Facelifting für die Seilbahn auf das Reißeck

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Jay
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Facelifting für die Seilbahn auf das Reißeck

Beitrag von Jay »

Aus der Neuen Kärntner Tageszeitung:
Facelifting für die Seilbahn auf das Reißeck

Die Modernisierung der Reißeck-Standseilbahn ist abgeschlossen, heute wird der dritte Zug mittels Autokran auf das Gleis gehoben. Innerhalb von drei Jahren wurde rund eine Million Euro investiert.

REISSECK. Wenn in knapp drei Wochen die Reißeckbahn wieder ihren Betrieb aufnimmt, wird sie so mancher Fahrgast wohl nicht wiedererkennen. Binnen drei Jahren wurde jeder der drei Züge, die die verschiedenen Sektionen befahren, bis auf das Grundgerüst zerlegt, restauriert und mit einer Vielzahl neuer Teile wieder zusammengebaut.

Ein Waggon pro Winter
"Zum Teil waren die Fahrgastkabinen schon undicht und wiesen witterungsbedingte Schäden auf", erklärt Betriebsleiter Michael Frohnwieser. Aus diesem Grund wurde in den vergangenen drei Winterpausen je ein Waggon in Angriff genommen. "Zum größten Teil durch unsere eigenen Leute wurde die Elektrik komplett erneuert, die Außenverkleidung neu gestaltet und der gesamte Innenraum restauriert", so Frohnwieser. Heute Vormittag wird der letzte Waggon aus der Halle gefahren und mit einem Autokran auf die Schienen gesetzt (10.15 Uhr). "Keine leichte Angelegenheit, da auf dem Parkplatz nur wenig Platz ist", so der Betriebsleiter.

Eine Million investiert
Laut der Betreibergesellschaft Tauern Touristik GmbH, eine Tochter der Austrian Hydro Power, wurde in die Modernisierung aller drei Züge rund eine Million Euro investiert - die Kosten für die Arbeitszeit sind dabei miteingerechnet.
Auf die Sicherheit wurde ein besonderes Augenmerk gelegt. So wurden zum Beispiel Rauchmelder eingebaut, die laut Vorschrift gar nicht nötig gewesen wären. Ein Kuriosum stellen die Frontscheinwerfer der Züge dar. Sie gehören eigentlich zu einem 3er-Golf - Einfallsreichtum, der die Kosten nach unten drückte.
km

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