Gletscherprojekte blockiert: Pitztal und Ötztal uneins

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Jay
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Gletscherprojekte blockiert: Pitztal und Ötztal uneins

Beitrag von Jay »

Aus der Tiroler Tageszeitung:
Gletscherprojekte blockiert: Pitztal und Ötztal uneins
Zwischen den Gletschern des Pitz- und Ötztals soll eine Skischaukel entstehen. Doch die beiden Nachbarn streiten über das Was und Wo.

Das ist der Stand der Dinge auf Tirols Gletschern. Die Ausbaupläne im Pitztal und im Kaunertal sind noch nicht genehmigt worden.
Bild: av-kartographie

Politisch galt die Sache als geritzt. Das Land sagt Ja zum Bau neuer Seilbahnen und Lifte in zwei Gletscherskigebieten: im Pitztal und im Kaunertal. Zu diesem Zweck wurde im Vorjahr eigens das Naturschutzgesetz geändert.

Seither wird hinter den Kulissen um Abfahrtspisten und Seilbahntrassen gerungen. Ohne Annäherung.

Knackpunkt ist der Zusammenschluss der Gletscherarenen im Pitztal und im Ötztal. Die beiden benachbarten Talschaften sind uneins darüber, wo diese Liaison vonstatten gehen soll.

Die Ötztaler favorisieren eine Skischaukel im Bereich des Tiefenbachferners. "Aus touristischer und geologischer Sicht", komme nur dieser Gletscher in Frage, sagt der Ötztaler Bergbahnchef Jakob Falkner. Andere Varianten seien für Skitouristen nicht zu bewältigen. Die Abfahrten wären sonst einfach zu steil.

Die Pitztaler haben aber ihrerseits den Rettenbachferner für das hochalpine Andockmanöver ins Auge gefasst. Kommentar dazu gibt es keinen. Willi Krüger, Prokurist der Pitztaler Gletscherbahnen, verweist auf "laufende Gespräche".

Die Regierungsspitze im Landhaus zu Innsbruck verfolgt das Treiben der beiden Täler als Beobachter. Die Botschaft von Naturschutzlandesrätin Anna Hosp (ÖVP) ist trotzdem deutlich: "Ohne Einigung der Pitztaler und der Ötztaler wird über gar kein neues Gletscherprojekt entschieden."

Diese Bedingung habe auch LH Herwig van Staa den Seilbahnbetreibern klargemacht, berichtet Hosp. Van Staa habe die Gletscher zur "Chefsache" erklärt.

Doch eine Lösung scheint schwierig. Der Ötztaler Falkner sieht die Gletscher-Ehe emotionslos. "Für uns ist ein Zusammgehen mit dem Pitztal kein Muss, wir haben uns auch nie aufgedrängt." Noch im April werde man sich um ein Gespräch mit den Kollegen bemühen.

Im Augenblick sind somit sämtliche Gletscherprojekte blockiert. Neben der Verbindung ins Ötztal schwebt den Pitztalern eine neue Seilbahn auf den Linken Fernerkogel vor. Auch eine Abfahrt ins Tal ist in Diskussion. Dieses Projekt hatte ja schließlich die Lockerung des Gletscherschutzes durch den Landtag ausgelöst.

Zum Warten verurteilt ist indessen auch das Kaunertal. Die dortigen Gletscherbahnen haben sich die Erschließung der Weißseespitze mitsamt dem Gepatschferner vorgenommen.

Landesrätin Hosp will das Kaunertaler Projekt aber keinesfalls vorziehen: "Wir wollen alle Gletscherprojekte, im Ötztal und im Kaunertal, im Paket verabschieden. Doch zuerst muss Einigung über die Vorhaben bestehen."



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snowotz
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Beitrag von snowotz »

Wie heißt es so schön: Wenn zwei sich streiten freut sich der dritte !

Der dritte sind jedoch auch zwei: Hintertux und Stubai
Die Gletschergebiete sind recht groß, sodaß Ötztal und Pitztal ohne den Zusammenschluß eigentlich nur 2. oder 3. Wahl sind !
(Für mich jedenfalls)
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Beitrag von maartenv84 »

snowotz hat geschrieben:Wie heißt es so schön: Wenn zwei sich streiten freut sich der dritte !

Der dritte sind jedoch auch zwei: Hintertux und Stubai
Die Gletschergebiete sind recht groß, sodaß Ötztal und Pitztal ohne den Zusammenschluß eigentlich nur 2. oder 3. Wahl sind !
(Für mich jedenfalls)
Oder die Grünen. So lange die beide Streit haben, wird die Verbindung nicht gebaut und sind die Umweltschützer auch zufrieden.
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trincerone
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Beitrag von trincerone »

Das ist ja der Hammer: das Land (die behörden) haben mal ausnahmsweise nichts gegen den Bau, aber die Liftgesellschaften werden sich nicht einig? Vor 30 Jahren vielleicht üblich, aber heut schon fast wieder irrwitzig, wenn man den Aufwand bedenkt, Neubauprojekte überhaupt durchzubekommen!

Interessant übrigens: Verbindungspläne wurden ja oft vermutet, aber bisher doch immer dementiert (v.a. seitens der Pitzaler oder irre ich mich?).

Desweiteren: am Tiefenbach käme doch nur eine pistenlose Seilbahnverbindung in Frage oder? Zumindest, wenn dort größere Menge Schifahrer transportiert werden sollen. Was den Rettenbachferner angeht, ist mit nicht ganz klar, wie genau sie es dort machen wollen würden. Es klingt aber infrastrukturell wesentlich interessanter aufgrund der kürzeren Wege. Dazu kommt, dass man sich getrost wünscht, dass die Söldener vielleicht gelegentlich weniger darauf achten würden, dass alle Pisten auch von jedem Anfänger zu bewältigen sind - dann hätten sie vielleicht auch ein paar interessantere Abfahrten! Ohne die alte Diskussion aufwärmen zu wollen, ob man das Golden Gate auch hätte anders bauen können - in seiner jetzigen Form jedenfalls bietet es viel Liftfahrerei und keine einzige interessante Abfahrt. Die bestehenden Pisten sind ja allenfalls breite Ziehwege. Ich fänds schade, wenn die neue Verbindung wieder so eine 08 / 15 Liaison würde, dann kann man sichs nämlich auch schenken. Meine Meinung.

Oder vielleicht Programm? Wissend, dass auch die WeißseespitzPB nicht gebaut wird, bis sich Pitz- und Ötztal einig sind, streiten sie vielleicht einfach solange, bis die kaunertaler pleite sind. Ein Konkurent wenigiger... ;) Ach nee, die Pitztaler haben ja Anteile am Kaunertaler (glaub ich).
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Beitrag von Emilius3557 »

die Pitztaler haben ja Anteile am Kaunertaler (glaub ich).
Dachte, mal etwas von 20% gehört zu haben.
das Land (die behörden) haben mal ausnahmsweise nichts gegen den Bau, aber die Liftgesellschaften werden sich nicht einig?
Nicht immer ist der AV schuld... :D

Mir ist schon irgendwie klar warum die Söldener nicht Feuer und Flamme sind:
- kommt das Projekt, dann wohl nur als reine Verbindungsseilbahn. Auf allen möglichen Trassen kann ich mir keine anfängertaugliche Abfahrt vorstellen, es sei denn ganze Berge werden gesprengt und planiert
- von Sölden aus fährt man dann, wie Christian richtig sagt, viel Seilbahn und wenig interessante Abfahrten bis man mal an der Mittelstation Fernerkogelbahn ist (die ich jetzt mal als Ausgangspunkt einer Verbindungsbahn zum Rettenbachjoch unterstelle), zudem muss man immer den nachmittäglichen Rückweg einplanen
- vom Pitztal ist man aber via Fernerkogel- und Verbindungsbahn schneller am Rettenbachjoch als von Sölden via Golden Gate und vielleicht sogar mit Straße + Lift (+/- 20 min für Auto und Gondel, wenn man sich sehr schnell die Skistiefel anzieht). Für eine Seilbahnfahrt aus dem Pitztal zum Rettenbachjoch würde ich 15 min veranschlagen
- folglich hat das Pitztal nach dem Zusammenschluss zwei mittelgroße oder ein sehr großes Gletscherskigebiet mit langer Talabfahrt vorzuweisen, während Sölden nicht sehr profitiert, da internationaler Ruf bereits groß etc. Viel haben die nicht mehr zu gewinnen, aber etliche Gäste an das dann besser angebundene Hintere Pitztal zu verlieren (wie dort das Preisniveau im Vergleich zu Sölden ist weiß ich nicht)

Wie seht ihr das?
Besinnung auf die Kernkompetenzen - altbewährte Dummschwätzerei...
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Beitrag von trincerone »

Das dürfte es ziemlich treffen. Und das können sie eingrenzen, wenn sie die Verbindung über den Tiefenbachferner machen. Das verlängert nicht nur die Fahrzeit, sondern bewirkt gleichzeitig, dass eher ein großes Gletscherschigebiet entsteht, als ein neuer Zugang zum Söldener Schigebiet. Ich denke nämlich auch, dass es nicht unbedingt im Interesse der Söldnerer ist ihr Winterschigebiet an das Unterkunftsmäßig durchaus günstigere Pitztal anzugliedern. Andererseits hat Sölden natürlich après-mäßig was zu bieten und ist auch bekannt dafür, was wieder dafür spricht, dass Söden kein Klientel an das Pitztal verliert, sondern das Pitztaler Klientel hinzugewinnen würde. Tja...
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Ram-Brand
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Beitrag von Ram-Brand »

Erstmal braucht das Pitztal neue Bahnen, sonst lohnt sich das ganze nicht.

Ich fahr sicherlich nicht von Sölden ins Pitztal wenn ich da nur mit alten Liften fahren kann.

Umgekehrt würden sicherlich viele aus dem Pitztal dann zu den moderneren Anlagen nach Sölden fahren.


Bestes Beispiel dafür ist doch: Winklmossalm und Steinplatte :-/
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Beitrag von trincerone »

Wohl war! Frage ist, was da geht. Angeblich ist ja mit Schlepper ersetzen wegen der Geographie nicht viel. Kannste höchsten doppeln, aber bequemer werdens dadurch au ned.
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Beitrag von Gletscherfloh »

Eure Einschätzung hat Einiges für sich.

Rein persönlich wär ich mit der Realisierung der geplanten Talabfahrt und wenns unbedingt sein muss auch der Erschliessung des Linken Ferner Kogels zufrieden. Einen Anschluss nach Sölden tät ich gar nicht brauchen.
Was mich von einem Besuch im Pitztal bislang abhielt war ausschliesslich die Tatsache, dass keine offizielle Talabfahrt vom Gletscherskigebiet besteht (Talabfahrt mit der Bahn widerspricht meinen Skigebietsanforderungen einfach total ... Ausnahme natürlich wirklich spätes Frühjahr oder so).

Dass die Tiroler Landesregierung die Ausbaupläne mit einer Skischaukel Pitztal - Sölden junktimiert finde ich schon etwas eigen. Gerade die Pitztaler bemühen sich ja seit Jahren schon "verzweifelt" um Genehmigung ihrer Ausbaupläne und die könnten das ja in der Tat brauchen, während die Söldner sowieso schon ein intensiv erschlossenes Gebiet haben. Dass es, wenn zwei potentielle Partner eine derartig unterschiedliche Ausgangssituation aufweisen, zu einer schwierigen Verhandlungsposition zwischen den beiden kommt, sollte der Landesregierung wohl klar sein.

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k2k
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Beitrag von k2k »

Also die Begründung mit der Verabschiedung im Paket ist ja mal total lächerlich. Damit werden die Kaunertaler blockiert, weil sich die Pitztaler und die Söldener nicht einigen können. Auch wenn ich kein großartiger Befürworter der Erschließung der Weißseespitze bin, das kann's ja auch nicht sein.

Sölden würd ich im übrigen auch eher zu den Gewinnern der Situation zählen. So lange die blockieren, gibts keine Konkurrenz für ihren Gletscher aus den westlichen Nachbartälern. Wobei sie IMHO damit recht haben, die Verbindung via Tiefenbach zu favorisieren. Wo soll denn am Rettenbachferner noch eine Seilbahnstation hin? Etwa auf die Schwarze Schneid?
Cool wär natürlich eine Verbindung via Pitztaler Jöchl, aber die wäre für den Sommer und Herbst leider untauglich und damit auch eher suboptimal.
"Seilbahnen sind komplexe technische Systeme. Sie sind Werke innovativen vielschichtigen Schaffens und bilden ein spannungsvolles Zusammenspiel technischer und wirtschaftlicher, politischer, sozio-kultureller und landschaftlicher Faktoren." (Schweizerisches Bundesamt für Kultur)
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Beitrag von starli2 »

Also ich checks jetzt gar nicht mehr.

Priorität bei den PGB war doch bisher

1. Talabfahrt
2. Fernerkogelbahn
3. irgendwann Verbindung Ötztal.

Wieso müssen sich dann jetzt die Gesellschaften lt. Hosp schon beim 3. Punkt einig sein, der weder bei Punkt 1, noch bei Punkt 2, noch beim Gepatsch auch nur IRGENDWAS damit zu tun hat ???!!!
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Downhill
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Beitrag von Downhill »

@starli:
Landesrätin Hosp will das Kaunertaler Projekt aber keinesfalls vorziehen: "Wir wollen alle Gletscherprojekte, im Ötztal und im Kaunertal, im Paket verabschieden. Doch zuerst muss Einigung über die Vorhaben bestehen."
Soll wohl heißen: Talabfahrt + Fernerkogelbahn zählen mit dazu, und alles soll gemeinsam verabschiedet werden. Entweder alles oder nichts...
Dove vai senza sci?
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lanschi
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Re: Gletscherprojekte blockiert: Pitztal und Ötztal uneins

Beitrag von lanschi »

jwahl hat geschrieben:Die Ötztaler favorisieren eine Skischaukel im Bereich des Tiefenbachferners. "Aus touristischer und geologischer Sicht", komme nur dieser Gletscher in Frage, sagt der Ötztaler Bergbahnchef Jakob Falkner. Andere Varianten seien für Skitouristen nicht zu bewältigen. Die Abfahrten wären sonst einfach zu steil.
Die Abfahrt vom Rettenbachferner (hat das nicht trincerone mal anhand einiger Bilder gezeigt???) dürfte ja wohl wirklich zu steil sein. Wäre denn eine Abfahrt via Mutkogel runter auf den Mittelbergferner möglich (mit Skiweg bis zum Grat - das dürfte den Söldenern ja nicht so schwer fallen :wink:, von dort weg sieht´s eigentlich zumindest auf der AMAP machbar aus - hat jemand Bilder - aus beiden Perspektiven?! Ansonsten kann ich mir vom Tiefenbachferner aus keine Abfahrt vorstellen... :roll:

Bitte schimpft jetzt nicht über Abfahrten, Trassenführung o.ä., das hab ich nur schnell eingezeichnet. Mir ging´s eher darum diese Möglichkeit zu zeigen, von der ich gern wissen würde ob sie funktionieren könnte... :roll:

Die Ideallösung wäre meiner Meinung nach via Pitztaler Jöchl. Mit der Tiefenbach-Lösung belastet man die Seiterkarbahn nur noch mehr, die ja selbst nach dem Ausbau tlw. noch an ihre Kapazitätsgrenzen stößt.
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Beitrag von trincerone »

Die Variante hinten am Mutkogel hab ich mal nach einem Ortstermin vorgeschlagen. Das geht völlig problemlos geländetechnisch, wobei ich statt Skiweg eine weitere kruze Bahn vorgesehen hatte. Das scheitert allerdings an der Ruhezonenregelung, weil in diesem Sektor nach meinem Kenntnisstand gar nichts gebaut werden darf.

Ich persönlich halte eine Pistenverbindung über das Rettenbachjoch für machbar mit entsprechenden Eingriffen in die Landschaft. (Ob man das will ist aber eine andere Frage). Ich habe mir das damals mal angeschaut, ich glaube das geht. Wenn ich zu Hause konsultiere ich mal mein Bildmaterial.

Mutkogel fänd ich aber skitechnisch am sinnvollsten, weil man dann eine vollwertige Verbindung schaffen könnte.
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Beitrag von lanschi »

Ich denk mal dass man deswegen ja noch zuwartet, ansonsten muss man das Gesetz ja unter Umständen nochmals ändern!

Wäre toll wenn du die Bilder nochmals online stellen könntest, ich denk die waren ja auch auf migi´s Server oder?
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Beitrag von trincerone »

Meine Bilder liegen auf meinem Webspace. Die, die ich veröffentlich hab, sind im Pitztalbericht. Ich habe aber noch tonnenweise unveröffentliche. Schau mal nach, wenn ich daheim bin.
Emilius3557
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Beitrag von Emilius3557 »

Kenne die Südflanke des Mutkogls nicht. Um dorthin gut zu gelangen, müsste jedoch wohl zuvor der SL Panorama durch eine stärkere Anlage ersetzt werden. Vom Tiefenbachjoch und erst Recht Rettenbachjoch wären die Eingriffe jedoch so gewaltig, dass ich eine in diesem Fall echt kurze Verbindungsbahn präferieren würde.
Pitztaler Jöchl geht im Herbst nicht? Die Pitztal-Seite kann man wegen sehr grobschotterigem Untergrund als Abfahrt vor Hochwinter sowieso vergessen, auf der Ötztalseite gibt es noch Firnfelder, den Rest müsste man halt beschneien (wie ja Tiefenbach unten und Mittelbergjoch unten auch). Anfang -Mitte November geht am Mittelbergjoch ja auch nichts, also kein großer Hinderungsgrund. Und im Sommer ist die Skigebietsverbindung sicherlich nicht in Betrieb.

@Ram: du würdest ja sowieso nicht zum Pitztal rüber fahren, die haben doch dort Leitner-SLte... :D

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Beitrag von trincerone »

Na ja, den Grobschotter am Pitztaler Jöchl kannste ja auch zerkleinern auf dem Pistentrassé, ist ja nicht unüblich. Aber wenn die Verbindung da lang geht, dann heißt der Pass sicher demnächst Söldener Jöchl. :)
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Beitrag von lanschi »

Meiner Meinung nach müsste man die Verbindung so bauen, dass sie so bald wie möglich im Herbst geht (egal wie die Abfahrt ist!!). Was hilft mir eine tiefschwarze Abfahrt die aber so viel Schnee braucht dass sie erst im Februar geht?!

Zum Panorama-SL... ist der nicht eh gedoppelt? War schon so lange nicht mehr dort... :oops: Aber eine KSB dort hinten fände ich eh cool, auch wenn dann sicherlich noch mehr Leute hinkommen... aber wenn´s technisch machbar ist wird dort sowieso auf kurz oder lang eine Sesselbahn hinkommen - mit oder ohne Verbindung. Was gibt´s denn sonst noch großartig zu investieren in Sölden... Stabele, Hochsölden (braucht eh keiner), und 2-3 alte DSB am Gaislachkogl... aber sonst :roll: Und dann halt evtl. noch der 3. Zubringer :wink:
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Beitrag von s.oliver78 »

Zum Panorama-SL... ist der nicht eh gedoppelt? War schon so lange nicht mehr dort
nee der Panorama SL ist nicht gedoppelt. Es gibt noch einen weiteren SL weiter rechts der SL Mutkogel.
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Beitrag von trincerone »

Also nach dem Bild im DM Kalender (DANKE LIEBE ADMINS!) kannst vom Rettenbachjoch schon eine taugliche Abfahrt bauen. Eine Traverse nach Norden (Richtung Pitztaler Jöchl) und dann das Schneefeld runter. Statt der Traverse vielleicht auch einen kurzen Schitunnnel.
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Beitrag von Frank »

Die Lösung im "Streit" zwischen den Ötztalern und den Pitztalern ist doch eigentlich ganz einfach - eine Verbindung zum Tiefenbauch UND zum Rettenbach.

Also mal im Ernst, eine Verbindungsbahn zum Pitztaler Jöchl vom Pitztaler Gletscher aus und eine Gondelbahn vom Rettenbach auf das Pitztaler Jöchl. Das würde eine Ganzjährige Verbindung ermöglichen und wäre wohl die beste Lösung.
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Beitrag von trincerone »

Also der Tiefenbach kommt aber bis jetzt in deiner Planung nicht vor...

Dass das Pitztalerjöchl prädestiniert ist für eine Verbindung wurde allerdings schon wiederholt festgestellt, da stellt sich aber auch die Frage nach den Grenzen des Schiraumes. Dasselbe gilt für die Mutkogelvariante, die auch nicht unterintessant sein dürfte.
Frank
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Beitrag von Frank »

Gut, Tiefenbach denke ich mal wäre das beste wenn die Bahn an der Bergstation der Tiefenbachbahn ankommt, dann kann man auch als nicht Skifahrer die Verbindung nutzen.

Vor ein paar Jahren hatte ich jedenfalls mal ein Gespräch mit einem Mitarbeiter der Seilbahnen und der hat mir gesagt, dass es Pläne gibt für Varianten auf den Tiefenbach und auf den Rettenbach.
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trincerone
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Beitrag von trincerone »

Also die Variante Tiefenbach mag ich nicht besonders, weil diese Variante bedeutet: viel Liftfahren, keine Abfahrten. Desweiteren sehe ich persönlich keinen großen Bedarf nicht Schifahrer zwischen den Gletschern hin und her zu transportieren.

Für mich bleiben Mutkogel und Pitztalerjöchl die optimalen Varianten, wobei zugegebenermaßen beide an der Raumordnung scheitern dürften.

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