Gäste aus Osteuropa Touristen "zweiter Klasse"?
Viele der mittlerweile jährlich drei Millionen Touristen aus Zentral-und Osteuropa sehen sich in Österreich schlechter gestellt als Touristen aus Deutschland und Italien.
Das geht aus einer Studie der Wiener Wirtschaftsuniversität (WU) hervor, wie die ZiB1 heute Abend berichtete.
Die osteuropäischen Gäste fühlten sich demnach "oft als Gäste zweiter Klasse", so die Studienautorin.
Ein Drittel der Gäste
In einzelnen Tourismusregionen, wie etwa auf dem Semmering, stellen die Gäste aus dem Osten mittlerweile ein Drittel der Gäste. Im Durchschnitt gibt ein osteuropäischer Österreich-Tourist pro Tag etwa 75 Euro aus.
Während Italienisch oder Englisch auf vielen Speisekarten und Informationstafeln zu finden seien, gibt es keinerlei Hinweise in osteuropäischen Sprachen, wird beispielsweise kritisiert.
Österreich Werbung wenig erfreut
Wenig erfreut zeigt sich der Chef der Österreich Werbung (ÖW), Artur Oberascher, über die Resultate der Studie:
Sollte die Studie das Gefühl der Gäste tatsächlich treffen, würde das die Wirkung der drei Mio. Euro Marketingbudget, die die ÖW im Osten ausgibt, deutlich schmälern.
Osteuropäische Österreichurlauber - Gäste zweiter Wahl ?
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