Drei neue 8er D-Line-Sesselbahnen mit Wetterschutzhaube und Sitzheizung gehen bis zum Winter 2026/2027 in der Silvretta Arena in Betrieb.
Im Sommer 2025 werden die Ersatzanlagen Höllboden C1 und Sassgalun C3 gebaut. Beide werden auf der gleichen Trasse neu errichtet. Die neue Bergstation der Höllbodenbahn wird künftig rund 500 Meter östlich der Idalp liegen – an einem neuen Standort zwischen den Pisten 10 und 11, etwas oberhalb der Idalp.
Das Abschwenken der geplanten Höllbodenbahn und die Neusituierung der Bergstation gegenüber der bestehenden 8er-Sesselbahn Höllboden soll dafür sorgen, dass die Kreuzung der Wintersportler im Bereich der Bergstation Höllboden/Idalp wesentlich verbessert wird.
Auf allen Dächern der neuen Seibahnanlagen werden in Summe über 1.200 m² Photovoltaikmodule mit einer Gesamtleistung von 274,5 kWp montiert.
Im Sommer 2026 ist der Bau der Höllkar C2 geplant.
Technische Daten:
Höllboden C1
Baujahr 2025
Bahnsystem 8 CLD/B-H
Förderleistung 4.200 Pers./h
Fahrgeschwindigkeit 6 m/s
Sesselanzahl 70
Anzahl Stützen 12
Seehöhe Talstation 2.141 m
Seehöhe Bergstation 2.379 m
Schräge Länge 1.265 m
Fahrzeit 4 min.
Seilbahntechnik Doppelmayr
Förderseil Teufelberger
Technische Daten:
Sassgalun C3
Baujahr 2025
Bahnsystem 8 CLD/B-H
Förderleistung 3.400 Pers./h
Fahrgeschwindigkeit 5 m/s
Sesselanzahl 23
Anzahl Stützen 6
Seehöhe Talstation 2.141 m
Seehöhe Bergstation 2.280 m
Schräge Länge 348 m
Fahrzeit 1,7 min.
Seilbahntechnik Doppelmayr
Förderseil Teufelberger
Technische Daten:
Höllkar C2
Baujahr 2026
Bahnsystem 8 CLD/B-H
Förderleistung 4.200 Pers./h
Fahrgeschwindigkeit 6 m/s
Sesselanzahl 89
Anzahl Stützen 14
Seehöhe Talstation 2.141 m
Seehöhe Bergstation 2.468 m
Schräge Länge 1.650 m
Fahrzeit 5,1 min.
Seilbahntechnik Doppelmayr
Förderseil Teufelberger
Das wird aber alles verdammt eng, wenn ab übernächster Saison an einer Stelle 3 Achtersessel dort starten ich glaube soetwas gibt es weltweit kein weiteres mal. OK in La Plagne Bellecote starten an einem Platz 2 Achtersessel , 1 Sechser Sessel und ab nächster Saison eine 10EUB. Aber dort ist wesentlich mehr PLatz
Der 1:1 Ersatz der Sassgalun Bahn verschenkt viel bzw. überlastet dort unten alles unnötig. Die direkte Abfahrtsvar. der 25 schleift man sicherlich, weil auch in Zukunft ganz viele Betrunkene runter zur Höllbodenbahn wollen. Die Direktabfahrt einfach zu behalten & per kurzem Ziehweg direkt unterhalb der neuen Talstationen in die Talabfahrt 3 einzubinden traut man sich nicht, da sich Teile des Partyvolks dorthin verirren würden. Der "Zwangsexit" aus dem Steilhang der 25, den man da grade Modelliert, wird eine wunderbare Engstelle inkl. noch mehr Unfällen werden. Die best. Umfahrung des Steilhangs der 25 hat ja ein ordentliches Gefälle (def. kein Ziehweg), dass so 1:1 bestehen bleibt.
Ich kann ja verstehen, dass man die Talstation der Sassgalun nicht so einfach weiter runter an Piste 3 setzen kann, wie von mir vorgeschlagen (hätte Piste 2 entlastet und Pistenflächen der 3 besser ausgenutzt).
Auch ohne besseren Talstationstandort muss man aber die Pistenfarben dort überdenken.
Vorschlag:
- Piste 30 blau markieren. Bis auf deren zwei "Steilstücke", die man ja umfahren kann.
- Talabfahrt 37 bekommt noch eine dritte Variante. Einen Ziehweg, der bestehende Wege nutzt & das Steilstück kurz nach der Thaya umgeht. Die 37 wird dann blau. Die zwei best. steileren Stücke werden zu den roten Pisten 37b und c.
- Piste 25 schwarz ausweisen, die Direktabfahrt bestehen lassen -> Mündung wie beschrieben in Piste 3
Danke für das Bauupdate! Die Kreuzungsstützen erscheinen mir auf den Bildern und im Youtube-Video relativ hoch. Gepaart mit den Haubensessel kann man fast schon sagen, dass die neue Bahn Windanfälliger als die alte ist. Bei gewissen Windverhältnissen, wenn die ganz ausgesetzten Bahnen eh nicht mehr laufen, vielleicht häufig sogar eine Bahn weniger, die bei Sturmbetrieb läuft und Skigäste beschäftigen kann?
Und das als wichtige Verbindungsbahn. Die Zukunft wird zeigen ob dies zum Problem werden kann oder ob ich mir unnötige Sorgen mache.
So wichtig ist die Bahn bei extremen Wetterverhältnissen nicht. Man kann vom Höllboden auch noch zur Nachtweide abfahren, die liegt etwas geschützter, und wenn gar nichts mehr geht kommt man auch zu den Mittelstationen.
Zuletzt geändert von Seilbahnjunkie am 20.07.2025 - 10:24, insgesamt 1-mal geändert.
KarleDipfele hat geschrieben: 19.07.2025 - 15:40
Einige ergänzende Bilder von heute:
Ein interessantes technisches Detail am Rande: Der vordere Steher der Bergstation ist offensichtlich horizontal verschiebbar, während der Hauptsteher und die Einfahrtstütze fix montiert sind. Woran könnte das liegen?
dr.nick hat geschrieben: 20.07.2025 - 08:59
Nicht immer. An einem Tag im Dezember 2023 waren nur die Silvretta- und die Höllbodenbahn in Betrieb. Das war ein Spaß!
Wir waren da, war ein mega Tag!
Dass die Nachtweide nicht lief lag in dem Fall aber daran, dass sie noch im Sommerschlaf war und die Pisten dorthin nicht präpariert waren, nachdem beides nachgeholt wurde lief sie am nächsten Tag bei ähnlich viel Wind. Ebenso wie andere Bahnen (noch) nicht liefen weil es Vorsaison war, nicht weil der Wind nur den Betrieb dieser beiden Bahnen erlaubt hätte.
Und die Silvrettabahn hat eine Mittelstation.
Ich kenne mich mit Seilbahntechnik nicht aus, aber könnte es sein dass die Bahn im Standardbetrieb mit eibner bestimmten Anzahl Sessel läuft, die bei Bedarf aufgestockt werden können (z.B. wenn wegen Wind nur der Idalpbereich genutzt werden kann) und man da dann einen längeren Stationseinlauf braucht?
Oder ist das jetzt einfach Blödsinn von mir?
Das ist tatsächlich Quatsch, weil dann müsste die Verschiebung ja in Fahrtrichtung und nicht 90° im Winkel dazu sein. Diese querverschiebbaren Stützen werden in der Regel dort im Gelände verbaut, wo erwartet wird, dass sich dieses bewegen wird oder wo es sich bereits bewegt. Warum dann aber nur der Stationssteher und nicht die Stütze davor so ausgeführt sind, weiß ich nicht. Wird sich aber schon ein irgendein schlauer Ingeneur was dabei gedacht haben..
Ich vermute dass man so wahrscheinlich die Station perfekt auf die Seilachse ausrichten kann.
Mit den heutigen Tachimetern kann man zwar die Einbauteile im Betonfundament schon ziemlich genau einmessen und ausrichten, allerdings ist nach dem Betonieren ein weiteres ausrichten nicht mehr möglich.
Mit dieser Variante hätte man auch noch die Gelegenheit beim Testlauf nochmals zu justieren, wenn man merkt dass das FBM die Station noch nicht perfekt "trifft". Einfach die 4 Muttern lösen, Kettenzug auf die gewünschte Seite anbringen und ausrichten.
Auch kann sich der Betonbauer vieleicht einige Milimeter mehr Spiel erlauben, als bei einem festen Einbauteil, was dort sicher auch Zeit spart.
Auf der App ist inzwischen der neue Pistenplan hinterlegt mit der neuen Lage der Bergstation KSB Höllboden.
Aber die grössere Frage für mich ist immer noch der Stand der EUB Laret-Müller... man scheint in Samnaun irgendwie in anderen Zeiteinheiten voranzusschreiten als in Ischgl.