Die große Klima-Diskussion

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jo26861
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Re: Die große Klima-Diskussion

Beitrag von jo26861 »

biofleisch hat geschrieben: 04.11.2024 - 22:02 dass PV und auch Wind annähernd unsteuerbar sind!
Deshalb gibts doch das neue Gesetz über steuerbare Ladestationen EAutos und Wärmepumpen. Kann dann schon sein daß sie dir bei -10 Grad deine Wärmepumpe nachts abschalten oder dein EAuto wenn du am nächsten Morgen 500km vor dir hast.

In Chinas Süden sind ALLE Taxis und Busse elektrisch. soweit zu Habecks wir sind ganz vorne mit dabei.
in China werden 50% EAutos neu zugelassen.

was jetzt nicht sein Versagen ist. in den USA kostet die Produktion einer Granate 50 mal soviel wie in RU inkl. Shareholder Bonus. Das setzt sich durch alle Bereiche fort.
deshalb failt VW.
hohe Löhne, hohe Bürokratie, hohe Energiepreise. magere Innovationskraft.

wer zahlt dann die Wende?

NeusserGletscher
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Re: Die große Klima-Diskussion

Beitrag von NeusserGletscher »

TONI_B hat geschrieben: 07.11.2024 - 09:21 Ich weiß, worauf du hinaus willst:"Dunkelflaute"...
Nein, meine Frage zielt mehr darauf ab, dass es geeignete Standorte für Solar gibt und weniger geeignete. Leider wird das immer wieder vergessen. Du hast halt Glück mit Der Wahl Deines Wohnorts. Nicht nur wegen der Nähe zu den Skigebieten :wink:
jo26861 hat geschrieben: 07.11.2024 - 09:45 In Chinas Süden sind ALLE Taxis und Busse elektrisch. soweit zu Habecks wir sind ganz vorne mit dabei.
Der Süden Chinas liegt geografisch auf einer Höhe mit Nordafrika und ziemlich nahe am Äquator. Küste haben sie auch noch. Welch ein Wunder, wenn die geografischen Bedinungen ideal sind, kann man Strom aus Sonne und Wind erzeugen. :lol:
jo26861 hat geschrieben: 07.11.2024 - 09:45 Deshalb gibts doch das neue Gesetz über steuerbare Ladestationen EAutos und Wärmepumpen.
Kleinkram. Bestimmte Industriezweige sind auf eine permanente Stromversorgung angewiesen. Außerdem sollte man selbst eine WP nicht für mehrere Tage abschalten. Das Kernproblem bleibt, dass Sonne und Wind hierzulande nicht nur mal für ein paar Stunden sondern auch mal ein paar Tage ausfallen können.

Deshalb setzt außer Deutschland kein anderer Industriestaat alleine auf Sonne und Wind (Zitat aus der von mir zuvor verlinkten Doku).

Deutschlands teurer Sonderweg ist weltweit einmalig. Außer in Deutschland versteht das kein Mensch.
Was Du selber richtig machst können andere nicht falsch machen
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Re: Die große Klima-Diskussion

Beitrag von Bocky »

biofleisch hat geschrieben: 07.11.2024 - 07:54
Interessanter ist diese "Zusammenfassung" aus 1986 welches das Verstinken von Köln für 20xx vorausgesagt hat... Bild

Bislang ist von dieser Vorhersage absolut nichts eingetreten und das wird es auch in den nächsten hunderten von Jahren nicht. Solche und ähnliche Vorhersagen gab es nun schon Duzendfach und deren Befürworter vergessen sehr schnell, was sie vor wenigen Jahrzehnten
...
Dass ihr euch auch immer an den selben Artikeln aufhängen müsst, die selbst unter Klimaforschern schon lange als hinfällig gelten.

https://www.fr.de/wissen/koelner-unter- ... 81020.html

... „Der Spiegel-Titel war zwar ein Weckruf“, sagt Graßl, „aber auch stark übertrieben.“ Nachdem das Hamburger Magazin die Öffentlichkeit aufgerüttelt hatte, in dem es ein erstes Memorandum der Deutschen Physikalischen Gesellschaft zum Thema Klimaveränderungen aufgriff und gar zu kräftig ausschmückte, reagierte die Politik schnell. Der Bundestag setzte 1987 ein Enquete-Kommission ein, und bereits 1990 verkündete die Kohl-Regierung ihr wegweisendes Ziel, die CO2-Emissionen bis zum Jahr 2005 um 25 Prozent zu senken. Das allerdings natürlich in Kenntnis des tatsächlichen Forschungsstandes.

Damit ist zugleich die Krux des Klimajournalismus beschrieben. Die Klimaveränderungen sind ein komplexer, mit menschlichen Sinnen nicht unmittelbar wahrnehmbar Prozess. Ihre Folgen treten vor allem in großer räumlicher oder zeitlicher Entfernung auf. ...


Das Bild mit dem Kölner Dom war auch eher als Weckruf zu verstehen. Dass Bild und Spiegel teilweise auf dem selben Level sind dürfte bekannt sein.
Die vorhergesagten Tendenzen sind wichtig und die stimmen in den meisten Bereichen.
Das "Waldsterben" - fand nicht statt.
Wir sind aber auch auf einem guten Weg: https://www.bmel.de/SharedDocs/Pressemi ... ebung.html
"Von den verbreitetsten Arten Fichte, Kiefer, Buche und Eiche sind vier von fünf Bäumen krank."
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Re: Die große Klima-Diskussion

Beitrag von Chlosterdörfler »

Die USA TRUMP-Wahl und das KLIMA (Special)

Einen Tag nach der Wahl analysiert Prof. Ganteför die Gründe und was das mit dem Klima bzw. Klimapolitik zu tun hat.

Zum YouTube Film: https://youtu.be/80mklib7M6s?si=2VnSO-qrbzBd1tNN
Zeitbedarf: 30:40 Minuten

Auch sein Plan B ist ambitioniert, aber vielleicht realisierbarer als die Pläne mancher Umweltforscher. Der Klimawandel ist global, es braucht auch globale Lösungen statt nationaler Alleingänge.
Wer Träume hat der lebt noch.
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TONI_B
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Re: Die große Klima-Diskussion

Beitrag von TONI_B »

NeusserGletscher hat geschrieben: 07.11.2024 - 13:43Nein, meine Frage zielt mehr darauf ab, dass es geeignete Standorte für Solar gibt und weniger geeignete. Leider wird das immer wieder vergessen. Du hast halt Glück mit Der Wahl Deines Wohnorts. Nicht nur wegen der Nähe zu den Skigebieten :wink:
Ich weiß nicht, warum du immer darauf herumreitest, dass es anderswo bessere Orte für PV gibt? Es wurde in den letzten 20 Jahren hinlänglich gezeigt, dass es in Mitteleuropa möglich ist über 1000kWh/kWp zu erreichen. Früher war das immer die Grenze, wo man gesagt hat, PV sei wirtschaftlich. D.h. ein weiterer Ausbau macht auch wirtschaftlich einen Sinn - im Gegensatz zu Riesenanlagen und zig Tausend km HGÜ Leitungen, wo man wieder anderen Gebieten/Ländern ausgeliefert ist. Wodurch unterscheidet sich die Abhängigkeit von Russland beim Gas von einer Abhängigkeit von Marokko oder Spanien bei der Sonne?

Der Weg wird mMn jener sein, wo man möglichst viel lokal erzeugt und die Spitzen (zur Not auch saisonal) über Speicher (in Ö durch Speicherkraftwerke) abdeckt.

Im Moment ist man bei ca. 500Wh/kg bei den Feststoffspeichern angelangt. Es spricht nichts dagegen innerhalb der nächsten 5-10 Jahre 1kWh/kg zu erreichen. Ich würde ca. 1000-1500kWh als Saisonspeicher benötigen. 1500kg an Speicher hätten locker Platz im Keller. Meine Tochter braucht für eine 90m2 Wohnung 700kg Holzpellets...Aber pro Jahr! Wenn die Preise für die Speicher dementsprechend fallen, kann jeder Haushalt oder jede Gemeinde, jede Stadt lokal dafür sorgen, dass die Spitzen abgedeckt werden. Dann muss auch das Netz nicht ausgebaut werden. Warum wird das nicht schon jetzt angegangen? Weil damit die "Großen", sprich die EVUs nicht mehr so viel verdienen würden, wenn jeder energieautark ist...
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Re: Neues in St. Anton/​St. Christoph/​Stuben/​Lech/​Zürs/​Warth/​Schröcken – Ski Arlberg

Beitrag von srj »

Reginleif hat geschrieben: 31.10.2024 - 13:33
srj hat geschrieben: 31.10.2024 - 09:06
Ein wahres Wort. Das einzige nachhaltige Skifahren ist Skitouren gehen - und selbst da gibt´s sicher Leute, die das anders sehen.
Ja ich zum Beispiel. Am schlimmsten am Skifahren ist die Anfahrt, da geben sich Tourengeher und Pistenfahrer nichts. Und wenn all die Millionen Menschen die Skifahren willkürlich in der weitestgehend unberührten Landschaft Touren gehen würden anstatt konzentriert auf der verhältismäßig winzigen ausgewiesenen Pistenfläche unterwegs zu sein bezweifle ich stark ob das Flora und Fauna besser bekommen würde.
Man muss immer den Fußabdruck jedes einzelnen Menschen vergleichen und da hat Massentourismus meist die Nase vorn. Er nutzt den Platz nämlich am effizientesten aus. Und gibt es den Wintersport als Massentourismus nicht mehr, ist es ja nicht so dass die Leute dann nichts tun, sie verteilen sich halt woanders hin.
Ich will gar nicht widersprechen, ich fahre selber viel zu gern Ski, auch mit Aufstiegshilfe und gut präparierten Pisten. Nur ergänzen, dass bestimmt keine Millionen mehr Skifahren würden, müssten sie erst selbst den Berg rauf laufen...und SO viele unberührte Landschaften eignen sich gar nicht zum Tourengehen - ich glaub nicht, dass dann plötzlich überall Tourengänger wären, sind ja jetzt auch eher auf den schon bekannten Touren unterwegs.
Entschuldigt den OT-Diskurs.
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Re: Die große Klima-Diskussion

Beitrag von Pancho »

Sehe ich genauso. Wenn sich PV hier vor Ort lohnt, ist doch alles fein. Schön, dass es sich in Spanien noch mehr lohnt, freut mich - aber warum soll man es hier dann lassen?

Sehe den Punkt nicht…
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Mt. Cervino
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Re: Die große Klima-Diskussion

Beitrag von Mt. Cervino »

Mit dem Rückenwind der Kanzlerschaft im Nacken und dem desaströsen Zerlegen der Ampel macht Merz die Tür für die Atomkraft wieder ein Stückchen auf:
https://www.zdf.de/politik/maybrit-illn ... 4-100.html (ab Min 59:45).
Zumindest will man Optionen prüfen lassen uns sich alle Arten von Energieerzeugung als Option anschauen.
Dass ich das noch erleben darf :D.
Ich hatte den glauben schon verloren. Vielleicht biegen wir nach unserer jahrelangen DE Geisterfahrt auf der Autobahn, bei der uns lauter so komische Länder entgegenkommen, die in die Atomenergieerzeugung einsteigen oder sie ausbauen wollen, doch noch bei der nächsten Abfahrt ab, und drehen in die richtige Richtung um.
Die Hoffnung stirbt zuletzt.
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Re: Die große Klima-Diskussion

Beitrag von TVT »

Mt. Cervino hat geschrieben: 08.11.2024 - 13:57 Mit dem Rückenwind der Kanzlerschaft im Nacken und dem desaströsen Zerlegen der Ampel macht Merz die Tür für die Atomkraft wieder ein Stückchen auf:
https://www.zdf.de/politik/maybrit-illn ... 4-100.html (ab Min 59:45).
Zumindest will man Optionen prüfen lassen uns sich alle Arten von Energieerzeugung als Option anschauen.
Dass ich das noch erleben darf :D.
Ich hatte den glauben schon verloren. Vielleicht biegen wir nach unserer jahrelangen DE Geisterfahrt auf der Autobahn, bei der uns lauter so komische Länder entgegenkommen, die in die Atomenergieerzeugung einsteigen oder sie ausbauen wollen, doch noch bei der nächsten Abfahrt ab, und drehen in die richtige Richtung um.
Die Hoffnung stirbt zuletzt.
Ich will deine Hoffnungen nicht zerstören, aber jetzt wieder mit Atomenergie zu starten macht energiepolitsch kein Sinn.
Und genau das wird auch beim Prüfen der Optionen raus kommen.

Denn bis neue Atomkraftwerke gebaut werden würden (was mit Standortsuche, Genehmigung etc. sehr lange dauern würde), haben wir das Stromnetz bereits so weit ausgebaut, dass diese kaum mehr nötig sein werden. Und dann benötigen wir eh keine unflexiblen Atomkraftwerke, sondern flexible Gas/Wasserstoffkraftwerke.

Das ganze Getue mit Atomkraft ist eh nur Wahlkampfgeschwätz der Union (welche ja den Ausstieg jahre lang zu verantworten hat), die genau weiß dass ein Wiedereinstieg seeeeehr unrealistisch ist.

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Mt. Cervino
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Re: Die große Klima-Diskussion

Beitrag von Mt. Cervino »

Naja, wir werden sehen, sicherlich nichts für die kurze Frist.
Aber mit Flatterstrom alleine können wir uns auch langfristig nicht versorgen in DE. Auch nicht wenn alle Leitungen ausgebaut sind.
Das sehen wir in den letzten Tagen wieder einmal mehr als deutlich, wo es vielerorts in DE sehr trüb und fast windlos ist und wir aktuell etwa 80% des Stroms aus Kohle und Gas herstellen müssen.
Da würden uns alle Leitungen der Welt nichts helfen (wenn wir nicht Atomstrom aus FR und anderen Strom aus anderen Ländern importieren wollen).
https://www.zeit.de/wirtschaft/energiem ... ien-ausbau
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Re: Die große Klima-Diskussion

Beitrag von gernot »

TONI_B hat geschrieben: 08.11.2024 - 07:39
NeusserGletscher hat geschrieben: 07.11.2024 - 13:43Nein, meine Frage zielt mehr darauf ab, dass es geeignete Standorte für Solar gibt und weniger geeignete. Leider wird das immer wieder vergessen. Du hast halt Glück mit Der Wahl Deines Wohnorts. Nicht nur wegen der Nähe zu den Skigebieten :wink:
Ich weiß nicht, warum du immer darauf herumreitest, dass es anderswo bessere Orte für PV gibt? Es wurde in den letzten 20 Jahren hinlänglich gezeigt, dass es in Mitteleuropa möglich ist über 1000kWh/kWp zu erreichen. Früher war das immer die Grenze, wo man gesagt hat, PV sei wirtschaftlich. D.h. ein weiterer Ausbau macht auch wirtschaftlich einen Sinn - im Gegensatz zu Riesenanlagen und zig Tausend km HGÜ Leitungen, wo man wieder anderen Gebieten/Ländern ausgeliefert ist. Wodurch unterscheidet sich die Abhängigkeit von Russland beim Gas von einer Abhängigkeit von Marokko oder Spanien bei der Sonne?

Der Weg wird mMn jener sein, wo man möglichst viel lokal erzeugt und die Spitzen (zur Not auch saisonal) über Speicher (in Ö durch Speicherkraftwerke) abdeckt.

Im Moment ist man bei ca. 500Wh/kg bei den Feststoffspeichern angelangt. Es spricht nichts dagegen innerhalb der nächsten 5-10 Jahre 1kWh/kg zu erreichen. Ich würde ca. 1000-1500kWh als Saisonspeicher benötigen. 1500kg an Speicher hätten locker Platz im Keller. Meine Tochter braucht für eine 90m2 Wohnung 700kg Holzpellets...Aber pro Jahr! Wenn die Preise für die Speicher dementsprechend fallen, kann jeder Haushalt oder jede Gemeinde, jede Stadt lokal dafür sorgen, dass die Spitzen abgedeckt werden. Dann muss auch das Netz nicht ausgebaut werden. Warum wird das nicht schon jetzt angegangen? Weil damit die "Großen", sprich die EVUs nicht mehr so viel verdienen würden, wenn jeder energieautark ist...
Vor allem bekommt man mittlerweile ein kWp um die 100€, sollte über seine Lebenszeit von 25-30 Jahren 25MWh Strom liefern bei Preisen von um die 20ct (Strom + Netzgebühr) wären wir bei 500€ dh auf jeden Fall positiv wenn man auch die Installation, Wechselrichter berücksichtigt
Außerdem wird man für 1 kWp in naher Zukunft nur mehr 2 Module benötigen dh. Installationsaufwand Befestigungsmaterial etc. werden ebenfalls geringer!

Und abgesehen von der Wirtschaftlichkeit - wir verringern die Abhängigkeit von diversen Staaten mit zweifelhaften Gesellschaftsmodellen.
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Re: Die große Klima-Diskussion

Beitrag von gernot »

TONI_B hat geschrieben: 08.11.2024 - 07:39
Im Moment ist man bei ca. 500Wh/kg bei den Feststoffspeichern angelangt. Es spricht nichts dagegen innerhalb der nächsten 5-10 Jahre 1kWh/kg zu erreichen. Ich würde ca. 1000-1500kWh als Saisonspeicher benötigen. 1500kg an Speicher hätten locker Platz im Keller. Meine Tochter braucht für eine 90m2 Wohnung 700kg Holzpellets...Aber pro Jahr! Wenn die Preise für die Speicher dementsprechend fallen, kann jeder Haushalt oder jede Gemeinde, jede Stadt lokal dafür sorgen, dass die Spitzen abgedeckt werden. Dann muss auch das Netz nicht ausgebaut werden. Warum wird das nicht schon jetzt angegangen? Weil damit die "Großen", sprich die EVUs nicht mehr so viel verdienen würden, wenn jeder energieautark ist...
va die Preise rasseln in den Keller, im Großhandel sind wir schon bei ca. 80€/kWh angekommen und das wird weitergehen, denke die 50€ werden in einigen Jahren erreicht werden.
mit 1500kWh Speicher bist dann aber ohne wenn und aber autark oder?!
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Re: Die große Klima-Diskussion

Beitrag von Jan Tenner »

Mt. Cervino hat geschrieben: 08.11.2024 - 16:19 wenn wir nicht Atomstrom aus FR und anderen Strom aus anderen Ländern importieren wollen
Warum sollte man das nicht wollen?
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Re: Die große Klima-Diskussion

Beitrag von Mt. Cervino »

Warum nicht selber Atomstrom produzieren sondern nur importieren? Stichwort Abhängigkeit, Preise, Technologieführerschaft, eigenes Risikomanagement etc.
Atomkraft bei uns: Pfui. Atomkraft in FR: Immer willkommen, wenn bei uns der Flatterstrom nicht reicht.
Zuletzt geändert von Mt. Cervino am 08.11.2024 - 17:45, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Die große Klima-Diskussion

Beitrag von Mt. Cervino »

Ich muss noch mal hierauf Bezug nehmen, weil das Thema langsam auch in den Medien thematisiert wird:
Mt. Cervino hat geschrieben: 08.11.2024 - 16:19 Aber mit Flatterstrom alleine können wir uns auch langfristig nicht versorgen in DE. Auch nicht wenn alle Leitungen ausgebaut sind.
Das sehen wir in den letzten Tagen wieder einmal mehr als deutlich, wo es vielerorts in DE sehr trüb und fast windlos ist und wir aktuell etwa 80% des Stroms aus Kohle und Gas herstellen müssen.
Da würden uns alle Leitungen der Welt nichts helfen (wenn wir nicht Atomstrom aus FR und anderen Strom aus anderen Ländern importieren wollen).
https://www.zeit.de/wirtschaft/energiem ... ien-ausbau
Jetzt erlebt Deutschland den Ökostrom-Ausfall – mit gewaltigen Folgen
Das Nebelwetter der letzten Tage hat die Ökostrom-Produktion praktisch zum Erliegen gebracht. Als Ersatz für Wind und Sonne wurden nicht nur besonders klimaschädliche Kraftwerke hochgefahren. Auch die Preise explodierten. Und all das scheint nur ein Vorgeschmack auf den Winter zu sein.

Die Vorhersage des Deutschen Wetterdienstes ließ am Freitagmittag jegliche Dramatik vermissen: „Im Einflussbereich einer kräftigen, vom Balkan über Polen bis nach Skandinavien reichenden Hochdruckzone herrscht ruhiges und zu Nebel bzw. Hochnebel neigendes Herbstwetter.“

Für Stromhändler und Elektrizitätsversorger war es eher ein Nebel des Grauens, der sich da über Zentraleuropa ausgebreitet hatte. In der ersten sogenannten Dunkelflaute dieses Jahres war die deutsche Ökostromproduktion bereits zur Wochenmitte auf Werte nahe null zurückgefallen, weil kein Wind wehte und die Sonne nicht schien. Die Grünstrom-Knappheit sorgte für extreme Preis-Spitzen am Spotmarkt der Energiebörse EEX.

Die derzeit vor allem von Grünen-Politikern organisierte Energiewende hat zum Ziel, Windkraft und Photovoltaik (PV) praktisch zur einzigen Säule der deutschen Stromversorgung zu machen – neben dem Stromimport. Doch am vergangenen Mittwoch gegen 17 Uhr knickte diese Säule ein. Die 30.243 deutschen Windräder und rund 3,7 Millionen Solaranlagen stellten ihre Produktion ein.
Solarkraft lieferte am Mittwoch um 17 Uhr nur noch eine einzige Megawattstunde. Die 1602 Offshore-Windkraftanlagen in Nord- und Ostsee – jede einzelne so groß wie der Eiffelturm – standen komplett still. Stromproduktion Null. Die Windräder an Land produzierten zu dieser Stunde nur 114 Megawattstunden bei einem deutschen Stromverbrauch von 63.000 Megawattstunden.
Der Übertragungsnetzbetreiber Amprion beschrieb die Lage bereits am Donnerstag im Webportal „LinkedIn“: „Die minimale Einspeisung aus Wind und PV lag in Summe bei gerade einmal ca. 100 Megawatt (im Zeitraum 17 bis 21 Uhr).“
Das heißt: Die mit dreistelligen Milliarden-Subventionen in Deutschland errichteten Kapazitäten von 87.000 Megawatt Fotovoltaik und rund 72.000 Megawatt Windkraft lagen stundenlang praktisch komplett brach...
https://www.welt.de/wirtschaft/plus2544 ... .A_control
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Re: Die große Klima-Diskussion

Beitrag von jo26861 »

Wenn das bei -10 Grad passiert und die Franzosen den Strom selber brauchen.
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Re: Neues in St. Anton/​St. Christoph/​Stuben/​Lech/​Zürs/​Warth/​Schröcken – Ski Arlberg

Beitrag von Reginleif »

Sicher würden keine Millionen mehr Skifahren, nur noch zu Hause sitzen würden sie aber auch nicht. Die würden sich dann halt andere Freizeitaktivitäten suchen, die genauso die Umwelt auf irgend eine Art und Weise belasten würden.

Am Ende ist die Bilanz des einzelnen nie übermäßig schlecht, die Masse machts aber immer und die Masse wird immer irgendwas machen. Entweder 1 Ort mit Massentourismus oder 10 gemäßigtere Orte um allen was bieten zu können, die am Ende aber in der Gesamtbilanz dann auch nicht mehr besser dastehen.
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Re: Die große Klima-Diskussion

Beitrag von NeusserGletscher »

TONI_B hat geschrieben: 08.11.2024 - 07:39 Es wurde in den letzten 20 Jahren hinlänglich gezeigt, dass es in Mitteleuropa möglich ist über 1000kWh/kWp zu erreichen.
Das ist halt nur ein Kriterium von vielen. Eine Kernfrage ist u.a. die zeitliche Verteilung von Ertrag und Bedarf.
Pancho hat geschrieben: 08.11.2024 - 13:25 Sehe ich genauso. Wenn sich PV hier vor Ort lohnt, ist doch alles fein. Schön, dass es sich in Spanien noch mehr lohnt, freut mich - aber warum soll man es hier dann lassen?

Sehe den Punkt nicht…
Von komplett lassen war auch nicht die Rede.
gernot hat geschrieben: 08.11.2024 - 17:26 va die Preise rasseln in den Keller, im Großhandel sind wir schon bei ca. 80€/kWh angekommen und das wird weitergehen, denke die 50€ werden in einigen Jahren erreicht werden.
mit 1500kWh Speicher bist dann aber ohne wenn und aber autark oder?!
??

Auf Idealo liegen die Preise bei über 200 € / kWh. Da kostet der Schrank mal läppische 300.000 €. Selbst mit dem sehr optimistischen Preis sind es immer noch 1500 kWh * 50 € / kWh = 75.000 €.

Bei 1.5 MWh sollte man aber auch über einen ausreichenden Brandschutz nachdenken.
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Re: Neues in St. Anton/​St. Christoph/​Stuben/​Lech/​Zürs/​Warth/​Schröcken – Ski Arlberg

Beitrag von Tiroler Oldie »

Reginleif hat geschrieben: 08.11.2024 - 19:04 Sicher würden keine Millionen mehr Skifahren, nur noch zu Hause sitzen würden sie aber auch nicht. Die würden sich dann halt andere Freizeitaktivitäten suchen, die genauso die Umwelt auf irgend eine Art und Weise belasten würden.

Am Ende ist die Bilanz des einzelnen nie übermäßig schlecht, die Masse machts aber immer und die Masse wird immer irgendwas machen. Entweder 1 Ort mit Massentourismus oder 10 gemäßigtere Orte um allen was bieten zu können, die am Ende aber in der Gesamtbilanz dann auch nicht mehr besser dastehen.
Was wäre wenn es Grüne und der Alpenverein schaffen würden, daß die Wintertouristen nicht mehr auf Skiurlaub fahren würden.
Würden die dann Skitouren gehen?
Nein ganz sicher nicht. Viele Skitouren sind aufgrund von Schneemangel nicht mehr gehbar. Besonders bei uns in Kufstein im Kaisergebirge aufgrund der niedrigen Lage.
Vielen Skifahrern fehlt auch das Können eine Skitour zu gehen.
Was machen die Winterurlauber dann.
Viele würden dann in tropischen Regionen oder der Südhalbkugel einen Sommerurlaub im Winter verbringen.
Und wo wird mehr CO2 erzeugt?
Wenn man in die Alpen mit dem Auto zum Skiurlaub fährt oder wenn man mit dem Flugzeug in die Tropen fliegt.

Ist so ähnlich wie mit der Klimaerwärmung.
Nach dem 2. Weltkrieg wuchs die Wirtschaft sehr schnell. Deutsches Wirtschaftswunder!
CO2 stieg stark an aber auch der Ruß und Feinstaub Dank ungefilterte Kohle und Holzverbrennung sowie dem starken Anstieg des Autoverkehres ohne Filter.
Aber es gab keinen Temperaturanstieg bis Mitte der 1980iger Jahre da sich CO2 und der Ruß und Feinstaub in der Luft gegenseitig aufhoben.
Ende der 1970iger Jahre und Anfang der 1980iger Jahre kamen dann die Grünen.
Es würden Luftreinhaltegesetze beschlossen von Kohle auf Gas umgestiegen und die Autos bekamen Katalisatoren.
Die Luftreinheit verbesserte sich schnell die CO2 Bilanz nicht so schnell.
Es entstand ein Ungleichgewicht.
Weiter steigende CO2 Werte und immer noch saubere Luft die verstärkt Sonnenstrahlen auf die Erde lassen die die Erde erhitzen.
Der Klimawandel konnte Dank grüner Politik seit Mitte der 1980iger Jahre richtig Fahrt aufnehmen.

Grüne Politik ist Klimaschädlich!
Langfristig Dank immer sauberer Luft und kurzfristig wenn die Urlauber statt Skiurlaub in den Alpen einen Tropenurlaub mit dem Flugzeug buchen.
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Re: Die große Klima-Diskussion

Beitrag von TONI_B »

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Re: Die große Klima-Diskussion

Beitrag von Petz »

Sollte die USA als einer der maßgeblichen Co2 - Emittenten wie von der Trumpadministration rausposaunt, tatsächlich erneut aus der Klimawendepolitik aussteigen ist die Geschichte sowieso gegessen. Die einzige Möglichkeit dies noch zu verhindern wären weltweite kompensative Importabgaben auf amerikanische Produkte oder solche mit USA - Wertschöpfung die Trump vielleicht noch zum Umdenken brächten - dies halte ich aber für nicht realisierbar. Diese müssten dann auch so hoch sein das damit der von den USA durch ihre zukünftige Politik verursachte Anteil an den Folgekosten der Erderwärmung im Inland komplett abgegolten werden könnten.
Petz setzt seine Aktivitäten mit Ende Juni 2020 stark zurück. Ich bleibe aber bis auf weiteres in Ausnahmefällen und per PN für Fragen, Hilfe beim Modellbau etc. noch aktiv.
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Re: Die große Klima-Diskussion

Beitrag von jo26861 »

O-Ton Putin BRICS:
............Wir sind diejenigen die vom Klimawandel getroffen sind . ganze Industrien wuden auf Permafrost gebaut, der jetzt abschmilzt. wir wissen nicht an was das liegt. ............



Die Grünen/Merkel verheizen die monetären Resourcen für marginale Effekte.
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Re: Die große Klima-Diskussion

Beitrag von Tyrolens »

Ja, das ist so aber was willst du machen?

Ob die USA aussteigen oder nicht, wird nichts daran ändern, dass sie bisher schon nicht sehr viel gemacht haben. Die Frage ist, ob's nun noch mal deutlich schlimmer wird, wegen "Drill, Baby, drill".
Der globale Verbrauch von Kohlenwasserstoffen steigt seit Jahrzehnten konstant an.
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Re: Die große Klima-Diskussion

Beitrag von Pancho »

Leider wird sich erst etwas ändern, wenn die Folgen für die Einzelnen tatsächlich noch viel deutlicher spürbar werden.

https://www.tagesschau.de/ausland/uswah ... l-100.html

Bis dahin geht es erstmal mit Vollgas weiter gegen die Wand…
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Re: Die große Klima-Diskussion

Beitrag von NeusserGletscher »

Pancho hat geschrieben: 10.11.2024 - 10:17 Leider wird sich erst etwas ändern, wenn die Folgen für die Einzelnen tatsächlich noch viel deutlicher spürbar werden.

https://www.tagesschau.de/ausland/uswah ... l-100.html

Bis dahin geht es erstmal mit Vollgas weiter gegen die Wand…
Zitat aus dem verlinkten Artikel:
tagesschau.de hat geschrieben:Doch zur Wahrheit gehört, dass auch unter Biden und Harris Rekordmengen an Öl gefördert wurden. Als Präsidentschaftskandidatin hält die 60-Jährige - wohl aus wahltaktischen Gründen - außerdem an Fracking fest, einer umstrittenen Methode, um Erdöl und Erdgas zu fördern.
Der Boom mit Fracking von Öl und Gas begann in den USA zwar 2008, also am Ende der Amtszeit von George W. Bush, aber so richtig los ging es erst unter Barack Obama mit Joe Biden als Vize.

Um 2010 herum nahm dann auch der Ausbau von Windenergie und in bescheidenem Umfang auch der Ausbau von PV zu.
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