Quelle: Kantonspolizei Bern 26. März 2005Sustenlimi (Gemeinde Gadmen)
Heliabsturz fordert vier Todesopfer
pkb.Am Ostersamstag Morgen ist im Gebiet Sustenlimi (Gemeinde Gadmen) ein Helikopter auf den Steingletscher abgestürzt. Der Pilot und die drei Passagiere konnten nur noch tot geborgen werden.
Am 26. März 2005 kurz vor zehn Uhr erhielt die regionale Einsatzzentrale der Kantonspolizei in Thun die Meldung, wonach im Gebiet Sustenlimi ein Helikopter abgestürzt sei. Bei der sofort eingeleiteten Rettungs- bzw. Bergungsaktion durch die REGA und die örtlichen Spezialisten des SAC konnte nur noch der Tod der vier Insassen – zwei Frauen und zwei Männer – festgestellt werden. Deren Identität ist noch nicht abschliessend geklärt. Beim abgestürzten Heli handelt es sich um einen „Bell 206 B Jet Ranger 3“. Die Absturzstelle liegt ca. 3170 m.ü.M.
Erste Erkenntnisse haben ergeben, dass der Heli von Nessental aus Heli-Skiing-Passagiere ins Gebiet Sustenlimi transportierte. In einem ersten Flug waren zuvor bereits ein Bergführer und zwei Flughelfer abgesetzt worden.
Zur Klärung des Hergangs und der Absturzursache hat das Büro für Flugunfalluntersuchungen des UVEK eine Untersuchung eingeleitet.
Sustenlimi (Gemeinde Gadmen)Heliabsturz fordert 4 Todesopfer
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Quelle BaZ 27.03.05 16:33Opfer des Helikopterabsturzes waren Schweizer
Bern. SDA/baz. Bei den vier Todesopfern des Helikopterabsturzes vom Samstagmorgen auf dem Steingletscher handelt es sich um vier Schweizer im Alter zwischen 18 und 42 Jahren. Die zwei Männer und zwei Frauen waren in den Kantonen Schwyz und St. Gallen wohnhaft.
Die Bergung der Trümmerteile an der Absturzstelle koordiniert das Büro für Flugunfalluntersuchungen des Eidgenössischen Departements für Umwelt, Verkehr, Energie und Kommunikation (UVEK), wie die Kantonspolizei Bern am Sonntag mitteilte. Das Büro führt auch die Untersuchungen zur Absturzursache.
Der Unfall hatte sich in der Nähe des Sustenpasses auf über 3100 m.ü.M. im Gebiet Sustenlimi (Gemeinde Gadmen) ereignet. Nach bisherigen Erkenntnissen transportierte der Helikopter von Nessental aus Heli-Skiing-Passagiere ins Gebiet Sustenlimi.
In einem ersten Flug waren zuvor bereits ein Bergführer und zwei Flughelfer abgesetzt worden. Diese waren es denn auch, welche die regionale Einsatzzentrale der Kantonspolizei in Thun kurz vor 10 Uhr über den Absturz informierten.
Trotz der sofort eingeleiteten Rettungs- und Bergungsaktion durch die REGA und die örtlichen Spezialisten des SAC kam jede Hilfe zu spät. Beim abgestürzten Helikopter handelt es sich um einen Bell 206 B Jet Ranger 3.
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