Wintersaison brachte Nächtigungsplus
Montag, 30.05.05
Die abgelaufene Wintersaison 2004 hat dem österreichischen Tourismus trotz starker Einbrüche im April ein Nächtigungsplus beschert. Von November bis Ende April wurden insgesamt 59,15 Millionen Übernachtungen gemeldet.
Minus bei Inländern
Das waren um 1,8 Prozent mehr als in der Vorjahresperiode, teilte die Statistik Austria am Montag mit.
Während die Ausländerübernachtungen um 2,6 Prozent auf 45,9 Millionen zulegten, nahmen die Übernachtungen der Inländer im Jahresvergleich um 0,7 Prozent auf 13,3 Millionen ab.
Stärkster Zuwachs bei Briten
Abgesehen vom nächtigungsstärksten Herkunftsland Deutschland, das mit 26,6 Mio Nächtigungen ein leichtes Minus von 0,5 Prozent verzeichnete, waren die Zuwächse der belgischen, italienischen, britischen und US-amerikanischen Gäste erfreulich.
Die kräftigsten Zuwächse wurden mit fast elf Prozent bei den Briten erzielt, gefolgt von Belgien mit 7,9 Prozent. An dritter Stelle rangiert Frankreich mit plus 4,8 Prozent.
Die Zahl der US-Gäste nahm um 2,6 Prozent zu. Die Niederlande als zweitwichtigstes Herkunftsland mit 5,2 Mio. Gästen legte um 1,9 Prozent zu. Einen Rückgang gab es bei den Schweizern, und zwar um 0,4 Prozent.
Kräftigstes Plus im Burgenland
Fast alle Bundesländer haben das Winterhalbjahr mit einer positiven Nächtigungsbilanz geschlossen. Am kräftigsten fielen die Zunahmen im Burgenland mit plus 4,6 Prozent aus, gefolgt von Salzburg mit plus 4,0 Prozent.
In den übrigen Bundesländern lagen die Ergebnissen zwischen 0,2 Prozent in Oberösterreich und 1,7 Prozent in Tirol.
Trend zu mehr Luxus
Der Trend zu qualitativ höherwertigen Unterkünften hat sich auch in der abgelaufenen Wintersaison fortgesetzt. Während Fünf- und Vier-Stern-Häuser ein Plus von 4,8 Prozent verzeichneten, legten Zwei- und Ein-Stern-Übernachtungen nur um 2,8 Prozent zu.
Privatquartiere verzeichneten sogar einen Rückgang um 1,1 Prozent. Ein Plus von 4,4 Prozent gab es hingegen bei den Nächtigungen in privaten Ferienhäusern.
Dramatischer Rückgang im April
Einen dramatischen Nächtigungsrückgang von 31 Prozent auf 4,75 Millionen musste der heimische Tourismus im April hinnehmen. Dies sei aber auf die Verschiebung der Osterferien, die heuer im März und im Vorjahr im April stattgefunden haben, zurückzuführen.
Sowohl das Ausbleiben der Inländer als auch der Ausländer habe zu diesem Ergebnis beigetragen, so die Statistik. Die Zahl der ausländischen Übernachtungen ging dramatisch um fast 41 Prozent zurück.
In den ersten vier Monaten 2005 wurden insgesamt 48,2 Millionen Übernachtungen gemeldet, was einem Plus von 3,7 Prozent entspricht. Die Ausländernächtigungen stiegen um 4,9 Prozent, die der Inländer gingen um 0,6 Prozent zurück.
Winter 2004/05: Nächtigungsplus in Österreich
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