, der mittlerweile den Schriftzug "Israel" von den Trikots genommen hat. Die Organisatoren der Rundfahrt legten dem Team bereits nahe, sich freiwillig zurückzuziehen. Dies lehnte die Mannschaft ab.


Wusste ich gar nicht, dass die Organisatoren das Team schon rauskegeln wollten. Wie findet ihr das?
Eigentlich eine Farce, wenn ihnen das schon nahegelegt wird, sich darüber hinwegzusetzen. Wenn die Sache nach hinten losgeht schaden sie damit dem ganzen Radsport, und das sollte doch eigentlich die oberste Priorität jedes Teams und Athleten sein, die eigene Sportart zu würdigen.

Ich nehme an, dass die Diskussion sich schnell von dem Thema Israel ausweitet, da ja insbesondere im Radsport noch einige andere von Staatsfonds o.Ä. gesponserte Teams verbreitet sind (USPS, Astana/Kasachstan, UAE, usw.) und dann wohl gefordert würde man kann nicht bei einem ganz genau sein und bei den anderen wegschauen. Ist auch ein heißes Thema, denn nur weil ein (Möchtegern-)Staat einen Genozid begeht sind ja die Menschenrechtsverletzungen eines anderen nicht "egal".
Am besten für den Sport, egal ob das Radsport, Fußball oder was anderes ist, wäre es einfach, wenn sich diese Staatsfonds aus meist irgendwelchen dubiosen Staaten die Dreck am Stecken haben da raushalten und der sportliche Wettkampf wieder in den Vordergrund rückt.
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Re: UCI World Tour 2025 - Aktuell: Vuelta a Espana 2025

Beitrag von chatmonster »

Und mal wieder in voller Überzeugung was raus hauen, was einfach falsch ist:
Im Gegensatz zu UAE hat IPT mit Israel nichts zu tun außer dem Namen und der Registrierung in TelAviv. Das ist ein privat finanziertes Team...
Schöne Grüße
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Seilbahnjunkie
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Re: UCI World Tour 2025 - Aktuell: Vuelta a Espana 2025

Beitrag von Seilbahnjunkie »

seiiim hat geschrieben: 11.09.2025 - 09:54
judyclt hat geschrieben: 10.09.2025 - 20:29
Die Proteste richten sich insbesondere gegen den Rennstall Israel-Premier Tech, der mittlerweile den Schriftzug "Israel" von den Trikots genommen hat. Die Organisatoren der Rundfahrt legten dem Team bereits nahe, sich freiwillig zurückzuziehen. Dies lehnte die Mannschaft ab.


Wusste ich gar nicht, dass die Organisatoren das Team schon rauskegeln wollten. Wie findet ihr das?
Eigentlich eine Farce, wenn ihnen das schon nahegelegt wird, sich darüber hinwegzusetzen. Wenn die Sache nach hinten losgeht schaden sie damit dem ganzen Radsport, und das sollte doch eigentlich die oberste Priorität jedes Teams und Athleten sein, die eigene Sportart zu würdigen.

Ich nehme an, dass die Diskussion sich schnell von dem Thema Israel ausweitet, da ja insbesondere im Radsport noch einige andere von Staatsfonds o.Ä. gesponserte Teams verbreitet sind (USPS, Astana/Kasachstan, UAE, usw.) und dann wohl gefordert würde man kann nicht bei einem ganz genau sein und bei den anderen wegschauen. Ist auch ein heißes Thema, denn nur weil ein (Möchtegern-)Staat einen Genozid begeht sind ja die Menschenrechtsverletzungen eines anderen nicht "egal".
Am besten für den Sport, egal ob das Radsport, Fußball oder was anderes ist, wäre es einfach, wenn sich diese Staatsfonds aus meist irgendwelchen dubiosen Staaten die Dreck am Stecken haben da raushalten und der sportliche Wettkampf wieder in den Vordergrund rückt.
Das wir uns mal noch einig sind. Da stimme ich dir absolut zu.
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Re: UCI World Tour 2025 - Aktuell: Vuelta a Espana 2025

Beitrag von judyclt »

seiiim hat geschrieben: 11.09.2025 - 09:54 ... nur weil ein (Möchtegern-)Staat einen Genozid begeht sind ja die Menschenrechtsverletzungen eines anderen nicht "egal".
Am besten für den Sport, egal ob das Radsport, Fußball oder was anderes ist, wäre es einfach, wenn sich diese Staatsfonds aus meist irgendwelchen dubiosen Staaten die Dreck am Stecken haben da raushalten und der sportliche Wettkampf wieder in den Vordergrund rückt.
Sehe ich auch so. Ist halt schwierig umzusetzen bzw. Grenzen zu setzen. Vielen inklusive mir selbst fehlen auch einfach entsprechende Infos und Einblicke, um so etwas beurteilen zu können. Beispiel WM in Ruanda.

BtV:
Mal sehen, ob sich durch das EZF heute noch größere Verschiebungen im GC ergeben.
judyclt
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Re: UCI World Tour 2025 - Aktuell: Vuelta a Espana 2025

Beitrag von judyclt »

Oh man, weiter geht's mit dem Hickhack. Rick und Ulle finden es auch uncool:
https://www.eurosport.de/radsport/vuelt ... tory.shtml

Ob Vingegaard da richtig liegt?
Selbst wenn die Etappe ihre ursprüngliche Länge gehabt hätte, "wäre die Strecke immer noch flach gewesen und es hätte für mich am Ergebnis nicht wirklich etwas verändert."
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Re: UCI World Tour 2025 - Aktuell: Vuelta a Espana 2025

Beitrag von judyclt »

Die Gewalt hat gewonnen. Traurig!
Dabei zeigt doch gerade der Sport wie hier die Vuelta, dass über 100 Menschen ganz friedlich in einem sportlich fairen Wettkampf zusammenleben können. Und zwar egal, ob Christ, Moslem, weiß, schwarz, Europäer, Amerikaner usw.
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Re: UCI World Tour 2025 - Aktuell: Vuelta a Espana 2025

Beitrag von CrystalMountain »

Immerhin gab's noch eine improvisierte Siegerehrung auf einem Hotelparkplatz - mit Kühlboxen als Podium:
https://www.radsport-news.com/sport/spo ... 143092.htm

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Werna76
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Re: UCI World Tour 2025 - Aktuell: Vuelta a Espana 2025

Beitrag von Werna76 »

„Von nun an ist jedem klar, dass ein Radrennen als effektive Bühne für Proteste genutzt werden kann, und beim nächsten Mal wird es nur noch schlimmer, weil jemand es zugelassen und weggesehen hat“
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Ich denke besser kann man es nicht formulieren.
Wenn man solche Menschen gewähren lässt und sie merken, dass sie nichts zu befürchten haben kommt sowas dabei heraus.
Schlimm.
Hoffentlich liegt Kwiatkowski falsch mit seiner Einschätzung.
Hermann ist der Skilehrer für uns alle (Aksel Lund Svindal über Hermann Maier)
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Re: UCI World Tour 2025 - Aktuell: Vuelta a Espana 2025

Beitrag von Bocky »

Werna76 hat geschrieben: 15.09.2025 - 15:42
„Von nun an ist jedem klar, dass ein Radrennen als effektive Bühne für Proteste genutzt werden kann, und beim nächsten Mal wird es nur noch schlimmer, weil jemand es zugelassen und weggesehen hat“
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Ich denke besser kann man es nicht formulieren.
Wenn man solche Menschen gewähren lässt und sie merken, dass sie nichts zu befürchten haben kommt sowas dabei heraus.
Schlimm.
Hoffentlich liegt Kwiatkowski falsch mit seiner Einschätzung.
Ich hab mich eh gefragt wie das so viele Jahre so gut gehen konnte. Es gibt wohl keine Sportart die aufgrund ihrer so offenen und riesigen Spielfeldgröße und unmittelbaren Nähe zu den Profis so viel Angriffsfläche bietet.
Ich hoffe dass sich das nicht bewahrheitet, aber so politisiert unsere Welt mittlerweile ist...
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Re: UCI World Tour 2025 - Aktuell: Vuelta a Espana 2025

Beitrag von judyclt »

Leider befürchte ich auch, dass bei Kwiatos Gedanken was dran ist. Wenn man jetzt noch bedenkt, dass der nächste Tourstart in Barcelona sein soll...
Mit Gewalt gegen Gewalt demonstrieren müsste eigentlich auch den simpelsten Zeitgenossen widersprüchlich vorkommen, aber da erwarte ich wohl zu viel Beleuchtung. Schade, denn bei Ereignissen mit großer medialer Reichweite finde ich es gut auf Missstände hinzuweisen. Aber friedlich.
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Re: UCI World Tour 2025 - Aktuell: Vuelta a Espana 2025

Beitrag von Gleitweggleiter »

Ich frage mich ja schon, ob die Polizei beim Fussball auch so vergleichsweise lasch reagieren würde, oder ob da nicht ganz andere Kaliber aufgefahren werden würden. Zugegebenermaßen ist so eine 200km lange Strasse aber natürlich auch viel schwieriger zu schützen als ein Stadion.
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Re: UCI World Tour 2025 - Aktuell: Vuelta a Espana 2025

Beitrag von judyclt »

Tourfunk hat neue Folge zum Thema
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Re: UCI World Tour 2025 - Aktuell: Vuelta a Espana 2025

Beitrag von Latesn »

Werna76 hat geschrieben: 15.09.2025 - 15:42
„Von nun an ist jedem klar, dass ein Radrennen als effektive Bühne für Proteste genutzt werden kann, und beim nächsten Mal wird es nur noch schlimmer, weil jemand es zugelassen und weggesehen hat“
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Ich denke besser kann man es nicht formulieren.
Wenn man solche Menschen gewähren lässt und sie merken, dass sie nichts zu befürchten haben kommt sowas dabei heraus.
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Hoffentlich liegt Kwiatkowski falsch mit seiner Einschätzung.
Ich befürchte auch ähnliches ... und ich muss sagen obwohl ich mich ganz klar gegen Gewalt insbesondere staatliche positioniere - Hier hätte einfach von Anfang an mit härterer Hand reagiert werden müssen. Wenn Vollidioten warum auch immer (und selbst wenn es für einen "guten" Zweck ist) meinen sie müssten friedliche sportliche oder ähnliche Veranstaltung stören meine ich sollte die volle Härte des Gesetzes zur Geltung kommen durchaus auch mit aktiven Maßnahmen gegen diese sogenannten Demonstranten.
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Re: UCI World Tour 2025 - Aktuell: Vuelta a Espana 2025

Beitrag von CrystalMountain »

Unverständlich erscheint nicht nur mir bei der ganzen Sache aber auch die Reaktion des spanischen Ministerpräsidenten auf die Proteste:
UCI kritisiert Spanien wegen Vuelta-Abbruchs

Der Radsport-Weltverband UCI hat nach dem Abbruch der 80. Spanien-Rundfahrt mit "völliger Ablehnung" und "tiefer Besorgnis" auf die Vorfälle reagiert und schwere Kritik an der spanischen Regierung geübt.
Spaniens Ministerpräsident Pedro Sanchez hatte am Montag seine "tiefe Bewunderung" für die Demonstranten bekräftigt. Am Schlusstag der Vuelta hatten nach Behördenangaben mehr als 100.000 Aktivisten in Madrid gegen das Vorgehen Israels im Gaza-Krieg und der Teilnahme des Teams Isreal-Premier Tech an der Rundfahrt protestiert, die schlussendlich abgebrochen wurde.

"Die UCI verurteilt nachdrücklich die Ausnutzung des Sports für politische Zwecke im Allgemeinen und insbesondere durch eine Regierung", teilte die UCI mit: "Der Sport muss autonom bleiben, um seine Rolle als Instrument des Friedens erfüllen zu können. Es ist inakzeptabel und kontraproduktiv, wenn unser Sport von seiner universellen Mission abgelenkt wird."
https://www.sportschau.de/radsport/vuel ... a-100.html
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Re: UCI World Tour 2025 - Aktuell: Vuelta a Espana 2025

Beitrag von Jan Tenner »

Ich weiß, ich weiß, hier sind alle ganz empört, wie die Demonstraten die schöne unpolitische Vuelta kaputt gemacht hat, das das hier:
"Die UCI verurteilt nachdrücklich die Ausnutzung des Sports für politische Zwecke im Allgemeinen und insbesondere durch eine Regierung", teilte die UCI mit: "Der Sport muss autonom bleiben, um seine Rolle als Instrument des Friedens erfüllen zu können. Es ist inakzeptabel und kontraproduktiv, wenn unser Sport von seiner universellen Mission abgelenkt wird."
... ist von einer fast ekelerregenden Scheinheiligkeit geprägt, die fast schon weh tut. Die UCI (und viele, viele andere Sportverbände) lassen sich gegen richtig Cash nur allzu gerne für politische Zwecke ausnutzen. Oder glaubt hier jemand, die Rad-WM in Ruanda und damals in Katar haben stattgefunden, damit der Radsport dort "seine Rolle als Instruments des Friedens" wahrnehmen kann? Wenn die UCI sich von jedem Schweineregime auf der Welt derart schmieren und vereinnahmen lässt, solange nur genug gezahlt wird, für Demonstranten aber nur solche abgeschmackten Kalendersprüche übrig hat, dann hat sie es meiner Meinung nach auch gar nicht so wenig verdient, dass ihre Rennen derart auf den Kopf gestellt werden.

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